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    News des Tages: Bericht: Kurzschluss könnte Brand der Notre-Dame verursacht haben 

    Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

    • Kurzschluss könnte Brand der Notre-Dame verursacht haben (18.59 Uhr)
    • Geschwärzter Mueller-Bericht veröffentlicht (17.15 Uhr)
    • Krankenhaus auf Madeira korrigiert Angaben zu Todesopfern (13.30 Uhr), wahrscheinlich 27 der 29 Todesopfer Deutsche (14.08 Uhr)
    • Jäger schießt, Jogger getroffen — ein Jahr Gefängnis (16.49 Uhr)
    • Thierse kritisiert Kühnerts Forderung nach Aufhebung des Tanzverbots an Karfreitag (10.30 Uhr)

    Die Nachrichten des Tages im sternTicker:

    +++ 18.59 Uhr: Kurzschluss könnte Brand der Notre-Dame verursacht haben +++

    Der Brand der Notre-Dame in Paris könnte auf einen Kurzschluss zurückzuführen sein. So angeblich die Vermutung der Ermittler, wie die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf einen französischen Polizeibeamten berichtet. Darüber hinaus hätten die Ermittler aus Sicherheitsgründen noch immer kein grünes Licht bekommen, in der katholischen Kathedrale zu arbeiten.

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    Die Brandkatastrophe mit einer Zerstörung des Dach der Kathedrale hatte ein weltweites Echo und eine große Spendenwelle ausgelöst. Es kamen bisher annähernd eine Milliarde Euro zusammen. Die Brandursache ist bisher nicht geklärt. Ermittler gehen davon aus, dass die Katastrophe auf einem Unfall beruht. Die Anhörungen von Zeugen wurden fortgesetzt, wie die Staatsanwaltschaft berichtete. Unter den Zeugen sind Arbeiter, die vor dem Feuer an Renovierungsarbeiten beteiligt waren.

    +++ 18.54 Uhr: Erneut Massenproteste vor Armee-Hauptquartier im Sudan +++

    Eine Woche nach dem Sturz des langjährigen Machthabers Omar al-Baschir im Sudan haben in der Hauptstadt Khartum erneut große Menschenmengen vor dem Armee-Hauptquartier protestiert. «Die Macht den Zivilisten» und «Freiheit, Frieden Gerechtigkeit», riefen die Demonstranten, wie ein AFP-Fotograf berichtete. Die Straßen um den Militärkomplex waren voller Menschen, die sich Augenzeugen zufolge aus mehreren Stadtteilen auf den Weg gemacht hatten. «Es ist extrem schwierig näher an den Ort des Protests zu kommen, weil hunderte und hunderte Menschen auf den Straßen sind», sagte ein Augenzeuge.

    +++ 18.17 Uhr: Seltener Kontakt: Kremlchef Putin trifft estnische Präsidentin +++

    Bei einer Begegnung mit Seltenheitswert haben Kremlchef Wladimir Putin und die estnische Präsidentin Kersti Kaljulaid in Moskau Möglichkeiten einer Zusammenarbeit ausgelotet. Putin sagte nach Kremlangaben, dass das Fehlen von Kontakten zwischen offiziellen Vertretern und Nachbarn kein Zustand sei. «Das ist keine normale Situation», sagte er bei dem Gespräch im Kreml. Das letzte ranghohe russisch-estnische Treffen liege etwa zehn Jahre zurück. Kaljulaid eröffnete in der russischen Hauptstadt die sanierte Botschaft des EU-Mitgliedstaates. 

    +++ 17.15 Uhr: Geschwärzter Mueller-Bericht veröffentlicht +++

    Das US-Justizministerium hat den in Teilen geschwärzten Bericht von FBI-Sonderermittler Robert Mueller zur Russland-Untersuchung veröffentlicht. Das teilte das Ministerium mit.

    Mueller hatte eingehend untersucht, ob das Wahlkampflager von US-Präsident Donald Trump geheime Absprachen mit russischen Staatsvertretern zur mutmaßlichen Einmischung Moskaus in den US-Wahlkampf 2016 traf — und ob Trump die Justiz behinderte.

    Liveblog Mueller-Bericht Pressekonferenz_15.30Uhr

    +++ 16.59 Uhr: Europaparlament fordert Abschaffung der Todesstrafe für Homosexuelle in Brunei +++

    Das Europaparlament hat das Sultanat Brunei aufgefordert, die Anfang April eingeführte Todesstrafe für homosexuelle Männer unverzüglich wieder abzuschaffen. Insgesamt müsse das Strafrecht auf Grundlage der islamischen Scharia aufgehoben werden, verlangte das Parlament in einer Entschließung. Zugleich forderte es den diplomatischen Dienst der EU auf, Sanktionen gegen Brunei zu prüfen — etwa das Einfrieren von Guthaben in der EU oder Visaverbote. 

    +++ 16.55 Uhr: Kokain in einem leeren Grab auf Roms größtem Friedhof +++

    In einem leeren Grab auf dem größten Friedhof von Rom haben Polizisten fast 1,1 Kilogramm Kokain gefunden. Die Menge entspreche 110.000 Dosen der Droge, teilten die Ermittler mit. Die Fahnder entdeckten das Versteck, nachdem sie am Mittwochnachmittag einem Mann gefolgt waren, der sein Auto mit hoher Geschwindigkeit auf das Friedhofsgelände steuerte. Als der Verdächtige in eine Grabkapelle ging und dort den Stein eines sogenannten Loculusgrabes entfernte, griffen die Beamten zu. In einem anderen Grab fanden die Polizisten eine Pistole. Der 42-Jährige, der nach eigener Aussage als Steinmetz arbeitet, wurde festgenommen.

    +++ 16.49 Uhr: Jäger schießt, Jogger getroffen — ein Jahr Gefängnis +++

    Ein Jäger ist in Schweden zu einem Jahr Gefängnis verurteilt worden, weil er versehentlich auf einen Jogger geschossen haben soll. Der gebürtige Norweger habe dem Mann einen ernsthaften körperlichen Schaden zugefügt und müsse daher auch einen Schadenersatz von umgerechnet etwa 3600 Euro zahlen, entschied das Bezirksgericht in Helsingborg. Die Staatsanwaltschaft hatte dem 48-jährigen Jäger versuchten Mord oder schwere Körperverletzung vorgeworfen. Dafür gebe es aber nicht genügend Beweise, so das Gericht.

    Der Jäger hatte Ende November 2018 am frühen Morgen den Schuss auf den Jogger nahe dem Ort Ljungbyhed in Südschweden aus einer Entfernung von etwa 170 Metern abgefeuert. Der Schuss traf den heute 76-Jährigen an der Leiste. Während des Prozesses hatte der Jäger ausgesagt, er habe Wildschweine jagen wollen und gedacht, er schieße auf ein Reh. Vorwürfe, er habe den Jogger verletzen wollen, wies er zurück. Das Gericht befand ihn ferner schuldig, gegen Jagdgesetze verstoßen zu haben, darunter gegen das Nachtjagdverbot. Das Urteil ist noch nichts rechtskräftig.

    +++ 16.12 Uhr: Toter Säugling in Badewanne: Mutter muss viereinhalb Jahre in Haft +++

    Eine Mutter ist zu viereinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil sie ihr Baby nach der Geburt in der Badewanne hat ertrinken lassen. Das Nürnberger Landgericht sprach die 28-Jährige der Tötung durch Unterlassen schuldig. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Frau aus Roth im September 2018 das Neugeborene in der vollgelaufenen Wanne zurückgelassen hatte, bis es starb. Danach versteckte die Deutsche, die Mutter zweier Kinder ist, nach Ansicht der Strafkammer die Leiche in einem Karton. Ihre Schwangerschaft hatte sie vor dem Vater des Kindes und ihrer Familie verheimlicht. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

    +++ 15.50 Uhr: Erdogan kritisiert westliche Medien wegen Berichten zur Wirtschaft +++

    Der türkische Präsident Recep Tayyip hat westliche Medien wegen ihrer Berichterstattung über die Wirtschaftslage im Land kritisiert. Teile der westlichen Welt mit «all ihren Medienorganen» stellten die türkische Wirtschaft so dar, als wäre sie «kollabiert und erledigt», sagte Erdogan auf einer Konferenz in Ankara. Erdogan kritisierte besonders die Zeitung «Financial Times». Das Blatt hatte berichtet, die türkische Zentralbank habe ihre Devisenreserven mit  «Milliarden Dollar kurzfristiger Anleihen» gestärkt und habe damit bei Investoren die Besorgnis ausgelöst, die Türkei sei nicht fähig, eine weitere Lirakrise zu bekämpfen. «Ey Financial Times, kennst Du die Türkei, die vier Millionen Flüchtlinge aufgenommen hat?», sagte Erdogan. «Wie viele Flüchtlinge gibt es wohl in Deinem Land? Los, berichte darüber.» Weiter sagte er, die Zeitungen könnten schreiben, was sie wollten, die Türkei stehe aufrecht und schreite erstarkt voran.

    +++ 15.46 Uhr: Laschet nach Busunglück: Wohl Menschen aus NRW zu Schaden gekommen +++

    Unter den Opfern des schweren Busunglücks auf Madeira vermutet die nordrhein-westfälische Landesregierung auch Menschen aus NRW. «Wir müssen davon ausgehen, dass bei diesem schweren Unglück auch Menschen aus Nordrhein-Westfalen zu Schaden gekommen sind», teilte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) mit. Die Landesregierung machte zunächst keine Angaben, ob auch Tote unter den Opfern aus NRW sind. Bei dem Unfall auf der portugiesischen Urlaubsinsel am Mittwoch starben 29 Menschen. Zahlreiche weitere Menschen wurden verletzt.

    +++ 15.45 Uhr: Zwei Gäste von Schauinsland-Reisen im Unglücksbus auf Madeira +++

    An Bord des verunglückten Busses auf der Insel Madeira waren zwei Gäste des Veranstalters Schauinsland-Reisen. Das teilte das Duisburger Reiseunternehmen am Donnerstag mit. Angaben, woher die Touristen kamen, wurden nicht gemacht. Die Tour sei von einem anderen Reiseunternehmen angeboten worden. Der Bus sei bei einem örtlichen Anbieter gechartert worden. Ein Mitarbeiter von Schauinsland-Reisen sei auf dem Weg nach Madeira. Unklar war zunächst auch, ob die beiden Gäste zu den Todesopfern oder Verletzten gehören. Bei dem Unfall am Mittwochabend starben 29 Menschen, darunter vermutlich 27 Deutsche. Zahlreiche weitere Menschen wurden verletzt.

    +++ 15.41 Uhr: Volle Autobahnen vor den Feiertagen +++

    Vor den Osterfeiertagen haben sich auf vielen deutschen Autobahnen lange Staus gebildet. Vor allem auf der A7 von Hamburg nach Hannover brauchten die Autofahrer am Gründonnerstag viel Geduld, wie eine Sprecherin des Verkehrsclubs ADAC in München sagte. Auf den Fernstraßen rund um Berlin, Heilbronn und München stauten sich am Nachmittag die Fahrzeuge. Voll war es auch auf der A5 zwischen Frankfurt und Kassel. Auch für Karfreitag erwartete der ADAC volle Straßen im Bundesgebiet. Samstag und Ostersonntag werde es voraussichtlich ruhiger, wie die Sprecherin sagte. Am Ostermontag komme es dann im Ausflugs- und Reiseverkehr wohl wieder zu Staus und Beeinträchtigungen.

    +++ 15.35 Uhr: Ausbildung für Assistenten in Apotheken und OPs wird reformiert +++

    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will die Ausbildung für weitere Gesundheitsberufe reformieren. So sollen pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA) in Apotheken besser darauf vorbereitet werden, Kunden über Arzneimittel und Medizinprodukte zu beraten. Für Anästhesie- und Operationstechnische Assistenten in Kliniken (ATA/OTA) soll nach Ministeriumsangaben eine bundesweit einheitliche Ausbildung eingeführt werden. Zuerst berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland über die Pläne.

    Spahn sagte, das Gesundheitswesen brauche gut ausgebildete Fachkräfte. Nötig seien dafür Ausbildungen, die auf der Höhe der Zeit seien. Greifen sollen die neuen Regeln für die Assistenten, für die nun erste Entwürfe vorgelegt wurden, Anfang 2021. Der Bundesrat muss zustimmen. Auf den Weg gebracht worden sind etwa auch schon Reformen für die Ausbildung von Psychotherapeuten und Hebammen.

    +++ 14.58 Uhr: Gipfelkreuz der Zugspitze repariert +++

    In einer dreistündigen Aktion haben Schlosser das bei schweren Stürmen beschädigte Gipfelkreuz der Zugspitze repariert. Im März war ein Stück aus dem Strahlenkranz herausgebrochen, der das vergoldete Kreuz am höchsten Berg Deutschlands (2962 Meter) schmückt. 

    Funken sprühten, als zwei mit Gurten gesicherte Schlosser die Metallreste entfernten, um dann das abgebrochene Stück mit Schrauben wieder anzubringen. Seit Anfang März hatte der Strahl von der Bergstation aus betrachtet rechts unten gefehlt. Damals hatte ein Föhnsturm an der Zugspitze laut Deutschem Wetterdienst (DWD) Spitzengeschwindigkeiten von 144 Stundenkilometern erreicht. Ein Mitarbeiter der Zugspitzbahn fand das abgebrochene Stück unterhalb des Kreuzes. Es wurde restauriert und neu vergoldet.

    +++ 14.50 Uhr: Portugals Präsident fliegt Freitag nach Madeira +++

    Der portugiesische Präsident Marcelo Rebelo de Sousa wird nach dem schweren Busunglück an diesem Freitag auf Madeira erwartet. Dies meldete der Nachrichtensender tvi24. Der Staatschef hatte nach dem Unglück am Mittwochabend zunächst einen Flug verschoben, um den Rettern keine Plätze wegzunehmen.

    +++ 14.33 Uhr: Hamburger Staatsanwalt klagt mutmaßlichen SS-Wachmann an +++

    Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat einen mutmaßlichen früheren SS-Wachmann des Konzentrationslagers Stutthof angeklagt. Dem heute 92-Jährigen werde Beihilfe zum Mord in 5230 Fällen vorgeworfen, weil er 1944 und 1945 achteinhalb Monate im dem Lager gewesen sein soll, wie die Ermittlungs- und Anklagebehörde am Donnerstag mitteilte.

    Nach Einschätzung der Hamburger Ermittler förderte der Beschuldigte die dort auf Befehl der SS-Führung verübten Massentötungen vor allem jüdischer Häftlinge durch seinen Wachdienst, etwa indem er Fluchten und Aufstände verhinderte. Er habe als «Rädchen der Mordmaschinerie» in dem Wissen um die «Gesamtumstände» dazu beigetragen, den von höchster Stelle ausgegebenen Tötungsbefehl umzusetzen, erklärten sie.

    +++ 14.08 Uhr: Wahrscheinlich 27 der 29 Todesopfer auf Madeira Deutsche +++

    Unter den 29 Todesopfern des verheerenden Busunglücks auf der portugiesischen Urlaubsinsel Madeira sind nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in Berlin wahrscheinlich 27 deutsche Staatsangehörige. Mindestens vier der Schwerverletzten unter den insgesamt 27 im Krankenhaus liegenden Verletzten sollen demnach ebenfalls vermutlich die deutsche Staatsangehörigkeit haben. Am Mittwochabend war der Reisebus der Urlauber in der Gemeinde Caniço östlich von Funchal in einer Kurve von der Fahrbahn abgekommen. Er überschlug sich und stürzte eine Böschung hinunter auf ein Wohnhaus.18-Madeira: Klinik bestätigt 29 Tote nach Busunglück-6027558441001

    Die Bundesregierung machte am Donnerstag zunächst keine Angaben über die genaue Zahl der deutschen Opfer. Kanzleramtschef Helge Braun begründete das damit, dass zuerst die Angehörigen informiert würden.

    +++ 13.53 Uhr: Postsendung explodiert — Staatsanwaltschaft ermittelt +++

    In einer Marburger Firma hat es eine Explosion gegeben. Die Staatsanwaltschaft habe Ermittlungen aufgenommen, teilte ein Sprecher der Behörde weiter mit. Die Explosion soll sich gegen 8.30 Uhr beim Öffnen einer Postsendung ereignet haben. Eine Person sei dabei leicht verletzt worden.

    Nach einem Bericht der «Bild»-Zeitung wurde der Geschäftsführer des nicht näher benannten Unternehmens durch eine Nagelbombe verletzt. Dazu wollte sich die Staatsanwaltschaft nicht äußern. Der Tathergang sei noch unklar. Hintergründe seien noch nicht geklärt.

    Als Reaktion auf die Explosion wurde eine Postfiliale vorübergehend geräumt. Es wurde geprüft, ob in einem dortigen Postfach der Firma weitere Gefahr lauere. Es hätten sich aber keine Auffälligkeiten ergeben, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Experten des hessischen Landeskriminalamts wurden eingeschaltet.

    +++ 13.46 Uhr: Fünf-Sterne-General befehligt den Wiederaufbau von Notre-Dame +++

    «Monsieur Wiederaufbau» nennen ihn die Franzosen: Der Fünf-Sterne-General Jean-Louis Georgelin leitet die Instandsetzung der durch Flammen zerstörten Pariser Kathedrale Notre-Dame. «Die Mission ist ein Kampf», sagte der 70-Jährige der Nachrichtenagentur AFP.

    Seine neue Aufgabe hat Georgelin ebenso überrascht wie viele Anhänger von Notre-Dame. Auf die Frage, wie er zu dieser Ehre kam, antwortet der frühere Oberbefehlshaber: «Da müssen Sie den Präsidenten fragen.» Er selbst sei als gläubiger Katholik «Notre-Dame genauso verbunden wie alle Franzosen». Staatschef Emmanuel Macron hatte den ehemaligen Leiter der Armee-Einsätze in Afghanistan und auf dem Balkan am Mittwoch beauftragt.

    +++ 13.36 Uhr: Schauspieler Welsh erschossen — Gangster-Rolle in «Trainspotting» +++

    Der britische Schauspieler Bradley Welsh («T2 Trainspotting») ist im schottischen Edinburgh erschossen worden. Er sei am Mittwochabend an seinen schweren Verletzungen gestorben, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

    Laut schottischen Medien hatten Unbekannte Welsh in der Nähe seines Wohnhauses in den Kopf geschossen. In «T2 Trainspotting» (2017) spielte er einen Gangsterboss. Der 42-Jährige war früher ein erfolgreicher Boxer gewesen und hatte sich auch in Sozialprojekten in Edinburgh engagiert. Welsh wollte unter anderem Jugendliche von kriminellen Machenschaften abhalten.

    +++ 13.30 Uhr: Krankenhaus auf Madeira korrigiert Angaben zu Todesopfern +++

    Nach dem schweren Busunglück auf der portugiesischen Insel Madeira hat das zuständige Krankenhaus die bisherigen Angaben zu den Todesopfern korrigiert. Bei einer Pressekonferenz der Nélio-Mendonça-Klinik hieß es, unter den 29 Todesopfern seien 17 Männer und 12 Frauen zwischen 40 und 60 Jahren. Zuvor war von 18 Männern und 11 Frauen die Rede gewesen.

    Zahlreiche deutsche Insassen des Busses waren nach dem Unfall im Dorf Caniço zur Behandlung in das Krankenhaus der Inselhauptstadt Funchal gebracht worden. Neun Verletzte konnten nach Klinikangaben inzwischen entlassen werden, vier befinden sich weiterhin auf der Intensivstation. 

    Die Leiterin des Krankenhauses, Tomasia Alves, sagte bei der Pressekonferenz, die Zahl der Mitarbeiter in der Rechtsmedizin sei nach dem Busunglück aufgestockt worden. Sie hoffe daher, dass die Toten spätestens bis Samstag freigegeben werden können. Dann könnten sie nach Deutschland gebracht werden.

    Nach Angaben aus dem Kanzleramt in Berlin ist derzeit bereits ein deutscher Beamter vor Ort, der bei der Identifikation der Opfer helfen soll. Am Flughafen von Funchal wurde eine provisorische Leichenhalle eingerichtet, in der ortsansässige und aus Lissabon eingeflogene Ärzte die Leichen obduzieren sollen.

    +++ 12.48 Uhr: Feuerwehrleute von Notre-Dame im Élyséepalast empfangen +++

    Mehrere hundert Feuerwehrleute, die den Brand der Kathedrale Notre-Dame gelöscht hatten, sind im französischen Präsidentenpalast empfangen worden. Staatschef Emmanuel Macron hatten den «pompiers», wie die Angehörigen der Feuerwehr auf Französisch heißen, bereits bei seiner Fernsehansprache zu Wochenbeginn für ihren gefährlichen Einsatz gedankt.

    Die Feuerwehrleute warteten in einer langen Reihe von dem Präsidentenpalast in der Pariser Innenstadt, bevor sie unter Applaus von Umstehenden den Hof des Gebäudes betraten. Notre-Dame im Herzen der Hauptstadt war am Montagabend bei dem Brand stark zerstört worden.

    +++ 12.48 Uhr: Polizei sichert weiter Spuren nach Busunglück auf Madeira +++

    Die Polizei auf Madeira ist am Donnerstag nach dem Busunglück mit 29 Toten weiter mit der Spurensicherung beschäftigt gewesen. Wie ein dpa-Reporter von der Unfallstelle berichtete, sammelten Polizisten Ausweise oder andere Dokumente ein — beziehungsweise suchten sie danach.

    Das Unglück geschah am Mittwochabend in der Gemeinde Caniço östlich der Inselhauptstadt Funchal. Ein Reisebus durchbrach auf einer kleinen Straße in einer Linkskurve ein Geländer und stürzte etwa acht Meter eine Böschung hinunter. Der Bus fiel auf ein kleines Haus, dessen Dach teils einstürzte. Portugiesischen Medienberichten zufolge hielt sich zur Unfallzeit niemand in dem Haus auf.

    +++ 12.41 Uhr: Mann mit Benzinkanistern in New Yorker Kathedrale gefasst +++

    Die Polizei in New York hat in der St.-Patricks-Kathedrale im Stadtteil Manhattan einen 37-Jährigen mit mehreren Benzinkanistern, Feuerzeugbenzin und Anzündern gefasst. Sicherheitspersonal habe den Mann in der Kirche gestoppt, als er Benzin in dem Gotteshaus verschüttete, teilte die Polizei bei einer Pressekonferenz mit. Daraufhin habe er die Kathedrale verlassen und sei kurze Zeit später festgenommen genommen worden.

    Das Motiv war zunächst unklar. «Es ist schwer zu sagen, was genau seine Absicht war. Aber ich denke, dass die Gesamtheit der Umstände (…) uns Grund zu großer Sorge geben sollte», sagte John Miller von der New Yorker Polizei. Die neugotische Kathedrale an der Fifth Avenue wurde im 19. Jahrhundert gebaut.

    +++ 12.34 Uhr: Geheime Gräber mit möglicherweise dutzenden Leichen in Mexiko entdeckt +++

    In Mexiko sind verborgene Gräber mit möglicherweise dutzenden Leichen entdeckt worden. Zehn Prozent des Fundorts seien bereits untersucht worden, mit Hilfe spezieller Techniken seien dabei 36 geheime Gräber lokalisiert worden, teilte die Staatsanwaltschaft des östlichen Bundesstaates Veracruz mit. Ein Militärvertreter sagte der Nachrichtenagentur AFP, in den entdeckten Gräbern könnten sich bis zu 200 Leichen befinden.

    +++ 12.34 Uhr: Außenminister Maas fliegt nach Busunglück nach Madeira +++

    Nach dem verheerenden Busunglück auf Madeira reist Bundesaußenminister Heiko Maas noch am Donnerstag auf die portugiesische Insel. Er werde von Ärzten, Psychologen und Konsularbeamten des Auswärtigen Amts begleitet, sagte Maas am Donnerstag kurz vor dem Abflug. Er wolle auf Madeira selbst mit Betroffenen sprechen und den portugiesischen Hilfskräften für ihren Einsatz danken.

    Bei dem Busunglück waren am Mittwoch nach offiziellen portugiesischen Angaben 29 Menschen ums Leben gekommen. Die Bundesregierung sagt bisher lediglich, dass der Reisegruppe überwiegend Deutsche angehört hätten. Die genaue Zahl der deutschen Toten will sie erst bekanntgeben, wenn alle Angehörigen benachrichtigt sind. 

    «Noch haben wir keine Gewissheit, wie viele Deutsche unter den Opfern sind», sagte Maas. Die Botschaft in Lissabon arbeite mit Hochdruck gemeinsam mit den lokalen Behörden an der Aufklärung, der Botschafter sei am Mittag mit einem Team auf Madeira gelandet. «Es ist erschütternd, dass aus dem Osterurlaub für so viele Menschen eine Tragödie geworden ist», sagte Maas. «Sie wurden jäh aus dem Leben gerissen oder kämpfen mit schweren Verletzungen.»

    +++ 12.26 Uhr: Bundesregierung macht weiter keine Angaben über Tote auf Madeira +++

    Die Bundesregierung macht weiter keine Angaben über die genaue Zahl der bei dem verheerenden Busunglück auf Madeira ums Leben gekommenen Deutschen. Kanzleramtschef Helge Braun begründete das damit, dass zunächst die Angehörigen informiert würden. «Die Bundesregierung unternimmt nun alles, um dafür zu sorgen, dass schnell Gewissheit für die Angehörigen herrscht», sagte er vor Journalisten in Berlin. Es sei «eine Reisegruppe von vorwiegend Deutschen Urlaubern» betroffen. Nach offiziellen Informationen aus Portugal starben bei dem Busunglück am Mittwochabend 29 Menschen. Das Krisenreaktionszentrum des Auswärtigen Amts in Berlin schrieb bei Twitter, dass Helfer vor Ort auf Madeira derzeit die Opfer identifizierten.18-Busunglück auf Madeira: Bundesregierung spricht Angehörigen Beileid aus-6027559252001

    +++ 11.36 Uhr: Thailand-Höhlenretter muss in USA selbst aus Höhle geborgen werden +++

    Ein britischer Taucher, der an der Höhlenrettung der zwölf Jugendfußballer und ihres Trainers im vergangenen Sommer in Thailand beteiligt war, ist in den USA nun selbst aus einer Höhle gerettet worden. Josh Bratchley wurde am Mittwochabend (Ortszeit) aus der Mill Pond Cave nahe Nashville im Bundesstaat Tennessee befreit, wie US-Medien unter Berufung auf die Polizei berichteten. Nach Angaben der örtlichen Notfallzentrale hatte Bratchley mit einer Gruppe britischer Taucher über mehrere Tage das Höhlensystem erkundet. Als die Taucher am Dienstag sein Fehlen bemerkten, machten sie sich demnach zunächst selbst auf die Suche, bevor sie die Rettungsdienste alarmierten. 

    Rettungstaucher Edd Sorensen sagte dem Sender NBC zufolge bei einer Pressekonferenz am Mittwoch, er habe wegen der niedrigen Temperaturen unter Wasser und der schlechten Sicht zunächst das Schlimmste befürchtet. Bratchley selbst habe sich bei der Rettungsaktion vorbildlich verhalten. «Er war so ruhig wie nur eben möglich», sagte Sorensen. 

    +++ 11.08 Uhr: Direktor von Notre-Dame will temporäre Holzkirche bauen lassen +++

    Der Direktor von Notre-Dame hat für die Zeit des Wiederaufbaus der schwer beschädigten Kathedrale eine Holzkirche auf dem Vorplatz ins Spiel gebracht. «Wir dürfen nicht sagen, die Kathedrale ist für fünf Jahre geschlossen und das war’s», sagte Patrick Chauvet dem Sender CNews. «Also dachte ich mir: Kann ich nicht eine temporäre Kirche auf dem Vorplatz bauen?» Diese würde dann aus Holz sein. So könne man die zahlreichen Touristen willkommen heißen, die die weltberühmte Kathedrale besuchen. Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo unterstütze das Projekt, sagte Chauvet.

    +++ 11.06 Uhr: Hohe Waldbrandgefahr in Brandenburg und Berlin +++

    Die Waldbrandgefahr in Brandenburg steigt weiter. In drei Landkreisen südlich von Berlin gilt die höchste Gefahrenstufe. In den übrigen Regionen ist die Stufe vier von fünf erreicht. Es sei gut möglich, dass die höchste Stufe in weiteren Gebieten ausgerufen werde, sagte ein Sprecher des Brandenburger Umweltministeriums am Morgen.

    +++ 11.05 Uhr: Juncker zum Busunglück auf Madeira: «Gedanken sind bei allen Opfern» +++

    EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker hat bestürzt auf das Busunglück mit 29 Toten auf Madeira reagiert. Er habe mit tiefer Trauer von dem Unfall auf der portugiesischen Atlantikinsel erfahren, sagte Juncker in Brüssel. «Unsere Gedanken sind bei allen Opfern.» Den Familien und Freunden der Toten sprach der Luxemburger sein Beileid aus, den Einsatzkräften sowie den Behörden vor Ort dankte er für ihre Arbeit. «Meine besten Wünsche für eine schnelle Genesung gehen an diejenigen, die bei diesem schrecklichen Unfall verletzt wurden.»

    Busunglück auf Madeira: Deutsche Regierung und Twitter-Nutzer_11.40Uhr

    +++ 10.48 Uhr: Verunglückter Bus auf Madeira war relativ neu +++

    Der auf der portugiesischen Atlantikinsel Madeira verunglückte Reisebus war offenbar relativ neu. Das Fahrzeug sei im Februar 2013 zugelassen worden und damit nur rund sechs Jahre alt gewesen, berichtete die Zeitung «Diário de Notícias» am Donnerstag ohne Nennung von Quellen.

    Bei dem Fahrer, der bei dem Unfall verletzt wurde, handele es sich um einen 55-Jährigen mit viel Berufserfahrung, hieß es weiter. Er habe einen von insgesamt drei Bussen gefahren, die die Urlauber vom Hotel «Quinta Splendida» in der Gemeinde Caniço zu einem Abendessen in der Hauptstadt Funchal bringen sollten.Madeira: Bus mit Deutschen verunglückt 7.55

    +++ 10.37 Uhr: Madeira: Von Reisebus getroffenes Haus war zum Unfallzeitpunkt leer +++

    Das Haus, auf das der verunglückte Reisebus auf Madeira gestürzt ist, war zum Unfallzeitpunkt leer. Das bestätigte der Bürgermeister des Ortes Caniço, Filipe Sousa, der portugiesischen Onlinezeitung «Observador». Bewohnt werde es normalerweise von einem Mann, der sich zum Zeitpunkt des Unglücks bei Verwandten aufgehalten habe. Er sei über die Tragödie informiert worden. Am Donnerstag sollten Experten die Schäden an dem Haus überprüfen.Madeira Was wir wissen_10.30Uhr

    +++ 10.32 Uhr: Mutmaßliches IS-Mitglied aus Hamburg in Untersuchungshaft +++

    Ein am Mittwoch in Hamburg festgenommenes mutmaßliches Mitglied der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) ist noch am selben Tag in Untersuchungshaft genommen worden. Das habe der Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe angeordnet, teilte die Bundesanwaltschaft ebenfalls in Karlsruhe mit. Der 28-jährige Deutsche wird verdächtigt, sich in der Bundesrepublik an der Werbung neuer Mitglieder für die Miliz beteiligt zu haben.

    +++ 10.31 Uhr: Bierproduktion 2018 um 184 Millionen Liter gestiegen +++

    Die Bierproduktion in Deutschland ist im vergangenen Jahr um 2,2 Prozent auf rund 8,7 Milliarden Liter gestiegen. Das sind 184 Millionen Liter mehr als 2017, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Die Statistik-Experten führten den Anstieg auch auf den langen und heißen Sommer zurück. Die Bierpreise stiegen mit plus 3,5 Prozent stärker als die Verbraucherpreise insgesamt.

    +++ 10.30 Uhr: Thierse kritisiert Kühnerts Forderung nach Aufhebung des Tanzverbots an Karfreitag +++

    Der frühere Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) hat die Forderung von Juso-Chef Kevin Kühnert kritisiert, das Tanzverbot an Karfreitag abzuschaffen. Er sei erstaunt darüber, was Kühnert für wichtig halte und welche Interessen er bedienen wolle, sagte Thierse den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Donnerstag. «Bisher wusste ich nicht, dass die SPD eine Spaßpartei ist», sagte Thierse. Der 75-Jährige ist Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken.

    Kühnert hatte gefordert, das Tanzverbot am Karfreitag abzuschaffen. Er würde keine Party in einer Kirche anmelden, sagte Kühnert. Doch «wer an dem Tag in die Disko gehen will, sollte das auch tun können». Die Entscheidung, an Karfreitag feiern zu gehen, müsse jedem selbst überlassen werden.

    +++ 10.03 Uhr: Auf Madeira verunglückte Urlauber hatten offenbar bei demselben Veranstalter gebucht +++

    Die deutschen Touristen aus dem auf der portugiesischen Ferieninsel Madeira verunglückten Reisebus haben ihre Reise offenbar bei demselben Veranstalter gebucht. Das sagte eine Angestellte der Hotelanlage Quinta Splendida in der Ortschaft Caniço, in der die Urlauber untergebracht waren, der Nachrichtenagentur AFP. Nach ihren Angaben handelte es sich aber nicht um eine Reisegruppe.

    Der Bus mit mehr als 50 Passagieren an Bord war am Mittwochabend in Caniço in der Gemeinde Santa Cruz verunglückt, 29 Menschen starben. Der Fahrer hatte die Kontrolle über den Bus verloren. Das Fahrzeug kam von der Straße ab, rutschte eine Böschung herunter und stürzte auf ein Haus, dabei überschlug es sich offenbar mehrfach.

    +++ 09.33 Uhr: Facebook lud Kontaktdaten von 1,5 Millionen Nutzern ungefragt hoch +++

    Facebook hat die nächste Datenschutz-Panne entdeckt: Das Online-Netzwerk lud in den vergangenen drei Jahren ohne Erlaubnis die Kontaktdaten von bis zu 1,5 Millionen neuen Nutzern hoch. Der Fehler sei nach einer Änderung am Anmelde-Verfahren im vergangenen Monat entdeckt worden, wie Facebook bestätigte. Die Daten seien mit niemandem geteilt worden und würden gelöscht. Der Fehler sei behoben und betroffenen Nutzer würden informiert.

    +++ 9.30 Uhr: Berliner U-Bahnlinie offenbar wegen bröckelnder Tunneldecke unterbrochen +++

    In Berlin ist der Verkehr auf der U-Bahnlinie 2 zwischen zwei Stationen unterbrochen worden, weil offenbar Teile der Tunneldecke herunterfielen. Das teilten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) dem Rundfunk Berlin-Brandenburg mit. Statiker seien unterwegs, um die Stelle zu untersuchen. Die BVG war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

    Die BVG teilte lediglich mit, dass der Verkehr auf der wichtigen Innenstadtlinie 2 zwischen Senefelderplatz und Rosa-Luxemburg-Platz wegen einer «technischen Störung» unterbrochen sei. Ein Ersatzverkehr sei eingerichtet.

    +++ 9.23 Uhr: Nordkorea fordert Ausschluss Pompeos von Atomgesprächen +++

    18-Kim Jong Un testet neue Waffe-6027466444001Nordkorea hat den Ausschluss von US-Außenminister Mike Pompeo von den festgefahrenen Atomgesprächen gefordert. Das nordkoreanische Außenministerium warf Pompeo am Donnerstag einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA zufolge vor, die Gespräche zu behindern. Im Falle einer möglichen Wiederaufnahme des Dialogs wünsche Pjöngjang einen anderen Gesprächspartner.Bericht: Saudi-Arabien zahlt Khashoggi-Kindern millionenschwere Entschädigungen_12.10

    +++ 9.17 Uhr: Saudi-Arabien lädt im November 2020 zum G20-Gipfel +++

    Der G20-Gipfel in Saudi-Arabien wird am 21. und 22. November 2020 stattfinden. König Salman empfange die Staats- und Regierungschefs der Gruppe an diesem Termin in der Hauptstadt Riad, meldete die staatliche saudische Nachrichtenagentur SPA am Mittwochabend. Es ist der erste G20-Gipfel in der arabischen Welt.

    Die «Gruppe der 20» aus 19 Ländern und der Europäischen Union repräsentiert zwei Drittel der Weltbevölkerung und 85 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung. Das ölreiche Saudi-Arabien gehört der Gruppe als größte Volkswirtschaft der arabischen Welt an. Den nächsten G20-Gipfel gibt es am 28. und 29. Juni 2019 im japanischen Osaka.

    +++ 8.27 Uhr: Drei AfD-Werbefahrzeuge in Essen angezündet +++

    Unbekannte haben in der Nacht in Essen drei Werbefahrzeuge der AfD angezündet. Ein Zeuge informierte die Polizei über den Brand auf einem Hof, wo die Autos abgestellt waren, wie die Beamten in der Ruhrgebietsstadt mitteilten. Die Feuerwehr löschte die Flammen, verletzt wurde niemand.

    +++ 7.33 Uhr: Erdbeben der Stärke 6,1 erschüttert Taiwan +++

    Ein heftiges Erdbeben der Stärke 6,1 hat Taiwan erschüttert. In der Hauptstadt Taipeh wackelten Gebäude, wie die Wetterbehörde mitteilte. Das Beben ereignete sich um 13.01 Uhr Ortszeit (7.01 Uhr MESZ) in einer Tiefe von 19 Kilometern in Hualien im Osten Taiwans. Berichte über mögliche Opfer oder Schäden lagen zunächst nicht vor

    +++ 7.33 Uhr: Behörden: Bewaffnete erschießen 14 Buspassagiere in Pakistan +++

    In der pakistanischen Unruheprovinz Baluchistan haben bewaffnete Männer nach Behördenangaben 14 Passagiere eines Busses erschossen. Die Angreifer hätten zunächst mehrere Busse auf einer Überlandstraße gestoppt und die Menschen zum Aussteigen gezwungen — 14 Passagiere seien erschossen worden, sagte der Innenminister der Provinz, Haider Ali, der Nachrichtenagentur AFP. Die Angreifer trugen demnach Uniformen einer paramilitärischen Gruppe.Forscher entdecken riesiges Ur-Raubtier 8.17

    +++ 6.19 Uhr: Forscher entdecken einen der größten Raubsäuger der Erdgeschichte +++

    Forscher haben in Kenia eines der größten fleischfressenden Säugetiere entdeckt, die jemals auf der Erde gelebt haben. Das löwenähnliche Tier sei wahrscheinlich bis zu 1500 Kilogramm schwer und «möglicherweise größer als ein Eisbär» gewesen, berichteten Forscher um Matthew Borths von der Ohio University in den USA. Demnach war es der vorherrschende Fleischfresser in der Umgebung und konnte wahrscheinlich Tiere jagen, die heutigen Elefanten und Nilpferden ähneln. Es lebte vor rund 23 Millionen Jahren in Eurasien, Nordamerika und Teilen von Afrika und der arabischen Welt.

    +++ 6.05 Uhr: Reporter ohne Grenzen sieht Pressefreiheit in Europa verschlechtert +++

    Die Lage der Pressefreiheit in Europa hat sich aus Sicht von Reporter ohne Grenzen verschlechtert. «Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten», erklärt die Organisation in ihrem Bericht zur Rangliste der Pressefreiheit 2019.

    Dies betreffe vor allem Länder, in denen sich Journalisten bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. «Zu den Regionen, in denen sich die Lage am stärksten verschlechtert hat, gehört Europa. Auch die USA sind auf der Rangliste nach unten gerutscht», schreibt Reporter ohne Grenzen.

    Deutschland sei zwar um zwei Plätze nach oben auf Rang 13 gerückt. Dies liege aber vor allem daran, dass die Pressefreiheit in anderen Ländern stärker abgenommen habe.

    +++ 6.04 Uhr: Über 600 offene Haftbefehle gegen Personen aus rechter Szene +++

    Bundesweit gibt es über 600 noch nicht vollstreckte Haftbefehle gegen Verdächtige oder Verurteilte von Straftaten aus der rechten Szene. Konkret gehe es dabei um 467 Personen, die bis Ende September vergangenen Jahres mit Haftbefehl gesucht wurden, teilte das Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden mit. Voraussichtlich im Mai wollen die Ermittler über die weitere Entwicklung mit aktuellen Zahlen berichten.

    Der überwiegende Teil der Haftbefehle habe sich auf Delikte wie Diebstahl, Betrug oder Beleidigung bezogen, erklärte das BKA. Zwölf Haftbefehle seien wegen politisch rechts motivierter Gewaltdelikte und weitere 98 wegen Straftaten mit politisch rechter Motivation ausgestellt worden. Darunter falle etwa das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Volksverhetzung. Offene Haftbefehle wegen einer terroristischen Tat habe es nicht gegeben.

    +++ 5.15 Uhr: Letzter Testflug mit Boeing 737 MAX für Softwareupdate absolviert +++

    Der US-Flugzeugbauer Boeing hat einen letzten Testflug für das Softwareupdate für Maschinen des Typs 737 MAX absolviert. Der Flug mit dem überarbeiteten Steuerungssystem MCAS fand am Dienstag statt, wie Konzernchef Dennis Muilenburg bekanntgab. Nun stehe noch ein Zertifizierungsflug mit Vertretern der US-Luftfahrtbehörde FAA an.

    Nach zwei Abstürzen von Maschinen vom Typ Boeing 737 MAX binnen weniger als fünf Monaten war ein weltweites Flugverbot für diese Flugzeuge verhängt worden. Als Ursache beider Abstürze steht das Stabilisierungssystem MCAS (Maneuvering Characteristics Augmentation System) im Verdacht, das speziell für die Boeing 737 MAX entwickelt wurde. Es drückt bei einem drohenden Strömungsabriss die Nase des Flugzeugs automatisch nach unten, auch wenn die Piloten gegensteuern.

    +++ 5.04 Uhr: Deutsches Afghanistan-Engagement kostete bislang offenbar über 16 Milliarden Euro +++

    Das deutsche Engagement in Afghanistan mit dem Einsatz der Bundeswehr dort hat seit 2001 rund 16,4 Milliarden Euro gekostet. Im Jahr 2018 beliefen sich die Ausgaben aus den Etats von Verteidigungsministerium, Auswärtigem Amt, Entwicklungs- und Innenressort auf 770 Millionen Euro, wie nach Angaben des Redaktionsnetzwerkes Deutschland aus einer Regierungsantwort auf eine parlamentarische Anfrage der AfD hervorgeht.

    Den Angaben zufolge hat allein der Einsatz der Bundeswehr am Hindukusch bislang 11,9 Milliarden Euro gekostet. Die Ausgaben des Auswärtigen Amtes in Afghanistan seit 2001 belaufen sich auf gut zwei Milliarden Euro, beim Entwicklungsministerium waren es 2,3 Milliarden Euro. Das Bundesinnenministerium investierte in Afghanistan 61 Millionen Euro, aus dem Etat des Agrarministerium flossen 33 Millionen Euro nach Afghanistan, aus dem der Kulturstaatsministerin 34 Millionen Euro.

    +++ 4.49 Uhr: Widersprüche gegen Hartz-IV-Kürzung oft erfolgreich +++

    Leistungskürzungen für Hartz-IV-Empfänger, denen fehlende Mitwirkung zur Last gelegt wird, sind in vielen Fällen unberechtigt. Klagen und Widersprüche gegen diese Entscheidungen waren im vergangenen Jahr fast in jedem zweiten Fall erfolgreich. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Danach wurde rund 8100 von 17.700 Widersprüchen ganz oder teilweise stattgegeben. Zudem waren etwa 500 von 1200 Klagen erfolgreich — entweder weil den Klagen stattgegeben wurde oder das Jobcenter vorher einlenkte.

    +++ 4.07 Uhr: Nordkorea testet neuartige Lenkwaffe +++

    Nordkorea hat nach eigenen Angaben im Beisein von Machthaber Kim Jong Un eine neuartige taktische Lenkwaffe getestet. Diese habe sich als bestens geeignet erwiesen für die «Beladung mit einem mächtigen Sprengkopf», meldeten die staatlichen Medien. «Der Abschluss der Entwicklung des Waffensystems ist ein Ereignis von sehr großer Bedeutung, insoweit die Schlagkraft der Volksarmee erhöht wird», wurde Kim zitiert, der auch oberster Militärbefehlshaber ist. Details zur Waffenart wurden nicht genannt.18-Kim Jong Un testet neue Waffe-6027466444001

    Eine unabhängige Bestätigung für den Test gab es zunächst nicht. Es wäre der erste bekannt gewordene Waffentest des abgeschotteten Landes unter den Augen Kims seit November, als von der Erprobung einer neu entwickelten High-Tech-Waffe die Rede gewesen war.Nordkorea soll neue taktische Lenkwaffe getestet haben 7.20

    +++ 4.04 Uhr: Italienische Studenten nach Waldbrand zu 27 Millionen Euro Strafe verurteilt +++

    27 Millionen Euro Geldstrafe sollen zwei italienische Studenten zahlen, weil sie mein Grillen versehentlich einen Waldbrand verursachten. Die beiden 22-Jährigen sollen Ende Dezember mit Freunden nahe des Comer Sees eine Grillparty gefeiert haben, wie italienische Medien berichten. Die Glut habe dann einen Waldbrand verursacht, der 1000 Hektar Wald und auch mehrere Gebäude zerstörte. Die riesige Geldstrafe für die beiden Studenten wurde nach einer Formel berechnet, die auf dem angerichteten Schaden basiert. Unklar war, wie die Studenten jemals in der Lage sein sollen, das Geld aufzutreiben. Ihre Anwälte haben drei Wochen Zeit, um Rechtsmittel einzulegen.

    +++ 1.59 Uhr: Neues Album von Popstar Madonna kommt Mitte Juni +++

    Den Titel ihres neuen Albums verriet US-Sängerin Madonna (60) schon am Wochenende, nun folgt das Datum der Veröffentlichung: «Madame X» soll am 14. Juni erscheinen, wie die «Queen of Pop» auf Instagram mitteilte. Dazu postete sie eine Kostprobe der ersten Single-Veröffentlichung mit dem Titel «Medellín». Es ist eine Kollaboration mit dem kolumbianischen Reggaeton-Sänger Maluma. Der 25-Jährige stammt aus der Stadt Medellín, wo früher der berüchtigte Drogenboss Pablo Escobar seinen Sitz hatte.

    +++ 0.20 Uhr: Schuss auf SEK-Beamten — Sieben Jahre Haft für «Reichsbürger» +++

    Nach einem Schuss auf einen SEK-Beamten ist ein sogenannter Reichsbürger zu sieben Jahren Haft verurteilt worden — wegen versuchten Mordes. Die Richter am Landgericht Halle sahen es als erwiesen an, dass der frühere Mister Germany Adrian Ursache bei der Zwangsräumung seines Grundstückes 2016 in Reuden (Burgenlandkreis) auf einen SEK-Mann geschossen hatte. Nur dank seiner Schutzkleidung sei der Polizist nicht getötet worden, hieß es zur Begründung. 15-Greenpeace bringt Nestle sein Plastik zurück-11.05

     
  • Adam 19:21 on 18.04.2019 Постоянная ссылка |
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    News des Tages: Jäger schießt und trifft Jogger — Gericht ordnet Haft- und Geldstrafe an 

    Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

    • Geschwärzter Mueller-Bericht veröffentlicht (17.15 Uhr)
    • Krankenhaus auf Madeira korrigiert Angaben zu Todesopfern (13.30 Uhr), wahrscheinlich 27 der 29 Todesopfer Deutsche (14.08 Uhr)
    • Jäger schießt, Jogger getroffen — ein Jahr Gefängnis (16.49 Uhr)
    • Bundesregierung macht weiter keine Angaben über Tote auf Madeira (12.26 Uhr)
    • Thierse kritisiert Kühnerts Forderung nach Aufhebung des Tanzverbots an Karfreitag (10.30 Uhr)

    Die Nachrichten des Tages im sternTicker:

    +++ 17.15 Uhr: Geschwärzter Mueller-Bericht veröffentlicht +++

    Das US-Justizministerium hat den in Teilen geschwärzten Bericht von FBI-Sonderermittler Robert Mueller zur Russland-Untersuchung veröffentlicht. Das teilte das Ministerium mit.

    Mueller hatte eingehend untersucht, ob das Wahlkampflager von US-Präsident Donald Trump geheime Absprachen mit russischen Staatsvertretern zur mutmaßlichen Einmischung Moskaus in den US-Wahlkampf 2016 traf — und ob Trump die Justiz behinderte.

    Liveblog Mueller-Bericht Pressekonferenz_15.30Uhr

    +++ 16.59 Uhr: Europaparlament fordert Abschaffung der Todesstrafe für Homosexuelle in Brunei +++

    Das Europaparlament hat das Sultanat Brunei aufgefordert, die Anfang April eingeführte Todesstrafe für homosexuelle Männer unverzüglich wieder abzuschaffen. Insgesamt müsse das Strafrecht auf Grundlage der islamischen Scharia aufgehoben werden, verlangte das Parlament in einer Entschließung. Zugleich forderte es den diplomatischen Dienst der EU auf, Sanktionen gegen Brunei zu prüfen — etwa das Einfrieren von Guthaben in der EU oder Visaverbote. 

    +++ 16.55 Uhr: Kokain in einem leeren Grab auf Roms größtem Friedhof +++

    In einem leeren Grab auf dem größten Friedhof von Rom haben Polizisten fast 1,1 Kilogramm Kokain gefunden. Die Menge entspreche 110.000 Dosen der Droge, teilten die Ermittler mit. Die Fahnder entdeckten das Versteck, nachdem sie am Mittwochnachmittag einem Mann gefolgt waren, der sein Auto mit hoher Geschwindigkeit auf das Friedhofsgelände steuerte. Als der Verdächtige in eine Grabkapelle ging und dort den Stein eines sogenannten Loculusgrabes entfernte, griffen die Beamten zu. In einem anderen Grab fanden die Polizisten eine Pistole. Der 42-Jährige, der nach eigener Aussage als Steinmetz arbeitet, wurde festgenommen.

    +++ 16.49 Uhr: Jäger schießt, Jogger getroffen — ein Jahr Gefängnis +++

    Ein Jäger ist in Schweden zu einem Jahr Gefängnis verurteilt worden, weil er versehentlich auf einen Jogger geschossen haben soll. Der gebürtige Norweger habe dem Mann einen ernsthaften körperlichen Schaden zugefügt und müsse daher auch einen Schadenersatz von umgerechnet etwa 3600 Euro zahlen, entschied das Bezirksgericht in Helsingborg. Die Staatsanwaltschaft hatte dem 48-jährigen Jäger versuchten Mord oder schwere Körperverletzung vorgeworfen. Dafür gebe es aber nicht genügend Beweise, so das Gericht.

    Der Jäger hatte Ende November 2018 am frühen Morgen den Schuss auf den Jogger nahe dem Ort Ljungbyhed in Südschweden aus einer Entfernung von etwa 170 Metern abgefeuert. Der Schuss traf den heute 76-Jährigen an der Leiste. Während des Prozesses hatte der Jäger ausgesagt, er habe Wildschweine jagen wollen und gedacht, er schieße auf ein Reh. Vorwürfe, er habe den Jogger verletzen wollen, wies er zurück. Das Gericht befand ihn ferner schuldig, gegen Jagdgesetze verstoßen zu haben, darunter gegen das Nachtjagdverbot. Das Urteil ist noch nichts rechtskräftig.

    +++ 16.12 Uhr: Toter Säugling in Badewanne: Mutter muss viereinhalb Jahre in Haft +++

    Eine Mutter ist zu viereinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil sie ihr Baby nach der Geburt in der Badewanne hat ertrinken lassen. Das Nürnberger Landgericht sprach die 28-Jährige der Tötung durch Unterlassen schuldig. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Frau aus Roth im September 2018 das Neugeborene in der vollgelaufenen Wanne zurückgelassen hatte, bis es starb. Danach versteckte die Deutsche, die Mutter zweier Kinder ist, nach Ansicht der Strafkammer die Leiche in einem Karton. Ihre Schwangerschaft hatte sie vor dem Vater des Kindes und ihrer Familie verheimlicht. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

    +++ 15.50 Uhr: Erdogan kritisiert westliche Medien wegen Berichten zur Wirtschaft +++

    Der türkische Präsident Recep Tayyip hat westliche Medien wegen ihrer Berichterstattung über die Wirtschaftslage im Land kritisiert. Teile der westlichen Welt mit «all ihren Medienorganen» stellten die türkische Wirtschaft so dar, als wäre sie «kollabiert und erledigt», sagte Erdogan auf einer Konferenz in Ankara. Erdogan kritisierte besonders die Zeitung «Financial Times». Das Blatt hatte berichtet, die türkische Zentralbank habe ihre Devisenreserven mit  «Milliarden Dollar kurzfristiger Anleihen» gestärkt und habe damit bei Investoren die Besorgnis ausgelöst, die Türkei sei nicht fähig, eine weitere Lirakrise zu bekämpfen. «Ey Financial Times, kennst Du die Türkei, die vier Millionen Flüchtlinge aufgenommen hat?», sagte Erdogan. «Wie viele Flüchtlinge gibt es wohl in Deinem Land? Los, berichte darüber.» Weiter sagte er, die Zeitungen könnten schreiben, was sie wollten, die Türkei stehe aufrecht und schreite erstarkt voran.

    +++ 15.46 Uhr: Laschet nach Busunglück: Wohl Menschen aus NRW zu Schaden gekommen +++

    Unter den Opfern des schweren Busunglücks auf Madeira vermutet die nordrhein-westfälische Landesregierung auch Menschen aus NRW. «Wir müssen davon ausgehen, dass bei diesem schweren Unglück auch Menschen aus Nordrhein-Westfalen zu Schaden gekommen sind», teilte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) mit. Die Landesregierung machte zunächst keine Angaben, ob auch Tote unter den Opfern aus NRW sind. Bei dem Unfall auf der portugiesischen Urlaubsinsel am Mittwoch starben 29 Menschen. Zahlreiche weitere Menschen wurden verletzt.

    +++ 15.45 Uhr: Zwei Gäste von Schauinsland-Reisen im Unglücksbus auf Madeira +++

    An Bord des verunglückten Busses auf der Insel Madeira waren zwei Gäste des Veranstalters Schauinsland-Reisen. Das teilte das Duisburger Reiseunternehmen am Donnerstag mit. Angaben, woher die Touristen kamen, wurden nicht gemacht. Die Tour sei von einem anderen Reiseunternehmen angeboten worden. Der Bus sei bei einem örtlichen Anbieter gechartert worden. Ein Mitarbeiter von Schauinsland-Reisen sei auf dem Weg nach Madeira. Unklar war zunächst auch, ob die beiden Gäste zu den Todesopfern oder Verletzten gehören. Bei dem Unfall am Mittwochabend starben 29 Menschen, darunter vermutlich 27 Deutsche. Zahlreiche weitere Menschen wurden verletzt.

    +++ 15.41 Uhr: Volle Autobahnen vor den Feiertagen +++

    Vor den Osterfeiertagen haben sich auf vielen deutschen Autobahnen lange Staus gebildet. Vor allem auf der A7 von Hamburg nach Hannover brauchten die Autofahrer am Gründonnerstag viel Geduld, wie eine Sprecherin des Verkehrsclubs ADAC in München sagte. Auf den Fernstraßen rund um Berlin, Heilbronn und München stauten sich am Nachmittag die Fahrzeuge. Voll war es auch auf der A5 zwischen Frankfurt und Kassel. Auch für Karfreitag erwartete der ADAC volle Straßen im Bundesgebiet. Samstag und Ostersonntag werde es voraussichtlich ruhiger, wie die Sprecherin sagte. Am Ostermontag komme es dann im Ausflugs- und Reiseverkehr wohl wieder zu Staus und Beeinträchtigungen.

    +++ 15.35 Uhr: Ausbildung für Assistenten in Apotheken und OPs wird reformiert +++

    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will die Ausbildung für weitere Gesundheitsberufe reformieren. So sollen pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA) in Apotheken besser darauf vorbereitet werden, Kunden über Arzneimittel und Medizinprodukte zu beraten. Für Anästhesie- und Operationstechnische Assistenten in Kliniken (ATA/OTA) soll nach Ministeriumsangaben eine bundesweit einheitliche Ausbildung eingeführt werden. Zuerst berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland über die Pläne.

    Spahn sagte, das Gesundheitswesen brauche gut ausgebildete Fachkräfte. Nötig seien dafür Ausbildungen, die auf der Höhe der Zeit seien. Greifen sollen die neuen Regeln für die Assistenten, für die nun erste Entwürfe vorgelegt wurden, Anfang 2021. Der Bundesrat muss zustimmen. Auf den Weg gebracht worden sind etwa auch schon Reformen für die Ausbildung von Psychotherapeuten und Hebammen.

    +++ 14.58 Uhr: Gipfelkreuz der Zugspitze repariert +++

    In einer dreistündigen Aktion haben Schlosser das bei schweren Stürmen beschädigte Gipfelkreuz der Zugspitze repariert. Im März war ein Stück aus dem Strahlenkranz herausgebrochen, der das vergoldete Kreuz am höchsten Berg Deutschlands (2962 Meter) schmückt. 

    Funken sprühten, als zwei mit Gurten gesicherte Schlosser die Metallreste entfernten, um dann das abgebrochene Stück mit Schrauben wieder anzubringen. Seit Anfang März hatte der Strahl von der Bergstation aus betrachtet rechts unten gefehlt. Damals hatte ein Föhnsturm an der Zugspitze laut Deutschem Wetterdienst (DWD) Spitzengeschwindigkeiten von 144 Stundenkilometern erreicht. Ein Mitarbeiter der Zugspitzbahn fand das abgebrochene Stück unterhalb des Kreuzes. Es wurde restauriert und neu vergoldet.

    +++ 14.50 Uhr: Portugals Präsident fliegt Freitag nach Madeira +++

    Der portugiesische Präsident Marcelo Rebelo de Sousa wird nach dem schweren Busunglück an diesem Freitag auf Madeira erwartet. Dies meldete der Nachrichtensender tvi24. Der Staatschef hatte nach dem Unglück am Mittwochabend zunächst einen Flug verschoben, um den Rettern keine Plätze wegzunehmen.

    +++ 14.33 Uhr: Hamburger Staatsanwalt klagt mutmaßlichen SS-Wachmann an +++

    Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat einen mutmaßlichen früheren SS-Wachmann des Konzentrationslagers Stutthof angeklagt. Dem heute 92-Jährigen werde Beihilfe zum Mord in 5230 Fällen vorgeworfen, weil er 1944 und 1945 achteinhalb Monate im dem Lager gewesen sein soll, wie die Ermittlungs- und Anklagebehörde am Donnerstag mitteilte.

    Nach Einschätzung der Hamburger Ermittler förderte der Beschuldigte die dort auf Befehl der SS-Führung verübten Massentötungen vor allem jüdischer Häftlinge durch seinen Wachdienst, etwa indem er Fluchten und Aufstände verhinderte. Er habe als «Rädchen der Mordmaschinerie» in dem Wissen um die «Gesamtumstände» dazu beigetragen, den von höchster Stelle ausgegebenen Tötungsbefehl umzusetzen, erklärten sie.

    +++ 14.08 Uhr: Wahrscheinlich 27 der 29 Todesopfer auf Madeira Deutsche +++

    Unter den 29 Todesopfern des verheerenden Busunglücks auf der portugiesischen Urlaubsinsel Madeira sind nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in Berlin wahrscheinlich 27 deutsche Staatsangehörige. Mindestens vier der Schwerverletzten unter den insgesamt 27 im Krankenhaus liegenden Verletzten sollen demnach ebenfalls vermutlich die deutsche Staatsangehörigkeit haben. Am Mittwochabend war der Reisebus der Urlauber in der Gemeinde Caniço östlich von Funchal in einer Kurve von der Fahrbahn abgekommen. Er überschlug sich und stürzte eine Böschung hinunter auf ein Wohnhaus.18-Madeira: Klinik bestätigt 29 Tote nach Busunglück-6027558441001

    Die Bundesregierung machte am Donnerstag zunächst keine Angaben über die genaue Zahl der deutschen Opfer. Kanzleramtschef Helge Braun begründete das damit, dass zuerst die Angehörigen informiert würden.

    +++ 13.53 Uhr: Postsendung explodiert — Staatsanwaltschaft ermittelt +++

    In einer Marburger Firma hat es eine Explosion gegeben. Die Staatsanwaltschaft habe Ermittlungen aufgenommen, teilte ein Sprecher der Behörde weiter mit. Die Explosion soll sich gegen 8.30 Uhr beim Öffnen einer Postsendung ereignet haben. Eine Person sei dabei leicht verletzt worden.

    Nach einem Bericht der «Bild»-Zeitung wurde der Geschäftsführer des nicht näher benannten Unternehmens durch eine Nagelbombe verletzt. Dazu wollte sich die Staatsanwaltschaft nicht äußern. Der Tathergang sei noch unklar. Hintergründe seien noch nicht geklärt.

    Als Reaktion auf die Explosion wurde eine Postfiliale vorübergehend geräumt. Es wurde geprüft, ob in einem dortigen Postfach der Firma weitere Gefahr lauere. Es hätten sich aber keine Auffälligkeiten ergeben, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Experten des hessischen Landeskriminalamts wurden eingeschaltet.

    +++ 13.46 Uhr: Fünf-Sterne-General befehligt den Wiederaufbau von Notre-Dame +++

    «Monsieur Wiederaufbau» nennen ihn die Franzosen: Der Fünf-Sterne-General Jean-Louis Georgelin leitet die Instandsetzung der durch Flammen zerstörten Pariser Kathedrale Notre-Dame. «Die Mission ist ein Kampf», sagte der 70-Jährige der Nachrichtenagentur AFP.

    Seine neue Aufgabe hat Georgelin ebenso überrascht wie viele Anhänger von Notre-Dame. Auf die Frage, wie er zu dieser Ehre kam, antwortet der frühere Oberbefehlshaber: «Da müssen Sie den Präsidenten fragen.» Er selbst sei als gläubiger Katholik «Notre-Dame genauso verbunden wie alle Franzosen». Staatschef Emmanuel Macron hatte den ehemaligen Leiter der Armee-Einsätze in Afghanistan und auf dem Balkan am Mittwoch beauftragt.

    +++ 13.36 Uhr: Schauspieler Welsh erschossen — Gangster-Rolle in «Trainspotting» +++

    Der britische Schauspieler Bradley Welsh («T2 Trainspotting») ist im schottischen Edinburgh erschossen worden. Er sei am Mittwochabend an seinen schweren Verletzungen gestorben, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

    Laut schottischen Medien hatten Unbekannte Welsh in der Nähe seines Wohnhauses in den Kopf geschossen. In «T2 Trainspotting» (2017) spielte er einen Gangsterboss. Der 42-Jährige war früher ein erfolgreicher Boxer gewesen und hatte sich auch in Sozialprojekten in Edinburgh engagiert. Welsh wollte unter anderem Jugendliche von kriminellen Machenschaften abhalten.

    +++ 13.30 Uhr: Krankenhaus auf Madeira korrigiert Angaben zu Todesopfern +++

    Nach dem schweren Busunglück auf der portugiesischen Insel Madeira hat das zuständige Krankenhaus die bisherigen Angaben zu den Todesopfern korrigiert. Bei einer Pressekonferenz der Nélio-Mendonça-Klinik hieß es, unter den 29 Todesopfern seien 17 Männer und 12 Frauen zwischen 40 und 60 Jahren. Zuvor war von 18 Männern und 11 Frauen die Rede gewesen.

    Zahlreiche deutsche Insassen des Busses waren nach dem Unfall im Dorf Caniço zur Behandlung in das Krankenhaus der Inselhauptstadt Funchal gebracht worden. Neun Verletzte konnten nach Klinikangaben inzwischen entlassen werden, vier befinden sich weiterhin auf der Intensivstation. 

    Die Leiterin des Krankenhauses, Tomasia Alves, sagte bei der Pressekonferenz, die Zahl der Mitarbeiter in der Rechtsmedizin sei nach dem Busunglück aufgestockt worden. Sie hoffe daher, dass die Toten spätestens bis Samstag freigegeben werden können. Dann könnten sie nach Deutschland gebracht werden.

    Nach Angaben aus dem Kanzleramt in Berlin ist derzeit bereits ein deutscher Beamter vor Ort, der bei der Identifikation der Opfer helfen soll. Am Flughafen von Funchal wurde eine provisorische Leichenhalle eingerichtet, in der ortsansässige und aus Lissabon eingeflogene Ärzte die Leichen obduzieren sollen.

    +++ 12.48 Uhr: Feuerwehrleute von Notre-Dame im Élyséepalast empfangen +++

    Mehrere hundert Feuerwehrleute, die den Brand der Kathedrale Notre-Dame gelöscht hatten, sind im französischen Präsidentenpalast empfangen worden. Staatschef Emmanuel Macron hatten den «pompiers», wie die Angehörigen der Feuerwehr auf Französisch heißen, bereits bei seiner Fernsehansprache zu Wochenbeginn für ihren gefährlichen Einsatz gedankt.

    Die Feuerwehrleute warteten in einer langen Reihe von dem Präsidentenpalast in der Pariser Innenstadt, bevor sie unter Applaus von Umstehenden den Hof des Gebäudes betraten. Notre-Dame im Herzen der Hauptstadt war am Montagabend bei dem Brand stark zerstört worden.

    +++ 12.48 Uhr: Polizei sichert weiter Spuren nach Busunglück auf Madeira +++

    Die Polizei auf Madeira ist am Donnerstag nach dem Busunglück mit 29 Toten weiter mit der Spurensicherung beschäftigt gewesen. Wie ein dpa-Reporter von der Unfallstelle berichtete, sammelten Polizisten Ausweise oder andere Dokumente ein — beziehungsweise suchten sie danach.

    Das Unglück geschah am Mittwochabend in der Gemeinde Caniço östlich der Inselhauptstadt Funchal. Ein Reisebus durchbrach auf einer kleinen Straße in einer Linkskurve ein Geländer und stürzte etwa acht Meter eine Böschung hinunter. Der Bus fiel auf ein kleines Haus, dessen Dach teils einstürzte. Portugiesischen Medienberichten zufolge hielt sich zur Unfallzeit niemand in dem Haus auf.

    +++ 12.41 Uhr: Mann mit Benzinkanistern in New Yorker Kathedrale gefasst +++

    Die Polizei in New York hat in der St.-Patricks-Kathedrale im Stadtteil Manhattan einen 37-Jährigen mit mehreren Benzinkanistern, Feuerzeugbenzin und Anzündern gefasst. Sicherheitspersonal habe den Mann in der Kirche gestoppt, als er Benzin in dem Gotteshaus verschüttete, teilte die Polizei bei einer Pressekonferenz mit. Daraufhin habe er die Kathedrale verlassen und sei kurze Zeit später festgenommen genommen worden.

    Das Motiv war zunächst unklar. «Es ist schwer zu sagen, was genau seine Absicht war. Aber ich denke, dass die Gesamtheit der Umstände (…) uns Grund zu großer Sorge geben sollte», sagte John Miller von der New Yorker Polizei. Die neugotische Kathedrale an der Fifth Avenue wurde im 19. Jahrhundert gebaut.

    +++ 12.34 Uhr: Geheime Gräber mit möglicherweise dutzenden Leichen in Mexiko entdeckt +++

    In Mexiko sind verborgene Gräber mit möglicherweise dutzenden Leichen entdeckt worden. Zehn Prozent des Fundorts seien bereits untersucht worden, mit Hilfe spezieller Techniken seien dabei 36 geheime Gräber lokalisiert worden, teilte die Staatsanwaltschaft des östlichen Bundesstaates Veracruz mit. Ein Militärvertreter sagte der Nachrichtenagentur AFP, in den entdeckten Gräbern könnten sich bis zu 200 Leichen befinden.

    +++ 12.34 Uhr: Außenminister Maas fliegt nach Busunglück nach Madeira +++

    Nach dem verheerenden Busunglück auf Madeira reist Bundesaußenminister Heiko Maas noch am Donnerstag auf die portugiesische Insel. Er werde von Ärzten, Psychologen und Konsularbeamten des Auswärtigen Amts begleitet, sagte Maas am Donnerstag kurz vor dem Abflug. Er wolle auf Madeira selbst mit Betroffenen sprechen und den portugiesischen Hilfskräften für ihren Einsatz danken.

    Bei dem Busunglück waren am Mittwoch nach offiziellen portugiesischen Angaben 29 Menschen ums Leben gekommen. Die Bundesregierung sagt bisher lediglich, dass der Reisegruppe überwiegend Deutsche angehört hätten. Die genaue Zahl der deutschen Toten will sie erst bekanntgeben, wenn alle Angehörigen benachrichtigt sind. 

    «Noch haben wir keine Gewissheit, wie viele Deutsche unter den Opfern sind», sagte Maas. Die Botschaft in Lissabon arbeite mit Hochdruck gemeinsam mit den lokalen Behörden an der Aufklärung, der Botschafter sei am Mittag mit einem Team auf Madeira gelandet. «Es ist erschütternd, dass aus dem Osterurlaub für so viele Menschen eine Tragödie geworden ist», sagte Maas. «Sie wurden jäh aus dem Leben gerissen oder kämpfen mit schweren Verletzungen.»

    +++ 12.26 Uhr: Bundesregierung macht weiter keine Angaben über Tote auf Madeira +++

    Die Bundesregierung macht weiter keine Angaben über die genaue Zahl der bei dem verheerenden Busunglück auf Madeira ums Leben gekommenen Deutschen. Kanzleramtschef Helge Braun begründete das damit, dass zunächst die Angehörigen informiert würden. «Die Bundesregierung unternimmt nun alles, um dafür zu sorgen, dass schnell Gewissheit für die Angehörigen herrscht», sagte er vor Journalisten in Berlin. Es sei «eine Reisegruppe von vorwiegend Deutschen Urlaubern» betroffen. Nach offiziellen Informationen aus Portugal starben bei dem Busunglück am Mittwochabend 29 Menschen. Das Krisenreaktionszentrum des Auswärtigen Amts in Berlin schrieb bei Twitter, dass Helfer vor Ort auf Madeira derzeit die Opfer identifizierten.18-Busunglück auf Madeira: Bundesregierung spricht Angehörigen Beileid aus-6027559252001

    +++ 11.36 Uhr: Thailand-Höhlenretter muss in USA selbst aus Höhle geborgen werden +++

    Ein britischer Taucher, der an der Höhlenrettung der zwölf Jugendfußballer und ihres Trainers im vergangenen Sommer in Thailand beteiligt war, ist in den USA nun selbst aus einer Höhle gerettet worden. Josh Bratchley wurde am Mittwochabend (Ortszeit) aus der Mill Pond Cave nahe Nashville im Bundesstaat Tennessee befreit, wie US-Medien unter Berufung auf die Polizei berichteten. Nach Angaben der örtlichen Notfallzentrale hatte Bratchley mit einer Gruppe britischer Taucher über mehrere Tage das Höhlensystem erkundet. Als die Taucher am Dienstag sein Fehlen bemerkten, machten sie sich demnach zunächst selbst auf die Suche, bevor sie die Rettungsdienste alarmierten. 

    Rettungstaucher Edd Sorensen sagte dem Sender NBC zufolge bei einer Pressekonferenz am Mittwoch, er habe wegen der niedrigen Temperaturen unter Wasser und der schlechten Sicht zunächst das Schlimmste befürchtet. Bratchley selbst habe sich bei der Rettungsaktion vorbildlich verhalten. «Er war so ruhig wie nur eben möglich», sagte Sorensen. 

    +++ 11.08 Uhr: Direktor von Notre-Dame will temporäre Holzkirche bauen lassen +++

    Der Direktor von Notre-Dame hat für die Zeit des Wiederaufbaus der schwer beschädigten Kathedrale eine Holzkirche auf dem Vorplatz ins Spiel gebracht. «Wir dürfen nicht sagen, die Kathedrale ist für fünf Jahre geschlossen und das war’s», sagte Patrick Chauvet dem Sender CNews. «Also dachte ich mir: Kann ich nicht eine temporäre Kirche auf dem Vorplatz bauen?» Diese würde dann aus Holz sein. So könne man die zahlreichen Touristen willkommen heißen, die die weltberühmte Kathedrale besuchen. Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo unterstütze das Projekt, sagte Chauvet.

    +++ 11.06 Uhr: Hohe Waldbrandgefahr in Brandenburg und Berlin +++

    Die Waldbrandgefahr in Brandenburg steigt weiter. In drei Landkreisen südlich von Berlin gilt die höchste Gefahrenstufe. In den übrigen Regionen ist die Stufe vier von fünf erreicht. Es sei gut möglich, dass die höchste Stufe in weiteren Gebieten ausgerufen werde, sagte ein Sprecher des Brandenburger Umweltministeriums am Morgen.

    +++ 11.05 Uhr: Juncker zum Busunglück auf Madeira: «Gedanken sind bei allen Opfern» +++

    EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker hat bestürzt auf das Busunglück mit 29 Toten auf Madeira reagiert. Er habe mit tiefer Trauer von dem Unfall auf der portugiesischen Atlantikinsel erfahren, sagte Juncker in Brüssel. «Unsere Gedanken sind bei allen Opfern.» Den Familien und Freunden der Toten sprach der Luxemburger sein Beileid aus, den Einsatzkräften sowie den Behörden vor Ort dankte er für ihre Arbeit. «Meine besten Wünsche für eine schnelle Genesung gehen an diejenigen, die bei diesem schrecklichen Unfall verletzt wurden.»

    Busunglück auf Madeira: Deutsche Regierung und Twitter-Nutzer_11.40Uhr

    +++ 10.48 Uhr: Verunglückter Bus auf Madeira war relativ neu +++

    Der auf der portugiesischen Atlantikinsel Madeira verunglückte Reisebus war offenbar relativ neu. Das Fahrzeug sei im Februar 2013 zugelassen worden und damit nur rund sechs Jahre alt gewesen, berichtete die Zeitung «Diário de Notícias» am Donnerstag ohne Nennung von Quellen.

    Bei dem Fahrer, der bei dem Unfall verletzt wurde, handele es sich um einen 55-Jährigen mit viel Berufserfahrung, hieß es weiter. Er habe einen von insgesamt drei Bussen gefahren, die die Urlauber vom Hotel «Quinta Splendida» in der Gemeinde Caniço zu einem Abendessen in der Hauptstadt Funchal bringen sollten.Madeira: Bus mit Deutschen verunglückt 7.55

    +++ 10.37 Uhr: Madeira: Von Reisebus getroffenes Haus war zum Unfallzeitpunkt leer +++

    Das Haus, auf das der verunglückte Reisebus auf Madeira gestürzt ist, war zum Unfallzeitpunkt leer. Das bestätigte der Bürgermeister des Ortes Caniço, Filipe Sousa, der portugiesischen Onlinezeitung «Observador». Bewohnt werde es normalerweise von einem Mann, der sich zum Zeitpunkt des Unglücks bei Verwandten aufgehalten habe. Er sei über die Tragödie informiert worden. Am Donnerstag sollten Experten die Schäden an dem Haus überprüfen.Madeira Was wir wissen_10.30Uhr

    +++ 10.32 Uhr: Mutmaßliches IS-Mitglied aus Hamburg in Untersuchungshaft +++

    Ein am Mittwoch in Hamburg festgenommenes mutmaßliches Mitglied der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) ist noch am selben Tag in Untersuchungshaft genommen worden. Das habe der Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe angeordnet, teilte die Bundesanwaltschaft ebenfalls in Karlsruhe mit. Der 28-jährige Deutsche wird verdächtigt, sich in der Bundesrepublik an der Werbung neuer Mitglieder für die Miliz beteiligt zu haben.

    +++ 10.31 Uhr: Bierproduktion 2018 um 184 Millionen Liter gestiegen +++

    Die Bierproduktion in Deutschland ist im vergangenen Jahr um 2,2 Prozent auf rund 8,7 Milliarden Liter gestiegen. Das sind 184 Millionen Liter mehr als 2017, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Die Statistik-Experten führten den Anstieg auch auf den langen und heißen Sommer zurück. Die Bierpreise stiegen mit plus 3,5 Prozent stärker als die Verbraucherpreise insgesamt.

    +++ 10.30 Uhr: Thierse kritisiert Kühnerts Forderung nach Aufhebung des Tanzverbots an Karfreitag +++

    Der frühere Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) hat die Forderung von Juso-Chef Kevin Kühnert kritisiert, das Tanzverbot an Karfreitag abzuschaffen. Er sei erstaunt darüber, was Kühnert für wichtig halte und welche Interessen er bedienen wolle, sagte Thierse den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Donnerstag. «Bisher wusste ich nicht, dass die SPD eine Spaßpartei ist», sagte Thierse. Der 75-Jährige ist Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken.

    Kühnert hatte gefordert, das Tanzverbot am Karfreitag abzuschaffen. Er würde keine Party in einer Kirche anmelden, sagte Kühnert. Doch «wer an dem Tag in die Disko gehen will, sollte das auch tun können». Die Entscheidung, an Karfreitag feiern zu gehen, müsse jedem selbst überlassen werden.

    +++ 10.03 Uhr: Auf Madeira verunglückte Urlauber hatten offenbar bei demselben Veranstalter gebucht +++

    Die deutschen Touristen aus dem auf der portugiesischen Ferieninsel Madeira verunglückten Reisebus haben ihre Reise offenbar bei demselben Veranstalter gebucht. Das sagte eine Angestellte der Hotelanlage Quinta Splendida in der Ortschaft Caniço, in der die Urlauber untergebracht waren, der Nachrichtenagentur AFP. Nach ihren Angaben handelte es sich aber nicht um eine Reisegruppe.

    Der Bus mit mehr als 50 Passagieren an Bord war am Mittwochabend in Caniço in der Gemeinde Santa Cruz verunglückt, 29 Menschen starben. Der Fahrer hatte die Kontrolle über den Bus verloren. Das Fahrzeug kam von der Straße ab, rutschte eine Böschung herunter und stürzte auf ein Haus, dabei überschlug es sich offenbar mehrfach.

    +++ 09.33 Uhr: Facebook lud Kontaktdaten von 1,5 Millionen Nutzern ungefragt hoch +++

    Facebook hat die nächste Datenschutz-Panne entdeckt: Das Online-Netzwerk lud in den vergangenen drei Jahren ohne Erlaubnis die Kontaktdaten von bis zu 1,5 Millionen neuen Nutzern hoch. Der Fehler sei nach einer Änderung am Anmelde-Verfahren im vergangenen Monat entdeckt worden, wie Facebook bestätigte. Die Daten seien mit niemandem geteilt worden und würden gelöscht. Der Fehler sei behoben und betroffenen Nutzer würden informiert.

    +++ 9.30 Uhr: Berliner U-Bahnlinie offenbar wegen bröckelnder Tunneldecke unterbrochen +++

    In Berlin ist der Verkehr auf der U-Bahnlinie 2 zwischen zwei Stationen unterbrochen worden, weil offenbar Teile der Tunneldecke herunterfielen. Das teilten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) dem Rundfunk Berlin-Brandenburg mit. Statiker seien unterwegs, um die Stelle zu untersuchen. Die BVG war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

    Die BVG teilte lediglich mit, dass der Verkehr auf der wichtigen Innenstadtlinie 2 zwischen Senefelderplatz und Rosa-Luxemburg-Platz wegen einer «technischen Störung» unterbrochen sei. Ein Ersatzverkehr sei eingerichtet.

    +++ 9.23 Uhr: Nordkorea fordert Ausschluss Pompeos von Atomgesprächen +++

    18-Kim Jong Un testet neue Waffe-6027466444001Nordkorea hat den Ausschluss von US-Außenminister Mike Pompeo von den festgefahrenen Atomgesprächen gefordert. Das nordkoreanische Außenministerium warf Pompeo am Donnerstag einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA zufolge vor, die Gespräche zu behindern. Im Falle einer möglichen Wiederaufnahme des Dialogs wünsche Pjöngjang einen anderen Gesprächspartner.Bericht: Saudi-Arabien zahlt Khashoggi-Kindern millionenschwere Entschädigungen_12.10

    +++ 9.17 Uhr: Saudi-Arabien lädt im November 2020 zum G20-Gipfel +++

    Der G20-Gipfel in Saudi-Arabien wird am 21. und 22. November 2020 stattfinden. König Salman empfange die Staats- und Regierungschefs der Gruppe an diesem Termin in der Hauptstadt Riad, meldete die staatliche saudische Nachrichtenagentur SPA am Mittwochabend. Es ist der erste G20-Gipfel in der arabischen Welt.

    Die «Gruppe der 20» aus 19 Ländern und der Europäischen Union repräsentiert zwei Drittel der Weltbevölkerung und 85 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung. Das ölreiche Saudi-Arabien gehört der Gruppe als größte Volkswirtschaft der arabischen Welt an. Den nächsten G20-Gipfel gibt es am 28. und 29. Juni 2019 im japanischen Osaka.

    +++ 8.27 Uhr: Drei AfD-Werbefahrzeuge in Essen angezündet +++

    Unbekannte haben in der Nacht in Essen drei Werbefahrzeuge der AfD angezündet. Ein Zeuge informierte die Polizei über den Brand auf einem Hof, wo die Autos abgestellt waren, wie die Beamten in der Ruhrgebietsstadt mitteilten. Die Feuerwehr löschte die Flammen, verletzt wurde niemand.

    +++ 7.33 Uhr: Erdbeben der Stärke 6,1 erschüttert Taiwan +++

    Ein heftiges Erdbeben der Stärke 6,1 hat Taiwan erschüttert. In der Hauptstadt Taipeh wackelten Gebäude, wie die Wetterbehörde mitteilte. Das Beben ereignete sich um 13.01 Uhr Ortszeit (7.01 Uhr MESZ) in einer Tiefe von 19 Kilometern in Hualien im Osten Taiwans. Berichte über mögliche Opfer oder Schäden lagen zunächst nicht vor

    +++ 7.33 Uhr: Behörden: Bewaffnete erschießen 14 Buspassagiere in Pakistan +++

    In der pakistanischen Unruheprovinz Baluchistan haben bewaffnete Männer nach Behördenangaben 14 Passagiere eines Busses erschossen. Die Angreifer hätten zunächst mehrere Busse auf einer Überlandstraße gestoppt und die Menschen zum Aussteigen gezwungen — 14 Passagiere seien erschossen worden, sagte der Innenminister der Provinz, Haider Ali, der Nachrichtenagentur AFP. Die Angreifer trugen demnach Uniformen einer paramilitärischen Gruppe.Forscher entdecken riesiges Ur-Raubtier 8.17

    +++ 6.19 Uhr: Forscher entdecken einen der größten Raubsäuger der Erdgeschichte +++

    Forscher haben in Kenia eines der größten fleischfressenden Säugetiere entdeckt, die jemals auf der Erde gelebt haben. Das löwenähnliche Tier sei wahrscheinlich bis zu 1500 Kilogramm schwer und «möglicherweise größer als ein Eisbär» gewesen, berichteten Forscher um Matthew Borths von der Ohio University in den USA. Demnach war es der vorherrschende Fleischfresser in der Umgebung und konnte wahrscheinlich Tiere jagen, die heutigen Elefanten und Nilpferden ähneln. Es lebte vor rund 23 Millionen Jahren in Eurasien, Nordamerika und Teilen von Afrika und der arabischen Welt.

    +++ 6.05 Uhr: Reporter ohne Grenzen sieht Pressefreiheit in Europa verschlechtert +++

    Die Lage der Pressefreiheit in Europa hat sich aus Sicht von Reporter ohne Grenzen verschlechtert. «Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten», erklärt die Organisation in ihrem Bericht zur Rangliste der Pressefreiheit 2019.

    Dies betreffe vor allem Länder, in denen sich Journalisten bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. «Zu den Regionen, in denen sich die Lage am stärksten verschlechtert hat, gehört Europa. Auch die USA sind auf der Rangliste nach unten gerutscht», schreibt Reporter ohne Grenzen.

    Deutschland sei zwar um zwei Plätze nach oben auf Rang 13 gerückt. Dies liege aber vor allem daran, dass die Pressefreiheit in anderen Ländern stärker abgenommen habe.

    +++ 6.04 Uhr: Über 600 offene Haftbefehle gegen Personen aus rechter Szene +++

    Bundesweit gibt es über 600 noch nicht vollstreckte Haftbefehle gegen Verdächtige oder Verurteilte von Straftaten aus der rechten Szene. Konkret gehe es dabei um 467 Personen, die bis Ende September vergangenen Jahres mit Haftbefehl gesucht wurden, teilte das Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden mit. Voraussichtlich im Mai wollen die Ermittler über die weitere Entwicklung mit aktuellen Zahlen berichten.

    Der überwiegende Teil der Haftbefehle habe sich auf Delikte wie Diebstahl, Betrug oder Beleidigung bezogen, erklärte das BKA. Zwölf Haftbefehle seien wegen politisch rechts motivierter Gewaltdelikte und weitere 98 wegen Straftaten mit politisch rechter Motivation ausgestellt worden. Darunter falle etwa das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Volksverhetzung. Offene Haftbefehle wegen einer terroristischen Tat habe es nicht gegeben.

    +++ 5.15 Uhr: Letzter Testflug mit Boeing 737 MAX für Softwareupdate absolviert +++

    Der US-Flugzeugbauer Boeing hat einen letzten Testflug für das Softwareupdate für Maschinen des Typs 737 MAX absolviert. Der Flug mit dem überarbeiteten Steuerungssystem MCAS fand am Dienstag statt, wie Konzernchef Dennis Muilenburg bekanntgab. Nun stehe noch ein Zertifizierungsflug mit Vertretern der US-Luftfahrtbehörde FAA an.

    Nach zwei Abstürzen von Maschinen vom Typ Boeing 737 MAX binnen weniger als fünf Monaten war ein weltweites Flugverbot für diese Flugzeuge verhängt worden. Als Ursache beider Abstürze steht das Stabilisierungssystem MCAS (Maneuvering Characteristics Augmentation System) im Verdacht, das speziell für die Boeing 737 MAX entwickelt wurde. Es drückt bei einem drohenden Strömungsabriss die Nase des Flugzeugs automatisch nach unten, auch wenn die Piloten gegensteuern.

    +++ 5.04 Uhr: Deutsches Afghanistan-Engagement kostete bislang offenbar über 16 Milliarden Euro +++

    Das deutsche Engagement in Afghanistan mit dem Einsatz der Bundeswehr dort hat seit 2001 rund 16,4 Milliarden Euro gekostet. Im Jahr 2018 beliefen sich die Ausgaben aus den Etats von Verteidigungsministerium, Auswärtigem Amt, Entwicklungs- und Innenressort auf 770 Millionen Euro, wie nach Angaben des Redaktionsnetzwerkes Deutschland aus einer Regierungsantwort auf eine parlamentarische Anfrage der AfD hervorgeht.

    Den Angaben zufolge hat allein der Einsatz der Bundeswehr am Hindukusch bislang 11,9 Milliarden Euro gekostet. Die Ausgaben des Auswärtigen Amtes in Afghanistan seit 2001 belaufen sich auf gut zwei Milliarden Euro, beim Entwicklungsministerium waren es 2,3 Milliarden Euro. Das Bundesinnenministerium investierte in Afghanistan 61 Millionen Euro, aus dem Etat des Agrarministerium flossen 33 Millionen Euro nach Afghanistan, aus dem der Kulturstaatsministerin 34 Millionen Euro.

    +++ 4.49 Uhr: Widersprüche gegen Hartz-IV-Kürzung oft erfolgreich +++

    Leistungskürzungen für Hartz-IV-Empfänger, denen fehlende Mitwirkung zur Last gelegt wird, sind in vielen Fällen unberechtigt. Klagen und Widersprüche gegen diese Entscheidungen waren im vergangenen Jahr fast in jedem zweiten Fall erfolgreich. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Danach wurde rund 8100 von 17.700 Widersprüchen ganz oder teilweise stattgegeben. Zudem waren etwa 500 von 1200 Klagen erfolgreich — entweder weil den Klagen stattgegeben wurde oder das Jobcenter vorher einlenkte.

    +++ 4.07 Uhr: Nordkorea testet neuartige Lenkwaffe +++

    Nordkorea hat nach eigenen Angaben im Beisein von Machthaber Kim Jong Un eine neuartige taktische Lenkwaffe getestet. Diese habe sich als bestens geeignet erwiesen für die «Beladung mit einem mächtigen Sprengkopf», meldeten die staatlichen Medien. «Der Abschluss der Entwicklung des Waffensystems ist ein Ereignis von sehr großer Bedeutung, insoweit die Schlagkraft der Volksarmee erhöht wird», wurde Kim zitiert, der auch oberster Militärbefehlshaber ist. Details zur Waffenart wurden nicht genannt.18-Kim Jong Un testet neue Waffe-6027466444001

    Eine unabhängige Bestätigung für den Test gab es zunächst nicht. Es wäre der erste bekannt gewordene Waffentest des abgeschotteten Landes unter den Augen Kims seit November, als von der Erprobung einer neu entwickelten High-Tech-Waffe die Rede gewesen war.Nordkorea soll neue taktische Lenkwaffe getestet haben 7.20

    +++ 4.04 Uhr: Italienische Studenten nach Waldbrand zu 27 Millionen Euro Strafe verurteilt +++

    27 Millionen Euro Geldstrafe sollen zwei italienische Studenten zahlen, weil sie mein Grillen versehentlich einen Waldbrand verursachten. Die beiden 22-Jährigen sollen Ende Dezember mit Freunden nahe des Comer Sees eine Grillparty gefeiert haben, wie italienische Medien berichten. Die Glut habe dann einen Waldbrand verursacht, der 1000 Hektar Wald und auch mehrere Gebäude zerstörte. Die riesige Geldstrafe für die beiden Studenten wurde nach einer Formel berechnet, die auf dem angerichteten Schaden basiert. Unklar war, wie die Studenten jemals in der Lage sein sollen, das Geld aufzutreiben. Ihre Anwälte haben drei Wochen Zeit, um Rechtsmittel einzulegen.

    +++ 1.59 Uhr: Neues Album von Popstar Madonna kommt Mitte Juni +++

    Den Titel ihres neuen Albums verriet US-Sängerin Madonna (60) schon am Wochenende, nun folgt das Datum der Veröffentlichung: «Madame X» soll am 14. Juni erscheinen, wie die «Queen of Pop» auf Instagram mitteilte. Dazu postete sie eine Kostprobe der ersten Single-Veröffentlichung mit dem Titel «Medellín». Es ist eine Kollaboration mit dem kolumbianischen Reggaeton-Sänger Maluma. Der 25-Jährige stammt aus der Stadt Medellín, wo früher der berüchtigte Drogenboss Pablo Escobar seinen Sitz hatte.

    +++ 0.20 Uhr: Schuss auf SEK-Beamten — Sieben Jahre Haft für «Reichsbürger» +++

    Nach einem Schuss auf einen SEK-Beamten ist ein sogenannter Reichsbürger zu sieben Jahren Haft verurteilt worden — wegen versuchten Mordes. Die Richter am Landgericht Halle sahen es als erwiesen an, dass der frühere Mister Germany Adrian Ursache bei der Zwangsräumung seines Grundstückes 2016 in Reuden (Burgenlandkreis) auf einen SEK-Mann geschossen hatte. Nur dank seiner Schutzkleidung sei der Polizist nicht getötet worden, hieß es zur Begründung. 15-Greenpeace bringt Nestle sein Plastik zurück-11.05

     
  • Adam 17:43 on 18.04.2019 Постоянная ссылка |
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    Amokläufe an Schulen : 20 Jahre nach Columbine ist Waffengewalt an US-Schulen Alltag geworden 

    Häufig erreichen uns Nachrichten aus den USA, die von Schießereien berichten. Die Gewalttaten finden im privaten Bereich statt, am Arbeitsplatz, in Nachtklubs, auf der Straße – und in Schulen. Letzteres schockiert am meisten, werden doch Kinder und Jugendliche getötet. Meistens sogar von einem Gleichaltrigem. Aber Amokläufe sind nur ein Teil dessen, was sich an US-Schulen an Waffengewalt abspielt.

    Bis in die 1980er-Jahre kamen Schießereien an Schulen – in den USA auch «school shootings» genannt – zwar vor, waren aber eher selten, hatten vergleichsweise wenig Opfer und auch vergleichsweise wenig mediale Berichterstattung. Das änderte sich am 20. April 1999: Der 18-jährige Eric Harris und der 17-jährige Dylan Klebold töteten bei dem Schulmassaker an der Columbine High School in Littleton im US-Bundesstaat Colorado dreizehn Menschen, zwölf davon Schüler. Anschließend töteten sie sich selbst.

    Immer mehr Amokläufe seit Columbine in den USA

    Das Columbine-Massaker war wohl der erste Amoklauf in den USA, der in den Medien große Aufmerksamkeit erhielt. Mehrere TV-Sender zeigten die Livebilder von flüchtenden und verletzten Schülern. Weltweit liefen die Schreckensbilder über die Fernsehbildschirme. Es folgten Diskussionen in den USA: über das Waffenrecht, über Gewalt in den Medien, Mobbing und sogar über die Musikindustrie. Viel gebracht haben diese Diskussionen nicht.

    Denn in den darauffolgenden Jahren kam es zu weiteren Amokläufen in den USA – auch zu folgenschwereren. Beispielsweise das Massaker an der Virginia Tech 2007 mit 32 Toten oder der Amoklauf an der Sandy-Hook-Grundschule 2012 mit insgesamt 28 Toten. Doch auch in den letzten Jahren kam es zu Amokläufen mit einer hohen Zahl an Opfern. Allein 2018 gab es in mit den Amokläufen in Parkland und Santa Fe Schulmassaker mit 17 bzw. zehn Todesopfern.

    Evan Sandy Hook

    2018 Rekordjahr bei Amokläufen in den USA

    Alles Einzelfälle? Keineswegs. Die Non-Profit-Organisation «Everytown» in den USA und das amerikanische Fachmagazin «Education Week» haben «shool shootings» und den Gebrauch von Schusswaffen an US-Schulen dokumentiert. So gab es laut «Education Week» allein in diesem Jahr neun «school shootings» mit Verletzten oder Toten. Demnach wurden neun Menschen verletzt und eine Schülerin getötet (Stand April 2019). «Everytown» zählt für 2019 sogar 30 Zwischenfälle mit Waffen, mit vier Toten und 15 Verletzten. Allerdings zählt «Everytown» alle Fälle, bei denen eine Schusswaffe auf Schulgelände abgefeuert wurde. Dazu zählen auch Selbstmorde, Polizeischüsse, versehentliche Abschüsse oder auch Schüsse, bei denen niemand verletzt wurde.

    Das Jahr 2018 stellt laut den Aufzeichnungen beider Stellen allerdings einen Negativrekord dar. So gab es laut «Education Week» in dem Jahr 24 «school shootings» mit 35 Toten und 79 Verletzten. Darunter die zwei verheerenden Schulmassaker in Parkland, Florida und Santa Fe, Texas. «Everytown» hat erschreckendere Zahlen parat. So gab es laut dem Verein 103 Zwischenfälle mit Schusswaffen, die 60 Menschenleben gekostet haben und 88 Menschen verletzten. Zu den Todesfällen zählen auch sieben Selbstmorde. «Everytown» zählte allein für das vergangene Jahr 47 Fälle, die als «Angriff auf andere» eingestuft wurden. Zum Vergleich: Zwischen 2013 und 2017 gab es kein Jahr mit mehr als 67 waffenbasierten Zwischenfällen.

    Amok-Übungen sollen Schlimmeres verhindern

    Die Aufzeichnungen von «Everytown» zeigen, dass Schießereien und Waffengewalt an US-Schulen mehrmals in der Woche passieren, manchmal sogar am selben Tag. Diese Frequentierung hat auch Auswirkungen auf den Alltag der Schülerinnen und Schüler. So gibt es mittlerweile regelmäßige Amoklaufübungen und Firmen, die Lehrer für solche Fälle ausbilden. Doch es gibt Kritik an den Übungen, da sie traumatisierend auf die Schüler wirken könnten, so die Kritiker.

    Dennoch bereiten diese Übungen Schüler und Lehrer vor und können im Ernstfall Schlimmeres verhindern. Dass solche Übungen aber überhaupt stattfinden, sehen Kritiker als Zeichen, dass die Waffengewalt an Schulen ein Problem ist, dessen Ursprung in den liberalen Waffengesetzen der USA liegen.

    Amok-Übung ABC

    Diskussionen nach Amokläufen oder Schießereien an Schulen über das US-Waffenrecht sind ebenso Alltag geworden, wie die Schießereien selbst. US-Präsident Donald Trump betonte im Mai das verfassungsgemäße Recht auf Waffenbesitz. Strengere Gesetze oder gar Verbote gab es nur wenige. So wurde in Florida beispielsweise das Mindestalter zum Kauf halbautomatischer Gewehre auf 21 angehoben. Die Trump-Regierung traf noch weniger Maßnahmen und schlug lediglich ein Verbot von sogenannten «bump stocks» vor, Gewehraufsätze für Dauerfeuer. Außerdem versprach die Regierung Gesetzesentwürfe für bessere Sicherheit an Schulen und «backround checks» für Waffenkäufer.

    Laxe Waffengesetze in vielen Bundesstaaten

    Statistisch gesehen besitzt jeder US-Bürger eine Handfeuerwaffe. Im Schnitt werden pro Tag in den USA 100 Menschen durch Schusswaffen getötet. Dennoch hätten viele Bundesstaaten noch zu laxe Waffenrechte, wie das Giffords Law Center zur Vorbeugung von Waffengewalt zeigt. Die Organisation wird von der früheren Kongressabgeordneten Gabrielle Giffords geleitet, der selbst bei einem Schusswaffenattentat in den Kopf geschossen wurde – und die überlebte.

    Denver Amokdrohung_10.40Das Giffords Law Center bewertet 50 Bundesstaaten im Schulnotensystem zu ihren Waffengesetzen. Je strenger die Waffengesetze, desto besser die Note. 22 Staaten erhielten die Note «F», die schlechteste Note. Sieben erhielten ein «A», was der besten Note gleichkommt. Zu diesen Staaten gehören zum Beispiel Kalifornien, New York oder Hawaii. Schlusslicht bildet der Staat Mississippi. Der Staat verlangt bei privaten Waffenkäufen zum Beispiel keinen «backround check» und reguliert bzw. lizenziert Waffenhändler kaum.

    Bewaffnung von Lehrern in der Diskussion

    Zu Amokläufen in Schulen berichtete das Giffords Law Center kürzlich, dass in einigen Staaten Gesetzgeber auf eine Bewaffnung von Lehrern drängen, trotz eines großen Widerstandes von Eltern, Lehrern und Schülern. Außerdem stellte der Verein fest, dass es in den letzten fünf Jahren über 60 Fälle von Missbrauch solcher Waffen gab, die in den Händen von Erwachsenen waren. In einem Fall hatten Schüler sogar eine Waffe eines Lehrers gestohlen.

    Die Zahlen zeigen, dass Schüler und Studenten in den USA auch zwanzig Jahre nach dem blutigen Massaker an der Columbine High School nicht sicher vor Waffengewalt an ihren Schulen und Colleges sind. Handfeuerwaffen, Schüsse und Angst vor Amokläufen sind mittlerweile Alltag für sie. Doch trotz der vielen Todesfälle und trotz der Proteste ist ein Wandel erst mal nicht in Sicht.

    Parkland Emma Gonzales_14.25

    Quellen: «Everytown» (1), «Education Week» (1) «Education Week» (2), History Channel, «The Roanoke Times», NBC, medium.com, BBC, «Alice Training Institute» (1)«Alice Training Institute» (2), «Giffords Law Center» (1)«Giffords Law Center» (2)«Giffords Law Center» (3)

     
  • Adam 17:21 on 18.04.2019 Постоянная ссылка |
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    Nachrichten aus Deutschland: 19-Jährige attackiert Polizisten mit Heroinspritze – Beamte müssen Dienstwaffe ziehen 

    Nürnberg: 19-Jährige bedroht Beamte mit Heroinspritze

    Eine mutmaßlich drogenabhängige junge Frau hat am Mitwochabend am Nürnberger Hauptbahnhof zwei Polizisten mit einer Heroinspritze attackiert. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, fanden die Beamten die 19-Jährige in einer abgesperrten Toilette, wo sie dabei war, sich eine Dosis Heroin zu spritzen. Demnach soll sie die Streife zunächst mit der Spritze bedroht haben. Als sie mit vorgehaltener Dienstwaffe aufgefordert wurde, die Spritze abzulegen, spritzte sie einem Beamten ein Heroin-Blutgemisch ins Gesicht. Danach bewarf die Frau dessen Kollegin mit der entleerten Spritze. Die 19-Jährige, die keinen festen Wohnsitz in Deutschland nachweisen konnte, wurde überwältigt und festgenommen. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren u.a. wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

    Quelle:Polizei Mittelfranken

    Bad Säckingen: Elfjähriger auf Traktor samt Güllefass unterwegs

    Auf einem Traktor mit Güllefass ist ein Elfjähriger am Hochrhein (Baden-Württemberg) unterwegs gewesen. Eine Polizeistreife stoppte den Jungen am Mittwochnachmittag in der Nähe von Bad Säckingen wie die Beamten am Donnerstag in Freiburg mitteilten.

    Da der Elfjährige noch nicht strafmündig ist, muss er keine Konsequenzen befürchten. Sein Vater muss sich als Fahrzeughalter allerdings verantworten.

    Augsburg: Mutter schlägt Dreijährige mit Puppe auf den Kopf

    In Augsburg droht einer Mutter ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, weil sie ein dreijähriges Kind mit einer Puppe mehrfach auf den Kopf geschlagen hat. Auslöser des Vorfalls war laut Polizei eine Situation auf einem Spielplatz, an der auch das eigene Kind der Beschuldigten beteiligt gewesen war.  

    Demnach spielte die Tochter der Frau gemeinsam mit einem gleichaltrigen Mädchen auf einem Klettergerüst, als es von der Spielgefährtin geschubst wurde. Darüber war die Mutter offensichtlich so erbost, dass sie ihrer Tochter zu Hilfe eilte und das andere Kind mit einer Puppe attackierte und leicht verletzte. Im Anschluss sei es mit der Mutter des geschädigten Kindes zu einer verbalen Auseinandersetzung inklusive Beleidigungen gekommen, schreibt die Polizei.

    Quelle:Polizei Bayern

    Münster: Mann rast mit Tempo 140 durch Innenstadt

    Mit bis zu 140 Stundenkilometern ist ein Raser nach Polizeiangaben durch das nordrhein-westfälische Münster gefahren. Bei seiner Fahrt durch den innerstädtischen Bereich habe er auch eine rote Ampel missachtet, wie die Beamten am Donnerstag mitteilten. Anschließend beschleunigte der Fahrer auf einer Bundesstraße bis auf Tempo 220.    

    Dabei überholte er verbotenerweise noch mehrere andere Fahrzeuge. Einsatzkräfte der Polizei stoppten den mit vier Insassen besetzten Wagen nach rund zwölf Kilometern. Den 27-jährigen Fahrer erwartet ein Strafverfahren. Außerdem wurde auch sein Führerschein beschlagnahmt.

    Mainz: 24-Jähriger schlägt dutzende Fenster auf Unicampus ein

    Auf dem Universitätscampus in Mainz soll ein 24-Jähriger insgesamt 24 Fenster eines Gebäudes mit Backsteinen eingeschlagen haben. Gegen den jungen Mann wird nun wegen Sachbeschädigung ermittelt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.    

    Der am Mittwochabend verursachte Schaden liegt bei etwa 40.000 Euro. Die Feuerwehr sicherte die betroffenen Scheiben.

    Aalen: Mann fährt 30 Kilometer mit Reh im Kühlergrill

    Weil er kein Handy dabei hatte, ist ein Autofahrer in Aalen (Baden-Württemberg) nach einem Wildunfall mit einem im Kühlergrill eingeklemmten Reh bis nach Hause gefahren. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, kollidierte der Wagen des Mannes auf einer Kreisstraße mit dem Tier, das sich derart im Kühlergrill verkeilte, dass er es nicht befreien konnte.»Da wusste sich der Mann nicht anders zu helfen, als die ca. 30 Kilometer bis nach Hause zu fahren und von dort aus die Polizei zu verständigen», so die Beamten. Die Polizei konnte das Tier schließlich nur noch tot bergen. Das Auto wurde bei dem Crash stark beschädigt.  

    Siegen: Teenager soll Mitschüler erwürgt haben — Prozess gestartet

    Ein Teenager soll vor knapp sechs Monaten einen Mitschüler mit bloßen Händen erwürgt haben, in Siegen hat nun der Prozess gegen den Jugendlichen begonnen. Der damals 14-Jährige hatte die Tat gestanden und gesagt, er habe sich zu dem Älteren eine Beziehung gewünscht. Der 16-Jährige habe seine Gefühle nicht erwidert und ihn zurückgewiesen. Dem Angeklagten wird Totschlag vorgeworfen.

    Das Verfahren findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit vor der Jugendkammer des Siegener Landgerichts statt. Verteidiger Martin Kretschmer sagte im Vorfeld, sein Mandant bleibe bei seinem Geständnis. Der inzwischen 15-jährige Deutsche sitzt in Untersuchungshaft.

    AfD-WerbeautosEssen: Unbekannte zünden drei AfD-Werbe-Autos an

    In der Nacht zum Donnerstag sind in Essen drei mit Wahlwerbung der AfD beklebte Autos ausgebrannt. Unbekannte steckten die auf einem Hof abgestellten Kleinwagen in Brand. Ein Zeuge bemerkte das Feuer und informierte Polizei und Feuerwehr, die das Feuer löschte. Die sofortige Fahndung nach möglichen Tätern blieb laut Polizei zunächst erfolglos. Man gehe von einer politisch motivierten Tat aus und habe den Staatsschutz eingeschaltet, so die Beamten. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Essen zu melden.

     Nachrichten von Mittwoch, 17. April

    Overath: Rentner rast durch Hecke gegen Hauswand

    Ein missglücktes Fahrmanöver endete für einen Rentner in Overath im Rheinisch-Bergischen Kreis am Dienstagnachmittag im Krankenhaus. Laut Zeugenaussagen setzte der 70-Jährige sein Auto zunächst rückwärts gegen Grundstücksmauer. Danach beschleunigte der Mann seinen Wagen so stark, dass er quer über eine Straße schoss, eine Hecke durchbrach und über eine kleine Mauer fuhr und gegen eine Hauswand kippte. Nur mit schwerem Gerät konnten Rettungskräfte den Pechvogel und seinen Wagen bergen. Der Senior kam schwer verletzt ins Krankenhaus. Den Gesamtschaden schätzte die Polizei zunächst auf ca. 20.000 Euro.

    Grevenbroich: Mutter nach Tod von Kleinkind festgenommen

    Nach dem Tod eines kleinen Jungen in Grevenbroich nahe Düsseldorf hat die Polizei die Mutter des Kindes vorläufig festgenommen. Die 27-Jährige hatte nach Polizeiangaben von Mittwoch am Vortag die Rettungskräfte gerufen und angegeben, ihren fast zwei Jahre alten Sohn leblos in seinem Bett gefunden zu haben. Die Ergebnisse einer Obduktion hätten dann den Verdacht erhärtet, dass das Kind keines natürlichen Todes gestorben sein könnte. Gegen die Mutter bestehe der dringende Tatverdacht des Totschlags durch Unterlassen in Tateinheit mit Misshandlung von Schutzbefohlenen, teilte die Polizei mit. Die Beamten machten keine Angaben zur Todesursache und auch nicht zu den möglichen Umständen, unter denen der kleine Junge gestorben sein soll. Eine Mordkommission übernahm die Ermittlungen.

    Blaubeuren: Kletterer stirbt bei Sturz

    Im baden-württembergischen Blaubeuren ist ein Mann beim Klettern ums Leben gekommen. Wie die Polizei am Mittwoch berichtete, war der 28-Jährige und seine 32-jährige Bekannte am Dienstagmorgen zu einer Klettertour aufgebrochen, als sich gegen 10.30 Uhr der tödliche Unfall am Breitfels ereignete. Wie es heißt, habe der Mann sein Seil an einem Haken eingehängt, jedoch nur auf halber Höhe. Seine Begleiterin habe ihn noch gewarnt und gebeten, so nicht weiter zu klettern, sagte die später der Polizei. Doch der 28-Jährige habe nicht gehört und sei weiter hochgestiegen. Dabei stürzte er und prallte auf dem Boden auf. Er starb noch an der Unfallstelle. 

    Salzgitter: Mann drohte bei SEK-Einsatz mit Spielzeugwaffe

    Ein bei einem SEK-Einsatz in Salzgitter getöteter Mann hat die Beamten nach Darstellung der Staatsanwaltschaft mit einer Spielzeugwaffe bedroht. In dem abgedunkelten Raum habe diese allerdings wie eine echte Pistole für die Polizisten ausgesehen, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Braunschweig am Mittwoch. Der 28-Jährige hatte demnach auch nach Warnschüssen der Spezialkräfte nicht aufgegeben und war daraufhin erschossen worden. Nach dem tödlichen SEK-Einsatz am vergangenen Donnerstag hatten Beamte in der Wohnung des Getöteten zudem die Leiche eines 22-Jährigen gefunden. Laut Staatsanwaltschaft kannten sich die beiden Deutschen. Ob und von wem der Jüngere getötet wurde oder ob er sich selbst das Leben nahm, werde noch ermittelt. Es besteht laut Staatsanwaltschaft der Verdacht, dass der 28-Jährige den jungen Mann umgebracht hat.

    Ditzingen: Frau von Güterzug erfasst und tödlich verletzt

    Im baden-württembergischen Ditzingen ist eine Frau von einem Güterzug erfasst und tödlich verletzt worden. Wie die Polizei am Mittwoch berichtet, ereignete sich der Unfall in der Nacht um kurz nach 1 Uhr. Vermutlich betrat die junge Frau die Gleise, um den Weg zum Bahnsteig abzukürzen. Trotz sofort eingeleiteter Notbremsung konnte der Zug nicht rechtzeitig anhalten, um eine Kollision zu verhindern. 

    Düsseldorf: SEK-Einsatz — Frau verschanzt sich in Wohnung

    Ein Spezialeinsatzkommando ist seit Mittwochmorgen in Düsseldorf im Einsatz, weil sich eine Frau in ihrer Wohnung verschanzt hat. Sie soll zuvor einen Gerichtsvollzieher angegriffen haben. Es wurden laut Polizei auch Schüsse gehört, die von einer Gaspistole stammen könnten. Medienberichte, wonach sie den Mann mit Säure attackiert hat, konnte ein Polizeisprecher zunächst nicht bestätigen. Die Frau sei noch in der Wohnung und man habe eine «statische Lage», sagte der Sprecher. Man stehe mit der Frau in Kontakt.

    Hannover: Mann wohl beim Rauchen in den Tod gestürzt

    Ein Mann, der am Dienstag in Hannover aus einem Fenster seiner Wohnung gestürzt und dabei zu Tode gekommen ist, hatte vermutlich zuvor eine Zigarette geraucht. Das haben erste Ermittlungen der Polizei ergeben. Der 28-Jährige fiel am Dienstag aus dem fünften Stock in einen Hinterhof (siehe Meldung weiter unten). Die Ermittlungen hätten keine Hinweise auf ein Fremdverschulden ergeben, sagte ein Polizeisprecherin am Mittwoch. «Die wahrscheinlichste Erklärung ist, dass er sich zum Rauchen auf die Fensterbank gesetzt und dann das Gleichgewicht verloren hat.»

    Glücksburg: Ruderboot kentert auf Förde — ein Mann ertrinkt, ein weiterer vermisst

    Tragisches Ende eines harmlosen Bootsausflugs: Auf der Flensburger Förde in Schleswig-Holstein ist ein Ruderboot gekentert und ein Mann dabei gestorben. Eine weitere Person werde vermisst, teilte die Polizei am Morgen mit. Das Ruderboot war mit drei Menschen an Bord am Dienstagabend gegen 18.30 Uhr nahe Glücksburg gekentert. Eine 50-jähirge Frau und ein 56-jähriger Mann wurden von den Einsatzkräften in ein Krankenhaus gebracht. Der Mann musste noch vor Ort reanimiert werden, verstarb später in der Klinik. Die dritte Person, ein 53-jähriger Mann, wird immer noch vermisst. Die Suchmaßnahmen seien wegen der Dunkelheit in der Nacht abgebrochen worden, sollten jedoch heute fortgesetzt werden. Wie es zu dem Unfall kam, ist nach Angaben der Polizei noch unklar.

    +++ Update (16.26 Uhr): Inzwischen hat die Polizei Flensburg mitgeteilt, dass die Suche nach dem Vermissten für heute ergebnislos beendet worden sei. +++

     Nachrichten von Dienstag, 16. April

    Hannover: Mann fällt aus Fenster und stirbt

    In Hannover ist ein junger Mann am Dienstagmorgen tödlich verunglückt. Wie die Polizei berichtete, war der 28-Jährige aus einem Fenster seiner Wohnung im fünften Stock gefallen. Anwohner hatten den Mann gegen 8.30 Uhr im Hinterhof des Mehrfamilienhauses liegen sehen und die Rettungskräfte alarmiert. Der Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Beamten gehen jedoch von einem Unfall aus. Hinweise auf ein Fremdverschulden lägen nicht vor, hieß es.

    Würzburg: 14-Jährige lenkt Auto nach Notfall am Steuer

    Eine 14-Jährige musste auf der Autobahn 3 bei Würzburg das Steuer übernehmen, nachdem ihre Mutter plötzlich bewusstlos wurde. Wie die Polizei berichtete, waren die beiden gegen 13 Uhr auf der A3 in Richtung Frankfurt unterwegs, als die Mutter rund 300 Meter vor der Anschlussstelle Kist das Bewusstsein verlor. Geistesgegenwärtig übernahm ihre 14-jährige Tochter bei rund 100 Kilometern pro Stunde das Lenkrad und steuerte den Wagen von der Autobahn. Der Wagen landete in einem Graben nahe eines Pendlerparkplatzes. Von dort aus alarmierte die Jugendliche die Rettungskräfte, die ihre Mutter in eine Klinik brachte. 

    Hamburg: Fahrer fällt betrunken aus Auto

    Polizisten haben in Hamburg in der Nacht zu Dienstag einen Autofahrer gestoppt, nachdem der Wagen ohne Licht unterwegs war und eine Ampel bei Rotlicht überfahren hatte. Als das Auto hielt und die Beamten die Tür öffneten, fiel ihnen der völlig betrunkene 46-jährige Fahrer entgegen. Wie die Beamten berichteten, war der Mann nicht in der Lage, selbständig wieder aufzustehen. Ein auf der Wache durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,54 Promille. Der Mann wurde einem Haftrichter zugeführt.

    Aachen: Mann 500 Meter hinter Kleintransporter hergeschleift 

    Es klingt wie aus einem James-Bond-Film, doch es ist Realität. Zwei 35 und 36 Jahre alte Männer sollen in der Nähe der Urfttalsperre in der Eifel (Nordrhein-Westfalen) einen etwa Gleichaltrigen mit einem Tau an der Anhängerkupplung ihres Kleintransporters festgebunden haben. Danach gaben sie Vollgas und schleiften das Opfer etwa 500 Meter hinter dem Auto her. Der Mann erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen. Anschließend sollen ihm die mutmaßlichen Täter laut Staatsanwaltschaft noch Bargeld und Handy abgenommen und bei Euskirchen liegen gelassen haben. Der WDR hatte zuerst über den Fall berichtet. Demnach sei der Hintergrund der Tat noch unklar — auch, in welcher Beziehung die zwei Männer mit dem Opfer standen, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Die beiden Tatverdächtigen sitzen wegen versuchten Totschlags und Freiheitsberaubung in Untersuchungshaft. 

    Schwelm: Mann wird durch Schrottpresse getötet

    Im nordrhein-westfälischen Schwelm ist ein Mann bei einem Arbeitsunfall ums Leben gekommen. Nach ersten Erkenntnissen hatte der 55-Jährige am Montag eine Schrottpresse warten sollen. Als er sich in der Metallpresse befand, setzte sich diese plötzlich in Gang. Warum, ist bislang noch unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt. «Wir gehen aber von einem Unglück aus», sagte eine Polizeisprecherin. Der Mann gehörte laut Polizei zu einer Firma, die das schwere Gerät warten sollte. Als die Rettungskräfte eintrafen, war der Mann bereits tot. Seine Leiche wurde nach der Spurensicherung durch die Polizei von der Feuerwehr geborgen. Mehrere Unfallzeugen seien von Notfallseelsorgern betreut worden, ein Zeuge kam ins Krankenhaus, so die Feuerwehr. Die Vernehmungen laufen laut Polizei noch.

    Nachrichten Deutschland Schwelm

     Nachrichten von Montag, 15. April

    Köln: 20-Jähriger fährt auf Kupplung von Stadtbahn mit

    Weil er eigenen Angaben zufolge nicht zu spät zum Sport kommen wollte, die Türen der Bahn aber schon geschlossen waren, ist ein 20-Jähriger am Freitagabend kurzerhand auf der Wagenkupplung mitgefahren. Dumm nur, dass hinter ihm die Polizei fuhr und den Vorfall auch noch filmte.

    Demnach hatten die Polizisten den jungen Mann in flagranti bei seiner waghalsigen Aktion an der Aachener Straße/Ecke Händelstraße erwischt und dabei auch beobachtet, dass sich der 20-Jährige lediglich am Scheibenwischer der Bahn festhielt. Die Beamten verfolgten die Stadtbahn und beendete wenig später die Mitfahrt. Den Mann erwarte nun ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, heißt es.

    Straßenbahnsurfer

    Kamener Kreuz: Betrunkener Autodieb schläft auf Grünstreifen neben Autobahn

    Ausgerechnet auf dem Grünstreifen neben einer vielbefahrenen Autobahn in Nordrhein-Westfalen hat ein betrunkener mutmaßlicher Autodieb seinen Rausch ausschlafen wollen. Wie die Polizei in Dortmund am Montag mitteilte, wurden Beamte in der Nacht zum vergangenen Freitag an die Autobahn 2 am Kamener Kreuz alarmiert. Dort fanden sie auf dem Grünstreifen einen schlafenden 39-Jährigen in einem Auto vor.    

    «Nur durch mehrfaches lautes Klopfen konnte der Fahrer aus dem Land der Träume geholt werden», hieß es im Polizeibericht. Beim Öffnen der Tür sei dann deutlicher Alkoholgeruch wahrnehmbar gewesen. Im Auto lagen demnach diverse leere Flaschen und Dosen, die einst Bier und Schnaps enthalten hatten.    

    Ein Alkoholtest bei dem Mann verlief positiv. Zudem stellte sich heraus, dass das Auto als gestohlen gemeldet war. Der Wagen wurde beschlagnahmt, der Autodieb in Gewahrsam genommen.

    LG Nürnberg Badewanne ProzessNürnberg: Baby in Badewanne ertränkt, Angeklagte schweigt

    Wegen Totschlags durch Unterlassen muss sich eine 28-Jährige seit Montag vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth verantworten. Laut Staatsanwaltschaft ließ die Angeklagte im September 2018 ihr neu geborenes Baby nach der Entbindung in der heimischen Badewanne ertrinken. Sie habe weder Hilfe geholt, noch versucht, den Säugling selbst wiederzubeleben. Die Leiche soll sie in einem Karton versteckt haben. 

    Am ersten Prozesstag schwieg die Angeklagte. Ihre Verteidigerin zweifelte zudem an, dass ihre Aussagen aus den ersten Vernehmungen verwertbar sind, weil der Frau kein Rechtsanwalt zur Seite gestellt worden war und sie als Beschuldigte nicht über ihre Rechte aufgeklärt worden sei. Die Staatsanwältin bezeichnete die Vorwürfe als abwegig. Das Urteil soll noch diese Woche fallen. 

    Bremen: 31-Jähriger fügt Ehefrau lebensgefährliche Schnittverletzung zu

    In Bremen hat ein 31 Jahre alter Mann seiner Ehefrau eine lebensgefährliche Schnittwunde am Hals zugefügt. Warum der Mann die 23-Jährige am Sonntagmorgen mit einem Messer angriff, sei bislang noch unklar, teilte die Polizei mit.

    Demnach rief die Geschädigte nach der Tat einen Bekannten an, der sie in ein Krankenhaus fuhr. Dort sei die Frau sofort notoperiert worden, Lebensgefahr bestehe inzwischen nicht mehr. Der Tatverdächtige erschien laut Polizei wenig später in der Klinik, wo man ihn widerstandslos habe festnehmen können. Nun wird geprüft, ob der Mann in Untersuchungshaft kommt. Die Ermittlungen laufen.

    Hamburg: Zollfahnder finden 440 Kilo Kokain auf Containerschiff 

    Zollfahnder haben auf einem Containerschiff im Hamburger Hafen 440 Kilogramm Kokain entdeckt. Das in 17 Reisetaschen verpackte Rauschgift war bereits in der vergangenen Woche bei der Kontrolle eines mit Reissäcken beladenen Containers gefunden worden, wie der Zoll am Montag mitteilte. Der Container wurde demnach in Uruguay verladen und sollte über Hamburg und Antwerpen nach Sierra Leone gehen. Das Rauschgift mit einem Straßenverkaufswert von gut 13 Millionen Euro sei offensichtlich für den europäischen Markt bestimmt gewesen, sagte ein Sprecher.

    Laut Zoll transportierten die Schmuggler das Rauschgift im sogenannten Rip-Off-Verfahren. Dabei werden die Drogen nicht aufwendig in der Landung versteckt, sondern griffbereit in Taschen hinter der Ware in dem Container gelagert. Im Zielland könnten sie dann schnell und meist unbemerkt auch bei einem Zwischenstopp aus den Transportboxen geholt werden, ohne dass die eigentliche Ladung angefasst werden müsse.

    Flossenbürg: Ermittler graben wieder im Fall Monika Frischholz

    Die Suche nach der seit gut 42 Jahren vermissten Monika Frischholz in Bayern geht weiter. Einsatzkräfte der Polizei begannen am Montagmorgen mit Grabungen an einem weiteren möglichen Ablageort der Leiche, wie die Ermittler mitteilten. Dieser liegt den Angaben nach an einem Waldrand südlich der kleinen Ortschaft Waldkirch bei Flossenbürg in der Oberpfalz nahe der Grenze zu Tschechien. Nur wenige Meter entfernt hatte die Polizei bereits vergangene Woche gegraben.

    Die zwölfjährige Schülerin Monika Frischholz aus Flossenbürg hatte den Erkenntnissen nach am 25. Mai 1976 nachmittags ihr Elternhaus verlassen. Wenig später verlor sich ihre Spur. Die Ermittler gehen davon, dass das Mädchen ermordet wurde.

    Ludwigshafen: Mikrowelle fällt von Fensterbank, dann fliegt der Kochtopf

    Einen ungünstigen Platz hatte sich ein 37-Jähriger am Sonntag für seine Mikrowelle ausgesucht. Er stellte das Küchengerät auf der Fensterbank seiner Wohnung im 2. Obergeschoss ab. Aus bisher ungeklärten Gründen fiel die Mikrowelle aus dem Fenster und zerschlug die Scheibe eines parkenden Autos. Darüber sei der 38-Jährige so erbost gewesen, dass er den Kochtopf samt Essen in hohem Bogen hinterher warf. Als die herbeigerufene Polizei eintraf, habe sich der stark alkoholisierte Mann schnell beruhigt, heißt es im Polizeibericht. Auf den Kochtopf-Werfer kommt nun eine Anzeige wegen Sachbeschädigung zu. Die Höhe des Schadens ist bisher unbekannt.

    Essen: Taxifahrer krankenhausreif geprügelt

    Offenbar weil er sich weigerte, sie in seinem Taxi mitzunehmen, ist am Sonntagmorgen ins Essen ein Taxifahrer von zwei Männern brutal attackiert und schwer verletzt worden. Wie die «WAZ» berichtete, fanden Polizisten den 57-jährigen Mann in den Morgenstunden — zuvor hatten Zeugen den Notruf gewählt. Ebenfalls aufgrund von Zeugenaussagen stellten die Beamten wenig später einen Teil der insgesamt 15-köpfigen Gruppe. Dabei fiel ein 23-Jähriger durch sein aggressives Verhalten auf. Der alkoholisierte Mann stellte sich als einer der beiden Schläger heraus und verbrachte die Nacht in Polizeigewahrsam. Die Suche nach dem zweiten Täter blieb den Ermittlern zufolge zunächst erfolglos.

    Mannheim: Teile der Stadtbibliothek und Grundschule in Flammen

    Bei einem Großbrand in Mannheim wurde am Sonntagabend ein Gebäude der Stadtbibliothek schwer beschädigt. Meterhoch sollen die Flammen aus dem Haus geschlagen haben, als die Feuerwehr eintraf — das berichtet die «Bild». Ein Übergreifen des Feuers auf ein benachbartes Gymnasium konnte die Feuerwehr verhindern. Die in der Außenstelle der Stadtbibliothek untergebrachte Grundschule war offenbar nicht mehr zu retten. Nach Angaben der Polizei bestehe wegen der schweren Gebäudeschäden Einsturzgefahr. Zur Brandursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Nach Informationen des  Rhein-Neckar-Fernsehens könnte Brandstiftung die Ursache für das Feuer sein. Demnach stellten Einsatzkräfte am Unglücksort Einbruchsspuren fest. Zudem sollen Feuerlöscher von den Wänden gerissen und Wasserhähne aufgedreht worden sein. Nach ersten Schätzungen liegt der Sachschaden bei mehreren hunderttausend Euro.

    Sinsheim: Hoffenheim-Fan stirbt auf dem Weg zum Stadion

    Den Verantwortlichen von Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim war am Sonntagnachmittag trotz des souveränen 2:0-Erfolgs gegen Hertha BSC nicht wirklich zum Feiern zumute. Wie der Klub via Twitter mitteilte, kam im Vorfeld des Spiels ein Fan der Kraichgauer ums Leben. «Unsere Herzen und Gedanken sind in diesem schweren Stunden bei den Hinterbliebenen des Verstorbenen, unser Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Freunden», hieß es da. Offenbar war der Fan auf dem Weg ins Stadion. Zu den genauen Todesumständen ist nichts bekannt. Nach dem Spiel sprachen auch die Berliner den Angehörigen des Verstorbenen ihre Anteilnahme aus. Tweet TSG Hoffenheim

    Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 8. bis 14. April 2019 lesen Sie hier: DE-News KW15 9.10

     
  • Adam 14:45 on 18.04.2019 Постоянная ссылка |
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    News des Tages: Krankenhaus auf Madeira korrigiert Angaben zu Todesopfern 

    Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

    • Bundesregierung macht weiter keine Angaben über Tote auf Madeira (12.26 Uhr)
    • Thierse kritisiert Kühnerts Forderung nach Aufhebung des Tanzverbots an Karfreitag (10.30 Uhr)
    • Nordkorea fordert Ausschluss Pompeos von Atomgesprächen (9.23 Uhr)
    • Über 600 offene Haftbefehle gegen Personen aus rechter Szene (6.04 Uhr)
    • Nordkorea testet neuartige Lenkwaffe (4.07 Uhr)

    Die Nachrichten des Tages im sternTicker:

    +++ 13.30 Uhr: Krankenhaus auf Madeira korrigiert Angaben zu Todesopfern +++

    Nach dem schweren Busunglück auf der portugiesischen Insel Madeira hat das zuständige Krankenhaus die bisherigen Angaben zu den Todesopfern korrigiert. Bei einer Pressekonferenz der Nélio-Mendonça-Klinik hieß es, unter den 29 Todesopfern seien 17 Männer und 12 Frauen zwischen 40 und 60 Jahren. Zuvor war von 18 Männern und 11 Frauen die Rede gewesen.

    Zahlreiche deutsche Insassen des Busses waren nach dem Unfall im Dorf Caniço zur Behandlung in das Krankenhaus der Inselhauptstadt Funchal gebracht worden. Neun Verletzte konnten nach Klinikangaben inzwischen entlassen werden, vier befinden sich weiterhin auf der Intensivstation. 

    Die Leiterin des Krankenhauses, Tomasia Alves, sagte bei der Pressekonferenz, die Zahl der Mitarbeiter in der Rechtsmedizin sei nach dem Busunglück aufgestockt worden. Sie hoffe daher, dass die Toten spätestens bis Samstag freigegeben werden können. Dann könnten sie nach Deutschland gebracht werden.

    Nach Angaben aus dem Kanzleramt in Berlin ist derzeit bereits ein deutscher Beamter vor Ort, der bei der Identifikation der Opfer helfen soll. Am Flughafen von Funchal wurde eine provisorische Leichenhalle eingerichtet, in der ortsansässige und aus Lissabon eingeflogene Ärzte die Leichen obduzieren sollen.

    +++ 12.48 Uhr: Feuerwehrleute von Notre-Dame im Élyséepalast empfangen +++

    Mehrere hundert Feuerwehrleute, die den Brand der Kathedrale Notre-Dame gelöscht hatten, sind im französischen Präsidentenpalast empfangen worden. Staatschef Emmanuel Macron hatten den «pompiers», wie die Angehörigen der Feuerwehr auf Französisch heißen, bereits bei seiner Fernsehansprache zu Wochenbeginn für ihren gefährlichen Einsatz gedankt.

    Die Feuerwehrleute warteten in einer langen Reihe von dem Präsidentenpalast in der Pariser Innenstadt, bevor sie unter Applaus von Umstehenden den Hof des Gebäudes betraten. Notre-Dame im Herzen der Hauptstadt war am Montagabend bei dem Brand stark zerstört worden.

    +++ 12.48 Uhr: Polizei sichert weiter Spuren nach Busunglück auf Madeira +++

    Die Polizei auf Madeira ist am Donnerstag nach dem Busunglück mit 29 Toten weiter mit der Spurensicherung beschäftigt gewesen. Wie ein dpa-Reporter von der Unfallstelle berichtete, sammelten Polizisten Ausweise oder andere Dokumente ein — beziehungsweise suchten sie danach.

    Das Unglück geschah am Mittwochabend in der Gemeinde Caniço östlich der Inselhauptstadt Funchal. Ein Reisebus durchbrach auf einer kleinen Straße in einer Linkskurve ein Geländer und stürzte etwa acht Meter eine Böschung hinunter. Der Bus fiel auf ein kleines Haus, dessen Dach teils einstürzte. Portugiesischen Medienberichten zufolge hielt sich zur Unfallzeit niemand in dem Haus auf.

    +++ 12.41 Uhr: Mann mit Benzinkanistern in New Yorker Kathedrale gefasst +++

    Die Polizei in New York hat in der St.-Patricks-Kathedrale im Stadtteil Manhattan einen 37-Jährigen mit mehreren Benzinkanistern, Feuerzeugbenzin und Anzündern gefasst. Sicherheitspersonal habe den Mann in der Kirche gestoppt, als er Benzin in dem Gotteshaus verschüttete, teilte die Polizei bei einer Pressekonferenz mit. Daraufhin habe er die Kathedrale verlassen und sei kurze Zeit später festgenommen genommen worden.

    Das Motiv war zunächst unklar. «Es ist schwer zu sagen, was genau seine Absicht war. Aber ich denke, dass die Gesamtheit der Umstände (…) uns Grund zu großer Sorge geben sollte», sagte John Miller von der New Yorker Polizei. Die neugotische Kathedrale an der Fifth Avenue wurde im 19. Jahrhundert gebaut.

    +++ 12.34 Uhr: Geheime Gräber mit möglicherweise dutzenden Leichen in Mexiko entdeckt +++

    In Mexiko sind verborgene Gräber mit möglicherweise dutzenden Leichen entdeckt worden. Zehn Prozent des Fundorts seien bereits untersucht worden, mit Hilfe spezieller Techniken seien dabei 36 geheime Gräber lokalisiert worden, teilte die Staatsanwaltschaft des östlichen Bundesstaates Veracruz mit. Ein Militärvertreter sagte der Nachrichtenagentur AFP, in den entdeckten Gräbern könnten sich bis zu 200 Leichen befinden.

    +++ 12.34 Uhr: Außenminister Maas fliegt nach Busunglück nach Madeira +++

    Nach dem verheerenden Busunglück auf Madeira reist Bundesaußenminister Heiko Maas noch am Donnerstag auf die portugiesische Insel. Er werde von Ärzten, Psychologen und Konsularbeamten des Auswärtigen Amts begleitet, sagte Maas am Donnerstag kurz vor dem Abflug. Er wolle auf Madeira selbst mit Betroffenen sprechen und den portugiesischen Hilfskräften für ihren Einsatz danken.

    Bei dem Busunglück waren am Mittwoch nach offiziellen portugiesischen Angaben 29 Menschen ums Leben gekommen. Die Bundesregierung sagt bisher lediglich, dass der Reisegruppe überwiegend Deutsche angehört hätten. Die genaue Zahl der deutschen Toten will sie erst bekanntgeben, wenn alle Angehörigen benachrichtigt sind. 

    «Noch haben wir keine Gewissheit, wie viele Deutsche unter den Opfern sind», sagte Maas. Die Botschaft in Lissabon arbeite mit Hochdruck gemeinsam mit den lokalen Behörden an der Aufklärung, der Botschafter sei am Mittag mit einem Team auf Madeira gelandet. «Es ist erschütternd, dass aus dem Osterurlaub für so viele Menschen eine Tragödie geworden ist», sagte Maas. «Sie wurden jäh aus dem Leben gerissen oder kämpfen mit schweren Verletzungen.»

    +++ 12.26 Uhr: Bundesregierung macht weiter keine Angaben über Tote auf Madeira +++

    Die Bundesregierung macht weiter keine Angaben über die genaue Zahl der bei dem verheerenden Busunglück auf Madeira ums Leben gekommenen Deutschen. Kanzleramtschef Helge Braun begründete das damit, dass zunächst die Angehörigen informiert würden. «Die Bundesregierung unternimmt nun alles, um dafür zu sorgen, dass schnell Gewissheit für die Angehörigen herrscht», sagte er vor Journalisten in Berlin. Es sei «eine Reisegruppe von vorwiegend Deutschen Urlaubern» betroffen. Nach offiziellen Informationen aus Portugal starben bei dem Busunglück am Mittwochabend 29 Menschen. Das Krisenreaktionszentrum des Auswärtigen Amts in Berlin schrieb bei Twitter, dass Helfer vor Ort auf Madeira derzeit die Opfer identifizierten.

    Busunglück auf Madeira: Deutsche Regierung und Twitter-Nutzer_11.40Uhr

    +++ 11.36 Uhr: Thailand-Höhlenretter muss in USA selbst aus Höhle geborgen werden +++

    Ein britischer Taucher, der an der Höhlenrettung der zwölf Jugendfußballer und ihres Trainers im vergangenen Sommer in Thailand beteiligt war, ist in den USA nun selbst aus einer Höhle gerettet worden. Josh Bratchley wurde am Mittwochabend (Ortszeit) aus der Mill Pond Cave nahe Nashville im Bundesstaat Tennessee befreit, wie US-Medien unter Berufung auf die Polizei berichteten. Nach Angaben der örtlichen Notfallzentrale hatte Bratchley mit einer Gruppe britischer Taucher über mehrere Tage das Höhlensystem erkundet. Als die Taucher am Dienstag sein Fehlen bemerkten, machten sie sich demnach zunächst selbst auf die Suche, bevor sie die Rettungsdienste alarmierten. 

    Rettungstaucher Edd Sorensen sagte dem Sender NBC zufolge bei einer Pressekonferenz am Mittwoch, er habe wegen der niedrigen Temperaturen unter Wasser und der schlechten Sicht zunächst das Schlimmste befürchtet. Bratchley selbst habe sich bei der Rettungsaktion vorbildlich verhalten. «Er war so ruhig wie nur eben möglich», sagte Sorensen. 

    +++ 11.08 Uhr: Direktor von Notre-Dame will temporäre Holzkirche bauen lassen +++

    Der Direktor von Notre-Dame hat für die Zeit des Wiederaufbaus der schwer beschädigten Kathedrale eine Holzkirche auf dem Vorplatz ins Spiel gebracht. «Wir dürfen nicht sagen, die Kathedrale ist für fünf Jahre geschlossen und das war’s», sagte Patrick Chauvet dem Sender CNews. «Also dachte ich mir: Kann ich nicht eine temporäre Kirche auf dem Vorplatz bauen?» Diese würde dann aus Holz sein. So könne man die zahlreichen Touristen willkommen heißen, die die weltberühmte Kathedrale besuchen. Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo unterstütze das Projekt, sagte Chauvet.

    +++ 11.06 Uhr: Hohe Waldbrandgefahr in Brandenburg und Berlin +++

    Die Waldbrandgefahr in Brandenburg steigt weiter. In drei Landkreisen südlich von Berlin gilt die höchste Gefahrenstufe. In den übrigen Regionen ist die Stufe vier von fünf erreicht. Es sei gut möglich, dass die höchste Stufe in weiteren Gebieten ausgerufen werde, sagte ein Sprecher des Brandenburger Umweltministeriums am Morgen.

    +++ 11.05 Uhr: Juncker zum Busunglück auf Madeira: «Gedanken sind bei allen Opfern» +++

    EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker hat bestürzt auf das Busunglück mit 29 Toten auf Madeira reagiert. Er habe mit tiefer Trauer von dem Unfall auf der portugiesischen Atlantikinsel erfahren, sagte Juncker in Brüssel. «Unsere Gedanken sind bei allen Opfern.» Den Familien und Freunden der Toten sprach der Luxemburger sein Beileid aus, den Einsatzkräften sowie den Behörden vor Ort dankte er für ihre Arbeit. «Meine besten Wünsche für eine schnelle Genesung gehen an diejenigen, die bei diesem schrecklichen Unfall verletzt wurden.»

    Busunglück auf Madeira: Deutsche Regierung und Twitter-Nutzer_11.40Uhr

    +++ 10.48 Uhr: Verunglückter Bus auf Madeira war relativ neu +++

    Der auf der portugiesischen Atlantikinsel Madeira verunglückte Reisebus war offenbar relativ neu. Das Fahrzeug sei im Februar 2013 zugelassen worden und damit nur rund sechs Jahre alt gewesen, berichtete die Zeitung «Diário de Notícias» am Donnerstag ohne Nennung von Quellen.

    Bei dem Fahrer, der bei dem Unfall verletzt wurde, handele es sich um einen 55-Jährigen mit viel Berufserfahrung, hieß es weiter. Er habe einen von insgesamt drei Bussen gefahren, die die Urlauber vom Hotel «Quinta Splendida» in der Gemeinde Caniço zu einem Abendessen in der Hauptstadt Funchal bringen sollten.Madeira: Bus mit Deutschen verunglückt 7.55

    +++ 10.37 Uhr: Madeira: Von Reisebus getroffenes Haus war zum Unfallzeitpunkt leer +++

    Das Haus, auf das der verunglückte Reisebus auf Madeira gestürzt ist, war zum Unfallzeitpunkt leer. Das bestätigte der Bürgermeister des Ortes Caniço, Filipe Sousa, der portugiesischen Onlinezeitung «Observador». Bewohnt werde es normalerweise von einem Mann, der sich zum Zeitpunkt des Unglücks bei Verwandten aufgehalten habe. Er sei über die Tragödie informiert worden. Am Donnerstag sollten Experten die Schäden an dem Haus überprüfen.Madeira Was wir wissen_10.30Uhr

    +++ 10.32 Uhr: Mutmaßliches IS-Mitglied aus Hamburg in Untersuchungshaft +++

    Ein am Mittwoch in Hamburg festgenommenes mutmaßliches Mitglied der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) ist noch am selben Tag in Untersuchungshaft genommen worden. Das habe der Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe angeordnet, teilte die Bundesanwaltschaft ebenfalls in Karlsruhe mit. Der 28-jährige Deutsche wird verdächtigt, sich in der Bundesrepublik an der Werbung neuer Mitglieder für die Miliz beteiligt zu haben.

    +++ 10.31 Uhr: Bierproduktion 2018 um 184 Millionen Liter gestiegen +++

    Die Bierproduktion in Deutschland ist im vergangenen Jahr um 2,2 Prozent auf rund 8,7 Milliarden Liter gestiegen. Das sind 184 Millionen Liter mehr als 2017, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Die Statistik-Experten führten den Anstieg auch auf den langen und heißen Sommer zurück. Die Bierpreise stiegen mit plus 3,5 Prozent stärker als die Verbraucherpreise insgesamt.

    +++ 10.30 Uhr: Thierse kritisiert Kühnerts Forderung nach Aufhebung des Tanzverbots an Karfreitag +++

    Der frühere Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) hat die Forderung von Juso-Chef Kevin Kühnert kritisiert, das Tanzverbot an Karfreitag abzuschaffen. Er sei erstaunt darüber, was Kühnert für wichtig halte und welche Interessen er bedienen wolle, sagte Thierse den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Donnerstag. «Bisher wusste ich nicht, dass die SPD eine Spaßpartei ist», sagte Thierse. Der 75-Jährige ist Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken.

    Kühnert hatte gefordert, das Tanzverbot am Karfreitag abzuschaffen. Er würde keine Party in einer Kirche anmelden, sagte Kühnert. Doch «wer an dem Tag in die Disko gehen will, sollte das auch tun können». Die Entscheidung, an Karfreitag feiern zu gehen, müsse jedem selbst überlassen werden.

    +++ 10.03 Uhr: Auf Madeira verunglückte Urlauber hatten offenbar bei demselben Veranstalter gebucht +++

    Die deutschen Touristen aus dem auf der portugiesischen Ferieninsel Madeira verunglückten Reisebus haben ihre Reise offenbar bei demselben Veranstalter gebucht. Das sagte eine Angestellte der Hotelanlage Quinta Splendida in der Ortschaft Caniço, in der die Urlauber untergebracht waren, der Nachrichtenagentur AFP. Nach ihren Angaben handelte es sich aber nicht um eine Reisegruppe.

    Der Bus mit mehr als 50 Passagieren an Bord war am Mittwochabend in Caniço in der Gemeinde Santa Cruz verunglückt, 29 Menschen starben. Der Fahrer hatte die Kontrolle über den Bus verloren. Das Fahrzeug kam von der Straße ab, rutschte eine Böschung herunter und stürzte auf ein Haus, dabei überschlug es sich offenbar mehrfach.

    +++ 09.33 Uhr: Facebook lud Kontaktdaten von 1,5 Millionen Nutzern ungefragt hoch +++

    Facebook hat die nächste Datenschutz-Panne entdeckt: Das Online-Netzwerk lud in den vergangenen drei Jahren ohne Erlaubnis die Kontaktdaten von bis zu 1,5 Millionen neuen Nutzern hoch. Der Fehler sei nach einer Änderung am Anmelde-Verfahren im vergangenen Monat entdeckt worden, wie Facebook bestätigte. Die Daten seien mit niemandem geteilt worden und würden gelöscht. Der Fehler sei behoben und betroffenen Nutzer würden informiert.

    +++ 9.30 Uhr: Berliner U-Bahnlinie offenbar wegen bröckelnder Tunneldecke unterbrochen +++

    In Berlin ist der Verkehr auf der U-Bahnlinie 2 zwischen zwei Stationen unterbrochen worden, weil offenbar Teile der Tunneldecke herunterfielen. Das teilten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) dem Rundfunk Berlin-Brandenburg mit. Statiker seien unterwegs, um die Stelle zu untersuchen. Die BVG war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

    Die BVG teilte lediglich mit, dass der Verkehr auf der wichtigen Innenstadtlinie 2 zwischen Senefelderplatz und Rosa-Luxemburg-Platz wegen einer «technischen Störung» unterbrochen sei. Ein Ersatzverkehr sei eingerichtet.

    +++ 9.23 Uhr: Nordkorea fordert Ausschluss Pompeos von Atomgesprächen +++

    18-Kim Jong Un testet neue Waffe-6027466444001Nordkorea hat den Ausschluss von US-Außenminister Mike Pompeo von den festgefahrenen Atomgesprächen gefordert. Das nordkoreanische Außenministerium warf Pompeo am Donnerstag einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA zufolge vor, die Gespräche zu behindern. Im Falle einer möglichen Wiederaufnahme des Dialogs wünsche Pjöngjang einen anderen Gesprächspartner.Bericht: Saudi-Arabien zahlt Khashoggi-Kindern millionenschwere Entschädigungen_12.10

    +++ 9.17 Uhr: Saudi-Arabien lädt im November 2020 zum G20-Gipfel +++

    Der G20-Gipfel in Saudi-Arabien wird am 21. und 22. November 2020 stattfinden. König Salman empfange die Staats- und Regierungschefs der Gruppe an diesem Termin in der Hauptstadt Riad, meldete die staatliche saudische Nachrichtenagentur SPA am Mittwochabend. Es ist der erste G20-Gipfel in der arabischen Welt.

    Die «Gruppe der 20» aus 19 Ländern und der Europäischen Union repräsentiert zwei Drittel der Weltbevölkerung und 85 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung. Das ölreiche Saudi-Arabien gehört der Gruppe als größte Volkswirtschaft der arabischen Welt an. Den nächsten G20-Gipfel gibt es am 28. und 29. Juni 2019 im japanischen Osaka.

    +++ 8.27 Uhr: Drei AfD-Werbefahrzeuge in Essen angezündet +++

    Unbekannte haben in der Nacht in Essen drei Werbefahrzeuge der AfD angezündet. Ein Zeuge informierte die Polizei über den Brand auf einem Hof, wo die Autos abgestellt waren, wie die Beamten in der Ruhrgebietsstadt mitteilten. Die Feuerwehr löschte die Flammen, verletzt wurde niemand.

    +++ 7.33 Uhr: Erdbeben der Stärke 6,1 erschüttert Taiwan +++

    Ein heftiges Erdbeben der Stärke 6,1 hat Taiwan erschüttert. In der Hauptstadt Taipeh wackelten Gebäude, wie die Wetterbehörde mitteilte. Das Beben ereignete sich um 13.01 Uhr Ortszeit (7.01 Uhr MESZ) in einer Tiefe von 19 Kilometern in Hualien im Osten Taiwans. Berichte über mögliche Opfer oder Schäden lagen zunächst nicht vor

    +++ 7.33 Uhr: Behörden: Bewaffnete erschießen 14 Buspassagiere in Pakistan +++

    In der pakistanischen Unruheprovinz Baluchistan haben bewaffnete Männer nach Behördenangaben 14 Passagiere eines Busses erschossen. Die Angreifer hätten zunächst mehrere Busse auf einer Überlandstraße gestoppt und die Menschen zum Aussteigen gezwungen — 14 Passagiere seien erschossen worden, sagte der Innenminister der Provinz, Haider Ali, der Nachrichtenagentur AFP. Die Angreifer trugen demnach Uniformen einer paramilitärischen Gruppe.Forscher entdecken riesiges Ur-Raubtier 8.17

    +++ 6.19 Uhr: Forscher entdecken einen der größten Raubsäuger der Erdgeschichte +++

    Forscher haben in Kenia eines der größten fleischfressenden Säugetiere entdeckt, die jemals auf der Erde gelebt haben. Das löwenähnliche Tier sei wahrscheinlich bis zu 1500 Kilogramm schwer und «möglicherweise größer als ein Eisbär» gewesen, berichteten Forscher um Matthew Borths von der Ohio University in den USA. Demnach war es der vorherrschende Fleischfresser in der Umgebung und konnte wahrscheinlich Tiere jagen, die heutigen Elefanten und Nilpferden ähneln. Es lebte vor rund 23 Millionen Jahren in Eurasien, Nordamerika und Teilen von Afrika und der arabischen Welt.

    +++ 6.05 Uhr: Reporter ohne Grenzen sieht Pressefreiheit in Europa verschlechtert +++

    Die Lage der Pressefreiheit in Europa hat sich aus Sicht von Reporter ohne Grenzen verschlechtert. «Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten», erklärt die Organisation in ihrem Bericht zur Rangliste der Pressefreiheit 2019.

    Dies betreffe vor allem Länder, in denen sich Journalisten bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. «Zu den Regionen, in denen sich die Lage am stärksten verschlechtert hat, gehört Europa. Auch die USA sind auf der Rangliste nach unten gerutscht», schreibt Reporter ohne Grenzen.

    Deutschland sei zwar um zwei Plätze nach oben auf Rang 13 gerückt. Dies liege aber vor allem daran, dass die Pressefreiheit in anderen Ländern stärker abgenommen habe.

    +++ 6.04 Uhr: Über 600 offene Haftbefehle gegen Personen aus rechter Szene +++

    Bundesweit gibt es über 600 noch nicht vollstreckte Haftbefehle gegen Verdächtige oder Verurteilte von Straftaten aus der rechten Szene. Konkret gehe es dabei um 467 Personen, die bis Ende September vergangenen Jahres mit Haftbefehl gesucht wurden, teilte das Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden mit. Voraussichtlich im Mai wollen die Ermittler über die weitere Entwicklung mit aktuellen Zahlen berichten.

    Der überwiegende Teil der Haftbefehle habe sich auf Delikte wie Diebstahl, Betrug oder Beleidigung bezogen, erklärte das BKA. Zwölf Haftbefehle seien wegen politisch rechts motivierter Gewaltdelikte und weitere 98 wegen Straftaten mit politisch rechter Motivation ausgestellt worden. Darunter falle etwa das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Volksverhetzung. Offene Haftbefehle wegen einer terroristischen Tat habe es nicht gegeben.

    +++ 5.15 Uhr: Letzter Testflug mit Boeing 737 MAX für Softwareupdate absolviert +++

    Der US-Flugzeugbauer Boeing hat einen letzten Testflug für das Softwareupdate für Maschinen des Typs 737 MAX absolviert. Der Flug mit dem überarbeiteten Steuerungssystem MCAS fand am Dienstag statt, wie Konzernchef Dennis Muilenburg bekanntgab. Nun stehe noch ein Zertifizierungsflug mit Vertretern der US-Luftfahrtbehörde FAA an.

    Nach zwei Abstürzen von Maschinen vom Typ Boeing 737 MAX binnen weniger als fünf Monaten war ein weltweites Flugverbot für diese Flugzeuge verhängt worden. Als Ursache beider Abstürze steht das Stabilisierungssystem MCAS (Maneuvering Characteristics Augmentation System) im Verdacht, das speziell für die Boeing 737 MAX entwickelt wurde. Es drückt bei einem drohenden Strömungsabriss die Nase des Flugzeugs automatisch nach unten, auch wenn die Piloten gegensteuern.

    +++ 5.04 Uhr: Deutsches Afghanistan-Engagement kostete bislang offenbar über 16 Milliarden Euro +++

    Das deutsche Engagement in Afghanistan mit dem Einsatz der Bundeswehr dort hat seit 2001 rund 16,4 Milliarden Euro gekostet. Im Jahr 2018 beliefen sich die Ausgaben aus den Etats von Verteidigungsministerium, Auswärtigem Amt, Entwicklungs- und Innenressort auf 770 Millionen Euro, wie nach Angaben des Redaktionsnetzwerkes Deutschland aus einer Regierungsantwort auf eine parlamentarische Anfrage der AfD hervorgeht.

    Den Angaben zufolge hat allein der Einsatz der Bundeswehr am Hindukusch bislang 11,9 Milliarden Euro gekostet. Die Ausgaben des Auswärtigen Amtes in Afghanistan seit 2001 belaufen sich auf gut zwei Milliarden Euro, beim Entwicklungsministerium waren es 2,3 Milliarden Euro. Das Bundesinnenministerium investierte in Afghanistan 61 Millionen Euro, aus dem Etat des Agrarministerium flossen 33 Millionen Euro nach Afghanistan, aus dem der Kulturstaatsministerin 34 Millionen Euro.

    +++ 4.49 Uhr: Widersprüche gegen Hartz-IV-Kürzung oft erfolgreich +++

    Leistungskürzungen für Hartz-IV-Empfänger, denen fehlende Mitwirkung zur Last gelegt wird, sind in vielen Fällen unberechtigt. Klagen und Widersprüche gegen diese Entscheidungen waren im vergangenen Jahr fast in jedem zweiten Fall erfolgreich. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Danach wurde rund 8100 von 17.700 Widersprüchen ganz oder teilweise stattgegeben. Zudem waren etwa 500 von 1200 Klagen erfolgreich — entweder weil den Klagen stattgegeben wurde oder das Jobcenter vorher einlenkte.

    +++ 4.07 Uhr: Nordkorea testet neuartige Lenkwaffe +++

    Nordkorea hat nach eigenen Angaben im Beisein von Machthaber Kim Jong Un eine neuartige taktische Lenkwaffe getestet. Diese habe sich als bestens geeignet erwiesen für die «Beladung mit einem mächtigen Sprengkopf», meldeten die staatlichen Medien. «Der Abschluss der Entwicklung des Waffensystems ist ein Ereignis von sehr großer Bedeutung, insoweit die Schlagkraft der Volksarmee erhöht wird», wurde Kim zitiert, der auch oberster Militärbefehlshaber ist. Details zur Waffenart wurden nicht genannt.18-Kim Jong Un testet neue Waffe-6027466444001

    Eine unabhängige Bestätigung für den Test gab es zunächst nicht. Es wäre der erste bekannt gewordene Waffentest des abgeschotteten Landes unter den Augen Kims seit November, als von der Erprobung einer neu entwickelten High-Tech-Waffe die Rede gewesen war.Nordkorea soll neue taktische Lenkwaffe getestet haben 7.20

    +++ 4.04 Uhr: Italienische Studenten nach Waldbrand zu 27 Millionen Euro Strafe verurteilt +++

    27 Millionen Euro Geldstrafe sollen zwei italienische Studenten zahlen, weil sie mein Grillen versehentlich einen Waldbrand verursachten. Die beiden 22-Jährigen sollen Ende Dezember mit Freunden nahe des Comer Sees eine Grillparty gefeiert haben, wie italienische Medien berichten. Die Glut habe dann einen Waldbrand verursacht, der 1000 Hektar Wald und auch mehrere Gebäude zerstörte. Die riesige Geldstrafe für die beiden Studenten wurde nach einer Formel berechnet, die auf dem angerichteten Schaden basiert. Unklar war, wie die Studenten jemals in der Lage sein sollen, das Geld aufzutreiben. Ihre Anwälte haben drei Wochen Zeit, um Rechtsmittel einzulegen.

    +++ 1.59 Uhr: Neues Album von Popstar Madonna kommt Mitte Juni +++

    Den Titel ihres neuen Albums verriet US-Sängerin Madonna (60) schon am Wochenende, nun folgt das Datum der Veröffentlichung: «Madame X» soll am 14. Juni erscheinen, wie die «Queen of Pop» auf Instagram mitteilte. Dazu postete sie eine Kostprobe der ersten Single-Veröffentlichung mit dem Titel «Medellín». Es ist eine Kollaboration mit dem kolumbianischen Reggaeton-Sänger Maluma. Der 25-Jährige stammt aus der Stadt Medellín, wo früher der berüchtigte Drogenboss Pablo Escobar seinen Sitz hatte.

    +++ 0.20 Uhr: Schuss auf SEK-Beamten — Sieben Jahre Haft für «Reichsbürger» +++

    Nach einem Schuss auf einen SEK-Beamten ist ein sogenannter Reichsbürger zu sieben Jahren Haft verurteilt worden — wegen versuchten Mordes. Die Richter am Landgericht Halle sahen es als erwiesen an, dass der frühere Mister Germany Adrian Ursache bei der Zwangsräumung seines Grundstückes 2016 in Reuden (Burgenlandkreis) auf einen SEK-Mann geschossen hatte. Nur dank seiner Schutzkleidung sei der Polizist nicht getötet worden, hieß es zur Begründung. 15-Greenpeace bringt Nestle sein Plastik zurück-11.05

     
  • Adam 13:44 on 18.04.2019 Постоянная ссылка |
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    Nachrichten aus Deutschland: Mutter schlägt fremde Dreijährige auf den Kopf, weil die ihr Kind geschubst hatte 

    Augsburg: Mutter schlägt Dreijährige mit Puppe auf den Kopf

    In Augsburg droht einer Mutter ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, weil sie ein dreijähriges Kind mit einer Puppe mehrfach auf den Kopf geschlagen hat. Auslöser des Vorfalls war laut Polizei eine Situation auf einem Spielplatz, an der auch das eigene Kind der Beschuldigten beteiligt gewesen war.  

    Demnach spielte die Tochter der Frau gemeinsam mit einem gleichaltrigen Mädchen auf einem Klettergerüst, als es von der Spielgefährtin geschubst wurde. Darüber war die Mutter offensichtlich so erbost, dass sie ihrer Tochter zu Hilfe eilte und das andere Kind mit einer Puppe attackierte und leicht verletzte. Im Anschluss sei es mit der Mutter des geschädigten Kindes zu einer verbalen Auseinandersetzung inklusive Beleidigungen gekommen, schreibt die Polizei.

    Quelle:Polizei Bayern

    Mainz: 24-Jähriger schlägt dutzende Fenster auf Unicampus ein

    Auf dem Universitätscampus in Mainz soll ein 24-Jähriger insgesamt 24 Fenster eines Gebäudes mit Backsteinen eingeschlagen haben. Gegen den jungen Mann wird nun wegen Sachbeschädigung ermittelt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.    

    Der am Mittwochabend verursachte Schaden liegt bei etwa 40.000 Euro. Die Feuerwehr sicherte die betroffenen Scheiben.

    Aalen: Mann fährt 30 Kilometer mit Reh im Kühlergrill

    Weil er kein Handy dabei hatte, ist ein Autofahrer in Aalen (Baden-Württemberg) nach einem Wildunfall mit einem im Kühlergrill eingeklemmten Reh bis nach Hause gefahren. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, kollidierte der Wagen des Mannes auf einer Kreisstraße mit dem Tier, das sich derart im Kühlergrill verkeilte, dass er es nicht befreien konnte.»Da wusste sich der Mann nicht anders zu helfen, als die ca. 30 Kilometer bis nach Hause zu fahren und von dort aus die Polizei zu verständigen», so die Beamten. Die Polizei konnte das Tier schließlich nur noch tot bergen. Das Auto wurde bei dem Crash stark beschädigt.  

    Siegen: Teenager soll Mitschüler erwürgt haben — Prozess gestartet

    Ein Teenager soll vor knapp sechs Monaten einen Mitschüler mit bloßen Händen erwürgt haben, in Siegen hat nun der Prozess gegen den Jugendlichen begonnen. Der damals 14-Jährige hatte die Tat gestanden und gesagt, er habe sich zu dem Älteren eine Beziehung gewünscht. Der 16-Jährige habe seine Gefühle nicht erwidert und ihn zurückgewiesen. Dem Angeklagten wird Totschlag vorgeworfen.

    Das Verfahren findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit vor der Jugendkammer des Siegener Landgerichts statt. Verteidiger Martin Kretschmer sagte im Vorfeld, sein Mandant bleibe bei seinem Geständnis. Der inzwischen 15-jährige Deutsche sitzt in Untersuchungshaft.

    AfD-WerbeautosEssen: Unbekannte zünden drei AfD-Werbe-Autos an

    In der Nacht zum Donnerstag sind in Essen drei mit Wahlwerbung der AfD beklebte Autos ausgebrannt. Unbekannte steckten die auf einem Hof abgestellten Kleinwagen in Brand. Ein Zeuge bemerkte das Feuer und informierte Polizei und Feuerwehr, die das Feuer löschte. Die sofortige Fahndung nach möglichen Tätern blieb laut Polizei zunächst erfolglos. Man gehe von einer politisch motivierten Tat aus und habe den Staatsschutz eingeschaltet, so die Beamten. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Essen zu melden.

     Nachrichten von Mittwoch, 17. April

    Overath: Rentner rast durch Hecke gegen Hauswand

    Ein missglücktes Fahrmanöver endete für einen Rentner in Overath im Rheinisch-Bergischen Kreis am Dienstagnachmittag im Krankenhaus. Laut Zeugenaussagen setzte der 70-Jährige sein Auto zunächst rückwärts gegen Grundstücksmauer. Danach beschleunigte der Mann seinen Wagen so stark, dass er quer über eine Straße schoss, eine Hecke durchbrach und über eine kleine Mauer fuhr und gegen eine Hauswand kippte. Nur mit schwerem Gerät konnten Rettungskräfte den Pechvogel und seinen Wagen bergen. Der Senior kam schwer verletzt ins Krankenhaus. Den Gesamtschaden schätzte die Polizei zunächst auf ca. 20.000 Euro.

    Grevenbroich: Mutter nach Tod von Kleinkind festgenommen

    Nach dem Tod eines kleinen Jungen in Grevenbroich nahe Düsseldorf hat die Polizei die Mutter des Kindes vorläufig festgenommen. Die 27-Jährige hatte nach Polizeiangaben von Mittwoch am Vortag die Rettungskräfte gerufen und angegeben, ihren fast zwei Jahre alten Sohn leblos in seinem Bett gefunden zu haben. Die Ergebnisse einer Obduktion hätten dann den Verdacht erhärtet, dass das Kind keines natürlichen Todes gestorben sein könnte. Gegen die Mutter bestehe der dringende Tatverdacht des Totschlags durch Unterlassen in Tateinheit mit Misshandlung von Schutzbefohlenen, teilte die Polizei mit. Die Beamten machten keine Angaben zur Todesursache und auch nicht zu den möglichen Umständen, unter denen der kleine Junge gestorben sein soll. Eine Mordkommission übernahm die Ermittlungen.

    Blaubeuren: Kletterer stirbt bei Sturz

    Im baden-württembergischen Blaubeuren ist ein Mann beim Klettern ums Leben gekommen. Wie die Polizei am Mittwoch berichtete, war der 28-Jährige und seine 32-jährige Bekannte am Dienstagmorgen zu einer Klettertour aufgebrochen, als sich gegen 10.30 Uhr der tödliche Unfall am Breitfels ereignete. Wie es heißt, habe der Mann sein Seil an einem Haken eingehängt, jedoch nur auf halber Höhe. Seine Begleiterin habe ihn noch gewarnt und gebeten, so nicht weiter zu klettern, sagte die später der Polizei. Doch der 28-Jährige habe nicht gehört und sei weiter hochgestiegen. Dabei stürzte er und prallte auf dem Boden auf. Er starb noch an der Unfallstelle. 

    Salzgitter: Mann drohte bei SEK-Einsatz mit Spielzeugwaffe

    Ein bei einem SEK-Einsatz in Salzgitter getöteter Mann hat die Beamten nach Darstellung der Staatsanwaltschaft mit einer Spielzeugwaffe bedroht. In dem abgedunkelten Raum habe diese allerdings wie eine echte Pistole für die Polizisten ausgesehen, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Braunschweig am Mittwoch. Der 28-Jährige hatte demnach auch nach Warnschüssen der Spezialkräfte nicht aufgegeben und war daraufhin erschossen worden. Nach dem tödlichen SEK-Einsatz am vergangenen Donnerstag hatten Beamte in der Wohnung des Getöteten zudem die Leiche eines 22-Jährigen gefunden. Laut Staatsanwaltschaft kannten sich die beiden Deutschen. Ob und von wem der Jüngere getötet wurde oder ob er sich selbst das Leben nahm, werde noch ermittelt. Es besteht laut Staatsanwaltschaft der Verdacht, dass der 28-Jährige den jungen Mann umgebracht hat.

    Ditzingen: Frau von Güterzug erfasst und tödlich verletzt

    Im baden-württembergischen Ditzingen ist eine Frau von einem Güterzug erfasst und tödlich verletzt worden. Wie die Polizei am Mittwoch berichtet, ereignete sich der Unfall in der Nacht um kurz nach 1 Uhr. Vermutlich betrat die junge Frau die Gleise, um den Weg zum Bahnsteig abzukürzen. Trotz sofort eingeleiteter Notbremsung konnte der Zug nicht rechtzeitig anhalten, um eine Kollision zu verhindern. 

    Düsseldorf: SEK-Einsatz — Frau verschanzt sich in Wohnung

    Ein Spezialeinsatzkommando ist seit Mittwochmorgen in Düsseldorf im Einsatz, weil sich eine Frau in ihrer Wohnung verschanzt hat. Sie soll zuvor einen Gerichtsvollzieher angegriffen haben. Es wurden laut Polizei auch Schüsse gehört, die von einer Gaspistole stammen könnten. Medienberichte, wonach sie den Mann mit Säure attackiert hat, konnte ein Polizeisprecher zunächst nicht bestätigen. Die Frau sei noch in der Wohnung und man habe eine «statische Lage», sagte der Sprecher. Man stehe mit der Frau in Kontakt.

    Hannover: Mann wohl beim Rauchen in den Tod gestürzt

    Ein Mann, der am Dienstag in Hannover aus einem Fenster seiner Wohnung gestürzt und dabei zu Tode gekommen ist, hatte vermutlich zuvor eine Zigarette geraucht. Das haben erste Ermittlungen der Polizei ergeben. Der 28-Jährige fiel am Dienstag aus dem fünften Stock in einen Hinterhof (siehe Meldung weiter unten). Die Ermittlungen hätten keine Hinweise auf ein Fremdverschulden ergeben, sagte ein Polizeisprecherin am Mittwoch. «Die wahrscheinlichste Erklärung ist, dass er sich zum Rauchen auf die Fensterbank gesetzt und dann das Gleichgewicht verloren hat.»

    Glücksburg: Ruderboot kentert auf Förde — ein Mann ertrinkt, ein weiterer vermisst

    Tragisches Ende eines harmlosen Bootsausflugs: Auf der Flensburger Förde in Schleswig-Holstein ist ein Ruderboot gekentert und ein Mann dabei gestorben. Eine weitere Person werde vermisst, teilte die Polizei am Morgen mit. Das Ruderboot war mit drei Menschen an Bord am Dienstagabend gegen 18.30 Uhr nahe Glücksburg gekentert. Eine 50-jähirge Frau und ein 56-jähriger Mann wurden von den Einsatzkräften in ein Krankenhaus gebracht. Der Mann musste noch vor Ort reanimiert werden, verstarb später in der Klinik. Die dritte Person, ein 53-jähriger Mann, wird immer noch vermisst. Die Suchmaßnahmen seien wegen der Dunkelheit in der Nacht abgebrochen worden, sollten jedoch heute fortgesetzt werden. Wie es zu dem Unfall kam, ist nach Angaben der Polizei noch unklar.

    +++ Update (16.26 Uhr): Inzwischen hat die Polizei Flensburg mitgeteilt, dass die Suche nach dem Vermissten für heute ergebnislos beendet worden sei. +++

     Nachrichten von Dienstag, 16. April

    Hannover: Mann fällt aus Fenster und stirbt

    In Hannover ist ein junger Mann am Dienstagmorgen tödlich verunglückt. Wie die Polizei berichtete, war der 28-Jährige aus einem Fenster seiner Wohnung im fünften Stock gefallen. Anwohner hatten den Mann gegen 8.30 Uhr im Hinterhof des Mehrfamilienhauses liegen sehen und die Rettungskräfte alarmiert. Der Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Beamten gehen jedoch von einem Unfall aus. Hinweise auf ein Fremdverschulden lägen nicht vor, hieß es.

    Würzburg: 14-Jährige lenkt Auto nach Notfall am Steuer

    Eine 14-Jährige musste auf der Autobahn 3 bei Würzburg das Steuer übernehmen, nachdem ihre Mutter plötzlich bewusstlos wurde. Wie die Polizei berichtete, waren die beiden gegen 13 Uhr auf der A3 in Richtung Frankfurt unterwegs, als die Mutter rund 300 Meter vor der Anschlussstelle Kist das Bewusstsein verlor. Geistesgegenwärtig übernahm ihre 14-jährige Tochter bei rund 100 Kilometern pro Stunde das Lenkrad und steuerte den Wagen von der Autobahn. Der Wagen landete in einem Graben nahe eines Pendlerparkplatzes. Von dort aus alarmierte die Jugendliche die Rettungskräfte, die ihre Mutter in eine Klinik brachte. 

    Hamburg: Fahrer fällt betrunken aus Auto

    Polizisten haben in Hamburg in der Nacht zu Dienstag einen Autofahrer gestoppt, nachdem der Wagen ohne Licht unterwegs war und eine Ampel bei Rotlicht überfahren hatte. Als das Auto hielt und die Beamten die Tür öffneten, fiel ihnen der völlig betrunkene 46-jährige Fahrer entgegen. Wie die Beamten berichteten, war der Mann nicht in der Lage, selbständig wieder aufzustehen. Ein auf der Wache durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,54 Promille. Der Mann wurde einem Haftrichter zugeführt.

    Aachen: Mann 500 Meter hinter Kleintransporter hergeschleift 

    Es klingt wie aus einem James-Bond-Film, doch es ist Realität. Zwei 35 und 36 Jahre alte Männer sollen in der Nähe der Urfttalsperre in der Eifel (Nordrhein-Westfalen) einen etwa Gleichaltrigen mit einem Tau an der Anhängerkupplung ihres Kleintransporters festgebunden haben. Danach gaben sie Vollgas und schleiften das Opfer etwa 500 Meter hinter dem Auto her. Der Mann erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen. Anschließend sollen ihm die mutmaßlichen Täter laut Staatsanwaltschaft noch Bargeld und Handy abgenommen und bei Euskirchen liegen gelassen haben. Der WDR hatte zuerst über den Fall berichtet. Demnach sei der Hintergrund der Tat noch unklar — auch, in welcher Beziehung die zwei Männer mit dem Opfer standen, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Die beiden Tatverdächtigen sitzen wegen versuchten Totschlags und Freiheitsberaubung in Untersuchungshaft. 

    Schwelm: Mann wird durch Schrottpresse getötet

    Im nordrhein-westfälischen Schwelm ist ein Mann bei einem Arbeitsunfall ums Leben gekommen. Nach ersten Erkenntnissen hatte der 55-Jährige am Montag eine Schrottpresse warten sollen. Als er sich in der Metallpresse befand, setzte sich diese plötzlich in Gang. Warum, ist bislang noch unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt. «Wir gehen aber von einem Unglück aus», sagte eine Polizeisprecherin. Der Mann gehörte laut Polizei zu einer Firma, die das schwere Gerät warten sollte. Als die Rettungskräfte eintrafen, war der Mann bereits tot. Seine Leiche wurde nach der Spurensicherung durch die Polizei von der Feuerwehr geborgen. Mehrere Unfallzeugen seien von Notfallseelsorgern betreut worden, ein Zeuge kam ins Krankenhaus, so die Feuerwehr. Die Vernehmungen laufen laut Polizei noch.

    Nachrichten Deutschland Schwelm

     Nachrichten von Montag, 15. April

    Köln: 20-Jähriger fährt auf Kupplung von Stadtbahn mit

    Weil er eigenen Angaben zufolge nicht zu spät zum Sport kommen wollte, die Türen der Bahn aber schon geschlossen waren, ist ein 20-Jähriger am Freitagabend kurzerhand auf der Wagenkupplung mitgefahren. Dumm nur, dass hinter ihm die Polizei fuhr und den Vorfall auch noch filmte.

    Demnach hatten die Polizisten den jungen Mann in flagranti bei seiner waghalsigen Aktion an der Aachener Straße/Ecke Händelstraße erwischt und dabei auch beobachtet, dass sich der 20-Jährige lediglich am Scheibenwischer der Bahn festhielt. Die Beamten verfolgten die Stadtbahn und beendete wenig später die Mitfahrt. Den Mann erwarte nun ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, heißt es.

    Straßenbahnsurfer

    Kamener Kreuz: Betrunkener Autodieb schläft auf Grünstreifen neben Autobahn

    Ausgerechnet auf dem Grünstreifen neben einer vielbefahrenen Autobahn in Nordrhein-Westfalen hat ein betrunkener mutmaßlicher Autodieb seinen Rausch ausschlafen wollen. Wie die Polizei in Dortmund am Montag mitteilte, wurden Beamte in der Nacht zum vergangenen Freitag an die Autobahn 2 am Kamener Kreuz alarmiert. Dort fanden sie auf dem Grünstreifen einen schlafenden 39-Jährigen in einem Auto vor.    

    «Nur durch mehrfaches lautes Klopfen konnte der Fahrer aus dem Land der Träume geholt werden», hieß es im Polizeibericht. Beim Öffnen der Tür sei dann deutlicher Alkoholgeruch wahrnehmbar gewesen. Im Auto lagen demnach diverse leere Flaschen und Dosen, die einst Bier und Schnaps enthalten hatten.    

    Ein Alkoholtest bei dem Mann verlief positiv. Zudem stellte sich heraus, dass das Auto als gestohlen gemeldet war. Der Wagen wurde beschlagnahmt, der Autodieb in Gewahrsam genommen.

    LG Nürnberg Badewanne ProzessNürnberg: Baby in Badewanne ertränkt, Angeklagte schweigt

    Wegen Totschlags durch Unterlassen muss sich eine 28-Jährige seit Montag vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth verantworten. Laut Staatsanwaltschaft ließ die Angeklagte im September 2018 ihr neu geborenes Baby nach der Entbindung in der heimischen Badewanne ertrinken. Sie habe weder Hilfe geholt, noch versucht, den Säugling selbst wiederzubeleben. Die Leiche soll sie in einem Karton versteckt haben. 

    Am ersten Prozesstag schwieg die Angeklagte. Ihre Verteidigerin zweifelte zudem an, dass ihre Aussagen aus den ersten Vernehmungen verwertbar sind, weil der Frau kein Rechtsanwalt zur Seite gestellt worden war und sie als Beschuldigte nicht über ihre Rechte aufgeklärt worden sei. Die Staatsanwältin bezeichnete die Vorwürfe als abwegig. Das Urteil soll noch diese Woche fallen. 

    Bremen: 31-Jähriger fügt Ehefrau lebensgefährliche Schnittverletzung zu

    In Bremen hat ein 31 Jahre alter Mann seiner Ehefrau eine lebensgefährliche Schnittwunde am Hals zugefügt. Warum der Mann die 23-Jährige am Sonntagmorgen mit einem Messer angriff, sei bislang noch unklar, teilte die Polizei mit.

    Demnach rief die Geschädigte nach der Tat einen Bekannten an, der sie in ein Krankenhaus fuhr. Dort sei die Frau sofort notoperiert worden, Lebensgefahr bestehe inzwischen nicht mehr. Der Tatverdächtige erschien laut Polizei wenig später in der Klinik, wo man ihn widerstandslos habe festnehmen können. Nun wird geprüft, ob der Mann in Untersuchungshaft kommt. Die Ermittlungen laufen.

    Hamburg: Zollfahnder finden 440 Kilo Kokain auf Containerschiff 

    Zollfahnder haben auf einem Containerschiff im Hamburger Hafen 440 Kilogramm Kokain entdeckt. Das in 17 Reisetaschen verpackte Rauschgift war bereits in der vergangenen Woche bei der Kontrolle eines mit Reissäcken beladenen Containers gefunden worden, wie der Zoll am Montag mitteilte. Der Container wurde demnach in Uruguay verladen und sollte über Hamburg und Antwerpen nach Sierra Leone gehen. Das Rauschgift mit einem Straßenverkaufswert von gut 13 Millionen Euro sei offensichtlich für den europäischen Markt bestimmt gewesen, sagte ein Sprecher.

    Laut Zoll transportierten die Schmuggler das Rauschgift im sogenannten Rip-Off-Verfahren. Dabei werden die Drogen nicht aufwendig in der Landung versteckt, sondern griffbereit in Taschen hinter der Ware in dem Container gelagert. Im Zielland könnten sie dann schnell und meist unbemerkt auch bei einem Zwischenstopp aus den Transportboxen geholt werden, ohne dass die eigentliche Ladung angefasst werden müsse.

    Flossenbürg: Ermittler graben wieder im Fall Monika Frischholz

    Die Suche nach der seit gut 42 Jahren vermissten Monika Frischholz in Bayern geht weiter. Einsatzkräfte der Polizei begannen am Montagmorgen mit Grabungen an einem weiteren möglichen Ablageort der Leiche, wie die Ermittler mitteilten. Dieser liegt den Angaben nach an einem Waldrand südlich der kleinen Ortschaft Waldkirch bei Flossenbürg in der Oberpfalz nahe der Grenze zu Tschechien. Nur wenige Meter entfernt hatte die Polizei bereits vergangene Woche gegraben.

    Die zwölfjährige Schülerin Monika Frischholz aus Flossenbürg hatte den Erkenntnissen nach am 25. Mai 1976 nachmittags ihr Elternhaus verlassen. Wenig später verlor sich ihre Spur. Die Ermittler gehen davon, dass das Mädchen ermordet wurde.

    Ludwigshafen: Mikrowelle fällt von Fensterbank, dann fliegt der Kochtopf

    Einen ungünstigen Platz hatte sich ein 37-Jähriger am Sonntag für seine Mikrowelle ausgesucht. Er stellte das Küchengerät auf der Fensterbank seiner Wohnung im 2. Obergeschoss ab. Aus bisher ungeklärten Gründen fiel die Mikrowelle aus dem Fenster und zerschlug die Scheibe eines parkenden Autos. Darüber sei der 38-Jährige so erbost gewesen, dass er den Kochtopf samt Essen in hohem Bogen hinterher warf. Als die herbeigerufene Polizei eintraf, habe sich der stark alkoholisierte Mann schnell beruhigt, heißt es im Polizeibericht. Auf den Kochtopf-Werfer kommt nun eine Anzeige wegen Sachbeschädigung zu. Die Höhe des Schadens ist bisher unbekannt.

    Essen: Taxifahrer krankenhausreif geprügelt

    Offenbar weil er sich weigerte, sie in seinem Taxi mitzunehmen, ist am Sonntagmorgen ins Essen ein Taxifahrer von zwei Männern brutal attackiert und schwer verletzt worden. Wie die «WAZ» berichtete, fanden Polizisten den 57-jährigen Mann in den Morgenstunden — zuvor hatten Zeugen den Notruf gewählt. Ebenfalls aufgrund von Zeugenaussagen stellten die Beamten wenig später einen Teil der insgesamt 15-köpfigen Gruppe. Dabei fiel ein 23-Jähriger durch sein aggressives Verhalten auf. Der alkoholisierte Mann stellte sich als einer der beiden Schläger heraus und verbrachte die Nacht in Polizeigewahrsam. Die Suche nach dem zweiten Täter blieb den Ermittlern zufolge zunächst erfolglos.

    Mannheim: Teile der Stadtbibliothek und Grundschule in Flammen

    Bei einem Großbrand in Mannheim wurde am Sonntagabend ein Gebäude der Stadtbibliothek schwer beschädigt. Meterhoch sollen die Flammen aus dem Haus geschlagen haben, als die Feuerwehr eintraf — das berichtet die «Bild». Ein Übergreifen des Feuers auf ein benachbartes Gymnasium konnte die Feuerwehr verhindern. Die in der Außenstelle der Stadtbibliothek untergebrachte Grundschule war offenbar nicht mehr zu retten. Nach Angaben der Polizei bestehe wegen der schweren Gebäudeschäden Einsturzgefahr. Zur Brandursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Nach Informationen des  Rhein-Neckar-Fernsehens könnte Brandstiftung die Ursache für das Feuer sein. Demnach stellten Einsatzkräfte am Unglücksort Einbruchsspuren fest. Zudem sollen Feuerlöscher von den Wänden gerissen und Wasserhähne aufgedreht worden sein. Nach ersten Schätzungen liegt der Sachschaden bei mehreren hunderttausend Euro.

    Sinsheim: Hoffenheim-Fan stirbt auf dem Weg zum Stadion

    Den Verantwortlichen von Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim war am Sonntagnachmittag trotz des souveränen 2:0-Erfolgs gegen Hertha BSC nicht wirklich zum Feiern zumute. Wie der Klub via Twitter mitteilte, kam im Vorfeld des Spiels ein Fan der Kraichgauer ums Leben. «Unsere Herzen und Gedanken sind in diesem schweren Stunden bei den Hinterbliebenen des Verstorbenen, unser Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Freunden», hieß es da. Offenbar war der Fan auf dem Weg ins Stadion. Zu den genauen Todesumständen ist nichts bekannt. Nach dem Spiel sprachen auch die Berliner den Angehörigen des Verstorbenen ihre Anteilnahme aus. Tweet TSG Hoffenheim

    Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 8. bis 14. April 2019 lesen Sie hier: DE-News KW15 9.10

     
  • Adam 11:55 on 18.04.2019 Постоянная ссылка |
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    News des Tages: Thierse vs. Kühnert: SPD streitet über Tanzverbot am Karfreitag 

    Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

    • Nordkorea fordert Ausschluss Pompeos von Atomgesprächen (9.23 Uhr)
    • Über 600 offene Haftbefehle gegen Personen aus rechter Szene (6.04 Uhr)
    • Nordkorea testet neuartige Lenkwaffe (4.07 Uhr)
    • Schuss auf SEK-Beamten — sieben Jahre Haft für «Reichsbürger» (0.20 Uhr)

    Die Nachrichten des Tages im sternTicker:

    +++ 10.48 Uhr: Verunglückter Bus auf Madeira war relativ neu +++

    Der auf der portugiesischen Atlantikinsel Madeira verunglückte Reisebus war offenbar relativ neu. Das Fahrzeug sei im Februar 2013 zugelassen worden und damit nur rund sechs Jahre alt gewesen, berichtete die Zeitung «Diário de Notícias» am Donnerstag ohne Nennung von Quellen.

    Bei dem Fahrer, der bei dem Unfall verletzt wurde, handele es sich um einen 55-Jährigen mit viel Berufserfahrung, hieß es weiter. Er habe einen von insgesamt drei Bussen gefahren, die die Urlauber vom Hotel «Quinta Splendida» in der Gemeinde Caniço zu einem Abendessen in der Hauptstadt Funchal bringen sollten.

    +++ 10.37 Uhr: Madeira: Von Reisebus getroffenes Haus war zum Unfallzeitpunkt leer +++

    Das Haus, auf das der verunglückte Reisebus auf Madeira gestürzt ist, war zum Unfallzeitpunkt leer. Das bestätigte der Bürgermeister des Ortes Caniço, Filipe Sousa, der portugiesischen Onlinezeitung «Observador». Bewohnt werde es normalerweise von einem Mann, der sich zum Zeitpunkt des Unglücks bei Verwandten aufgehalten habe. Er sei über die Tragödie informiert worden. Am Donnerstag sollten Experten die Schäden an dem Haus überprüfen.Madeira Was wir wissen_10.30Uhr

    +++ 10.32 Uhr: Mutmaßliches IS-Mitglied aus Hamburg in Untersuchungshaft +++

    Ein am Mittwoch in Hamburg festgenommenes mutmaßliches Mitglied der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) ist noch am selben Tag in Untersuchungshaft genommen worden. Das habe der Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe angeordnet, teilte die Bundesanwaltschaft ebenfalls in Karlsruhe mit. Der 28-jährige Deutsche wird verdächtigt, sich in der Bundesrepublik an der Werbung neuer Mitglieder für die Miliz beteiligt zu haben.

    +++ 10.31 Uhr: Bierproduktion 2018 um 184 Millionen Liter gestiegen +++

    Die Bierproduktion in Deutschland ist im vergangenen Jahr um 2,2 Prozent auf rund 8,7 Milliarden Liter gestiegen. Das sind 184 Millionen Liter mehr als 2017, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Die Statistik-Experten führten den Anstieg auch auf den langen und heißen Sommer zurück. Die Bierpreise stiegen mit plus 3,5 Prozent stärker als die Verbraucherpreise insgesamt.

    +++ 10.30 Uhr: Thierse kritisiert Kühnerts Forderung nach Aufhebung des Tanzverbots an Karfreitag +++

    Der frühere Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) hat die Forderung von Juso-Chef Kevin Kühnert kritisiert, das Tanzverbot an Karfreitag abzuschaffen. Er sei erstaunt darüber, was Kühnert für wichtig halte und welche Interessen er bedienen wolle, sagte Thierse den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Donnerstag. «Bisher wusste ich nicht, dass die SPD eine Spaßpartei ist», sagte Thierse. Der 75-Jährige ist Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken.

    Kühnert hatte gefordert, das Tanzverbot am Karfreitag abzuschaffen. Er würde keine Party in einer Kirche anmelden, sagte Kühnert. Doch «wer an dem Tag in die Disko gehen will, sollte das auch tun können». Die Entscheidung, an Karfreitag feiern zu gehen, müsse jedem selbst überlassen werden.

    +++ 10.03 Uhr: Auf Madeira verunglückte Urlauber hatten offenbar bei demselben Veranstalter gebucht +++

    Die deutschen Touristen aus dem auf der portugiesischen Ferieninsel Madeira verunglückten Reisebus haben ihre Reise offenbar bei demselben Veranstalter gebucht. Das sagte eine Angestellte der Hotelanlage Quinta Splendida in der Ortschaft Caniço, in der die Urlauber untergebracht waren, der Nachrichtenagentur AFP. Nach ihren Angaben handelte es sich aber nicht um eine Reisegruppe.

    Der Bus mit mehr als 50 Passagieren an Bord war am Mittwochabend in Caniço in der Gemeinde Santa Cruz verunglückt, 29 Menschen starben. Der Fahrer hatte die Kontrolle über den Bus verloren. Das Fahrzeug kam von der Straße ab, rutschte eine Böschung herunter und stürzte auf ein Haus, dabei überschlug es sich offenbar mehrfach.

    +++ 09.33 Uhr: Facebook lud Kontaktdaten von 1,5 Millionen Nutzern ungefragt hoch +++

    Facebook hat die nächste Datenschutz-Panne entdeckt: Das Online-Netzwerk lud in den vergangenen drei Jahren ohne Erlaubnis die Kontaktdaten von bis zu 1,5 Millionen neuen Nutzern hoch. Der Fehler sei nach einer Änderung am Anmelde-Verfahren im vergangenen Monat entdeckt worden, wie Facebook bestätigte. Die Daten seien mit niemandem geteilt worden und würden gelöscht. Der Fehler sei behoben und betroffenen Nutzer würden informiert.

    +++ 9.30 Uhr: Berliner U-Bahnlinie offenbar wegen bröckelnder Tunneldecke unterbrochen +++

    In Berlin ist der Verkehr auf der U-Bahnlinie 2 zwischen zwei Stationen unterbrochen worden, weil offenbar Teile der Tunneldecke herunterfielen. Das teilten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) dem Rundfunk Berlin-Brandenburg mit. Statiker seien unterwegs, um die Stelle zu untersuchen. Die BVG war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

    Die BVG teilte lediglich mit, dass der Verkehr auf der wichtigen Innenstadtlinie 2 zwischen Senefelderplatz und Rosa-Luxemburg-Platz wegen einer «technischen Störung» unterbrochen sei. Ein Ersatzverkehr sei eingerichtet.

    +++ 9.23 Uhr: Nordkorea fordert Ausschluss Pompeos von Atomgesprächen +++

    Nordkorea hat den Ausschluss von US-Außenminister Mike Pompeo von den festgefahrenen Atomgesprächen gefordert. Das nordkoreanische Außenministerium warf Pompeo am Donnerstag einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA zufolge vor, die Gespräche zu behindern. Im Falle einer möglichen Wiederaufnahme des Dialogs wünsche Pjöngjang einen anderen Gesprächspartner.Bericht: Saudi-Arabien zahlt Khashoggi-Kindern millionenschwere Entschädigungen_12.10

    +++ 9.17 Uhr: Saudi-Arabien lädt im November 2020 zum G20-Gipfel +++

    Der G20-Gipfel in Saudi-Arabien wird am 21. und 22. November 2020 stattfinden. König Salman empfange die Staats- und Regierungschefs der Gruppe an diesem Termin in der Hauptstadt Riad, meldete die staatliche saudische Nachrichtenagentur SPA am Mittwochabend. Es ist der erste G20-Gipfel in der arabischen Welt.

    Die «Gruppe der 20» aus 19 Ländern und der Europäischen Union repräsentiert zwei Drittel der Weltbevölkerung und 85 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung. Das ölreiche Saudi-Arabien gehört der Gruppe als größte Volkswirtschaft der arabischen Welt an. Den nächsten G20-Gipfel gibt es am 28. und 29. Juni 2019 im japanischen Osaka.

    +++ 8.27 Uhr: Drei AfD-Werbefahrzeuge in Essen angezündet +++

    Unbekannte haben in der Nacht in Essen drei Werbefahrzeuge der AfD angezündet. Ein Zeuge informierte die Polizei über den Brand auf einem Hof, wo die Autos abgestellt waren, wie die Beamten in der Ruhrgebietsstadt mitteilten. Die Feuerwehr löschte die Flammen, verletzt wurde niemand.

    +++ 7.33 Uhr: Erdbeben der Stärke 6,1 erschüttert Taiwan +++

    Ein heftiges Erdbeben der Stärke 6,1 hat Taiwan erschüttert. In der Hauptstadt Taipeh wackelten Gebäude, wie die Wetterbehörde mitteilte. Das Beben ereignete sich um 13.01 Uhr Ortszeit (7.01 Uhr MESZ) in einer Tiefe von 19 Kilometern in Hualien im Osten Taiwans. Berichte über mögliche Opfer oder Schäden lagen zunächst nicht vor

    +++ 7.33 Uhr: Behörden: Bewaffnete erschießen 14 Buspassagiere in Pakistan +++

    In der pakistanischen Unruheprovinz Baluchistan haben bewaffnete Männer nach Behördenangaben 14 Passagiere eines Busses erschossen. Die Angreifer hätten zunächst mehrere Busse auf einer Überlandstraße gestoppt und die Menschen zum Aussteigen gezwungen — 14 Passagiere seien erschossen worden, sagte der Innenminister der Provinz, Haider Ali, der Nachrichtenagentur AFP. Die Angreifer trugen demnach Uniformen einer paramilitärischen Gruppe.Forscher entdecken riesiges Ur-Raubtier 8.17

    +++ 6.19 Uhr: Forscher entdecken einen der größten Raubsäuger der Erdgeschichte +++

    Forscher haben in Kenia eines der größten fleischfressenden Säugetiere entdeckt, die jemals auf der Erde gelebt haben. Das löwenähnliche Tier sei wahrscheinlich bis zu 1500 Kilogramm schwer und «möglicherweise größer als ein Eisbär» gewesen, berichteten Forscher um Matthew Borths von der Ohio University in den USA. Demnach war es der vorherrschende Fleischfresser in der Umgebung und konnte wahrscheinlich Tiere jagen, die heutigen Elefanten und Nilpferden ähneln. Es lebte vor rund 23 Millionen Jahren in Eurasien, Nordamerika und Teilen von Afrika und der arabischen Welt.

    +++ 6.05 Uhr: Reporter ohne Grenzen sieht Pressefreiheit in Europa verschlechtert +++

    Die Lage der Pressefreiheit in Europa hat sich aus Sicht von Reporter ohne Grenzen verschlechtert. «Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten», erklärt die Organisation in ihrem Bericht zur Rangliste der Pressefreiheit 2019.

    Dies betreffe vor allem Länder, in denen sich Journalisten bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. «Zu den Regionen, in denen sich die Lage am stärksten verschlechtert hat, gehört Europa. Auch die USA sind auf der Rangliste nach unten gerutscht», schreibt Reporter ohne Grenzen.

    Deutschland sei zwar um zwei Plätze nach oben auf Rang 13 gerückt. Dies liege aber vor allem daran, dass die Pressefreiheit in anderen Ländern stärker abgenommen habe.

    +++ 6.04 Uhr: Über 600 offene Haftbefehle gegen Personen aus rechter Szene +++

    Bundesweit gibt es über 600 noch nicht vollstreckte Haftbefehle gegen Verdächtige oder Verurteilte von Straftaten aus der rechten Szene. Konkret gehe es dabei um 467 Personen, die bis Ende September vergangenen Jahres mit Haftbefehl gesucht wurden, teilte das Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden mit. Voraussichtlich im Mai wollen die Ermittler über die weitere Entwicklung mit aktuellen Zahlen berichten.

    Der überwiegende Teil der Haftbefehle habe sich auf Delikte wie Diebstahl, Betrug oder Beleidigung bezogen, erklärte das BKA. Zwölf Haftbefehle seien wegen politisch rechts motivierter Gewaltdelikte und weitere 98 wegen Straftaten mit politisch rechter Motivation ausgestellt worden. Darunter falle etwa das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Volksverhetzung. Offene Haftbefehle wegen einer terroristischen Tat habe es nicht gegeben.

    +++ 5.15 Uhr: Letzter Testflug mit Boeing 737 MAX für Softwareupdate absolviert +++

    Der US-Flugzeugbauer Boeing hat einen letzten Testflug für das Softwareupdate für Maschinen des Typs 737 MAX absolviert. Der Flug mit dem überarbeiteten Steuerungssystem MCAS fand am Dienstag statt, wie Konzernchef Dennis Muilenburg bekanntgab. Nun stehe noch ein Zertifizierungsflug mit Vertretern der US-Luftfahrtbehörde FAA an.

    Nach zwei Abstürzen von Maschinen vom Typ Boeing 737 MAX binnen weniger als fünf Monaten war ein weltweites Flugverbot für diese Flugzeuge verhängt worden. Als Ursache beider Abstürze steht das Stabilisierungssystem MCAS (Maneuvering Characteristics Augmentation System) im Verdacht, das speziell für die Boeing 737 MAX entwickelt wurde. Es drückt bei einem drohenden Strömungsabriss die Nase des Flugzeugs automatisch nach unten, auch wenn die Piloten gegensteuern.

    +++ 5.04 Uhr: Deutsches Afghanistan-Engagement kostete bislang offenbar über 16 Milliarden Euro +++

    Das deutsche Engagement in Afghanistan mit dem Einsatz der Bundeswehr dort hat seit 2001 rund 16,4 Milliarden Euro gekostet. Im Jahr 2018 beliefen sich die Ausgaben aus den Etats von Verteidigungsministerium, Auswärtigem Amt, Entwicklungs- und Innenressort auf 770 Millionen Euro, wie nach Angaben des Redaktionsnetzwerkes Deutschland aus einer Regierungsantwort auf eine parlamentarische Anfrage der AfD hervorgeht.

    Den Angaben zufolge hat allein der Einsatz der Bundeswehr am Hindukusch bislang 11,9 Milliarden Euro gekostet. Die Ausgaben des Auswärtigen Amtes in Afghanistan seit 2001 belaufen sich auf gut zwei Milliarden Euro, beim Entwicklungsministerium waren es 2,3 Milliarden Euro. Das Bundesinnenministerium investierte in Afghanistan 61 Millionen Euro, aus dem Etat des Agrarministerium flossen 33 Millionen Euro nach Afghanistan, aus dem der Kulturstaatsministerin 34 Millionen Euro.

    +++ 4.49 Uhr: Widersprüche gegen Hartz-IV-Kürzung oft erfolgreich +++

    Leistungskürzungen für Hartz-IV-Empfänger, denen fehlende Mitwirkung zur Last gelegt wird, sind in vielen Fällen unberechtigt. Klagen und Widersprüche gegen diese Entscheidungen waren im vergangenen Jahr fast in jedem zweiten Fall erfolgreich. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Danach wurde rund 8100 von 17.700 Widersprüchen ganz oder teilweise stattgegeben. Zudem waren etwa 500 von 1200 Klagen erfolgreich — entweder weil den Klagen stattgegeben wurde oder das Jobcenter vorher einlenkte.

    +++ 4.07 Uhr: Nordkorea testet neuartige Lenkwaffe +++

    Nordkorea hat nach eigenen Angaben im Beisein von Machthaber Kim Jong Un eine neuartige taktische Lenkwaffe getestet. Diese habe sich als bestens geeignet erwiesen für die «Beladung mit einem mächtigen Sprengkopf», meldeten die staatlichen Medien. «Der Abschluss der Entwicklung des Waffensystems ist ein Ereignis von sehr großer Bedeutung, insoweit die Schlagkraft der Volksarmee erhöht wird», wurde Kim zitiert, der auch oberster Militärbefehlshaber ist. Details zur Waffenart wurden nicht genannt.

    Eine unabhängige Bestätigung für den Test gab es zunächst nicht. Es wäre der erste bekannt gewordene Waffentest des abgeschotteten Landes unter den Augen Kims seit November, als von der Erprobung einer neu entwickelten High-Tech-Waffe die Rede gewesen war.Nordkorea soll neue taktische Lenkwaffe getestet haben 7.20

    +++ 4.04 Uhr: Italienische Studenten nach Waldbrand zu 27 Millionen Euro Strafe verurteilt +++

    27 Millionen Euro Geldstrafe sollen zwei italienische Studenten zahlen, weil sie mein Grillen versehentlich einen Waldbrand verursachten. Die beiden 22-Jährigen sollen Ende Dezember mit Freunden nahe des Comer Sees eine Grillparty gefeiert haben, wie italienische Medien berichten. Die Glut habe dann einen Waldbrand verursacht, der 1000 Hektar Wald und auch mehrere Gebäude zerstörte. Die riesige Geldstrafe für die beiden Studenten wurde nach einer Formel berechnet, die auf dem angerichteten Schaden basiert. Unklar war, wie die Studenten jemals in der Lage sein sollen, das Geld aufzutreiben. Ihre Anwälte haben drei Wochen Zeit, um Rechtsmittel einzulegen.

    +++ 1.59 Uhr: Neues Album von Popstar Madonna kommt Mitte Juni +++

    Den Titel ihres neuen Albums verriet US-Sängerin Madonna (60) schon am Wochenende, nun folgt das Datum der Veröffentlichung: «Madame X» soll am 14. Juni erscheinen, wie die «Queen of Pop» auf Instagram mitteilte. Dazu postete sie eine Kostprobe der ersten Single-Veröffentlichung mit dem Titel «Medellín». Es ist eine Kollaboration mit dem kolumbianischen Reggaeton-Sänger Maluma. Der 25-Jährige stammt aus der Stadt Medellín, wo früher der berüchtigte Drogenboss Pablo Escobar seinen Sitz hatte.

    +++ 0.20 Uhr: Schuss auf SEK-Beamten — Sieben Jahre Haft für «Reichsbürger» +++

    Nach einem Schuss auf einen SEK-Beamten ist ein sogenannter Reichsbürger zu sieben Jahren Haft verurteilt worden — wegen versuchten Mordes. Die Richter am Landgericht Halle sahen es als erwiesen an, dass der frühere Mister Germany Adrian Ursache bei der Zwangsräumung seines Grundstückes 2016 in Reuden (Burgenlandkreis) auf einen SEK-Mann geschossen hatte. Nur dank seiner Schutzkleidung sei der Polizist nicht getötet worden, hieß es zur Begründung. 15-Greenpeace bringt Nestle sein Plastik zurück-11.05

     
  • Adam 10:08 on 18.04.2019 Постоянная ссылка |
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    Nachrichten aus Deutschland: Unbekannte zünden drei Werbefahrzeuge der AfD an — Staatsschutz ermittelt 

    Essen: Unbekannte zünden drei AfD-Werbe-Autos an

    In der Nacht zum Donnerstag sind in Essen drei mit Wahlwerbung der AfD beklebte Autos ausgebrannt. Unbekannte steckten die auf einem Hof abgestellten Kleinwagen in Brand. Ein Zeuge bemerkte das Feuer und informierte Polizei und Feuerwehr, die das Feuer löschte. Die sofortige Fahndung nach möglichen Tätern blieb laut Polizei zunächst erfolglos. Man gehe von einer politisch motivierten Tat aus und habe den Staatsschutz eingeschaltet, so die Beamten. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Essen zu melden.

    Aalen: Mann fährt 30 Kilometer mit Reh im Kühlergrill

    Weil er kein Handy dabei hatte, ist ein Autofahrer in Aalen (Baden-Württemberg) nach einem Wildunfall mit einem im Kühlergrill eingeklemmten Reh bis nach Hause gefahren. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, kollidierte der Wagen des Mannes auf einer Kreisstraße mit dem Tier, das sich derart im Kühlergrill verkeilte, dass er es nicht befreien konnte.»Da wusste sich der Mann nicht anders zu helfen, als die ca. 30 Kilometer bis nach Hause zu fahren und von dort aus die Polizei zu verständigen», so die Beamten. Die Polizei konnte das Tier schließlich nur noch tot bergen. Das Auto wurde bei dem Crash stark beschädigt.  

     Nachrichten von Mittwoch, 17. April

    Overath: Rentner rast durch Hecke gegen Hauswand

    Ein missglücktes Fahrmanöver endete für einen Rentner in Overath im Rheinisch-Bergischen Kreis am Dienstagnachmittag im Krankenhaus. Laut Zeugenaussagen setzte der 70-Jährige sein Auto zunächst rückwärts gegen Grundstücksmauer. Danach beschleunigte der Mann seinen Wagen so stark, dass er quer über eine Straße schoss, eine Hecke durchbrach und über eine kleine Mauer fuhr und gegen eine Hauswand kippte. Nur mit schwerem Gerät konnten Rettungskräfte den Pechvogel und seinen Wagen bergen. Der Senior kam schwer verletzt ins Krankenhaus. Den Gesamtschaden schätzte die Polizei zunächst auf ca. 20.000 Euro.

    Grevenbroich: Mutter nach Tod von Kleinkind festgenommen

    Nach dem Tod eines kleinen Jungen in Grevenbroich nahe Düsseldorf hat die Polizei die Mutter des Kindes vorläufig festgenommen. Die 27-Jährige hatte nach Polizeiangaben von Mittwoch am Vortag die Rettungskräfte gerufen und angegeben, ihren fast zwei Jahre alten Sohn leblos in seinem Bett gefunden zu haben. Die Ergebnisse einer Obduktion hätten dann den Verdacht erhärtet, dass das Kind keines natürlichen Todes gestorben sein könnte. Gegen die Mutter bestehe der dringende Tatverdacht des Totschlags durch Unterlassen in Tateinheit mit Misshandlung von Schutzbefohlenen, teilte die Polizei mit. Die Beamten machten keine Angaben zur Todesursache und auch nicht zu den möglichen Umständen, unter denen der kleine Junge gestorben sein soll. Eine Mordkommission übernahm die Ermittlungen.

    Blaubeuren: Kletterer stirbt bei Sturz

    Im baden-württembergischen Blaubeuren ist ein Mann beim Klettern ums Leben gekommen. Wie die Polizei am Mittwoch berichtete, war der 28-Jährige und seine 32-jährige Bekannte am Dienstagmorgen zu einer Klettertour aufgebrochen, als sich gegen 10.30 Uhr der tödliche Unfall am Breitfels ereignete. Wie es heißt, habe der Mann sein Seil an einem Haken eingehängt, jedoch nur auf halber Höhe. Seine Begleiterin habe ihn noch gewarnt und gebeten, so nicht weiter zu klettern, sagte die später der Polizei. Doch der 28-Jährige habe nicht gehört und sei weiter hochgestiegen. Dabei stürzte er und prallte auf dem Boden auf. Er starb noch an der Unfallstelle. 

    Salzgitter: Mann drohte bei SEK-Einsatz mit Spielzeugwaffe

    Ein bei einem SEK-Einsatz in Salzgitter getöteter Mann hat die Beamten nach Darstellung der Staatsanwaltschaft mit einer Spielzeugwaffe bedroht. In dem abgedunkelten Raum habe diese allerdings wie eine echte Pistole für die Polizisten ausgesehen, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Braunschweig am Mittwoch. Der 28-Jährige hatte demnach auch nach Warnschüssen der Spezialkräfte nicht aufgegeben und war daraufhin erschossen worden. Nach dem tödlichen SEK-Einsatz am vergangenen Donnerstag hatten Beamte in der Wohnung des Getöteten zudem die Leiche eines 22-Jährigen gefunden. Laut Staatsanwaltschaft kannten sich die beiden Deutschen. Ob und von wem der Jüngere getötet wurde oder ob er sich selbst das Leben nahm, werde noch ermittelt. Es besteht laut Staatsanwaltschaft der Verdacht, dass der 28-Jährige den jungen Mann umgebracht hat.

    Ditzingen: Frau von Güterzug erfasst und tödlich verletzt

    Im baden-württembergischen Ditzingen ist eine Frau von einem Güterzug erfasst und tödlich verletzt worden. Wie die Polizei am Mittwoch berichtet, ereignete sich der Unfall in der Nacht um kurz nach 1 Uhr. Vermutlich betrat die junge Frau die Gleise, um den Weg zum Bahnsteig abzukürzen. Trotz sofort eingeleiteter Notbremsung konnte der Zug nicht rechtzeitig anhalten, um eine Kollision zu verhindern. 

    Düsseldorf: SEK-Einsatz — Frau verschanzt sich in Wohnung

    Ein Spezialeinsatzkommando ist seit Mittwochmorgen in Düsseldorf im Einsatz, weil sich eine Frau in ihrer Wohnung verschanzt hat. Sie soll zuvor einen Gerichtsvollzieher angegriffen haben. Es wurden laut Polizei auch Schüsse gehört, die von einer Gaspistole stammen könnten. Medienberichte, wonach sie den Mann mit Säure attackiert hat, konnte ein Polizeisprecher zunächst nicht bestätigen. Die Frau sei noch in der Wohnung und man habe eine «statische Lage», sagte der Sprecher. Man stehe mit der Frau in Kontakt.

    Hannover: Mann wohl beim Rauchen in den Tod gestürzt

    Ein Mann, der am Dienstag in Hannover aus einem Fenster seiner Wohnung gestürzt und dabei zu Tode gekommen ist, hatte vermutlich zuvor eine Zigarette geraucht. Das haben erste Ermittlungen der Polizei ergeben. Der 28-Jährige fiel am Dienstag aus dem fünften Stock in einen Hinterhof (siehe Meldung weiter unten). Die Ermittlungen hätten keine Hinweise auf ein Fremdverschulden ergeben, sagte ein Polizeisprecherin am Mittwoch. «Die wahrscheinlichste Erklärung ist, dass er sich zum Rauchen auf die Fensterbank gesetzt und dann das Gleichgewicht verloren hat.»

    Glücksburg: Ruderboot kentert auf Förde — ein Mann ertrinkt, ein weiterer vermisst

    Tragisches Ende eines harmlosen Bootsausflugs: Auf der Flensburger Förde in Schleswig-Holstein ist ein Ruderboot gekentert und ein Mann dabei gestorben. Eine weitere Person werde vermisst, teilte die Polizei am Morgen mit. Das Ruderboot war mit drei Menschen an Bord am Dienstagabend gegen 18.30 Uhr nahe Glücksburg gekentert. Eine 50-jähirge Frau und ein 56-jähriger Mann wurden von den Einsatzkräften in ein Krankenhaus gebracht. Der Mann musste noch vor Ort reanimiert werden, verstarb später in der Klinik. Die dritte Person, ein 53-jähriger Mann, wird immer noch vermisst. Die Suchmaßnahmen seien wegen der Dunkelheit in der Nacht abgebrochen worden, sollten jedoch heute fortgesetzt werden. Wie es zu dem Unfall kam, ist nach Angaben der Polizei noch unklar.

    +++ Update (16.26 Uhr): Inzwischen hat die Polizei Flensburg mitgeteilt, dass die Suche nach dem Vermissten für heute ergebnislos beendet worden sei. +++

     Nachrichten von Dienstag, 16. April

    Hannover: Mann fällt aus Fenster und stirbt

    In Hannover ist ein junger Mann am Dienstagmorgen tödlich verunglückt. Wie die Polizei berichtete, war der 28-Jährige aus einem Fenster seiner Wohnung im fünften Stock gefallen. Anwohner hatten den Mann gegen 8.30 Uhr im Hinterhof des Mehrfamilienhauses liegen sehen und die Rettungskräfte alarmiert. Der Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Beamten gehen jedoch von einem Unfall aus. Hinweise auf ein Fremdverschulden lägen nicht vor, hieß es.

    Würzburg: 14-Jährige lenkt Auto nach Notfall am Steuer

    Eine 14-Jährige musste auf der Autobahn 3 bei Würzburg das Steuer übernehmen, nachdem ihre Mutter plötzlich bewusstlos wurde. Wie die Polizei berichtete, waren die beiden gegen 13 Uhr auf der A3 in Richtung Frankfurt unterwegs, als die Mutter rund 300 Meter vor der Anschlussstelle Kist das Bewusstsein verlor. Geistesgegenwärtig übernahm ihre 14-jährige Tochter bei rund 100 Kilometern pro Stunde das Lenkrad und steuerte den Wagen von der Autobahn. Der Wagen landete in einem Graben nahe eines Pendlerparkplatzes. Von dort aus alarmierte die Jugendliche die Rettungskräfte, die ihre Mutter in eine Klinik brachte. 

    Hamburg: Fahrer fällt betrunken aus Auto

    Polizisten haben in Hamburg in der Nacht zu Dienstag einen Autofahrer gestoppt, nachdem der Wagen ohne Licht unterwegs war und eine Ampel bei Rotlicht überfahren hatte. Als das Auto hielt und die Beamten die Tür öffneten, fiel ihnen der völlig betrunkene 46-jährige Fahrer entgegen. Wie die Beamten berichteten, war der Mann nicht in der Lage, selbständig wieder aufzustehen. Ein auf der Wache durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,54 Promille. Der Mann wurde einem Haftrichter zugeführt.

    Aachen: Mann 500 Meter hinter Kleintransporter hergeschleift 

    Es klingt wie aus einem James-Bond-Film, doch es ist Realität. Zwei 35 und 36 Jahre alte Männer sollen in der Nähe der Urfttalsperre in der Eifel (Nordrhein-Westfalen) einen etwa Gleichaltrigen mit einem Tau an der Anhängerkupplung ihres Kleintransporters festgebunden haben. Danach gaben sie Vollgas und schleiften das Opfer etwa 500 Meter hinter dem Auto her. Der Mann erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen. Anschließend sollen ihm die mutmaßlichen Täter laut Staatsanwaltschaft noch Bargeld und Handy abgenommen und bei Euskirchen liegen gelassen haben. Der WDR hatte zuerst über den Fall berichtet. Demnach sei der Hintergrund der Tat noch unklar — auch, in welcher Beziehung die zwei Männer mit dem Opfer standen, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Die beiden Tatverdächtigen sitzen wegen versuchten Totschlags und Freiheitsberaubung in Untersuchungshaft. 

    Schwelm: Mann wird durch Schrottpresse getötet

    Im nordrhein-westfälischen Schwelm ist ein Mann bei einem Arbeitsunfall ums Leben gekommen. Nach ersten Erkenntnissen hatte der 55-Jährige am Montag eine Schrottpresse warten sollen. Als er sich in der Metallpresse befand, setzte sich diese plötzlich in Gang. Warum, ist bislang noch unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt. «Wir gehen aber von einem Unglück aus», sagte eine Polizeisprecherin. Der Mann gehörte laut Polizei zu einer Firma, die das schwere Gerät warten sollte. Als die Rettungskräfte eintrafen, war der Mann bereits tot. Seine Leiche wurde nach der Spurensicherung durch die Polizei von der Feuerwehr geborgen. Mehrere Unfallzeugen seien von Notfallseelsorgern betreut worden, ein Zeuge kam ins Krankenhaus, so die Feuerwehr. Die Vernehmungen laufen laut Polizei noch.

    Nachrichten Deutschland Schwelm

     Nachrichten von Montag, 15. April

    Köln: 20-Jähriger fährt auf Kupplung von Stadtbahn mit

    Weil er eigenen Angaben zufolge nicht zu spät zum Sport kommen wollte, die Türen der Bahn aber schon geschlossen waren, ist ein 20-Jähriger am Freitagabend kurzerhand auf der Wagenkupplung mitgefahren. Dumm nur, dass hinter ihm die Polizei fuhr und den Vorfall auch noch filmte.

    Demnach hatten die Polizisten den jungen Mann in flagranti bei seiner waghalsigen Aktion an der Aachener Straße/Ecke Händelstraße erwischt und dabei auch beobachtet, dass sich der 20-Jährige lediglich am Scheibenwischer der Bahn festhielt. Die Beamten verfolgten die Stadtbahn und beendete wenig später die Mitfahrt. Den Mann erwarte nun ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, heißt es.

    Straßenbahnsurfer

    Kamener Kreuz: Betrunkener Autodieb schläft auf Grünstreifen neben Autobahn

    Ausgerechnet auf dem Grünstreifen neben einer vielbefahrenen Autobahn in Nordrhein-Westfalen hat ein betrunkener mutmaßlicher Autodieb seinen Rausch ausschlafen wollen. Wie die Polizei in Dortmund am Montag mitteilte, wurden Beamte in der Nacht zum vergangenen Freitag an die Autobahn 2 am Kamener Kreuz alarmiert. Dort fanden sie auf dem Grünstreifen einen schlafenden 39-Jährigen in einem Auto vor.    

    «Nur durch mehrfaches lautes Klopfen konnte der Fahrer aus dem Land der Träume geholt werden», hieß es im Polizeibericht. Beim Öffnen der Tür sei dann deutlicher Alkoholgeruch wahrnehmbar gewesen. Im Auto lagen demnach diverse leere Flaschen und Dosen, die einst Bier und Schnaps enthalten hatten.    

    Ein Alkoholtest bei dem Mann verlief positiv. Zudem stellte sich heraus, dass das Auto als gestohlen gemeldet war. Der Wagen wurde beschlagnahmt, der Autodieb in Gewahrsam genommen.

    LG Nürnberg Badewanne ProzessNürnberg: Baby in Badewanne ertränkt, Angeklagte schweigt

    Wegen Totschlags durch Unterlassen muss sich eine 28-Jährige seit Montag vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth verantworten. Laut Staatsanwaltschaft ließ die Angeklagte im September 2018 ihr neu geborenes Baby nach der Entbindung in der heimischen Badewanne ertrinken. Sie habe weder Hilfe geholt, noch versucht, den Säugling selbst wiederzubeleben. Die Leiche soll sie in einem Karton versteckt haben. 

    Am ersten Prozesstag schwieg die Angeklagte. Ihre Verteidigerin zweifelte zudem an, dass ihre Aussagen aus den ersten Vernehmungen verwertbar sind, weil der Frau kein Rechtsanwalt zur Seite gestellt worden war und sie als Beschuldigte nicht über ihre Rechte aufgeklärt worden sei. Die Staatsanwältin bezeichnete die Vorwürfe als abwegig. Das Urteil soll noch diese Woche fallen. 

    Bremen: 31-Jähriger fügt Ehefrau lebensgefährliche Schnittverletzung zu

    In Bremen hat ein 31 Jahre alter Mann seiner Ehefrau eine lebensgefährliche Schnittwunde am Hals zugefügt. Warum der Mann die 23-Jährige am Sonntagmorgen mit einem Messer angriff, sei bislang noch unklar, teilte die Polizei mit.

    Demnach rief die Geschädigte nach der Tat einen Bekannten an, der sie in ein Krankenhaus fuhr. Dort sei die Frau sofort notoperiert worden, Lebensgefahr bestehe inzwischen nicht mehr. Der Tatverdächtige erschien laut Polizei wenig später in der Klinik, wo man ihn widerstandslos habe festnehmen können. Nun wird geprüft, ob der Mann in Untersuchungshaft kommt. Die Ermittlungen laufen.

    Hamburg: Zollfahnder finden 440 Kilo Kokain auf Containerschiff 

    Zollfahnder haben auf einem Containerschiff im Hamburger Hafen 440 Kilogramm Kokain entdeckt. Das in 17 Reisetaschen verpackte Rauschgift war bereits in der vergangenen Woche bei der Kontrolle eines mit Reissäcken beladenen Containers gefunden worden, wie der Zoll am Montag mitteilte. Der Container wurde demnach in Uruguay verladen und sollte über Hamburg und Antwerpen nach Sierra Leone gehen. Das Rauschgift mit einem Straßenverkaufswert von gut 13 Millionen Euro sei offensichtlich für den europäischen Markt bestimmt gewesen, sagte ein Sprecher.

    Laut Zoll transportierten die Schmuggler das Rauschgift im sogenannten Rip-Off-Verfahren. Dabei werden die Drogen nicht aufwendig in der Landung versteckt, sondern griffbereit in Taschen hinter der Ware in dem Container gelagert. Im Zielland könnten sie dann schnell und meist unbemerkt auch bei einem Zwischenstopp aus den Transportboxen geholt werden, ohne dass die eigentliche Ladung angefasst werden müsse.

    Flossenbürg: Ermittler graben wieder im Fall Monika Frischholz

    Die Suche nach der seit gut 42 Jahren vermissten Monika Frischholz in Bayern geht weiter. Einsatzkräfte der Polizei begannen am Montagmorgen mit Grabungen an einem weiteren möglichen Ablageort der Leiche, wie die Ermittler mitteilten. Dieser liegt den Angaben nach an einem Waldrand südlich der kleinen Ortschaft Waldkirch bei Flossenbürg in der Oberpfalz nahe der Grenze zu Tschechien. Nur wenige Meter entfernt hatte die Polizei bereits vergangene Woche gegraben.

    Die zwölfjährige Schülerin Monika Frischholz aus Flossenbürg hatte den Erkenntnissen nach am 25. Mai 1976 nachmittags ihr Elternhaus verlassen. Wenig später verlor sich ihre Spur. Die Ermittler gehen davon, dass das Mädchen ermordet wurde.

    Ludwigshafen: Mikrowelle fällt von Fensterbank, dann fliegt der Kochtopf

    Einen ungünstigen Platz hatte sich ein 37-Jähriger am Sonntag für seine Mikrowelle ausgesucht. Er stellte das Küchengerät auf der Fensterbank seiner Wohnung im 2. Obergeschoss ab. Aus bisher ungeklärten Gründen fiel die Mikrowelle aus dem Fenster und zerschlug die Scheibe eines parkenden Autos. Darüber sei der 38-Jährige so erbost gewesen, dass er den Kochtopf samt Essen in hohem Bogen hinterher warf. Als die herbeigerufene Polizei eintraf, habe sich der stark alkoholisierte Mann schnell beruhigt, heißt es im Polizeibericht. Auf den Kochtopf-Werfer kommt nun eine Anzeige wegen Sachbeschädigung zu. Die Höhe des Schadens ist bisher unbekannt.

    Essen: Taxifahrer krankenhausreif geprügelt

    Offenbar weil er sich weigerte, sie in seinem Taxi mitzunehmen, ist am Sonntagmorgen ins Essen ein Taxifahrer von zwei Männern brutal attackiert und schwer verletzt worden. Wie die «WAZ» berichtete, fanden Polizisten den 57-jährigen Mann in den Morgenstunden — zuvor hatten Zeugen den Notruf gewählt. Ebenfalls aufgrund von Zeugenaussagen stellten die Beamten wenig später einen Teil der insgesamt 15-köpfigen Gruppe. Dabei fiel ein 23-Jähriger durch sein aggressives Verhalten auf. Der alkoholisierte Mann stellte sich als einer der beiden Schläger heraus und verbrachte die Nacht in Polizeigewahrsam. Die Suche nach dem zweiten Täter blieb den Ermittlern zufolge zunächst erfolglos.

    Mannheim: Teile der Stadtbibliothek und Grundschule in Flammen

    Bei einem Großbrand in Mannheim wurde am Sonntagabend ein Gebäude der Stadtbibliothek schwer beschädigt. Meterhoch sollen die Flammen aus dem Haus geschlagen haben, als die Feuerwehr eintraf — das berichtet die «Bild». Ein Übergreifen des Feuers auf ein benachbartes Gymnasium konnte die Feuerwehr verhindern. Die in der Außenstelle der Stadtbibliothek untergebrachte Grundschule war offenbar nicht mehr zu retten. Nach Angaben der Polizei bestehe wegen der schweren Gebäudeschäden Einsturzgefahr. Zur Brandursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Nach Informationen des  Rhein-Neckar-Fernsehens könnte Brandstiftung die Ursache für das Feuer sein. Demnach stellten Einsatzkräfte am Unglücksort Einbruchsspuren fest. Zudem sollen Feuerlöscher von den Wänden gerissen und Wasserhähne aufgedreht worden sein. Nach ersten Schätzungen liegt der Sachschaden bei mehreren hunderttausend Euro.

    Sinsheim: Hoffenheim-Fan stirbt auf dem Weg zum Stadion

    Den Verantwortlichen von Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim war am Sonntagnachmittag trotz des souveränen 2:0-Erfolgs gegen Hertha BSC nicht wirklich zum Feiern zumute. Wie der Klub via Twitter mitteilte, kam im Vorfeld des Spiels ein Fan der Kraichgauer ums Leben. «Unsere Herzen und Gedanken sind in diesem schweren Stunden bei den Hinterbliebenen des Verstorbenen, unser Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Freunden», hieß es da. Offenbar war der Fan auf dem Weg ins Stadion. Zu den genauen Todesumständen ist nichts bekannt. Nach dem Spiel sprachen auch die Berliner den Angehörigen des Verstorbenen ihre Anteilnahme aus. Tweet TSG Hoffenheim

    Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 8. bis 14. April 2019 lesen Sie hier: DE-News KW15 9.10

     
  • Adam 08:40 on 18.04.2019 Постоянная ссылка |
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    News des Tages: Waldbrand verursacht — italienische Studenten sollen 27 Millionen Euro Strafe zahlen 

    Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

    • Über 600 offene Haftbefehle gegen Personen aus rechter Szene (6.04 Uhr)

    • Nordkorea testet neuartige Lenkwaffe (4.07 Uhr)Schuss auf SEK-Beamten

    • Sieben Jahre Haft für «Reichsbürger» (0.20 Uhr)

    Die Nachrichten des Tages im sternTicker:

    +++ 07.33 Uhr: Behörden: Bewaffnete erschießen 14 Buspassagiere in Pakistan +++

    In der pakistanischen Unruheprovinz Baluchistan haben bewaffnete Männer nach Behördenangaben 14 Passagiere eines Busses erschossen. Die Angreifer hätten zunächst mehrere Busse auf einer Überlandstraße gestoppt und die Menschen zum Aussteigen gezwungen — 14 Passagiere seien erschossen worden, sagte der Innenminister der Provinz, Haider Ali, der Nachrichtenagentur AFP. Die Angreifer trugen demnach Uniformen einer paramilitärischen Gruppe.

    +++ 06.19 Uhr: Forscher entdecken einen der größten Raubsäuger der Erdgeschichte +++

    Forscher haben in Kenia eines der größten fleischfressenden Säugetiere entdeckt, die jemals auf der Erde gelebt haben. Das löwenähnliche Tier sei wahrscheinlich bis zu 1500 Kilogramm schwer und «möglicherweise größer als ein Eisbär» gewesen, berichteten Forscher um Matthew Borths von der Ohio University in den USA. Demnach war es der vorherrschende Fleischfresser in der Umgebung und konnte wahrscheinlich Tiere jagen, die heutigen Elefanten und Nilpferden ähneln. Es lebte vor rund 23 Millionen Jahren in Eurasien, Nordamerika und Teilen von Afrika und der arabischen Welt.

    +++ 06.05 Uhr: Reporter ohne Grenzen sieht Pressefreiheit in Europa verschlechtert +++

    Die Lage der Pressefreiheit in Europa hat sich aus Sicht von Reporter ohne Grenzen verschlechtert. «Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten», erklärt die Organisation in ihrem Bericht zur Rangliste der Pressefreiheit 2019.

    Dies betreffe vor allem Länder, in denen sich Journalisten bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. «Zu den Regionen, in denen sich die Lage am stärksten verschlechtert hat, gehört Europa. Auch die USA sind auf der Rangliste nach unten gerutscht», schreibt Reporter ohne Grenzen.

    Deutschland sei zwar um zwei Plätze nach oben auf Rang 13 gerückt. Dies liege aber vor allem daran, dass die Pressefreiheit in anderen Ländern stärker abgenommen habe.

    +++ 06.04 Uhr: Über 600 offene Haftbefehle gegen Personen aus rechter Szene +++

    Bundesweit gibt es über 600 noch nicht vollstreckte Haftbefehle gegen Verdächtige oder Verurteilte von Straftaten aus der rechten Szene. Konkret gehe es dabei um 467 Personen, die bis Ende September vergangenen Jahres mit Haftbefehl gesucht wurden, teilte das Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden mit. Voraussichtlich im Mai wollen die Ermittler über die weitere Entwicklung mit aktuellen Zahlen berichten.

    Der überwiegende Teil der Haftbefehle habe sich auf Delikte wie Diebstahl, Betrug oder Beleidigung bezogen, erklärte das BKA. Zwölf Haftbefehle seien wegen politisch rechts motivierter Gewaltdelikte und weitere 98 wegen Straftaten mit politisch rechter Motivation ausgestellt worden. Darunter falle etwa das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Volksverhetzung. Offene Haftbefehle wegen einer terroristischen Tat habe es nicht gegeben.

    +++ 05.15 Uhr: Letzter Testflug mit Boeing 737 MAX für Softwareupdate absolviert +++

    Der US-Flugzeugbauer Boeing hat einen letzten Testflug für das Softwareupdate für Maschinen des Typs 737 MAX absolviert. Der Flug mit dem überarbeiteten Steuerungssystem MCAS fand am Dienstag statt, wie Konzernchef Dennis Muilenburg bekanntgab. Nun stehe noch ein Zertifizierungsflug mit Vertretern der US-Luftfahrtbehörde FAA an.

    Nach zwei Abstürzen von Maschinen vom Typ Boeing 737 MAX binnen weniger als fünf Monaten war ein weltweites Flugverbot für diese Flugzeuge verhängt worden. Als Ursache beider Abstürze steht das Stabilisierungssystem MCAS (Maneuvering Characteristics Augmentation System) im Verdacht, das speziell für die Boeing 737 MAX entwickelt wurde. Es drückt bei einem drohenden Strömungsabriss die Nase des Flugzeugs automatisch nach unten, auch wenn die Piloten gegensteuern.

    +++ 05.04 Uhr: Deutsches Afghanistan-Engagement kostete bislang offenbar über 16 Milliarden Euro +++

    Das deutsche Engagement in Afghanistan mit dem Einsatz der Bundeswehr dort hat seit 2001 rund 16,4 Milliarden Euro gekostet. Im Jahr 2018 beliefen sich die Ausgaben aus den Etats von Verteidigungsministerium, Auswärtigem Amt, Entwicklungs- und Innenressort auf 770 Millionen Euro, wie nach Angaben des Redaktionsnetzwerkes Deutschland aus einer Regierungsantwort auf eine parlamentarische Anfrage der AfD hervorgeht.

    Den Angaben zufolge hat allein der Einsatz der Bundeswehr am Hindukusch bislang 11,9 Milliarden Euro gekostet. Die Ausgaben des Auswärtigen Amtes in Afghanistan seit 2001 belaufen sich auf gut zwei Milliarden Euro, beim Entwicklungsministerium waren es 2,3 Milliarden Euro. Das Bundesinnenministerium investierte in Afghanistan 61 Millionen Euro, aus dem Etat des Agrarministerium flossen 33 Millionen Euro nach Afghanistan, aus dem der Kulturstaatsministerin 34 Millionen Euro.

    +++ 04.49 Uhr: Widersprüche gegen Hartz-IV-Kürzung oft erfolgreich +++

    Leistungskürzungen für Hartz-IV-Empfänger, denen fehlende Mitwirkung zur Last gelegt wird, sind in vielen Fällen unberechtigt. Klagen und Widersprüche gegen diese Entscheidungen waren im vergangenen Jahr fast in jedem zweiten Fall erfolgreich. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Danach wurde rund 8100 von 17.700 Widersprüchen ganz oder teilweise stattgegeben. Zudem waren etwa 500 von 1200 Klagen erfolgreich — entweder weil den Klagen stattgegeben wurde oder das Jobcenter vorher einlenkte.

    +++ 04.07 Uhr: Nordkorea testet neuartige Lenkwaffe +++

    Nordkorea hat nach eigenen Angaben im Beisein von Machthaber Kim Jong Un eine neuartige taktische Lenkwaffe getestet. Diese habe sich als bestens geeignet erwiesen für die «Beladung mit einem mächtigen Sprengkopf», meldeten die staatlichen Medien. «Der Abschluss der Entwicklung des Waffensystems ist ein Ereignis von sehr großer Bedeutung, insoweit die Schlagkraft der Volksarmee erhöht wird», wurde Kim zitiert, der auch oberster Militärbefehlshaber ist. Details zur Waffenart wurden nicht genannt.

    Eine unabhängige Bestätigung für den Test gab es zunächst nicht. Es wäre der erste bekannt gewordene Waffentest des abgeschotteten Landes unter den Augen Kims seit November, als von der Erprobung einer neu entwickelten High-Tech-Waffe die Rede gewesen war.

    +++ 04.04 Uhr: Italienische Studenten nach Waldbrand zu 27 Millionen Euro Strafe verurteilt +++

    27 Millionen Euro Geldstrafe sollen zwei italienische Studenten zahlen, weil sie mein Grillen versehentlich einen Waldbrand verursachten. Die beiden 22-Jährigen sollen Ende Dezember mit Freunden nahe des Comer Sees eine Grillparty gefeiert haben, wie italienische Medien berichten. Die Glut habe dann einen Waldbrand verursacht, der 1000 Hektar Wald und auch mehrere Gebäude zerstörte. Die riesige Geldstrafe für die beiden Studenten wurde nach einer Formel berechnet, die auf dem angerichteten Schaden basiert. Unklar war, wie die Studenten jemals in der Lage sein sollen, das Geld aufzutreiben. Ihre Anwälte haben drei Wochen Zeit, um Rechtsmittel einzulegen.

    +++ 01.59 Uhr: Neues Album von Popstar Madonna kommt Mitte Juni +++

    Den Titel ihres neuen Albums verriet US-Sängerin Madonna (60) schon am Wochenende, nun folgt das Datum der Veröffentlichung: «Madame X» soll am 14. Juni erscheinen, wie die «Queen of Pop» auf Instagram mitteilte. Dazu postete sie eine Kostprobe der ersten Single-Veröffentlichung mit dem Titel «Medellín». Es ist eine Kollaboration mit dem kolumbianischen Reggaeton-Sänger Maluma. Der 25-Jährige stammt aus der Stadt Medellín, wo früher der berüchtigte Drogenboss Pablo Escobar seinen Sitz hatte.

    +++ 00.20 Uhr: Schuss auf SEK-Beamten — Sieben Jahre Haft für «Reichsbürger» +++

    Nach einem Schuss auf einen SEK-Beamten ist ein sogenannter Reichsbürger zu sieben Jahren Haft verurteilt worden — wegen versuchten Mordes. Die Richter am Landgericht Halle sahen es als erwiesen an, dass der frühere Mister Germany Adrian Ursache bei der Zwangsräumung seines Grundstückes 2016 in Reuden (Burgenlandkreis) auf einen SEK-Mann geschossen hatte. Nur dank seiner Schutzkleidung sei der Polizist nicht getötet worden, hieß es zur Begründung. 15-Greenpeace bringt Nestle sein Plastik zurück-11.05

     
  • Adam 14:16 on 17.04.2019 Постоянная ссылка |
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    Nachrichten aus Deutschland: Mann von SEK erschossen, weil er mit Spielzeugwaffe drohte 

    Salzgitter: Mann drohte bei SEK-Einsatz mit Spielzeugwaffe

    Ein bei einem SEK-Einsatz in Salzgitter getöteter Mann hat die Beamten nach Darstellung der Staatsanwaltschaft mit einer Spielzeugwaffe bedroht. In dem abgedunkelten Raum habe diese allerdings wie eine echte Pistole für die Polizisten ausgesehen, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Braunschweig am Mittwoch. Der 28-Jährige hatte demnach auch nach Warnschüssen der Spezialkräfte nicht aufgegeben und war daraufhin erschossen worden. Nach dem tödlichen SEK-Einsatz am vergangenen Donnerstag hatten Beamte in der Wohnung des Getöteten zudem die Leiche eines 22-Jährigen gefunden. Laut Staatsanwaltschaft kannten sich die beiden Deutschen. Ob und von wem der Jüngere getötet wurde oder ob er sich selbst das Leben nahm, werde noch ermittelt. Es besteht laut Staatsanwaltschaft der Verdacht, dass der 28-Jährige den jungen Mann umgebracht hat.

    Ditzingen: Frau von Güterzug erfasst und tödlich verletzt

    Im baden-württembergischen Ditzingen ist eine Frau von einem Güterzug erfasst und tödlich verletzt worden. Wie die Polizei am Mittwoch berichtet, ereignete sich der Unfall in der Nacht um kurz nach 1 Uhr. Vermutlich betrat die junge Frau die Gleise, um den Weg zum Bahnsteig abzukürzen. Trotz sofort eingeleiteter Notbremsung konnte der Zug nicht rechtzeitig anhalten, um eine Kollision zu verhindern. 

    Düsseldorf: SEK-Einsatz — Frau verschanzt sich in Wohnung

    Ein Spezialeinsatzkommando ist seit Mittwochmorgen in Düsseldorf im Einsatz, weil sich eine Frau in ihrer Wohnung verschanzt hat. Sie soll zuvor einen Gerichtsvollzieher angegriffen haben. Es wurden laut Polizei auch Schüsse gehört, die von einer Gaspistole stammen könnten. Medienberichte, wonach sie den Mann mit Säure attackiert hat, konnte ein Polizeisprecher zunächst nicht bestätigen. Die Frau sei noch in der Wohnung und man habe eine «statische Lage», sagte der Sprecher. Man stehe mit der Frau in Kontakt.

    Hannover: Mann wohl beim Rauchen in den Tod gestürzt

    Ein Mann, der am Dienstag in Hannover aus einem Fenster seiner Wohnung gestürzt und dabei zu Tode gekommen ist, hatte vermutlich zuvor eine Zigarette geraucht. Das haben erste Ermittlungen der Polizei ergeben. Der 28-Jährige fiel am Dienstag aus dem fünften Stock in einen Hinterhof (siehe Meldung weiter unten). Die Ermittlungen hätten keine Hinweise auf ein Fremdverschulden ergeben, sagte ein Polizeisprecherin am Mittwoch. «Die wahrscheinlichste Erklärung ist, dass er sich zum Rauchen auf die Fensterbank gesetzt und dann das Gleichgewicht verloren hat.»

    Glücksburg: Ruderboot kentert auf Förde — ein Mann ertrinkt, ein weiterer vermisst

    Tragisches Ende eines harmlosen Bootsausflugs: Auf der Flensburger Förde in Schleswig-Holstein ist ein Ruderboot gekentert und ein Mann dabei gestorben. Eine weitere Person werde vermisst, teilte die Polizei am Morgen mit. Das Ruderboot war mit drei Menschen an Bord am Dienstagabend gegen 18.30 Uhr nahe Glücksburg gekentert. Eine 50-jähirge Frau und ein 56-jähriger Mann wurden von den Einsatzkräften in ein Krankenhaus gebracht. Der Mann musste noch vor Ort reanimiert werden, verstarb später in der Klinik. Die dritte Person, ein 53-jähriger Mann, wird immer noch vermisst. Die Suchmaßnahmen seien wegen der Dunkelheit in der Nacht abgebrochen worden, sollten jedoch heute fortgesetzt werden. Wie es zu dem Unfall kam, ist nach Angaben der Polizei noch unklar.

     Nachrichten von Dienstag, 16. April

    Hannover: Mann fällt aus Fenster und stirbt

    In Hannover ist ein junger Mann am Dienstagmorgen tödlich verunglückt. Wie die Polizei berichtete, war der 28-Jährige aus einem Fenster seiner Wohnung im fünften Stock gefallen. Anwohner hatten den Mann gegen 8.30 Uhr im Hinterhof des Mehrfamilienhauses liegen sehen und die Rettungskräfte alarmiert. Der Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Beamten gehen jedoch von einem Unfall aus. Hinweise auf ein Fremdverschulden lägen nicht vor, hieß es.

    Würzburg: 14-Jährige lenkt Auto nach Notfall am Steuer

    Eine 14-Jährige musste auf der Autobahn 3 bei Würzburg das Steuer übernehmen, nachdem ihre Mutter plötzlich bewusstlos wurde. Wie die Polizei berichtete, waren die beiden gegen 13 Uhr auf der A3 in Richtung Frankfurt unterwegs, als die Mutter rund 300 Meter vor der Anschlussstelle Kist das Bewusstsein verlor. Geistesgegenwärtig übernahm ihre 14-jährige Tochter bei rund 100 Kilometern pro Stunde das Lenkrad und steuerte den Wagen von der Autobahn. Der Wagen landete in einem Graben nahe eines Pendlerparkplatzes. Von dort aus alarmierte die Jugendliche die Rettungskräfte, die ihre Mutter in eine Klinik brachte. 

    Hamburg: Fahrer fällt betrunken aus Auto

    Polizisten haben in Hamburg in der Nacht zu Dienstag einen Autofahrer gestoppt, nachdem der Wagen ohne Licht unterwegs war und eine Ampel bei Rotlicht überfahren hatte. Als das Auto hielt und die Beamten die Tür öffneten, fiel ihnen der völlig betrunkene 46-jährige Fahrer entgegen. Wie die Beamten berichteten, war der Mann nicht in der Lage, selbständig wieder aufzustehen. Ein auf der Wache durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,54 Promille. Der Mann wurde einem Haftrichter zugeführt.

    Aachen: Mann 500 Meter hinter Kleintransporter hergeschleift 

    Es klingt wie aus einem James-Bond-Film, doch es ist Realität. Zwei 35 und 36 Jahre alte Männer sollen in der Nähe der Urfttalsperre in der Eifel (Nordrhein-Westfalen) einen etwa Gleichaltrigen mit einem Tau an der Anhängerkupplung ihres Kleintransporters festgebunden haben. Danach gaben sie Vollgas und schleiften das Opfer etwa 500 Meter hinter dem Auto her. Der Mann erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen. Anschließend sollen ihm die mutmaßlichen Täter laut Staatsanwaltschaft noch Bargeld und Handy abgenommen und bei Euskirchen liegen gelassen haben. Der WDR hatte zuerst über den Fall berichtet. Demnach sei der Hintergrund der Tat noch unklar — auch, in welcher Beziehung die zwei Männer mit dem Opfer standen, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Die beiden Tatverdächtigen sitzen wegen versuchten Totschlags und Freiheitsberaubung in Untersuchungshaft. 

    Schwelm: Mann wird durch Schrottpresse getötet

    Im nordrhein-westfälischen Schwelm ist ein Mann bei einem Arbeitsunfall ums Leben gekommen. Nach ersten Erkenntnissen hatte der 55-Jährige am Montag eine Schrottpresse warten sollen. Als er sich in der Metallpresse befand, setzte sich diese plötzlich in Gang. Warum, ist bislang noch unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt. «Wir gehen aber von einem Unglück aus», sagte eine Polizeisprecherin. Der Mann gehörte laut Polizei zu einer Firma, die das schwere Gerät warten sollte. Als die Rettungskräfte eintrafen, war der Mann bereits tot. Seine Leiche wurde nach der Spurensicherung durch die Polizei von der Feuerwehr geborgen. Mehrere Unfallzeugen seien von Notfallseelsorgern betreut worden, ein Zeuge kam ins Krankenhaus, so die Feuerwehr. Die Vernehmungen laufen laut Polizei noch.

    Nachrichten Deutschland Schwelm

     Nachrichten von Montag, 15. April

    Köln: 20-Jähriger fährt auf Kupplung von Stadtbahn mit

    Weil er eigenen Angaben zufolge nicht zu spät zum Sport kommen wollte, die Türen der Bahn aber schon geschlossen waren, ist ein 20-Jähriger am Freitagabend kurzerhand auf der Wagenkupplung mitgefahren. Dumm nur, dass hinter ihm die Polizei fuhr und den Vorfall auch noch filmte.

    Demnach hatten die Polizisten den jungen Mann in flagranti bei seiner waghalsigen Aktion an der Aachener Straße/Ecke Händelstraße erwischt und dabei auch beobachtet, dass sich der 20-Jährige lediglich am Scheibenwischer der Bahn festhielt. Die Beamten verfolgten die Stadtbahn und beendete wenig später die Mitfahrt. Den Mann erwarte nun ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, heißt es.

    Straßenbahnsurfer

    Kamener Kreuz: Betrunkener Autodieb schläft auf Grünstreifen neben Autobahn

    Ausgerechnet auf dem Grünstreifen neben einer vielbefahrenen Autobahn in Nordrhein-Westfalen hat ein betrunkener mutmaßlicher Autodieb seinen Rausch ausschlafen wollen. Wie die Polizei in Dortmund am Montag mitteilte, wurden Beamte in der Nacht zum vergangenen Freitag an die Autobahn 2 am Kamener Kreuz alarmiert. Dort fanden sie auf dem Grünstreifen einen schlafenden 39-Jährigen in einem Auto vor.    

    «Nur durch mehrfaches lautes Klopfen konnte der Fahrer aus dem Land der Träume geholt werden», hieß es im Polizeibericht. Beim Öffnen der Tür sei dann deutlicher Alkoholgeruch wahrnehmbar gewesen. Im Auto lagen demnach diverse leere Flaschen und Dosen, die einst Bier und Schnaps enthalten hatten.    

    Ein Alkoholtest bei dem Mann verlief positiv. Zudem stellte sich heraus, dass das Auto als gestohlen gemeldet war. Der Wagen wurde beschlagnahmt, der Autodieb in Gewahrsam genommen.

    LG Nürnberg Badewanne ProzessNürnberg: Baby in Badewanne ertränkt, Angeklagte schweigt

    Wegen Totschlags durch Unterlassen muss sich eine 28-Jährige seit Montag vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth verantworten. Laut Staatsanwaltschaft ließ die Angeklagte im September 2018 ihr neu geborenes Baby nach der Entbindung in der heimischen Badewanne ertrinken. Sie habe weder Hilfe geholt, noch versucht, den Säugling selbst wiederzubeleben. Die Leiche soll sie in einem Karton versteckt haben. 

    Am ersten Prozesstag schwieg die Angeklagte. Ihre Verteidigerin zweifelte zudem an, dass ihre Aussagen aus den ersten Vernehmungen verwertbar sind, weil der Frau kein Rechtsanwalt zur Seite gestellt worden war und sie als Beschuldigte nicht über ihre Rechte aufgeklärt worden sei. Die Staatsanwältin bezeichnete die Vorwürfe als abwegig. Das Urteil soll noch diese Woche fallen. 

    Bremen: 31-Jähriger fügt Ehefrau lebensgefährliche Schnittverletzung zu

    In Bremen hat ein 31 Jahre alter Mann seiner Ehefrau eine lebensgefährliche Schnittwunde am Hals zugefügt. Warum der Mann die 23-Jährige am Sonntagmorgen mit einem Messer angriff, sei bislang noch unklar, teilte die Polizei mit.

    Demnach rief die Geschädigte nach der Tat einen Bekannten an, der sie in ein Krankenhaus fuhr. Dort sei die Frau sofort notoperiert worden, Lebensgefahr bestehe inzwischen nicht mehr. Der Tatverdächtige erschien laut Polizei wenig später in der Klinik, wo man ihn widerstandslos habe festnehmen können. Nun wird geprüft, ob der Mann in Untersuchungshaft kommt. Die Ermittlungen laufen.

    Hamburg: Zollfahnder finden 440 Kilo Kokain auf Containerschiff 

    Zollfahnder haben auf einem Containerschiff im Hamburger Hafen 440 Kilogramm Kokain entdeckt. Das in 17 Reisetaschen verpackte Rauschgift war bereits in der vergangenen Woche bei der Kontrolle eines mit Reissäcken beladenen Containers gefunden worden, wie der Zoll am Montag mitteilte. Der Container wurde demnach in Uruguay verladen und sollte über Hamburg und Antwerpen nach Sierra Leone gehen. Das Rauschgift mit einem Straßenverkaufswert von gut 13 Millionen Euro sei offensichtlich für den europäischen Markt bestimmt gewesen, sagte ein Sprecher.

    Laut Zoll transportierten die Schmuggler das Rauschgift im sogenannten Rip-Off-Verfahren. Dabei werden die Drogen nicht aufwendig in der Landung versteckt, sondern griffbereit in Taschen hinter der Ware in dem Container gelagert. Im Zielland könnten sie dann schnell und meist unbemerkt auch bei einem Zwischenstopp aus den Transportboxen geholt werden, ohne dass die eigentliche Ladung angefasst werden müsse.

    Flossenbürg: Ermittler graben wieder im Fall Monika Frischholz

    Die Suche nach der seit gut 42 Jahren vermissten Monika Frischholz in Bayern geht weiter. Einsatzkräfte der Polizei begannen am Montagmorgen mit Grabungen an einem weiteren möglichen Ablageort der Leiche, wie die Ermittler mitteilten. Dieser liegt den Angaben nach an einem Waldrand südlich der kleinen Ortschaft Waldkirch bei Flossenbürg in der Oberpfalz nahe der Grenze zu Tschechien. Nur wenige Meter entfernt hatte die Polizei bereits vergangene Woche gegraben.

    Die zwölfjährige Schülerin Monika Frischholz aus Flossenbürg hatte den Erkenntnissen nach am 25. Mai 1976 nachmittags ihr Elternhaus verlassen. Wenig später verlor sich ihre Spur. Die Ermittler gehen davon, dass das Mädchen ermordet wurde.

    Ludwigshafen: Mikrowelle fällt von Fensterbank, dann fliegt der Kochtopf

    Einen ungünstigen Platz hatte sich ein 37-Jähriger am Sonntag für seine Mikrowelle ausgesucht. Er stellte das Küchengerät auf der Fensterbank seiner Wohnung im 2. Obergeschoss ab. Aus bisher ungeklärten Gründen fiel die Mikrowelle aus dem Fenster und zerschlug die Scheibe eines parkenden Autos. Darüber sei der 38-Jährige so erbost gewesen, dass er den Kochtopf samt Essen in hohem Bogen hinterher warf. Als die herbeigerufene Polizei eintraf, habe sich der stark alkoholisierte Mann schnell beruhigt, heißt es im Polizeibericht. Auf den Kochtopf-Werfer kommt nun eine Anzeige wegen Sachbeschädigung zu. Die Höhe des Schadens ist bisher unbekannt.

    Essen: Taxifahrer krankenhausreif geprügelt

    Offenbar weil er sich weigerte, sie in seinem Taxi mitzunehmen, ist am Sonntagmorgen ins Essen ein Taxifahrer von zwei Männern brutal attackiert und schwer verletzt worden. Wie die «WAZ» berichtete, fanden Polizisten den 57-jährigen Mann in den Morgenstunden — zuvor hatten Zeugen den Notruf gewählt. Ebenfalls aufgrund von Zeugenaussagen stellten die Beamten wenig später einen Teil der insgesamt 15-köpfigen Gruppe. Dabei fiel ein 23-Jähriger durch sein aggressives Verhalten auf. Der alkoholisierte Mann stellte sich als einer der beiden Schläger heraus und verbrachte die Nacht in Polizeigewahrsam. Die Suche nach dem zweiten Täter blieb den Ermittlern zufolge zunächst erfolglos.

    Mannheim: Teile der Stadtbibliothek und Grundschule in Flammen

    Bei einem Großbrand in Mannheim wurde am Sonntagabend ein Gebäude der Stadtbibliothek schwer beschädigt. Meterhoch sollen die Flammen aus dem Haus geschlagen haben, als die Feuerwehr eintraf — das berichtet die «Bild». Ein Übergreifen des Feuers auf ein benachbartes Gymnasium konnte die Feuerwehr verhindern. Die in der Außenstelle der Stadtbibliothek untergebrachte Grundschule war offenbar nicht mehr zu retten. Nach Angaben der Polizei bestehe wegen der schweren Gebäudeschäden Einsturzgefahr. Zur Brandursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Nach Informationen des  Rhein-Neckar-Fernsehens könnte Brandstiftung die Ursache für das Feuer sein. Demnach stellten Einsatzkräfte am Unglücksort Einbruchsspuren fest. Zudem sollen Feuerlöscher von den Wänden gerissen und Wasserhähne aufgedreht worden sein. Nach ersten Schätzungen liegt der Sachschaden bei mehreren hunderttausend Euro.

    Sinsheim: Hoffenheim-Fan stirbt auf dem Weg zum Stadion

    Den Verantwortlichen von Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim war am Sonntagnachmittag trotz des souveränen 2:0-Erfolgs gegen Hertha BSC nicht wirklich zum Feiern zumute. Wie der Klub via Twitter mitteilte, kam im Vorfeld des Spiels ein Fan der Kraichgauer ums Leben. «Unsere Herzen und Gedanken sind in diesem schweren Stunden bei den Hinterbliebenen des Verstorbenen, unser Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Freunden», hieß es da. Offenbar war der Fan auf dem Weg ins Stadion. Zu den genauen Todesumständen ist nichts bekannt. Nach dem Spiel sprachen auch die Berliner den Angehörigen des Verstorbenen ihre Anteilnahme aus. Tweet TSG Hoffenheim

    Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 8. bis 14. April 2019 lesen Sie hier: DE-News KW15 9.10

     
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