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    Sport kompakt: Aus für Ronaldo: Ajax Amsterdam schießt Juventus Turin aus der Champions League 

    Von «A» wie American Football über «F» wie Fußball bis «Z» wie Zehnkampf: Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden irgendwo auf dem Globus mal mehr, mal weniger bedeutende Events statt, die aufgrund der Dominanz weniger Sportarten schnell untergehen können und keine wirkliche Beachtung finden.

    16. April: Ajax schießt Juventus und Ronaldo aus der Champions League

    Ajax Amsterdam hat in der Fußball-Champions League nach Real Madrid nun auch Juventus Turin aus dem Wettbewerb geworfen und den Ruf als Favoritenschreck bestätigt. Im Viertelfinal-Rückspiel siegte das Team von Trainer Erik ten Hag beim italienischen Rekordmeister mit 2:1 (1:1) und erreichte nach dem 1:1 im Hinspiel die Runde der letzten Vier. Zwar hatte Cristiano Ronaldo im Juventus Stadium die Hausherren in Führung gebracht (28.), doch Donny van de Beek und Matthijs de Ligt (67.) drehten die Partie.

    Im zweiten Dienstags-Spiel erreichte der FC Barcelona mit einem 3:0 (2:0) gegen Manchester United sicher das Halbfinale. Nach dem 1:0-Erfolg im Hinspiel sorgten Leo Messi im Camp Nou mit einem Doppelschlag (16. und 20. Minute) und Philippe Coutinho (61.) für den erstmaligen Halbfinaleinzug der Katalenen seit 2015.

    +++16. April: 100.000 Euro Strafe für den FC St. Pauli

    Die Pyro-Ausschreitungen im Stadtderby gegen den Hamburger SV kommen den  FC St. Pauli teuer zu stehen. Das Sportgericht des DFB verurteilte den Klub zu einer Geldstrafe in Höhe von 100.000 Euro. Der FC St. Pauli hat die Strafe bereits akzeptiert, somit ist das Urteil rechtskräftig. Über ein Strafmaß gegen den HSV wurde bislang noch nicht entschieden. Bei der 0:4-Niederlage der Kiezkicker war am 10. März in beiden Fanlagern mehrmals Pyrotechnik gezündet worden. Schiedsrichter Felix Brych unterbrach das Match, das kurz vor dem Abbruch stand, mehrfach. «Wir akzeptieren die Strafe und übernehmen die Verantwortung, da wir als Club dafür verantwortlich sind, dass die Unversehrtheit der Besucherinnen und Besucher gewährleistet wird», wurde am Dienstag St. Pauli-Präsident Oke Göttlich auf der Vereins-Homepage zitiert.

    +++ 16. April: Dardai und Hertha BSC trennen sich im Sommer

    Fußball-Bundesligist Hertha BSC und Cheftrainer Pal Dardai gehen nach Ende der Saison getrennte Wege. Der Verein bestätigte am Dienstag Meldungen, wonach der 43-Jährige seinen Posten bei den Berlinern aufgibt. Der TV-Sender «Sky» und die «Bild» hatten zuvor darüber berichtet. «Wir sind gemeinsam zu dem Entschluss gekommen, dass ein neuer Impuls im Sommer der richtige Schritt für die Hertha ist», sagte Hertha-Sportdirektor Michael Preetz am Dienstag. Er bezeichnete die Zusammenarbeit als «sehr gut und konstruktiv'». Dardai habe sich nicht nur als Spieler, sondern auch als Trainer große Verdienste um Hertha BSC erworben.

    Der Ungar hatte das Amt beim aktuellen Tabellen-Elften im Februar 2015 übernommen und die «Alte Dame» in seinen beiden ersten Jahren auf die Plätze sieben und sechs geführt. In der Saison 2016/17 führte Dardai Hertha nach acht Jahren Pause wieder in einen internationalen Wettbewerb.

    +++ 15. April: 96 Tote — Liverpool gedenkt Opfern der Hillsborough-Katastrophe +++

    Zum 30. Jahrestag der Hillsborough-Katastrophe hat die Stadt Liverpool der 96 Todesopfer des Unglücks gedacht. Auch die Mannschaft des FC Liverpool und deren Trainer Jürgen Klopp legten vor der Gedenktafel am Stadion Anfield einen Kranz nieder. Am 15. April 1989 waren beim Pokal-Halbfinale zwischen dem FC Liverpool und Nottingham Forest in Sheffield 94 Menschen im Gedränge einer völlig überfüllten Zuschauertribüne ums Leben gekommen. Zwei weitere starben später an den Folgen. Die meisten Opfer waren Fußball-Anhänger des FC Liverpool.

    Um 15.06 Uhr, dem Zeitpunkt, als das Pokalspiel vor 30 Jahren abgebrochen wurde, fanden in Liverpool mehrere Schweigeminuten statt. Der Verkehr in der Stadt wurde teilweise gestoppt, Flaggen hingen auf halbmast, und die Rathausglocke wurde 96 Mal geläutet. In der Kathedrale von Liverpool gab es einen Gedenkgottesdienst.

    15-Liverpool erinnert an Katastrophe im Hillsborough-Stadion-6026385170001

    Zudem öffnete der FC Liverpool am Montagnachmittag sein Stadion für Besucher, die dort in aller Stille sitzen konnten. Der Club hatte bereits am Sonntag mit einer großen Choreographie in Anfield und einer Schweigeminute vor dem Anpfiff des Heimspiels gegen den FC Chelsea der Opfer gedacht.

    +++ 15. April: Thomas Tuchel aufgebracht: «Wir haben keine Spieler»

    Thomas Tuchel kann bisweilen sehr emotional sein, wenn ihm irgendetwas nicht passt. Das bewies der deutsche Trainer von Paris Saint-Germain nach dem bitteren 1:5 (1:1) seines Teams beim Tabellenzweiten OSC Lille. Nach dem Schlusspfiff brach es geradezu aus ihm heraus: Aufgebracht beklagte er sich darüber, dass sein Kader zu klein sei: «Wir haben keine Spieler. Es ist offensichtlich, aber niemand spricht darüber, weil wir gewinnen. Aber jeder muss wissen, mit 14 oder 15 Spielern ist das nicht jede Woche möglich», sagte der 45-Jährige nach dem Spitzenspiel der Ligue 1 am späten Sonntagabend.

    PSG hat in der französischen Meisterschaft zwar 17 Punkte Vorsprung vor Lille und braucht nur noch einen Sieg aus den verbleibenden sieben Spielen, um den Titel zu holen. Aber dem früheren BVB-Coach war das angesichts von neuen Verletzungen von Kapitän Thiago Silva und Thomas Meunier sowie der Roten Karte von Juan Bernat in Lille völlig egal.

    «Wir vermissen Cavani und Neymar seit Wochen. Auch Di Maria und Marquinhos sind noch verletzt, wir spielen mit kranken oder untertrainierten Spielern», meinte Tuchel aufgebracht und beklagte, dass er den deutschen Nationalspieler Thilo Kehrer trotz dessen Krankheit habe einwechseln müssen.

    Der PSG-Trainer kündigte eine Analyse der personellen Situation mit Sportdirektor Antero Henrique an: «Wir müssen alles reflektieren, weil so ist es viel zu viel. Wir müssen ehrlich zueinander sein und die wahren Gründe dafür herausbekommen.» Die nächste Chance auf den vorzeitigen Meistertitel hat das verletzungsgeplagte Starensemble am Mittwoch im Nachholspiel beim FC Nantes. Es wäre die insgesamt achte Meisterschaft für PSG und die erste für Tuchel.

    +++14. April: Manuel Neuer schon wieder verletzt +++

    Manuel Neuer droht die nächste Verletzungspause. Der 33-Jährige verletzte sich beim 4:1 (2:0) des FC Bayern München bei Fortuna Düsseldorf am Sonntag ohne Einwirkung des Gegners an der Wade und musste in der 53. Minute ausgewechselt werden. Die Blessur zog sich der Nationaltorhüter bei einem Ausfallschritt zu, anschließend humpelte er mit gesenktem Kopf vom Feld.

    «Es ist dieselbe Wade, die ihm vor zwei Wochen schon Probleme bereitet hat», sagte Trainer Niko Kovac nach dem Spiel: «Wir müssen die MRT-Untersuchung am Montag abwarten. Wenn er sich verletzt hat, würde uns das schon treffen.» In der Rückrunde der Fußball-Bundesliga hatte Neuer schon zwei Spiele wegen einer Daumenverletzung und eines wegen Wadenproblemen verpasst. In der vergangenen Saison kam er wegen eines Mittelfußbruches nur auf drei Liga-Einsätze.

    +++ 14. April: Stuttgarts Ascacibar sorgt mit Spuck-Attacke für Aufregung +++

    In der Nachspielzeit leistete sich Stuttgarts Santiago Ascacibar beim 0:1 des VfB gegen Bayer Leverkusen den großen Aufreger des bisherigen Spieltags. Seine Spuckattacke in Richtung des Siegtorschützen Kai Havertz ahndete Schiedsrichter Tobias Stieler mit der Roten Karte. «Solche Leute braucht man nicht in der Bundesliga», schimpfte Leverkusens Kevin Volland über den Argentinier. Auch VfB-Trainer Markus Weinzierl kritisierte seinen Mittelfeldspieler: «Er hat der Mannschaft einen Bärendienst erwiesen. So etwas darf nicht passieren. Du musst deine Emotionen im Griff haben. Die Rote Karte schadet uns im Abstiegskampf.» 

    Mit dem fünften sieglosen Spiel in Serie kommt Stuttgart auf dem Relegationsplatz nicht voran, der 1. FC Nürnberg ist nach dem 1:1 gegen den FC Schalke 04 nun nur noch drei Punkte zurück.

    +++ 13. April: Dortmund mindestens für eine Nacht Tabellenführer +++

    Borussia Dortmund ist mit einem Zittersieg zumindest für 21 Stunden an die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga zurückgekehrt. Eine Woche nach der 0:5-Pleite im Gipfel beim FC Bayern München bezwang der BVB am Samstag den FSV Mainz 05 angeführt vom überragenden Teenager Jadon Sancho mit 2:1 (2:0), überzeugte aber nur eine Halbzeit. Damit liegen die Dortmunder zunächst wieder zwei Punkte vor den Münchnern, die erst am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) bei Fortuna Düsseldorf antreten müssen.

    Der zweite Liga-Doppelpack von Sancho (18./24. Minute) sorgte für Erleichterung nach einer Woche voller Frust beim Meisterschafts-Anwärter. Nicht nur der Mainzer Anschlusstreffer durch Robin Quaison (83.) ließ das Team von Trainer Lucien Favre in der Schlussphase aber noch gehörig zittern. Torwart Roman Bürki rettete mit mehreren starken Paraden den Sieg. Der BVB hat nun in jedem der 15 Saison-Heimspiele mindestens zwei Tore erzielt und ist im eigenen Stadion seit dem 1:2 gegen Mainz vor knapp einem Jahr ungeschlagen. 

    +++ 11. April: Supertalent Joao Felix schockt dezimierte Eintracht — 2:4 bei Benfica +++

    Die beeindruckende Erfolgsserie von Eintracht Frankfurt in der Europa League hat ein bitteres Ende gefunden. Nach zehn mitunter furiosen Spielen ohne Niederlage im Wettbewerb verlor der lange dezimierte DFB-Pokalsieger am Donnerstag im Viertelfinal-Hinspiel beim portugiesischen Rekordmeister Benfica Lissabon 2:4 (1:2) und droht damit auszuscheiden.

    Benficas überragender Jungstar Joao Felix mit einem Dreierpack (21./Foulelfmeter, 43., 53. Minute) und Ruben Dias (50.) nutzten die Überzahl der Hausherren, nachdem Frankfurts Abwehrspieler Evan Ndicka bereits nach 20 Minuten wegen einer Notbremse die Rote Karte gesehen hatte. Doch die Hoffnung bleibt: Luka Jovic (40.) und Goncalo Paciencia (72.) erzielten vor 54 175 Zuschauern wichtige Auswärtstore für den im 16. Pflichtspiel des Jahres erstmals unterlegenen Bundesligisten. So ist das Weiterkommen im Rückspiel in einer Woche vor heimischer Kulisse durchaus noch möglich.

    +++ 11. April: FC Zürich überrascht Malouda mit «einvernehmlichem» Rausschmiss +++

    Der frühere französische Vize-Weltmeister Florent Malouda hat auf Twitter überrascht auf seine Freistellung als Assistenztrainer beim FC Zürich reagiert. «Wirklich, das habe ich nicht gewusst ..??», schrieb der 38-Jährige als Antwort auf eine Mitteilung des Schweizer Fußball-Erstligisten. Dieser hatte zuvor erklärt, dass man «in gegenseitigem Einvernehmen» beschlossen habe, «die kürzlich begonnene Zusammenarbeit zu beenden». Es habe sich «herausgestellt, dass die verschiedenen Projekte, in welchen Florent Malouda weiterhin engagiert ist, zeitlich nicht mit den vom FCZ vorgesehenen Aufgaben kompatibel sind», hieß es weiter.

    Malouda hatte 2012 mit dem FC Chelsea die Champions League gewonnen und verlor 2006 mit Frankreichs Nationalmannschaft das WM-Finale gegen Italien. Seit Februar unterstützte Malouda in Zürich den Trainerstab im Talent- und Stürmertraining.Tweet FC Zürich Malouda

    +++11. April: VfB Stuttgart holt Sven Mislintat als Sportdirektor

    Der VfB Stuttgart hat Sven Mislintat als Sportdirektor verpflichtet. Der frühere Chefscout von Borussia Dortmund unterschrieb beim abstiegsbedrohten Tabellen-16. einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021. Das bestätigte der VfB am Donnerstag nach entsprechenden Medienberichten. «Sven Mislintat hat sich in seiner langjährigen beruflichen Laufbahn ein hohes Maß an Reputation erarbeitet. Mit seinem Wissen, seinem Netzwerk und seiner Art, Fußball zu denken, passt er perfekt zu uns», sagte VfB-Sportvorstand Thomas Hitzlsperger.

    Mislintat, dessen Vertrag auch für die 2. Liga gelten soll, erwarb sich in Dortmund einen guten Ruf als Entdecker von Toptalenten wie zuletzt Ousmane Dembelé oder Jadon Sancho. Nach seiner Zeit beim BVB war Mislintat von Ende 2017 bis Anfang Februar diesen Jahres «Head of Recruitment» beim Premier-League-Club FC Arsenal. In Stuttgart wird der 46-Jährige von sofort an gemeinsam mit Hitzlsperger für die Kaderplanung verantwortlich sein, zudem soll Mislintat das Scouting der Schwaben wieder verbessern.

    +++ 11. April: Nowitzkis NBA-Laufbahn nach 21 Jahren beendet +++

    Das war’s. Die glorreiche NBA-Laufbahn von  Basketball-Superstar Dirk Nowitzki ist nach 21 Jahren mit einem hochemotionalen Schlusspunkt beim langjährigen Rivalen San Antonio Spurs zuende gegangen. Ein knapp zweiminütiges Video der Gastgeber unter dem Motto «Thank you, Dirk» rührte den 40 Jahre alten Profi der Dallas Mavericks schon vor Anpfiff seiner letzten Partie zu Tränen.  Die 94:105 (37:57)-Niederlage wurde danach fast zur Nebensache, während jeder von Nowitzkis insgesamt 20 Punkten von beiden Fanlagern ausgiebig gefeiert wurde.

    Einen Tag nach der emotionalen Abschiedsgala vor heimischer Kulisse (120:109 gegen Phoenix Suns) sollte das letzte Hurra nach über zwei Dekaden ausgerechnet beim Dauerkonkurrenten aus Texas stattfinden. «Wenn es irgendwo passt, dann San Antonio. Sie waren immer ein bisschen unser großer Bruder und unser Vorbild. Wir haben viel erlebt mit ihnen», hatte Nowitzki vor seiner letzten Partie in der nordamerikanischen Profiliga kommentiert. Seine Familie und «die komplette Mavs-Association» reisten deshalb mit den Mavericks zum letzten Saisonspiel.

    Er wolle nochmal «ein paar Dreier draufholzen», bekräftigte Nowitzki, nachdem bei seinem letzten Heimspiel in Dallas unter anderem die NBA-Legenden Larry Bird und Scottie Pippen gekommen waren, um den Deutschen zu verabschieden. Mit den Spurs um ihr jahrelang sehr erfolgreiches Star-Trio Tim Duncan, Manu Ginobili und Tony Parker hatte sich Nowitzki in den Playoffs immer wieder heiße Duelle geliefert. Als sich der Mavericks-Star zum Abschluss seiner 21. Saison nochmal die Ehre gab, war aber keiner seiner Rivalen mehr da: Duncan und Ginobili sind bereits zurückgetreten, der Franzose Parker lässt seine Karriere bei den Charlotte Hornets ausklingen.

    Spurs-Trainer Greg Popovych hatte Nowitzki schon vor der Partie in den höchsten Tönen gelobt. «Dirk ist ein großer Leader, er hatte eine einzigartige Karriere. Er hat es immer gehasst zu verlieren», stellte Popovych fest. Auch in seinem letzten Spiel hätte der scheidende Superstar gerne noch einmal gewonnen, doch sein Team lag schon nach einem Viertel mit 16:30 zurück. Nowitzki traf acht seiner 21 Würfe und holte zudem zehn Rebounds. 46,8 Sekunden vor Schluss wurde er letztmals ausgewechselt, weshalb sich das Publikum komplett von seinen Sitzen erhob und für Nowitzki applaudierte. Die schillernde Sportlerkarriere ist vorbei.

    +++ 10. April: «Tragischer Notfall im direkten Umfeld der Mannschaft» beim 1. FC Köln +++

    Das mitreißende 4:4 (2:1) im Zweitliga-Westduell zwischen dem MSV Duisburg und dem 1. FC Köln rückte nach Spielschluss schnell in den Hintergrund. Denn im engeren Umfeld des Zweitliga-Spitzenreiters aus Köln ist es am Mittwoch zu einem tragischen Notfall gekommen. Dies wurde unmittelbar im Anschluss des Nachholspiels bekannt. Aus diesem Grund verzichteten auch beide Clubs auf Spieler- und Trainer-Interviews, wie die jeweiligen Pressesprecher mitteilten.

    Der FC wollte zunächst keine näheren Einzelheiten zu dem Vorfall nennen. «Wir bitten um Verständnis, dass wir vorerst keine Details kommunizieren», teilte der Club auf Twitter mit. Nach Informationen der «Bild»-Zeitung soll der Vater von Köln-Trainer Markus Anfang einen Herzinfarkt erlitten haben. Köln Notfall Tweet

    Während des höchst unterhaltsamen Spiels hatte es diesbezüglich noch keine Anzeichen gegeben. Dabei sahen die Kölner wie der sichere Sieger aus, doch Kevin Wolze rette dem MSV Duisburg mit einem späten Freistoß-Tor (81. Minute) immerhin einen Punkt im Kampf um den Klassenverbleib. Für die Kölner bleibt es aber trotzdem eine komfortable Situation. Der Tabellenführer, der am nächsten Montag im Schlagerspiel auf den Hamburger SV trifft, hat sechs Runden vor Saisonschluss zehn Punkte Vorsprung auf den Dritten. 

    Die Duisburger schoben sich bei vier Punkten Rückstand auf den Relegationsrang auf Platz 17 vor. Vor 25 675 Zuschauern in der Duisburger Arena trafen zuvor Jhon Cordoba (24./53.), Louis Schaub (47.) und Simon Terodde (54.) für Köln, Moritz Stoppelkamp (2./71.) und Lukas Fröde (29.) für Duisburg.

    10. April: Ex-DFB-Präsident Grindel tritt von internationalen Ämtern zurück

    Der ehemalige DFB-Präsident Reinhard Grindel ist auch von seinen internationalen Ämtern bei den Verbänden UEFA und FIFA zurückgetreten. Er werde seine Posten als Vize-Präsident der Europäischen Fußball-Union und im Council des Weltverbands abgeben, teilte der frühere Chef des Deutschen Fußball-Bundes mit.

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    10. April: Jetzt ist es offiziell — Marco Rose übernimmt in Gladbach

    Die Personalie war längst ein offenes Geheimnis, jetzt hat der Klub sie offiziell bestätigt: Marco Rose wird zur kommenden Saison als Nachfolger von Dieter Hecking erwartungsgemäß neuer Trainer bei Borussia Mönchengladbach. Diese Entscheidung gaben der Fußball-Bundesligist und Roses aktueller Arbeitgeber RB Salzburg bekannt. Am Dienstag der vergangenen Woche hatte die Borussia verkündet, dass der erst im November bis 2020 verlängerte Kontrakt mit Hecking zum 30. Juni dieses Jahres vorzeitig endet. 

    «Marco Rose hat in Salzburg in den vergangenen sechs Jahren hervorragende Arbeit geleistet und wir freuen uns, dass er ab der kommenden Saison bei uns sein wird», sagte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl. Rose bezeichnete den Wechsel in die Bundesliga als «eine schwierige Entscheidung für mich, aber eine Entscheidung, die ich mit voller Überzeugung treffe».

    10. April: Ermittlungen wegen rassistischer Sprüche beim Länderspiel in Wolfsburg

    Wegen des Vorwurfs, während eines Fußball-Länderspiels die Nationalspieler Ilkay Gündogan und Leroy Sané mit rassistischen Bezeichnungen beleidigt zu haben, ermittelt die Staatsanwaltschaft Braunschweig gegen drei Männer aus Wolfsburg und Braunschweig. Sie sollen beim Spiel Deutschland — Serbien am 20. März in Wolfsburg die beiden Spieler als «Bimbo» und «Neger» bezeichnet haben. Außerdem sollen sie einem Zeugen zufolge unter anderem auch «Heil Hitler» gerufen haben, berichtete die «Bild»-Zeitung. 

    «Es wird derzeit ermittelt, ob sich die Beschuldigten einer Volksverhetzung, eines Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und einer Beleidigung hinreichend verdächtig gemacht haben könnten», sagte die Sprecherin der Braunschweiger Staatsanwältin Julia Meyer. 

    Die drei hätten eingeräumt, einige Spieler als «Neger», «Bimbo» oder «Türke» betitelt zu haben. Dies sei jedoch ohne rassistischen Hintergrund geschehen, man habe sich nur über die Leistung der Spieler geärgert. Volksverhetzende oder rechtspopulistische Reden hätten sie in Abrede gestellt, erklärte die Staatsanwältin. Die Affäre ins Rollen gebracht hatte der Journalist André Voigt, der ein Video veröffentlicht hatte, in dem er von verbalen Ausfällen einiger Zuschauer während der Partie der deutschen Nationalmannschaft gegen Serbien berichtetet hatte.

    10. April: St. Pauli trennt sich von Trainer Kauczinksi und Sportchef Stöver

    Der Fußball-Zweitligist FC St. Pauli hat auf die zuletzt unbefriedigenden sportlichen Ergebnisse reagiert und Trainer Markus Kauczinski sowie Sportchef Uwe Stöver freigestellt. Wie der Hamburger Verein mitteilte, wird der Niederländer Jos Luhukay neuer Trainer. Stövers Aufgaben übernimmt bis zum Saisonende der Kaufmännische Geschäftsführer Andreas Rettig. Die Kiezkicker sind seit vier Spielen sieglos. «Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, gerade weil wir Uwe und Markus persönlich sehr schätzen. Aber im Sinne des FC St. Pauli halten wir diesen Schritt für notwendig, um die Saison sportlich erfolgreich zu beenden und die Weichen für die neue Saison stellen zu können», sagte Vereinspräsident Oke Göttlich. Jos Luhukay hat zuletzt in England bei Sheffield Wednesday gearbeitet.

    9. April: Liverpool und Tottenham gewinnen Hinspiele in der Champions League

    Der FC Liverpool und Trainer Jürgen Klopp haben sich eine gute Ausgangsposition für den Einzug in das Halbfinale der Champions League erarbeitet. Am Dienstag bezwang der frühere englische Fußball-Rekordmeister im Viertelfinal-Hinspiel den FC Porto mit 2:0 (2:0). Vor 52.000 Zuschauern an der Anfield Road erzielten die früheren Bundesligaprofis Naby Keita in der fünften Minute und Roberto Firmino nach 26 Minuten die Tore für die Gastgeber. 

    Im zweiten Spiel bezwang Tottenham Hotspur den Premier-League-Rivalen Manchester City 1:0 (0:0). Bei der Königsklassen-Premiere im neuen Tottenham-Stadium in London erzielte der ehemalige Leverkusener und Hamburger Heung-Min Son (78.) den Siegtreffer. City-Stürmer Sergio Agüero scheiterte mit einem Handelfmeter am französischen Nationaltorhüter Hugo Lloris (13.). Tottenhams Stürmerstar Harry Kane musste nach 58 Minuten verletzt ausgewechselt werden. Die Rückspiele finden am 17. April in Porto und Manchester statt.

    9. April: Augsburg feuert Trainerduo Baum und Lehmann

    Der abstiegsbedrohte FC Augsburg hat sich von Chefcoach Manuel Baum, Co-Trainer Jens Lehmann und dem Technischen Direktor Stephan Schwarz getrennt. Das teilte der Fußball-Bundesligist am Dienstag mit. Zuvor hatte die «Bild»-Zeitung über die Personalien berichtet. Tweet FCA

    9. April: Manager Horst Heldt muss Hannover vorzeitig verlassen

    Hannover 96 hat sich vorzeitig von seinem Manager Horst Heldt getrennt. Das gab der Tabellenletzte der Fußball-Bundesliga am Dienstag bekannt. Grund für den Rauswurf sei, dass der anvisierte Platz im Liga-Mittelfeld in dieser Saison verfehlt worden sei. «Die Sportliche Leitung hat versichert, dass dieses Ziel mit den Transfers erreicht wird und die Mannschaftkonkurrenzfähig ist. Diese Einschätzung hat sich nicht bestätigt», teilte der Club mit. Von elf Rückrunden-Spielenhaben die Niedersachsen nur eines gewonnen. Ein neuer Sportdirektor soll zeitnah verpflichtet werden. «Hannover 96 benötigt einen Neuanfang», hieß es weiter.

    Netzreaktionen FC Bayern — BVB

    8. April: Gladbach-Angreifer Hazard vor Wechsel zu Borussia Dortmund

    Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund steht laut «Kicker» vor dem teuersten Transfer seiner Vereinsgeschichte. Wie das Fachmagazin berichtet, soll Offensivspieler Thorgan Hazard von Borussia Mönchengladbach dem Revierclub bereits sein Wort gegeben haben. Der 26 Jahre alte Belgier hat in Gladbach einen Vertrag bis 2020 und soll etwa 40 Millionen Euro kosten. Bisheriger Rekordhalter beim BVB ist André Schürrle, der im Sommer 2016 für 30 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg nach Dortmund gewechselt war.     

    «Wir haben Thorgan schon vor längerer Zeit signalisiert, dass wir mit ihm verlängern möchten, aber darauf ist er nicht eingegangen. Sechs Wochen vor Saisonende ist das ein klares Signal. Wir gehen davon aus, dass er Borussia nach fünf Jahren verlassen und für sich den nächsten Schritt machen möchte», sagte Max Eberl. Beim BVB würde Hazard, der in dieser Bundesliga-Spielzeit neun Tore erzielt hat, auf Christian Pulisic folgen. Der US-Nationalspieler  wechselt in diesem Sommer für eine Ablösesumme von 64 Millionen Euro zum FC Chelsea.

    8. April: BVB — Schalke auch im Free-TV zu sehen

    Das Revierderby der Fußball-Bundesliga zwischen Titelaspirant Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 wird am 27. April (15.30 Uhr) auch in der ARD live gezeigt. Sky und «Das Erste» werden die Begegnung des 31. Spieltags parallel übertragen. Das gaben die Fernsehsender am Montag bekannt. In der ARD wird die Partie frei empfangbar sein, bei Sky wird sie von den Abonnenten verfolgt werden können, teilte ein Sky-Sprecher mit. Es sei «eine besondere Aktion von Sky und der ARD für alle Fußballfans in Deutschland», hieß es. 

    Sky beginnt seine Berichterstattung um 14.00 Uhr, für die ARD meldet sich Moderator Alexander Bommes von etwa 15.05 Uhr an aus Dortmund. Unterstützt wird er von Sky-Experte Christoph Metzelder, der als ARD-Gesprächsgast dabei sein wird. Der ehemalige Nationalspieler hat sowohl beim BVB als auch bei Schalke 04 gespielt. Kommentiert werden soll das Spiel von Steffen Simon. Neben der Übertragung im Ersten wird Sky das Derby als Einzelspiel und in der Konferenz im Programm haben.

    7. April: Pokal-Halbfinale ausgelost

    Der FC Bayern München muss im Halbfinale des DFB-Pokals beim SV Werder Bremen antreten. Die zweite Begegnung bestreiten Zweitligist Hamburger SV und RB Leipzig. Das ergab die Auslosung am Sonntag in der ARD. Die Halbfinal-Begegnungen werden am 23. und 24. April jeweils um 20.45 Uhr ausgetragen. Das Endspiel wird dann am 25. Mai im Berliner Olympiastadion angepfiffen. Alle drei Partien werden von den Fernsehsendern ARD und Sky live übertragen.

    7. April:  Rummenigge verweigert Kovac Jobgarantie

    Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat Niko Kovac keine Jobgarantie beim FC Bayern München über die Saison hinaus gegeben. «Es gibt keine Jobgarantie für Niemanden. Jeder muss bei Bayern München liefern», sagte Rummenigge am Sonntag in der Fußball-Talkshow «Wontorra» des TV-Senders Sky. Das sei das Prinzip bei Bayern. «Es gibt Druck, aber du musst damit fertig werden», sagte er. Der Vertrag von Kovac ist bis zum 30. Juni 2021 datiert. 

    Rummenigge betonte, dass man die Saison in alle Ruhe zu Ende spielen wolle. Danach werde wie in jedem Club analysiert. Der Vorstandschef räumte ein, dass es im Herbst «kritische Wochen» gegeben habe. Auf die Frage, ob der Job von Kovac gefährdet sei, wenn dieser nicht Meister werde, antwortete Rummenigge: «Wir werden Meister.» Nach namhaften Vorgängern sei es für Kovac nicht leicht, sagte Rummenigge. Man werde den 47-Jährigen «im positiven Sinn begleiten».

    6. April: Drama auf Schalke — Videobeweis entscheidet in Nachspielzeit auf Strafstoß gegen Königsblau

    Der VfB Stuttgart hat den Angriff des 1. FC Nürnberg im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga abgewehrt. Die Schwaben kamen am Samstag zu einem 1:1 (0:1) gegen den Club und verteidigten damit als Tabellen-16. ihren Vorsprung von vier Zählern auf den Konkurrenten. Für Schlusslicht Hannover 96 ist die Lage nach dem 1:3 (1:1) beim VfL Wolfsburg bei sieben Zählern Rückstand auf Stuttgart auf dem Relegationsrang nach dem 28. Spieltag fast aussichtslos. Schalke 04 verlor gegen Eintracht Frankfurt 1:2 (1:1) durch einen Handelfmeter in der zehnten Minute der Nachspielzeit nach Videobeweis und hat als 14. nur noch fünf Punkte Vorsprung auf Stuttgart.

    Im Kampf um einen Champions-League-Platz gelang dem Tabellendritten RB Leipzig mit dem 4:2 (1:2) bei Bayer Leverkusen ein wichtiger Sieg. Fortuna Düsseldorf setzte sich im Duell zweier Teams im Mittelfeld des Bundesliga-Rankings mit 2:1 (1:1) bei Hertha BSC durch und kletterte vor die Berliner auf Platz zehn. Um 18.30 Uhr wird in der Münchner Allianz Arena das Spitzenspiel zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund angepfiffen. Die Gäste gehen mit einem Vorsprung von zwei Punkten in das Top-Duell.

    6. April: Box-Weltmeister Felix Sturm verhaftet

    Der frühere Box-Weltmeister Felix Sturm ist in Köln offenbar auf der Fitness-Messe Fibo festgenommen worden. Das bestätigte die Polizei laut einem Bericht der «Bild»-Zeitung. Die Staatsanwaltschaft Köln habe zuvor einen Haftbefehl erwirkt. Es soll um den Vorwurf der Steuerhinterziehung gehen. Um welche Summe es bei den Vorwürfen geht, ist noch nicht bekannt. Der 40 Jahre alte Boxer aus Leverkusen bestritt seinen letzten Boxkampf 2016.

     
  • Adam 18:33 on 16.04.2019 Постоянная ссылка |
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    40 Jahre Manager und Präsident: Uli Hoeneß spricht über seine schwerste Trainerentlassung, seinen Ehrgeiz und Mbappé 

    Der Aufstieg des FC Bayern München zur Nummer 1 in Deutschland und einem Global Player im internationalen Fußball ist maßgeblich mit dem Wirken von Uli Hoeneß verbunden. Vor 40 Jahren wird er mit erst 27 Jahren Manager. Seit 2016 ist er zum zweiten Mal Präsident des deutschen Rekordmeisters. Amtsmüde wirkt Hoeneß im Interview nicht, zumal sein Lebenswerk mal wieder mitten im Umbruch steckt. «Es ist gerade so viel Arbeit da. Wir haben so viele Themen anzupacken», sagt der 67-Jährige. 

    Herr Hoeneß, welche Erinnerungen haben Sie an den 1. Mai 1979? Wie verlief Ihr erster Arbeitstag? Was haben Sie damals als Manager beim FC Bayern vorgefunden?

    Ich war ganz unternehmungslustig und sehr motiviert, als ich in einem grauen Sakko ankam, einen Notizblock hatte ich unter den Arm geklemmt. Damals habe ich das alte Büro von Robert Schwan übernommen. Da stand ein Schreibtisch drin, und ein Sideboard mit einem Telefon drauf — das war’s. Eine Sekretärin hatte ich nicht. Ich habe zwei Stunden rumtelefoniert, dann bin ich wieder nach Hause gegangen.

    Ihr Notizblock war vermutlich voll mit tollen Ideen?

    Nein. Da stand gar nichts drin. Aber danach ging es los. Ich hatte einen Bekannten, der Geschäftsbeziehungen nach Kuwait hatte. Da bin ich dann mal hingeflogen. Damals brachten Freundschaftsspiele in Deutschland nur 10.000 oder 20.000 Mark ein. Und ich dachte, es kann doch nicht wahr sein, dass der FC Bayern für solche Summen durch die Gegend fährt. Damals haben wir zwölf Millionen Mark Umsatz im Jahr gemacht. Wir hatten 20 Mitarbeiter, heute sind es 1000.

    Das bedeutet der Hernandez-Transfer für Kovac, James und Boateng 21.30hMerchandising, Sponsoring, gab’s das vor Ihrer Zeit schon?

    Merchandising gab es nicht. Wir hatten eine Poststelle. Da lag ein Schal aus, dazu ein paar Postkarten. Das war unsere Abteilung für Fanartikel.

    Sie waren 27, als Sie nach dem frühen Ende ihrer Laufbahn als Spieler Manager wurden. Hatten Sie keine Bedenken vor der Größe der Aufgabe?

    Meine erste schwere Knieverletzung habe ich 1975 im Alter von 23 Jahren im Europapokalfinale in Paris gegen Leeds United erlitten. Eine Meniskusverletzung war damals keine Kleinigkeit. Heute macht man einen kleinen Schnitt, und der Spieler ist in 14 Tagen wieder fit. Ich hatte damals viel Zeit zum Nachdenken. Und Manager wollte ich sowieso mal werden, Trainer kam für mich nicht infrage.

    Kurzbio HoeneßWarum?

    Ich hatte immer eine besondere Beziehung zur wirtschaftlichen Seite des Fußballs. Robert Schwan, damals Manager des FC Bayern, konnte ich immer über die Schulter schauen. Er hat mich schon als Spieler als seinen Mini-Manager betrachtet. Wenn wir etwa in Südamerika waren, und es waren Hotelabrechnungen zu erledigen oder Flugumbuchungen, hat er mich immer mitgenommen.

    Die Kommerzialisierung des FC Bayern hin zu einem Global Player im Fußball dürfte Ihre wohl bedeutendste Leistung sein.

    Ich sah meine wichtigste Aufgabe darin, den FC Bayern unabhängiger von Zuschauereinnahmen zu machen. Als ich anfing, machten diese 85 Prozent des Umsatzes aus. Heute sind es bei knapp 700 Millionen Euro Umsatz noch 18 bis 20 Prozent.

    Wie sind Sie vorgegangen?

    Ich bin in der Anfangszeit viel rumgeflogen. Dahin, wo das große Business war, nach England und in die USA. Ich war in San Francisco bei den 49ers, einer Mannschaft im American Football, und bei den San Francisco Giants, damals World-Series-Sieger im Baseball. Auch Manchester United, die im Fußball mit weitem Abstand im Merchandising die Nummer 1 waren, habe ich besucht. Die hatten schon einen Fanshop und eine eigene Versandabteilung. Durch learning by doing habe ich das aufgearbeitet.

    Was haben Sie denn vor Ort konkret gelernt?

    Als ich in San Francisco war, sollte ich für meinen Sohn eine Lederjacke von Joe Montana mitbringen, dem Quarterback. Da war ich in einem Laden der 49ers in der City und habe zu meiner Frau gesagt: Wenn ich mir das vorstelle, dass beim FC Bayern auch mal an einem Montagmorgen nicht nur die klassischen Fans, sondern Banker und Geschäftsleute für ihre Kids einkaufen, dann haben wir es geschafft.

    Sie haben auch das Fernsehen als ganz große Einnahmequelle erkannt. Sie sollen damals schon die Vision vom Pay-TV gehabt haben?

    Und bin dafür belächelt worden. Mit Gerhard Mayer-Vorfelder, dem damaligen Präsidenten des VfB Stuttgart, habe ich eine Interessensgemeinschaft gegründet. Die hieß «Aktion 50 Millionen». So viel wollten wir unbedingt vom Fernsehen kriegen. Damals bekamen wir alles in allem 20 Millionen Mark. Wir wurden dafür beschimpft.

    Live-Spiele im Fernsehen waren damals noch eine Ausnahme. 

    Wenn ein Europapokalspiel nicht ausverkauft war, wurde oft erst am Spieltag entschieden, ob der Verein einer Live-Übertragung im Fernsehen zustimmt. Das waren harte Fights zwischen ARD, ZDF und den Vereinen — herrlich. 

    Hätte der 27 Jahre junge Uli Hoeneß die Dinge mit der Erfahrung des 67 Jahre alten Uli Hoeneß anders angepackt?

    Damals bin ich wilder gewesen. Ich bin heute viel milder in der Auseinandersetzung. Ich wollte mit dem FC Bayern nach oben kommen. Meine Auseinandersetzungen mit Gladbachs Helmut Grashoff, Bremens Willi Lemke oder anderen Managern waren legendär. Da habe ich viel mehr mit den Ellbogen gekämpft. Wenn man oben angekommen ist, kann man verteilen. Aber bist du ganz oben bist, musst du fighten.

    Haben Sie die persönlichen Fehden mit Lemke oder später mit dem Trainer Christoph Daum auch als Antrieb gebraucht? 

    Durch die Polarisierung haben wir den FC Bayern viel interessanter gemacht als die meisten anderen Vereine. Es gab viele Clubs in großen Städten, die Möglichkeiten hatten wie der FC Bayern: Ich denke an Hamburg, Köln, Stuttgart, Frankfurt, Berlin. Oder an 1860! In den 60er Jahren war Sechzig in München der große Verein.

    Warum kann kein Verein dem FC Bayern dauerhaft Paroli bieten? Selbst Borussia Dortmund gelingt das, wie die sechs Jahre vor dieser spannenden Saison gezeigt haben, allenfalls temporär.

    Aber jetzt sind sie ein sehr ernstzunehmender Gegner geworden. Das liegt auch daran, dass sie mit Hans-Joachim Watzke und Reinhard Rauball in der Führung eine große Kontinuität besitzen, wie wir sie beim FC Bayern immer hatten. Ich bin jetzt 40 Jahre da. Dann kamen Franz Beckenbauer und Karl-Heinz Rummenigge. Wir haben versucht, bei Trainern und Manager wenig Fluktuation zu haben.

    Eine Abrechnung mit den BVB-Schlaffis 10.18Ist Kontinuität also das Erfolgsgeheimnis des FC Bayern?

    Die schlechtesten Jahre beim FC Bayern waren immer die, wenn wir auf der Trainerposition recht große Fluktuation hatten. Ich denke, dass heute viele Vereine nach München schauen, was der Marktführer macht, und dann versuchen, das Beste abzukupfern.

    Beckenbauer, Hoeneß, Rummenigge: Warum ist es Ihnen so wichtig, Spieler mit einer FC-Bayern-Vita an den entscheidenden Schaltstellen des Vereins zu installieren?

    Es ist hilfreich, wenn du in wichtigen Positionen Leute einbauen kannst, die Stallgeruch haben, die als Spieler die DNA des FC Bayern aufgesaugt haben. Das ist keine unabdingbare Voraussetzung, aber es ist hilfreich. Klar ist aber: Irgendwann müssen Karl-Heinz und ich hier die Plätze freimachen. Auch ich hatte mit 27, als ich angefangen habe, keine Ahnung, wie es geht. Aber ich habe es gelernt. Das war learning by doing. Die Chance gibt es auch jetzt für junge Ex-Spieler. Hasan Salihamidzic etwa macht einen sehr guten Job als Sportdirektor.

    Wenn über die nächste Führungsgeneration beim FC Bayern gesprochen wird, fällt der Name Oliver Kahn. 

    Wir sind in sehr konkreten Gesprächen mit Oliver. Wir sind aber nicht unter Zeitdruck, weil Karl-Heinz seinen Vertrag als Vorstandsvorsitzender bis Ende 2021 verlängert hat. 

    Was qualifiziert Kahn?

    Mir gefällt Olivers Entwicklung nach der Spieler-Karriere. Er hat sich als Experte im Fernsehen fantastisch entwickelt, ein Fernstudium in Betriebswirtschaft gemacht und eine Firma gegründet. Wir haben hier jemanden, der den Fußball als Torwart auf allerhöchstem Niveau erlebt hat und zugleich in der Lage ist, im wirtschaftlichen Bereich seinen Mann zu stehen. Das reizt uns so.

    Es war von einer Art Probejahr für beide Seiten die Rede. Wann beginnt dies?

    Es ist derzeit vorgesehen, dass es am 1. Januar 2020 losgeht.

    Das Fußballgeschäft hat sich in Ihren 40 Jahren als Macher rasant entwickelt. Wie liefen zum Beispiel Transfers früher ab?

    Da war viel mehr Abenteuer dabei. Als wir Rabah Madjer, der in unserem Europapokalfinale gegen den FC Porto 1987 dieses legendäre Hackentor erzielte, verpflichten wollten, bin ich nicht direkt nach Porto, sondern nach Lissabon geflogen. Mit einem Leihwagen bin ich dann quer durch die Pampa gefahren, nur, um mich in Porto heimlich mit der Familie Madjer treffen zu können. Oder als wir Roque Santa Cruz 1999 in Paraguay abgeworben haben. Da haben wir mit dem Vereinspräsidenten in dessen Haus verhandelt. Die ganze Familie war dabei. Und nebenan im Wohnzimmer warteten die ganze Zeit 25 Journalisten. Das waren schon verrückte Erlebnisse. 

    Es gehörte also Versteckspiel dazu?

    Als wir Michael Sternkopf verpflichten wollten, bin ich mit Jupp Heynckes mit dem Zug nach Karlsruhe gefahren zu dessen Eltern. Am Bahnhof habe ich gesagt: Jupp, wir brauchen noch Blumen. Und am nächsten Tag stand’s dann groß in der Zeitung: Heynckes und Hoeneß mit Blumenstrauß im Taxi bei der Familie Sternkopf. 

    Der Jungstar des KSC wechselte 1990 für 3,4 Millionen Mark zum FC Bayern. Jetzt haben Sie 80 Millionen Euro für den französischen Weltmeister Lucas Hernández von Atlético Madrid ausgegeben. Die 100-Millionen-Marke ist ganz nah. Fällt sie noch in diesem Sommer?

    Dieses Jahr sicherlich nicht. Und ich muss zugeben, auch 80 Millionen hätte ich mir vor zehn Jahren nicht vorstellen können. Aber man muss berücksichtigen, dass wir in diesem Zeitraum auch unseren Umsatz verdoppelt haben. Da ist es klar, dass auch die Ausgaben zunehmen. Die Gehälter sind gestiegen, ebenso die Transfersummen. Dass sie diese Dimensionen erreicht haben, hat damit zu tun, dass ausländische Investoren, Oligarchen, amerikanische Hedgefonds und sogar ganze Staaten wie Abu Dhabi und Katar ins Fußballgeschäft eingestiegen sind. 

    Über die Rekordausgabe des FC Bayern für Hernández ist kontrovers diskutiert worden. Wie haben Sie das aufgenommen?

    Ich habe mich gewundert, dass unsere 80 Millionen so kritisch gesehen wurden. Vor kurzem hieß es noch, mit seiner vorsichtigen Transferpolitik habe der FC Bayern keine Chance mehr, in die Phalanx der englischen und spanischen Topclubs sowie von Paris Saint-Germain einzudringen. Jetzt liefern wir, und die Leute schreien: Wie kann man für einen Spieler 80 Millionen ausgeben? Was hätten die Leute erst geschrien, wenn wir Kylian Mbappé gekauft hätten.

    Fakten zu Uli Hoeneß

    Würden Sie den gern zum FC Bayern holen? Paris hat schon vor knapp zwei Jahren 180 Millionen Euro für Mbappé bezahlt. 

    Mbappé würde ich sofort kaufen. Der Spieler ist toll. Aber für den fehlt uns das notwendige Geld.

    Kann ein Spieler tatsächlich mehr als 200 Millionen wert sein?

    Es geht nicht darum, ob ein Mbappé das wert ist. Die Frage lautet, ob es sich jemand leisten kann, dieses Geld auszugeben, ohne in wirtschaftliche Schwierigkeiten zu geraten. Ich habe gelesen, das teuerste Bild der Welt hat bei einer Versteigerung fast 400 Millionen Euro gekostet. Ist ein Kunstwerk das wert? Natürlich nicht! Aber wenn es einer unbedingt besitzen will und so viel Geld dafür bezahlt, ist das letztlich seine Entscheidung.

    Stichwort Geld: Waren Vertragsverhandlungen mit den Spielern in Ihrer Anfangszeit als Manager einfacher, weil nicht immer Berater im Spiel waren? War der clevere Manager Hoeneß da im Vorteil?

    Nein, weil ich nie jemanden über den Tisch gezogen habe. Die schönsten Verhandlungen waren übrigens die mit den Ehefrauen von Spielern, mit Martina Effenberg zum Beispiel. Mit Frau Schuster habe ich auch mal verhandelt, als wir Bernd Schuster zum FC Bayern holen wollten, was aber dann nicht geklappt hat.

    Was waren die Meilensteine in der Entwicklung des FC Bayern?

    Ganz wichtig war, dass wir es geschafft haben, im Bereich Marketing sehr schnell in die europäische Spitzenklasse aufzurücken. Und als Jürgen Klinsmann 1995 als Spieler zu uns kam, haben wir richtig mit dem Trikotverkauf begonnen. Merchandising wurde zu einem Element. Mit Fanartikeln setzen wir 100 Millionen Euro im Jahr um. Ein Meilenstein war auch die Wiedervereinigung. Mit der Öffnung der Grenzen kam eine ganze Welle ehemaliger DDR-Bürger zu uns. Als ich 1979 anfing, hatten wir 8000 Mitglieder. Heute sind es fast 300 000.

    Würden Sie den FC Bayern also als Wendegewinner bezeichnen?

    Absolut. Ein weiterer ganz bedeutender Meilenstein war dann 2005 die Allianz Arena. Das Stadion hat den FC Bayern in eine völlig neue Welt geführt. Fußballspiele sind zum Event geworden. Sogar das Pokalspiel neulich gegen Heidenheim, einen Zweitligisten, war ausverkauft. In den 70er Jahren haben wir dreimal nacheinander den Europapokal gewonnen. Und der Besucherschnitt im Olympiastadion lag trotzdem ungefähr nur bei 35.000. 

    Sie haben die Bedeutung der Trainer für den Erfolg des FC Bayern angesprochen. Sie haben viele erlebt — und manche auch entlassen müssen.

    Und das ist das Schwierigste. Das sind Tiefpunkte der eigenen Karriere. Denn ich habe dabei immer auch die menschliche Komponente gesehen. Ich kann mich an Fälle erinnern, da ist mir der Hals zugegangen, wenn man einem Mann, mit dem man oft jahrelang prima zusammengearbeitet hat, sagen musste, dass es nicht mehr weitergeht.

    kahn fc bayern_11.45Können Sie Beispiele nennen? 

    Die Entlassung von Jupp Heynckes 1991 habe ich ja schon oft als meinen größten Fehler bezeichnet. Verrückt war es auch bei Ottmar Hitzfeld. Den habe ich mit seinem Assistenten Michael Henke und den Ehefrauen zu mir nach Hause eingeladen. Meine Frau hat gekocht. Erst haben wir die Trennung besprochen und anschließend schön gegessen und bis drei Uhr morgens gefeiert. So geht es auch. Otto Rehhagel haben wir 1996 nach einem verlorenen Spiel an die Säbener Straße kommen lassen, um ihm zu sagen, dass Schluss ist. Ich wäre im Büro von Franz Beckenbauer am liebsten unter dem Präsidententisch verschwunden. Franz war damals knallhart. Ich hätte das damals nicht machen wollen. Bei der Gelegenheit möchte ich auch einmal sagen, dass Rehhagel inzwischen ein sehr guter Freund von uns geworden ist.

    Niko Kovac ist nach dem Triple-Coach Jupp Heynckes und anderen berühmten Trainern wie Pep Guardiola in große Fußstapfen getreten. Er hat kein einfaches erstes Jahr als Bayern-Trainer zu bestehen. Was muss er leisten, damit Sie ihm auch die Zukunft anvertrauen? 

    Was heißt, was muss er leisten? Mir hat gefallen, wie er die Mannschaft aus dem schwierigen Tal im November herausgeführt hat. Die Mannschaft ist im Umbruch. Wir haben Niko Kovac auch aufgebürdet, mit Arjen Robben und Franck Ribéry den Übergang zu schaffen. Da ist klar, dass man auch mal Geduld haben muss.

    Die Ruhmeshalle des FC Bayern umfasst viele große Spieler. Wo ordnen Sie die angesprochenen Champions-League-Sieger Robben und Ribéry ein, wenn Sie sie demnächst verabschieden werden?

    Ich kann mich noch entsinnen, als Franck nach München kam. Da dachte er, jetzt mache ich zwei, drei Jahre hier und dann ruft Real Madrid oder so etwas. Dann ist er über zehn Jahre eine wichtige Stütze des FC Bayern geworden. Ebenso wie Arjen Robben, der nach der Verpflichtung von Real Madrid 2009 bei uns eine überragende Karriere hingelegt hat mit dem legendären Siegtor im Champions-League-Finale 2013 in Wembley als Krönung. Franck und Arjen gehören für mich in die Phalanx solcher Spieler wie Beckenbauer, Maier, Müller, Rummenigge, Breitner, Lerby, Lahm, Schweinsteiger — und wie sie alle heißen, da möchte ich keinen vergessen.  

    In dieser Saison gab es viel Kritik. Sie hätten den Umbruch der Mannschaft verpasst und auch keinen Plan für den Wechsel an der Spitze des Vereins. Kovac galt als Trainer-Notlösung. Wie sehr hat Sie das angestachelt?

    Mir hat es furchtbar gestunken, weil es sehr unsachliche Kritik gab. Einen Übergang könnte man so abwickeln, dass man Leute, denen man dankbar sein muss und die viel geleistet haben, vor den Kopf stößt. Das ist aber nicht meine Welt. Ich habe hier beim FC Bayern immer dafür gekämpft, dass wir Persönlichkeiten wie Arjen und Franck, auch einem Rafinha, einen vernünftigen Abgang verschaffen. Und zwar in einem Jahr des Übergangs, ohne einen totalen sportlichen Einbruch zu erleben.

    Sie haben den Zeitpunkt für den Umbruch also nicht verpasst?

    Ich habe mich letztens sehr gewundert. Beim tollen 3:2 im Länderspiel in den Niederlanden standen fünf Bayern-Spieler in der Startelf, darunter nur der ältere Manuel Neuer sowie vier Junge:  Joshua Kimmich, Niklas Süle, Leon Goretzka und Serge Gnabry, alle Jahrgang 1995. Kein anderer Verein stellte mehr als einen Spieler. Der Verein, der am meisten kritisiert wurde, dass er den Übergang nicht geschafft haben soll, erfreut beim Neuaufbau der Nationalmannschaft am meisten. 

    FDer Verjüngungsprozess muss dennoch weitergehen, oder?

    Benjamin Pavard und Lucas Hernández sind weitere junge Spieler, die wir verpflichtet haben. Dazu ist Corentin Tolisso praktisch ein Neuzugang, der fast die ganze Saison verletzt war. Und der eine oder andere wird vielleicht noch dazu kommen. 

    Pavard und Hernández sind Weltmeister — und Franzosen. Es war immer ein Bestreben des FC Bayern, auch den Großteil der deutschen Nationalmannschaft zu stellen. Bleibt es bei diesem Anspruch?

    Die Nationalmannschaft hat immer dann ihre erfolgreichsten Phasen, wenn der FC Bayern genügend Spieler liefert. Ich denke an die WM-Titel 1974 und 2014, auch 1990 hatte der Kern eine prägende Vergangenheit bei uns. Wir sind gerade dabei, wieder zu liefern. Beim DFB in Frankfurt sollten sie einige Kerzen aufstellen, dass der FC Bayern für neue Erfolge genug Spieler parat hat.

    Ist das größte Investitionsprogramm in der Vereinsgeschichte eine Reaktion auf die Befürchtung, international abgehängt zu werden. Oder wollen Sie vor allem die nationale Dominanz wiederherstellen?

    Weder noch. Wir sind der Meinung, es ist der Zeitpunkt gekommen, an dem der FC Bayern sein hart erarbeitetes Geld in den Markt gibt, um wieder eine neue, junge Mannschaft auf den Platz zu führen.

    Ob als Spieler, Manager oder Präsident — die Bundesliga hat Ihr gesamtes Fußballer-Leben begleitet.

    Und wird es auch immer tun. 

    Es kursieren immer wieder die Pläne einer Superleague. Auch eine Reform der Champions League wird diskutiert, etwa mit Spielen auch am Wochenende. Was halten Sie davon?

    Vorstand und Aufsichtsrat des FC Bayern haben festgelegt, dass wir die Bundesliga als wichtigstes Element in unserer Vereinspolitik sehen. Der Superleague haben wir eine Absage erteilt. Einer Club-WM alle zwei oder vier Jahre stehen wir dagegen positiv gegenüber. Die Kritiker vergessen, dass wir nicht eine zusätzliche Belastung für die Spieler erwägen, sondern einen Wettbewerb anstelle des Confed Cups. Für diesen sportlich unwichtigen Wettbewerb mussten wir unsere Nationalspieler abstellen und haben nichts dafür gekriegt. Da finden wir eine Club-WM besser, bei der wir richtig Geld verdienen. Als Kaufmann muss man dafür Verständnis haben. 

    Was halten Sie von Champions-League-Spielen am Wochenende? 

    Um ehrlich zu sein, wäre es mir am liebsten, wenn das Wochenende der Bundesliga vorbehalten bliebe.

    Seit 1979 bestimmen Sie bis auf eine kurze Phase während Ihrer Haftstrafe die Geschicke des FC Bayern. Im November läuft Ihre Amtszeit als Präsident ab. Haben Sie sich persönlich eine Deadline an der Spitze des FC Bayern gesetzt? 

    Ich werde mich nach der Saison in aller Ruhe mit meiner Familie zusammensetzen und bis Ende Juni entscheiden, ob ich noch einmal antrete oder nicht. Diesen Fahrplan kennen alle im Verein. Es ist gerade so viel Arbeit da. Wir haben so viele Themen anzupacken. Ich denke an den Einstieg von BMW für Audi oder den Aufbau der neuen Mannschaft. Ich bin in der Sache total entspannt. Eines ist aber auch klar: Man darf sich nicht einbilden, dass man unersetzlich ist. Jeder ist ersetzbar. Der eine mehr, der andere weniger.

     
  • Adam 12:14 on 16.04.2019 Постоянная ссылка |
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    Sport kompakt: Pal Dardai und Hertha BSC gehen nach der Saison getrennte Wege 

    Von «A» wie American Football über «F» wie Fußball bis «Z» wie Zehnkampf: Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden irgendwo auf dem Globus mal mehr, mal weniger bedeutende Events statt, die aufgrund der Dominanz weniger Sportarten schnell untergehen können und keine wirkliche Beachtung finden.

    +++ 16. April: Dardai nächste Saison nicht mehr Cheftrainer bei Hertha BSC

    Fußball-Bundesligist Hertha BSC und Cheftrainer Pal Dardai gehen nach Ende der Saison getrennte Wege. Der Verein bestätigte am Dienstag Meldungen, wonach der 43-Jährige seinen Posten bei den Berlinern aufgibt. Der TV-Sender «Sky» und die «Bild» hatten zuvor darüber berichtet. Der Ungar hatte das Amt beim aktuellen Tabellen-Elften im Februar 2015 übernommen und die «Alte Dame» in seinen beiden ersten Jahren auf die Plätze sieben und sechs geführt. In der Saison 2016/17 führte Dardai Hertha nach acht Jahren Pause wieder in einen internationalen Wettbewerb.

    +++ 15. April: 96 Tote — Liverpool gedenkt Opfern der Hillsborough-Katastrophe +++

    Zum 30. Jahrestag der Hillsborough-Katastrophe hat die Stadt Liverpool der 96 Todesopfer des Unglücks gedacht. Auch die Mannschaft des FC Liverpool und deren Trainer Jürgen Klopp legten vor der Gedenktafel am Stadion Anfield einen Kranz nieder. Am 15. April 1989 waren beim Pokal-Halbfinale zwischen dem FC Liverpool und Nottingham Forest in Sheffield 94 Menschen im Gedränge einer völlig überfüllten Zuschauertribüne ums Leben gekommen. Zwei weitere starben später an den Folgen. Die meisten Opfer waren Fußball-Anhänger des FC Liverpool.

    Um 15.06 Uhr, dem Zeitpunkt, als das Pokalspiel vor 30 Jahren abgebrochen wurde, fanden in Liverpool mehrere Schweigeminuten statt. Der Verkehr in der Stadt wurde teilweise gestoppt, Flaggen hingen auf halbmast, und die Rathausglocke wurde 96 Mal geläutet. In der Kathedrale von Liverpool gab es einen Gedenkgottesdienst.

    15-Liverpool erinnert an Katastrophe im Hillsborough-Stadion-6026385170001

    Zudem öffnete der FC Liverpool am Montagnachmittag sein Stadion für Besucher, die dort in aller Stille sitzen konnten. Der Club hatte bereits am Sonntag mit einer großen Choreographie in Anfield und einer Schweigeminute vor dem Anpfiff des Heimspiels gegen den FC Chelsea der Opfer gedacht.

    +++ 15. April: Thomas Tuchel aufgebracht: «Wir haben keine Spieler»

    Thomas Tuchel kann bisweilen sehr emotional sein, wenn ihm irgendetwas nicht passt. Das bewies der deutsche Trainer von Paris Saint-Germain nach dem bitteren 1:5 (1:1) seines Teams beim Tabellenzweiten OSC Lille. Nach dem Schlusspfiff brach es geradezu aus ihm heraus: Aufgebracht beklagte er sich darüber, dass sein Kader zu klein sei: «Wir haben keine Spieler. Es ist offensichtlich, aber niemand spricht darüber, weil wir gewinnen. Aber jeder muss wissen, mit 14 oder 15 Spielern ist das nicht jede Woche möglich», sagte der 45-Jährige nach dem Spitzenspiel der Ligue 1 am späten Sonntagabend.

    PSG hat in der französischen Meisterschaft zwar 17 Punkte Vorsprung vor Lille und braucht nur noch einen Sieg aus den verbleibenden sieben Spielen, um den Titel zu holen. Aber dem früheren BVB-Coach war das angesichts von neuen Verletzungen von Kapitän Thiago Silva und Thomas Meunier sowie der Roten Karte von Juan Bernat in Lille völlig egal.

    «Wir vermissen Cavani und Neymar seit Wochen. Auch Di Maria und Marquinhos sind noch verletzt, wir spielen mit kranken oder untertrainierten Spielern», meinte Tuchel aufgebracht und beklagte, dass er den deutschen Nationalspieler Thilo Kehrer trotz dessen Krankheit habe einwechseln müssen.

    Der PSG-Trainer kündigte eine Analyse der personellen Situation mit Sportdirektor Antero Henrique an: «Wir müssen alles reflektieren, weil so ist es viel zu viel. Wir müssen ehrlich zueinander sein und die wahren Gründe dafür herausbekommen.» Die nächste Chance auf den vorzeitigen Meistertitel hat das verletzungsgeplagte Starensemble am Mittwoch im Nachholspiel beim FC Nantes. Es wäre die insgesamt achte Meisterschaft für PSG und die erste für Tuchel.

    +++14. April: Manuel Neuer schon wieder verletzt +++

    Manuel Neuer droht die nächste Verletzungspause. Der 33-Jährige verletzte sich beim 4:1 (2:0) des FC Bayern München bei Fortuna Düsseldorf am Sonntag ohne Einwirkung des Gegners an der Wade und musste in der 53. Minute ausgewechselt werden. Die Blessur zog sich der Nationaltorhüter bei einem Ausfallschritt zu, anschließend humpelte er mit gesenktem Kopf vom Feld.

    «Es ist dieselbe Wade, die ihm vor zwei Wochen schon Probleme bereitet hat», sagte Trainer Niko Kovac nach dem Spiel: «Wir müssen die MRT-Untersuchung am Montag abwarten. Wenn er sich verletzt hat, würde uns das schon treffen.» In der Rückrunde der Fußball-Bundesliga hatte Neuer schon zwei Spiele wegen einer Daumenverletzung und eines wegen Wadenproblemen verpasst. In der vergangenen Saison kam er wegen eines Mittelfußbruches nur auf drei Liga-Einsätze.

    +++ 14. April: Stuttgarts Ascacibar sorgt mit Spuck-Attacke für Aufregung +++

    In der Nachspielzeit leistete sich Stuttgarts Santiago Ascacibar beim 0:1 des VfB gegen Bayer Leverkusen den großen Aufreger des bisherigen Spieltags. Seine Spuckattacke in Richtung des Siegtorschützen Kai Havertz ahndete Schiedsrichter Tobias Stieler mit der Roten Karte. «Solche Leute braucht man nicht in der Bundesliga», schimpfte Leverkusens Kevin Volland über den Argentinier. Auch VfB-Trainer Markus Weinzierl kritisierte seinen Mittelfeldspieler: «Er hat der Mannschaft einen Bärendienst erwiesen. So etwas darf nicht passieren. Du musst deine Emotionen im Griff haben. Die Rote Karte schadet uns im Abstiegskampf.» 

    Mit dem fünften sieglosen Spiel in Serie kommt Stuttgart auf dem Relegationsplatz nicht voran, der 1. FC Nürnberg ist nach dem 1:1 gegen den FC Schalke 04 nun nur noch drei Punkte zurück.

    +++ 13. April: Dortmund mindestens für eine Nacht Tabellenführer +++

    Borussia Dortmund ist mit einem Zittersieg zumindest für 21 Stunden an die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga zurückgekehrt. Eine Woche nach der 0:5-Pleite im Gipfel beim FC Bayern München bezwang der BVB am Samstag den FSV Mainz 05 angeführt vom überragenden Teenager Jadon Sancho mit 2:1 (2:0), überzeugte aber nur eine Halbzeit. Damit liegen die Dortmunder zunächst wieder zwei Punkte vor den Münchnern, die erst am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) bei Fortuna Düsseldorf antreten müssen.

    Der zweite Liga-Doppelpack von Sancho (18./24. Minute) sorgte für Erleichterung nach einer Woche voller Frust beim Meisterschafts-Anwärter. Nicht nur der Mainzer Anschlusstreffer durch Robin Quaison (83.) ließ das Team von Trainer Lucien Favre in der Schlussphase aber noch gehörig zittern. Torwart Roman Bürki rettete mit mehreren starken Paraden den Sieg. Der BVB hat nun in jedem der 15 Saison-Heimspiele mindestens zwei Tore erzielt und ist im eigenen Stadion seit dem 1:2 gegen Mainz vor knapp einem Jahr ungeschlagen. 

    +++ 11. April: Supertalent Joao Felix schockt dezimierte Eintracht — 2:4 bei Benfica +++

    Die beeindruckende Erfolgsserie von Eintracht Frankfurt in der Europa League hat ein bitteres Ende gefunden. Nach zehn mitunter furiosen Spielen ohne Niederlage im Wettbewerb verlor der lange dezimierte DFB-Pokalsieger am Donnerstag im Viertelfinal-Hinspiel beim portugiesischen Rekordmeister Benfica Lissabon 2:4 (1:2) und droht damit auszuscheiden.

    Benficas überragender Jungstar Joao Felix mit einem Dreierpack (21./Foulelfmeter, 43., 53. Minute) und Ruben Dias (50.) nutzten die Überzahl der Hausherren, nachdem Frankfurts Abwehrspieler Evan Ndicka bereits nach 20 Minuten wegen einer Notbremse die Rote Karte gesehen hatte. Doch die Hoffnung bleibt: Luka Jovic (40.) und Goncalo Paciencia (72.) erzielten vor 54 175 Zuschauern wichtige Auswärtstore für den im 16. Pflichtspiel des Jahres erstmals unterlegenen Bundesligisten. So ist das Weiterkommen im Rückspiel in einer Woche vor heimischer Kulisse durchaus noch möglich.

    +++ 11. April: FC Zürich überrascht Malouda mit «einvernehmlichem» Rausschmiss +++

    Der frühere französische Vize-Weltmeister Florent Malouda hat auf Twitter überrascht auf seine Freistellung als Assistenztrainer beim FC Zürich reagiert. «Wirklich, das habe ich nicht gewusst ..??», schrieb der 38-Jährige als Antwort auf eine Mitteilung des Schweizer Fußball-Erstligisten. Dieser hatte zuvor erklärt, dass man «in gegenseitigem Einvernehmen» beschlossen habe, «die kürzlich begonnene Zusammenarbeit zu beenden». Es habe sich «herausgestellt, dass die verschiedenen Projekte, in welchen Florent Malouda weiterhin engagiert ist, zeitlich nicht mit den vom FCZ vorgesehenen Aufgaben kompatibel sind», hieß es weiter.

    Malouda hatte 2012 mit dem FC Chelsea die Champions League gewonnen und verlor 2006 mit Frankreichs Nationalmannschaft das WM-Finale gegen Italien. Seit Februar unterstützte Malouda in Zürich den Trainerstab im Talent- und Stürmertraining.Tweet FC Zürich Malouda

    +++11. April: VfB Stuttgart holt Sven Mislintat als Sportdirektor

    Der VfB Stuttgart hat Sven Mislintat als Sportdirektor verpflichtet. Der frühere Chefscout von Borussia Dortmund unterschrieb beim abstiegsbedrohten Tabellen-16. einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021. Das bestätigte der VfB am Donnerstag nach entsprechenden Medienberichten. «Sven Mislintat hat sich in seiner langjährigen beruflichen Laufbahn ein hohes Maß an Reputation erarbeitet. Mit seinem Wissen, seinem Netzwerk und seiner Art, Fußball zu denken, passt er perfekt zu uns», sagte VfB-Sportvorstand Thomas Hitzlsperger.

    Mislintat, dessen Vertrag auch für die 2. Liga gelten soll, erwarb sich in Dortmund einen guten Ruf als Entdecker von Toptalenten wie zuletzt Ousmane Dembelé oder Jadon Sancho. Nach seiner Zeit beim BVB war Mislintat von Ende 2017 bis Anfang Februar diesen Jahres «Head of Recruitment» beim Premier-League-Club FC Arsenal. In Stuttgart wird der 46-Jährige von sofort an gemeinsam mit Hitzlsperger für die Kaderplanung verantwortlich sein, zudem soll Mislintat das Scouting der Schwaben wieder verbessern.

    +++ 11. April: Nowitzkis NBA-Laufbahn nach 21 Jahren beendet +++

    Das war’s. Die glorreiche NBA-Laufbahn von  Basketball-Superstar Dirk Nowitzki ist nach 21 Jahren mit einem hochemotionalen Schlusspunkt beim langjährigen Rivalen San Antonio Spurs zuende gegangen. Ein knapp zweiminütiges Video der Gastgeber unter dem Motto «Thank you, Dirk» rührte den 40 Jahre alten Profi der Dallas Mavericks schon vor Anpfiff seiner letzten Partie zu Tränen.  Die 94:105 (37:57)-Niederlage wurde danach fast zur Nebensache, während jeder von Nowitzkis insgesamt 20 Punkten von beiden Fanlagern ausgiebig gefeiert wurde.

    Einen Tag nach der emotionalen Abschiedsgala vor heimischer Kulisse (120:109 gegen Phoenix Suns) sollte das letzte Hurra nach über zwei Dekaden ausgerechnet beim Dauerkonkurrenten aus Texas stattfinden. «Wenn es irgendwo passt, dann San Antonio. Sie waren immer ein bisschen unser großer Bruder und unser Vorbild. Wir haben viel erlebt mit ihnen», hatte Nowitzki vor seiner letzten Partie in der nordamerikanischen Profiliga kommentiert. Seine Familie und «die komplette Mavs-Association» reisten deshalb mit den Mavericks zum letzten Saisonspiel.

    Er wolle nochmal «ein paar Dreier draufholzen», bekräftigte Nowitzki, nachdem bei seinem letzten Heimspiel in Dallas unter anderem die NBA-Legenden Larry Bird und Scottie Pippen gekommen waren, um den Deutschen zu verabschieden. Mit den Spurs um ihr jahrelang sehr erfolgreiches Star-Trio Tim Duncan, Manu Ginobili und Tony Parker hatte sich Nowitzki in den Playoffs immer wieder heiße Duelle geliefert. Als sich der Mavericks-Star zum Abschluss seiner 21. Saison nochmal die Ehre gab, war aber keiner seiner Rivalen mehr da: Duncan und Ginobili sind bereits zurückgetreten, der Franzose Parker lässt seine Karriere bei den Charlotte Hornets ausklingen.

    Spurs-Trainer Greg Popovych hatte Nowitzki schon vor der Partie in den höchsten Tönen gelobt. «Dirk ist ein großer Leader, er hatte eine einzigartige Karriere. Er hat es immer gehasst zu verlieren», stellte Popovych fest. Auch in seinem letzten Spiel hätte der scheidende Superstar gerne noch einmal gewonnen, doch sein Team lag schon nach einem Viertel mit 16:30 zurück. Nowitzki traf acht seiner 21 Würfe und holte zudem zehn Rebounds. 46,8 Sekunden vor Schluss wurde er letztmals ausgewechselt, weshalb sich das Publikum komplett von seinen Sitzen erhob und für Nowitzki applaudierte. Die schillernde Sportlerkarriere ist vorbei.

    +++ 10. April: «Tragischer Notfall im direkten Umfeld der Mannschaft» beim 1. FC Köln +++

    Das mitreißende 4:4 (2:1) im Zweitliga-Westduell zwischen dem MSV Duisburg und dem 1. FC Köln rückte nach Spielschluss schnell in den Hintergrund. Denn im engeren Umfeld des Zweitliga-Spitzenreiters aus Köln ist es am Mittwoch zu einem tragischen Notfall gekommen. Dies wurde unmittelbar im Anschluss des Nachholspiels bekannt. Aus diesem Grund verzichteten auch beide Clubs auf Spieler- und Trainer-Interviews, wie die jeweiligen Pressesprecher mitteilten.

    Der FC wollte zunächst keine näheren Einzelheiten zu dem Vorfall nennen. «Wir bitten um Verständnis, dass wir vorerst keine Details kommunizieren», teilte der Club auf Twitter mit. Nach Informationen der «Bild»-Zeitung soll der Vater von Köln-Trainer Markus Anfang einen Herzinfarkt erlitten haben. Köln Notfall Tweet

    Während des höchst unterhaltsamen Spiels hatte es diesbezüglich noch keine Anzeichen gegeben. Dabei sahen die Kölner wie der sichere Sieger aus, doch Kevin Wolze rette dem MSV Duisburg mit einem späten Freistoß-Tor (81. Minute) immerhin einen Punkt im Kampf um den Klassenverbleib. Für die Kölner bleibt es aber trotzdem eine komfortable Situation. Der Tabellenführer, der am nächsten Montag im Schlagerspiel auf den Hamburger SV trifft, hat sechs Runden vor Saisonschluss zehn Punkte Vorsprung auf den Dritten. 

    Die Duisburger schoben sich bei vier Punkten Rückstand auf den Relegationsrang auf Platz 17 vor. Vor 25 675 Zuschauern in der Duisburger Arena trafen zuvor Jhon Cordoba (24./53.), Louis Schaub (47.) und Simon Terodde (54.) für Köln, Moritz Stoppelkamp (2./71.) und Lukas Fröde (29.) für Duisburg.

    10. April: Ex-DFB-Präsident Grindel tritt von internationalen Ämtern zurück

    Der ehemalige DFB-Präsident Reinhard Grindel ist auch von seinen internationalen Ämtern bei den Verbänden UEFA und FIFA zurückgetreten. Er werde seine Posten als Vize-Präsident der Europäischen Fußball-Union und im Council des Weltverbands abgeben, teilte der frühere Chef des Deutschen Fußball-Bundes mit.

    02-DFB-Präsident Grindel tritt zurück-6021634771001

    10. April: Jetzt ist es offiziell — Marco Rose übernimmt in Gladbach

    Die Personalie war längst ein offenes Geheimnis, jetzt hat der Klub sie offiziell bestätigt: Marco Rose wird zur kommenden Saison als Nachfolger von Dieter Hecking erwartungsgemäß neuer Trainer bei Borussia Mönchengladbach. Diese Entscheidung gaben der Fußball-Bundesligist und Roses aktueller Arbeitgeber RB Salzburg bekannt. Am Dienstag der vergangenen Woche hatte die Borussia verkündet, dass der erst im November bis 2020 verlängerte Kontrakt mit Hecking zum 30. Juni dieses Jahres vorzeitig endet. 

    «Marco Rose hat in Salzburg in den vergangenen sechs Jahren hervorragende Arbeit geleistet und wir freuen uns, dass er ab der kommenden Saison bei uns sein wird», sagte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl. Rose bezeichnete den Wechsel in die Bundesliga als «eine schwierige Entscheidung für mich, aber eine Entscheidung, die ich mit voller Überzeugung treffe».

    10. April: Ermittlungen wegen rassistischer Sprüche beim Länderspiel in Wolfsburg

    Wegen des Vorwurfs, während eines Fußball-Länderspiels die Nationalspieler Ilkay Gündogan und Leroy Sané mit rassistischen Bezeichnungen beleidigt zu haben, ermittelt die Staatsanwaltschaft Braunschweig gegen drei Männer aus Wolfsburg und Braunschweig. Sie sollen beim Spiel Deutschland — Serbien am 20. März in Wolfsburg die beiden Spieler als «Bimbo» und «Neger» bezeichnet haben. Außerdem sollen sie einem Zeugen zufolge unter anderem auch «Heil Hitler» gerufen haben, berichtete die «Bild»-Zeitung. 

    «Es wird derzeit ermittelt, ob sich die Beschuldigten einer Volksverhetzung, eines Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und einer Beleidigung hinreichend verdächtig gemacht haben könnten», sagte die Sprecherin der Braunschweiger Staatsanwältin Julia Meyer. 

    Die drei hätten eingeräumt, einige Spieler als «Neger», «Bimbo» oder «Türke» betitelt zu haben. Dies sei jedoch ohne rassistischen Hintergrund geschehen, man habe sich nur über die Leistung der Spieler geärgert. Volksverhetzende oder rechtspopulistische Reden hätten sie in Abrede gestellt, erklärte die Staatsanwältin. Die Affäre ins Rollen gebracht hatte der Journalist André Voigt, der ein Video veröffentlicht hatte, in dem er von verbalen Ausfällen einiger Zuschauer während der Partie der deutschen Nationalmannschaft gegen Serbien berichtetet hatte.

    10. April: St. Pauli trennt sich von Trainer Kauczinksi und Sportchef Stöver

    Der Fußball-Zweitligist FC St. Pauli hat auf die zuletzt unbefriedigenden sportlichen Ergebnisse reagiert und Trainer Markus Kauczinski sowie Sportchef Uwe Stöver freigestellt. Wie der Hamburger Verein mitteilte, wird der Niederländer Jos Luhukay neuer Trainer. Stövers Aufgaben übernimmt bis zum Saisonende der Kaufmännische Geschäftsführer Andreas Rettig. Die Kiezkicker sind seit vier Spielen sieglos. «Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, gerade weil wir Uwe und Markus persönlich sehr schätzen. Aber im Sinne des FC St. Pauli halten wir diesen Schritt für notwendig, um die Saison sportlich erfolgreich zu beenden und die Weichen für die neue Saison stellen zu können», sagte Vereinspräsident Oke Göttlich. Jos Luhukay hat zuletzt in England bei Sheffield Wednesday gearbeitet.

    9. April: Liverpool und Tottenham gewinnen Hinspiele in der Champions League

    Der FC Liverpool und Trainer Jürgen Klopp haben sich eine gute Ausgangsposition für den Einzug in das Halbfinale der Champions League erarbeitet. Am Dienstag bezwang der frühere englische Fußball-Rekordmeister im Viertelfinal-Hinspiel den FC Porto mit 2:0 (2:0). Vor 52.000 Zuschauern an der Anfield Road erzielten die früheren Bundesligaprofis Naby Keita in der fünften Minute und Roberto Firmino nach 26 Minuten die Tore für die Gastgeber. 

    Im zweiten Spiel bezwang Tottenham Hotspur den Premier-League-Rivalen Manchester City 1:0 (0:0). Bei der Königsklassen-Premiere im neuen Tottenham-Stadium in London erzielte der ehemalige Leverkusener und Hamburger Heung-Min Son (78.) den Siegtreffer. City-Stürmer Sergio Agüero scheiterte mit einem Handelfmeter am französischen Nationaltorhüter Hugo Lloris (13.). Tottenhams Stürmerstar Harry Kane musste nach 58 Minuten verletzt ausgewechselt werden. Die Rückspiele finden am 17. April in Porto und Manchester statt.

    9. April: Augsburg feuert Trainerduo Baum und Lehmann

    Der abstiegsbedrohte FC Augsburg hat sich von Chefcoach Manuel Baum, Co-Trainer Jens Lehmann und dem Technischen Direktor Stephan Schwarz getrennt. Das teilte der Fußball-Bundesligist am Dienstag mit. Zuvor hatte die «Bild»-Zeitung über die Personalien berichtet. Tweet FCA

    9. April: Manager Horst Heldt muss Hannover vorzeitig verlassen

    Hannover 96 hat sich vorzeitig von seinem Manager Horst Heldt getrennt. Das gab der Tabellenletzte der Fußball-Bundesliga am Dienstag bekannt. Grund für den Rauswurf sei, dass der anvisierte Platz im Liga-Mittelfeld in dieser Saison verfehlt worden sei. «Die Sportliche Leitung hat versichert, dass dieses Ziel mit den Transfers erreicht wird und die Mannschaftkonkurrenzfähig ist. Diese Einschätzung hat sich nicht bestätigt», teilte der Club mit. Von elf Rückrunden-Spielenhaben die Niedersachsen nur eines gewonnen. Ein neuer Sportdirektor soll zeitnah verpflichtet werden. «Hannover 96 benötigt einen Neuanfang», hieß es weiter.

    Netzreaktionen FC Bayern — BVB

    8. April: Gladbach-Angreifer Hazard vor Wechsel zu Borussia Dortmund

    Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund steht laut «Kicker» vor dem teuersten Transfer seiner Vereinsgeschichte. Wie das Fachmagazin berichtet, soll Offensivspieler Thorgan Hazard von Borussia Mönchengladbach dem Revierclub bereits sein Wort gegeben haben. Der 26 Jahre alte Belgier hat in Gladbach einen Vertrag bis 2020 und soll etwa 40 Millionen Euro kosten. Bisheriger Rekordhalter beim BVB ist André Schürrle, der im Sommer 2016 für 30 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg nach Dortmund gewechselt war.     

    «Wir haben Thorgan schon vor längerer Zeit signalisiert, dass wir mit ihm verlängern möchten, aber darauf ist er nicht eingegangen. Sechs Wochen vor Saisonende ist das ein klares Signal. Wir gehen davon aus, dass er Borussia nach fünf Jahren verlassen und für sich den nächsten Schritt machen möchte», sagte Max Eberl. Beim BVB würde Hazard, der in dieser Bundesliga-Spielzeit neun Tore erzielt hat, auf Christian Pulisic folgen. Der US-Nationalspieler  wechselt in diesem Sommer für eine Ablösesumme von 64 Millionen Euro zum FC Chelsea.

    8. April: BVB — Schalke auch im Free-TV zu sehen

    Das Revierderby der Fußball-Bundesliga zwischen Titelaspirant Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 wird am 27. April (15.30 Uhr) auch in der ARD live gezeigt. Sky und «Das Erste» werden die Begegnung des 31. Spieltags parallel übertragen. Das gaben die Fernsehsender am Montag bekannt. In der ARD wird die Partie frei empfangbar sein, bei Sky wird sie von den Abonnenten verfolgt werden können, teilte ein Sky-Sprecher mit. Es sei «eine besondere Aktion von Sky und der ARD für alle Fußballfans in Deutschland», hieß es. 

    Sky beginnt seine Berichterstattung um 14.00 Uhr, für die ARD meldet sich Moderator Alexander Bommes von etwa 15.05 Uhr an aus Dortmund. Unterstützt wird er von Sky-Experte Christoph Metzelder, der als ARD-Gesprächsgast dabei sein wird. Der ehemalige Nationalspieler hat sowohl beim BVB als auch bei Schalke 04 gespielt. Kommentiert werden soll das Spiel von Steffen Simon. Neben der Übertragung im Ersten wird Sky das Derby als Einzelspiel und in der Konferenz im Programm haben.

    7. April: Pokal-Halbfinale ausgelost

    Der FC Bayern München muss im Halbfinale des DFB-Pokals beim SV Werder Bremen antreten. Die zweite Begegnung bestreiten Zweitligist Hamburger SV und RB Leipzig. Das ergab die Auslosung am Sonntag in der ARD. Die Halbfinal-Begegnungen werden am 23. und 24. April jeweils um 20.45 Uhr ausgetragen. Das Endspiel wird dann am 25. Mai im Berliner Olympiastadion angepfiffen. Alle drei Partien werden von den Fernsehsendern ARD und Sky live übertragen.

    7. April:  Rummenigge verweigert Kovac Jobgarantie

    Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat Niko Kovac keine Jobgarantie beim FC Bayern München über die Saison hinaus gegeben. «Es gibt keine Jobgarantie für Niemanden. Jeder muss bei Bayern München liefern», sagte Rummenigge am Sonntag in der Fußball-Talkshow «Wontorra» des TV-Senders Sky. Das sei das Prinzip bei Bayern. «Es gibt Druck, aber du musst damit fertig werden», sagte er. Der Vertrag von Kovac ist bis zum 30. Juni 2021 datiert. 

    Rummenigge betonte, dass man die Saison in alle Ruhe zu Ende spielen wolle. Danach werde wie in jedem Club analysiert. Der Vorstandschef räumte ein, dass es im Herbst «kritische Wochen» gegeben habe. Auf die Frage, ob der Job von Kovac gefährdet sei, wenn dieser nicht Meister werde, antwortete Rummenigge: «Wir werden Meister.» Nach namhaften Vorgängern sei es für Kovac nicht leicht, sagte Rummenigge. Man werde den 47-Jährigen «im positiven Sinn begleiten».

    6. April: Drama auf Schalke — Videobeweis entscheidet in Nachspielzeit auf Strafstoß gegen Königsblau

    Der VfB Stuttgart hat den Angriff des 1. FC Nürnberg im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga abgewehrt. Die Schwaben kamen am Samstag zu einem 1:1 (0:1) gegen den Club und verteidigten damit als Tabellen-16. ihren Vorsprung von vier Zählern auf den Konkurrenten. Für Schlusslicht Hannover 96 ist die Lage nach dem 1:3 (1:1) beim VfL Wolfsburg bei sieben Zählern Rückstand auf Stuttgart auf dem Relegationsrang nach dem 28. Spieltag fast aussichtslos. Schalke 04 verlor gegen Eintracht Frankfurt 1:2 (1:1) durch einen Handelfmeter in der zehnten Minute der Nachspielzeit nach Videobeweis und hat als 14. nur noch fünf Punkte Vorsprung auf Stuttgart.

    Im Kampf um einen Champions-League-Platz gelang dem Tabellendritten RB Leipzig mit dem 4:2 (1:2) bei Bayer Leverkusen ein wichtiger Sieg. Fortuna Düsseldorf setzte sich im Duell zweier Teams im Mittelfeld des Bundesliga-Rankings mit 2:1 (1:1) bei Hertha BSC durch und kletterte vor die Berliner auf Platz zehn. Um 18.30 Uhr wird in der Münchner Allianz Arena das Spitzenspiel zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund angepfiffen. Die Gäste gehen mit einem Vorsprung von zwei Punkten in das Top-Duell.

    6. April: Box-Weltmeister Felix Sturm verhaftet

    Der frühere Box-Weltmeister Felix Sturm ist in Köln offenbar auf der Fitness-Messe Fibo festgenommen worden. Das bestätigte die Polizei laut einem Bericht der «Bild»-Zeitung. Die Staatsanwaltschaft Köln habe zuvor einen Haftbefehl erwirkt. Es soll um den Vorwurf der Steuerhinterziehung gehen. Um welche Summe es bei den Vorwürfen geht, ist noch nicht bekannt. Der 40 Jahre alte Boxer aus Leverkusen bestritt seinen letzten Boxkampf 2016.

     
  • Adam 06:35 on 16.04.2019 Постоянная ссылка |
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    Uli Hoeneß plant: Oliver Kahn soll am 1. Januar beim FC Bayern beginnen 

    Der ehemalige Fußball-Nationaltorhüter Oliver Kahn soll als Anwärter auf den Vorstandsvorsitz Anfang kommenden Jahres zum FC Bayern München zurückkehren.

    «Es ist derzeit vorgesehen, dass es am 1. Januar 2020 losgeht», sagt Vereinspräsident Uli Hoeneß im Interview der Deutschen Presse-Agentur. «Wir sind in sehr konkreten Gesprächen mit Oliver», ergänzt der 67 Jahre alte Aufsichtsratschef.

    Der frühere Bayern-Kapitän Kahn (49) ist Hoeneß’ Wunschlösung für die Nachfolge von Karl-Heinz Rummenigge (63). «Wir sind aber nicht unter Zeitdruck, weil Karl-Heinz seinen Vertrag als Vorstandsvorsitzender bis Ende 2021 verlängert hat», erklärt Hoeneß. Rummenigge will nach dann knapp 20 Jahren an der Spitze des Vorstandes aufhören. Kahn soll zuvor erprobt und von Amtsinhaber Rummenigge eingearbeitet werden.

    Hoeneß hält Kahn für qualifiziert für den anspruchsvollen Job an der Spitze der FC Bayern München AG. «Mir gefällt Olivers Entwicklung nach der Spieler-Karriere. Er hat sich als Experte im Fernsehen fantastisch entwickelt, ein Fernstudium in Betriebswirtschaft gemacht und eine Firma gegründet. Wir haben hier jemanden, der den Fußball als Torwart auf allerhöchstem Niveau erlebt hat und zugleich in der Lage ist, im wirtschaftlichen Bereich seinen Mann zu stehen. Das reizt uns so», begründet der Präsident und langjährige Manager.

    Kahn spielte von 1994 bis 2008 für den FC Bayern. Er gewann mit dem deutschen Rekordmeister zahlreiche Titel. Höhepunkt war der Gewinn der Champions League 2001. Aktuell führt der gebürtige Karlsruher ein Unternehmen (Goalplay) und arbeitet als Fußballexperte für das ZDF.

     
  • Adam 23:33 on 15.04.2019 Постоянная ссылка |
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    2. Liga Montagsspiel: Remis im Top-Spiel: Köln und HSV trennen sich 1:1 

    Der 1. FC Köln und der Hamburger SV haben sich im Top-Duell der 2. Fußball-Bundesliga unentschieden getrennt. Der eingewechselte Manuel Wintzheimer (85. Minute) rettete dem HSV mit seinem Treffer zum 1:1 (0:1)-Endstand einen wichtigen Punkt im Kampf um den Aufstieg.

    Der Tabellenführer aus Köln war vor der Pause durch Dominick Drexlers (26.) neuntes Saisontor in Führung gegangen. Der ersatzgeschwächte Tabellenzweite aus dem Norden hatte sich das Remis durch eine starke zweite Halbzeit verdient.

    Nach dem achten Spiel ohne Niederlage haben die Kölner zum Abschluss des 29. Spieltages weiter sieben Punkte Vorsprung auf die Hamburger und zehn Zähler mehr als Union Berlin auf dem Aufstiegsrelegationsplatz. Die Hanseaten blieben zwar in der vierten Partie nacheinander ohne Sieg, hielten Union aber mit drei Punkten auf Abstand.

    Betreut wurde der FC von Trainer Markus Anfang, dessen Vater Dieter sich nach dem am Mittwoch erlittenen Herzinfarkt zumindest auf dem Weg der Besserung befindet. Für das Spiel der Top-Favoriten hatten die Kölner 150.000 Kartenanfragen erhalten.

    Während die Kölner in Bestbesetzung antreten konnten, musste der HSV in den verletzten Pierre-Michel Lasogga und Aaron Hunt sowie dem gesperrten Lewis Holtby seine drei wohl namhaftesten Spieler ersetzen. Für den zum FC Bayern München wechselnden Jungstar Fiete Arp war auch als letzter gesunder Stürmer kein Platz im Kader. Wolf begann lieber mit Spielmacher Berkay Özcan als sogenannter falscher Neun.

    Der Ex-Stuttgarter fand aber kaum ins Spiel. Das dominierten die Kölner, die in einer umkämpften, aber chancenarmen ersten Halbzeit jedoch eine Standard-Situation zur Führung brauchten: Nach einem Eckball von Johannes Geis, verlängerte Marco Höger und Drexler drückte den Ball aus zwei Metern über die Linie.

    Nach der Pause übernahm der HSV mehr und mehr die Spiel-Kontrolle. Die Gäste agierten nun mutiger, die Kölner standen zu tief. Die erste echte Chance der Hamburger hatte ihr Bester, Bakery Jatta, der nach Hereingabe von Khaled Narey knapp danebenschoss (53.). Die zweite hatte der Gambier auch, als er nach starkem Solo zu eigensinnig war und verzog (69.). Doch dann kam Wintzheimer.

     
  • Adam 16:06 on 15.04.2019 Постоянная ссылка |
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    Sport kompakt: Thomas Tuchel meckert nach 1:5-Niederlage: «Wir haben keine Spieler» 

    Von «A» wie American Football über «F» wie Fußball bis «Z» wie Zehnkampf: Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden irgendwo auf dem Globus mal mehr, mal weniger bedeutende Events statt, die aufgrund der Dominanz weniger Sportarten schnell untergehen können und keine wirkliche Beachtung finden.

    +++ 15. April: Thomas Tuchel aufgebracht: «Wir haben keine Spieler»

    Thomas Tuchel kann bisweilen sehr emotional sein, wenn ihm irgendetwas nicht passt. Das bewies der deutsche Trainer von Paris Saint-Germain nach dem bitteren 1:5 (1:1) seines Teams beim Tabellenzweiten OSC Lille. Nach dem Schlusspfiff brach es geradezu aus ihm heraus: Aufgebracht beklagte er sich darüber, dass sein Kader zu klein sei: «Wir haben keine Spieler. Es ist offensichtlich, aber niemand spricht darüber, weil wir gewinnen. Aber jeder muss wissen, mit 14 oder 15 Spielern ist das nicht jede Woche möglich», sagte der 45-Jährige nach dem Spitzenspiel der Ligue 1 am späten Sonntagabend.

    PSG hat in der französischen Meisterschaft zwar 17 Punkte Vorsprung vor Lille und braucht nur noch einen Sieg aus den verbleibenden sieben Spielen, um den Titel zu holen. Aber dem früheren BVB-Coach war das angesichts von neuen Verletzungen von Kapitän Thiago Silva und Thomas Meunier sowie der Roten Karte von Juan Bernat in Lille völlig egal.

    «Wir vermissen Cavani und Neymar seit Wochen. Auch Di Maria und Marquinhos sind noch verletzt, wir spielen mit kranken oder untertrainierten Spielern», meinte Tuchel aufgebracht und beklagte, dass er den deutschen Nationalspieler Thilo Kehrer trotz dessen Krankheit habe einwechseln müssen.

    Der PSG-Trainer kündigte eine Analyse der personellen Situation mit Sportdirektor Antero Henrique an: «Wir müssen alles reflektieren, weil so ist es viel zu viel. Wir müssen ehrlich zueinander sein und die wahren Gründe dafür herausbekommen.» Die nächste Chance auf den vorzeitigen Meistertitel hat das verletzungsgeplagte Starensemble am Mittwoch im Nachholspiel beim FC Nantes. Es wäre die insgesamt achte Meisterschaft für PSG und die erste für Tuchel.

    +++14. April: Manuel Neuer schon wieder verletzt +++

    Manuel Neuer droht die nächste Verletzungspause. Der 33-Jährige verletzte sich beim 4:1 (2:0) des FC Bayern München bei Fortuna Düsseldorf am Sonntag ohne Einwirkung des Gegners an der Wade und musste in der 53. Minute ausgewechselt werden. Die Blessur zog sich der Nationaltorhüter bei einem Ausfallschritt zu, anschließend humpelte er mit gesenktem Kopf vom Feld.

    «Es ist dieselbe Wade, die ihm vor zwei Wochen schon Probleme bereitet hat», sagte Trainer Niko Kovac nach dem Spiel: «Wir müssen die MRT-Untersuchung am Montag abwarten. Wenn er sich verletzt hat, würde uns das schon treffen.» In der Rückrunde der Fußball-Bundesliga hatte Neuer schon zwei Spiele wegen einer Daumenverletzung und eines wegen Wadenproblemen verpasst. In der vergangenen Saison kam er wegen eines Mittelfußbruches nur auf drei Liga-Einsätze.

    +++ 14. April: Stuttgarts Ascacibar sorgt mit Spuck-Attacke für Aufregung +++

    In der Nachspielzeit leistete sich Stuttgarts Santiago Ascacibar beim 0:1 des VfB gegen Bayer Leverkusen den großen Aufreger des bisherigen Spieltags. Seine Spuckattacke in Richtung des Siegtorschützen Kai Havertz ahndete Schiedsrichter Tobias Stieler mit der Roten Karte. «Solche Leute braucht man nicht in der Bundesliga», schimpfte Leverkusens Kevin Volland über den Argentinier. Auch VfB-Trainer Markus Weinzierl kritisierte seinen Mittelfeldspieler: «Er hat der Mannschaft einen Bärendienst erwiesen. So etwas darf nicht passieren. Du musst deine Emotionen im Griff haben. Die Rote Karte schadet uns im Abstiegskampf.» 

    Mit dem fünften sieglosen Spiel in Serie kommt Stuttgart auf dem Relegationsplatz nicht voran, der 1. FC Nürnberg ist nach dem 1:1 gegen den FC Schalke 04 nun nur noch drei Punkte zurück.

    +++ 13. April: Dortmund mindestens für eine Nacht Tabellenführer +++

    Borussia Dortmund ist mit einem Zittersieg zumindest für 21 Stunden an die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga zurückgekehrt. Eine Woche nach der 0:5-Pleite im Gipfel beim FC Bayern München bezwang der BVB am Samstag den FSV Mainz 05 angeführt vom überragenden Teenager Jadon Sancho mit 2:1 (2:0), überzeugte aber nur eine Halbzeit. Damit liegen die Dortmunder zunächst wieder zwei Punkte vor den Münchnern, die erst am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) bei Fortuna Düsseldorf antreten müssen.

    Der zweite Liga-Doppelpack von Sancho (18./24. Minute) sorgte für Erleichterung nach einer Woche voller Frust beim Meisterschafts-Anwärter. Nicht nur der Mainzer Anschlusstreffer durch Robin Quaison (83.) ließ das Team von Trainer Lucien Favre in der Schlussphase aber noch gehörig zittern. Torwart Roman Bürki rettete mit mehreren starken Paraden den Sieg. Der BVB hat nun in jedem der 15 Saison-Heimspiele mindestens zwei Tore erzielt und ist im eigenen Stadion seit dem 1:2 gegen Mainz vor knapp einem Jahr ungeschlagen. 

    +++ 11. April: Supertalent Joao Felix schockt dezimierte Eintracht — 2:4 bei Benfica +++

    Die beeindruckende Erfolgsserie von Eintracht Frankfurt in der Europa League hat ein bitteres Ende gefunden. Nach zehn mitunter furiosen Spielen ohne Niederlage im Wettbewerb verlor der lange dezimierte DFB-Pokalsieger am Donnerstag im Viertelfinal-Hinspiel beim portugiesischen Rekordmeister Benfica Lissabon 2:4 (1:2) und droht damit auszuscheiden.

    Benficas überragender Jungstar Joao Felix mit einem Dreierpack (21./Foulelfmeter, 43., 53. Minute) und Ruben Dias (50.) nutzten die Überzahl der Hausherren, nachdem Frankfurts Abwehrspieler Evan Ndicka bereits nach 20 Minuten wegen einer Notbremse die Rote Karte gesehen hatte. Doch die Hoffnung bleibt: Luka Jovic (40.) und Goncalo Paciencia (72.) erzielten vor 54 175 Zuschauern wichtige Auswärtstore für den im 16. Pflichtspiel des Jahres erstmals unterlegenen Bundesligisten. So ist das Weiterkommen im Rückspiel in einer Woche vor heimischer Kulisse durchaus noch möglich.

    +++ 11. April: FC Zürich überrascht Malouda mit «einvernehmlichem» Rausschmiss +++

    Der frühere französische Vize-Weltmeister Florent Malouda hat auf Twitter überrascht auf seine Freistellung als Assistenztrainer beim FC Zürich reagiert. «Wirklich, das habe ich nicht gewusst ..??», schrieb der 38-Jährige als Antwort auf eine Mitteilung des Schweizer Fußball-Erstligisten. Dieser hatte zuvor erklärt, dass man «in gegenseitigem Einvernehmen» beschlossen habe, «die kürzlich begonnene Zusammenarbeit zu beenden». Es habe sich «herausgestellt, dass die verschiedenen Projekte, in welchen Florent Malouda weiterhin engagiert ist, zeitlich nicht mit den vom FCZ vorgesehenen Aufgaben kompatibel sind», hieß es weiter.

    Malouda hatte 2012 mit dem FC Chelsea die Champions League gewonnen und verlor 2006 mit Frankreichs Nationalmannschaft das WM-Finale gegen Italien. Seit Februar unterstützte Malouda in Zürich den Trainerstab im Talent- und Stürmertraining.Tweet FC Zürich Malouda

    +++11. April: VfB Stuttgart holt Sven Mislintat als Sportdirektor

    Der VfB Stuttgart hat Sven Mislintat als Sportdirektor verpflichtet. Der frühere Chefscout von Borussia Dortmund unterschrieb beim abstiegsbedrohten Tabellen-16. einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021. Das bestätigte der VfB am Donnerstag nach entsprechenden Medienberichten. «Sven Mislintat hat sich in seiner langjährigen beruflichen Laufbahn ein hohes Maß an Reputation erarbeitet. Mit seinem Wissen, seinem Netzwerk und seiner Art, Fußball zu denken, passt er perfekt zu uns», sagte VfB-Sportvorstand Thomas Hitzlsperger.

    Mislintat, dessen Vertrag auch für die 2. Liga gelten soll, erwarb sich in Dortmund einen guten Ruf als Entdecker von Toptalenten wie zuletzt Ousmane Dembelé oder Jadon Sancho. Nach seiner Zeit beim BVB war Mislintat von Ende 2017 bis Anfang Februar diesen Jahres «Head of Recruitment» beim Premier-League-Club FC Arsenal. In Stuttgart wird der 46-Jährige von sofort an gemeinsam mit Hitzlsperger für die Kaderplanung verantwortlich sein, zudem soll Mislintat das Scouting der Schwaben wieder verbessern.

    +++ 11. April: Nowitzkis NBA-Laufbahn nach 21 Jahren beendet +++

    Das war’s. Die glorreiche NBA-Laufbahn von  Basketball-Superstar Dirk Nowitzki ist nach 21 Jahren mit einem hochemotionalen Schlusspunkt beim langjährigen Rivalen San Antonio Spurs zuende gegangen. Ein knapp zweiminütiges Video der Gastgeber unter dem Motto «Thank you, Dirk» rührte den 40 Jahre alten Profi der Dallas Mavericks schon vor Anpfiff seiner letzten Partie zu Tränen.  Die 94:105 (37:57)-Niederlage wurde danach fast zur Nebensache, während jeder von Nowitzkis insgesamt 20 Punkten von beiden Fanlagern ausgiebig gefeiert wurde.

    Einen Tag nach der emotionalen Abschiedsgala vor heimischer Kulisse (120:109 gegen Phoenix Suns) sollte das letzte Hurra nach über zwei Dekaden ausgerechnet beim Dauerkonkurrenten aus Texas stattfinden. «Wenn es irgendwo passt, dann San Antonio. Sie waren immer ein bisschen unser großer Bruder und unser Vorbild. Wir haben viel erlebt mit ihnen», hatte Nowitzki vor seiner letzten Partie in der nordamerikanischen Profiliga kommentiert. Seine Familie und «die komplette Mavs-Association» reisten deshalb mit den Mavericks zum letzten Saisonspiel.

    Er wolle nochmal «ein paar Dreier draufholzen», bekräftigte Nowitzki, nachdem bei seinem letzten Heimspiel in Dallas unter anderem die NBA-Legenden Larry Bird und Scottie Pippen gekommen waren, um den Deutschen zu verabschieden. Mit den Spurs um ihr jahrelang sehr erfolgreiches Star-Trio Tim Duncan, Manu Ginobili und Tony Parker hatte sich Nowitzki in den Playoffs immer wieder heiße Duelle geliefert. Als sich der Mavericks-Star zum Abschluss seiner 21. Saison nochmal die Ehre gab, war aber keiner seiner Rivalen mehr da: Duncan und Ginobili sind bereits zurückgetreten, der Franzose Parker lässt seine Karriere bei den Charlotte Hornets ausklingen.

    Spurs-Trainer Greg Popovych hatte Nowitzki schon vor der Partie in den höchsten Tönen gelobt. «Dirk ist ein großer Leader, er hatte eine einzigartige Karriere. Er hat es immer gehasst zu verlieren», stellte Popovych fest. Auch in seinem letzten Spiel hätte der scheidende Superstar gerne noch einmal gewonnen, doch sein Team lag schon nach einem Viertel mit 16:30 zurück. Nowitzki traf acht seiner 21 Würfe und holte zudem zehn Rebounds. 46,8 Sekunden vor Schluss wurde er letztmals ausgewechselt, weshalb sich das Publikum komplett von seinen Sitzen erhob und für Nowitzki applaudierte. Die schillernde Sportlerkarriere ist vorbei.

    +++ 10. April: «Tragischer Notfall im direkten Umfeld der Mannschaft» beim 1. FC Köln +++

    Das mitreißende 4:4 (2:1) im Zweitliga-Westduell zwischen dem MSV Duisburg und dem 1. FC Köln rückte nach Spielschluss schnell in den Hintergrund. Denn im engeren Umfeld des Zweitliga-Spitzenreiters aus Köln ist es am Mittwoch zu einem tragischen Notfall gekommen. Dies wurde unmittelbar im Anschluss des Nachholspiels bekannt. Aus diesem Grund verzichteten auch beide Clubs auf Spieler- und Trainer-Interviews, wie die jeweiligen Pressesprecher mitteilten.

    Der FC wollte zunächst keine näheren Einzelheiten zu dem Vorfall nennen. «Wir bitten um Verständnis, dass wir vorerst keine Details kommunizieren», teilte der Club auf Twitter mit. Nach Informationen der «Bild»-Zeitung soll der Vater von Köln-Trainer Markus Anfang einen Herzinfarkt erlitten haben. Köln Notfall Tweet

    Während des höchst unterhaltsamen Spiels hatte es diesbezüglich noch keine Anzeichen gegeben. Dabei sahen die Kölner wie der sichere Sieger aus, doch Kevin Wolze rette dem MSV Duisburg mit einem späten Freistoß-Tor (81. Minute) immerhin einen Punkt im Kampf um den Klassenverbleib. Für die Kölner bleibt es aber trotzdem eine komfortable Situation. Der Tabellenführer, der am nächsten Montag im Schlagerspiel auf den Hamburger SV trifft, hat sechs Runden vor Saisonschluss zehn Punkte Vorsprung auf den Dritten. 

    Die Duisburger schoben sich bei vier Punkten Rückstand auf den Relegationsrang auf Platz 17 vor. Vor 25 675 Zuschauern in der Duisburger Arena trafen zuvor Jhon Cordoba (24./53.), Louis Schaub (47.) und Simon Terodde (54.) für Köln, Moritz Stoppelkamp (2./71.) und Lukas Fröde (29.) für Duisburg.

    10. April: Ex-DFB-Präsident Grindel tritt von internationalen Ämtern zurück

    Der ehemalige DFB-Präsident Reinhard Grindel ist auch von seinen internationalen Ämtern bei den Verbänden UEFA und FIFA zurückgetreten. Er werde seine Posten als Vize-Präsident der Europäischen Fußball-Union und im Council des Weltverbands abgeben, teilte der frühere Chef des Deutschen Fußball-Bundes mit.

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    10. April: Jetzt ist es offiziell — Marco Rose übernimmt in Gladbach

    Die Personalie war längst ein offenes Geheimnis, jetzt hat der Klub sie offiziell bestätigt: Marco Rose wird zur kommenden Saison als Nachfolger von Dieter Hecking erwartungsgemäß neuer Trainer bei Borussia Mönchengladbach. Diese Entscheidung gaben der Fußball-Bundesligist und Roses aktueller Arbeitgeber RB Salzburg bekannt. Am Dienstag der vergangenen Woche hatte die Borussia verkündet, dass der erst im November bis 2020 verlängerte Kontrakt mit Hecking zum 30. Juni dieses Jahres vorzeitig endet. 

    «Marco Rose hat in Salzburg in den vergangenen sechs Jahren hervorragende Arbeit geleistet und wir freuen uns, dass er ab der kommenden Saison bei uns sein wird», sagte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl. Rose bezeichnete den Wechsel in die Bundesliga als «eine schwierige Entscheidung für mich, aber eine Entscheidung, die ich mit voller Überzeugung treffe».

    10. April: Ermittlungen wegen rassistischer Sprüche beim Länderspiel in Wolfsburg

    Wegen des Vorwurfs, während eines Fußball-Länderspiels die Nationalspieler Ilkay Gündogan und Leroy Sané mit rassistischen Bezeichnungen beleidigt zu haben, ermittelt die Staatsanwaltschaft Braunschweig gegen drei Männer aus Wolfsburg und Braunschweig. Sie sollen beim Spiel Deutschland — Serbien am 20. März in Wolfsburg die beiden Spieler als «Bimbo» und «Neger» bezeichnet haben. Außerdem sollen sie einem Zeugen zufolge unter anderem auch «Heil Hitler» gerufen haben, berichtete die «Bild»-Zeitung. 

    «Es wird derzeit ermittelt, ob sich die Beschuldigten einer Volksverhetzung, eines Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und einer Beleidigung hinreichend verdächtig gemacht haben könnten», sagte die Sprecherin der Braunschweiger Staatsanwältin Julia Meyer. 

    Die drei hätten eingeräumt, einige Spieler als «Neger», «Bimbo» oder «Türke» betitelt zu haben. Dies sei jedoch ohne rassistischen Hintergrund geschehen, man habe sich nur über die Leistung der Spieler geärgert. Volksverhetzende oder rechtspopulistische Reden hätten sie in Abrede gestellt, erklärte die Staatsanwältin. Die Affäre ins Rollen gebracht hatte der Journalist André Voigt, der ein Video veröffentlicht hatte, in dem er von verbalen Ausfällen einiger Zuschauer während der Partie der deutschen Nationalmannschaft gegen Serbien berichtetet hatte.

    10. April: St. Pauli trennt sich von Trainer Kauczinksi und Sportchef Stöver

    Der Fußball-Zweitligist FC St. Pauli hat auf die zuletzt unbefriedigenden sportlichen Ergebnisse reagiert und Trainer Markus Kauczinski sowie Sportchef Uwe Stöver freigestellt. Wie der Hamburger Verein mitteilte, wird der Niederländer Jos Luhukay neuer Trainer. Stövers Aufgaben übernimmt bis zum Saisonende der Kaufmännische Geschäftsführer Andreas Rettig. Die Kiezkicker sind seit vier Spielen sieglos. «Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, gerade weil wir Uwe und Markus persönlich sehr schätzen. Aber im Sinne des FC St. Pauli halten wir diesen Schritt für notwendig, um die Saison sportlich erfolgreich zu beenden und die Weichen für die neue Saison stellen zu können», sagte Vereinspräsident Oke Göttlich. Jos Luhukay hat zuletzt in England bei Sheffield Wednesday gearbeitet.

    9. April: Liverpool und Tottenham gewinnen Hinspiele in der Champions League

    Der FC Liverpool und Trainer Jürgen Klopp haben sich eine gute Ausgangsposition für den Einzug in das Halbfinale der Champions League erarbeitet. Am Dienstag bezwang der frühere englische Fußball-Rekordmeister im Viertelfinal-Hinspiel den FC Porto mit 2:0 (2:0). Vor 52.000 Zuschauern an der Anfield Road erzielten die früheren Bundesligaprofis Naby Keita in der fünften Minute und Roberto Firmino nach 26 Minuten die Tore für die Gastgeber. 

    Im zweiten Spiel bezwang Tottenham Hotspur den Premier-League-Rivalen Manchester City 1:0 (0:0). Bei der Königsklassen-Premiere im neuen Tottenham-Stadium in London erzielte der ehemalige Leverkusener und Hamburger Heung-Min Son (78.) den Siegtreffer. City-Stürmer Sergio Agüero scheiterte mit einem Handelfmeter am französischen Nationaltorhüter Hugo Lloris (13.). Tottenhams Stürmerstar Harry Kane musste nach 58 Minuten verletzt ausgewechselt werden. Die Rückspiele finden am 17. April in Porto und Manchester statt.

    9. April: Augsburg feuert Trainerduo Baum und Lehmann

    Der abstiegsbedrohte FC Augsburg hat sich von Chefcoach Manuel Baum, Co-Trainer Jens Lehmann und dem Technischen Direktor Stephan Schwarz getrennt. Das teilte der Fußball-Bundesligist am Dienstag mit. Zuvor hatte die «Bild»-Zeitung über die Personalien berichtet. Tweet FCA

    9. April: Manager Horst Heldt muss Hannover vorzeitig verlassen

    Hannover 96 hat sich vorzeitig von seinem Manager Horst Heldt getrennt. Das gab der Tabellenletzte der Fußball-Bundesliga am Dienstag bekannt. Grund für den Rauswurf sei, dass der anvisierte Platz im Liga-Mittelfeld in dieser Saison verfehlt worden sei. «Die Sportliche Leitung hat versichert, dass dieses Ziel mit den Transfers erreicht wird und die Mannschaftkonkurrenzfähig ist. Diese Einschätzung hat sich nicht bestätigt», teilte der Club mit. Von elf Rückrunden-Spielenhaben die Niedersachsen nur eines gewonnen. Ein neuer Sportdirektor soll zeitnah verpflichtet werden. «Hannover 96 benötigt einen Neuanfang», hieß es weiter.

    Netzreaktionen FC Bayern — BVB

    8. April: Gladbach-Angreifer Hazard vor Wechsel zu Borussia Dortmund

    Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund steht laut «Kicker» vor dem teuersten Transfer seiner Vereinsgeschichte. Wie das Fachmagazin berichtet, soll Offensivspieler Thorgan Hazard von Borussia Mönchengladbach dem Revierclub bereits sein Wort gegeben haben. Der 26 Jahre alte Belgier hat in Gladbach einen Vertrag bis 2020 und soll etwa 40 Millionen Euro kosten. Bisheriger Rekordhalter beim BVB ist André Schürrle, der im Sommer 2016 für 30 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg nach Dortmund gewechselt war.     

    «Wir haben Thorgan schon vor längerer Zeit signalisiert, dass wir mit ihm verlängern möchten, aber darauf ist er nicht eingegangen. Sechs Wochen vor Saisonende ist das ein klares Signal. Wir gehen davon aus, dass er Borussia nach fünf Jahren verlassen und für sich den nächsten Schritt machen möchte», sagte Max Eberl. Beim BVB würde Hazard, der in dieser Bundesliga-Spielzeit neun Tore erzielt hat, auf Christian Pulisic folgen. Der US-Nationalspieler  wechselt in diesem Sommer für eine Ablösesumme von 64 Millionen Euro zum FC Chelsea.

    8. April: BVB — Schalke auch im Free-TV zu sehen

    Das Revierderby der Fußball-Bundesliga zwischen Titelaspirant Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 wird am 27. April (15.30 Uhr) auch in der ARD live gezeigt. Sky und «Das Erste» werden die Begegnung des 31. Spieltags parallel übertragen. Das gaben die Fernsehsender am Montag bekannt. In der ARD wird die Partie frei empfangbar sein, bei Sky wird sie von den Abonnenten verfolgt werden können, teilte ein Sky-Sprecher mit. Es sei «eine besondere Aktion von Sky und der ARD für alle Fußballfans in Deutschland», hieß es. 

    Sky beginnt seine Berichterstattung um 14.00 Uhr, für die ARD meldet sich Moderator Alexander Bommes von etwa 15.05 Uhr an aus Dortmund. Unterstützt wird er von Sky-Experte Christoph Metzelder, der als ARD-Gesprächsgast dabei sein wird. Der ehemalige Nationalspieler hat sowohl beim BVB als auch bei Schalke 04 gespielt. Kommentiert werden soll das Spiel von Steffen Simon. Neben der Übertragung im Ersten wird Sky das Derby als Einzelspiel und in der Konferenz im Programm haben.

    7. April: Pokal-Halbfinale ausgelost

    Der FC Bayern München muss im Halbfinale des DFB-Pokals beim SV Werder Bremen antreten. Die zweite Begegnung bestreiten Zweitligist Hamburger SV und RB Leipzig. Das ergab die Auslosung am Sonntag in der ARD. Die Halbfinal-Begegnungen werden am 23. und 24. April jeweils um 20.45 Uhr ausgetragen. Das Endspiel wird dann am 25. Mai im Berliner Olympiastadion angepfiffen. Alle drei Partien werden von den Fernsehsendern ARD und Sky live übertragen.

    7. April:  Rummenigge verweigert Kovac Jobgarantie

    Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat Niko Kovac keine Jobgarantie beim FC Bayern München über die Saison hinaus gegeben. «Es gibt keine Jobgarantie für Niemanden. Jeder muss bei Bayern München liefern», sagte Rummenigge am Sonntag in der Fußball-Talkshow «Wontorra» des TV-Senders Sky. Das sei das Prinzip bei Bayern. «Es gibt Druck, aber du musst damit fertig werden», sagte er. Der Vertrag von Kovac ist bis zum 30. Juni 2021 datiert. 

    Rummenigge betonte, dass man die Saison in alle Ruhe zu Ende spielen wolle. Danach werde wie in jedem Club analysiert. Der Vorstandschef räumte ein, dass es im Herbst «kritische Wochen» gegeben habe. Auf die Frage, ob der Job von Kovac gefährdet sei, wenn dieser nicht Meister werde, antwortete Rummenigge: «Wir werden Meister.» Nach namhaften Vorgängern sei es für Kovac nicht leicht, sagte Rummenigge. Man werde den 47-Jährigen «im positiven Sinn begleiten».

    6. April: Drama auf Schalke — Videobeweis entscheidet in Nachspielzeit auf Strafstoß gegen Königsblau

    Der VfB Stuttgart hat den Angriff des 1. FC Nürnberg im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga abgewehrt. Die Schwaben kamen am Samstag zu einem 1:1 (0:1) gegen den Club und verteidigten damit als Tabellen-16. ihren Vorsprung von vier Zählern auf den Konkurrenten. Für Schlusslicht Hannover 96 ist die Lage nach dem 1:3 (1:1) beim VfL Wolfsburg bei sieben Zählern Rückstand auf Stuttgart auf dem Relegationsrang nach dem 28. Spieltag fast aussichtslos. Schalke 04 verlor gegen Eintracht Frankfurt 1:2 (1:1) durch einen Handelfmeter in der zehnten Minute der Nachspielzeit nach Videobeweis und hat als 14. nur noch fünf Punkte Vorsprung auf Stuttgart.

    Im Kampf um einen Champions-League-Platz gelang dem Tabellendritten RB Leipzig mit dem 4:2 (1:2) bei Bayer Leverkusen ein wichtiger Sieg. Fortuna Düsseldorf setzte sich im Duell zweier Teams im Mittelfeld des Bundesliga-Rankings mit 2:1 (1:1) bei Hertha BSC durch und kletterte vor die Berliner auf Platz zehn. Um 18.30 Uhr wird in der Münchner Allianz Arena das Spitzenspiel zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund angepfiffen. Die Gäste gehen mit einem Vorsprung von zwei Punkten in das Top-Duell.

    6. April: Box-Weltmeister Felix Sturm verhaftet

    Der frühere Box-Weltmeister Felix Sturm ist in Köln offenbar auf der Fitness-Messe Fibo festgenommen worden. Das bestätigte die Polizei laut einem Bericht der «Bild»-Zeitung. Die Staatsanwaltschaft Köln habe zuvor einen Haftbefehl erwirkt. Es soll um den Vorwurf der Steuerhinterziehung gehen. Um welche Summe es bei den Vorwürfen geht, ist noch nicht bekannt. Der 40 Jahre alte Boxer aus Leverkusen bestritt seinen letzten Boxkampf 2016.

     
  • Adam 06:02 on 15.04.2019 Постоянная ссылка |
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    Nach Sieg in Düsseldorf: Neuers Verletzung trübt Bayerns Freude 

    Für 19 Uhr am Sonntagabend war Manuel Neuer in der Staatskanzlei in Düsseldorf erwartet worden. Ministerpräsident Armin Laschet wollte dem Fußball-Nationaltorhüter «für seinen vorbildlichen sozialen Einsatz» den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen verleihen.

    Doch gegen 17 Uhr rief Bayern-Präsident Uli Hoeneß bei Laschet an und sagte ab. Neuer hatte sich beim 4:1 (2:0) bei Fortuna Düsseldorf verletzt, musste ausgewechselt werden und humpelte mit Krücken aus dem Stadion. Als der gebürtige Gelsenkirchener eigentlich seinen Orden entgegennehmen sollte, befand er sich im Krankenhaus.

    «Er hat gesagt, er habe direkt ein Ziehen in der Wade gemerkt», sagte Abwehrspieler Niklas Süle über die ungewöhnliche Aktion, in der Neuer einen Ball stoppen wollte und mit einem Bein wegrutschte: «Er hat auch sofort gerufen: Schieß ihn aus.»

    Befürchtungen über ein vorzeitiges Saisonende fünf Wochen vor dem letzten Spieltag wurden auch dadurch geschürt, dass Neuer an derselben Stelle eine Vorschädigung hatte. «Es ist dieselbe Wade, die ihm vor zwei Wochen schon Probleme bereitet hat. Wenn er sich verletzt hat, würde uns das schon treffen», sagte Trainer Niko Kovac. Der Coach betonte freilich auch: «Wir haben in Sven Ulreich einen sehr guten Torhüter und haben das absolute Vertrauen in ihn.»

    Sein Können durfte Ulreich zuletzt öfter als vermutet zeigen. Weil Neuer immer wieder ausfiel. In der Rückrunde verpasste der 33-Jährige schon zwei Spiele wegen einer Daumenverletzung und eines wegen Wadenproblemen. In der vergangenen Saison war er wegen eines Mittelfußbruches nur auf drei Liga-Einsätze gekommen.

    Seine Verletzung war aber die einzige schlechte Nachricht für den FC Bayern. Mit meisterlicher Souveränität hatte der Titelverteidiger den zuletzt starken Aufsteiger Düsseldorf komplett beherrscht und Rivale Borussia Dortmund so nach nur einer Nacht wieder an der Tabellenspitze abgelöst.

    «Den ersten Platz wollen wir jetzt nicht mehr hergeben», sagte Kovac. Sportdirektor Hasan Salihamidzic betonte: «Wir haben alles in den eigenen Händen. Es liegt an uns.» Und auch die Spieler strotzten vor mia-san-mia-Selbstvertrauen. «Ich glaube schon, dass Dortmund gefestigt ist», sagte Süle: «Aber wir sind einen Punkt vorne. Wir müssen einfach unsere Aufgaben machen.»

    Auch die handfeste Trainingsrangelei zwischen Robert Lewandowski und Kingsley Coman vom Donnerstag bewerteten alle nun locker. «Die beiden wissen auch, dass sie sich nicht im Training aufs Maul hauen sollten», sagte Süle. Salihamidzic meinte schmunzelnd: «Die Aggressivität aus dem Training haben wir gut umgesetzt.»

    In Coman wurde avancierte einer der Raufbolde zum besten Mann auf dem Platz. Mit seinem Doppelschlag (Salihamidzic: «Ein gutes Wortspiel») zum 2:0 (15./41.) sorgte er früh für Gelassenheit. Serge Gnabry (55.) und Leon Goretzka (90.+2) sorgten für den klaren Sieg. Das 1:3 hatte Bayerns Hinspiel-Schreck Dodi Lukebakio per Handelfmeter erzielt (89.).

    «Ich freue mich, dass er die beiden Tore erzielt hat», sagte auch Lewandowski, der Coman auf dem Platz auch herzlich gratulierte. Der Sportdirektor lobte den Franzosen überschwänglich. «Was er alles kann, ist einmalig», sagte Salihamidzic: «Er hat schon viele Rückschläge hinnehmen müssen. Aber er wird fitter und fitter. Und er kann noch viel mehr.»

     
  • Adam 19:57 on 14.04.2019 Постоянная ссылка |
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    Sport kompakt: Schon wieder verletzt: Manuel Neuer muss in Düsseldorf raus 

    Von «A» wie American Football über «F» wie Fußball bis «Z» wie Zehnkampf: Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden irgendwo auf dem Globus mal mehr, mal weniger bedeutende Events statt, die aufgrund der Dominanz weniger Sportarten schnell untergehen können und keine wirkliche Beachtung finden.

    +++14. April: Manuel Neuer schon wieder verletzt +++

    Manuel Neuer droht die nächste Verletzungspause. Der 33-Jährige verletzte sich beim 4:1 (2:0) des FC Bayern München bei Fortuna Düsseldorf am Sonntag ohne Einwirkung des Gegners an der Wade und musste in der 53. Minute ausgewechselt werden. Die Blessur zog sich der Nationaltorhüter bei einem Ausfallschritt zu, anschließend humpelte er mit gesenktem Kopf vom Feld.

    «Es ist dieselbe Wade, die ihm vor zwei Wochen schon Probleme bereitet hat», sagte Trainer Niko Kovac nach dem Spiel: «Wir müssen die MRT-Untersuchung am Montag abwarten. Wenn er sich verletzt hat, würde uns das schon treffen.»  In der Rückrunde der Fußball-Bundesliga hatte Neuer schon zwei Spiele wegen einer Daumenverletzung und eines wegen Wadenproblemen verpasst. In der vergangenen Saison kam er wegen eines Mittelfußbruches nur auf drei Liga-Einsätze.

    +++ 14. April: Stuttgarts Ascacibar sorgt mit Spuck-Attacke für Aufregung +++

    In der Nachspielzeit leistete sich Stuttgarts Santiago Ascacibar beim 0:1 des VfB gegen Bayer Leverkusen den großen Aufreger des bisherigen Spieltags. Seine Spuckattacke in Richtung des Siegtorschützen Kai Havertz ahndete Schiedsrichter Tobias Stieler mit der Roten Karte. «Solche Leute braucht man nicht in der Bundesliga», schimpfte Leverkusens Kevin Volland über den Argentinier. Auch VfB-Trainer Markus Weinzierl kritisierte seinen Mittelfeldspieler: «Er hat der Mannschaft einen Bärendienst erwiesen. So etwas darf nicht passieren. Du musst deine Emotionen im Griff haben. Die Rote Karte schadet uns im Abstiegskampf.» 

    Mit dem fünften sieglosen Spiel in Serie kommt Stuttgart auf dem Relegationsplatz nicht voran, der 1. FC Nürnberg ist nach dem 1:1 gegen den FC Schalke 04 nun nur noch drei Punkte zurück.

    +++ 13. April: Dortmund mindestens für eine Nacht Tabellenführer +++

    Borussia Dortmund ist mit einem Zittersieg zumindest für 21 Stunden an die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga zurückgekehrt. Eine Woche nach der 0:5-Pleite im Gipfel beim FC Bayern München bezwang der BVB am Samstag den FSV Mainz 05 angeführt vom überragenden Teenager Jadon Sancho mit 2:1 (2:0), überzeugte aber nur eine Halbzeit. Damit liegen die Dortmunder zunächst wieder zwei Punkte vor den Münchnern, die erst am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) bei Fortuna Düsseldorf antreten müssen.

    Der zweite Liga-Doppelpack von Sancho (18./24. Minute) sorgte für Erleichterung nach einer Woche voller Frust beim Meisterschafts-Anwärter. Nicht nur der Mainzer Anschlusstreffer durch Robin Quaison (83.) ließ das Team von Trainer Lucien Favre in der Schlussphase aber noch gehörig zittern. Torwart Roman Bürki rettete mit mehreren starken Paraden den Sieg. Der BVB hat nun in jedem der 15 Saison-Heimspiele mindestens zwei Tore erzielt und ist im eigenen Stadion seit dem 1:2 gegen Mainz vor knapp einem Jahr ungeschlagen. 

    +++ 11. April: Supertalent Joao Felix schockt dezimierte Eintracht — 2:4 bei Benfica +++

    Die beeindruckende Erfolgsserie von Eintracht Frankfurt in der Europa League hat ein bitteres Ende gefunden. Nach zehn mitunter furiosen Spielen ohne Niederlage im Wettbewerb verlor der lange dezimierte DFB-Pokalsieger am Donnerstag im Viertelfinal-Hinspiel beim portugiesischen Rekordmeister Benfica Lissabon 2:4 (1:2) und droht damit auszuscheiden.

    Benficas überragender Jungstar Joao Felix mit einem Dreierpack (21./Foulelfmeter, 43., 53. Minute) und Ruben Dias (50.) nutzten die Überzahl der Hausherren, nachdem Frankfurts Abwehrspieler Evan Ndicka bereits nach 20 Minuten wegen einer Notbremse die Rote Karte gesehen hatte. Doch die Hoffnung bleibt: Luka Jovic (40.) und Goncalo Paciencia (72.) erzielten vor 54 175 Zuschauern wichtige Auswärtstore für den im 16. Pflichtspiel des Jahres erstmals unterlegenen Bundesligisten. So ist das Weiterkommen im Rückspiel in einer Woche vor heimischer Kulisse durchaus noch möglich.

    +++ 11. April: FC Zürich überrascht Malouda mit «einvernehmlichem» Rausschmiss +++

    Der frühere französische Vize-Weltmeister Florent Malouda hat auf Twitter überrascht auf seine Freistellung als Assistenztrainer beim FC Zürich reagiert. «Wirklich, das habe ich nicht gewusst ..??», schrieb der 38-Jährige als Antwort auf eine Mitteilung des Schweizer Fußball-Erstligisten. Dieser hatte zuvor erklärt, dass man «in gegenseitigem Einvernehmen» beschlossen habe, «die kürzlich begonnene Zusammenarbeit zu beenden». Es habe sich «herausgestellt, dass die verschiedenen Projekte, in welchen Florent Malouda weiterhin engagiert ist, zeitlich nicht mit den vom FCZ vorgesehenen Aufgaben kompatibel sind», hieß es weiter.

    Malouda hatte 2012 mit dem FC Chelsea die Champions League gewonnen und verlor 2006 mit Frankreichs Nationalmannschaft das WM-Finale gegen Italien. Seit Februar unterstützte Malouda in Zürich den Trainerstab im Talent- und Stürmertraining.Tweet FC Zürich Malouda

    +++11. April: VfB Stuttgart holt Sven Mislintat als Sportdirektor

    Der VfB Stuttgart hat Sven Mislintat als Sportdirektor verpflichtet. Der frühere Chefscout von Borussia Dortmund unterschrieb beim abstiegsbedrohten Tabellen-16. einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021. Das bestätigte der VfB am Donnerstag nach entsprechenden Medienberichten. «Sven Mislintat hat sich in seiner langjährigen beruflichen Laufbahn ein hohes Maß an Reputation erarbeitet. Mit seinem Wissen, seinem Netzwerk und seiner Art, Fußball zu denken, passt er perfekt zu uns», sagte VfB-Sportvorstand Thomas Hitzlsperger.

    Mislintat, dessen Vertrag auch für die 2. Liga gelten soll, erwarb sich in Dortmund einen guten Ruf als Entdecker von Toptalenten wie zuletzt Ousmane Dembelé oder Jadon Sancho. Nach seiner Zeit beim BVB war Mislintat von Ende 2017 bis Anfang Februar diesen Jahres «Head of Recruitment» beim Premier-League-Club FC Arsenal. In Stuttgart wird der 46-Jährige von sofort an gemeinsam mit Hitzlsperger für die Kaderplanung verantwortlich sein, zudem soll Mislintat das Scouting der Schwaben wieder verbessern.

    +++ 11. April: Nowitzkis NBA-Laufbahn nach 21 Jahren beendet +++

    Das war’s. Die glorreiche NBA-Laufbahn von  Basketball-Superstar Dirk Nowitzki ist nach 21 Jahren mit einem hochemotionalen Schlusspunkt beim langjährigen Rivalen San Antonio Spurs zuende gegangen. Ein knapp zweiminütiges Video der Gastgeber unter dem Motto «Thank you, Dirk» rührte den 40 Jahre alten Profi der Dallas Mavericks schon vor Anpfiff seiner letzten Partie zu Tränen.  Die 94:105 (37:57)-Niederlage wurde danach fast zur Nebensache, während jeder von Nowitzkis insgesamt 20 Punkten von beiden Fanlagern ausgiebig gefeiert wurde.

    Einen Tag nach der emotionalen Abschiedsgala vor heimischer Kulisse (120:109 gegen Phoenix Suns) sollte das letzte Hurra nach über zwei Dekaden ausgerechnet beim Dauerkonkurrenten aus Texas stattfinden. «Wenn es irgendwo passt, dann San Antonio. Sie waren immer ein bisschen unser großer Bruder und unser Vorbild. Wir haben viel erlebt mit ihnen», hatte Nowitzki vor seiner letzten Partie in der nordamerikanischen Profiliga kommentiert. Seine Familie und «die komplette Mavs-Association» reisten deshalb mit den Mavericks zum letzten Saisonspiel.

    Er wolle nochmal «ein paar Dreier draufholzen», bekräftigte Nowitzki, nachdem bei seinem letzten Heimspiel in Dallas unter anderem die NBA-Legenden Larry Bird und Scottie Pippen gekommen waren, um den Deutschen zu verabschieden. Mit den Spurs um ihr jahrelang sehr erfolgreiches Star-Trio Tim Duncan, Manu Ginobili und Tony Parker hatte sich Nowitzki in den Playoffs immer wieder heiße Duelle geliefert. Als sich der Mavericks-Star zum Abschluss seiner 21. Saison nochmal die Ehre gab, war aber keiner seiner Rivalen mehr da: Duncan und Ginobili sind bereits zurückgetreten, der Franzose Parker lässt seine Karriere bei den Charlotte Hornets ausklingen.

    Spurs-Trainer Greg Popovych hatte Nowitzki schon vor der Partie in den höchsten Tönen gelobt. «Dirk ist ein großer Leader, er hatte eine einzigartige Karriere. Er hat es immer gehasst zu verlieren», stellte Popovych fest. Auch in seinem letzten Spiel hätte der scheidende Superstar gerne noch einmal gewonnen, doch sein Team lag schon nach einem Viertel mit 16:30 zurück. Nowitzki traf acht seiner 21 Würfe und holte zudem zehn Rebounds. 46,8 Sekunden vor Schluss wurde er letztmals ausgewechselt, weshalb sich das Publikum komplett von seinen Sitzen erhob und für Nowitzki applaudierte. Die schillernde Sportlerkarriere ist vorbei.

    +++ 10. April: «Tragischer Notfall im direkten Umfeld der Mannschaft» beim 1. FC Köln +++

    Das mitreißende 4:4 (2:1) im Zweitliga-Westduell zwischen dem MSV Duisburg und dem 1. FC Köln rückte nach Spielschluss schnell in den Hintergrund. Denn im engeren Umfeld des Zweitliga-Spitzenreiters aus Köln ist es am Mittwoch zu einem tragischen Notfall gekommen. Dies wurde unmittelbar im Anschluss des Nachholspiels bekannt. Aus diesem Grund verzichteten auch beide Clubs auf Spieler- und Trainer-Interviews, wie die jeweiligen Pressesprecher mitteilten.

    Der FC wollte zunächst keine näheren Einzelheiten zu dem Vorfall nennen. «Wir bitten um Verständnis, dass wir vorerst keine Details kommunizieren», teilte der Club auf Twitter mit. Nach Informationen der «Bild»-Zeitung soll der Vater von Köln-Trainer Markus Anfang einen Herzinfarkt erlitten haben. Köln Notfall Tweet

    Während des höchst unterhaltsamen Spiels hatte es diesbezüglich noch keine Anzeichen gegeben. Dabei sahen die Kölner wie der sichere Sieger aus, doch Kevin Wolze rette dem MSV Duisburg mit einem späten Freistoß-Tor (81. Minute) immerhin einen Punkt im Kampf um den Klassenverbleib. Für die Kölner bleibt es aber trotzdem eine komfortable Situation. Der Tabellenführer, der am nächsten Montag im Schlagerspiel auf den Hamburger SV trifft, hat sechs Runden vor Saisonschluss zehn Punkte Vorsprung auf den Dritten. 

    Die Duisburger schoben sich bei vier Punkten Rückstand auf den Relegationsrang auf Platz 17 vor. Vor 25 675 Zuschauern in der Duisburger Arena trafen zuvor Jhon Cordoba (24./53.), Louis Schaub (47.) und Simon Terodde (54.) für Köln, Moritz Stoppelkamp (2./71.) und Lukas Fröde (29.) für Duisburg.

    10. April: Ex-DFB-Präsident Grindel tritt von internationalen Ämtern zurück

    Der ehemalige DFB-Präsident Reinhard Grindel ist auch von seinen internationalen Ämtern bei den Verbänden UEFA und FIFA zurückgetreten. Er werde seine Posten als Vize-Präsident der Europäischen Fußball-Union und im Council des Weltverbands abgeben, teilte der frühere Chef des Deutschen Fußball-Bundes mit.

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    10. April: Jetzt ist es offiziell — Marco Rose übernimmt in Gladbach

    Die Personalie war längst ein offenes Geheimnis, jetzt hat der Klub sie offiziell bestätigt: Marco Rose wird zur kommenden Saison als Nachfolger von Dieter Hecking erwartungsgemäß neuer Trainer bei Borussia Mönchengladbach. Diese Entscheidung gaben der Fußball-Bundesligist und Roses aktueller Arbeitgeber RB Salzburg bekannt. Am Dienstag der vergangenen Woche hatte die Borussia verkündet, dass der erst im November bis 2020 verlängerte Kontrakt mit Hecking zum 30. Juni dieses Jahres vorzeitig endet. 

    «Marco Rose hat in Salzburg in den vergangenen sechs Jahren hervorragende Arbeit geleistet und wir freuen uns, dass er ab der kommenden Saison bei uns sein wird», sagte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl. Rose bezeichnete den Wechsel in die Bundesliga als «eine schwierige Entscheidung für mich, aber eine Entscheidung, die ich mit voller Überzeugung treffe».

    10. April: Ermittlungen wegen rassistischer Sprüche beim Länderspiel in Wolfsburg

    Wegen des Vorwurfs, während eines Fußball-Länderspiels die Nationalspieler Ilkay Gündogan und Leroy Sané mit rassistischen Bezeichnungen beleidigt zu haben, ermittelt die Staatsanwaltschaft Braunschweig gegen drei Männer aus Wolfsburg und Braunschweig. Sie sollen beim Spiel Deutschland — Serbien am 20. März in Wolfsburg die beiden Spieler als «Bimbo» und «Neger» bezeichnet haben. Außerdem sollen sie einem Zeugen zufolge unter anderem auch «Heil Hitler» gerufen haben, berichtete die «Bild»-Zeitung. 

    «Es wird derzeit ermittelt, ob sich die Beschuldigten einer Volksverhetzung, eines Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und einer Beleidigung hinreichend verdächtig gemacht haben könnten», sagte die Sprecherin der Braunschweiger Staatsanwältin Julia Meyer. 

    Die drei hätten eingeräumt, einige Spieler als «Neger», «Bimbo» oder «Türke» betitelt zu haben. Dies sei jedoch ohne rassistischen Hintergrund geschehen, man habe sich nur über die Leistung der Spieler geärgert. Volksverhetzende oder rechtspopulistische Reden hätten sie in Abrede gestellt, erklärte die Staatsanwältin. Die Affäre ins Rollen gebracht hatte der Journalist André Voigt, der ein Video veröffentlicht hatte, in dem er von verbalen Ausfällen einiger Zuschauer während der Partie der deutschen Nationalmannschaft gegen Serbien berichtetet hatte.

    10. April: St. Pauli trennt sich von Trainer Kauczinksi und Sportchef Stöver

    Der Fußball-Zweitligist FC St. Pauli hat auf die zuletzt unbefriedigenden sportlichen Ergebnisse reagiert und Trainer Markus Kauczinski sowie Sportchef Uwe Stöver freigestellt. Wie der Hamburger Verein mitteilte, wird der Niederländer Jos Luhukay neuer Trainer. Stövers Aufgaben übernimmt bis zum Saisonende der Kaufmännische Geschäftsführer Andreas Rettig. Die Kiezkicker sind seit vier Spielen sieglos. «Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, gerade weil wir Uwe und Markus persönlich sehr schätzen. Aber im Sinne des FC St. Pauli halten wir diesen Schritt für notwendig, um die Saison sportlich erfolgreich zu beenden und die Weichen für die neue Saison stellen zu können», sagte Vereinspräsident Oke Göttlich. Jos Luhukay hat zuletzt in England bei Sheffield Wednesday gearbeitet.

    9. April: Liverpool und Tottenham gewinnen Hinspiele in der Champions League

    Der FC Liverpool und Trainer Jürgen Klopp haben sich eine gute Ausgangsposition für den Einzug in das Halbfinale der Champions League erarbeitet. Am Dienstag bezwang der frühere englische Fußball-Rekordmeister im Viertelfinal-Hinspiel den FC Porto mit 2:0 (2:0). Vor 52.000 Zuschauern an der Anfield Road erzielten die früheren Bundesligaprofis Naby Keita in der fünften Minute und Roberto Firmino nach 26 Minuten die Tore für die Gastgeber. 

    Im zweiten Spiel bezwang Tottenham Hotspur den Premier-League-Rivalen Manchester City 1:0 (0:0). Bei der Königsklassen-Premiere im neuen Tottenham-Stadium in London erzielte der ehemalige Leverkusener und Hamburger Heung-Min Son (78.) den Siegtreffer. City-Stürmer Sergio Agüero scheiterte mit einem Handelfmeter am französischen Nationaltorhüter Hugo Lloris (13.). Tottenhams Stürmerstar Harry Kane musste nach 58 Minuten verletzt ausgewechselt werden. Die Rückspiele finden am 17. April in Porto und Manchester statt.

    9. April: Augsburg feuert Trainerduo Baum und Lehmann

    Der abstiegsbedrohte FC Augsburg hat sich von Chefcoach Manuel Baum, Co-Trainer Jens Lehmann und dem Technischen Direktor Stephan Schwarz getrennt. Das teilte der Fußball-Bundesligist am Dienstag mit. Zuvor hatte die «Bild»-Zeitung über die Personalien berichtet. Tweet FCA

    9. April: Manager Horst Heldt muss Hannover vorzeitig verlassen

    Hannover 96 hat sich vorzeitig von seinem Manager Horst Heldt getrennt. Das gab der Tabellenletzte der Fußball-Bundesliga am Dienstag bekannt. Grund für den Rauswurf sei, dass der anvisierte Platz im Liga-Mittelfeld in dieser Saison verfehlt worden sei. «Die Sportliche Leitung hat versichert, dass dieses Ziel mit den Transfers erreicht wird und die Mannschaftkonkurrenzfähig ist. Diese Einschätzung hat sich nicht bestätigt», teilte der Club mit. Von elf Rückrunden-Spielenhaben die Niedersachsen nur eines gewonnen. Ein neuer Sportdirektor soll zeitnah verpflichtet werden. «Hannover 96 benötigt einen Neuanfang», hieß es weiter.

    Netzreaktionen FC Bayern — BVB

    8. April: Gladbach-Angreifer Hazard vor Wechsel zu Borussia Dortmund

    Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund steht laut «Kicker» vor dem teuersten Transfer seiner Vereinsgeschichte. Wie das Fachmagazin berichtet, soll Offensivspieler Thorgan Hazard von Borussia Mönchengladbach dem Revierclub bereits sein Wort gegeben haben. Der 26 Jahre alte Belgier hat in Gladbach einen Vertrag bis 2020 und soll etwa 40 Millionen Euro kosten. Bisheriger Rekordhalter beim BVB ist André Schürrle, der im Sommer 2016 für 30 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg nach Dortmund gewechselt war.     

    «Wir haben Thorgan schon vor längerer Zeit signalisiert, dass wir mit ihm verlängern möchten, aber darauf ist er nicht eingegangen. Sechs Wochen vor Saisonende ist das ein klares Signal. Wir gehen davon aus, dass er Borussia nach fünf Jahren verlassen und für sich den nächsten Schritt machen möchte», sagte Max Eberl. Beim BVB würde Hazard, der in dieser Bundesliga-Spielzeit neun Tore erzielt hat, auf Christian Pulisic folgen. Der US-Nationalspieler  wechselt in diesem Sommer für eine Ablösesumme von 64 Millionen Euro zum FC Chelsea.

    8. April: BVB — Schalke auch im Free-TV zu sehen

    Das Revierderby der Fußball-Bundesliga zwischen Titelaspirant Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 wird am 27. April (15.30 Uhr) auch in der ARD live gezeigt. Sky und «Das Erste» werden die Begegnung des 31. Spieltags parallel übertragen. Das gaben die Fernsehsender am Montag bekannt. In der ARD wird die Partie frei empfangbar sein, bei Sky wird sie von den Abonnenten verfolgt werden können, teilte ein Sky-Sprecher mit. Es sei «eine besondere Aktion von Sky und der ARD für alle Fußballfans in Deutschland», hieß es. 

    Sky beginnt seine Berichterstattung um 14.00 Uhr, für die ARD meldet sich Moderator Alexander Bommes von etwa 15.05 Uhr an aus Dortmund. Unterstützt wird er von Sky-Experte Christoph Metzelder, der als ARD-Gesprächsgast dabei sein wird. Der ehemalige Nationalspieler hat sowohl beim BVB als auch bei Schalke 04 gespielt. Kommentiert werden soll das Spiel von Steffen Simon. Neben der Übertragung im Ersten wird Sky das Derby als Einzelspiel und in der Konferenz im Programm haben.

    7. April: Pokal-Halbfinale ausgelost

    Der FC Bayern München muss im Halbfinale des DFB-Pokals beim SV Werder Bremen antreten. Die zweite Begegnung bestreiten Zweitligist Hamburger SV und RB Leipzig. Das ergab die Auslosung am Sonntag in der ARD. Die Halbfinal-Begegnungen werden am 23. und 24. April jeweils um 20.45 Uhr ausgetragen. Das Endspiel wird dann am 25. Mai im Berliner Olympiastadion angepfiffen. Alle drei Partien werden von den Fernsehsendern ARD und Sky live übertragen.

    7. April:  Rummenigge verweigert Kovac Jobgarantie

    Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat Niko Kovac keine Jobgarantie beim FC Bayern München über die Saison hinaus gegeben. «Es gibt keine Jobgarantie für Niemanden. Jeder muss bei Bayern München liefern», sagte Rummenigge am Sonntag in der Fußball-Talkshow «Wontorra» des TV-Senders Sky. Das sei das Prinzip bei Bayern. «Es gibt Druck, aber du musst damit fertig werden», sagte er. Der Vertrag von Kovac ist bis zum 30. Juni 2021 datiert. 

    Rummenigge betonte, dass man die Saison in alle Ruhe zu Ende spielen wolle. Danach werde wie in jedem Club analysiert. Der Vorstandschef räumte ein, dass es im Herbst «kritische Wochen» gegeben habe. Auf die Frage, ob der Job von Kovac gefährdet sei, wenn dieser nicht Meister werde, antwortete Rummenigge: «Wir werden Meister.» Nach namhaften Vorgängern sei es für Kovac nicht leicht, sagte Rummenigge. Man werde den 47-Jährigen «im positiven Sinn begleiten».

    6. April: Drama auf Schalke — Videobeweis entscheidet in Nachspielzeit auf Strafstoß gegen Königsblau

    Der VfB Stuttgart hat den Angriff des 1. FC Nürnberg im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga abgewehrt. Die Schwaben kamen am Samstag zu einem 1:1 (0:1) gegen den Club und verteidigten damit als Tabellen-16. ihren Vorsprung von vier Zählern auf den Konkurrenten. Für Schlusslicht Hannover 96 ist die Lage nach dem 1:3 (1:1) beim VfL Wolfsburg bei sieben Zählern Rückstand auf Stuttgart auf dem Relegationsrang nach dem 28. Spieltag fast aussichtslos. Schalke 04 verlor gegen Eintracht Frankfurt 1:2 (1:1) durch einen Handelfmeter in der zehnten Minute der Nachspielzeit nach Videobeweis und hat als 14. nur noch fünf Punkte Vorsprung auf Stuttgart.

    Im Kampf um einen Champions-League-Platz gelang dem Tabellendritten RB Leipzig mit dem 4:2 (1:2) bei Bayer Leverkusen ein wichtiger Sieg. Fortuna Düsseldorf setzte sich im Duell zweier Teams im Mittelfeld des Bundesliga-Rankings mit 2:1 (1:1) bei Hertha BSC durch und kletterte vor die Berliner auf Platz zehn. Um 18.30 Uhr wird in der Münchner Allianz Arena das Spitzenspiel zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund angepfiffen. Die Gäste gehen mit einem Vorsprung von zwei Punkten in das Top-Duell.

    6. April: Box-Weltmeister Felix Sturm verhaftet

    Der frühere Box-Weltmeister Felix Sturm ist in Köln offenbar auf der Fitness-Messe Fibo festgenommen worden. Das bestätigte die Polizei laut einem Bericht der «Bild»-Zeitung. Die Staatsanwaltschaft Köln habe zuvor einen Haftbefehl erwirkt. Es soll um den Vorwurf der Steuerhinterziehung gehen. Um welche Summe es bei den Vorwürfen geht, ist noch nicht bekannt. Der 40 Jahre alte Boxer aus Leverkusen bestritt seinen letzten Boxkampf 2016.

     
  • Adam 19:02 on 14.04.2019 Постоянная ссылка |
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    Schon wieder verletzt: Neuer in Düsseldorf ausgewechselt 

    Manuel Neuer droht die nächste Verletzungspause. Der 33-Jährige verletzte sich beim 4:1 des FC Bayern München bei Fortuna Düsseldorf ohne Einwirkung des Gegners und musste in der 53. Minute ausgewechselt werden. Neuer hatte sich bei einem Ausfallschritt verletzt und humpelte danach mit gesenktem Kopf vom Feld. In der Rückrunde der Fußball-Bundesliga hatte Neuer schon zwei Spiele wegen einer Daumenverletzung und eines wegen Wadenproblemen verpasst. In der vergangenen Saison kam er wegen eines Mittelfußbruches nur auf drei Liga-Einsätze.

     
  • Adam 18:40 on 14.04.2019 Постоянная ссылка |
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    29. Spieltag: Bayern geben sich in Düsseldorf keine Blöße 

    Im Training flogen die Fäuste, im Titelrennen präsentiert sich der FC Bayern München aber meisterlich.

    Einen Tag nach der kurzzeitig abgegebenen Tabellenführung eroberte der deutsche Rekordmeister mit dem souveränen 4:1 (2:0)-Sieg bei Fortuna Düsseldorf die Spitze zurück und liegt fünf Runden vor Saisonschluss einen Punkt vor Borussia Dortmund.

    Vor 53.400 Zuschauern in der ausverkauften Düsseldorf Arena ließen sich die seit neun Spielen unbesiegten Bayern nicht wie beim 3:3 im Hinspiel vom Aufsteiger überraschen und kamen durch die Treffer von Kingsley Coman (15./41.), Serge Gnabry (55.) und Leon Goretzka (90.+2) zum sicheren Erfolg. Düsseldorf gelang nur ein Treffer durch den verwandelten Handelfmeter Dodi Lukebakio in der 89. Minute.

    «Wir waren von Anfang an da», kommentierte Bayern-Stürmer Thomas Müller: «Wie sind gut reingekommen. Wir sind zufrieden.» Den Dortmunder Sieg hatten die Bayern wahrgenommen. «Den Druck haben wir immer», sagte Müller dazu: «Es schadet uns auch nichts, wenn wir Druck haben.»

    Die Düsseldorfer waren dennoch nicht geknickt. «Man muss klar sagen, dass wir keine Chancen hatten», sagte Friedhelm Funkel: «Trotzdem ist es ein tolles Wochenende, denn wir haben die Klasse gehalten. Das ist ein großer Grund zu Feiern.»

    Auch nach der handfesten Trainingsrangelei zwischen Robert Lewandowski und Coman sah Bayern-Trainer Niko Kovac keinen Grund, die Elf, die gegen Dortmund so souverän auftrat, zu verändern und beließ auch die beiden Streithähne in der Startelf. Das sollte sich schnell auszahlen. Die Gäste machten gleich dort weiter, wo sie gegen den BVB aufgehört hatten und setzten die Düsseldorf von Beginn an unter Druck.

    Bereits in der 6. Minute hatten die Gastgeber Glück, als Coman nach einer Hereingabe von Serge Gnabry nur den Pfosten traf. Kurz darauf verfehlte eine Kopfball von Thiago das Tor. Nach einer Viertelstunde machte es Coman besser, seine Hereingabe verpasste Thomas Müller zwar, aber der Ball landete dennoch zum 1:0 im Netz.

    Vor der Pause hatte der junge Franzose eine weitere Chance, scheiterte aber zunächst an Fortuna-Keeper Michael Rensing (39.). Zwei Minuten später verwandelte Coman eine Vorlage von Joshua Kimmich zum 2:0.

    Bei den Düsseldorfer wurden zwei Dinge schon am Tag zuvor entschieden. Zum einen ist der Klassenverbleib durch die Niederlage des VfB Stuttgart endgültig gesichert. Zum anderen wurde bekannt, dass sich der Club vom Vorstandsvorsitzenden Robert Schäfer trotz Vertrages bis 2021 am Saisonende trennen und sich auf der Führungsebene neu aufstellen will. Funkel wollte das nicht kommentieren.

    Trotz dieser Unruhe und vieler Personalsorgen schickte Trainer Friedhelm Funkel wieder eine engagierte Elf ins Rennen, die aber wenig Möglichkeiten in der Offensive hatte und dem Titelfavoriten nur begrenzte Möglichkeiten entgegenzusetzen hatte. Dawid Kownacki kam in der 26. Minute zu einer Gelegenheit, schoss aber über das Tor. Dodi Lukebakio, Dreifach-Torschütze im Hinspiel, kam erst in der Schlussphase ins Spiel. Immerhin gelang ihm per Elfmeter noch der Ehrentreffer, ehe Goretzka den Endstand erzielte.

    Allerdings hat sich Torhüter Manuel Neuer ohne Einwirkung eines Gegenspielers verletzt und musste ausgewechselt werden. Für ihn rückte Sven Ulreich zwischen die Pfosten, der beim Strafstoß ohne Chancen blieb. Angeschlagen ist auch Mats Hummels.

     
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