Отмечено: Deutschland Показать/спрятать ветки комментариев | Горячие клавиши

  • Adam 21:14 on 18.04.2019 Постоянная ссылка |
    Метки: Anni Friesinger-Postma, , Deutschland, , , Millionärin, , , Polen, Salzburg, Skandinavien, , ,   

    Anni Friesinger-Postma: Das sagt sie über ihre Ehe auf Distanz 

    Es klingt anheimelnd nach tief verwurzelter Bodenständigkeit, wenn die ehemalige Eisschnellläuferin Anni Friesinger-Postma (42) spricht. Ihr Deutsch ist von ihrer idyllischen oberbayerischen Heimat geprägt, doch sie kann auch anders. Wenn die «Queen of Ice» (drei Mal Olympia-Gold) fließend Englisch, Französisch, Polnisch (ihre Mutter kommt aus Polen) und Niederländisch (ihr Mann ist Holländer) parliert, offenbart sie die Weltläufigkeit einer international erfolgreichen Frau. In einem Interview mit der «Süddeutschen Zeitung» spricht Anni Friesinger-Postma über ihr Leben nach dem Sport.

    Über Geld

    «Überall steht, ich wäre Millionärin und ich hätte für immer ausgesorgt. Niemand hat für immer ausgesorgt. Ich habe in Immobilien investiert. Und ich habe dabei auch Fehler gemacht», erzählt die heute 42-Jährige. Sie habe mit geschlossenen Immobilienfonds Geld verloren, «so 50.000 Euro».

    Über Geschäfte

    Derzeit hat sie ein Geschäft für Kindermode in Salzburg. «Ich finde Mode toll, bin viel in Skandinavien, das Design dort spricht mich an. Schöne Mode für Kinder, aus nachhaltigen Materialien — warum nicht auch in Salzburg? 2015 haben wir angefangen», sagt Friesinger-Postma. Sie sei ein Kontrollfreak und bereite alles genau vor, es käme aber, wie auch im Sport, immer auf das Team an. «Meine fünf Mitarbeiterinnen können davon auf alle Fälle gut leben. Ich selbst bin am Ende der Investitionsphase. Wir schreiben gute Zahlen.» Sie habe aber auch einen großen Fehler gemacht, «der mich sehr viel Geld und Nerven gekostet hat».

    Über Niederlagen

    «Ich habe vor lauter Enthusiasmus auch in den Niederlanden ein Geschäft eröffnet. Mein Mann lebt ja dort, zehn Minuten von seinem Bauernhof weg habe ich in Sneek eine zweite Filiale aufgemacht… Anfangs lief es sehr gut, aber es hat nicht geklappt. Ich war doch viel zu selten da, die Mitarbeiterinnen haben untereinander gestritten. Deshalb habe ich übrigens im Sport immer gerne mit Männern zusammengearbeitet.» Schließlich habe sie nach neun Monaten die niederländische Filiale wieder geschlossen. «Ich habe Lehrgeld bezahlt, aber damit auch wichtige Erfahrungen gemacht.»

    Über ihre Landflucht

    Bereits in ihrer aktiven Zeit als Sportlerin ist sie aus ihrem Heimatort Inzell regelrecht geflüchtet. «Natürlich wollte ich auch Freiheit von meinem Coach. Im Dorf wusste damals jeder, wann ich heimgekommen bin und wen ich mitgenommen habe. Das hat mich eingeengt.» Sie sei damals ausgebrochen, «ich habe abends das Flutlicht vom Eisstadion gesehen. Ich konnte einfach nicht mehr abschalten, da bin ich nach Salzburg gezogen und habe mir hier eine große Altbauwohnung gekauft».

    Über ihre Ehe auf Distanz

    1998 lernte sie den holländischen Eisschnellläufer Ids Postma (45) kennen, Trennung 2001, fünf Jahre später waren sie wieder zusammen. «Wir haben On und Off hinter uns und haben irgendwann gemerkt, es geht nicht ohne einander… 2009 haben wir geheiratet. Ids hat in Holland den Hof seiner Eltern übernommen, mit mittlerweile 650 Milchkühen», erzählt die ehemalige Profi-Sportlerin weiter. Das Paar hat zwei Töchter, die beide bei ihr in Salzburg sind, während Vater Ids (ein Mal Olympia-Gold, ein Mal Silber) seinen Bauernhof 1.000 Kilometer weiter nördlich bewirtschaftet. Geht das gut?

    «Es geht immer um die Qualität und nicht um die Quantität. Es funktioniert, weil wir uns schon so lange kennen», sagt Friesinger-Postma. Sie haben mal zusammen in Holland gelebt, «aber ich habe die Berge und die Stadt so vermisst. Heimweh ist furchtbar. Es hat einfach nicht funktioniert, mit mir dort auf dem Hof in der Ebene. Wir lieben beide unsere Freiheit und das ist ein Geschenk, das wir uns beide machen. Wir sind uns beide sehr ähnlich».

     
  • Adam 20:54 on 18.04.2019 Постоянная ссылка |
    Метки: , Deutschland, , ,   

    Video: Trump: «Es ist ein guter Tag» 

    Der Mueller-Bericht zur Russland-Affäre um US-Präsident Donald Trump ist am Donnerstag veröffentlicht worden. Trump sah sich durch eine Zusammenfassung des Mueller-Berichts entlastet.

     
  • Adam 20:50 on 18.04.2019 Постоянная ссылка |
    Метки: , Deutschland, , , , , , Umfeld,   

    Sonderbericht veröffentlicht: Mueller-Report: Trump wollte Russland-Ermittlungen beeinflussen — Mitarbeiter verhinderten das 

    US-Präsident Donald Trump ist mit mehreren Versuchen gescheitert, Einfluss auf die Russland-Untersuchungen von Sonderermittler Robert Mueller zu nehmen. Hintergrund sei Widerstand aus seinem Umfeld gewesen, Anweisungen dazu auszuführen, heißt es in dem am Donnerstag veröffentlichten und in Teilen geschwärzten Abschlussbericht Muellers.

    «Die Versuche des Präsidenten, die Ermittlungen zu beeinflussen, waren überwiegend erfolglos, vor allem weil Personen aus dem Umfeld des Präsidenten sich weigerten, Anweisungen auszuführen oder seinen Aufforderung zu folgen», schreibt Muellers Team darin. Die Ermittler hatten fast zwei Jahre lang untersucht, ob das Wahlkampflager von Trump Geheimabsprachen mit Vertretern Russlands traf und ob Trump die Justiz behinderte.

    Mueller-Report Erste Meldung_17.40UhrDiverse Einflussversuche von Donald Trump in Bericht aufgelistet

    In dem mehr als 400 Seiten langen Abschlussbericht listet Muellers Team diverse Einflussversuche Trumps mit Blick auf die Russland-Untersuchungen auf. So habe der Präsident nach Muellers Ernennung als Sonderermittler zum Beispiel mehrfach versucht, dessen Abzug zu erzwingen. Mitte Juni 2017 etwa habe Trump seinen damaligen Rechtsbeistand Donald McGahn zu Hause angerufen und ihm gesagt, er möge wiederum den Justizminister anrufen und diesem sagen, dass Mueller in einem Interessenkonflikt stehe und deshalb abgelöst werden müsse. McGahn sei der Anweisung nicht gefolgt.

    Als die Episode mit McGahn 2018 in einem Medienbericht öffentlich wurde, habe Trump intern Druck gemacht, McGahn müsse die Unterhaltung öffentlich bestreiten, heißt es weiter in Muellers Bericht. Der Präsident habe sowohl über Mitarbeiter als auch über ein direktes Gespräch versucht, McGahn dazu zu drängen — jedoch ohne Erfolg.

    Muellers Team kommt in dem Bericht nicht zu einem endgültigen Schluss, ob Trumps Einflussversuche eine Behinderung der Justiz darstellen. Die Ermittler schreiben darin, sie seien nicht in der Lage, ein solches Urteil zu fällen. Sie betonen aber: «Während dieser Bericht nicht zu dem Schluss kommt, dass der Präsident eine Straftat begangen hat, entlastet er ihn auch nicht.»

    25-Mueller-Bericht: Keine wissentliche Verschwörung mit Russland-6017652752001

     
  • Adam 20:39 on 18.04.2019 Постоянная ссылка |
    Метки: Bill Barr, , Deutschland, Don Mcgahn, , Ermittlungsbericht, , , , , , , Verdachtsmoment,   

    Sonderermittler spricht Trump nicht von Verdacht der Justizbehinderung frei 

    Donald Trump sieht sich vollständig entlastet und jubelt — doch der nun veröffentlichte Ermittlungsbericht zur Russland-Affäre spricht den US-Präsidenten keineswegs von allen Verdachtsmomenten frei. Vor allem den Verdacht möglicher illegaler Behinderung der Russland-Ermittlungen durch den Präsidenten lässt Sonderermittler Robert Mueller weiter im Raum stehen. Er habe sich «außerstande» gesehen, den Präsidenten «klar» von diesem Verdacht zu entlasten, konstatiert Mueller in seinem 448-seitigen Bericht.

    Trump sprach dennoch von einem «guten Tag». Der Mueller-Bericht zeige, dass es weder illegale Koordination mit Russland während des US-Präsidentschaftswahlkampfs noch Justizbehinderung geben habe, sagte der Präsident. Im Internetdienst Twitter veröffentlichte er eine triumphierende Fotomontage, die im Stil auf die Fantasy-Fernsehserie «Game of Thrones» anspielte. «Das Spiel ist vorbei» steht groß auf dem Bild, das den Präsidenten mit dem Rücken zum Betrachter und vor dichten Nebelschwaden zeigt.

    Mueller stellt in seinem Bericht fest, dass es im Wahlkampf zwar zahlreiche Kontakte zwischen Trump-Mitarbeitern und «Individuen mit Verbindungen zur russischen Regierung» gegeben habe. Doch reiche das im Rahmen der fast zweijährigen Ermittlungen zutage geförderte Material nicht aus, um «strafrechtliche Anschuldigungen» zu unterstützen. Es gebe keine Belege dafür, dass sich bei den russischen Einmischungen in den Wahlkampf irgendein Mitglied des Trump-Teams «mit Vertretern der russischen Regierung verschworen» habe.

    Weniger eindeutig ist der Sonderermittler hingegen in der Frage der Justizbehinderung. Sein Bericht gelange «nicht zu dem Schluss, dass der Präsident ein Verbrechen begangen hat, er entlastet ihn aber auch nicht», hält Mueller fest. Er schildert diverse Episoden dazu, wie Trump in direkter oder indirekter Weise versuchte, auf die Russland-Ermittlungen Einfluss zu nehmen — lässt aber offen, ob diese Versuche womöglich eine strafrechtlich relevante Dimension erreichten.

    Laut Muellers Schilderung war der Präsident geschockt, als er im Mai 2017 von der Einsetzung des Sonderermittlers durch das Justizministerium erfuhr. Der Präsident sackte demnach in seinem Stuhl zusammen und sagte: «Oh, mein Gott. Das ist furchtbar. Das ist das Ende meiner Präsidentschaft. Ich bin am Arsch (I’m fucked).»

    Einem Monat später versuchte Trump dem Mueller-Bericht zufolge, den Sonderermittler aus dem Amt entfernen zu lassen. Seinen damaligen Rechtsberater im Weißen Haus, Don McGahn, habe er angewiesen, bei Justizminister Jeff Sessions die Entlassung Muellers zu erwirken. McGahn sei dieser Aufforderung aber nicht nachgekommen.

    Justizminister Bill Barr machte dennoch deutlich, dass er den Präsidenten vom Verdacht der Justizbehinderung entlastet sieht. Trump habe nicht die «schlechte Absicht» gehabt, die Russland-Ermittlungen zu behindern. Vielmehr habe er «voll mit den Mueller-Ermittlungen kooperiert», sagte Barr in einer Pressekonferenz unmittelbar vor Veröffentlichung es Mueller-Berichts.

    Der Justizminister hatte bereits Ende März nach Abschluss von Muellers Untersuchungen in einer Zusammenfassung von dessen Ergebnissen konstatiert, dass sich Trump keiner strafbaren Handlungen schuldig gemacht habe. Seither war der Druck auf Barr gewachsen, den Bericht vollständig zu veröffentlichen. Dieser Aufforderung kam der Minister allerdings nicht hundertprozentig nach — zahlreiche Passagen des Berichts sind geschwärzt.

    Die oppositionellen Demokraten wollen nun Mueller selbst seinen Bericht öffentlich kommentieren lassen. Sie luden ihn zu einer Anhörung durch den Justizausschuss des Repräsentantenhaus ein; die Demokraten haben in der Kongresskammer seit Jahresbeginn die Mehrheit. Barr sagte, er habe «keinen Einwand» gegen eine Aussage Muellers im Kongress.

     
  • Adam 20:30 on 18.04.2019 Постоянная ссылка |
    Метки: , Chris Evans, , Deutschland, Endkampf, Iron Man, Josh Brolin, , Steve Rogers, Thanos, Tony Stark, Unfug, Vorahnung   

    Avengers: Endgame: Theorien zum Endkampf: Unfug oder Vorahnung? 

    Wie können es die verbliebenen Recken der Avengers schaffen, den schier übermächtigen Thanos (Josh Brolin) zu besiegen? Nachdem dieser bereits ohne vollständigen Infinity-Handschuh den Boden mit ihnen aufgewischt hat, scheint das förmlich ein Ding der Unmöglichkeit zu sein. Die Fans der Comicfilmreihe haben aber einige (mitunter sehr traurige) Ideen, wie es dennoch klappen könnte.

    Glomex Video

    Captain America opfert sich — oder Iron Man kommt ihm zuvor

    Es scheint unumgänglich, dass mindestens einer der großen Helden des Universums stirbt — entweder Iron Man (Robert Downey Jr.) oder aber Captain America (Chris Evans). Ein derartiges Opfer wird notwendig sein, damit «Endgame» tragisch bleibt, obwohl höchstwahrscheinlich alle zu Staub zerfallenen Helden wieder zu neuem Leben erwachen. Eine Fan-Theorie besagt, dass sich Steve Rogers für die Macht des Seelensteins opfern könnte, damit Tony Stark diesen und den Infinity-Handschuh dazu benutzen kann, um Thanos zu besiegen. Es könnte aber natürlich auch genau andersherum sein…

    Zurück in die Zukunft

    Magie und hochentwickelte Alien-Technologie gibt es bereits. Warum sollte es also nicht zu einer Zeitreise kommen? Diese Idee der Fans entstammt daher, dass Bilder aufgetaucht sind, die die neue Recken wie Ant-Man (Paul Rudd) an der Seite eines Captain Americas zeigen, der ganz eindeutig sein altes Superheldenkostüm trägt. Vor allem ein gewisser Stubentiger aus «Captain Marvel» wird für diese Zeitreise-Theorie gerne herangezogen. Goose ist immerhin ein sogenannter Flerken, die Zeit und Raum manipulieren können.

    Nebula wird die große Heldin

    Thanos lässt seinen mächtigen Handschuh kurz aus den Augen und Nebula (Karen Gillan) ergreift die Gunst der Stunde. Das klingt sehr weit hergeholt, ist in sehr vereinfachter Form aber tatsächlich, wie es in der Comic-Vorlage abläuft. Es ist aber schwer vorzustellen, dass auch der Film diesen Weg geht. Vielleicht wird er aber für die Anhänger des Originals zumindest angedeutet, wer weiß?

    Ant-Man ist die Lösung

    Oder sorgt doch ein anderer eher unscheinbarer Held für die Wende? Auch in Ant-Man setzen einige Fans große Hoffnungen — Stichwort Quantum Real. Schaffen es die Avengers vielleicht dank des Ameisen-Mannes, Thanos in dem mikroskopischen Raum zu locken und ihn dort einzusperren? Eine Klamauk-Theorie, wonach sich Ant-Man zuerst sehr klein macht, dann in eine Körperöffnung von Thanos schlüpft und sich schließlich in Hochhausgröße anwachsen lässt, darf dagegen wohl eher bezweifelt werden — der Film soll immerhin ab 12 Jahren freigegeben sein…

    Alle «Toten» sind im Seelenstein gefangen

    Noch eine Theorie bezüglich des Seelensteins. Kurz nachdem Thanos seine Ziehtochter Gamora (Zoe Saldana) geopfert hat, sieht man sie in einer Orange leuchtenden Welt. Auch der Seelenstein hat diese Farbe, was viele Fans darüber spekulieren lässt, dass sie und auch alle anderen Opfer von Thanos gar nicht tot sind, sondern in dem Klunker gefangen sein könnten.

    Loki ist doch noch am Leben

    Vielleicht nicht der große Wendepunkt, aber dennoch ein interessanter Gedanke: Als Loki (Tom Hiddleston) von Thanos umgebracht wird, handelte es sich dabei nur um eine Projektion. Der Grund, warum viele Fans diese Hoffnung hegen: Als er versucht, Thanos arglistig zu erstechen, führt er die Klinge mit der linken Hand. Bislang wurde Loki aber in allen «Thor» und «Avengers»-Filmen als Rechtshänder dargestellt.

    Lange müssen die Avengers-Jünger nicht mehr warten, ehe sie erfahren, ob eine der Theorien auch nur annähernd an die tatsächlichen Geschehnisse im Film herankommt. Am 24. April, also ausnahmsweise einem Mittwoch, startet «Endgame» in den deutschen Kinos.

     
  • Adam 20:14 on 18.04.2019 Постоянная ссылка |
    Метки: DAX, , Deutschland, Focus, Geldanlage, , Johnson&Johnson,   

    Jens Weidmann: So legt Deutschlands oberster Banker sein Geld an — eine simple Strategie für jedermann 

    Mit einer neuen Transparenzoffensive verpflichtet die Zentralbank ihre obersten Banker zur Offenlegung ihrer Investments — um aufzuzeigen, ob die Banker ein privates Interesse an Firmen oder Branchen haben könnten. Dieser Schritt ist deshalb interessant, weil sich die höchsten Währungshüter recht bedeckt bei diesem Thema hielten. So blockte Bundesbankpräsident Jens Weidmann jahrelang Nachfragen zu seiner privaten Anlagestrategie ab. Für Geldanlage-Beratung gebe es schließlich Banker.

    Nun legte die Zentralbank offen, was Weidmann im Depot hat. Und wer vermutet hat, dass sich der oberste Banker Deutschlands mit einer ausgeklügelten Anlagestrategie sensationelle Rendite sichert, wird enttäuscht. Denn Weidmann agiert simpel. Und dabei sehr clever.  Rente Fonds sparen 10.44

    Wie der «Focus» berichtet, handelt es sich bei beiden Produkten um ETF (Exchange Traded Fund), also passive Aktienfonds. Die werden nicht von einem Manager mit Aktien bestückt, sondern der ETF bildet einen Index ab. Das hat Vorteile: Zum einen wird der Fonds dadurch im Vergleich sehr günstig. Denn der Anleger muss kein teures Management mitfinanzieren. Beim ETF läuft alles automatisiert ab. Zum anderen hat die Finanzkrise gezeigt, dass die wenigsten Fonds ihren Vergleichsindex schlagen können. Dann kann der Anleger auch direkt einen ETF kaufen, der genauso gut (oder schlecht) wie der Vergleichsindex unterwegs ist.

    +++ Lesen Sie hier: So funktioniert die Geldanlage mit ETF +++ Öko ETF Finanztest 11.45

    Weidmanns Strategie: Deutsche Firmen und weltweite Konzerne

    Weidmann vertraut bei seinen ETF auf zwei Strategien: Auf den Deutschen Aktienindex (DAX) und die Weltwirtschaft. Bei dem DAX-ETF landen in Weidmanns Depot die Aktien der 30 Konzerne, die im DAX gelistet sind. Also Firmen wie Adidas, BMW, Lufthansa oder auch SAP. Klettern die Kurse der einzelnen Aktien, verdient auch Weidmann mit. 

    Bei seinem zweiten ETF handelt es sich um den MSCI All Country World Index (kurz: MSCI ACWI), der die Aktien von allerlei Firmen weltweit enthält. Herausgegeben wird der ETF von dem New Yorker Finanzdiestleister MSCI. In dem ETF sind Aktien von knapp 2800 Firmen gebündelt und weitere Anteile anderer ETF. Die meisten Firmen stammen aus den USA (55 Prozent), darunter sind Apple, Microsoft, Amazon, aber auch Johnson & Johnson. 

    +++ Lesen sie hier: ETF, die Geldanlage für Faule +++

    Warum sich das Weidmann-Depot lohnt

    Weidmanns Strategie ist auch für Neulinge beim Thema Geldanlage ideal. Denn statt einzelne Aktien zu kaufen, bündeln ETF die Papiere verschiedener Firmen. Damit streuen Anleger das Risiko, Geld an der Börse zu verlieren. Im Gegenzug profitieren Anleger von dem stetigen Wachstum des DAX. Der legt durchschnittlich um die sieben Prozent pro Jahr zu. Auch der weltweit agierende ETF von MSCI lohnt sich. Seit dem Jahr 2000 legte der Index um gut fünf Prozent pro Jahr zu. Wer also sein Geld anlegen möchte, aber wenig Ahnung hat und auch wenig Zeit, um sich in die komplexen Themen einzuarbeiten, fährt mit dem Weidmann-Depot gut.  FS Kapitalvernichter_11.15

     
  • Adam 20:12 on 18.04.2019 Постоянная ссылка |
    Метки: , , , , , , Deutschland, , , , , , , , , , ,   

    News des Tages: Bericht: Kurzschluss könnte Brand der Notre-Dame verursacht haben 

    Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

    • Kurzschluss könnte Brand der Notre-Dame verursacht haben (18.59 Uhr)
    • Geschwärzter Mueller-Bericht veröffentlicht (17.15 Uhr)
    • Krankenhaus auf Madeira korrigiert Angaben zu Todesopfern (13.30 Uhr), wahrscheinlich 27 der 29 Todesopfer Deutsche (14.08 Uhr)
    • Jäger schießt, Jogger getroffen — ein Jahr Gefängnis (16.49 Uhr)
    • Thierse kritisiert Kühnerts Forderung nach Aufhebung des Tanzverbots an Karfreitag (10.30 Uhr)

    Die Nachrichten des Tages im sternTicker:

    +++ 18.59 Uhr: Kurzschluss könnte Brand der Notre-Dame verursacht haben +++

    Der Brand der Notre-Dame in Paris könnte auf einen Kurzschluss zurückzuführen sein. So angeblich die Vermutung der Ermittler, wie die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf einen französischen Polizeibeamten berichtet. Darüber hinaus hätten die Ermittler aus Sicherheitsgründen noch immer kein grünes Licht bekommen, in der katholischen Kathedrale zu arbeiten.

    17-Macron will Notre-Dame in fünf Jahren wiederaufbauen-6026979905001

    Die Brandkatastrophe mit einer Zerstörung des Dach der Kathedrale hatte ein weltweites Echo und eine große Spendenwelle ausgelöst. Es kamen bisher annähernd eine Milliarde Euro zusammen. Die Brandursache ist bisher nicht geklärt. Ermittler gehen davon aus, dass die Katastrophe auf einem Unfall beruht. Die Anhörungen von Zeugen wurden fortgesetzt, wie die Staatsanwaltschaft berichtete. Unter den Zeugen sind Arbeiter, die vor dem Feuer an Renovierungsarbeiten beteiligt waren.

    +++ 18.54 Uhr: Erneut Massenproteste vor Armee-Hauptquartier im Sudan +++

    Eine Woche nach dem Sturz des langjährigen Machthabers Omar al-Baschir im Sudan haben in der Hauptstadt Khartum erneut große Menschenmengen vor dem Armee-Hauptquartier protestiert. «Die Macht den Zivilisten» und «Freiheit, Frieden Gerechtigkeit», riefen die Demonstranten, wie ein AFP-Fotograf berichtete. Die Straßen um den Militärkomplex waren voller Menschen, die sich Augenzeugen zufolge aus mehreren Stadtteilen auf den Weg gemacht hatten. «Es ist extrem schwierig näher an den Ort des Protests zu kommen, weil hunderte und hunderte Menschen auf den Straßen sind», sagte ein Augenzeuge.

    +++ 18.17 Uhr: Seltener Kontakt: Kremlchef Putin trifft estnische Präsidentin +++

    Bei einer Begegnung mit Seltenheitswert haben Kremlchef Wladimir Putin und die estnische Präsidentin Kersti Kaljulaid in Moskau Möglichkeiten einer Zusammenarbeit ausgelotet. Putin sagte nach Kremlangaben, dass das Fehlen von Kontakten zwischen offiziellen Vertretern und Nachbarn kein Zustand sei. «Das ist keine normale Situation», sagte er bei dem Gespräch im Kreml. Das letzte ranghohe russisch-estnische Treffen liege etwa zehn Jahre zurück. Kaljulaid eröffnete in der russischen Hauptstadt die sanierte Botschaft des EU-Mitgliedstaates. 

    +++ 17.15 Uhr: Geschwärzter Mueller-Bericht veröffentlicht +++

    Das US-Justizministerium hat den in Teilen geschwärzten Bericht von FBI-Sonderermittler Robert Mueller zur Russland-Untersuchung veröffentlicht. Das teilte das Ministerium mit.

    Mueller hatte eingehend untersucht, ob das Wahlkampflager von US-Präsident Donald Trump geheime Absprachen mit russischen Staatsvertretern zur mutmaßlichen Einmischung Moskaus in den US-Wahlkampf 2016 traf — und ob Trump die Justiz behinderte.

    Liveblog Mueller-Bericht Pressekonferenz_15.30Uhr

    +++ 16.59 Uhr: Europaparlament fordert Abschaffung der Todesstrafe für Homosexuelle in Brunei +++

    Das Europaparlament hat das Sultanat Brunei aufgefordert, die Anfang April eingeführte Todesstrafe für homosexuelle Männer unverzüglich wieder abzuschaffen. Insgesamt müsse das Strafrecht auf Grundlage der islamischen Scharia aufgehoben werden, verlangte das Parlament in einer Entschließung. Zugleich forderte es den diplomatischen Dienst der EU auf, Sanktionen gegen Brunei zu prüfen — etwa das Einfrieren von Guthaben in der EU oder Visaverbote. 

    +++ 16.55 Uhr: Kokain in einem leeren Grab auf Roms größtem Friedhof +++

    In einem leeren Grab auf dem größten Friedhof von Rom haben Polizisten fast 1,1 Kilogramm Kokain gefunden. Die Menge entspreche 110.000 Dosen der Droge, teilten die Ermittler mit. Die Fahnder entdeckten das Versteck, nachdem sie am Mittwochnachmittag einem Mann gefolgt waren, der sein Auto mit hoher Geschwindigkeit auf das Friedhofsgelände steuerte. Als der Verdächtige in eine Grabkapelle ging und dort den Stein eines sogenannten Loculusgrabes entfernte, griffen die Beamten zu. In einem anderen Grab fanden die Polizisten eine Pistole. Der 42-Jährige, der nach eigener Aussage als Steinmetz arbeitet, wurde festgenommen.

    +++ 16.49 Uhr: Jäger schießt, Jogger getroffen — ein Jahr Gefängnis +++

    Ein Jäger ist in Schweden zu einem Jahr Gefängnis verurteilt worden, weil er versehentlich auf einen Jogger geschossen haben soll. Der gebürtige Norweger habe dem Mann einen ernsthaften körperlichen Schaden zugefügt und müsse daher auch einen Schadenersatz von umgerechnet etwa 3600 Euro zahlen, entschied das Bezirksgericht in Helsingborg. Die Staatsanwaltschaft hatte dem 48-jährigen Jäger versuchten Mord oder schwere Körperverletzung vorgeworfen. Dafür gebe es aber nicht genügend Beweise, so das Gericht.

    Der Jäger hatte Ende November 2018 am frühen Morgen den Schuss auf den Jogger nahe dem Ort Ljungbyhed in Südschweden aus einer Entfernung von etwa 170 Metern abgefeuert. Der Schuss traf den heute 76-Jährigen an der Leiste. Während des Prozesses hatte der Jäger ausgesagt, er habe Wildschweine jagen wollen und gedacht, er schieße auf ein Reh. Vorwürfe, er habe den Jogger verletzen wollen, wies er zurück. Das Gericht befand ihn ferner schuldig, gegen Jagdgesetze verstoßen zu haben, darunter gegen das Nachtjagdverbot. Das Urteil ist noch nichts rechtskräftig.

    +++ 16.12 Uhr: Toter Säugling in Badewanne: Mutter muss viereinhalb Jahre in Haft +++

    Eine Mutter ist zu viereinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil sie ihr Baby nach der Geburt in der Badewanne hat ertrinken lassen. Das Nürnberger Landgericht sprach die 28-Jährige der Tötung durch Unterlassen schuldig. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Frau aus Roth im September 2018 das Neugeborene in der vollgelaufenen Wanne zurückgelassen hatte, bis es starb. Danach versteckte die Deutsche, die Mutter zweier Kinder ist, nach Ansicht der Strafkammer die Leiche in einem Karton. Ihre Schwangerschaft hatte sie vor dem Vater des Kindes und ihrer Familie verheimlicht. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

    +++ 15.50 Uhr: Erdogan kritisiert westliche Medien wegen Berichten zur Wirtschaft +++

    Der türkische Präsident Recep Tayyip hat westliche Medien wegen ihrer Berichterstattung über die Wirtschaftslage im Land kritisiert. Teile der westlichen Welt mit «all ihren Medienorganen» stellten die türkische Wirtschaft so dar, als wäre sie «kollabiert und erledigt», sagte Erdogan auf einer Konferenz in Ankara. Erdogan kritisierte besonders die Zeitung «Financial Times». Das Blatt hatte berichtet, die türkische Zentralbank habe ihre Devisenreserven mit  «Milliarden Dollar kurzfristiger Anleihen» gestärkt und habe damit bei Investoren die Besorgnis ausgelöst, die Türkei sei nicht fähig, eine weitere Lirakrise zu bekämpfen. «Ey Financial Times, kennst Du die Türkei, die vier Millionen Flüchtlinge aufgenommen hat?», sagte Erdogan. «Wie viele Flüchtlinge gibt es wohl in Deinem Land? Los, berichte darüber.» Weiter sagte er, die Zeitungen könnten schreiben, was sie wollten, die Türkei stehe aufrecht und schreite erstarkt voran.

    +++ 15.46 Uhr: Laschet nach Busunglück: Wohl Menschen aus NRW zu Schaden gekommen +++

    Unter den Opfern des schweren Busunglücks auf Madeira vermutet die nordrhein-westfälische Landesregierung auch Menschen aus NRW. «Wir müssen davon ausgehen, dass bei diesem schweren Unglück auch Menschen aus Nordrhein-Westfalen zu Schaden gekommen sind», teilte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) mit. Die Landesregierung machte zunächst keine Angaben, ob auch Tote unter den Opfern aus NRW sind. Bei dem Unfall auf der portugiesischen Urlaubsinsel am Mittwoch starben 29 Menschen. Zahlreiche weitere Menschen wurden verletzt.

    +++ 15.45 Uhr: Zwei Gäste von Schauinsland-Reisen im Unglücksbus auf Madeira +++

    An Bord des verunglückten Busses auf der Insel Madeira waren zwei Gäste des Veranstalters Schauinsland-Reisen. Das teilte das Duisburger Reiseunternehmen am Donnerstag mit. Angaben, woher die Touristen kamen, wurden nicht gemacht. Die Tour sei von einem anderen Reiseunternehmen angeboten worden. Der Bus sei bei einem örtlichen Anbieter gechartert worden. Ein Mitarbeiter von Schauinsland-Reisen sei auf dem Weg nach Madeira. Unklar war zunächst auch, ob die beiden Gäste zu den Todesopfern oder Verletzten gehören. Bei dem Unfall am Mittwochabend starben 29 Menschen, darunter vermutlich 27 Deutsche. Zahlreiche weitere Menschen wurden verletzt.

    +++ 15.41 Uhr: Volle Autobahnen vor den Feiertagen +++

    Vor den Osterfeiertagen haben sich auf vielen deutschen Autobahnen lange Staus gebildet. Vor allem auf der A7 von Hamburg nach Hannover brauchten die Autofahrer am Gründonnerstag viel Geduld, wie eine Sprecherin des Verkehrsclubs ADAC in München sagte. Auf den Fernstraßen rund um Berlin, Heilbronn und München stauten sich am Nachmittag die Fahrzeuge. Voll war es auch auf der A5 zwischen Frankfurt und Kassel. Auch für Karfreitag erwartete der ADAC volle Straßen im Bundesgebiet. Samstag und Ostersonntag werde es voraussichtlich ruhiger, wie die Sprecherin sagte. Am Ostermontag komme es dann im Ausflugs- und Reiseverkehr wohl wieder zu Staus und Beeinträchtigungen.

    +++ 15.35 Uhr: Ausbildung für Assistenten in Apotheken und OPs wird reformiert +++

    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will die Ausbildung für weitere Gesundheitsberufe reformieren. So sollen pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA) in Apotheken besser darauf vorbereitet werden, Kunden über Arzneimittel und Medizinprodukte zu beraten. Für Anästhesie- und Operationstechnische Assistenten in Kliniken (ATA/OTA) soll nach Ministeriumsangaben eine bundesweit einheitliche Ausbildung eingeführt werden. Zuerst berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland über die Pläne.

    Spahn sagte, das Gesundheitswesen brauche gut ausgebildete Fachkräfte. Nötig seien dafür Ausbildungen, die auf der Höhe der Zeit seien. Greifen sollen die neuen Regeln für die Assistenten, für die nun erste Entwürfe vorgelegt wurden, Anfang 2021. Der Bundesrat muss zustimmen. Auf den Weg gebracht worden sind etwa auch schon Reformen für die Ausbildung von Psychotherapeuten und Hebammen.

    +++ 14.58 Uhr: Gipfelkreuz der Zugspitze repariert +++

    In einer dreistündigen Aktion haben Schlosser das bei schweren Stürmen beschädigte Gipfelkreuz der Zugspitze repariert. Im März war ein Stück aus dem Strahlenkranz herausgebrochen, der das vergoldete Kreuz am höchsten Berg Deutschlands (2962 Meter) schmückt. 

    Funken sprühten, als zwei mit Gurten gesicherte Schlosser die Metallreste entfernten, um dann das abgebrochene Stück mit Schrauben wieder anzubringen. Seit Anfang März hatte der Strahl von der Bergstation aus betrachtet rechts unten gefehlt. Damals hatte ein Föhnsturm an der Zugspitze laut Deutschem Wetterdienst (DWD) Spitzengeschwindigkeiten von 144 Stundenkilometern erreicht. Ein Mitarbeiter der Zugspitzbahn fand das abgebrochene Stück unterhalb des Kreuzes. Es wurde restauriert und neu vergoldet.

    +++ 14.50 Uhr: Portugals Präsident fliegt Freitag nach Madeira +++

    Der portugiesische Präsident Marcelo Rebelo de Sousa wird nach dem schweren Busunglück an diesem Freitag auf Madeira erwartet. Dies meldete der Nachrichtensender tvi24. Der Staatschef hatte nach dem Unglück am Mittwochabend zunächst einen Flug verschoben, um den Rettern keine Plätze wegzunehmen.

    +++ 14.33 Uhr: Hamburger Staatsanwalt klagt mutmaßlichen SS-Wachmann an +++

    Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat einen mutmaßlichen früheren SS-Wachmann des Konzentrationslagers Stutthof angeklagt. Dem heute 92-Jährigen werde Beihilfe zum Mord in 5230 Fällen vorgeworfen, weil er 1944 und 1945 achteinhalb Monate im dem Lager gewesen sein soll, wie die Ermittlungs- und Anklagebehörde am Donnerstag mitteilte.

    Nach Einschätzung der Hamburger Ermittler förderte der Beschuldigte die dort auf Befehl der SS-Führung verübten Massentötungen vor allem jüdischer Häftlinge durch seinen Wachdienst, etwa indem er Fluchten und Aufstände verhinderte. Er habe als «Rädchen der Mordmaschinerie» in dem Wissen um die «Gesamtumstände» dazu beigetragen, den von höchster Stelle ausgegebenen Tötungsbefehl umzusetzen, erklärten sie.

    +++ 14.08 Uhr: Wahrscheinlich 27 der 29 Todesopfer auf Madeira Deutsche +++

    Unter den 29 Todesopfern des verheerenden Busunglücks auf der portugiesischen Urlaubsinsel Madeira sind nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in Berlin wahrscheinlich 27 deutsche Staatsangehörige. Mindestens vier der Schwerverletzten unter den insgesamt 27 im Krankenhaus liegenden Verletzten sollen demnach ebenfalls vermutlich die deutsche Staatsangehörigkeit haben. Am Mittwochabend war der Reisebus der Urlauber in der Gemeinde Caniço östlich von Funchal in einer Kurve von der Fahrbahn abgekommen. Er überschlug sich und stürzte eine Böschung hinunter auf ein Wohnhaus.18-Madeira: Klinik bestätigt 29 Tote nach Busunglück-6027558441001

    Die Bundesregierung machte am Donnerstag zunächst keine Angaben über die genaue Zahl der deutschen Opfer. Kanzleramtschef Helge Braun begründete das damit, dass zuerst die Angehörigen informiert würden.

    +++ 13.53 Uhr: Postsendung explodiert — Staatsanwaltschaft ermittelt +++

    In einer Marburger Firma hat es eine Explosion gegeben. Die Staatsanwaltschaft habe Ermittlungen aufgenommen, teilte ein Sprecher der Behörde weiter mit. Die Explosion soll sich gegen 8.30 Uhr beim Öffnen einer Postsendung ereignet haben. Eine Person sei dabei leicht verletzt worden.

    Nach einem Bericht der «Bild»-Zeitung wurde der Geschäftsführer des nicht näher benannten Unternehmens durch eine Nagelbombe verletzt. Dazu wollte sich die Staatsanwaltschaft nicht äußern. Der Tathergang sei noch unklar. Hintergründe seien noch nicht geklärt.

    Als Reaktion auf die Explosion wurde eine Postfiliale vorübergehend geräumt. Es wurde geprüft, ob in einem dortigen Postfach der Firma weitere Gefahr lauere. Es hätten sich aber keine Auffälligkeiten ergeben, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Experten des hessischen Landeskriminalamts wurden eingeschaltet.

    +++ 13.46 Uhr: Fünf-Sterne-General befehligt den Wiederaufbau von Notre-Dame +++

    «Monsieur Wiederaufbau» nennen ihn die Franzosen: Der Fünf-Sterne-General Jean-Louis Georgelin leitet die Instandsetzung der durch Flammen zerstörten Pariser Kathedrale Notre-Dame. «Die Mission ist ein Kampf», sagte der 70-Jährige der Nachrichtenagentur AFP.

    Seine neue Aufgabe hat Georgelin ebenso überrascht wie viele Anhänger von Notre-Dame. Auf die Frage, wie er zu dieser Ehre kam, antwortet der frühere Oberbefehlshaber: «Da müssen Sie den Präsidenten fragen.» Er selbst sei als gläubiger Katholik «Notre-Dame genauso verbunden wie alle Franzosen». Staatschef Emmanuel Macron hatte den ehemaligen Leiter der Armee-Einsätze in Afghanistan und auf dem Balkan am Mittwoch beauftragt.

    +++ 13.36 Uhr: Schauspieler Welsh erschossen — Gangster-Rolle in «Trainspotting» +++

    Der britische Schauspieler Bradley Welsh («T2 Trainspotting») ist im schottischen Edinburgh erschossen worden. Er sei am Mittwochabend an seinen schweren Verletzungen gestorben, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

    Laut schottischen Medien hatten Unbekannte Welsh in der Nähe seines Wohnhauses in den Kopf geschossen. In «T2 Trainspotting» (2017) spielte er einen Gangsterboss. Der 42-Jährige war früher ein erfolgreicher Boxer gewesen und hatte sich auch in Sozialprojekten in Edinburgh engagiert. Welsh wollte unter anderem Jugendliche von kriminellen Machenschaften abhalten.

    +++ 13.30 Uhr: Krankenhaus auf Madeira korrigiert Angaben zu Todesopfern +++

    Nach dem schweren Busunglück auf der portugiesischen Insel Madeira hat das zuständige Krankenhaus die bisherigen Angaben zu den Todesopfern korrigiert. Bei einer Pressekonferenz der Nélio-Mendonça-Klinik hieß es, unter den 29 Todesopfern seien 17 Männer und 12 Frauen zwischen 40 und 60 Jahren. Zuvor war von 18 Männern und 11 Frauen die Rede gewesen.

    Zahlreiche deutsche Insassen des Busses waren nach dem Unfall im Dorf Caniço zur Behandlung in das Krankenhaus der Inselhauptstadt Funchal gebracht worden. Neun Verletzte konnten nach Klinikangaben inzwischen entlassen werden, vier befinden sich weiterhin auf der Intensivstation. 

    Die Leiterin des Krankenhauses, Tomasia Alves, sagte bei der Pressekonferenz, die Zahl der Mitarbeiter in der Rechtsmedizin sei nach dem Busunglück aufgestockt worden. Sie hoffe daher, dass die Toten spätestens bis Samstag freigegeben werden können. Dann könnten sie nach Deutschland gebracht werden.

    Nach Angaben aus dem Kanzleramt in Berlin ist derzeit bereits ein deutscher Beamter vor Ort, der bei der Identifikation der Opfer helfen soll. Am Flughafen von Funchal wurde eine provisorische Leichenhalle eingerichtet, in der ortsansässige und aus Lissabon eingeflogene Ärzte die Leichen obduzieren sollen.

    +++ 12.48 Uhr: Feuerwehrleute von Notre-Dame im Élyséepalast empfangen +++

    Mehrere hundert Feuerwehrleute, die den Brand der Kathedrale Notre-Dame gelöscht hatten, sind im französischen Präsidentenpalast empfangen worden. Staatschef Emmanuel Macron hatten den «pompiers», wie die Angehörigen der Feuerwehr auf Französisch heißen, bereits bei seiner Fernsehansprache zu Wochenbeginn für ihren gefährlichen Einsatz gedankt.

    Die Feuerwehrleute warteten in einer langen Reihe von dem Präsidentenpalast in der Pariser Innenstadt, bevor sie unter Applaus von Umstehenden den Hof des Gebäudes betraten. Notre-Dame im Herzen der Hauptstadt war am Montagabend bei dem Brand stark zerstört worden.

    +++ 12.48 Uhr: Polizei sichert weiter Spuren nach Busunglück auf Madeira +++

    Die Polizei auf Madeira ist am Donnerstag nach dem Busunglück mit 29 Toten weiter mit der Spurensicherung beschäftigt gewesen. Wie ein dpa-Reporter von der Unfallstelle berichtete, sammelten Polizisten Ausweise oder andere Dokumente ein — beziehungsweise suchten sie danach.

    Das Unglück geschah am Mittwochabend in der Gemeinde Caniço östlich der Inselhauptstadt Funchal. Ein Reisebus durchbrach auf einer kleinen Straße in einer Linkskurve ein Geländer und stürzte etwa acht Meter eine Böschung hinunter. Der Bus fiel auf ein kleines Haus, dessen Dach teils einstürzte. Portugiesischen Medienberichten zufolge hielt sich zur Unfallzeit niemand in dem Haus auf.

    +++ 12.41 Uhr: Mann mit Benzinkanistern in New Yorker Kathedrale gefasst +++

    Die Polizei in New York hat in der St.-Patricks-Kathedrale im Stadtteil Manhattan einen 37-Jährigen mit mehreren Benzinkanistern, Feuerzeugbenzin und Anzündern gefasst. Sicherheitspersonal habe den Mann in der Kirche gestoppt, als er Benzin in dem Gotteshaus verschüttete, teilte die Polizei bei einer Pressekonferenz mit. Daraufhin habe er die Kathedrale verlassen und sei kurze Zeit später festgenommen genommen worden.

    Das Motiv war zunächst unklar. «Es ist schwer zu sagen, was genau seine Absicht war. Aber ich denke, dass die Gesamtheit der Umstände (…) uns Grund zu großer Sorge geben sollte», sagte John Miller von der New Yorker Polizei. Die neugotische Kathedrale an der Fifth Avenue wurde im 19. Jahrhundert gebaut.

    +++ 12.34 Uhr: Geheime Gräber mit möglicherweise dutzenden Leichen in Mexiko entdeckt +++

    In Mexiko sind verborgene Gräber mit möglicherweise dutzenden Leichen entdeckt worden. Zehn Prozent des Fundorts seien bereits untersucht worden, mit Hilfe spezieller Techniken seien dabei 36 geheime Gräber lokalisiert worden, teilte die Staatsanwaltschaft des östlichen Bundesstaates Veracruz mit. Ein Militärvertreter sagte der Nachrichtenagentur AFP, in den entdeckten Gräbern könnten sich bis zu 200 Leichen befinden.

    +++ 12.34 Uhr: Außenminister Maas fliegt nach Busunglück nach Madeira +++

    Nach dem verheerenden Busunglück auf Madeira reist Bundesaußenminister Heiko Maas noch am Donnerstag auf die portugiesische Insel. Er werde von Ärzten, Psychologen und Konsularbeamten des Auswärtigen Amts begleitet, sagte Maas am Donnerstag kurz vor dem Abflug. Er wolle auf Madeira selbst mit Betroffenen sprechen und den portugiesischen Hilfskräften für ihren Einsatz danken.

    Bei dem Busunglück waren am Mittwoch nach offiziellen portugiesischen Angaben 29 Menschen ums Leben gekommen. Die Bundesregierung sagt bisher lediglich, dass der Reisegruppe überwiegend Deutsche angehört hätten. Die genaue Zahl der deutschen Toten will sie erst bekanntgeben, wenn alle Angehörigen benachrichtigt sind. 

    «Noch haben wir keine Gewissheit, wie viele Deutsche unter den Opfern sind», sagte Maas. Die Botschaft in Lissabon arbeite mit Hochdruck gemeinsam mit den lokalen Behörden an der Aufklärung, der Botschafter sei am Mittag mit einem Team auf Madeira gelandet. «Es ist erschütternd, dass aus dem Osterurlaub für so viele Menschen eine Tragödie geworden ist», sagte Maas. «Sie wurden jäh aus dem Leben gerissen oder kämpfen mit schweren Verletzungen.»

    +++ 12.26 Uhr: Bundesregierung macht weiter keine Angaben über Tote auf Madeira +++

    Die Bundesregierung macht weiter keine Angaben über die genaue Zahl der bei dem verheerenden Busunglück auf Madeira ums Leben gekommenen Deutschen. Kanzleramtschef Helge Braun begründete das damit, dass zunächst die Angehörigen informiert würden. «Die Bundesregierung unternimmt nun alles, um dafür zu sorgen, dass schnell Gewissheit für die Angehörigen herrscht», sagte er vor Journalisten in Berlin. Es sei «eine Reisegruppe von vorwiegend Deutschen Urlaubern» betroffen. Nach offiziellen Informationen aus Portugal starben bei dem Busunglück am Mittwochabend 29 Menschen. Das Krisenreaktionszentrum des Auswärtigen Amts in Berlin schrieb bei Twitter, dass Helfer vor Ort auf Madeira derzeit die Opfer identifizierten.18-Busunglück auf Madeira: Bundesregierung spricht Angehörigen Beileid aus-6027559252001

    +++ 11.36 Uhr: Thailand-Höhlenretter muss in USA selbst aus Höhle geborgen werden +++

    Ein britischer Taucher, der an der Höhlenrettung der zwölf Jugendfußballer und ihres Trainers im vergangenen Sommer in Thailand beteiligt war, ist in den USA nun selbst aus einer Höhle gerettet worden. Josh Bratchley wurde am Mittwochabend (Ortszeit) aus der Mill Pond Cave nahe Nashville im Bundesstaat Tennessee befreit, wie US-Medien unter Berufung auf die Polizei berichteten. Nach Angaben der örtlichen Notfallzentrale hatte Bratchley mit einer Gruppe britischer Taucher über mehrere Tage das Höhlensystem erkundet. Als die Taucher am Dienstag sein Fehlen bemerkten, machten sie sich demnach zunächst selbst auf die Suche, bevor sie die Rettungsdienste alarmierten. 

    Rettungstaucher Edd Sorensen sagte dem Sender NBC zufolge bei einer Pressekonferenz am Mittwoch, er habe wegen der niedrigen Temperaturen unter Wasser und der schlechten Sicht zunächst das Schlimmste befürchtet. Bratchley selbst habe sich bei der Rettungsaktion vorbildlich verhalten. «Er war so ruhig wie nur eben möglich», sagte Sorensen. 

    +++ 11.08 Uhr: Direktor von Notre-Dame will temporäre Holzkirche bauen lassen +++

    Der Direktor von Notre-Dame hat für die Zeit des Wiederaufbaus der schwer beschädigten Kathedrale eine Holzkirche auf dem Vorplatz ins Spiel gebracht. «Wir dürfen nicht sagen, die Kathedrale ist für fünf Jahre geschlossen und das war’s», sagte Patrick Chauvet dem Sender CNews. «Also dachte ich mir: Kann ich nicht eine temporäre Kirche auf dem Vorplatz bauen?» Diese würde dann aus Holz sein. So könne man die zahlreichen Touristen willkommen heißen, die die weltberühmte Kathedrale besuchen. Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo unterstütze das Projekt, sagte Chauvet.

    +++ 11.06 Uhr: Hohe Waldbrandgefahr in Brandenburg und Berlin +++

    Die Waldbrandgefahr in Brandenburg steigt weiter. In drei Landkreisen südlich von Berlin gilt die höchste Gefahrenstufe. In den übrigen Regionen ist die Stufe vier von fünf erreicht. Es sei gut möglich, dass die höchste Stufe in weiteren Gebieten ausgerufen werde, sagte ein Sprecher des Brandenburger Umweltministeriums am Morgen.

    +++ 11.05 Uhr: Juncker zum Busunglück auf Madeira: «Gedanken sind bei allen Opfern» +++

    EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker hat bestürzt auf das Busunglück mit 29 Toten auf Madeira reagiert. Er habe mit tiefer Trauer von dem Unfall auf der portugiesischen Atlantikinsel erfahren, sagte Juncker in Brüssel. «Unsere Gedanken sind bei allen Opfern.» Den Familien und Freunden der Toten sprach der Luxemburger sein Beileid aus, den Einsatzkräften sowie den Behörden vor Ort dankte er für ihre Arbeit. «Meine besten Wünsche für eine schnelle Genesung gehen an diejenigen, die bei diesem schrecklichen Unfall verletzt wurden.»

    Busunglück auf Madeira: Deutsche Regierung und Twitter-Nutzer_11.40Uhr

    +++ 10.48 Uhr: Verunglückter Bus auf Madeira war relativ neu +++

    Der auf der portugiesischen Atlantikinsel Madeira verunglückte Reisebus war offenbar relativ neu. Das Fahrzeug sei im Februar 2013 zugelassen worden und damit nur rund sechs Jahre alt gewesen, berichtete die Zeitung «Diário de Notícias» am Donnerstag ohne Nennung von Quellen.

    Bei dem Fahrer, der bei dem Unfall verletzt wurde, handele es sich um einen 55-Jährigen mit viel Berufserfahrung, hieß es weiter. Er habe einen von insgesamt drei Bussen gefahren, die die Urlauber vom Hotel «Quinta Splendida» in der Gemeinde Caniço zu einem Abendessen in der Hauptstadt Funchal bringen sollten.Madeira: Bus mit Deutschen verunglückt 7.55

    +++ 10.37 Uhr: Madeira: Von Reisebus getroffenes Haus war zum Unfallzeitpunkt leer +++

    Das Haus, auf das der verunglückte Reisebus auf Madeira gestürzt ist, war zum Unfallzeitpunkt leer. Das bestätigte der Bürgermeister des Ortes Caniço, Filipe Sousa, der portugiesischen Onlinezeitung «Observador». Bewohnt werde es normalerweise von einem Mann, der sich zum Zeitpunkt des Unglücks bei Verwandten aufgehalten habe. Er sei über die Tragödie informiert worden. Am Donnerstag sollten Experten die Schäden an dem Haus überprüfen.Madeira Was wir wissen_10.30Uhr

    +++ 10.32 Uhr: Mutmaßliches IS-Mitglied aus Hamburg in Untersuchungshaft +++

    Ein am Mittwoch in Hamburg festgenommenes mutmaßliches Mitglied der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) ist noch am selben Tag in Untersuchungshaft genommen worden. Das habe der Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe angeordnet, teilte die Bundesanwaltschaft ebenfalls in Karlsruhe mit. Der 28-jährige Deutsche wird verdächtigt, sich in der Bundesrepublik an der Werbung neuer Mitglieder für die Miliz beteiligt zu haben.

    +++ 10.31 Uhr: Bierproduktion 2018 um 184 Millionen Liter gestiegen +++

    Die Bierproduktion in Deutschland ist im vergangenen Jahr um 2,2 Prozent auf rund 8,7 Milliarden Liter gestiegen. Das sind 184 Millionen Liter mehr als 2017, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Die Statistik-Experten führten den Anstieg auch auf den langen und heißen Sommer zurück. Die Bierpreise stiegen mit plus 3,5 Prozent stärker als die Verbraucherpreise insgesamt.

    +++ 10.30 Uhr: Thierse kritisiert Kühnerts Forderung nach Aufhebung des Tanzverbots an Karfreitag +++

    Der frühere Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) hat die Forderung von Juso-Chef Kevin Kühnert kritisiert, das Tanzverbot an Karfreitag abzuschaffen. Er sei erstaunt darüber, was Kühnert für wichtig halte und welche Interessen er bedienen wolle, sagte Thierse den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Donnerstag. «Bisher wusste ich nicht, dass die SPD eine Spaßpartei ist», sagte Thierse. Der 75-Jährige ist Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken.

    Kühnert hatte gefordert, das Tanzverbot am Karfreitag abzuschaffen. Er würde keine Party in einer Kirche anmelden, sagte Kühnert. Doch «wer an dem Tag in die Disko gehen will, sollte das auch tun können». Die Entscheidung, an Karfreitag feiern zu gehen, müsse jedem selbst überlassen werden.

    +++ 10.03 Uhr: Auf Madeira verunglückte Urlauber hatten offenbar bei demselben Veranstalter gebucht +++

    Die deutschen Touristen aus dem auf der portugiesischen Ferieninsel Madeira verunglückten Reisebus haben ihre Reise offenbar bei demselben Veranstalter gebucht. Das sagte eine Angestellte der Hotelanlage Quinta Splendida in der Ortschaft Caniço, in der die Urlauber untergebracht waren, der Nachrichtenagentur AFP. Nach ihren Angaben handelte es sich aber nicht um eine Reisegruppe.

    Der Bus mit mehr als 50 Passagieren an Bord war am Mittwochabend in Caniço in der Gemeinde Santa Cruz verunglückt, 29 Menschen starben. Der Fahrer hatte die Kontrolle über den Bus verloren. Das Fahrzeug kam von der Straße ab, rutschte eine Böschung herunter und stürzte auf ein Haus, dabei überschlug es sich offenbar mehrfach.

    +++ 09.33 Uhr: Facebook lud Kontaktdaten von 1,5 Millionen Nutzern ungefragt hoch +++

    Facebook hat die nächste Datenschutz-Panne entdeckt: Das Online-Netzwerk lud in den vergangenen drei Jahren ohne Erlaubnis die Kontaktdaten von bis zu 1,5 Millionen neuen Nutzern hoch. Der Fehler sei nach einer Änderung am Anmelde-Verfahren im vergangenen Monat entdeckt worden, wie Facebook bestätigte. Die Daten seien mit niemandem geteilt worden und würden gelöscht. Der Fehler sei behoben und betroffenen Nutzer würden informiert.

    +++ 9.30 Uhr: Berliner U-Bahnlinie offenbar wegen bröckelnder Tunneldecke unterbrochen +++

    In Berlin ist der Verkehr auf der U-Bahnlinie 2 zwischen zwei Stationen unterbrochen worden, weil offenbar Teile der Tunneldecke herunterfielen. Das teilten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) dem Rundfunk Berlin-Brandenburg mit. Statiker seien unterwegs, um die Stelle zu untersuchen. Die BVG war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

    Die BVG teilte lediglich mit, dass der Verkehr auf der wichtigen Innenstadtlinie 2 zwischen Senefelderplatz und Rosa-Luxemburg-Platz wegen einer «technischen Störung» unterbrochen sei. Ein Ersatzverkehr sei eingerichtet.

    +++ 9.23 Uhr: Nordkorea fordert Ausschluss Pompeos von Atomgesprächen +++

    18-Kim Jong Un testet neue Waffe-6027466444001Nordkorea hat den Ausschluss von US-Außenminister Mike Pompeo von den festgefahrenen Atomgesprächen gefordert. Das nordkoreanische Außenministerium warf Pompeo am Donnerstag einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA zufolge vor, die Gespräche zu behindern. Im Falle einer möglichen Wiederaufnahme des Dialogs wünsche Pjöngjang einen anderen Gesprächspartner.Bericht: Saudi-Arabien zahlt Khashoggi-Kindern millionenschwere Entschädigungen_12.10

    +++ 9.17 Uhr: Saudi-Arabien lädt im November 2020 zum G20-Gipfel +++

    Der G20-Gipfel in Saudi-Arabien wird am 21. und 22. November 2020 stattfinden. König Salman empfange die Staats- und Regierungschefs der Gruppe an diesem Termin in der Hauptstadt Riad, meldete die staatliche saudische Nachrichtenagentur SPA am Mittwochabend. Es ist der erste G20-Gipfel in der arabischen Welt.

    Die «Gruppe der 20» aus 19 Ländern und der Europäischen Union repräsentiert zwei Drittel der Weltbevölkerung und 85 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung. Das ölreiche Saudi-Arabien gehört der Gruppe als größte Volkswirtschaft der arabischen Welt an. Den nächsten G20-Gipfel gibt es am 28. und 29. Juni 2019 im japanischen Osaka.

    +++ 8.27 Uhr: Drei AfD-Werbefahrzeuge in Essen angezündet +++

    Unbekannte haben in der Nacht in Essen drei Werbefahrzeuge der AfD angezündet. Ein Zeuge informierte die Polizei über den Brand auf einem Hof, wo die Autos abgestellt waren, wie die Beamten in der Ruhrgebietsstadt mitteilten. Die Feuerwehr löschte die Flammen, verletzt wurde niemand.

    +++ 7.33 Uhr: Erdbeben der Stärke 6,1 erschüttert Taiwan +++

    Ein heftiges Erdbeben der Stärke 6,1 hat Taiwan erschüttert. In der Hauptstadt Taipeh wackelten Gebäude, wie die Wetterbehörde mitteilte. Das Beben ereignete sich um 13.01 Uhr Ortszeit (7.01 Uhr MESZ) in einer Tiefe von 19 Kilometern in Hualien im Osten Taiwans. Berichte über mögliche Opfer oder Schäden lagen zunächst nicht vor

    +++ 7.33 Uhr: Behörden: Bewaffnete erschießen 14 Buspassagiere in Pakistan +++

    In der pakistanischen Unruheprovinz Baluchistan haben bewaffnete Männer nach Behördenangaben 14 Passagiere eines Busses erschossen. Die Angreifer hätten zunächst mehrere Busse auf einer Überlandstraße gestoppt und die Menschen zum Aussteigen gezwungen — 14 Passagiere seien erschossen worden, sagte der Innenminister der Provinz, Haider Ali, der Nachrichtenagentur AFP. Die Angreifer trugen demnach Uniformen einer paramilitärischen Gruppe.Forscher entdecken riesiges Ur-Raubtier 8.17

    +++ 6.19 Uhr: Forscher entdecken einen der größten Raubsäuger der Erdgeschichte +++

    Forscher haben in Kenia eines der größten fleischfressenden Säugetiere entdeckt, die jemals auf der Erde gelebt haben. Das löwenähnliche Tier sei wahrscheinlich bis zu 1500 Kilogramm schwer und «möglicherweise größer als ein Eisbär» gewesen, berichteten Forscher um Matthew Borths von der Ohio University in den USA. Demnach war es der vorherrschende Fleischfresser in der Umgebung und konnte wahrscheinlich Tiere jagen, die heutigen Elefanten und Nilpferden ähneln. Es lebte vor rund 23 Millionen Jahren in Eurasien, Nordamerika und Teilen von Afrika und der arabischen Welt.

    +++ 6.05 Uhr: Reporter ohne Grenzen sieht Pressefreiheit in Europa verschlechtert +++

    Die Lage der Pressefreiheit in Europa hat sich aus Sicht von Reporter ohne Grenzen verschlechtert. «Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten», erklärt die Organisation in ihrem Bericht zur Rangliste der Pressefreiheit 2019.

    Dies betreffe vor allem Länder, in denen sich Journalisten bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. «Zu den Regionen, in denen sich die Lage am stärksten verschlechtert hat, gehört Europa. Auch die USA sind auf der Rangliste nach unten gerutscht», schreibt Reporter ohne Grenzen.

    Deutschland sei zwar um zwei Plätze nach oben auf Rang 13 gerückt. Dies liege aber vor allem daran, dass die Pressefreiheit in anderen Ländern stärker abgenommen habe.

    +++ 6.04 Uhr: Über 600 offene Haftbefehle gegen Personen aus rechter Szene +++

    Bundesweit gibt es über 600 noch nicht vollstreckte Haftbefehle gegen Verdächtige oder Verurteilte von Straftaten aus der rechten Szene. Konkret gehe es dabei um 467 Personen, die bis Ende September vergangenen Jahres mit Haftbefehl gesucht wurden, teilte das Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden mit. Voraussichtlich im Mai wollen die Ermittler über die weitere Entwicklung mit aktuellen Zahlen berichten.

    Der überwiegende Teil der Haftbefehle habe sich auf Delikte wie Diebstahl, Betrug oder Beleidigung bezogen, erklärte das BKA. Zwölf Haftbefehle seien wegen politisch rechts motivierter Gewaltdelikte und weitere 98 wegen Straftaten mit politisch rechter Motivation ausgestellt worden. Darunter falle etwa das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Volksverhetzung. Offene Haftbefehle wegen einer terroristischen Tat habe es nicht gegeben.

    +++ 5.15 Uhr: Letzter Testflug mit Boeing 737 MAX für Softwareupdate absolviert +++

    Der US-Flugzeugbauer Boeing hat einen letzten Testflug für das Softwareupdate für Maschinen des Typs 737 MAX absolviert. Der Flug mit dem überarbeiteten Steuerungssystem MCAS fand am Dienstag statt, wie Konzernchef Dennis Muilenburg bekanntgab. Nun stehe noch ein Zertifizierungsflug mit Vertretern der US-Luftfahrtbehörde FAA an.

    Nach zwei Abstürzen von Maschinen vom Typ Boeing 737 MAX binnen weniger als fünf Monaten war ein weltweites Flugverbot für diese Flugzeuge verhängt worden. Als Ursache beider Abstürze steht das Stabilisierungssystem MCAS (Maneuvering Characteristics Augmentation System) im Verdacht, das speziell für die Boeing 737 MAX entwickelt wurde. Es drückt bei einem drohenden Strömungsabriss die Nase des Flugzeugs automatisch nach unten, auch wenn die Piloten gegensteuern.

    +++ 5.04 Uhr: Deutsches Afghanistan-Engagement kostete bislang offenbar über 16 Milliarden Euro +++

    Das deutsche Engagement in Afghanistan mit dem Einsatz der Bundeswehr dort hat seit 2001 rund 16,4 Milliarden Euro gekostet. Im Jahr 2018 beliefen sich die Ausgaben aus den Etats von Verteidigungsministerium, Auswärtigem Amt, Entwicklungs- und Innenressort auf 770 Millionen Euro, wie nach Angaben des Redaktionsnetzwerkes Deutschland aus einer Regierungsantwort auf eine parlamentarische Anfrage der AfD hervorgeht.

    Den Angaben zufolge hat allein der Einsatz der Bundeswehr am Hindukusch bislang 11,9 Milliarden Euro gekostet. Die Ausgaben des Auswärtigen Amtes in Afghanistan seit 2001 belaufen sich auf gut zwei Milliarden Euro, beim Entwicklungsministerium waren es 2,3 Milliarden Euro. Das Bundesinnenministerium investierte in Afghanistan 61 Millionen Euro, aus dem Etat des Agrarministerium flossen 33 Millionen Euro nach Afghanistan, aus dem der Kulturstaatsministerin 34 Millionen Euro.

    +++ 4.49 Uhr: Widersprüche gegen Hartz-IV-Kürzung oft erfolgreich +++

    Leistungskürzungen für Hartz-IV-Empfänger, denen fehlende Mitwirkung zur Last gelegt wird, sind in vielen Fällen unberechtigt. Klagen und Widersprüche gegen diese Entscheidungen waren im vergangenen Jahr fast in jedem zweiten Fall erfolgreich. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Danach wurde rund 8100 von 17.700 Widersprüchen ganz oder teilweise stattgegeben. Zudem waren etwa 500 von 1200 Klagen erfolgreich — entweder weil den Klagen stattgegeben wurde oder das Jobcenter vorher einlenkte.

    +++ 4.07 Uhr: Nordkorea testet neuartige Lenkwaffe +++

    Nordkorea hat nach eigenen Angaben im Beisein von Machthaber Kim Jong Un eine neuartige taktische Lenkwaffe getestet. Diese habe sich als bestens geeignet erwiesen für die «Beladung mit einem mächtigen Sprengkopf», meldeten die staatlichen Medien. «Der Abschluss der Entwicklung des Waffensystems ist ein Ereignis von sehr großer Bedeutung, insoweit die Schlagkraft der Volksarmee erhöht wird», wurde Kim zitiert, der auch oberster Militärbefehlshaber ist. Details zur Waffenart wurden nicht genannt.18-Kim Jong Un testet neue Waffe-6027466444001

    Eine unabhängige Bestätigung für den Test gab es zunächst nicht. Es wäre der erste bekannt gewordene Waffentest des abgeschotteten Landes unter den Augen Kims seit November, als von der Erprobung einer neu entwickelten High-Tech-Waffe die Rede gewesen war.Nordkorea soll neue taktische Lenkwaffe getestet haben 7.20

    +++ 4.04 Uhr: Italienische Studenten nach Waldbrand zu 27 Millionen Euro Strafe verurteilt +++

    27 Millionen Euro Geldstrafe sollen zwei italienische Studenten zahlen, weil sie mein Grillen versehentlich einen Waldbrand verursachten. Die beiden 22-Jährigen sollen Ende Dezember mit Freunden nahe des Comer Sees eine Grillparty gefeiert haben, wie italienische Medien berichten. Die Glut habe dann einen Waldbrand verursacht, der 1000 Hektar Wald und auch mehrere Gebäude zerstörte. Die riesige Geldstrafe für die beiden Studenten wurde nach einer Formel berechnet, die auf dem angerichteten Schaden basiert. Unklar war, wie die Studenten jemals in der Lage sein sollen, das Geld aufzutreiben. Ihre Anwälte haben drei Wochen Zeit, um Rechtsmittel einzulegen.

    +++ 1.59 Uhr: Neues Album von Popstar Madonna kommt Mitte Juni +++

    Den Titel ihres neuen Albums verriet US-Sängerin Madonna (60) schon am Wochenende, nun folgt das Datum der Veröffentlichung: «Madame X» soll am 14. Juni erscheinen, wie die «Queen of Pop» auf Instagram mitteilte. Dazu postete sie eine Kostprobe der ersten Single-Veröffentlichung mit dem Titel «Medellín». Es ist eine Kollaboration mit dem kolumbianischen Reggaeton-Sänger Maluma. Der 25-Jährige stammt aus der Stadt Medellín, wo früher der berüchtigte Drogenboss Pablo Escobar seinen Sitz hatte.

    +++ 0.20 Uhr: Schuss auf SEK-Beamten — Sieben Jahre Haft für «Reichsbürger» +++

    Nach einem Schuss auf einen SEK-Beamten ist ein sogenannter Reichsbürger zu sieben Jahren Haft verurteilt worden — wegen versuchten Mordes. Die Richter am Landgericht Halle sahen es als erwiesen an, dass der frühere Mister Germany Adrian Ursache bei der Zwangsräumung seines Grundstückes 2016 in Reuden (Burgenlandkreis) auf einen SEK-Mann geschossen hatte. Nur dank seiner Schutzkleidung sei der Polizist nicht getötet worden, hieß es zur Begründung. 15-Greenpeace bringt Nestle sein Plastik zurück-11.05

     
  • Adam 20:04 on 18.04.2019 Постоянная ссылка |
    Метки: , , , Deutschland, Jay-Z, , Schwangerschaft, , Zwilling   

    Beyoncé: Notkaiserschnitt bei den Zwillingen 

    R&B-Queen Beyoncé (37, «Everything Is Love») gewährt in ihrer neuen Netflix-Dokumentation «Homecoming» geradezu intime Einblicke. Sie spricht ganz offen über die Probleme ihrer letzten Schwangerschaft mit den Zwillingen: «Mein Körper hat mehr durchgemacht als ich dachte, dass er aushält». Sie habe unter Präeklampsie gelitten, einer Schwangerschaftserkrankung, die unter anderem hohen Blutdruck verursacht. Dadurch war die Schwangerschaft für die Ehefrau von Rapper Jay-Z (49, «Empire State of Mind») «extrem schwierig».

    Glomex Video

    Schwierige Geburt

    Beyoncé erfährt Ende 2016 von ihrer Zwillingsschwangerschaft. «Ich sollte bei Coachella auftreten, wurde aber unerwartet schwanger», erzählt sie in «Homecoming», «und am Ende waren es Zwillinge, was noch überraschender war». Im Februar 2017 verkündet sie ihre Schwangerschaft dann öffentlich via Instagram und sagt das Coachella Festival 2017 ab.

    Als sie ihre Zwillinge Rumi und Sir zur Welt bringt, wiegt sie 99 Kilo — und die Geburt ist alles andere als einfach: «Im Mutterleib hörte das Herz eines meiner Babys ein paar Mal auf zu schlagen. Deswegen wurde ein Notkaiserschnitt gemacht», erinnert sie sich. Eine große Herausforderung ist für die Sängerin auch die Rückkehr ins Showbusiness: Sie habe durch die Geburt ein Stück weit ihre eigene Persönlichkeit verloren. «Bei den meisten Choreografien geht es um Gefühle. Es ist nicht die Technik, sondern die eigene Persönlichkeit, die sie zum Leben erwecken», sagt sie. «Aber das ist hart, wenn man sich nicht wie man selbst fühlt.»

    «Es ist hart»

    Sie habe ihren Körper neu aufbauen müssen, um wieder zu ihrer Persönlichkeit zurückzufinden. «Am Anfang hatte ich so viele Muskelkrämpfe […] Ich hatte meinen Kopf woanders: Ich wollte bei meinen Kindern sein.» Über ihr erstes Mal auf der Bühne nach der Geburt sagt sie: «Das ist das erste Mal nach der Geburt, dass ich nach Hause komme, nach Hause auf die Bühne. Es ist hart.»

    «Es gab Tage, an denen ich dachte, ich würde nie wieder dieselbe sein. Ich würde körperlich nicht mehr dieselbe sein, meine Stärke und meine Ausdauer würden nicht mehr das gleiche sein.» Beyoncé versucht, alles unter einen Hut zu bringen. «Ich versuchte, die Balance zu finden, sowohl eine Mutter für eine Sechsjährige und Zwillinge zu sein als auch mir selbst Kreativität zu geben.»

    Und Beyoncé schafft es: 2018 ist sie beim Coachella Festival die erste schwarze Frau, die als Headlinerin auftritt. «Ich fühle mich wie eine neue Frau in einem neuen Kapitel meines Lebens. Ich versuche gar nicht, so zu sein, wie ich war», erklärt Beyoncé weiter, «es ist wundervoll, dass Kinder einem das ermöglichen».

     
  • Adam 19:33 on 18.04.2019 Постоянная ссылка |
    Метки: , , Deutschland, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,   

    Sonderbericht veröffentlicht: «Ich bin am Ar***»: Trump rastet aus, als er von Russland-Untersuchungen erfährt 

    18. April: «Meine Präsidentschaft ist vorbei»: Trump soll ungehalten auf Russland-Untersuchungen reagiert haben

    Das US-Justizministerium hat den in Teilen geschwärzten Bericht von FBI-Sonderermittler Robert Mueller zur Russland-Untersuchung veröffentlicht (das vollständige Dokument, das 448 Seiten umfasst, können Sie hier lesen.) Aus dem Dokument geht hervor, dass US-Präsident Donald Trump ausgerastet sein soll, als er von seinem ehemaligen Justizminister erstmals von den Untersuchungen und der Ernennung des Sonderermittlers Robert Mueller informiert wurde.

    Auf Seite 290 wird Trump mit den Worten zitiert: «Oh mein Gott. Meine Präsidentschaft ist vorbei. Ich bin am Ar***.» Der Präsident soll wütend geworden sein und seinen ehemaligen Justizminister Jeff Sessions, der Robert Mueller als Sonderermittler ernannte und die Untersuchung zuließ, fertig gemacht haben. Die Einrichtung eines Sonderermittlers würde «deine Präsidentschaft ruinieren», hätte man Trump gesagt. «Es dauert Jahre und ich werde nicht in der Lage sein irgendetwas zu tun. Das ist das schlimmste, was mir jemals passiert ist.»

    Donald Trump Mueller-Bericht Seite 290

    Die Zitate stammen aus Notizen von Jody Hunt, zu diesem Zeitpunkt Chief of Staff des Justizministers Sessions. Demnach wurde Trump am 17. Mai 2017 über die Ermittlungen des Sonderermittlers informiert.

    Mueller hatte eingehend untersucht, ob das Wahlkampflager von US-Präsident Donald Trump geheime Absprachen mit russischen Staatsvertretern zur mutmaßlichen Einmischung Moskaus in den US-Wahlkampf 2016 traf — und ob Trump die Justiz behinderte.

    18. April: Trump wollte Tochter Ivanka zur Weltbank-Chefin machen

    US-Präsident Donald Trump wollte seine Tochter Ivanka zur Chefin der Weltbank machen. Das sagt Ivanka Trump in einem Video-Interview mit der Nachrichtenagentur AP. Der US-Präsident selbst hatte vor kurzem schon in einem Interview mit «The Atlantic» darüber gesprochen, nun hat die Präsidententochter das noch einmal bestätigt. Sie sagte, die Frage habe im Raum gestanden. Allerdings sei ihre Antwort gewesen, sie sei glücklich mit der Arbeit, die sie in der Trump-Administration mache. Und damit war das Thema dann offenbar vom Tisch des Oval Office.

    AP Ivanka Trump Interview YT

    17. April: Trump legt Veto gegen Resolution zu US-Militärhilfe im Jemen ein 

    US-Präsident Donald Trump hat sein Veto gegen eine Resolution des Kongresses eingelegt, die der US-Hilfe für die Militäroperation im Jemen unter Führung Saudi-Arabiens ein Ende setzen sollte. In dem von beiden Parlamentskammern verabschiedeten Beschluss war Trump angewiesen worden, alle Kräfte zur Unterstützung der umstrittenen Operation binnen 30 Tagen abzuziehen. Am Dienstagabend (Ortszeit) ließ Trump aber mitteilen, dass er sein Veto dagegen eingelegt hat — das erst zweite seiner Amtszeit. Um dieses Veto zu überstimmen, wäre in beiden Kongress-Kammern jeweils eine Zweidrittelmehrheit notwendig, die kaum zu erzielen sein dürfte — auch wenn im Senat einige Republikaner mit den Demokraten gestimmt und so für die nötige Mehrheit gesorgt hatten.

    Die USA unterstützen die saudisch geführte Koalition im Jemen unter anderem mit Geheimdienstinformationen für die Ermittlung von Zieldaten. Der Kongress bemängelte mit seinem Beschluss, dass US-Streitkräfte im Rahmen der Operation ohne Genehmigung des Parlaments eingesetzt würden. Die Resolution untersagte ausdrücklich auch das Betanken nicht-amerikanischer Flugzeuge in der Luft, die für die Koalition im Jemen fliegen. Diese Praxis hatten die USA bereits im vergangenen Herbst gestoppt.

    Im Jemen kämpfen Huthi-Rebellen seit mehr als vier Jahren gegen Anhänger der international anerkannten Regierung. Deren Truppen werden von der saudisch geführten Koalition mit Luftangriffen unterstützt.

    16. April: Ex-Gouverneur Weld fordert Donald Trump heraus

    Der ehemalige Gouverneur des US-Bundesstaates Massachusetts, Bill Weld, will Donald Trump die Kandidatur der Republikaner bei der Wahl 2020 streitig machen. Weld erklärte im Sender CNN, er werde sich um die Kandidatur seiner Partei für die Präsidentschaftswahl im November kommenden Jahres bewerben. Er ist der erste Republikaner, der Trump herausfordert. Weld, der Trump als «Schulhof-Rabauken» bezeichnet hat, setzt auf die Unzufriedenheit einiger Republikaner mit dem politischen Kurs, dem Auftreten und vielen Äußerungen des Präsidenten. Seine Chancen dürften allerdings schlecht stehen: Nach Umfragen des Meinungsforschungsinstituts Gallup genießt Trump unter Anhängern der Republikaner seit Monaten Zustimmungswerte um die 90 Prozent. 

    Weld sagte am Montag, es wäre eine «politische Tragödie», wenn Trump 2020 wiedergewählt und weitere vier Jahre im Amt bleiben würde. «Ich hätte Angst um die Republik.» Der Ex-Gouverneur warf dem Präsidenten unter anderem vor, die Rechtsstaatlichkeit zu verhöhnen. Weld hatte Trump kürzlich in der Zeitschrift «Rolling Stone» «bösartigen Narzissmus» attestiert. Der 73-Jährige hatte sich 2016 an der Seite des Präsidentschaftskandidaten der kleinen Libertären Partei, Gary Johnson, um die Vizepräsidentschaft beworben. Erst im Februar war Weld wieder zu den Republikanern zurückgekehrt.Bill Weld vs Donald Trump Tweet

    Während das Feld der republikanischen Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur dünn ist, haben bei den Demokraten bereits 18 Anwärter ihren Hut in den Ring geworfen. Dazu gehören die Senatorinnen Elizabeth Warren, Kamala Harris und Amy Klobuchar sowie der Ex-Kongressabgeordnete Beto O’Rourke, der im vergangenen Jahr im Rennen um einen Senatssitz viel Schlagzeilen gemacht hatte. Auch der unabhängige Senator Bernie Sanders, der bereits 2016 bei den demokratischen Vorwahlen angetreten und damals Hillary Clinton unterlegen war, will einen weiteren Versuch starten. Weitere Namen sind im Gespräch. Unter anderem wird über eine Kandidatur des früheren US-Vizepräsidenten Joe Biden spekuliert.

    13. April: Trump will illegale Einwanderer gezielt in «Zufluchtsstädte» schicken

    US-Präsident Donald Trump denkt ernsthaft darüber nach, illegale Einwanderer gezielt in von Demokraten regierten Städten unterzubringen. Da die oppositionellen Demokraten nicht bereit seien, die «gefährlichen Einwanderungsgesetze» zu ändern, ziehe seine Regierung «in der Tat» in Betracht, Migranten in sogenannten Sanctuary Cities («Zufluchtsstädten») unterzubringen, schrieb Trump bei Twitter. Die «Washington Post» hatte zuvor berichtet, die US-Regierung habe einen solchen Plan zwar erwogen, dann aber nicht weiter verfolgt.

    Trump schrieb in einem weiteren Tweet, die «radikale Linke» vertrete immer eine «Politik der offenen Grenzen und offenen Arme». Darum müsse seine Idee sie «sehr glücklich» machen.     Die «Washington Post» hatte am Donnerstag berichtet, das Weiße Haus habe die Idee erstmals im November ins Gespräch gebracht. Um Trumps Gegnern zu schaden, sollte der Plan offenbar gezielt auf Sanctuary Cities abzielen, die illegale Einwanderer nicht an die Bundesbehörden ausliefern. Sie haben meist Demokraten als Bürgermeister.Trump Grenze

    12. April: Trump erinnert sich nicht, wie er von Wikileaks schwärmte

    Nach der Festnahme des Wikileaks-Gründers Julian Assange hat US-Präsident Donald Trump erklärt, dass er mit der Enthüllungsplattform nicht vertraut sei. «Ich weiß nichts über Wikileaks. Das ist nicht meine Angelegenheit», sagte Trump am Donnerstag im Weißen Haus in Washington auf Fragen von Journalisten.

    Er habe gehört, was mit Assange passiert sei, und es sei nun an US-Justizminister William Barr, eine Festlegung zu treffen. Auf Nachfragen erklärte Trump, er habe zu dem Fall keine Meinung. Während des Präsidentschaftswahlkampfes 2016 hatte der Republikaner Wikileaks gelobt und erklärt, er liebe die Organisation.trumploves wikileaks

    Assange war am Donnerstag in der ecuadorianischen Botschaft in London festgenommen worden. Die USA haben ein Auslieferungsgesuch an Großbritannien gestellt. Die US-Justiz wirft Assange Verschwörung mit der Whistleblowerin Chelsea Manning zum Eindringen in ein Computernetzwerk der Regierung vor. 

    Assange war auch dafür in die Schlagzeilen geraten, weil die Enthüllungswebsite im Präsidentschaftswahlkampf 2016 gestohlene E-Mails der Demokratischen Partei veröffentlichte. US-Geheimdienste gehen nach eigenen Angaben davon aus, dass die E-Mails von russischen Hackern heruntergeladen und Wikileaks zugespielt wurden, um der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton zu schaden und Donald Trump zu helfen.

    11. April: Trump nennt EU wegen Brexit-Deal «streng» 

    Donald Trump wirft der EU vor, zu «streng» mit Großbritannien zu sein. Der US-Präsident bezieht sich mit seiner Kritik auf das jüngste Brexit-Verhandlungsergebnis. Bei einem Gipfel in Brüssel haben sich Vertreter aus London und der Europäischen Union darauf geeinigt, dass Großbritannien bis Ende Oktober Zeit bekommt, den Austrittsvertrag im Parlament abzusegnen. «Die EU ist für die USA auch ein brutaler Handelspartner, das wird sich ändern. Manchmal muss man im Leben den Menschen Raum zum Atmen geben, sonst beißen sie irgendwann zurück», schrieb Trump auf Twitter. Der Chef des Weißen Hauses ist ein großer Anhänger des Brexits und kritisiert die EU regelmäßig. Zuletzt hatte er wegen Airbus-Subventionen mit Strafzöllen in Milliardenhöhe gedroht.

    Tweet Trump Brexit Date

    09-Trump droht EU wegen Airbus mit Strafzöllen-6024378513001

    10. April: Trump trennt sich auch von Vize-Heimatschutzministerin

    Nach US-Heimatschutzministerin Kirstjen Nielsen verlässt auch deren kommissarische Stellvertreterin, Claire Grady, ihren Posten. Nielsen schrieb auf Twitter, Grady habe US-Präsident Donald Trump ihren Rücktritt angeboten – mit sofortiger Wirkung. Trump hatte vor einigen Tagen angekündigt, dass Nielsen abtreten werde und Kevin McAleenan, der Chef der US-Grenzschutzbehörde CBP, die Leitung des Ministeriums kommissarisch übernehmen solle. In der regulären Rangfolge des Ressorts wäre es an Grady gewesen, für Nielsen nachzurücken. Es ist fraglich, ob sie das aus freien Stücken tat. Die «New York Times» hatte zuvor unter Berufung auf Gradys Umfeld berichtet, sie wolle nicht freiwillig zu Gunsten von McAleenan abtreten. Die Personalie ist Teil eines größeren personellen Umbaus im Bereich des Heimatschutzministeriums. Am Montag hatte das Weiße Haus angekündigt, dass auch der — Nielsen unterstellte — Direktor des Secret Service, Randolph Alles, in Kürze seinen Posten räume werde.

    8. April: Secret-Service-Direktor Alles schmeißt hin

    Nach US-Heimatschutzministerin Kirstjen Nielsen räumt auch der ihr unterstellte Direktor des Secret Service, Randolph Alles, seinen Posten. Die Sprecherin von US-Präsident Donald Trump, Sarah Sanders, teilte am Montag mit, Alles werde in Kürze aus dem Amt scheiden. Gründe wurden — wie schon im Fall von Nielsen — nicht genannt. Der Secret Service ist eine Strafverfolgungsbehörde, aber kein Geheimdienst. Seine Mitarbeiter sind unter anderem für den Schutz des Präsidenten und anderer Politiker zuständig.

    6. April: Trump sagt an der Grenze zu Mexiko, das Land sei voll

    US-Präsident Donald Trump hat erklärt, die USA könnten keine illegalen Migranten mehr aufnehmen. Bei einem Besuch in Kalifornien an der Grenze zu Mexiko sagte Trump am Freitag (Ortszeit), seine Botschaft an Migranten auf dem Weg in die USA sei: «Wir können euch nicht mehr aufnehmen.» Er fügte hinzu: «Unser Land ist voll. Also kehrt um, so ist es nun mal. Dreht um». «Wir haben keinen Platz», so Trump weiter. Mehrfach wiederholte er diese Botschaft und betonte: «Wenn es voll ist, dann ist es voll.» So einfach sei das.

    Der Präsident traf sich in der Stadt Calexico mit Mitarbeitern der US-Grenzschutzbehörde, die klagten, der Zustrom von Migranten sei nicht zu bewältigen. Die Kapazitäten seien erschöpft.

    Trump sagte, in den kommenden Monaten würden viele neue Grenzbarrieren errichtet. Er sprach erneut von einem Notstand an der Grenze und beklagte schwere Mängel im Einwanderungssystem der USA.

    Personalkarussell Weißes Haus_16.20Uhr

    5. April: Trump droht Mexiko mit Autozöllen, wenn sie nicht für Grenzsicherheit sorgen

    Im Dauerstreit zwischen Mexiko und US-Präsident Donald Trump droht dieser dem südlichen Nachbarn nun mit der Verhängung von Autozöllen statt mit einer baldigen Grenzschließung. Trump sagte im Weißen Haus, Mexikos Regierung müsse sowohl Migranten aufhalten, die in die USA wollten, als auch den Drogenschmuggel in die Vereinigten Staaten stoppen. Trump setzte Mexiko dafür eine Frist von einem Jahr. Wenn Mexiko bis dahin nicht entsprechende Schritte unternommen habe, «dann werden wir ihre Autos mit Zöllen belegen», kündigte er an. «Wenn das nicht funktioniert, werden wir die Grenze schließen.»

    Trump gab sich entschlossen, seine Ankündigung auch in die Tat umzusetzen: «Ich werde das tun. Ich spiele keine Spiele.» Ursprünglich hatte er damit gedroht, bereits in dieser Woche die Grenze zwischen beiden Ländern dichtzumachen, wenn die mexikanische Regierung ihr Vorgehen gegen illegale Einwanderer, die durch das Land in die USA wollten, nicht deutlich verstärkt. 

    «Aus diesem Grund Autozölle zu verhängen, wäre eine schwere Verletzung bestehender Handelsregeln. Außerdem wäre es sehr teuer für US-Autobauer und die Kunden», sagte der Leiter des Mexiko-Instituts an der Forschungsstelle Wilson Center, Duncan Wood. Die mexikanische Innenministerin Olga Sánchez Cordero kündigte an, die Kontrollen im Süden Mexikos zu verstärken, um die Menschen aus Mittelamerika auf ihrem Weg Richtung USA zu stoppen. Eine Schließung der Grenze würde für beide Länder schwere wirtschaftliche Konsequenzen nach sich ziehen. 

    30. März: Mueller-Bericht soll Mitte April veröffentlicht werden

    US-Justizminister William Barr wird den umstrittenen Bericht von Russland-Sonderermittler Robert Mueller bis Mitte April den Kongressabgeordneten und der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Das kündigte er am Freitag in einem Brief an die Parlamentarier in Washington an, aus dem die «Washington Post» zitierte. «Alle werden in die Lage versetzt, ihn selbst zu lesen», schrieb Barr demzufolge. 

    Unklar blieb aber zunächst, wie viel von den knapp 400 Seiten unkenntlich gemacht wird. Geschwärzt werden müssen etwa Angaben zu Personen, gegen die zwar ermittelt wurde, aber gegen die keine Anklage erhoben wird. Auch sensible Geheimdienstinformationen dürfen nicht öffentlich gemacht werden.

    Der Bericht soll nicht vorab an Trump gehen. Der Präsident habe erklärt, er wolle von diesem Recht nicht Gebrauch machen. Der Justizminister selbst wolle am 1. und 2. Mai den Parlamentariern in Abgeordnetenhaus und Senat Rede und Antwort stehen. 

    Die Untersuchungen von Sonderermittler Mueller hatten das politische Leben in den USA zwei Jahre lang maßgeblich geprägt. Sie waren unter anderem der Frage nachgegangen, ob das Wahlkampflager des heutigen Präsidenten Donald Trump gemeinsame Sache mit Russland gemacht haben könnte. Der Bericht kam zu dem Schluss, dass es für eine solche Behauptung nicht ausreichend Beweise gibt. Zu der Frage, ob Trump mit der Entlassung des früheren FBI-Chefs James Comey in die Ermittlungen der Justiz eingegriffen hat, legte sich der Bericht nicht fest.

    Trump will inzwischen seinerseits gegen die Urheber der Vorwürfe vorgehen. Im Gespräch ist sogar das Einsetzen eines zweiten Sonderermittlers. Der Präsident steht auf dem Standpunkt, keinem seiner Nachfolger dürfe eine solche Ungerechtigkeit widerfahren wie ihm.

    26. März: Trump will nach Mueller-Untersuchung Gegenschlag

    US-Präsident Donald Trump hat nach dem für ihn vorteilhaften Ende der Russland-Untersuchungen des Sonderermittlers Robert Mueller einen Gegenschlag angekündigt. «Wir haben etwas durchgemacht, es sind schlimme Dinge passiert und diese Leute wird man sich sicher ansehen», sagte Trump am Montag in Washington mit Blick auf die Initiatoren der Untersuchungen. «Sie haben den Kongress angelogen», betonte er. 

    Im Zweifel gegen den Zweifel: Die Heikle Rolle von Justizminister Barr zum Mueller-BerichtTrump sprach von bösartigen und sogar «verräterischen» Dingen, ohne jedoch konkreter zu werden. Die Untersuchung habe auf einer «lügenhaften Darstellung» basiert. «Wir können das niemals einem weiteren Präsidenten noch einmal antun lassen», sagte Trump. 

    Der von Trump eingesetzte Justizminister William Barr hatte am Sonntag eine vierseitige Zusammenfassung der fast zwei Jahre dauernden Ermittlungen veröffentlicht. Darin kommt Barr zu dem Schluss, dass Sonderermittler Robert Mueller keine Beweise gefunden habe, die eine Zusammenarbeit des Trump-Lagers mit Russland während des Wahlkampfes 2016 belegen.

    Bei der Beurteilung, ob Trump sich der Justiz-Beeinflussung schuldig gemacht habe, legte sich Mueller ausdrücklich nicht fest. Trump selbst sprach dennoch von einer «totalen Entlastung», nachdem sein Justizminister eine Weiterverfolgung für nicht notwendig erachtet hatte. Eine Veröffentlichung weiterer Teile des Mueller-Reports über die vierseitige Zusammenfassung hinaus stehe er offen gegenüber. «Es ist die Entscheidung des Justizministers, aber es würden mich überhaupt nicht stören.»

    24. März: Mueller-Bericht soll keine Hinweise auf Absprachen mit Moskau liefern

    US-Sonderermittler Robert Mueller ist nach Angaben des US-Justizministeriums in seinem Bericht zu dem Schluss gekommen, dass es im Präsidentschaftswahlkampf 2016 keine geheimen Absprachen zwischen dem Wahlkampflager Donald Trumps und Russland gegeben hat. Das geht aus einem am Sonntag veröffentlichten Brief von Justizminister William Barr an den US-Kongress hervor.

    22. März: Sonderermittler Mueller übergibt Bericht zu Russland-Affäre

    Nach fast zwei Jahren hat der Sonderermittler Robert Mueller seine Untersuchung zur Russland-Affäre um US-Präsident Donald Trump beendet. Mueller übergab am Freitag einen vertraulichen Bericht an das Justizministerium, wie aus einem Brief des Ministeriums an den Kongress hervorging. US-Medienberichten zufolge sollen darin keine weiteren Anklagen empfohlen werden.  Ein ranghoher Vertreter des US-Justizministeriums sagte US-Medien am Freitag, nach der Anklage von 34 Menschen, darunter sechs ehemalige Mitarbeiter von US-Präsident Donald Trump, sehe das Team des Sonderermittlers keine neuen Klagen vor. 

    Justizminister William Barr erklärte, er gehe davon aus, dass er den Kongress womöglich schon an diesem Wochenende über die wichtigsten Schlussfolgerungen des Sonderermittlers informieren könne. Er unterstrich, dass er so viel Transparenz wie möglich schaffen wolle.

    Mueller hatte von Mai 2017 an dazu ermittelt, ob es bei den mutmaßlichen Versuchen russischer Einflussnahme auf den US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 geheime Absprachen zwischen dem Trump-Lager und Vertretern Russlands gab — und ob Trump mit der Entlassung von FBI-Chef James Comey die Justiz behindert hat. Die Ermittlungen haben zu mehr als 30 Anklagen geführt, darunter gegen sechs Personen aus Trumps Umfeld.

    Trump war Muellers Untersuchung ein gewaltiger Dorn im Auge. Immer wieder bezeichnete er sie als «Hexenjagd». Das Weiße Haus reagierte mit demonstrativer Gelassenheit auf das Ende der Ermittlungen. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, teilte auf Twitter mit, nach der Übergabe des Berichts lägen die nächsten Schritte bei Justizminister Barr. Man erwarte, dass der Prozess nun seinen Gang nehme. Das Weiße Haus habe den Bericht nicht erhalten und sei auch nicht über dessen Inhalte informiert worden.

    Das Justizministerium hatte Mueller im Mai 2017 eingesetzt, nachdem Trump den damaligen FBI-Chef Comey gefeuert hatte. Der US-Präsident gab für den Rauswurf zunächst verschiedene Gründe an, sagte dann aber später in einem Interview, er habe die Russland-Ermittlungen des FBI dabei im Kopf gehabt.

    Schreiben TWeet

    Nach den Regeln des Justizministeriums muss Mueller dem Minister einen vertraulichen Bericht zum Abschluss der Ermittlungen vorlegen, in dem er erklärt, warum er sich für eine Anklage entschieden hat und warum er das in anderen Fällen gegebenenfalls nicht getan hat. Justizminister Barr musste nach den Regeln dann den Kongress informieren. Er könnte den Bericht zudem öffentlich machen, sollte er zu der Einschätzung gelangen, dass dies «im Interesse der Öffentlichkeit» ist, wie es in den Vorschriften des Ministeriums heißt. 

    Die beiden führenden Demokraten im Kongress, Nancy Pelosi und Chuck Schumer, forderten Barr nun auf, den vollständigen Bericht publik zu machen. Der Justizminister dürfe Trump und seinen Anwälten keine «Vorschau» auf Muellers Erkenntnisse geben und das Weiße Haus dürfe nicht in die Entscheidung eingreifen, welche Teile der Ergebnisse öffentlich gemacht würden.

    Mit dem Ende von Muellers Ermittlungen richtet sich der Fokus nun auf den Kongress. Die Demokraten treiben mit ihrer neuen Mehrheit im Repräsentantenhaus bereits Untersuchungen zu Trump und seinem Umfeld voran, die die Grundlage für die Einleitung eines Amtsenthebungsverfahrens in der Kammer bilden könnten. Die demokratische Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Pelosi, hatte vor kurzem in einem Interview der «Washington Post» deutlich gemacht, dass sie ein solches Verfahren nur vorantreiben würde, wenn es dafür zwingende Gründe gebe und eine breite Unterstützung der Öffentlichkeit sicher sei.

    Um den Präsidenten tatsächlich des Amtes zu entheben, müsste allerdings der von Trumps Republikanern kontrollierte Senat mit einer Zweidrittelmehrheit zustimmen. Dafür müssten sich mindestens 20 Republikaner von dem Präsidenten abwenden — was zum jetzigen Zeitpunkt als unwahrscheinlich gilt.

    22. März: Jared Kushner und Ivanka Trump sollen Privataccounts genutzt haben

    Der Kontrollausschuss im US-Repräsentantenhaus wirft Donald Trumps Schwiegersohn und Berater Jared Kushner vor, Whatsapp und seinen persönlichen E-Mail-Account für offizielle Regierungsgeschäfte verwendet zu haben. Auch Kushners Ehefrau Ivanka Trump, ebenfalls Beraterin des Präsidenten, soll über private E-Mail-Accounts beruflich kommuniziert haben. Damit hätten sie möglicherweise gegen das Gesetz verstoßen.

    Der Anwalt von Ivanka Trump und Jared Kushner, Abbe Lowell, habe Ende letzten Jahres dem Ausschuss mitgeteilt, dass Kushner zusätzlich zu einem privaten E-Mail-Konto den Messenger Whatsapp für seine offizielle Kommunikation — auch mit ausländischen Kontakten — verwende, erklärte der Vorsitzende des Kontrollausschusses im US-Repräsentantenhaus, der demokratische Kongressabgeordnete Elijah Cummings mehreren US-Medien zufolge. Auch Ivanka Trump erhalte weiterhin Nachrichten, die ihre offizielle Funktion betreffen, auf ihrem privaten E-Mail-Account und leite diese nicht vollständig an ihre offizielle Adresse weiter. Lowell dementierte das. Mittlerweile leite Trump offizielle E-Mails immer weiter, erklärte er.Die Liebesgeschichte von Ivanka Trump und Jared Kushner

    Cummings habe am Donnerstag einen Brief an das Weiße Haus geschickt, in dem er schreibe, dass die Informationen «zusätzliche Sicherheitsbedenken wecken» und der Untersuchung möglicher Verletzungen des Presidential Records Act durch Mitglieder der Trump-Administration zusätzliche Dringlichkeit verleihe, meldet unter anderem die «New York Times».

    Der Presidential Records Act schreibt dem US-Präsidenten und seinem Vize vor, dass jede Korrespondenz, auch die private, archiviert und für die Nachwelt aufgehoben werden muss. Seit März ermittelt der Kontrollausschusses in dem Zusammenhang zum Einsatz privater Accounts. In seinem Brief fordert Cummings das Weiße Haus auf, endlich schon vor Monaten angeforderte Dokumente zu übermitteln, die bei den Untersuchungen helfen sollen. Die Regierung habe sich bislang geweigert, «ein einziges Stück Papier» bereitzustellen.

    Die ehemalige Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton und andere Demokraten machten auf die Ironie der Angelegenheit aufmerksam: Trump hatte Clinton während seines Wahlkampfes mehrfach ähnliche Vergehen vorgeworfen und immer wieder gefordert, sie deswegen ins Gefängnis zu stecken. Der Präsident habe «seine gesamte Kampagne auf Vorwürfen aufgebaut, dass Clinton einen privaten Server nutzte, und hier haben wir etwas, das viel schlimmer ist», sagte der Abgeordnete Ro Khanna auf CNN.Tweet CNN RoKhanna

    20. März: Donald Trump wütet gegen George Conway

    Nachdem sich Kellyanne Conway, Beraterin des US-Präsidenten, und ihr Ehemann George schon seit Monaten öffentlich über das politische Washington streiten, mischt sich nun auch Donald Trump in den Schlagabtausch ein — und teilt dabei kräftig aus.

    Bei Twitter erklärte der US-Präsident George Conway sei «SEHR neidisch auf den Erfolg seiner Frau». Von Menschen, die ihn kennen «werde er oft nur ‘Mister Kellyanne Conway’ genannt». «Er ist ein eiskalter VERLIERER und ein Ehemann aus der Hölle», so Trump weiter.

    Am Wochenende stellte George Conway Trumps psychische Verfassung in Frage: Conway twitterte eine Liste von Symptomen von Menschen mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung und schrieb dazu, alle US-Bürger sollten sich Gedanken über Trumps psychische Gesundheit und seinen Geisteszustand machen, «vor allem die Medien, der Kongress, der Vizepräsident und das Kabinett».    

    Kellyanne Conway distanzierte sich daraufhin öffentlich vom Tweet ihres Mannes. In einem Fernsehinterview sagte sie am Montag sichtbar gereizt, sie teile dessen Bedenken nicht.Ein ungleiches Paar, 21.30

    19. März: Trump droht venezolanischer Führung mit härteren Sanktionen

    US-Präsident Donald Trump hat der venezolanischen Führung von Staatschef Nicolás Maduro mit weiteren, noch schärferen Sanktionen gedroht. «Wir haben noch nicht die härtesten Sanktionen verhängt», sagte Trump am Dienstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro in Washington. «Wir können noch deutlich härter werden.»

    Die US-Regierung hatte erst am Dienstag die venezolanische Führung mit weiteren Sanktionen belegt und diesmal den Goldsektor ins Visier genommen. Die USA setzten das im Goldgeschäft tätige staatliche Bergbauunternehmen CVG und dessen Präsidenten auf die Sanktionsliste. Vermögen des Unternehmens und seiner Chefs in den USA werden damit eingefroren und Geschäfte mit ihnen untersagt.

    Auf die Nachfrage, ob auch eine militärische Intervention der USA in Venezuela denkbar sei, sagte Trump zum wiederholten Mal: «Alle Optionen sind offen.» Er fügte hinzu: «Wir werden sehen, was passiert.» Die Entwicklung in Venezuela sei sehr traurig mit anzusehen. Es sei ein sehr reiches Land gewesen, doch unter Maduro gebe es dort kein Essen, kein Wasser, keinen Strom.

    Bolsonaro sagte mit Blick auf eine mögliche militärische Intervention, dies sei eine strategische Frage, die nicht in der Öffentlichkeit diskutiert werde.

    In Venezuela tobt seit Wochen ein Machtkampf zwischen der Regierung und der Opposition. Juan Guaidó, Chef des entmachteten Parlaments, hatte sich Ende Januar zum Interimspräsidenten erklärt und Staatschef Maduro damit offen herausgefordert. Zahlreiche Staaten, darunter die USA und Brasilien, haben Guaidó als rechtmäßigen Übergangspräsidenten anerkannt. Die US-Regierung versucht seit Wochen, Maduro zum Rückzug zu drängen.

    19. März: Trump spendet Präsidentengehalt an Heimatschutzministerium

    US-Präsident Donald Trump hat nach eigener Darstellung erneut sein Präsidentengehalt gespendet — diesmal seinem eigenen Heimatschutzministerium. Auf Twitter veröffentlichte Trump am Montag (Ortszeit) das Bild eines Schecks über 100.000 Dollar. Der Scheck trägt die Unterschrift des Präsidenten und ist zahlbar an das Ministerium. Die Summe von 100.000 Dollar entspricht der Vergütung des US-Präsidenten für ein Quartal. 

    Trump hatte vor seiner Amtseinführung angekündigt, das Präsidentengehalt in Höhe von 400.000 Dollar jährlich nicht anzunehmen und es stattdessen zur Verfügung zu stellen. Nach eigenen Worten hat er das bisher eingehalten. Er spendete an verschiedene Einrichtungen, darunter auch eine Hilfsorganisation zum Kampf gegen Alkoholmissbrauch.

    Das Heimatschutzministerium liegt Trump besonders am Herzen. Die Behörde ist zuständig für die Sicherung der Grenze und damit auch für den Bau einer von ihm propagierten Grenzbefestigung zwischen den USA und Mexiko.

    14. März: Trump spricht sich gegen zweites Brexit-Referendum aus +++

    US-Präsident Donald Trump hat sich einmal mehr in die Brexit-Debatte eingemischt und sich gegen ein denkbares zweites Referendum in Großbritannien ausgesprochen. Dies wäre «sehr unfair» gegenüber jenen Bürgern, die für den Austritt aus der EU gestimmt hätten, sagte Trump in Washington.Der US-Präsident bezeichnete die entstandene Ungewissheit über den Brexit als «Schande». Er sei «überrascht» davon, wie schlecht die Verhandlungen zwischen Großbritannien und der Europäischen Union verlaufen seien. Er würde es begrüßen, wenn eine Lösung gefunden würde, sagte Trump bei einem Treffen mit dem irischen Regierungschef Leo Varadkar im Oval Office.Der US-Präsident sympathisiert mit den Brexit-Hardlinern in Großbritannien. Er hat die Verhandlungsführung von Premierministerin Theresa May gegenüber der EU bereits in der Vergangenheit  kritisiert. Auch seine jetzige Kritik an den Verhandlungen zielt offenbar in erster Linie auf May. 

    13. März: Trump reagiert auf die Gerüchte, Melania habe ein Double – mit einer noch abstruseren Theorie

    In den vergangenen Tagen schwappte mal wieder eine besonders kuriose Verschwörungstheorie durchs Netz: Statt Melania Trump sei ein Double an der Seite des Präsidenten zum Trauerbesuch nach Alabama mitgeflogen (lesen Sie hier mehr dazu). Jetzt reagiert ihr Ehemann Donald, der auch schon weiß, wer schuld ist. «Die Fake News haben Fotos von Melania manipuliert und dann die Theorie befeuert, es wäre in Wahrheit nicht sie an meiner Seite gewesen in Alabama und anderorts. Sie werden immer gestörter mit der Zeit», schrieb der Präsident auf Twitter. Wen oder was genau er mit seinen Anschuldigungen meint, bleibt wie so oft unklar.

    Hat Melania eine Doppelgängerin?_17.55Bei den Fotos, die die (hauptsächlich in den Untiefen des Internets geführte) Debatte ausgelöst haben, handelt es sich um Bilder eines Fotografen der Nachrichtenagentur AFP. Dieser hatte die Trumps bei ihrem Besuch in Alabama abgelichtet. Nirgends behauptet die AFP, dass auf diesen Fotos nicht Melania Trump zu sehen sei. Tatsächlich kursieren auf Twitter bearbeitete Versionen dieser Fotos. Die wird Trump aller Voraussicht aber nicht meinen, denn sie sehen oft so aus:tweet5

    12. März: «Will keinen Einstein als Piloten» — Trump twittert zu Boeing-Krise

    Nach dem Absturz eines Flugzeugs des US-Herstellers Boeing in Äthiopien hat Präsident Donald Trump sich gegen den Einsatz von zu viel Computertechnologie in der Luftfahrtbranche ausgesprochen. «Flugzeuge werden viel zu kompliziert zum Fliegen», schrieb Trump am Dienstag auf Twitter. Statt Piloten brauche es heutzutage Computerspezialisten. Es gehe immer darum, einen «unnötigen» Schritt weiter zu gehen, dabei sei es besser, sich auf alte und simple Verfahren zu verlassen, fügte er hinzu.

    Die Komplexität berge Gefahren, erklärte Trump. «Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich will keinen Albert Einstein als meinen Piloten. Ich will großartige Flugprofis, die einfach und schnell die Kontrolle über ein Flugzeug übernehmen dürfen.» Boeing erwähnte der Präsident in seinen Nachrichten nicht.

    Am Sonntag war eine Boeing 737 Max 8 von Ethiopian Airlines in Äthiopien abgestürzt, 157 Menschen kamen dabei ums Leben. Bereits im Oktober war eine Boeing 737 Max 8 der Fluglinie Lion Air in Indonesien verunglückt, damals wurden 189 Menschen getötet. Mehrere Länder und Fluggesellschaften erklärten mittlerweile ein Startverbot für baugleiche Maschinen.

    Trump Tweet Boeing

    Trump Tweet Boeing 1

    12. März: Nancy Pelosi will kein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump

    Die Vorsitzende des US-Abgeordnetenhauses, die Demokratin Nancy Pelosi, hat sich gegen ein Amtsenthebungsverfahren gegen den republikanischen Präsidenten Donald Trump ausgesprochen. Sollte es nicht zwingende Gründe dafür geben, «denke ich nicht, dass wir diesen Weg gehen sollten, weil er das Land entzweit», sagte Pelosi der «Washington Post» in einem am Montag veröffentlichten Interview. Mit Blick auf Trump fügte die mächtigste US-Demokratin hinzu: «Und er ist es einfach nicht wert.» 

    Besonders aus dem linken Flügel der Fraktion der Demokraten sind Forderungen nach einem Amtsenthebungsverfahren laut geworden. Die Demokraten haben seit Januar eine Mehrheit im Abgeordnetenhaus, mit der sie ein Amtsenthebungsverfahren (Impeachment) gegen Trump einleiten könnten. Der Senat müsste das Verfahren dann aber führen. In dieser Kammer des Kongresses haben Trumps Republikaner eine Mehrheit. Einer Amtsenthebung müssten zwei Drittel der 100 Senatoren zustimmen. Derzeit ist eine solche Mehrheit nicht vorstellbar.

    Donald Trump will nicht Tim Apple gesagt haben_20.17Pelosi sagte, sie habe Vertrauen in die Institutionen der USA. Sie zeigte sich aber besorgt für den Fall einer Wiederwahl Trumps 2020. «All die Herausforderungen, denen wir uns gegenüber gesehen haben, wir können allem widerstehen. Aber vielleicht nicht zwei Amtsperioden (Trumps). Also müssen wir sicherstellen, dass das nicht geschieht.» Bei den Demokraten wächst das Feld derjenigen, die sich um die Kandidatur der Partei im Jahr 2020 bewerben. Bislang wollen mehr als ein Dutzend Demokraten Trump bei der Wahl herausfordern.

    11. März: Trump legt Etatentwurf für 2020 vor — Umwelt und Gesundheit gekürzt

    US-Präsident Donald Trump hat einen 4,7 Billionen US-Dollar schweren Haushaltsentwurf für das Finanzjahr 2020 vorgelegt, der mehr Ausgaben für Rüstung und weniger Geld für Umwelt, Gesundheit und Entwicklungshilfe vorsieht. Nach dem Willen des Weißen Hauses soll der Verteidigungshaushalt um fünf Prozent auf 750 Milliarden US-Dollar (669 Milliarden Euro) steigen. Dafür will die Regierungszentrale in den Bereichen Umwelt, Gesundheit und Sozialhilfe Geld streichen, darunter 845 Milliarden bei der Krankenversicherung «Medicare». Das Budget des Außenministeriums und der Entwicklungshilfeagentur USAID soll um 23 Prozent gekürzt werden.

    Trump pocht zudem auf eine Milliardensumme für den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko, seinem zentralen Wahlkampfversprechen. Dafür sind in dem Entwurf zusätzliche 8,6 Milliarden Dollar vorgesehen.

    11-Trump will Ausgaben für Militär und Grenzsicherheit erhöhen-6012445392001

    Ob Trump das Geld bekommt, ist allerdings fraglich. US-Präsidenten legen traditionell eigene Etatentwürfe vor, die aber in erster Linie reine Wunschkataloge sind.

    Es gilt als unwahrscheinlich, dass Trumps Plan in dieser Form umgesetzt wird. Das Haushaltsrecht liegt beim Kongress, und dort haben seit Anfang des Jahres die Demokraten die Mehrheit im Repräsentantenhaus. Sie haben am Wochenende schon angekündigt, dass sie die Forderungen nach dem Geld für die Mauer nicht mittragen werden.

    Wenn sich das Weiße Haus und der Kongress bis Ende September nicht auf einen neuen Haushalt einigen, droht erneut ein Stillstand der Regierungsgeschäfte. Wegen des Streits um die von Trump geforderte Mauer war es vor einigen Wochen zum längsten «Shutdown» in der Geschichte des Landes gekommen. Mehrere Hundert Regierungsmitarbeiter mussten ohne Bezahlung arbeiten oder im Zwangsurlaub ausharren.

    6. März: Frühere Schule Trumps soll seine Noten versteckt haben

    Eine früher von Donald Trump besuchte US-Schule hat einem Zeitungsbericht zufolge dessen Noten vor der Öffentlichkeit verborgen. Dies sei einige Jahre vor Trumps Einzug ins Weiße Haus aufgrund von Druck aus dessen Umfeld geschehen, berichtet die «Washington Post» unter Berufung auf frühere Leiter der New York Military Academy. Der US-Präsident hat wiederholt behauptet, er sei ein erstklassiger Schüler gewesen, und sich selbst als «Genie» bezeichnet. Bereits Trumps Ex-Anwalt Michael Cohen sagte jüngst aus, er habe früher auf Trumps Anweisung dessen früheren Schulen mit Klagen gedroht, sollten sie dessen Noten publik machen.Trump-Söhne twittern zu Michael Cohen_17.10Uhr

    Die «Washington Post» berichtet, dass prominente und wohlhabende frühere Schüler, die zu Trumps Freundeskreis zählten, dessen Akte ausgehändigt haben wollten — um sie geheim zu halten. Auch Mitglieder des Schulkuratoriums hätten die Übergabe der Trump-Akte verlangt. Der Chef des Direktors habe dies allerdings verweigert und die Unterlagen an einen anderen Ort auf dem Schulgelände gebracht. Dies sei das einzige Mal gewesen, dass er eine Schülerakte verlegt habe. Trump besuchte die Military Academy nördlich von New York fünf Jahre lang. Er war damals im Teenager-Alter. Die New York Military Academy gehört nicht zur US-Armee, ist aber in Verhaltenskodex und Abläufen nach militärischem Vorbild organisiert.

    5. März: «Fox-News» wusste schon vor der Wahl 2016 von Trumps Affäre

    Das «Wall Street Journal» brachte die Geschichte vor gut einem Jahr, doch in Journalistenkreisen war die Affäre zwischen Donald Trump und dem Pornostar Stormy Daniels offenbar schon länger bekannt. Wie das US-Magazin «The New Yorker» schreibt, wusste die Reporterin Diana Falzone von «Fox-News» bereits vor der Wahl 2016 davon — wurde aber angewiesen, darüber nicht zu berichten. Ein Vorgesetzter habe zu ihr gesagt, «Rupert (Murdoch, Eigentümer von «Fox-News», d.Red.) will, dass Donald Trump gewinnt. Also lass es bleiben.» Auch von der Schweigegeldzahlung an Stormy Daniels durch Trumps damaligem Anwalt Michael Cohen habe die Journalistin gewusst. Dieser Scheck über 130.000 Dollar könnte Trump Schwierigkeiten bereiten, da er möglicherweise gegen die Wahlkampffinanzierungsgesetze verstößt. Ein Vertreter von Trumps Lieblingssender Fox News wies die Darstellung des Magazins zurück.

    05-Demokraten treiben Ermittlungen des Kongresses gegen Trump voran-6010033955001-1

    4. März: US-Demokraten beginnen Untersuchung zu Trump und Umfeld

    Die Demokraten im US-Repräsentantenhaus haben eine umfangreiche Untersuchung zu US-Präsident Donald Trump und seinem Umfeld begonnen. Der Justizausschuss der Kammer forderte etliche Dokumente vom Weißen Haus und Dutzenden Personen aus Trumps Umfeld an. Darunter ist auch sein Sohn Donald Trump Junior. Mit ihrer neu gewonnenen Mehrheit im Repräsentantenhaus — einer der beiden Kongresskammern — haben die Demokraten diverse Untersuchungen angeschoben. Der Vorsitzende des Justizausschusses, Jerry Nadler, hatte am Wochenende bereits angekündigt, dass sein Gremium Unterlagen von mehr als 60 Personen aus Trumps Umfeld anfordern werde. Es gehe um Vorwürfe der Korruption, des Machtmissbrauchs und der Behinderung der Justiz, sagte Nadler dem Fernsehsender ABC. 

    Der Ausschuss verlangt unter anderem von Donald Trump Junior, dass er Dokumente im Zusammenhang mit der Entlassung des FBI-Chefs James Comey durch den Präsidenten im Mai 2017 bereitstellt. Auch die Liste der Forderungen an das Weiße Haus ist umfangreich: Die Regierungszentrale soll nach dem Willen der Demokraten unter anderem Dokumente herausgeben, die sich um mögliche Begnadigungen durch den Präsidenten drehen könnten. Trumps Sprecherin Sarah Sanders erklärte am Montag, der Rechtsbeistand des Weißen Hauses werde den Brief durchgehen und zu einer «angemessenen Zeit» darauf antworten.

    4. März: Trump gibt Demokraten Mitschuld am Scheitern des Kim-Gipfels

    Nach dem ergebnislosen Ausgang des Nordkorea-Gipfels sucht US-Präsident Donald Trump nach Schuldigen. Trump warf den oppositionellen Demokraten vor, durch die zeitgleiche Anhörung seines Ex-Anwalts Michael Cohen vor einem Kongressausschuss den Verlauf des Gipfels negativ beeinflusst zu haben. «Sie könnten zu dem ‘Abgang’ mit beigetragen haben», twitterte Trump. Mit «Abgang» spielte er auf den Satz an, mit dem er selbst in Hanoi den Abbruch der Gipfels erklärt hatte: «Manchmal muss man eben gehen.»

    Cohen hatte seine Aussage vor dem Kongress am Mittwoch zu einer harschen Abrechnung mit seinem ehemaligen Chef genutzt, den er als «Betrüger» und «Rassisten» bezeichnete. Trump hielt sich zur gleichen Zeit zum Gipfel mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un in Hanoi auf.

    In Twitter-Botschaften äußerte der Präsident am Sonntag seinen Umut darüber: «So etwas hat noch niemand gemacht, während der Präsident im Ausland ist. Schande!» Weiter schrieb er: «Dass die Demokraten in öffentlicher Sitzung einen verurteilten Lügner und Betrüger anhören, zeitgleich mit dem sehr wichtigen Nukleargipfel mit Nordkorea, ist vielleicht ein neuer Tiefpunkt in der amerikanischen Politik.»    

    Donald Trump Tweet Dems Kim-Gipfel

    Trumps eigener Sicherheitsberater John Bolton kam unterdessen zu einer anderen Bewertung des Gipfels. Er halte das Nordkorea-Treffen für einen «Erfolg» — jedenfalls wenn «Erfolg» so definiert werde, «dass der Präsident die nationalen Interessen Amerikas schützt und vorantreib», sagte Bolton dem Sender CBS. Der Gipfel habe Trumps Verhältnis mit Kim «vertieft», sagte Bolton.

    1. März: Aussage zu totem Studenten: Trump fühlt sich missverstanden

    US-Präsident Donald Trump hat auf die heftige Kritik an seinen Aussagen zu dem gestorbenen US-Studenten Otto Warmbier reagiert und von einem Missverständnis gesprochen. «Selbstverständlich mache ich Nordkorea für Ottos Misshandlung und Tod verantwortlich», schrieb Trump am Freitag (Ortszeit) auf Twitter. Man dürfe nicht vergessen, dass er selbst für Warmbiers Freilassung gesorgt habe. 

    Er könne es nie leiden, wenn seine Aussagen falsch dargestellt würden, beklagte Trump. Im Besonderen gelte das aber für den Fall von Warmbier und dessen «großartiger Familie». Der Präsident schrieb weiter: «Ich liebe Otto und denke oft an ihn!»

    Trump Tweet angebliches Missverständnis Otto Warmbier

    Anfang 2016 war der damals 21-jährige Otto Warmbier nach einer Gruppenreise in Nordkorea bei der Ausreise festgenommen und wegen «feindlicher Handlungen gegen den Staat» zu 15 Jahren Arbeitslager verurteilt worden. 2017 wurde er freigelassen und zurück in die USA gebracht. Wenige Tage nach seiner Rückkehr in die USA im Juni 2017 starb er — er hatte damals bereits 15 Monate lang im Koma gelegen.

    28-Vorerst keine atomare Abrüstung — Trump-Kim-Gipfel endet vorzeitig-6008297509001

    Warmbiers Eltern haben Nordkorea wegen «brutaler Folter und Mord» verklagt und verlangt mehr als mehr als 500 Millionen Dollar (rund 438 Millionen Euro) von dem Regime in Pjöngjang. Sie werfen dem Regime von Machthaber Kim Jong Un vor, es habe Otto Warmbier als Geisel genommen, als politischen Gefangenen gehalten und brutal misshandelt.

    Nach seinem Treffen mit Kim Jong Un in Vietnam hatte Trump den nordkoreanischen Machthaber im Fall Warmbier in Schutz genommen und gesagt, er gehe davon aus, dass Kim nichts von der Inhaftierung des jungen Mannes in seinem Land gewusst habe. Das sorgte für große Empörung bei den Eltern des gestorbenen Studenten — wie auch bei Mitgliedern des US-Kongresses.

    1. März: Eltern von Otto Warmbier widersprechen Trump

    Die Eltern des gestorbenen US-Studenten Otto Warmbier haben einer Aussage von Präsident Donald Trump widersprochen und den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un für den Tod ihres Sohnes verantwortlich gemacht. «Kim und sein teuflisches Regime sind für den Tod unseres Sohnes Otto verantwortlich», hieß es in einer Mitteilung von Fred und Cindy Warmbier, die mehrere US-Medien am Freitag verbreiteten. «Keine Ausreden oder überschwängliches Lob können daran etwas ändern», hieß es darin weiter. 

    Trump hatte nach dem Gipfel mit Kim Jong Un in Vietnam gesagt, er gehe davon aus, dass der nordkoreanische Machthaber nichts von der Inhaftierung Warmbiers in seinem Land gewusst habe. Trump sagte am Donnerstag über Kim: «Er sagt mir, dass er nichts davon wusste, und ich werde ihn beim Wort nehmen». Es sei furchbar, was geschehen sei. «Ich glaube wirklich, dass ihm (Warmbier) etwas Furchtbares geschehen ist, und ich glaube wirklich nicht, dass die oberste Führung davon etwas wusste.»

    Warmbier war Anfang 2016 nach einer Gruppenreise in Nordkorea bei der Ausreise festgenommen und wegen «feindlicher Handlungen gegen den Staat» zu 15 Jahren Arbeitslager verurteilt worden. Wenige Tage nach seiner Rückkehr in die USA im Juni 2017 starb er — er hatte damals bereits 15 Monate lang im Koma gelegen.

    Nordkorea Otto Warmbier

    27. Februar: Trumps Ex-Anwalt Cohen acht Stunden lang von Senatoren befragt

    Der langjährige Anwalt von US-Präsident Donald Trump, Michael Cohen, ist acht Stunden lang im US-Kongress befragt worden. Die Anhörung vor dem Geheimdienstausschuss des Senats fand hinter verschlossenen Türen statt. Senatoren wollten anschließend keine konkreten Angaben zu Cohens Aussagen machen. Trumps langjähriger Ausputzer selbst äußerte sich zufrieden über die Befragung. Er habe die Gelegenheit bekommen, Dinge geradezurücken und «die Wahrheit zu sagen», sagte Cohen. Cohen wird am Mittwoch vor dem Aufsichtsausschuss des Repräsentantenhauses aussagen — der Auftritt wird live im Fernsehen übertragen und deswegen mit besonderer Spannung erwartet. Zum Schluss folgt am Donnerstag eine nochmalige Vernehmung Cohens hinter verschlossenen Türen, dann vor dem Geheimdienstausschuss des Repräsentantenhauses. Cohens Anwalt Lanny Davis hat «erschreckende» Aussagen über Trump angekündigt.

    27-Trump trifft vor Atom-Gipfel mit Kim vietnamesischen Präsidenten-6007662330001

    26. Februar: Ex-Anwalt Cohen will aussagen, dass sich Trump im Amt kriminell verhalten haben soll

    Michael Cohen, der frühere Anwalt von Donald Trump, will bei seiner Anhörung im US-Kongress offenbar öffentlich aussagen, dass sich der US-Präsident im Amt eines Verbrechens schuldigt gemacht habe. Das berichtet das «Wall Street Journal». Außerdem soll er laut dem Blatt planen, Einblicke in Trumps private Finanzen zu gewähren. Die angebliche kriminelle Handlung soll sich dem Beitrag zufolge auf die Schweigegeldzahlung an die Pornodarstellerin Stormy Daniels beziehen. Michael Cohen, langjähriger Vertrauter Trumps hatte mit dem US-Präsident gebrochen und wurde im Dezember zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilt. Von Dienstag an sagt er an drei aufeinander folgenden Tagen vor Ausschüssen des US-Kongresses aus. Eine öffentliche Anhörung findet am Mittwoch statt.

    Donald Trump antwortet Spike Lee

    25. Februar: Wahlkampfhelferin beklagt sich über ungewollten Kuss von Trump und reicht Klage ein

    Das Weiße Haus hat Vorwürfe einer ehemaligen Wahlkampfmitarbeiterin Donald Trumps zurückgewiesen, wonach der heutige Präsident sie 2016 gegen ihren Willen geküsst habe. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, bezeichnete die Anschuldigungen am Montag als «absurd». 

    Die Afroamerikanerin Alva Johnson, 43, sagte der «Washington Post», der Vorfall habe sich im August 2016 bei einer Wahlkampfveranstaltung in Florida ereignet. Trump habe ihre Hand genommen und sich nach vorne gebeugt, um sie auf den Mund zu küssen. Sie habe daraufhin ihren Kopf weggedreht und der Kuss sei auf der Seite ihres Mundes gelandet. Es sei «super gruselig und unangemessen» gewesen, sagte sie der Zeitung.

    Sanders erklärte, es habe den Vorfall nicht gegeben und mehrere sehr glaubwürdige Zeugen widersprächen der Darstellung. Laut der «Washington Post» bestritten zwei Unterstützer des Präsidenten, die Johnson als Zeugen identifiziert hatte, den Kuss gesehen zu haben. 

    Wie die Zeitung weiter berichtete, reichte Johnson inzwischen Klage ein, in der sie Entschädigung verlangt. Sie beschuldigt Trumps Wahlkampflager demnach zudem, ihr weniger gezahlt zu haben als ihren weißen, männlichen Kollegen. Mehrere Frauen beschuldigen Trump, sie in der Vergangenheit sexuell belästigt zu haben. Der Präsident weist das zurück.

    19. Februar: Wegen Präsidenten-Persiflage: Alec Baldwin fühlt sich von Donald Trump bedroht

    Alec Baldwin, Donald-Trump-Darsteller in der US-Comedy-Show «Saturday Night Live», fühlt sich wegen seiner Rolle bedroht. Am vergangenen Wochenende hatte der Schauspieler in seiner Paraderolle die Notstandsrede des Präsidenten auf die Schippe genommen — und daraufhin eine erboste Reaktion von Trump geerntet. Der sprach von «korrupten Medien, die der Feind des Volkes» seien. Die (erneute) harsche Attacke des Präsidenten veranlasste Baldwin zu einem besorgten Statement bei Twitter: «Ich frage mich, ob ein amtierender Präsident, der mich wegen meiner Rolle in einer Comedy-TV-Sendung seinen Followern gegenüber als Volksfeind bezeichnet, eine Bedrohung für meine Sicherheit und die meiner Familie darstellt?» Baldwin persifliert Trump seit seiner Präsidentschaftskandidatur und wurde deswegen schon häufig vom Präsidenten kritisiert.Baldwin

    Donald Trump droht Saturday Night Live_17.10

    17. Februar: Nächster Streitpunkt: Donald Trump fordert Europa zur Aufnahme von gefangenen IS-Kämpfern auf

    US-Präsident Donald Trump hat die europäischen Verbündeten der USA um Aufnahme und Verurteilung von hunderten von gefangenen Kämpfern der Terrormiliz Islamischer Staat aufgerufen. Andernfalls wären die USA gezwungenen, die Kämpfer auf freien Fuß zu setzen, twitterte Trump. Zu den Staaten, die Trump in seiner Botschaft direkt ansprach, gehört auch Deutschland.

    «Die USA ersuchen Großbritannien, Frankreich, Deutschland und andere europäische Verbündete, über 800 IS-Kämpfer, die wir in Syrien gefangen genommen haben, zurückzunehmen und vor Gericht zu stellen», schrieb Trump. Das Kalifat stehe kurz vor dem Fall. «Die Alternative ist keine gute, indem wir gezwungen wären, sie freizulassen», twitterte Trump im ersten Teil seiner Botschaft. 

    Die USA würden ungern zusehen, wie diese IS-Kämpfer in Europa eindringen, da diese erwartungsgemäß dorthin gehen wollten. «Wir tun so viel und geben so viel aus», schrieb Trump im zweiten Teil. «Jetzt ist es Zeit für andere, vorzutreten und den Job zu erledigen, den wir so gut können.» Zum Schluss bekräftigte Trump den Abzug der USA nach einem Sieg über das Kalifat.

    15. Februar: Pence grüßt von Trump — Sicherheitskonferenz reagiert mit Stille

    Manchmal fallen in Reden auch die Pausen besonders auf — so in einer kurzen Ansprache von US-Vizepräsident Mike Pence am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz. Der Stellvertreter von Präsident Donald Trump sprach am Freitagabend im Bayerischen Landtag im Beisein einer großen US-Delegation und vieler Gäste bei der Verleihung eines neu gestifteten John-McCain-Preises. Auffällig dabei: Als Pence sagte, er überbringe auch die Grüße «des 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, Präsident Donald Trump», da erhob sich keinerlei Applaus. Stattdessen: Knapp fünf Sekunden Stille — bevor Pence dann mit seiner Rede weitermachte.

    15. Februar: Trump unterzeichnet Notstands-Deklaration

    US-Präsident Donald Trump hat zur Finanzierung der Mauer an der Grenze zu Mexiko den nationalen Notstand erklärt. Trump unterzeichnete am Freitag in Washington eine entsprechende Deklaration, wie das Weiße Haus mitteilte. Mit der Notstandserklärung will sich Trump die Finanzmittel für den Mauerbau verschaffen, die ihm der Kongress verweigert hat. Um die Deklaration sind harte politische und juristische Auseinandersetzungen zu erwarten. Trump selber äußerte die Erwartung, dass der Streit letztlich vor dem Obersten Gericht des Landes landen wird. «Hoffentlich bekommen wir eine faire Chance und gewinnen vor dem Obersten Gericht», sagte er in einer Ansprache im Weißen Haus kurz vor Unterzeichnung der Notstandserklärung.

    Der US-Präsident setzte zudem mit seiner Unterschrift das neue Haushaltsgesetz in Kraft, das der Kongress am Donnerstag verabschiedet hatte. Durch das Gesetz wird eine neue Finanzsperre vermieden, wie sie über den Jahreswechsel hinweg fünf Wochen lang die Bundesbehörden teilweise lahmgelegt hatte.

    15. Februar: Donald Trump kündigt nationalen Notstand an

    US-Präsident Donald Trump hat im Zusammenhang mit der Situation an der Grenze zu Mexiko angekündigt, den nationalen Notstand auszurufen. Damit kann Trump nach Angaben des Weißen Hauses vom Freitag auf Finanzmittel in Höhe von insgesamt rund acht Milliarden Dollar zurückgreifen, von denen er große Teile für den Bau einer Grenzbefestigung verwenden kann.

    Lesen Sie hier eine ausführliche Analyse der Hintergründe.

    Trump sprach von einer «Invasion», der die USA ausgesetzt seien. Der Budgetchef des Weißen Hauses, Mick Mulvaney, sagte dazu, das Geld garantiere, dass «wir tun können was wir tun wollen». Dies bedeute zunächst den Bau von 234 Meilen Grenzbefestigung.

    Trump begründet die angebliche Notwendigkeit des Mauerbaus seit Monaten mit einer untragbaren Situation an der Grenze. Die Grenzschützer hätten mit Zehntausenden illegalen Grenzübertritten zu kämpfen. Viele der Migranten aus Ländern Lateinamerikas seien Kriminelle, die im Drogen- oder Menschenhandel aktiv seien.

    Donald Trump Notstand Analyse_14.40Kritiker halten Trump entgegen, dass ein Großteil der Grenzkriminalität an Grenzübergängen passiert und nicht dort, wo der Mauerbau geplant ist. Trump widerspricht dem. Die Demokraten sagen, Trumps Szenario einer nationalen Krise sei künstlich heraufbeschworen.

    Der nationale Notstand ist für Trump das letzte Mittel, den von ihm im Wahlkampf versprochenen Mauerbau durchzusetzen. Parlamentarisch war er mit dem Vorhaben gescheitert, obwohl er dafür den mit 35 Tagen längsten Regierungsstillstand in der US-Geschichte in Kauf genommen hatte. Die Demokraten hatten bereits angekündigt, gegen Trumps Maßnahme rechtlich vorzugehen.

    Die Notstandserklärung erlaubt ihm, ohne parlamentarische Zustimmung Finanzmittel zu sammeln, um das Vorhaben zu finanzieren.

     
  • Adam 19:29 on 18.04.2019 Постоянная ссылка |
    Метки: Alexander Zverev, , Deutschland, Fabio Fognini, Masters-Turnier, Monte Carlo, Sanremo,   

    Niederlage gegen Fognini: Zverev scheitert im Achtelfinale von Monte Carlo 

    Alexander Zverev kommt in der Sandplatz-Saison der Tennis-Profis einfach nicht in Schwung. Zwei Tage vor seinem 22. Geburtstag scheiterte der Weltranglisten-Dritte beim ATP-Masters-Turnier von Monte Carlo bereits im Achtelfinale.

    Der Hamburger unterlag dem 31 Jahre alten Italiener Fabio Fognini bei teils heftigen Winden auf dem Center-Court Rainier III im Fürstentum überraschend mit 6:7 (6:8), 1:6 nach 1:31 Stunden Spielzeit.

    Gegen den Weltranglisten-18. aus Sanremo fand Zverev nie sein Spiel. Fognini, der sieben seiner bisher acht Turniersiege auf Sand erkämpfte, entnervte Zverev im ersten Satz schnell mit einem Break, doch Zverev konnte mit einem Re-Break antworten. Im Tiebreak aber hatte der vom Publikum angefeuerte Fognini das bessere Ende für sich.

    Im zweiten Satz haderte Zverev immer mehr mit seinem Spiel und warf seinen Schläger wütend auf den Boden, nachdem er wegen teils unerklärlicher Fehler gegen den aufschlagstarken Italiener seine erste Niederlage im dritten Vergleich einstecken musste.

    Eigentlich wollte Zverev das mit 5,2 Millionen Euro dotierte Sandplatz-Turnier nutzen, um nach einem schwächeren Jahresauftakt wieder Selbstbewusstsein zu tanken. Auch in der Vorwoche war er in Marrakesch bereits im Achtelfinale ausgeschieden. Im Vorjahr hatte sich Zverev in Monte Carlo bis in das Halbfinale vorgekämpft.

    Die Turnier-Favoriten Novak Djokovic und Rafael Nadal hielten sich am Donnerstag schadlos. Der Weltranglistenerste aus Serbien besiegte Taylor Fritz (USA) 6:3, 6:0, der an Nummer zwei gesetzte Spanier den Bulgaren Grigor Dimitrow ebenso im Schnelldurchlauf mit 6:4, 6:1. Hingegen schied Dominik Thiem aus Österreich gegen den Serben Dusan Lajovic überraschend mit 3:6, 3:6 aus.

     
c
cоздать новую запись
j
следующая запись/комментарий
k
предыдущая запись/комментарий
r
Ответить
e
Изменить
o
показать/скрыть комментарии
t
перейти наверх
l
Go to login
h
Показать/Скрыть помощь
shift + esc
Отмена
%d такие блоггеры, как: