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  • Adam 01:01 on 18.04.2019 Постоянная ссылка |
    Метки: ARD, Barbara Auer, , , , Donna Leon, , Hildegard Schmahl, Joachim Król, Jugend, , , Venedig   

    TV-Tipp: Donna Leon: Ewige Jugend 

    Berlin (dpa) – «Ewige Jugend» – das klingt wie ein Traum. In der gleichnamigen Krimi-Episode aus der Reihe der Donna-Leon-Verfilmungen im Ersten meint der Zustand jedoch etwas Schreckliches: Bei einem Sturz ins Kanalwasser von Venedig vor 15 Jahren erlitt die 14-jährige Manuela (Nadja Bobyleva) einen schweren Hirnschaden.

    Zugleich ist die junge Frau der Augapfel ihrer Großmutter, der vornehmen Wohltäterin Contessa Lando-Continui (Theatergröße Hildegard Schmahl). Bei einem Empfang in ihrem Palazzo bittet die Gräfin Commissario Brunetti (Uwe Kockisch, «Weissensee»), die Untersuchungen noch einmal aufzunehmen. «Ich bin mir sicher, sie wurde gestoßen», sagt die alte Dame.

    Mit ihren Worten beginnt der Jubiläumsfall: Denn in dem Film, der am Gründonnerstag (18. April) um 20.15 Uhr läuft, ermittelt der kluge, eher introvertierte Kommissar und Familienvater zum 25. Mal in der ARD. Im Oktober 2000 («Vendetta») war die von Millionen geliebte Reihe über den venezianischen Kommissar nach den Bestsellern der Amerikanerin Donna Leon (76) gestartet.

    Zunächst mit Joachim Król als Commissario samt Barbara Auer als dessen intellektueller Ehefrau Paola aus altem venezianischem Adel. Seit 2003 sind Kockisch und Julia Jäger dabei – und auch sonst scheint sich das Muster nicht gerade weiterentwickelt zu haben. Doch gerade dieses Vertraute – düstere Kriminalfälle in der bildschönen Serenissima einerseits, das liebevolle Zusammenleben der Brunettis mit ihren Kindern andererseits – gehört zum Erfolgsrezept der international erfolgreichen Reihe.

    «Das ist nicht nur ein Drehort für mich. Meine Frau und ich sind auch oft privat in Venedig, wir haben Freunde dort», erklärt Kockisch der Deutschen Presse-Agentur. Er wünsche sich, dass es noch lange so weitergehen möge. Die Venedig-Fans unter den TV-Zuschauern kommen bei «Ewige Jugend» allemal auf ihre Kosten: Paläste und Straßencafés, versteckte Kanäle und romantische Ecken sind in der Produktion von Ufa Fiction im Auftrag der ARD-Tochter Degeto immer mal wieder zu sehen. Ansonsten bleibt der von Sigi Rothemund inszenierte Fall eher Mittelklasse.

    Immerhin nimmt er bald einige aktuelle Fahrt auf. Der Mann, der das Mädchen aus dem Wasser gezogen hatte, wird ermordet. Dabei spielt sein einziger Freund (Stephan Bissmeier) eine unrühmliche Rolle. Und auch im Umfeld der Contessa sind nicht alle unbedingt vertrauenserweckend: Das gilt für ihren aalglatten Berater
    (Max von Thun) genau wie für ihren Sohn Teo (Andreas Pietschmann), der seit dem Vorfall vor 15 Jahren in Australien lebt.

    Natürlich klärt Brunetti auch diesen Fall auf. Nebenbei hat er sich dazu mit den Plänen seiner halbwüchsigen Sprösslinge auseinandersetzen, die das Elternhaus und die Stadt verlassen wollen, was vor allem Paola schockiert. Wer dem Ermittler bei alledem zusieht, wird kaum vor Spannung aus dem Sessel gerissen. Wobei das Drehbuch von Jens-Frederik Otto mit einer witzigen Idee aufwartet: Da wird der treuherzige Polizeimitarbeiter Alvise (Dietmar Mössmer) von Brunetti zu Recherchezwecken zum Konsum von 48 Stunden Privatfernsehen genötigt. Mit dem Ergebnis, dass der wie gefesselt ins Puschenkino starrende Ordnungshüter am Ende mit einem Berg überflüssiger, beim TV-Shopping erstandener Warenpakete dasitzt.

    Von ganz anderer Relevanz, die viel über das reale Venedig aussagt, ist ein Thema, mit dem sich die Contessa Lando-Continui beschäftigt: Um der Abwanderung der Bevölkerung aufgrund horrend steigender Mieten entgegen zu wirken, hat die Aristokratin einen Fonds gegründet, der Wohnhäuser aufkauft und restauriert. Auf dass normale Venezianer zu normalen Preisen darin leben können. Statt der vielen reichen Auswärtigen, die in der Stadt immer mehr Immobilien übernehmen.

     
  • Adam 20:55 on 17.04.2019 Постоянная ссылка |
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    Brand der Notre-Dame: Experte: «Die Berichterstattung der Öffentlich-Rechtlichen wirkte etwas unglücklich, aber …» 

    Armin Laschet fragt sich: «Warum muss man CNN einschalten, während die ARD Tierfilme zeigt?» Der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen war sichtlich unzufrieden mit der Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Sender über den Brand der Notre-Dame in Paris (lesen Sie hier mehr zu den Hintergründen). Dafür bekam er auf Twitter nicht nur von Journalisten Zuspruch. Die ARD verteidigte ihr Programm – und bekam auch von vielen Lob für eine fundierte Berichterstattung. 

    Haben die Öffentlich-Rechtlichen aus- oder unzureichend berichtet? Vier Fragen an den Journalistik- und Kommunikationswissenschaftler Jannis Frech von der Universität Hamburg.

    Notre-Dame: «Das Livebild eines Brandes alleine ist kein Journalismus»

    Herr Frech, haben die öffentlich-rechtlichen Sender die Berichterstattung zum Brand der Notre-Dame verschlafen, wie unter anderem Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet moniert?

    Die Berichterstattung der Öffentlich-Rechtlichen wirkte etwas unglücklich, weil sie im TV relativ träge reagierten. Ein früheres Engagement von Phoenix wäre vielleicht möglich gewesen, eventuell auch eine kurze Sonderausgabe der Tagesschau als Programmunterbrechung in der ARD. Aber «verschlafen» halte ich für übertrieben, denn natürlich hat sich die Redaktion mit dem Thema unmittelbar beschäftigt, war etwa online präsent. Der TV-Fokus lag aber wohl eher auf Berichten mit Hintergrund und Einordnung für die Nachrichtensendungen und nicht auf der Live-Berichterstattung.

    Carl-Jannis Frech BioWer eine permanente Berichterstattung aus Paris im linearen Fernsehprogramm sehen wollte, musste auf private Nachrichtensender oder ausländische Kanäle ausweichen. Laschet fragte bissig: «Warum muss man CNN einschalten, während die ARD Tierfilme zeigt?» Haben Sie eine Antwort?

    Die ARD ist kein Nachrichtenkanal, das ist auch nicht ihr Auftrag. Insofern ist der direkte Vergleich mit CNN & Co. zumindest fragwürdig. Auch tagesschau24 als digitaler Spartensender ist eher ein Kanal für vermehrte Nachrichtenausstrahlung denn dauerhafte Liveschalten. Phoenix ist als Vergleich noch am ehesten geeignet, ist dann ja auch später in die Live-Berichterstattung eingestiegen. Der Sender ist aber in seinen eigenen Möglichkeiten und Ressourcen sehr eingeschränkt und von Zulieferungen aus ARD und ZDF abhängig.

    «Das Erste ist kein 24h Nachrichtenkanal und Gaffer TV machen wir auch nicht», rechtfertigt ARD-Chefredakteur Rainald Becker die eigene Berichterstattung – offenbar mit Wink auf das Angebot anderer Sender. Was ist Voyeurismus und nicht Journalismus?

    Grundsätzlich: Journalismus erklärt Hintergründe und ordnet ein, liefert Kontext zum bloßen Abbild der Welt. Das Livebild eines Brandes alleine ist kein Journalismus. Das kann jede Webcam, jedes private Smartphone liefern. Und dann handelt es sich auch um Voyeurismus, nämlich um die Lust am bloßen Zuschauen.

    Zuschauer und einige Politiker überlegen laut, ob das öffentlich-rechtliche Programm einen Nachrichtensender bekommen sollte. Was halten Sie von der Idee? Sollte es dieses Angebot geben?

    Ich finde diese Idee nicht verkehrt, nur sollte dahinter ein grundsätzlicher Sinn stehen, ein öffentliches Interesse, ein öffentlicher Bedarf und nicht der Reflex auf ein eindrückliches Live-Event. Dafür braucht es etwa einen sehr konkreten und klugen Programmauftrag. Denn: Private Nachrichtensender haben für viele Kritiker ja einen guten Job gemacht, braucht es dann ein Duplikat unter öffentlich-rechtlicher Fahne? Und falls es kein Duplikat ist, wäre dann ein etwas anderer, möglicherweise bewusst hintergründigerer Nachrichtensender im Falle solcher Events dann letztlich nicht dem gleichen Vorwurf, dem gleichen Abwägen zwischen Voyeurismus und Journalismus ausgesetzt? Und es stellt sich natürlich die Frage, ob es für einen öffentlich-rechtlichen Newskanal wirklich eines zusätzlichen Senders bedarf oder ob nicht etwa ein Aus- und Umbau von Phoenix ausreichen würde.

    re Dame ARD ZDF 16.08

     
  • Adam 14:15 on 17.04.2019 Постоянная ссылка |
    Метки: Annette Frier, ARD, , Christoph Maria Herbst, Comedyserie, , , , Jim Knopf, , , , Ralf Husmann, , Stromberg,   

    «Merz gegen Merz»: Herbst und Frier in neuer Comedy-Serie 

    «Wie ist Ihre Frau denn so?», fragt eine Verkäuferin den von Christoph Maria Herbst verkörperten Erik Merz, als dieser ein Geschenk für sie kaufen will. «Schwer zu sagen», ist die Antwort. «Wie Erdbeereis.» Früher habe ein Erdbeereis ausgereicht, um die Welt wieder in Ordnung zu bringen — so sei seine Frau Anne an guten Tagen. An schlechten sei sie eher wie Restessen: «Hat mal besser geschmeckt.»

    Christoph Maria Herbst (53) und Annette Frier (45) waren zuletzt als Herr Ärmel und Frau Waas im Kinofilm «Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer» zu sehen, davor als Liebespaar in der ARD-Serie «Hotel Heidelberg». Jetzt sind sie erneut die Hauptdarsteller einer Serie, diesmal beim ZDF, die am Gründonnerstag (18. April, 22.15 Uhr) startet. Bis Ostermontag (22. April) kann man sie in der achtteiligen Comedyserie «Merz gegen Merz» als Ehepaar erleben, das innerlich längst miteinander abgeschlossen hat. Vor dem endgültigen Bruch schrecken sie allerdings zurück. Die beiden haben nicht nur ein großes Haus und einen pubertierenden Sohn, sondern arbeiten auch in der Firma von Annes Vater zusammen.

    Die Serie stammt von «Stromberg-Produzent Ralf Husmann und zielt wohl darauf ab, Fans der ProSieben-Erfolgsserie zum ZDF hinüberzuholen. Die Idee, mal keinen Rosenkrieg zu zeigen, sondern ein Paar, das um seine Beziehung kämpft, hat Potenzial. Es gibt viele lustige Szenen — besonders gelungen ist die Rahmenhandlung, bei der Herr und Frau Merz einer Paartherapeutin ihre jeweilige Sicht der Dinge darlegen. Herbst und Frier sind zwei Könner, die genau auf den Punkt spielen.

    Noch lustiger wäre die Serie allerdings, wenn weniger dick aufgetragen würde. Dass seine Mutter ihrer Mutter auf einer Geburtstagsparty Grünkohl über den Kopf schüttet, das ist einfach zuviel des Guten.

    «Natürlich erkenne ich pausenlos Parallelen zum echten Leben, sonst würde ich da auch gar nicht mit so viel Spielfreude rangehen können», versichert Annette Frier im Interview. «Dinge, die man zu Beginn einer Beziehung wahnsinnig attraktiv findet, können sich im Laufe der Zeit in enorme Angriffspunkte verwandeln.»

    Viele Zuschauer werden hier ebenfalls anknüpfen können, ebenso wie bei einem noch ernsteren Thema, das in «Merz gegen Merz» comedymäßig aufbereitet wird: Demenz. Annes Vater — der Firmenchef — leidet darunter. «Ich kenne die Demenzthematik aus meiner Familie auch», erzählt Christoph Maria Herbst. «Und was jemand, der diese grauenhafte Krankheit hat, dann manchmal sagt oder zu wissen glaubt — mit größtem Selbstbewusstsein — das kann einen durchaus zum Lachen bringen. Ein Lachen natürlich, das einem im Halse stecken bleibt. Diese Krankheit wird hier aber in keiner Weise für einen billigen Gag ausgeschlachtet.» In diesem Punkt kann man anderer Meinung sein: Nicht immer gelingt die Gratwanderung.

    Eine zweite Staffel der Serie ist bereits beschlossen. Die ersten acht Folgen enden mit einem Cliffhanger. «Und ein Rosamunde Pilcher-Ende gibt es nicht», verrät Herbst. «Keine Schwarzweiß-Malerei, sondern Grautöne. Vielleicht bekommen wir für die Serie beim Comedy-Festival noch den Tragedypreis.»

     
  • Adam 07:46 on 17.04.2019 Постоянная ссылка |
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    Sport kompakt: Aus für Ronaldo: Ajax Amsterdam schießt Juventus Turin aus der Champions League 

    Von «A» wie American Football über «F» wie Fußball bis «Z» wie Zehnkampf: Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden irgendwo auf dem Globus mal mehr, mal weniger bedeutende Events statt, die aufgrund der Dominanz weniger Sportarten schnell untergehen können und keine wirkliche Beachtung finden.

    16. April: Ajax schießt Juventus und Ronaldo aus der Champions League

    Ajax Amsterdam hat in der Fußball-Champions League nach Real Madrid nun auch Juventus Turin aus dem Wettbewerb geworfen und den Ruf als Favoritenschreck bestätigt. Im Viertelfinal-Rückspiel siegte das Team von Trainer Erik ten Hag beim italienischen Rekordmeister mit 2:1 (1:1) und erreichte nach dem 1:1 im Hinspiel die Runde der letzten Vier. Zwar hatte Cristiano Ronaldo im Juventus Stadium die Hausherren in Führung gebracht (28.), doch Donny van de Beek und Matthijs de Ligt (67.) drehten die Partie.

    Im zweiten Dienstags-Spiel erreichte der FC Barcelona mit einem 3:0 (2:0) gegen Manchester United sicher das Halbfinale. Nach dem 1:0-Erfolg im Hinspiel sorgten Leo Messi im Camp Nou mit einem Doppelschlag (16. und 20. Minute) und Philippe Coutinho (61.) für den erstmaligen Halbfinaleinzug der Katalenen seit 2015.

    +++16. April: 100.000 Euro Strafe für den FC St. Pauli

    Die Pyro-Ausschreitungen im Stadtderby gegen den Hamburger SV kommen den  FC St. Pauli teuer zu stehen. Das Sportgericht des DFB verurteilte den Klub zu einer Geldstrafe in Höhe von 100.000 Euro. Der FC St. Pauli hat die Strafe bereits akzeptiert, somit ist das Urteil rechtskräftig. Über ein Strafmaß gegen den HSV wurde bislang noch nicht entschieden. Bei der 0:4-Niederlage der Kiezkicker war am 10. März in beiden Fanlagern mehrmals Pyrotechnik gezündet worden. Schiedsrichter Felix Brych unterbrach das Match, das kurz vor dem Abbruch stand, mehrfach. «Wir akzeptieren die Strafe und übernehmen die Verantwortung, da wir als Club dafür verantwortlich sind, dass die Unversehrtheit der Besucherinnen und Besucher gewährleistet wird», wurde am Dienstag St. Pauli-Präsident Oke Göttlich auf der Vereins-Homepage zitiert.

    +++ 16. April: Dardai und Hertha BSC trennen sich im Sommer

    Fußball-Bundesligist Hertha BSC und Cheftrainer Pal Dardai gehen nach Ende der Saison getrennte Wege. Der Verein bestätigte am Dienstag Meldungen, wonach der 43-Jährige seinen Posten bei den Berlinern aufgibt. Der TV-Sender «Sky» und die «Bild» hatten zuvor darüber berichtet. «Wir sind gemeinsam zu dem Entschluss gekommen, dass ein neuer Impuls im Sommer der richtige Schritt für die Hertha ist», sagte Hertha-Sportdirektor Michael Preetz am Dienstag. Er bezeichnete die Zusammenarbeit als «sehr gut und konstruktiv'». Dardai habe sich nicht nur als Spieler, sondern auch als Trainer große Verdienste um Hertha BSC erworben.

    Der Ungar hatte das Amt beim aktuellen Tabellen-Elften im Februar 2015 übernommen und die «Alte Dame» in seinen beiden ersten Jahren auf die Plätze sieben und sechs geführt. In der Saison 2016/17 führte Dardai Hertha nach acht Jahren Pause wieder in einen internationalen Wettbewerb.

    +++ 15. April: 96 Tote — Liverpool gedenkt Opfern der Hillsborough-Katastrophe +++

    Zum 30. Jahrestag der Hillsborough-Katastrophe hat die Stadt Liverpool der 96 Todesopfer des Unglücks gedacht. Auch die Mannschaft des FC Liverpool und deren Trainer Jürgen Klopp legten vor der Gedenktafel am Stadion Anfield einen Kranz nieder. Am 15. April 1989 waren beim Pokal-Halbfinale zwischen dem FC Liverpool und Nottingham Forest in Sheffield 94 Menschen im Gedränge einer völlig überfüllten Zuschauertribüne ums Leben gekommen. Zwei weitere starben später an den Folgen. Die meisten Opfer waren Fußball-Anhänger des FC Liverpool.

    Um 15.06 Uhr, dem Zeitpunkt, als das Pokalspiel vor 30 Jahren abgebrochen wurde, fanden in Liverpool mehrere Schweigeminuten statt. Der Verkehr in der Stadt wurde teilweise gestoppt, Flaggen hingen auf halbmast, und die Rathausglocke wurde 96 Mal geläutet. In der Kathedrale von Liverpool gab es einen Gedenkgottesdienst.

    15-Liverpool erinnert an Katastrophe im Hillsborough-Stadion-6026385170001

    Zudem öffnete der FC Liverpool am Montagnachmittag sein Stadion für Besucher, die dort in aller Stille sitzen konnten. Der Club hatte bereits am Sonntag mit einer großen Choreographie in Anfield und einer Schweigeminute vor dem Anpfiff des Heimspiels gegen den FC Chelsea der Opfer gedacht.

    +++ 15. April: Thomas Tuchel aufgebracht: «Wir haben keine Spieler»

    Thomas Tuchel kann bisweilen sehr emotional sein, wenn ihm irgendetwas nicht passt. Das bewies der deutsche Trainer von Paris Saint-Germain nach dem bitteren 1:5 (1:1) seines Teams beim Tabellenzweiten OSC Lille. Nach dem Schlusspfiff brach es geradezu aus ihm heraus: Aufgebracht beklagte er sich darüber, dass sein Kader zu klein sei: «Wir haben keine Spieler. Es ist offensichtlich, aber niemand spricht darüber, weil wir gewinnen. Aber jeder muss wissen, mit 14 oder 15 Spielern ist das nicht jede Woche möglich», sagte der 45-Jährige nach dem Spitzenspiel der Ligue 1 am späten Sonntagabend.

    PSG hat in der französischen Meisterschaft zwar 17 Punkte Vorsprung vor Lille und braucht nur noch einen Sieg aus den verbleibenden sieben Spielen, um den Titel zu holen. Aber dem früheren BVB-Coach war das angesichts von neuen Verletzungen von Kapitän Thiago Silva und Thomas Meunier sowie der Roten Karte von Juan Bernat in Lille völlig egal.

    «Wir vermissen Cavani und Neymar seit Wochen. Auch Di Maria und Marquinhos sind noch verletzt, wir spielen mit kranken oder untertrainierten Spielern», meinte Tuchel aufgebracht und beklagte, dass er den deutschen Nationalspieler Thilo Kehrer trotz dessen Krankheit habe einwechseln müssen.

    Der PSG-Trainer kündigte eine Analyse der personellen Situation mit Sportdirektor Antero Henrique an: «Wir müssen alles reflektieren, weil so ist es viel zu viel. Wir müssen ehrlich zueinander sein und die wahren Gründe dafür herausbekommen.» Die nächste Chance auf den vorzeitigen Meistertitel hat das verletzungsgeplagte Starensemble am Mittwoch im Nachholspiel beim FC Nantes. Es wäre die insgesamt achte Meisterschaft für PSG und die erste für Tuchel.

    +++14. April: Manuel Neuer schon wieder verletzt +++

    Manuel Neuer droht die nächste Verletzungspause. Der 33-Jährige verletzte sich beim 4:1 (2:0) des FC Bayern München bei Fortuna Düsseldorf am Sonntag ohne Einwirkung des Gegners an der Wade und musste in der 53. Minute ausgewechselt werden. Die Blessur zog sich der Nationaltorhüter bei einem Ausfallschritt zu, anschließend humpelte er mit gesenktem Kopf vom Feld.

    «Es ist dieselbe Wade, die ihm vor zwei Wochen schon Probleme bereitet hat», sagte Trainer Niko Kovac nach dem Spiel: «Wir müssen die MRT-Untersuchung am Montag abwarten. Wenn er sich verletzt hat, würde uns das schon treffen.» In der Rückrunde der Fußball-Bundesliga hatte Neuer schon zwei Spiele wegen einer Daumenverletzung und eines wegen Wadenproblemen verpasst. In der vergangenen Saison kam er wegen eines Mittelfußbruches nur auf drei Liga-Einsätze.

    +++ 14. April: Stuttgarts Ascacibar sorgt mit Spuck-Attacke für Aufregung +++

    In der Nachspielzeit leistete sich Stuttgarts Santiago Ascacibar beim 0:1 des VfB gegen Bayer Leverkusen den großen Aufreger des bisherigen Spieltags. Seine Spuckattacke in Richtung des Siegtorschützen Kai Havertz ahndete Schiedsrichter Tobias Stieler mit der Roten Karte. «Solche Leute braucht man nicht in der Bundesliga», schimpfte Leverkusens Kevin Volland über den Argentinier. Auch VfB-Trainer Markus Weinzierl kritisierte seinen Mittelfeldspieler: «Er hat der Mannschaft einen Bärendienst erwiesen. So etwas darf nicht passieren. Du musst deine Emotionen im Griff haben. Die Rote Karte schadet uns im Abstiegskampf.» 

    Mit dem fünften sieglosen Spiel in Serie kommt Stuttgart auf dem Relegationsplatz nicht voran, der 1. FC Nürnberg ist nach dem 1:1 gegen den FC Schalke 04 nun nur noch drei Punkte zurück.

    +++ 13. April: Dortmund mindestens für eine Nacht Tabellenführer +++

    Borussia Dortmund ist mit einem Zittersieg zumindest für 21 Stunden an die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga zurückgekehrt. Eine Woche nach der 0:5-Pleite im Gipfel beim FC Bayern München bezwang der BVB am Samstag den FSV Mainz 05 angeführt vom überragenden Teenager Jadon Sancho mit 2:1 (2:0), überzeugte aber nur eine Halbzeit. Damit liegen die Dortmunder zunächst wieder zwei Punkte vor den Münchnern, die erst am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) bei Fortuna Düsseldorf antreten müssen.

    Der zweite Liga-Doppelpack von Sancho (18./24. Minute) sorgte für Erleichterung nach einer Woche voller Frust beim Meisterschafts-Anwärter. Nicht nur der Mainzer Anschlusstreffer durch Robin Quaison (83.) ließ das Team von Trainer Lucien Favre in der Schlussphase aber noch gehörig zittern. Torwart Roman Bürki rettete mit mehreren starken Paraden den Sieg. Der BVB hat nun in jedem der 15 Saison-Heimspiele mindestens zwei Tore erzielt und ist im eigenen Stadion seit dem 1:2 gegen Mainz vor knapp einem Jahr ungeschlagen. 

    +++ 11. April: Supertalent Joao Felix schockt dezimierte Eintracht — 2:4 bei Benfica +++

    Die beeindruckende Erfolgsserie von Eintracht Frankfurt in der Europa League hat ein bitteres Ende gefunden. Nach zehn mitunter furiosen Spielen ohne Niederlage im Wettbewerb verlor der lange dezimierte DFB-Pokalsieger am Donnerstag im Viertelfinal-Hinspiel beim portugiesischen Rekordmeister Benfica Lissabon 2:4 (1:2) und droht damit auszuscheiden.

    Benficas überragender Jungstar Joao Felix mit einem Dreierpack (21./Foulelfmeter, 43., 53. Minute) und Ruben Dias (50.) nutzten die Überzahl der Hausherren, nachdem Frankfurts Abwehrspieler Evan Ndicka bereits nach 20 Minuten wegen einer Notbremse die Rote Karte gesehen hatte. Doch die Hoffnung bleibt: Luka Jovic (40.) und Goncalo Paciencia (72.) erzielten vor 54 175 Zuschauern wichtige Auswärtstore für den im 16. Pflichtspiel des Jahres erstmals unterlegenen Bundesligisten. So ist das Weiterkommen im Rückspiel in einer Woche vor heimischer Kulisse durchaus noch möglich.

    +++ 11. April: FC Zürich überrascht Malouda mit «einvernehmlichem» Rausschmiss +++

    Der frühere französische Vize-Weltmeister Florent Malouda hat auf Twitter überrascht auf seine Freistellung als Assistenztrainer beim FC Zürich reagiert. «Wirklich, das habe ich nicht gewusst ..??», schrieb der 38-Jährige als Antwort auf eine Mitteilung des Schweizer Fußball-Erstligisten. Dieser hatte zuvor erklärt, dass man «in gegenseitigem Einvernehmen» beschlossen habe, «die kürzlich begonnene Zusammenarbeit zu beenden». Es habe sich «herausgestellt, dass die verschiedenen Projekte, in welchen Florent Malouda weiterhin engagiert ist, zeitlich nicht mit den vom FCZ vorgesehenen Aufgaben kompatibel sind», hieß es weiter.

    Malouda hatte 2012 mit dem FC Chelsea die Champions League gewonnen und verlor 2006 mit Frankreichs Nationalmannschaft das WM-Finale gegen Italien. Seit Februar unterstützte Malouda in Zürich den Trainerstab im Talent- und Stürmertraining.Tweet FC Zürich Malouda

    +++11. April: VfB Stuttgart holt Sven Mislintat als Sportdirektor

    Der VfB Stuttgart hat Sven Mislintat als Sportdirektor verpflichtet. Der frühere Chefscout von Borussia Dortmund unterschrieb beim abstiegsbedrohten Tabellen-16. einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021. Das bestätigte der VfB am Donnerstag nach entsprechenden Medienberichten. «Sven Mislintat hat sich in seiner langjährigen beruflichen Laufbahn ein hohes Maß an Reputation erarbeitet. Mit seinem Wissen, seinem Netzwerk und seiner Art, Fußball zu denken, passt er perfekt zu uns», sagte VfB-Sportvorstand Thomas Hitzlsperger.

    Mislintat, dessen Vertrag auch für die 2. Liga gelten soll, erwarb sich in Dortmund einen guten Ruf als Entdecker von Toptalenten wie zuletzt Ousmane Dembelé oder Jadon Sancho. Nach seiner Zeit beim BVB war Mislintat von Ende 2017 bis Anfang Februar diesen Jahres «Head of Recruitment» beim Premier-League-Club FC Arsenal. In Stuttgart wird der 46-Jährige von sofort an gemeinsam mit Hitzlsperger für die Kaderplanung verantwortlich sein, zudem soll Mislintat das Scouting der Schwaben wieder verbessern.

    +++ 11. April: Nowitzkis NBA-Laufbahn nach 21 Jahren beendet +++

    Das war’s. Die glorreiche NBA-Laufbahn von  Basketball-Superstar Dirk Nowitzki ist nach 21 Jahren mit einem hochemotionalen Schlusspunkt beim langjährigen Rivalen San Antonio Spurs zuende gegangen. Ein knapp zweiminütiges Video der Gastgeber unter dem Motto «Thank you, Dirk» rührte den 40 Jahre alten Profi der Dallas Mavericks schon vor Anpfiff seiner letzten Partie zu Tränen.  Die 94:105 (37:57)-Niederlage wurde danach fast zur Nebensache, während jeder von Nowitzkis insgesamt 20 Punkten von beiden Fanlagern ausgiebig gefeiert wurde.

    Einen Tag nach der emotionalen Abschiedsgala vor heimischer Kulisse (120:109 gegen Phoenix Suns) sollte das letzte Hurra nach über zwei Dekaden ausgerechnet beim Dauerkonkurrenten aus Texas stattfinden. «Wenn es irgendwo passt, dann San Antonio. Sie waren immer ein bisschen unser großer Bruder und unser Vorbild. Wir haben viel erlebt mit ihnen», hatte Nowitzki vor seiner letzten Partie in der nordamerikanischen Profiliga kommentiert. Seine Familie und «die komplette Mavs-Association» reisten deshalb mit den Mavericks zum letzten Saisonspiel.

    Er wolle nochmal «ein paar Dreier draufholzen», bekräftigte Nowitzki, nachdem bei seinem letzten Heimspiel in Dallas unter anderem die NBA-Legenden Larry Bird und Scottie Pippen gekommen waren, um den Deutschen zu verabschieden. Mit den Spurs um ihr jahrelang sehr erfolgreiches Star-Trio Tim Duncan, Manu Ginobili und Tony Parker hatte sich Nowitzki in den Playoffs immer wieder heiße Duelle geliefert. Als sich der Mavericks-Star zum Abschluss seiner 21. Saison nochmal die Ehre gab, war aber keiner seiner Rivalen mehr da: Duncan und Ginobili sind bereits zurückgetreten, der Franzose Parker lässt seine Karriere bei den Charlotte Hornets ausklingen.

    Spurs-Trainer Greg Popovych hatte Nowitzki schon vor der Partie in den höchsten Tönen gelobt. «Dirk ist ein großer Leader, er hatte eine einzigartige Karriere. Er hat es immer gehasst zu verlieren», stellte Popovych fest. Auch in seinem letzten Spiel hätte der scheidende Superstar gerne noch einmal gewonnen, doch sein Team lag schon nach einem Viertel mit 16:30 zurück. Nowitzki traf acht seiner 21 Würfe und holte zudem zehn Rebounds. 46,8 Sekunden vor Schluss wurde er letztmals ausgewechselt, weshalb sich das Publikum komplett von seinen Sitzen erhob und für Nowitzki applaudierte. Die schillernde Sportlerkarriere ist vorbei.

    +++ 10. April: «Tragischer Notfall im direkten Umfeld der Mannschaft» beim 1. FC Köln +++

    Das mitreißende 4:4 (2:1) im Zweitliga-Westduell zwischen dem MSV Duisburg und dem 1. FC Köln rückte nach Spielschluss schnell in den Hintergrund. Denn im engeren Umfeld des Zweitliga-Spitzenreiters aus Köln ist es am Mittwoch zu einem tragischen Notfall gekommen. Dies wurde unmittelbar im Anschluss des Nachholspiels bekannt. Aus diesem Grund verzichteten auch beide Clubs auf Spieler- und Trainer-Interviews, wie die jeweiligen Pressesprecher mitteilten.

    Der FC wollte zunächst keine näheren Einzelheiten zu dem Vorfall nennen. «Wir bitten um Verständnis, dass wir vorerst keine Details kommunizieren», teilte der Club auf Twitter mit. Nach Informationen der «Bild»-Zeitung soll der Vater von Köln-Trainer Markus Anfang einen Herzinfarkt erlitten haben. Köln Notfall Tweet

    Während des höchst unterhaltsamen Spiels hatte es diesbezüglich noch keine Anzeichen gegeben. Dabei sahen die Kölner wie der sichere Sieger aus, doch Kevin Wolze rette dem MSV Duisburg mit einem späten Freistoß-Tor (81. Minute) immerhin einen Punkt im Kampf um den Klassenverbleib. Für die Kölner bleibt es aber trotzdem eine komfortable Situation. Der Tabellenführer, der am nächsten Montag im Schlagerspiel auf den Hamburger SV trifft, hat sechs Runden vor Saisonschluss zehn Punkte Vorsprung auf den Dritten. 

    Die Duisburger schoben sich bei vier Punkten Rückstand auf den Relegationsrang auf Platz 17 vor. Vor 25 675 Zuschauern in der Duisburger Arena trafen zuvor Jhon Cordoba (24./53.), Louis Schaub (47.) und Simon Terodde (54.) für Köln, Moritz Stoppelkamp (2./71.) und Lukas Fröde (29.) für Duisburg.

    10. April: Ex-DFB-Präsident Grindel tritt von internationalen Ämtern zurück

    Der ehemalige DFB-Präsident Reinhard Grindel ist auch von seinen internationalen Ämtern bei den Verbänden UEFA und FIFA zurückgetreten. Er werde seine Posten als Vize-Präsident der Europäischen Fußball-Union und im Council des Weltverbands abgeben, teilte der frühere Chef des Deutschen Fußball-Bundes mit.

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    10. April: Jetzt ist es offiziell — Marco Rose übernimmt in Gladbach

    Die Personalie war längst ein offenes Geheimnis, jetzt hat der Klub sie offiziell bestätigt: Marco Rose wird zur kommenden Saison als Nachfolger von Dieter Hecking erwartungsgemäß neuer Trainer bei Borussia Mönchengladbach. Diese Entscheidung gaben der Fußball-Bundesligist und Roses aktueller Arbeitgeber RB Salzburg bekannt. Am Dienstag der vergangenen Woche hatte die Borussia verkündet, dass der erst im November bis 2020 verlängerte Kontrakt mit Hecking zum 30. Juni dieses Jahres vorzeitig endet. 

    «Marco Rose hat in Salzburg in den vergangenen sechs Jahren hervorragende Arbeit geleistet und wir freuen uns, dass er ab der kommenden Saison bei uns sein wird», sagte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl. Rose bezeichnete den Wechsel in die Bundesliga als «eine schwierige Entscheidung für mich, aber eine Entscheidung, die ich mit voller Überzeugung treffe».

    10. April: Ermittlungen wegen rassistischer Sprüche beim Länderspiel in Wolfsburg

    Wegen des Vorwurfs, während eines Fußball-Länderspiels die Nationalspieler Ilkay Gündogan und Leroy Sané mit rassistischen Bezeichnungen beleidigt zu haben, ermittelt die Staatsanwaltschaft Braunschweig gegen drei Männer aus Wolfsburg und Braunschweig. Sie sollen beim Spiel Deutschland — Serbien am 20. März in Wolfsburg die beiden Spieler als «Bimbo» und «Neger» bezeichnet haben. Außerdem sollen sie einem Zeugen zufolge unter anderem auch «Heil Hitler» gerufen haben, berichtete die «Bild»-Zeitung. 

    «Es wird derzeit ermittelt, ob sich die Beschuldigten einer Volksverhetzung, eines Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und einer Beleidigung hinreichend verdächtig gemacht haben könnten», sagte die Sprecherin der Braunschweiger Staatsanwältin Julia Meyer. 

    Die drei hätten eingeräumt, einige Spieler als «Neger», «Bimbo» oder «Türke» betitelt zu haben. Dies sei jedoch ohne rassistischen Hintergrund geschehen, man habe sich nur über die Leistung der Spieler geärgert. Volksverhetzende oder rechtspopulistische Reden hätten sie in Abrede gestellt, erklärte die Staatsanwältin. Die Affäre ins Rollen gebracht hatte der Journalist André Voigt, der ein Video veröffentlicht hatte, in dem er von verbalen Ausfällen einiger Zuschauer während der Partie der deutschen Nationalmannschaft gegen Serbien berichtetet hatte.

    10. April: St. Pauli trennt sich von Trainer Kauczinksi und Sportchef Stöver

    Der Fußball-Zweitligist FC St. Pauli hat auf die zuletzt unbefriedigenden sportlichen Ergebnisse reagiert und Trainer Markus Kauczinski sowie Sportchef Uwe Stöver freigestellt. Wie der Hamburger Verein mitteilte, wird der Niederländer Jos Luhukay neuer Trainer. Stövers Aufgaben übernimmt bis zum Saisonende der Kaufmännische Geschäftsführer Andreas Rettig. Die Kiezkicker sind seit vier Spielen sieglos. «Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, gerade weil wir Uwe und Markus persönlich sehr schätzen. Aber im Sinne des FC St. Pauli halten wir diesen Schritt für notwendig, um die Saison sportlich erfolgreich zu beenden und die Weichen für die neue Saison stellen zu können», sagte Vereinspräsident Oke Göttlich. Jos Luhukay hat zuletzt in England bei Sheffield Wednesday gearbeitet.

    9. April: Liverpool und Tottenham gewinnen Hinspiele in der Champions League

    Der FC Liverpool und Trainer Jürgen Klopp haben sich eine gute Ausgangsposition für den Einzug in das Halbfinale der Champions League erarbeitet. Am Dienstag bezwang der frühere englische Fußball-Rekordmeister im Viertelfinal-Hinspiel den FC Porto mit 2:0 (2:0). Vor 52.000 Zuschauern an der Anfield Road erzielten die früheren Bundesligaprofis Naby Keita in der fünften Minute und Roberto Firmino nach 26 Minuten die Tore für die Gastgeber. 

    Im zweiten Spiel bezwang Tottenham Hotspur den Premier-League-Rivalen Manchester City 1:0 (0:0). Bei der Königsklassen-Premiere im neuen Tottenham-Stadium in London erzielte der ehemalige Leverkusener und Hamburger Heung-Min Son (78.) den Siegtreffer. City-Stürmer Sergio Agüero scheiterte mit einem Handelfmeter am französischen Nationaltorhüter Hugo Lloris (13.). Tottenhams Stürmerstar Harry Kane musste nach 58 Minuten verletzt ausgewechselt werden. Die Rückspiele finden am 17. April in Porto und Manchester statt.

    9. April: Augsburg feuert Trainerduo Baum und Lehmann

    Der abstiegsbedrohte FC Augsburg hat sich von Chefcoach Manuel Baum, Co-Trainer Jens Lehmann und dem Technischen Direktor Stephan Schwarz getrennt. Das teilte der Fußball-Bundesligist am Dienstag mit. Zuvor hatte die «Bild»-Zeitung über die Personalien berichtet. Tweet FCA

    9. April: Manager Horst Heldt muss Hannover vorzeitig verlassen

    Hannover 96 hat sich vorzeitig von seinem Manager Horst Heldt getrennt. Das gab der Tabellenletzte der Fußball-Bundesliga am Dienstag bekannt. Grund für den Rauswurf sei, dass der anvisierte Platz im Liga-Mittelfeld in dieser Saison verfehlt worden sei. «Die Sportliche Leitung hat versichert, dass dieses Ziel mit den Transfers erreicht wird und die Mannschaftkonkurrenzfähig ist. Diese Einschätzung hat sich nicht bestätigt», teilte der Club mit. Von elf Rückrunden-Spielenhaben die Niedersachsen nur eines gewonnen. Ein neuer Sportdirektor soll zeitnah verpflichtet werden. «Hannover 96 benötigt einen Neuanfang», hieß es weiter.

    Netzreaktionen FC Bayern — BVB

    8. April: Gladbach-Angreifer Hazard vor Wechsel zu Borussia Dortmund

    Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund steht laut «Kicker» vor dem teuersten Transfer seiner Vereinsgeschichte. Wie das Fachmagazin berichtet, soll Offensivspieler Thorgan Hazard von Borussia Mönchengladbach dem Revierclub bereits sein Wort gegeben haben. Der 26 Jahre alte Belgier hat in Gladbach einen Vertrag bis 2020 und soll etwa 40 Millionen Euro kosten. Bisheriger Rekordhalter beim BVB ist André Schürrle, der im Sommer 2016 für 30 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg nach Dortmund gewechselt war.     

    «Wir haben Thorgan schon vor längerer Zeit signalisiert, dass wir mit ihm verlängern möchten, aber darauf ist er nicht eingegangen. Sechs Wochen vor Saisonende ist das ein klares Signal. Wir gehen davon aus, dass er Borussia nach fünf Jahren verlassen und für sich den nächsten Schritt machen möchte», sagte Max Eberl. Beim BVB würde Hazard, der in dieser Bundesliga-Spielzeit neun Tore erzielt hat, auf Christian Pulisic folgen. Der US-Nationalspieler  wechselt in diesem Sommer für eine Ablösesumme von 64 Millionen Euro zum FC Chelsea.

    8. April: BVB — Schalke auch im Free-TV zu sehen

    Das Revierderby der Fußball-Bundesliga zwischen Titelaspirant Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 wird am 27. April (15.30 Uhr) auch in der ARD live gezeigt. Sky und «Das Erste» werden die Begegnung des 31. Spieltags parallel übertragen. Das gaben die Fernsehsender am Montag bekannt. In der ARD wird die Partie frei empfangbar sein, bei Sky wird sie von den Abonnenten verfolgt werden können, teilte ein Sky-Sprecher mit. Es sei «eine besondere Aktion von Sky und der ARD für alle Fußballfans in Deutschland», hieß es. 

    Sky beginnt seine Berichterstattung um 14.00 Uhr, für die ARD meldet sich Moderator Alexander Bommes von etwa 15.05 Uhr an aus Dortmund. Unterstützt wird er von Sky-Experte Christoph Metzelder, der als ARD-Gesprächsgast dabei sein wird. Der ehemalige Nationalspieler hat sowohl beim BVB als auch bei Schalke 04 gespielt. Kommentiert werden soll das Spiel von Steffen Simon. Neben der Übertragung im Ersten wird Sky das Derby als Einzelspiel und in der Konferenz im Programm haben.

    7. April: Pokal-Halbfinale ausgelost

    Der FC Bayern München muss im Halbfinale des DFB-Pokals beim SV Werder Bremen antreten. Die zweite Begegnung bestreiten Zweitligist Hamburger SV und RB Leipzig. Das ergab die Auslosung am Sonntag in der ARD. Die Halbfinal-Begegnungen werden am 23. und 24. April jeweils um 20.45 Uhr ausgetragen. Das Endspiel wird dann am 25. Mai im Berliner Olympiastadion angepfiffen. Alle drei Partien werden von den Fernsehsendern ARD und Sky live übertragen.

    7. April:  Rummenigge verweigert Kovac Jobgarantie

    Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat Niko Kovac keine Jobgarantie beim FC Bayern München über die Saison hinaus gegeben. «Es gibt keine Jobgarantie für Niemanden. Jeder muss bei Bayern München liefern», sagte Rummenigge am Sonntag in der Fußball-Talkshow «Wontorra» des TV-Senders Sky. Das sei das Prinzip bei Bayern. «Es gibt Druck, aber du musst damit fertig werden», sagte er. Der Vertrag von Kovac ist bis zum 30. Juni 2021 datiert. 

    Rummenigge betonte, dass man die Saison in alle Ruhe zu Ende spielen wolle. Danach werde wie in jedem Club analysiert. Der Vorstandschef räumte ein, dass es im Herbst «kritische Wochen» gegeben habe. Auf die Frage, ob der Job von Kovac gefährdet sei, wenn dieser nicht Meister werde, antwortete Rummenigge: «Wir werden Meister.» Nach namhaften Vorgängern sei es für Kovac nicht leicht, sagte Rummenigge. Man werde den 47-Jährigen «im positiven Sinn begleiten».

    6. April: Drama auf Schalke — Videobeweis entscheidet in Nachspielzeit auf Strafstoß gegen Königsblau

    Der VfB Stuttgart hat den Angriff des 1. FC Nürnberg im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga abgewehrt. Die Schwaben kamen am Samstag zu einem 1:1 (0:1) gegen den Club und verteidigten damit als Tabellen-16. ihren Vorsprung von vier Zählern auf den Konkurrenten. Für Schlusslicht Hannover 96 ist die Lage nach dem 1:3 (1:1) beim VfL Wolfsburg bei sieben Zählern Rückstand auf Stuttgart auf dem Relegationsrang nach dem 28. Spieltag fast aussichtslos. Schalke 04 verlor gegen Eintracht Frankfurt 1:2 (1:1) durch einen Handelfmeter in der zehnten Minute der Nachspielzeit nach Videobeweis und hat als 14. nur noch fünf Punkte Vorsprung auf Stuttgart.

    Im Kampf um einen Champions-League-Platz gelang dem Tabellendritten RB Leipzig mit dem 4:2 (1:2) bei Bayer Leverkusen ein wichtiger Sieg. Fortuna Düsseldorf setzte sich im Duell zweier Teams im Mittelfeld des Bundesliga-Rankings mit 2:1 (1:1) bei Hertha BSC durch und kletterte vor die Berliner auf Platz zehn. Um 18.30 Uhr wird in der Münchner Allianz Arena das Spitzenspiel zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund angepfiffen. Die Gäste gehen mit einem Vorsprung von zwei Punkten in das Top-Duell.

    6. April: Box-Weltmeister Felix Sturm verhaftet

    Der frühere Box-Weltmeister Felix Sturm ist in Köln offenbar auf der Fitness-Messe Fibo festgenommen worden. Das bestätigte die Polizei laut einem Bericht der «Bild»-Zeitung. Die Staatsanwaltschaft Köln habe zuvor einen Haftbefehl erwirkt. Es soll um den Vorwurf der Steuerhinterziehung gehen. Um welche Summe es bei den Vorwürfen geht, ist noch nicht bekannt. Der 40 Jahre alte Boxer aus Leverkusen bestritt seinen letzten Boxkampf 2016.

     
  • Adam 17:12 on 16.04.2019 Постоянная ссылка |
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    Feuer in Paris: Tierdokus statt Notre Dame — Haben ARD und ZDF den Brand verschlafen? 

    Armin Laschet breschte noch am Abend vor: „Millionen Menschen fiebern mit der Kirche Notre Dame in Paris. Warum muss man CNN einschalten während die ARD Tierfilme zeigt?“, fragte der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen via Twitter. Später legte er nach: „Russia Today und Al  Jazeera berichten, rechte Hetzer verbreiten erste Verschwörungstheorien und der öffentlich-rechtliche Rundfunk schläft“, ätzte er gegen ARD und ZDF. Auch andere legten später nach und kritisierten die beiden Sender für ihre Nicht-Berichterstattung heftig. Haben ARD und ZDF das Unglück von Notre Dame verschlafen?

    Ja, es stimmt. Während die Pariser Kathedrale lichterloh in Flammen stand, sendete die ARD die Tierdoku «Wilde Dynastien» mit einer Folge über Tiger. Im ZDF war gleichzeitig eine Dokumentation über Wladimir Putin zu sehen. Auch die Spartenkanäle Tagesschau24 und Phoenix lieferten ein trauriges Bild ab. Wer Bilder aus Paris sehen wollte, musste auf private Nachrichtensender wie N-TV oder N24 ausweichen oder sich bei ausländischen Kanälen wie CNN oder BBC bedienen. Trotzdem ist die Kritik an ARD und ZDF in diesem Fall unzutreffend.

    Voyeurismus ist kein Bildungsauftrag

    So tragisch und emotional der Brand der Notre Dame auch ist: Das Unglück war kein Attentat. Es war kein Terroranschlag, keine Naturkatastrophe und es bestand keine akute Gefahrenlage für Menschen. Insofern bedurfte es nicht einer permanenten Berichterstattung zweier öffentlich-rechtlicher Sender. Die hätten zwar den verständlichen Wunsch nach Bildern des brennenden französischen Nationalheiligtums befriedigen können, doch welchen Mehrwert hätten Dauerbilder über mehrere Stunden bieten können? Voyeurismus ist kein Bildungsauftrag.

    Bleibt die Frage, ob es einer journalistischen Einordnung des Ereignisses bedurft hätte. Ja, rechte Hetzer haben eilig Fake-News in die Welt gesetzt. Doch hätten ARD und ZDF auf jedes absurde Gerücht eingehen sollen, ihm damit mehr Bedeutung geben, um es anschließend zu entkräften? Sicherlich nicht. Das hätte lediglich den Verbreitern derartiger Nachrichten genutzt.

    Kritk an ARD und ZDF wegen Notre Dame 12.45ARD-Chef weist Kritik an Notre-Dame-Berichterstattung zurück

    ARD-Chefredakteur Rainald Becker reagierte auf die Kritik Laschets und anderer ebenfalls via Twitter: «Rate zu etwas mehr Sachlichkeit. Das Erste ist kein 24h Nachrichtenkanal und Gaffer TV machen wir auch nicht», schrieb er. Denn auch wenn ARD und ZDF ihr Programm nicht unterbrochen haben, war der Brand der Notre Dame ein wichtiges Thema für sie.

    Ein ZDF-Sprecher verwies darauf, dass die Nachrichtensendung «heute» bereits um 19.15 darüber berichtet habe. «Um 21.45 Uhr ging das ‘heute journal’ mit einer umfassenden Berichterstattung zu den Ereignissen rund um die Kathedrale auf Sendung», sagte er. Die ARD sendete eine verlängerte Ausgabe der Tagesthemen, um ausführlich auf das Unglück einzugehen. Außerdem habe es ein «Tagesthemen extra» um 23.35 Uhr gegeben sowie drei Laufbänder mit aktuellen Informationen, die etwa in der Talksendung «hart aber fair» und in der Doku nach den «Tagesthemen» zu sehen waren.

    Dass auf tagesschau24 oder auf Phoenix nur wenig zu sehen war vom Brand der Notre-Dame liegt nicht an den Sendern, sondern an der Politik. Es gibt keinen öffentlich-rechtlichen Nachrichtensender. Das müsste Armin Laschet eigentlich am besten wissen. Sollte er eine öffentlich-rechtliche Konkurrenz zu CNN und Co. wollen, müsste er den Rundfunkstaatsvertrag ändern.

    15-Paris: Notre-Dame steht in Flammen-6026450490001

     
  • Adam 13:47 on 16.04.2019 Постоянная ссылка |
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    Debatte auf Twitter: Notre-Dame brennt, und die ARD zeigt Tierdoku — Sender wegen Berichterstattung in der Kritik 

    In Paris steht die Kathedrale Notre-Dame in Flammen und ARD und ZDF zeigen: eine Tierdoku und eine Doku über den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Während CNN oder BBC Live-Bilder aus Paris zeigen, verharrt der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland beim geplanten Sende-Schema. Auch für eine Sondersendung nach der Tagesschau hat es nicht gereicht.

    Das stößt dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet übel auf. Via Twitter schreibt er der ARD: «Millionen Menschen fiebern mit der Kirche Notre-Dame in Paris, einem der bedeutendsten kulturellen Orte in Europa. Warum muss man CNN einschalten, während die ARD Tierfilme zeigt?» 

    Tweet Armin Laschet

    Der Sender reagiert prompt und antwortet: «Alle derzeit bekannten Informationen wurden von «Das Erste» in der Tagesschau an die Zuschauer weitergegeben. Sobald weitere gesicherte Informationen vorliegen, wird dort darüber berichtet. In den Tagesthemen wird es einer Vertiefung geben.»

    ARD Antwort an Laschet

    Doch das genügt Laschet offenbar nicht. Er antwortet der ARD: «3. Meldung in der Tagesschau. Sie haben kulturelle und europäische Dimensionen dieser Katastrophe nicht begriffen. Würden Sie such (gemeint ist «auch», d. Red.) beim Kölner Dom so reden? Nur weil es in Paris ist, wird nicht berichtet? # Weltkulturerbe #Notre_Dame #Qualitätsjournalismus.»

    Auch Journalisten kritisieren ARD

    Erinnerungen an Notre Dame 12.18Laschet trifft mit seiner Kritik offenbar einen wunden Punkt. Er steht mit seiner Kritik nicht allein da. Auch Ulrich Deppendorf — immerhin ehemaliger Leiter und Chefredakteur des ARD-Hauptstadtstudios in Berlin, kritisiert auf Twitter die ARD: «Warum gab es keinen ARD-Brennpunkt zum Brand von Notre-Dame, neben dem Eiffelturm das Symbol Frankreichs? Schwer nachzuvollziehen.» 

    Ard zu Deppendorf

    Auch ihm antwortet die ARD — sinngemäß das gleiche wie schon Armin Laschet: «Sobald weitere gesicherte Informationen vorliegen, werden wir darüber berichten. In den Tagesthemen wird es eine vertiefte Berichterstattung geben. Alle derzeit bekannten Informationen wurden in der Tagesschau an die Zuschauer weitergegeben.»

    Brand in Notre Dame: Wäre so ein Brand auch im Kölner Dom möglich? 12.13Ex-WDR-Chefredakteurin Sonia Mikich fragt wegen der ARD-Antwort an Deppendorf nach: «Und Tagesschau24? BBC, CNN, Russia Today und Al Jazeera schaffen es doch auch.» Daraufhin springt Ministerpräsident Laschet prompt Mikich bei: Sie habe absolut recht. «Russia Today und Al Jazeera berichten, rechte Hetzer verbreiten erste Verschwörungstheorien und der öffentlich-rechtlich Rundfunk schläft.»

    Tweet Sonia Mikich

    Daraufhin meldet sich ARD_Chefredakteur Rainald Becker zu Wort: «Rate zu etwas mehr Sachlichkeit. Das Erste ist kein 24h Nachrichtenkanal und Gaffer TV machen wir auch nicht. An fundierter Berichterstattung wird gerade gearbeitet. Folgt in Kürze.»

    Twitter Becker zu Deppendorf und Mikich

    Mit dem Schlagwort «Gaffer-TV» macht Becker sich allerdings auf Twitter gar keine Freunde. Viele bewegen die Ereignisse in Paris und sie fühlen sich als Gaffer diskreditiert. Twitter-User «Karsten Schulze» antwortet Becker: «Zur Sachlichkeit gehört dann auch, dass man dann einfach auf Alternativen (BBC, CNN) umschalten kann. Gut, dass das mittlerweile geht und man nicht mehr auf ARD und ZDF angewiesen ist.»

    Tweet Antwort Gaffer-TV

    Das Drama von Notre-Dame 8.36 Uhr

     
  • Adam 12:14 on 16.04.2019 Постоянная ссылка |
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    Sport kompakt: Pal Dardai und Hertha BSC gehen nach der Saison getrennte Wege 

    Von «A» wie American Football über «F» wie Fußball bis «Z» wie Zehnkampf: Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden irgendwo auf dem Globus mal mehr, mal weniger bedeutende Events statt, die aufgrund der Dominanz weniger Sportarten schnell untergehen können und keine wirkliche Beachtung finden.

    +++ 16. April: Dardai nächste Saison nicht mehr Cheftrainer bei Hertha BSC

    Fußball-Bundesligist Hertha BSC und Cheftrainer Pal Dardai gehen nach Ende der Saison getrennte Wege. Der Verein bestätigte am Dienstag Meldungen, wonach der 43-Jährige seinen Posten bei den Berlinern aufgibt. Der TV-Sender «Sky» und die «Bild» hatten zuvor darüber berichtet. Der Ungar hatte das Amt beim aktuellen Tabellen-Elften im Februar 2015 übernommen und die «Alte Dame» in seinen beiden ersten Jahren auf die Plätze sieben und sechs geführt. In der Saison 2016/17 führte Dardai Hertha nach acht Jahren Pause wieder in einen internationalen Wettbewerb.

    +++ 15. April: 96 Tote — Liverpool gedenkt Opfern der Hillsborough-Katastrophe +++

    Zum 30. Jahrestag der Hillsborough-Katastrophe hat die Stadt Liverpool der 96 Todesopfer des Unglücks gedacht. Auch die Mannschaft des FC Liverpool und deren Trainer Jürgen Klopp legten vor der Gedenktafel am Stadion Anfield einen Kranz nieder. Am 15. April 1989 waren beim Pokal-Halbfinale zwischen dem FC Liverpool und Nottingham Forest in Sheffield 94 Menschen im Gedränge einer völlig überfüllten Zuschauertribüne ums Leben gekommen. Zwei weitere starben später an den Folgen. Die meisten Opfer waren Fußball-Anhänger des FC Liverpool.

    Um 15.06 Uhr, dem Zeitpunkt, als das Pokalspiel vor 30 Jahren abgebrochen wurde, fanden in Liverpool mehrere Schweigeminuten statt. Der Verkehr in der Stadt wurde teilweise gestoppt, Flaggen hingen auf halbmast, und die Rathausglocke wurde 96 Mal geläutet. In der Kathedrale von Liverpool gab es einen Gedenkgottesdienst.

    15-Liverpool erinnert an Katastrophe im Hillsborough-Stadion-6026385170001

    Zudem öffnete der FC Liverpool am Montagnachmittag sein Stadion für Besucher, die dort in aller Stille sitzen konnten. Der Club hatte bereits am Sonntag mit einer großen Choreographie in Anfield und einer Schweigeminute vor dem Anpfiff des Heimspiels gegen den FC Chelsea der Opfer gedacht.

    +++ 15. April: Thomas Tuchel aufgebracht: «Wir haben keine Spieler»

    Thomas Tuchel kann bisweilen sehr emotional sein, wenn ihm irgendetwas nicht passt. Das bewies der deutsche Trainer von Paris Saint-Germain nach dem bitteren 1:5 (1:1) seines Teams beim Tabellenzweiten OSC Lille. Nach dem Schlusspfiff brach es geradezu aus ihm heraus: Aufgebracht beklagte er sich darüber, dass sein Kader zu klein sei: «Wir haben keine Spieler. Es ist offensichtlich, aber niemand spricht darüber, weil wir gewinnen. Aber jeder muss wissen, mit 14 oder 15 Spielern ist das nicht jede Woche möglich», sagte der 45-Jährige nach dem Spitzenspiel der Ligue 1 am späten Sonntagabend.

    PSG hat in der französischen Meisterschaft zwar 17 Punkte Vorsprung vor Lille und braucht nur noch einen Sieg aus den verbleibenden sieben Spielen, um den Titel zu holen. Aber dem früheren BVB-Coach war das angesichts von neuen Verletzungen von Kapitän Thiago Silva und Thomas Meunier sowie der Roten Karte von Juan Bernat in Lille völlig egal.

    «Wir vermissen Cavani und Neymar seit Wochen. Auch Di Maria und Marquinhos sind noch verletzt, wir spielen mit kranken oder untertrainierten Spielern», meinte Tuchel aufgebracht und beklagte, dass er den deutschen Nationalspieler Thilo Kehrer trotz dessen Krankheit habe einwechseln müssen.

    Der PSG-Trainer kündigte eine Analyse der personellen Situation mit Sportdirektor Antero Henrique an: «Wir müssen alles reflektieren, weil so ist es viel zu viel. Wir müssen ehrlich zueinander sein und die wahren Gründe dafür herausbekommen.» Die nächste Chance auf den vorzeitigen Meistertitel hat das verletzungsgeplagte Starensemble am Mittwoch im Nachholspiel beim FC Nantes. Es wäre die insgesamt achte Meisterschaft für PSG und die erste für Tuchel.

    +++14. April: Manuel Neuer schon wieder verletzt +++

    Manuel Neuer droht die nächste Verletzungspause. Der 33-Jährige verletzte sich beim 4:1 (2:0) des FC Bayern München bei Fortuna Düsseldorf am Sonntag ohne Einwirkung des Gegners an der Wade und musste in der 53. Minute ausgewechselt werden. Die Blessur zog sich der Nationaltorhüter bei einem Ausfallschritt zu, anschließend humpelte er mit gesenktem Kopf vom Feld.

    «Es ist dieselbe Wade, die ihm vor zwei Wochen schon Probleme bereitet hat», sagte Trainer Niko Kovac nach dem Spiel: «Wir müssen die MRT-Untersuchung am Montag abwarten. Wenn er sich verletzt hat, würde uns das schon treffen.» In der Rückrunde der Fußball-Bundesliga hatte Neuer schon zwei Spiele wegen einer Daumenverletzung und eines wegen Wadenproblemen verpasst. In der vergangenen Saison kam er wegen eines Mittelfußbruches nur auf drei Liga-Einsätze.

    +++ 14. April: Stuttgarts Ascacibar sorgt mit Spuck-Attacke für Aufregung +++

    In der Nachspielzeit leistete sich Stuttgarts Santiago Ascacibar beim 0:1 des VfB gegen Bayer Leverkusen den großen Aufreger des bisherigen Spieltags. Seine Spuckattacke in Richtung des Siegtorschützen Kai Havertz ahndete Schiedsrichter Tobias Stieler mit der Roten Karte. «Solche Leute braucht man nicht in der Bundesliga», schimpfte Leverkusens Kevin Volland über den Argentinier. Auch VfB-Trainer Markus Weinzierl kritisierte seinen Mittelfeldspieler: «Er hat der Mannschaft einen Bärendienst erwiesen. So etwas darf nicht passieren. Du musst deine Emotionen im Griff haben. Die Rote Karte schadet uns im Abstiegskampf.» 

    Mit dem fünften sieglosen Spiel in Serie kommt Stuttgart auf dem Relegationsplatz nicht voran, der 1. FC Nürnberg ist nach dem 1:1 gegen den FC Schalke 04 nun nur noch drei Punkte zurück.

    +++ 13. April: Dortmund mindestens für eine Nacht Tabellenführer +++

    Borussia Dortmund ist mit einem Zittersieg zumindest für 21 Stunden an die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga zurückgekehrt. Eine Woche nach der 0:5-Pleite im Gipfel beim FC Bayern München bezwang der BVB am Samstag den FSV Mainz 05 angeführt vom überragenden Teenager Jadon Sancho mit 2:1 (2:0), überzeugte aber nur eine Halbzeit. Damit liegen die Dortmunder zunächst wieder zwei Punkte vor den Münchnern, die erst am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) bei Fortuna Düsseldorf antreten müssen.

    Der zweite Liga-Doppelpack von Sancho (18./24. Minute) sorgte für Erleichterung nach einer Woche voller Frust beim Meisterschafts-Anwärter. Nicht nur der Mainzer Anschlusstreffer durch Robin Quaison (83.) ließ das Team von Trainer Lucien Favre in der Schlussphase aber noch gehörig zittern. Torwart Roman Bürki rettete mit mehreren starken Paraden den Sieg. Der BVB hat nun in jedem der 15 Saison-Heimspiele mindestens zwei Tore erzielt und ist im eigenen Stadion seit dem 1:2 gegen Mainz vor knapp einem Jahr ungeschlagen. 

    +++ 11. April: Supertalent Joao Felix schockt dezimierte Eintracht — 2:4 bei Benfica +++

    Die beeindruckende Erfolgsserie von Eintracht Frankfurt in der Europa League hat ein bitteres Ende gefunden. Nach zehn mitunter furiosen Spielen ohne Niederlage im Wettbewerb verlor der lange dezimierte DFB-Pokalsieger am Donnerstag im Viertelfinal-Hinspiel beim portugiesischen Rekordmeister Benfica Lissabon 2:4 (1:2) und droht damit auszuscheiden.

    Benficas überragender Jungstar Joao Felix mit einem Dreierpack (21./Foulelfmeter, 43., 53. Minute) und Ruben Dias (50.) nutzten die Überzahl der Hausherren, nachdem Frankfurts Abwehrspieler Evan Ndicka bereits nach 20 Minuten wegen einer Notbremse die Rote Karte gesehen hatte. Doch die Hoffnung bleibt: Luka Jovic (40.) und Goncalo Paciencia (72.) erzielten vor 54 175 Zuschauern wichtige Auswärtstore für den im 16. Pflichtspiel des Jahres erstmals unterlegenen Bundesligisten. So ist das Weiterkommen im Rückspiel in einer Woche vor heimischer Kulisse durchaus noch möglich.

    +++ 11. April: FC Zürich überrascht Malouda mit «einvernehmlichem» Rausschmiss +++

    Der frühere französische Vize-Weltmeister Florent Malouda hat auf Twitter überrascht auf seine Freistellung als Assistenztrainer beim FC Zürich reagiert. «Wirklich, das habe ich nicht gewusst ..??», schrieb der 38-Jährige als Antwort auf eine Mitteilung des Schweizer Fußball-Erstligisten. Dieser hatte zuvor erklärt, dass man «in gegenseitigem Einvernehmen» beschlossen habe, «die kürzlich begonnene Zusammenarbeit zu beenden». Es habe sich «herausgestellt, dass die verschiedenen Projekte, in welchen Florent Malouda weiterhin engagiert ist, zeitlich nicht mit den vom FCZ vorgesehenen Aufgaben kompatibel sind», hieß es weiter.

    Malouda hatte 2012 mit dem FC Chelsea die Champions League gewonnen und verlor 2006 mit Frankreichs Nationalmannschaft das WM-Finale gegen Italien. Seit Februar unterstützte Malouda in Zürich den Trainerstab im Talent- und Stürmertraining.Tweet FC Zürich Malouda

    +++11. April: VfB Stuttgart holt Sven Mislintat als Sportdirektor

    Der VfB Stuttgart hat Sven Mislintat als Sportdirektor verpflichtet. Der frühere Chefscout von Borussia Dortmund unterschrieb beim abstiegsbedrohten Tabellen-16. einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021. Das bestätigte der VfB am Donnerstag nach entsprechenden Medienberichten. «Sven Mislintat hat sich in seiner langjährigen beruflichen Laufbahn ein hohes Maß an Reputation erarbeitet. Mit seinem Wissen, seinem Netzwerk und seiner Art, Fußball zu denken, passt er perfekt zu uns», sagte VfB-Sportvorstand Thomas Hitzlsperger.

    Mislintat, dessen Vertrag auch für die 2. Liga gelten soll, erwarb sich in Dortmund einen guten Ruf als Entdecker von Toptalenten wie zuletzt Ousmane Dembelé oder Jadon Sancho. Nach seiner Zeit beim BVB war Mislintat von Ende 2017 bis Anfang Februar diesen Jahres «Head of Recruitment» beim Premier-League-Club FC Arsenal. In Stuttgart wird der 46-Jährige von sofort an gemeinsam mit Hitzlsperger für die Kaderplanung verantwortlich sein, zudem soll Mislintat das Scouting der Schwaben wieder verbessern.

    +++ 11. April: Nowitzkis NBA-Laufbahn nach 21 Jahren beendet +++

    Das war’s. Die glorreiche NBA-Laufbahn von  Basketball-Superstar Dirk Nowitzki ist nach 21 Jahren mit einem hochemotionalen Schlusspunkt beim langjährigen Rivalen San Antonio Spurs zuende gegangen. Ein knapp zweiminütiges Video der Gastgeber unter dem Motto «Thank you, Dirk» rührte den 40 Jahre alten Profi der Dallas Mavericks schon vor Anpfiff seiner letzten Partie zu Tränen.  Die 94:105 (37:57)-Niederlage wurde danach fast zur Nebensache, während jeder von Nowitzkis insgesamt 20 Punkten von beiden Fanlagern ausgiebig gefeiert wurde.

    Einen Tag nach der emotionalen Abschiedsgala vor heimischer Kulisse (120:109 gegen Phoenix Suns) sollte das letzte Hurra nach über zwei Dekaden ausgerechnet beim Dauerkonkurrenten aus Texas stattfinden. «Wenn es irgendwo passt, dann San Antonio. Sie waren immer ein bisschen unser großer Bruder und unser Vorbild. Wir haben viel erlebt mit ihnen», hatte Nowitzki vor seiner letzten Partie in der nordamerikanischen Profiliga kommentiert. Seine Familie und «die komplette Mavs-Association» reisten deshalb mit den Mavericks zum letzten Saisonspiel.

    Er wolle nochmal «ein paar Dreier draufholzen», bekräftigte Nowitzki, nachdem bei seinem letzten Heimspiel in Dallas unter anderem die NBA-Legenden Larry Bird und Scottie Pippen gekommen waren, um den Deutschen zu verabschieden. Mit den Spurs um ihr jahrelang sehr erfolgreiches Star-Trio Tim Duncan, Manu Ginobili und Tony Parker hatte sich Nowitzki in den Playoffs immer wieder heiße Duelle geliefert. Als sich der Mavericks-Star zum Abschluss seiner 21. Saison nochmal die Ehre gab, war aber keiner seiner Rivalen mehr da: Duncan und Ginobili sind bereits zurückgetreten, der Franzose Parker lässt seine Karriere bei den Charlotte Hornets ausklingen.

    Spurs-Trainer Greg Popovych hatte Nowitzki schon vor der Partie in den höchsten Tönen gelobt. «Dirk ist ein großer Leader, er hatte eine einzigartige Karriere. Er hat es immer gehasst zu verlieren», stellte Popovych fest. Auch in seinem letzten Spiel hätte der scheidende Superstar gerne noch einmal gewonnen, doch sein Team lag schon nach einem Viertel mit 16:30 zurück. Nowitzki traf acht seiner 21 Würfe und holte zudem zehn Rebounds. 46,8 Sekunden vor Schluss wurde er letztmals ausgewechselt, weshalb sich das Publikum komplett von seinen Sitzen erhob und für Nowitzki applaudierte. Die schillernde Sportlerkarriere ist vorbei.

    +++ 10. April: «Tragischer Notfall im direkten Umfeld der Mannschaft» beim 1. FC Köln +++

    Das mitreißende 4:4 (2:1) im Zweitliga-Westduell zwischen dem MSV Duisburg und dem 1. FC Köln rückte nach Spielschluss schnell in den Hintergrund. Denn im engeren Umfeld des Zweitliga-Spitzenreiters aus Köln ist es am Mittwoch zu einem tragischen Notfall gekommen. Dies wurde unmittelbar im Anschluss des Nachholspiels bekannt. Aus diesem Grund verzichteten auch beide Clubs auf Spieler- und Trainer-Interviews, wie die jeweiligen Pressesprecher mitteilten.

    Der FC wollte zunächst keine näheren Einzelheiten zu dem Vorfall nennen. «Wir bitten um Verständnis, dass wir vorerst keine Details kommunizieren», teilte der Club auf Twitter mit. Nach Informationen der «Bild»-Zeitung soll der Vater von Köln-Trainer Markus Anfang einen Herzinfarkt erlitten haben. Köln Notfall Tweet

    Während des höchst unterhaltsamen Spiels hatte es diesbezüglich noch keine Anzeichen gegeben. Dabei sahen die Kölner wie der sichere Sieger aus, doch Kevin Wolze rette dem MSV Duisburg mit einem späten Freistoß-Tor (81. Minute) immerhin einen Punkt im Kampf um den Klassenverbleib. Für die Kölner bleibt es aber trotzdem eine komfortable Situation. Der Tabellenführer, der am nächsten Montag im Schlagerspiel auf den Hamburger SV trifft, hat sechs Runden vor Saisonschluss zehn Punkte Vorsprung auf den Dritten. 

    Die Duisburger schoben sich bei vier Punkten Rückstand auf den Relegationsrang auf Platz 17 vor. Vor 25 675 Zuschauern in der Duisburger Arena trafen zuvor Jhon Cordoba (24./53.), Louis Schaub (47.) und Simon Terodde (54.) für Köln, Moritz Stoppelkamp (2./71.) und Lukas Fröde (29.) für Duisburg.

    10. April: Ex-DFB-Präsident Grindel tritt von internationalen Ämtern zurück

    Der ehemalige DFB-Präsident Reinhard Grindel ist auch von seinen internationalen Ämtern bei den Verbänden UEFA und FIFA zurückgetreten. Er werde seine Posten als Vize-Präsident der Europäischen Fußball-Union und im Council des Weltverbands abgeben, teilte der frühere Chef des Deutschen Fußball-Bundes mit.

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    10. April: Jetzt ist es offiziell — Marco Rose übernimmt in Gladbach

    Die Personalie war längst ein offenes Geheimnis, jetzt hat der Klub sie offiziell bestätigt: Marco Rose wird zur kommenden Saison als Nachfolger von Dieter Hecking erwartungsgemäß neuer Trainer bei Borussia Mönchengladbach. Diese Entscheidung gaben der Fußball-Bundesligist und Roses aktueller Arbeitgeber RB Salzburg bekannt. Am Dienstag der vergangenen Woche hatte die Borussia verkündet, dass der erst im November bis 2020 verlängerte Kontrakt mit Hecking zum 30. Juni dieses Jahres vorzeitig endet. 

    «Marco Rose hat in Salzburg in den vergangenen sechs Jahren hervorragende Arbeit geleistet und wir freuen uns, dass er ab der kommenden Saison bei uns sein wird», sagte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl. Rose bezeichnete den Wechsel in die Bundesliga als «eine schwierige Entscheidung für mich, aber eine Entscheidung, die ich mit voller Überzeugung treffe».

    10. April: Ermittlungen wegen rassistischer Sprüche beim Länderspiel in Wolfsburg

    Wegen des Vorwurfs, während eines Fußball-Länderspiels die Nationalspieler Ilkay Gündogan und Leroy Sané mit rassistischen Bezeichnungen beleidigt zu haben, ermittelt die Staatsanwaltschaft Braunschweig gegen drei Männer aus Wolfsburg und Braunschweig. Sie sollen beim Spiel Deutschland — Serbien am 20. März in Wolfsburg die beiden Spieler als «Bimbo» und «Neger» bezeichnet haben. Außerdem sollen sie einem Zeugen zufolge unter anderem auch «Heil Hitler» gerufen haben, berichtete die «Bild»-Zeitung. 

    «Es wird derzeit ermittelt, ob sich die Beschuldigten einer Volksverhetzung, eines Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und einer Beleidigung hinreichend verdächtig gemacht haben könnten», sagte die Sprecherin der Braunschweiger Staatsanwältin Julia Meyer. 

    Die drei hätten eingeräumt, einige Spieler als «Neger», «Bimbo» oder «Türke» betitelt zu haben. Dies sei jedoch ohne rassistischen Hintergrund geschehen, man habe sich nur über die Leistung der Spieler geärgert. Volksverhetzende oder rechtspopulistische Reden hätten sie in Abrede gestellt, erklärte die Staatsanwältin. Die Affäre ins Rollen gebracht hatte der Journalist André Voigt, der ein Video veröffentlicht hatte, in dem er von verbalen Ausfällen einiger Zuschauer während der Partie der deutschen Nationalmannschaft gegen Serbien berichtetet hatte.

    10. April: St. Pauli trennt sich von Trainer Kauczinksi und Sportchef Stöver

    Der Fußball-Zweitligist FC St. Pauli hat auf die zuletzt unbefriedigenden sportlichen Ergebnisse reagiert und Trainer Markus Kauczinski sowie Sportchef Uwe Stöver freigestellt. Wie der Hamburger Verein mitteilte, wird der Niederländer Jos Luhukay neuer Trainer. Stövers Aufgaben übernimmt bis zum Saisonende der Kaufmännische Geschäftsführer Andreas Rettig. Die Kiezkicker sind seit vier Spielen sieglos. «Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, gerade weil wir Uwe und Markus persönlich sehr schätzen. Aber im Sinne des FC St. Pauli halten wir diesen Schritt für notwendig, um die Saison sportlich erfolgreich zu beenden und die Weichen für die neue Saison stellen zu können», sagte Vereinspräsident Oke Göttlich. Jos Luhukay hat zuletzt in England bei Sheffield Wednesday gearbeitet.

    9. April: Liverpool und Tottenham gewinnen Hinspiele in der Champions League

    Der FC Liverpool und Trainer Jürgen Klopp haben sich eine gute Ausgangsposition für den Einzug in das Halbfinale der Champions League erarbeitet. Am Dienstag bezwang der frühere englische Fußball-Rekordmeister im Viertelfinal-Hinspiel den FC Porto mit 2:0 (2:0). Vor 52.000 Zuschauern an der Anfield Road erzielten die früheren Bundesligaprofis Naby Keita in der fünften Minute und Roberto Firmino nach 26 Minuten die Tore für die Gastgeber. 

    Im zweiten Spiel bezwang Tottenham Hotspur den Premier-League-Rivalen Manchester City 1:0 (0:0). Bei der Königsklassen-Premiere im neuen Tottenham-Stadium in London erzielte der ehemalige Leverkusener und Hamburger Heung-Min Son (78.) den Siegtreffer. City-Stürmer Sergio Agüero scheiterte mit einem Handelfmeter am französischen Nationaltorhüter Hugo Lloris (13.). Tottenhams Stürmerstar Harry Kane musste nach 58 Minuten verletzt ausgewechselt werden. Die Rückspiele finden am 17. April in Porto und Manchester statt.

    9. April: Augsburg feuert Trainerduo Baum und Lehmann

    Der abstiegsbedrohte FC Augsburg hat sich von Chefcoach Manuel Baum, Co-Trainer Jens Lehmann und dem Technischen Direktor Stephan Schwarz getrennt. Das teilte der Fußball-Bundesligist am Dienstag mit. Zuvor hatte die «Bild»-Zeitung über die Personalien berichtet. Tweet FCA

    9. April: Manager Horst Heldt muss Hannover vorzeitig verlassen

    Hannover 96 hat sich vorzeitig von seinem Manager Horst Heldt getrennt. Das gab der Tabellenletzte der Fußball-Bundesliga am Dienstag bekannt. Grund für den Rauswurf sei, dass der anvisierte Platz im Liga-Mittelfeld in dieser Saison verfehlt worden sei. «Die Sportliche Leitung hat versichert, dass dieses Ziel mit den Transfers erreicht wird und die Mannschaftkonkurrenzfähig ist. Diese Einschätzung hat sich nicht bestätigt», teilte der Club mit. Von elf Rückrunden-Spielenhaben die Niedersachsen nur eines gewonnen. Ein neuer Sportdirektor soll zeitnah verpflichtet werden. «Hannover 96 benötigt einen Neuanfang», hieß es weiter.

    Netzreaktionen FC Bayern — BVB

    8. April: Gladbach-Angreifer Hazard vor Wechsel zu Borussia Dortmund

    Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund steht laut «Kicker» vor dem teuersten Transfer seiner Vereinsgeschichte. Wie das Fachmagazin berichtet, soll Offensivspieler Thorgan Hazard von Borussia Mönchengladbach dem Revierclub bereits sein Wort gegeben haben. Der 26 Jahre alte Belgier hat in Gladbach einen Vertrag bis 2020 und soll etwa 40 Millionen Euro kosten. Bisheriger Rekordhalter beim BVB ist André Schürrle, der im Sommer 2016 für 30 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg nach Dortmund gewechselt war.     

    «Wir haben Thorgan schon vor längerer Zeit signalisiert, dass wir mit ihm verlängern möchten, aber darauf ist er nicht eingegangen. Sechs Wochen vor Saisonende ist das ein klares Signal. Wir gehen davon aus, dass er Borussia nach fünf Jahren verlassen und für sich den nächsten Schritt machen möchte», sagte Max Eberl. Beim BVB würde Hazard, der in dieser Bundesliga-Spielzeit neun Tore erzielt hat, auf Christian Pulisic folgen. Der US-Nationalspieler  wechselt in diesem Sommer für eine Ablösesumme von 64 Millionen Euro zum FC Chelsea.

    8. April: BVB — Schalke auch im Free-TV zu sehen

    Das Revierderby der Fußball-Bundesliga zwischen Titelaspirant Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 wird am 27. April (15.30 Uhr) auch in der ARD live gezeigt. Sky und «Das Erste» werden die Begegnung des 31. Spieltags parallel übertragen. Das gaben die Fernsehsender am Montag bekannt. In der ARD wird die Partie frei empfangbar sein, bei Sky wird sie von den Abonnenten verfolgt werden können, teilte ein Sky-Sprecher mit. Es sei «eine besondere Aktion von Sky und der ARD für alle Fußballfans in Deutschland», hieß es. 

    Sky beginnt seine Berichterstattung um 14.00 Uhr, für die ARD meldet sich Moderator Alexander Bommes von etwa 15.05 Uhr an aus Dortmund. Unterstützt wird er von Sky-Experte Christoph Metzelder, der als ARD-Gesprächsgast dabei sein wird. Der ehemalige Nationalspieler hat sowohl beim BVB als auch bei Schalke 04 gespielt. Kommentiert werden soll das Spiel von Steffen Simon. Neben der Übertragung im Ersten wird Sky das Derby als Einzelspiel und in der Konferenz im Programm haben.

    7. April: Pokal-Halbfinale ausgelost

    Der FC Bayern München muss im Halbfinale des DFB-Pokals beim SV Werder Bremen antreten. Die zweite Begegnung bestreiten Zweitligist Hamburger SV und RB Leipzig. Das ergab die Auslosung am Sonntag in der ARD. Die Halbfinal-Begegnungen werden am 23. und 24. April jeweils um 20.45 Uhr ausgetragen. Das Endspiel wird dann am 25. Mai im Berliner Olympiastadion angepfiffen. Alle drei Partien werden von den Fernsehsendern ARD und Sky live übertragen.

    7. April:  Rummenigge verweigert Kovac Jobgarantie

    Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat Niko Kovac keine Jobgarantie beim FC Bayern München über die Saison hinaus gegeben. «Es gibt keine Jobgarantie für Niemanden. Jeder muss bei Bayern München liefern», sagte Rummenigge am Sonntag in der Fußball-Talkshow «Wontorra» des TV-Senders Sky. Das sei das Prinzip bei Bayern. «Es gibt Druck, aber du musst damit fertig werden», sagte er. Der Vertrag von Kovac ist bis zum 30. Juni 2021 datiert. 

    Rummenigge betonte, dass man die Saison in alle Ruhe zu Ende spielen wolle. Danach werde wie in jedem Club analysiert. Der Vorstandschef räumte ein, dass es im Herbst «kritische Wochen» gegeben habe. Auf die Frage, ob der Job von Kovac gefährdet sei, wenn dieser nicht Meister werde, antwortete Rummenigge: «Wir werden Meister.» Nach namhaften Vorgängern sei es für Kovac nicht leicht, sagte Rummenigge. Man werde den 47-Jährigen «im positiven Sinn begleiten».

    6. April: Drama auf Schalke — Videobeweis entscheidet in Nachspielzeit auf Strafstoß gegen Königsblau

    Der VfB Stuttgart hat den Angriff des 1. FC Nürnberg im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga abgewehrt. Die Schwaben kamen am Samstag zu einem 1:1 (0:1) gegen den Club und verteidigten damit als Tabellen-16. ihren Vorsprung von vier Zählern auf den Konkurrenten. Für Schlusslicht Hannover 96 ist die Lage nach dem 1:3 (1:1) beim VfL Wolfsburg bei sieben Zählern Rückstand auf Stuttgart auf dem Relegationsrang nach dem 28. Spieltag fast aussichtslos. Schalke 04 verlor gegen Eintracht Frankfurt 1:2 (1:1) durch einen Handelfmeter in der zehnten Minute der Nachspielzeit nach Videobeweis und hat als 14. nur noch fünf Punkte Vorsprung auf Stuttgart.

    Im Kampf um einen Champions-League-Platz gelang dem Tabellendritten RB Leipzig mit dem 4:2 (1:2) bei Bayer Leverkusen ein wichtiger Sieg. Fortuna Düsseldorf setzte sich im Duell zweier Teams im Mittelfeld des Bundesliga-Rankings mit 2:1 (1:1) bei Hertha BSC durch und kletterte vor die Berliner auf Platz zehn. Um 18.30 Uhr wird in der Münchner Allianz Arena das Spitzenspiel zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund angepfiffen. Die Gäste gehen mit einem Vorsprung von zwei Punkten in das Top-Duell.

    6. April: Box-Weltmeister Felix Sturm verhaftet

    Der frühere Box-Weltmeister Felix Sturm ist in Köln offenbar auf der Fitness-Messe Fibo festgenommen worden. Das bestätigte die Polizei laut einem Bericht der «Bild»-Zeitung. Die Staatsanwaltschaft Köln habe zuvor einen Haftbefehl erwirkt. Es soll um den Vorwurf der Steuerhinterziehung gehen. Um welche Summe es bei den Vorwürfen geht, ist noch nicht bekannt. Der 40 Jahre alte Boxer aus Leverkusen bestritt seinen letzten Boxkampf 2016.

     
  • Adam 19:07 on 15.04.2019 Постоянная ссылка |
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    Neue Büroräume gesucht: «Die Kanzlei» geht in Flammen auf 

    Bei der ARD-Anwaltsserie «Die Kanzlei» brennt das Büro. Ein letztes Mal hat Schauspiel-Duo Sabine Postel und Herbert Knaup am Montag in den bisherigen Räumen im Hamburger Stadtteil Neustadt für die neue Staffel gedreht.

    Danach ging das Gebäude — im Film — in Flammen auf. In der Serie passiert das, weil sich die Anwälte mit der russischen Mafia angelegt haben. Im echten Leben wurden die Dreharbeiten am alten Standort aufgrund von Bauarbeiten und dem starken Verkehr schlicht zu kompliziert. Das Team sei noch auf der Suche nach neuen Büroräumen sagte «Kanzlei»-Produzentin Nina Lenze der Deutschen Presse-Agentur.

    Postel und Knaup wünschen sich, dass sie in einem belebten Viertel zu finden sind. «Mein Wunsch war: nur kein Studio», sagte Postel. Am besten sei ein Ambiente wie im Schanzenviertel. «Weil wir sind ja Arme-Leute-Anwälte und vertreten Leute ohne Kohle.»

    «Die Kanzlei» um die Anwälte Isa von Brede (Postel) und Markus Gellert (Knaup) läuft seit 2015 im Ersten. Die 13 Folgen der neuen Staffel sind voraussichtlich 2020 wie gewohnt dienstags um 20.15 Uhr zu sehen.

     
  • Adam 16:06 on 15.04.2019 Постоянная ссылка |
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    Sport kompakt: Thomas Tuchel meckert nach 1:5-Niederlage: «Wir haben keine Spieler» 

    Von «A» wie American Football über «F» wie Fußball bis «Z» wie Zehnkampf: Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden irgendwo auf dem Globus mal mehr, mal weniger bedeutende Events statt, die aufgrund der Dominanz weniger Sportarten schnell untergehen können und keine wirkliche Beachtung finden.

    +++ 15. April: Thomas Tuchel aufgebracht: «Wir haben keine Spieler»

    Thomas Tuchel kann bisweilen sehr emotional sein, wenn ihm irgendetwas nicht passt. Das bewies der deutsche Trainer von Paris Saint-Germain nach dem bitteren 1:5 (1:1) seines Teams beim Tabellenzweiten OSC Lille. Nach dem Schlusspfiff brach es geradezu aus ihm heraus: Aufgebracht beklagte er sich darüber, dass sein Kader zu klein sei: «Wir haben keine Spieler. Es ist offensichtlich, aber niemand spricht darüber, weil wir gewinnen. Aber jeder muss wissen, mit 14 oder 15 Spielern ist das nicht jede Woche möglich», sagte der 45-Jährige nach dem Spitzenspiel der Ligue 1 am späten Sonntagabend.

    PSG hat in der französischen Meisterschaft zwar 17 Punkte Vorsprung vor Lille und braucht nur noch einen Sieg aus den verbleibenden sieben Spielen, um den Titel zu holen. Aber dem früheren BVB-Coach war das angesichts von neuen Verletzungen von Kapitän Thiago Silva und Thomas Meunier sowie der Roten Karte von Juan Bernat in Lille völlig egal.

    «Wir vermissen Cavani und Neymar seit Wochen. Auch Di Maria und Marquinhos sind noch verletzt, wir spielen mit kranken oder untertrainierten Spielern», meinte Tuchel aufgebracht und beklagte, dass er den deutschen Nationalspieler Thilo Kehrer trotz dessen Krankheit habe einwechseln müssen.

    Der PSG-Trainer kündigte eine Analyse der personellen Situation mit Sportdirektor Antero Henrique an: «Wir müssen alles reflektieren, weil so ist es viel zu viel. Wir müssen ehrlich zueinander sein und die wahren Gründe dafür herausbekommen.» Die nächste Chance auf den vorzeitigen Meistertitel hat das verletzungsgeplagte Starensemble am Mittwoch im Nachholspiel beim FC Nantes. Es wäre die insgesamt achte Meisterschaft für PSG und die erste für Tuchel.

    +++14. April: Manuel Neuer schon wieder verletzt +++

    Manuel Neuer droht die nächste Verletzungspause. Der 33-Jährige verletzte sich beim 4:1 (2:0) des FC Bayern München bei Fortuna Düsseldorf am Sonntag ohne Einwirkung des Gegners an der Wade und musste in der 53. Minute ausgewechselt werden. Die Blessur zog sich der Nationaltorhüter bei einem Ausfallschritt zu, anschließend humpelte er mit gesenktem Kopf vom Feld.

    «Es ist dieselbe Wade, die ihm vor zwei Wochen schon Probleme bereitet hat», sagte Trainer Niko Kovac nach dem Spiel: «Wir müssen die MRT-Untersuchung am Montag abwarten. Wenn er sich verletzt hat, würde uns das schon treffen.» In der Rückrunde der Fußball-Bundesliga hatte Neuer schon zwei Spiele wegen einer Daumenverletzung und eines wegen Wadenproblemen verpasst. In der vergangenen Saison kam er wegen eines Mittelfußbruches nur auf drei Liga-Einsätze.

    +++ 14. April: Stuttgarts Ascacibar sorgt mit Spuck-Attacke für Aufregung +++

    In der Nachspielzeit leistete sich Stuttgarts Santiago Ascacibar beim 0:1 des VfB gegen Bayer Leverkusen den großen Aufreger des bisherigen Spieltags. Seine Spuckattacke in Richtung des Siegtorschützen Kai Havertz ahndete Schiedsrichter Tobias Stieler mit der Roten Karte. «Solche Leute braucht man nicht in der Bundesliga», schimpfte Leverkusens Kevin Volland über den Argentinier. Auch VfB-Trainer Markus Weinzierl kritisierte seinen Mittelfeldspieler: «Er hat der Mannschaft einen Bärendienst erwiesen. So etwas darf nicht passieren. Du musst deine Emotionen im Griff haben. Die Rote Karte schadet uns im Abstiegskampf.» 

    Mit dem fünften sieglosen Spiel in Serie kommt Stuttgart auf dem Relegationsplatz nicht voran, der 1. FC Nürnberg ist nach dem 1:1 gegen den FC Schalke 04 nun nur noch drei Punkte zurück.

    +++ 13. April: Dortmund mindestens für eine Nacht Tabellenführer +++

    Borussia Dortmund ist mit einem Zittersieg zumindest für 21 Stunden an die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga zurückgekehrt. Eine Woche nach der 0:5-Pleite im Gipfel beim FC Bayern München bezwang der BVB am Samstag den FSV Mainz 05 angeführt vom überragenden Teenager Jadon Sancho mit 2:1 (2:0), überzeugte aber nur eine Halbzeit. Damit liegen die Dortmunder zunächst wieder zwei Punkte vor den Münchnern, die erst am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) bei Fortuna Düsseldorf antreten müssen.

    Der zweite Liga-Doppelpack von Sancho (18./24. Minute) sorgte für Erleichterung nach einer Woche voller Frust beim Meisterschafts-Anwärter. Nicht nur der Mainzer Anschlusstreffer durch Robin Quaison (83.) ließ das Team von Trainer Lucien Favre in der Schlussphase aber noch gehörig zittern. Torwart Roman Bürki rettete mit mehreren starken Paraden den Sieg. Der BVB hat nun in jedem der 15 Saison-Heimspiele mindestens zwei Tore erzielt und ist im eigenen Stadion seit dem 1:2 gegen Mainz vor knapp einem Jahr ungeschlagen. 

    +++ 11. April: Supertalent Joao Felix schockt dezimierte Eintracht — 2:4 bei Benfica +++

    Die beeindruckende Erfolgsserie von Eintracht Frankfurt in der Europa League hat ein bitteres Ende gefunden. Nach zehn mitunter furiosen Spielen ohne Niederlage im Wettbewerb verlor der lange dezimierte DFB-Pokalsieger am Donnerstag im Viertelfinal-Hinspiel beim portugiesischen Rekordmeister Benfica Lissabon 2:4 (1:2) und droht damit auszuscheiden.

    Benficas überragender Jungstar Joao Felix mit einem Dreierpack (21./Foulelfmeter, 43., 53. Minute) und Ruben Dias (50.) nutzten die Überzahl der Hausherren, nachdem Frankfurts Abwehrspieler Evan Ndicka bereits nach 20 Minuten wegen einer Notbremse die Rote Karte gesehen hatte. Doch die Hoffnung bleibt: Luka Jovic (40.) und Goncalo Paciencia (72.) erzielten vor 54 175 Zuschauern wichtige Auswärtstore für den im 16. Pflichtspiel des Jahres erstmals unterlegenen Bundesligisten. So ist das Weiterkommen im Rückspiel in einer Woche vor heimischer Kulisse durchaus noch möglich.

    +++ 11. April: FC Zürich überrascht Malouda mit «einvernehmlichem» Rausschmiss +++

    Der frühere französische Vize-Weltmeister Florent Malouda hat auf Twitter überrascht auf seine Freistellung als Assistenztrainer beim FC Zürich reagiert. «Wirklich, das habe ich nicht gewusst ..??», schrieb der 38-Jährige als Antwort auf eine Mitteilung des Schweizer Fußball-Erstligisten. Dieser hatte zuvor erklärt, dass man «in gegenseitigem Einvernehmen» beschlossen habe, «die kürzlich begonnene Zusammenarbeit zu beenden». Es habe sich «herausgestellt, dass die verschiedenen Projekte, in welchen Florent Malouda weiterhin engagiert ist, zeitlich nicht mit den vom FCZ vorgesehenen Aufgaben kompatibel sind», hieß es weiter.

    Malouda hatte 2012 mit dem FC Chelsea die Champions League gewonnen und verlor 2006 mit Frankreichs Nationalmannschaft das WM-Finale gegen Italien. Seit Februar unterstützte Malouda in Zürich den Trainerstab im Talent- und Stürmertraining.Tweet FC Zürich Malouda

    +++11. April: VfB Stuttgart holt Sven Mislintat als Sportdirektor

    Der VfB Stuttgart hat Sven Mislintat als Sportdirektor verpflichtet. Der frühere Chefscout von Borussia Dortmund unterschrieb beim abstiegsbedrohten Tabellen-16. einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021. Das bestätigte der VfB am Donnerstag nach entsprechenden Medienberichten. «Sven Mislintat hat sich in seiner langjährigen beruflichen Laufbahn ein hohes Maß an Reputation erarbeitet. Mit seinem Wissen, seinem Netzwerk und seiner Art, Fußball zu denken, passt er perfekt zu uns», sagte VfB-Sportvorstand Thomas Hitzlsperger.

    Mislintat, dessen Vertrag auch für die 2. Liga gelten soll, erwarb sich in Dortmund einen guten Ruf als Entdecker von Toptalenten wie zuletzt Ousmane Dembelé oder Jadon Sancho. Nach seiner Zeit beim BVB war Mislintat von Ende 2017 bis Anfang Februar diesen Jahres «Head of Recruitment» beim Premier-League-Club FC Arsenal. In Stuttgart wird der 46-Jährige von sofort an gemeinsam mit Hitzlsperger für die Kaderplanung verantwortlich sein, zudem soll Mislintat das Scouting der Schwaben wieder verbessern.

    +++ 11. April: Nowitzkis NBA-Laufbahn nach 21 Jahren beendet +++

    Das war’s. Die glorreiche NBA-Laufbahn von  Basketball-Superstar Dirk Nowitzki ist nach 21 Jahren mit einem hochemotionalen Schlusspunkt beim langjährigen Rivalen San Antonio Spurs zuende gegangen. Ein knapp zweiminütiges Video der Gastgeber unter dem Motto «Thank you, Dirk» rührte den 40 Jahre alten Profi der Dallas Mavericks schon vor Anpfiff seiner letzten Partie zu Tränen.  Die 94:105 (37:57)-Niederlage wurde danach fast zur Nebensache, während jeder von Nowitzkis insgesamt 20 Punkten von beiden Fanlagern ausgiebig gefeiert wurde.

    Einen Tag nach der emotionalen Abschiedsgala vor heimischer Kulisse (120:109 gegen Phoenix Suns) sollte das letzte Hurra nach über zwei Dekaden ausgerechnet beim Dauerkonkurrenten aus Texas stattfinden. «Wenn es irgendwo passt, dann San Antonio. Sie waren immer ein bisschen unser großer Bruder und unser Vorbild. Wir haben viel erlebt mit ihnen», hatte Nowitzki vor seiner letzten Partie in der nordamerikanischen Profiliga kommentiert. Seine Familie und «die komplette Mavs-Association» reisten deshalb mit den Mavericks zum letzten Saisonspiel.

    Er wolle nochmal «ein paar Dreier draufholzen», bekräftigte Nowitzki, nachdem bei seinem letzten Heimspiel in Dallas unter anderem die NBA-Legenden Larry Bird und Scottie Pippen gekommen waren, um den Deutschen zu verabschieden. Mit den Spurs um ihr jahrelang sehr erfolgreiches Star-Trio Tim Duncan, Manu Ginobili und Tony Parker hatte sich Nowitzki in den Playoffs immer wieder heiße Duelle geliefert. Als sich der Mavericks-Star zum Abschluss seiner 21. Saison nochmal die Ehre gab, war aber keiner seiner Rivalen mehr da: Duncan und Ginobili sind bereits zurückgetreten, der Franzose Parker lässt seine Karriere bei den Charlotte Hornets ausklingen.

    Spurs-Trainer Greg Popovych hatte Nowitzki schon vor der Partie in den höchsten Tönen gelobt. «Dirk ist ein großer Leader, er hatte eine einzigartige Karriere. Er hat es immer gehasst zu verlieren», stellte Popovych fest. Auch in seinem letzten Spiel hätte der scheidende Superstar gerne noch einmal gewonnen, doch sein Team lag schon nach einem Viertel mit 16:30 zurück. Nowitzki traf acht seiner 21 Würfe und holte zudem zehn Rebounds. 46,8 Sekunden vor Schluss wurde er letztmals ausgewechselt, weshalb sich das Publikum komplett von seinen Sitzen erhob und für Nowitzki applaudierte. Die schillernde Sportlerkarriere ist vorbei.

    +++ 10. April: «Tragischer Notfall im direkten Umfeld der Mannschaft» beim 1. FC Köln +++

    Das mitreißende 4:4 (2:1) im Zweitliga-Westduell zwischen dem MSV Duisburg und dem 1. FC Köln rückte nach Spielschluss schnell in den Hintergrund. Denn im engeren Umfeld des Zweitliga-Spitzenreiters aus Köln ist es am Mittwoch zu einem tragischen Notfall gekommen. Dies wurde unmittelbar im Anschluss des Nachholspiels bekannt. Aus diesem Grund verzichteten auch beide Clubs auf Spieler- und Trainer-Interviews, wie die jeweiligen Pressesprecher mitteilten.

    Der FC wollte zunächst keine näheren Einzelheiten zu dem Vorfall nennen. «Wir bitten um Verständnis, dass wir vorerst keine Details kommunizieren», teilte der Club auf Twitter mit. Nach Informationen der «Bild»-Zeitung soll der Vater von Köln-Trainer Markus Anfang einen Herzinfarkt erlitten haben. Köln Notfall Tweet

    Während des höchst unterhaltsamen Spiels hatte es diesbezüglich noch keine Anzeichen gegeben. Dabei sahen die Kölner wie der sichere Sieger aus, doch Kevin Wolze rette dem MSV Duisburg mit einem späten Freistoß-Tor (81. Minute) immerhin einen Punkt im Kampf um den Klassenverbleib. Für die Kölner bleibt es aber trotzdem eine komfortable Situation. Der Tabellenführer, der am nächsten Montag im Schlagerspiel auf den Hamburger SV trifft, hat sechs Runden vor Saisonschluss zehn Punkte Vorsprung auf den Dritten. 

    Die Duisburger schoben sich bei vier Punkten Rückstand auf den Relegationsrang auf Platz 17 vor. Vor 25 675 Zuschauern in der Duisburger Arena trafen zuvor Jhon Cordoba (24./53.), Louis Schaub (47.) und Simon Terodde (54.) für Köln, Moritz Stoppelkamp (2./71.) und Lukas Fröde (29.) für Duisburg.

    10. April: Ex-DFB-Präsident Grindel tritt von internationalen Ämtern zurück

    Der ehemalige DFB-Präsident Reinhard Grindel ist auch von seinen internationalen Ämtern bei den Verbänden UEFA und FIFA zurückgetreten. Er werde seine Posten als Vize-Präsident der Europäischen Fußball-Union und im Council des Weltverbands abgeben, teilte der frühere Chef des Deutschen Fußball-Bundes mit.

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    10. April: Jetzt ist es offiziell — Marco Rose übernimmt in Gladbach

    Die Personalie war längst ein offenes Geheimnis, jetzt hat der Klub sie offiziell bestätigt: Marco Rose wird zur kommenden Saison als Nachfolger von Dieter Hecking erwartungsgemäß neuer Trainer bei Borussia Mönchengladbach. Diese Entscheidung gaben der Fußball-Bundesligist und Roses aktueller Arbeitgeber RB Salzburg bekannt. Am Dienstag der vergangenen Woche hatte die Borussia verkündet, dass der erst im November bis 2020 verlängerte Kontrakt mit Hecking zum 30. Juni dieses Jahres vorzeitig endet. 

    «Marco Rose hat in Salzburg in den vergangenen sechs Jahren hervorragende Arbeit geleistet und wir freuen uns, dass er ab der kommenden Saison bei uns sein wird», sagte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl. Rose bezeichnete den Wechsel in die Bundesliga als «eine schwierige Entscheidung für mich, aber eine Entscheidung, die ich mit voller Überzeugung treffe».

    10. April: Ermittlungen wegen rassistischer Sprüche beim Länderspiel in Wolfsburg

    Wegen des Vorwurfs, während eines Fußball-Länderspiels die Nationalspieler Ilkay Gündogan und Leroy Sané mit rassistischen Bezeichnungen beleidigt zu haben, ermittelt die Staatsanwaltschaft Braunschweig gegen drei Männer aus Wolfsburg und Braunschweig. Sie sollen beim Spiel Deutschland — Serbien am 20. März in Wolfsburg die beiden Spieler als «Bimbo» und «Neger» bezeichnet haben. Außerdem sollen sie einem Zeugen zufolge unter anderem auch «Heil Hitler» gerufen haben, berichtete die «Bild»-Zeitung. 

    «Es wird derzeit ermittelt, ob sich die Beschuldigten einer Volksverhetzung, eines Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und einer Beleidigung hinreichend verdächtig gemacht haben könnten», sagte die Sprecherin der Braunschweiger Staatsanwältin Julia Meyer. 

    Die drei hätten eingeräumt, einige Spieler als «Neger», «Bimbo» oder «Türke» betitelt zu haben. Dies sei jedoch ohne rassistischen Hintergrund geschehen, man habe sich nur über die Leistung der Spieler geärgert. Volksverhetzende oder rechtspopulistische Reden hätten sie in Abrede gestellt, erklärte die Staatsanwältin. Die Affäre ins Rollen gebracht hatte der Journalist André Voigt, der ein Video veröffentlicht hatte, in dem er von verbalen Ausfällen einiger Zuschauer während der Partie der deutschen Nationalmannschaft gegen Serbien berichtetet hatte.

    10. April: St. Pauli trennt sich von Trainer Kauczinksi und Sportchef Stöver

    Der Fußball-Zweitligist FC St. Pauli hat auf die zuletzt unbefriedigenden sportlichen Ergebnisse reagiert und Trainer Markus Kauczinski sowie Sportchef Uwe Stöver freigestellt. Wie der Hamburger Verein mitteilte, wird der Niederländer Jos Luhukay neuer Trainer. Stövers Aufgaben übernimmt bis zum Saisonende der Kaufmännische Geschäftsführer Andreas Rettig. Die Kiezkicker sind seit vier Spielen sieglos. «Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, gerade weil wir Uwe und Markus persönlich sehr schätzen. Aber im Sinne des FC St. Pauli halten wir diesen Schritt für notwendig, um die Saison sportlich erfolgreich zu beenden und die Weichen für die neue Saison stellen zu können», sagte Vereinspräsident Oke Göttlich. Jos Luhukay hat zuletzt in England bei Sheffield Wednesday gearbeitet.

    9. April: Liverpool und Tottenham gewinnen Hinspiele in der Champions League

    Der FC Liverpool und Trainer Jürgen Klopp haben sich eine gute Ausgangsposition für den Einzug in das Halbfinale der Champions League erarbeitet. Am Dienstag bezwang der frühere englische Fußball-Rekordmeister im Viertelfinal-Hinspiel den FC Porto mit 2:0 (2:0). Vor 52.000 Zuschauern an der Anfield Road erzielten die früheren Bundesligaprofis Naby Keita in der fünften Minute und Roberto Firmino nach 26 Minuten die Tore für die Gastgeber. 

    Im zweiten Spiel bezwang Tottenham Hotspur den Premier-League-Rivalen Manchester City 1:0 (0:0). Bei der Königsklassen-Premiere im neuen Tottenham-Stadium in London erzielte der ehemalige Leverkusener und Hamburger Heung-Min Son (78.) den Siegtreffer. City-Stürmer Sergio Agüero scheiterte mit einem Handelfmeter am französischen Nationaltorhüter Hugo Lloris (13.). Tottenhams Stürmerstar Harry Kane musste nach 58 Minuten verletzt ausgewechselt werden. Die Rückspiele finden am 17. April in Porto und Manchester statt.

    9. April: Augsburg feuert Trainerduo Baum und Lehmann

    Der abstiegsbedrohte FC Augsburg hat sich von Chefcoach Manuel Baum, Co-Trainer Jens Lehmann und dem Technischen Direktor Stephan Schwarz getrennt. Das teilte der Fußball-Bundesligist am Dienstag mit. Zuvor hatte die «Bild»-Zeitung über die Personalien berichtet. Tweet FCA

    9. April: Manager Horst Heldt muss Hannover vorzeitig verlassen

    Hannover 96 hat sich vorzeitig von seinem Manager Horst Heldt getrennt. Das gab der Tabellenletzte der Fußball-Bundesliga am Dienstag bekannt. Grund für den Rauswurf sei, dass der anvisierte Platz im Liga-Mittelfeld in dieser Saison verfehlt worden sei. «Die Sportliche Leitung hat versichert, dass dieses Ziel mit den Transfers erreicht wird und die Mannschaftkonkurrenzfähig ist. Diese Einschätzung hat sich nicht bestätigt», teilte der Club mit. Von elf Rückrunden-Spielenhaben die Niedersachsen nur eines gewonnen. Ein neuer Sportdirektor soll zeitnah verpflichtet werden. «Hannover 96 benötigt einen Neuanfang», hieß es weiter.

    Netzreaktionen FC Bayern — BVB

    8. April: Gladbach-Angreifer Hazard vor Wechsel zu Borussia Dortmund

    Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund steht laut «Kicker» vor dem teuersten Transfer seiner Vereinsgeschichte. Wie das Fachmagazin berichtet, soll Offensivspieler Thorgan Hazard von Borussia Mönchengladbach dem Revierclub bereits sein Wort gegeben haben. Der 26 Jahre alte Belgier hat in Gladbach einen Vertrag bis 2020 und soll etwa 40 Millionen Euro kosten. Bisheriger Rekordhalter beim BVB ist André Schürrle, der im Sommer 2016 für 30 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg nach Dortmund gewechselt war.     

    «Wir haben Thorgan schon vor längerer Zeit signalisiert, dass wir mit ihm verlängern möchten, aber darauf ist er nicht eingegangen. Sechs Wochen vor Saisonende ist das ein klares Signal. Wir gehen davon aus, dass er Borussia nach fünf Jahren verlassen und für sich den nächsten Schritt machen möchte», sagte Max Eberl. Beim BVB würde Hazard, der in dieser Bundesliga-Spielzeit neun Tore erzielt hat, auf Christian Pulisic folgen. Der US-Nationalspieler  wechselt in diesem Sommer für eine Ablösesumme von 64 Millionen Euro zum FC Chelsea.

    8. April: BVB — Schalke auch im Free-TV zu sehen

    Das Revierderby der Fußball-Bundesliga zwischen Titelaspirant Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 wird am 27. April (15.30 Uhr) auch in der ARD live gezeigt. Sky und «Das Erste» werden die Begegnung des 31. Spieltags parallel übertragen. Das gaben die Fernsehsender am Montag bekannt. In der ARD wird die Partie frei empfangbar sein, bei Sky wird sie von den Abonnenten verfolgt werden können, teilte ein Sky-Sprecher mit. Es sei «eine besondere Aktion von Sky und der ARD für alle Fußballfans in Deutschland», hieß es. 

    Sky beginnt seine Berichterstattung um 14.00 Uhr, für die ARD meldet sich Moderator Alexander Bommes von etwa 15.05 Uhr an aus Dortmund. Unterstützt wird er von Sky-Experte Christoph Metzelder, der als ARD-Gesprächsgast dabei sein wird. Der ehemalige Nationalspieler hat sowohl beim BVB als auch bei Schalke 04 gespielt. Kommentiert werden soll das Spiel von Steffen Simon. Neben der Übertragung im Ersten wird Sky das Derby als Einzelspiel und in der Konferenz im Programm haben.

    7. April: Pokal-Halbfinale ausgelost

    Der FC Bayern München muss im Halbfinale des DFB-Pokals beim SV Werder Bremen antreten. Die zweite Begegnung bestreiten Zweitligist Hamburger SV und RB Leipzig. Das ergab die Auslosung am Sonntag in der ARD. Die Halbfinal-Begegnungen werden am 23. und 24. April jeweils um 20.45 Uhr ausgetragen. Das Endspiel wird dann am 25. Mai im Berliner Olympiastadion angepfiffen. Alle drei Partien werden von den Fernsehsendern ARD und Sky live übertragen.

    7. April:  Rummenigge verweigert Kovac Jobgarantie

    Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat Niko Kovac keine Jobgarantie beim FC Bayern München über die Saison hinaus gegeben. «Es gibt keine Jobgarantie für Niemanden. Jeder muss bei Bayern München liefern», sagte Rummenigge am Sonntag in der Fußball-Talkshow «Wontorra» des TV-Senders Sky. Das sei das Prinzip bei Bayern. «Es gibt Druck, aber du musst damit fertig werden», sagte er. Der Vertrag von Kovac ist bis zum 30. Juni 2021 datiert. 

    Rummenigge betonte, dass man die Saison in alle Ruhe zu Ende spielen wolle. Danach werde wie in jedem Club analysiert. Der Vorstandschef räumte ein, dass es im Herbst «kritische Wochen» gegeben habe. Auf die Frage, ob der Job von Kovac gefährdet sei, wenn dieser nicht Meister werde, antwortete Rummenigge: «Wir werden Meister.» Nach namhaften Vorgängern sei es für Kovac nicht leicht, sagte Rummenigge. Man werde den 47-Jährigen «im positiven Sinn begleiten».

    6. April: Drama auf Schalke — Videobeweis entscheidet in Nachspielzeit auf Strafstoß gegen Königsblau

    Der VfB Stuttgart hat den Angriff des 1. FC Nürnberg im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga abgewehrt. Die Schwaben kamen am Samstag zu einem 1:1 (0:1) gegen den Club und verteidigten damit als Tabellen-16. ihren Vorsprung von vier Zählern auf den Konkurrenten. Für Schlusslicht Hannover 96 ist die Lage nach dem 1:3 (1:1) beim VfL Wolfsburg bei sieben Zählern Rückstand auf Stuttgart auf dem Relegationsrang nach dem 28. Spieltag fast aussichtslos. Schalke 04 verlor gegen Eintracht Frankfurt 1:2 (1:1) durch einen Handelfmeter in der zehnten Minute der Nachspielzeit nach Videobeweis und hat als 14. nur noch fünf Punkte Vorsprung auf Stuttgart.

    Im Kampf um einen Champions-League-Platz gelang dem Tabellendritten RB Leipzig mit dem 4:2 (1:2) bei Bayer Leverkusen ein wichtiger Sieg. Fortuna Düsseldorf setzte sich im Duell zweier Teams im Mittelfeld des Bundesliga-Rankings mit 2:1 (1:1) bei Hertha BSC durch und kletterte vor die Berliner auf Platz zehn. Um 18.30 Uhr wird in der Münchner Allianz Arena das Spitzenspiel zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund angepfiffen. Die Gäste gehen mit einem Vorsprung von zwei Punkten in das Top-Duell.

    6. April: Box-Weltmeister Felix Sturm verhaftet

    Der frühere Box-Weltmeister Felix Sturm ist in Köln offenbar auf der Fitness-Messe Fibo festgenommen worden. Das bestätigte die Polizei laut einem Bericht der «Bild»-Zeitung. Die Staatsanwaltschaft Köln habe zuvor einen Haftbefehl erwirkt. Es soll um den Vorwurf der Steuerhinterziehung gehen. Um welche Summe es bei den Vorwürfen geht, ist noch nicht bekannt. Der 40 Jahre alte Boxer aus Leverkusen bestritt seinen letzten Boxkampf 2016.

     
  • Adam 19:57 on 14.04.2019 Постоянная ссылка |
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    Sport kompakt: Schon wieder verletzt: Manuel Neuer muss in Düsseldorf raus 

    Von «A» wie American Football über «F» wie Fußball bis «Z» wie Zehnkampf: Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden irgendwo auf dem Globus mal mehr, mal weniger bedeutende Events statt, die aufgrund der Dominanz weniger Sportarten schnell untergehen können und keine wirkliche Beachtung finden.

    +++14. April: Manuel Neuer schon wieder verletzt +++

    Manuel Neuer droht die nächste Verletzungspause. Der 33-Jährige verletzte sich beim 4:1 (2:0) des FC Bayern München bei Fortuna Düsseldorf am Sonntag ohne Einwirkung des Gegners an der Wade und musste in der 53. Minute ausgewechselt werden. Die Blessur zog sich der Nationaltorhüter bei einem Ausfallschritt zu, anschließend humpelte er mit gesenktem Kopf vom Feld.

    «Es ist dieselbe Wade, die ihm vor zwei Wochen schon Probleme bereitet hat», sagte Trainer Niko Kovac nach dem Spiel: «Wir müssen die MRT-Untersuchung am Montag abwarten. Wenn er sich verletzt hat, würde uns das schon treffen.»  In der Rückrunde der Fußball-Bundesliga hatte Neuer schon zwei Spiele wegen einer Daumenverletzung und eines wegen Wadenproblemen verpasst. In der vergangenen Saison kam er wegen eines Mittelfußbruches nur auf drei Liga-Einsätze.

    +++ 14. April: Stuttgarts Ascacibar sorgt mit Spuck-Attacke für Aufregung +++

    In der Nachspielzeit leistete sich Stuttgarts Santiago Ascacibar beim 0:1 des VfB gegen Bayer Leverkusen den großen Aufreger des bisherigen Spieltags. Seine Spuckattacke in Richtung des Siegtorschützen Kai Havertz ahndete Schiedsrichter Tobias Stieler mit der Roten Karte. «Solche Leute braucht man nicht in der Bundesliga», schimpfte Leverkusens Kevin Volland über den Argentinier. Auch VfB-Trainer Markus Weinzierl kritisierte seinen Mittelfeldspieler: «Er hat der Mannschaft einen Bärendienst erwiesen. So etwas darf nicht passieren. Du musst deine Emotionen im Griff haben. Die Rote Karte schadet uns im Abstiegskampf.» 

    Mit dem fünften sieglosen Spiel in Serie kommt Stuttgart auf dem Relegationsplatz nicht voran, der 1. FC Nürnberg ist nach dem 1:1 gegen den FC Schalke 04 nun nur noch drei Punkte zurück.

    +++ 13. April: Dortmund mindestens für eine Nacht Tabellenführer +++

    Borussia Dortmund ist mit einem Zittersieg zumindest für 21 Stunden an die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga zurückgekehrt. Eine Woche nach der 0:5-Pleite im Gipfel beim FC Bayern München bezwang der BVB am Samstag den FSV Mainz 05 angeführt vom überragenden Teenager Jadon Sancho mit 2:1 (2:0), überzeugte aber nur eine Halbzeit. Damit liegen die Dortmunder zunächst wieder zwei Punkte vor den Münchnern, die erst am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) bei Fortuna Düsseldorf antreten müssen.

    Der zweite Liga-Doppelpack von Sancho (18./24. Minute) sorgte für Erleichterung nach einer Woche voller Frust beim Meisterschafts-Anwärter. Nicht nur der Mainzer Anschlusstreffer durch Robin Quaison (83.) ließ das Team von Trainer Lucien Favre in der Schlussphase aber noch gehörig zittern. Torwart Roman Bürki rettete mit mehreren starken Paraden den Sieg. Der BVB hat nun in jedem der 15 Saison-Heimspiele mindestens zwei Tore erzielt und ist im eigenen Stadion seit dem 1:2 gegen Mainz vor knapp einem Jahr ungeschlagen. 

    +++ 11. April: Supertalent Joao Felix schockt dezimierte Eintracht — 2:4 bei Benfica +++

    Die beeindruckende Erfolgsserie von Eintracht Frankfurt in der Europa League hat ein bitteres Ende gefunden. Nach zehn mitunter furiosen Spielen ohne Niederlage im Wettbewerb verlor der lange dezimierte DFB-Pokalsieger am Donnerstag im Viertelfinal-Hinspiel beim portugiesischen Rekordmeister Benfica Lissabon 2:4 (1:2) und droht damit auszuscheiden.

    Benficas überragender Jungstar Joao Felix mit einem Dreierpack (21./Foulelfmeter, 43., 53. Minute) und Ruben Dias (50.) nutzten die Überzahl der Hausherren, nachdem Frankfurts Abwehrspieler Evan Ndicka bereits nach 20 Minuten wegen einer Notbremse die Rote Karte gesehen hatte. Doch die Hoffnung bleibt: Luka Jovic (40.) und Goncalo Paciencia (72.) erzielten vor 54 175 Zuschauern wichtige Auswärtstore für den im 16. Pflichtspiel des Jahres erstmals unterlegenen Bundesligisten. So ist das Weiterkommen im Rückspiel in einer Woche vor heimischer Kulisse durchaus noch möglich.

    +++ 11. April: FC Zürich überrascht Malouda mit «einvernehmlichem» Rausschmiss +++

    Der frühere französische Vize-Weltmeister Florent Malouda hat auf Twitter überrascht auf seine Freistellung als Assistenztrainer beim FC Zürich reagiert. «Wirklich, das habe ich nicht gewusst ..??», schrieb der 38-Jährige als Antwort auf eine Mitteilung des Schweizer Fußball-Erstligisten. Dieser hatte zuvor erklärt, dass man «in gegenseitigem Einvernehmen» beschlossen habe, «die kürzlich begonnene Zusammenarbeit zu beenden». Es habe sich «herausgestellt, dass die verschiedenen Projekte, in welchen Florent Malouda weiterhin engagiert ist, zeitlich nicht mit den vom FCZ vorgesehenen Aufgaben kompatibel sind», hieß es weiter.

    Malouda hatte 2012 mit dem FC Chelsea die Champions League gewonnen und verlor 2006 mit Frankreichs Nationalmannschaft das WM-Finale gegen Italien. Seit Februar unterstützte Malouda in Zürich den Trainerstab im Talent- und Stürmertraining.Tweet FC Zürich Malouda

    +++11. April: VfB Stuttgart holt Sven Mislintat als Sportdirektor

    Der VfB Stuttgart hat Sven Mislintat als Sportdirektor verpflichtet. Der frühere Chefscout von Borussia Dortmund unterschrieb beim abstiegsbedrohten Tabellen-16. einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021. Das bestätigte der VfB am Donnerstag nach entsprechenden Medienberichten. «Sven Mislintat hat sich in seiner langjährigen beruflichen Laufbahn ein hohes Maß an Reputation erarbeitet. Mit seinem Wissen, seinem Netzwerk und seiner Art, Fußball zu denken, passt er perfekt zu uns», sagte VfB-Sportvorstand Thomas Hitzlsperger.

    Mislintat, dessen Vertrag auch für die 2. Liga gelten soll, erwarb sich in Dortmund einen guten Ruf als Entdecker von Toptalenten wie zuletzt Ousmane Dembelé oder Jadon Sancho. Nach seiner Zeit beim BVB war Mislintat von Ende 2017 bis Anfang Februar diesen Jahres «Head of Recruitment» beim Premier-League-Club FC Arsenal. In Stuttgart wird der 46-Jährige von sofort an gemeinsam mit Hitzlsperger für die Kaderplanung verantwortlich sein, zudem soll Mislintat das Scouting der Schwaben wieder verbessern.

    +++ 11. April: Nowitzkis NBA-Laufbahn nach 21 Jahren beendet +++

    Das war’s. Die glorreiche NBA-Laufbahn von  Basketball-Superstar Dirk Nowitzki ist nach 21 Jahren mit einem hochemotionalen Schlusspunkt beim langjährigen Rivalen San Antonio Spurs zuende gegangen. Ein knapp zweiminütiges Video der Gastgeber unter dem Motto «Thank you, Dirk» rührte den 40 Jahre alten Profi der Dallas Mavericks schon vor Anpfiff seiner letzten Partie zu Tränen.  Die 94:105 (37:57)-Niederlage wurde danach fast zur Nebensache, während jeder von Nowitzkis insgesamt 20 Punkten von beiden Fanlagern ausgiebig gefeiert wurde.

    Einen Tag nach der emotionalen Abschiedsgala vor heimischer Kulisse (120:109 gegen Phoenix Suns) sollte das letzte Hurra nach über zwei Dekaden ausgerechnet beim Dauerkonkurrenten aus Texas stattfinden. «Wenn es irgendwo passt, dann San Antonio. Sie waren immer ein bisschen unser großer Bruder und unser Vorbild. Wir haben viel erlebt mit ihnen», hatte Nowitzki vor seiner letzten Partie in der nordamerikanischen Profiliga kommentiert. Seine Familie und «die komplette Mavs-Association» reisten deshalb mit den Mavericks zum letzten Saisonspiel.

    Er wolle nochmal «ein paar Dreier draufholzen», bekräftigte Nowitzki, nachdem bei seinem letzten Heimspiel in Dallas unter anderem die NBA-Legenden Larry Bird und Scottie Pippen gekommen waren, um den Deutschen zu verabschieden. Mit den Spurs um ihr jahrelang sehr erfolgreiches Star-Trio Tim Duncan, Manu Ginobili und Tony Parker hatte sich Nowitzki in den Playoffs immer wieder heiße Duelle geliefert. Als sich der Mavericks-Star zum Abschluss seiner 21. Saison nochmal die Ehre gab, war aber keiner seiner Rivalen mehr da: Duncan und Ginobili sind bereits zurückgetreten, der Franzose Parker lässt seine Karriere bei den Charlotte Hornets ausklingen.

    Spurs-Trainer Greg Popovych hatte Nowitzki schon vor der Partie in den höchsten Tönen gelobt. «Dirk ist ein großer Leader, er hatte eine einzigartige Karriere. Er hat es immer gehasst zu verlieren», stellte Popovych fest. Auch in seinem letzten Spiel hätte der scheidende Superstar gerne noch einmal gewonnen, doch sein Team lag schon nach einem Viertel mit 16:30 zurück. Nowitzki traf acht seiner 21 Würfe und holte zudem zehn Rebounds. 46,8 Sekunden vor Schluss wurde er letztmals ausgewechselt, weshalb sich das Publikum komplett von seinen Sitzen erhob und für Nowitzki applaudierte. Die schillernde Sportlerkarriere ist vorbei.

    +++ 10. April: «Tragischer Notfall im direkten Umfeld der Mannschaft» beim 1. FC Köln +++

    Das mitreißende 4:4 (2:1) im Zweitliga-Westduell zwischen dem MSV Duisburg und dem 1. FC Köln rückte nach Spielschluss schnell in den Hintergrund. Denn im engeren Umfeld des Zweitliga-Spitzenreiters aus Köln ist es am Mittwoch zu einem tragischen Notfall gekommen. Dies wurde unmittelbar im Anschluss des Nachholspiels bekannt. Aus diesem Grund verzichteten auch beide Clubs auf Spieler- und Trainer-Interviews, wie die jeweiligen Pressesprecher mitteilten.

    Der FC wollte zunächst keine näheren Einzelheiten zu dem Vorfall nennen. «Wir bitten um Verständnis, dass wir vorerst keine Details kommunizieren», teilte der Club auf Twitter mit. Nach Informationen der «Bild»-Zeitung soll der Vater von Köln-Trainer Markus Anfang einen Herzinfarkt erlitten haben. Köln Notfall Tweet

    Während des höchst unterhaltsamen Spiels hatte es diesbezüglich noch keine Anzeichen gegeben. Dabei sahen die Kölner wie der sichere Sieger aus, doch Kevin Wolze rette dem MSV Duisburg mit einem späten Freistoß-Tor (81. Minute) immerhin einen Punkt im Kampf um den Klassenverbleib. Für die Kölner bleibt es aber trotzdem eine komfortable Situation. Der Tabellenführer, der am nächsten Montag im Schlagerspiel auf den Hamburger SV trifft, hat sechs Runden vor Saisonschluss zehn Punkte Vorsprung auf den Dritten. 

    Die Duisburger schoben sich bei vier Punkten Rückstand auf den Relegationsrang auf Platz 17 vor. Vor 25 675 Zuschauern in der Duisburger Arena trafen zuvor Jhon Cordoba (24./53.), Louis Schaub (47.) und Simon Terodde (54.) für Köln, Moritz Stoppelkamp (2./71.) und Lukas Fröde (29.) für Duisburg.

    10. April: Ex-DFB-Präsident Grindel tritt von internationalen Ämtern zurück

    Der ehemalige DFB-Präsident Reinhard Grindel ist auch von seinen internationalen Ämtern bei den Verbänden UEFA und FIFA zurückgetreten. Er werde seine Posten als Vize-Präsident der Europäischen Fußball-Union und im Council des Weltverbands abgeben, teilte der frühere Chef des Deutschen Fußball-Bundes mit.

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    10. April: Jetzt ist es offiziell — Marco Rose übernimmt in Gladbach

    Die Personalie war längst ein offenes Geheimnis, jetzt hat der Klub sie offiziell bestätigt: Marco Rose wird zur kommenden Saison als Nachfolger von Dieter Hecking erwartungsgemäß neuer Trainer bei Borussia Mönchengladbach. Diese Entscheidung gaben der Fußball-Bundesligist und Roses aktueller Arbeitgeber RB Salzburg bekannt. Am Dienstag der vergangenen Woche hatte die Borussia verkündet, dass der erst im November bis 2020 verlängerte Kontrakt mit Hecking zum 30. Juni dieses Jahres vorzeitig endet. 

    «Marco Rose hat in Salzburg in den vergangenen sechs Jahren hervorragende Arbeit geleistet und wir freuen uns, dass er ab der kommenden Saison bei uns sein wird», sagte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl. Rose bezeichnete den Wechsel in die Bundesliga als «eine schwierige Entscheidung für mich, aber eine Entscheidung, die ich mit voller Überzeugung treffe».

    10. April: Ermittlungen wegen rassistischer Sprüche beim Länderspiel in Wolfsburg

    Wegen des Vorwurfs, während eines Fußball-Länderspiels die Nationalspieler Ilkay Gündogan und Leroy Sané mit rassistischen Bezeichnungen beleidigt zu haben, ermittelt die Staatsanwaltschaft Braunschweig gegen drei Männer aus Wolfsburg und Braunschweig. Sie sollen beim Spiel Deutschland — Serbien am 20. März in Wolfsburg die beiden Spieler als «Bimbo» und «Neger» bezeichnet haben. Außerdem sollen sie einem Zeugen zufolge unter anderem auch «Heil Hitler» gerufen haben, berichtete die «Bild»-Zeitung. 

    «Es wird derzeit ermittelt, ob sich die Beschuldigten einer Volksverhetzung, eines Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und einer Beleidigung hinreichend verdächtig gemacht haben könnten», sagte die Sprecherin der Braunschweiger Staatsanwältin Julia Meyer. 

    Die drei hätten eingeräumt, einige Spieler als «Neger», «Bimbo» oder «Türke» betitelt zu haben. Dies sei jedoch ohne rassistischen Hintergrund geschehen, man habe sich nur über die Leistung der Spieler geärgert. Volksverhetzende oder rechtspopulistische Reden hätten sie in Abrede gestellt, erklärte die Staatsanwältin. Die Affäre ins Rollen gebracht hatte der Journalist André Voigt, der ein Video veröffentlicht hatte, in dem er von verbalen Ausfällen einiger Zuschauer während der Partie der deutschen Nationalmannschaft gegen Serbien berichtetet hatte.

    10. April: St. Pauli trennt sich von Trainer Kauczinksi und Sportchef Stöver

    Der Fußball-Zweitligist FC St. Pauli hat auf die zuletzt unbefriedigenden sportlichen Ergebnisse reagiert und Trainer Markus Kauczinski sowie Sportchef Uwe Stöver freigestellt. Wie der Hamburger Verein mitteilte, wird der Niederländer Jos Luhukay neuer Trainer. Stövers Aufgaben übernimmt bis zum Saisonende der Kaufmännische Geschäftsführer Andreas Rettig. Die Kiezkicker sind seit vier Spielen sieglos. «Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, gerade weil wir Uwe und Markus persönlich sehr schätzen. Aber im Sinne des FC St. Pauli halten wir diesen Schritt für notwendig, um die Saison sportlich erfolgreich zu beenden und die Weichen für die neue Saison stellen zu können», sagte Vereinspräsident Oke Göttlich. Jos Luhukay hat zuletzt in England bei Sheffield Wednesday gearbeitet.

    9. April: Liverpool und Tottenham gewinnen Hinspiele in der Champions League

    Der FC Liverpool und Trainer Jürgen Klopp haben sich eine gute Ausgangsposition für den Einzug in das Halbfinale der Champions League erarbeitet. Am Dienstag bezwang der frühere englische Fußball-Rekordmeister im Viertelfinal-Hinspiel den FC Porto mit 2:0 (2:0). Vor 52.000 Zuschauern an der Anfield Road erzielten die früheren Bundesligaprofis Naby Keita in der fünften Minute und Roberto Firmino nach 26 Minuten die Tore für die Gastgeber. 

    Im zweiten Spiel bezwang Tottenham Hotspur den Premier-League-Rivalen Manchester City 1:0 (0:0). Bei der Königsklassen-Premiere im neuen Tottenham-Stadium in London erzielte der ehemalige Leverkusener und Hamburger Heung-Min Son (78.) den Siegtreffer. City-Stürmer Sergio Agüero scheiterte mit einem Handelfmeter am französischen Nationaltorhüter Hugo Lloris (13.). Tottenhams Stürmerstar Harry Kane musste nach 58 Minuten verletzt ausgewechselt werden. Die Rückspiele finden am 17. April in Porto und Manchester statt.

    9. April: Augsburg feuert Trainerduo Baum und Lehmann

    Der abstiegsbedrohte FC Augsburg hat sich von Chefcoach Manuel Baum, Co-Trainer Jens Lehmann und dem Technischen Direktor Stephan Schwarz getrennt. Das teilte der Fußball-Bundesligist am Dienstag mit. Zuvor hatte die «Bild»-Zeitung über die Personalien berichtet. Tweet FCA

    9. April: Manager Horst Heldt muss Hannover vorzeitig verlassen

    Hannover 96 hat sich vorzeitig von seinem Manager Horst Heldt getrennt. Das gab der Tabellenletzte der Fußball-Bundesliga am Dienstag bekannt. Grund für den Rauswurf sei, dass der anvisierte Platz im Liga-Mittelfeld in dieser Saison verfehlt worden sei. «Die Sportliche Leitung hat versichert, dass dieses Ziel mit den Transfers erreicht wird und die Mannschaftkonkurrenzfähig ist. Diese Einschätzung hat sich nicht bestätigt», teilte der Club mit. Von elf Rückrunden-Spielenhaben die Niedersachsen nur eines gewonnen. Ein neuer Sportdirektor soll zeitnah verpflichtet werden. «Hannover 96 benötigt einen Neuanfang», hieß es weiter.

    Netzreaktionen FC Bayern — BVB

    8. April: Gladbach-Angreifer Hazard vor Wechsel zu Borussia Dortmund

    Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund steht laut «Kicker» vor dem teuersten Transfer seiner Vereinsgeschichte. Wie das Fachmagazin berichtet, soll Offensivspieler Thorgan Hazard von Borussia Mönchengladbach dem Revierclub bereits sein Wort gegeben haben. Der 26 Jahre alte Belgier hat in Gladbach einen Vertrag bis 2020 und soll etwa 40 Millionen Euro kosten. Bisheriger Rekordhalter beim BVB ist André Schürrle, der im Sommer 2016 für 30 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg nach Dortmund gewechselt war.     

    «Wir haben Thorgan schon vor längerer Zeit signalisiert, dass wir mit ihm verlängern möchten, aber darauf ist er nicht eingegangen. Sechs Wochen vor Saisonende ist das ein klares Signal. Wir gehen davon aus, dass er Borussia nach fünf Jahren verlassen und für sich den nächsten Schritt machen möchte», sagte Max Eberl. Beim BVB würde Hazard, der in dieser Bundesliga-Spielzeit neun Tore erzielt hat, auf Christian Pulisic folgen. Der US-Nationalspieler  wechselt in diesem Sommer für eine Ablösesumme von 64 Millionen Euro zum FC Chelsea.

    8. April: BVB — Schalke auch im Free-TV zu sehen

    Das Revierderby der Fußball-Bundesliga zwischen Titelaspirant Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 wird am 27. April (15.30 Uhr) auch in der ARD live gezeigt. Sky und «Das Erste» werden die Begegnung des 31. Spieltags parallel übertragen. Das gaben die Fernsehsender am Montag bekannt. In der ARD wird die Partie frei empfangbar sein, bei Sky wird sie von den Abonnenten verfolgt werden können, teilte ein Sky-Sprecher mit. Es sei «eine besondere Aktion von Sky und der ARD für alle Fußballfans in Deutschland», hieß es. 

    Sky beginnt seine Berichterstattung um 14.00 Uhr, für die ARD meldet sich Moderator Alexander Bommes von etwa 15.05 Uhr an aus Dortmund. Unterstützt wird er von Sky-Experte Christoph Metzelder, der als ARD-Gesprächsgast dabei sein wird. Der ehemalige Nationalspieler hat sowohl beim BVB als auch bei Schalke 04 gespielt. Kommentiert werden soll das Spiel von Steffen Simon. Neben der Übertragung im Ersten wird Sky das Derby als Einzelspiel und in der Konferenz im Programm haben.

    7. April: Pokal-Halbfinale ausgelost

    Der FC Bayern München muss im Halbfinale des DFB-Pokals beim SV Werder Bremen antreten. Die zweite Begegnung bestreiten Zweitligist Hamburger SV und RB Leipzig. Das ergab die Auslosung am Sonntag in der ARD. Die Halbfinal-Begegnungen werden am 23. und 24. April jeweils um 20.45 Uhr ausgetragen. Das Endspiel wird dann am 25. Mai im Berliner Olympiastadion angepfiffen. Alle drei Partien werden von den Fernsehsendern ARD und Sky live übertragen.

    7. April:  Rummenigge verweigert Kovac Jobgarantie

    Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat Niko Kovac keine Jobgarantie beim FC Bayern München über die Saison hinaus gegeben. «Es gibt keine Jobgarantie für Niemanden. Jeder muss bei Bayern München liefern», sagte Rummenigge am Sonntag in der Fußball-Talkshow «Wontorra» des TV-Senders Sky. Das sei das Prinzip bei Bayern. «Es gibt Druck, aber du musst damit fertig werden», sagte er. Der Vertrag von Kovac ist bis zum 30. Juni 2021 datiert. 

    Rummenigge betonte, dass man die Saison in alle Ruhe zu Ende spielen wolle. Danach werde wie in jedem Club analysiert. Der Vorstandschef räumte ein, dass es im Herbst «kritische Wochen» gegeben habe. Auf die Frage, ob der Job von Kovac gefährdet sei, wenn dieser nicht Meister werde, antwortete Rummenigge: «Wir werden Meister.» Nach namhaften Vorgängern sei es für Kovac nicht leicht, sagte Rummenigge. Man werde den 47-Jährigen «im positiven Sinn begleiten».

    6. April: Drama auf Schalke — Videobeweis entscheidet in Nachspielzeit auf Strafstoß gegen Königsblau

    Der VfB Stuttgart hat den Angriff des 1. FC Nürnberg im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga abgewehrt. Die Schwaben kamen am Samstag zu einem 1:1 (0:1) gegen den Club und verteidigten damit als Tabellen-16. ihren Vorsprung von vier Zählern auf den Konkurrenten. Für Schlusslicht Hannover 96 ist die Lage nach dem 1:3 (1:1) beim VfL Wolfsburg bei sieben Zählern Rückstand auf Stuttgart auf dem Relegationsrang nach dem 28. Spieltag fast aussichtslos. Schalke 04 verlor gegen Eintracht Frankfurt 1:2 (1:1) durch einen Handelfmeter in der zehnten Minute der Nachspielzeit nach Videobeweis und hat als 14. nur noch fünf Punkte Vorsprung auf Stuttgart.

    Im Kampf um einen Champions-League-Platz gelang dem Tabellendritten RB Leipzig mit dem 4:2 (1:2) bei Bayer Leverkusen ein wichtiger Sieg. Fortuna Düsseldorf setzte sich im Duell zweier Teams im Mittelfeld des Bundesliga-Rankings mit 2:1 (1:1) bei Hertha BSC durch und kletterte vor die Berliner auf Platz zehn. Um 18.30 Uhr wird in der Münchner Allianz Arena das Spitzenspiel zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund angepfiffen. Die Gäste gehen mit einem Vorsprung von zwei Punkten in das Top-Duell.

    6. April: Box-Weltmeister Felix Sturm verhaftet

    Der frühere Box-Weltmeister Felix Sturm ist in Köln offenbar auf der Fitness-Messe Fibo festgenommen worden. Das bestätigte die Polizei laut einem Bericht der «Bild»-Zeitung. Die Staatsanwaltschaft Köln habe zuvor einen Haftbefehl erwirkt. Es soll um den Vorwurf der Steuerhinterziehung gehen. Um welche Summe es bei den Vorwürfen geht, ist noch nicht bekannt. Der 40 Jahre alte Boxer aus Leverkusen bestritt seinen letzten Boxkampf 2016.

     
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