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  • Adam 19:16 on 18.04.2019 Постоянная ссылка |
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    Polizei nimmt fast 500 Klimaschützer in London fest 

    Die britische Polizei hat in vier Tagen fast 500 Umweltaktivisten in London festgenommen. Sie waren einem Aufruf der Bewegung Extinction Rebellion (Rebellion gegen die Auslöschung) gefolgt, unter anderem mit Sitzblockaden auf Straßen und Brücken für mehr Klimaschutz zu demonstrieren. «Wir haben etwa 460 Personen festgesetzt», sagte ein Sprecher von Scotland Yard der Deutschen Presse-Agentur. Eine Drohung der Umweltaktivisten, an diesem Freitag den Betrieb des Londoner Großflughafens Heathrow zu stören, versetzte den Airport in Alarmbereitschaft.

     
  • Adam 16:49 on 18.04.2019 Постоянная ссылка |
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    Unter Krokodilen: Paar bleibt mit Auto im Schlamm stecken und weist Rettern klug den Weg 

    Ein australisches Paar wurde aus einem von Krokodilen bewohnten Teil des Outbacks gerettet. Colen Nulgit und seine Freundin Shantelle Johnson hatten zuvor ein Feuer entfacht und das Wort «Hilfe» in den Schlamm gekritzelt, um die Aufmerksamkeit der Suchtrupps zu erregen. Die beiden wollten am Sonntag im Keep River National Park» im «Northern Territory» fischen gehen. Als ihr Auto im Schlamm des Parks stecken blieb, verwandelte sich der Angelausflug jedoch in einen «eiskalte Übernachtung ohne Schlaf», wie Nugit dem amerikanischen Fernsehsender «CNN» sagte. Den beiden wäre «ihr Herz in die Hose gerutscht», so Nulgit. «Das Gefühl, mit seinem Truck im Schlamm des Outbacks festzustecken, ist ziemlich angsteinflößend.»

    Als die Sonne unterging, hatten sie Angst, von einer großen Welle mitgerissen zu werden oder von Krokodilen oder Dingos angegriffen zu werden. Nulgit und Johnson hatten vorher schon Krokodilspuren im Sand gesehen.

    Nulgit sagte «CNN», sie hätten sich unter einer Decke ein Stück vom Fluss weg zusammengekauert. Als ihnen die Angst den Schlaf raubte, schrieben sie Montagfrüh mit einem Zaunpfosten «Hilfe» in den trockenen Schlamm. Das Paar hoffte so, die Aufmerksamkeit eines Flugzeugs auf sich zu ziehen.Ihre Hoffnung gefunden zu werden, sei jedoch gering gewesen, so Nulgit. 

    Paar bereut Trip in Outback nicht

    Am Montag koordinierte die lokale Polizei eine Suchtruppe zusammen mit dem Flugzeug einer örtlichen Firma, um das Paar zu finden. Als Nulgit und Johnson, das Flugzeug hörten, zündeten sie sofort ein Feuer an. «Wenn sie das Feuer nicht angezündet hätten und den Familienmitgliedern Details zu ihrer Abreise und ihrer voraussichtlichen Rückkehr mitgeteilt hätten, wäre das Paar möglicherweise nicht gefunden worden», gab die Polizei in Erklärung bekannt.

    Das Paar bereut seinen riskanten Trip in den Nationalpark, in dem es laut Bezirksverwaltung in allen Wasserstraßen Salzwasserkrokodile gäbe, jedoch nicht. Das unfreiwillige Abenteuer werde sie nicht davon abhalten, wieder hinauszugehen, sagte Nulgit. Beim nächsten Mal wollen sie allerdings eine Notfallausrüstung mitnehmen. «Ich bin allen dankbar, die mitgeholfen haben, uns zu suchen», sagte Nulgit laut CNN. «Wir hatten ziemlich viel Glück zu überleben und gut aus dieser Sache rauszukommen.»

    Quelle:«CNN»

     
  • Adam 15:32 on 18.04.2019 Постоянная ссылка |
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    Bradley Welsh: Schauspieler aus «Trainspotting» in Edinburgh erschossen 

    Der britische Schauspieler Bradley Welsh ist im schottischen Edinburgh erschossen worden. Er sei am Mittwochabend an seinen schweren Verletzungen gestorben, teilte die Polizei mit. 

    Laut schottischen Medien hatten Unbekannte Welsh in der Nähe seines Wohnhauses in den Kopf geschossen. In «T2 Trainspotting» (2017) spielte er einen Gangsterboss. Der 42-Jährige war früher ein erfolgreicher Boxer gewesen und hatte sich auch in Sozialprojekten in Edinburgh engagiert. Unter anderem betrieb er ein Boxstudio, mit dem er Jugendliche von der Straße wegholen und von kriminiellen Maschenschaft abhalten wollte. Welsh war früher selbst in der gewalttätigen Hooliganszene aktiv.

    «Trainspotting»-Autor trauert um Bradley Welsh

    Autor Irvine Welsh, auf dessen Büchern die «Trainspotting»-Filme basieren, trauert um den Darsteller. «Mein Herz ist gebrochen. Auf Wiedersehen, mein wunderbarer und schöner Freund. Danke, dass du mich zu einem besseren Menschen gemacht hast», schrieb der 60-Jährige im Kurznachrichtendienst Twitter.twitter welshNoch sind der oder die Täter nicht gefasst, die Polizei stuft Welshs Tod als Mord ein und hat die Ermittlungen aufgenommen. Über die Hintergründe der Tat ist bisher nichts bekannt, deshalb bitten die Ermittler um Mithilfe. «Jeder, der glaubt, über relevante Informationen zu verfügen, sollte sich unverzüglich an die Polizei wenden», heißt es in einem offiziellen Statement.Clara MCGregor 23.15h

     
  • Adam 21:21 on 17.04.2019 Постоянная ссылка |
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    News des Tages: Forscher finden das erste nach dem Urknall entstandene Molekül im All 

    Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

    • Erstes nach Urknall entstandenes Molekül entdeckt (19 Uhr)
    • Perus Ex-Präsident García ist tot (17.35 Uhr)
    • USA fahren härteren Kuba-Kurs (16.09 Uhr)
    • 28-Jähriger stirbt bei Klettertour (14.30 Uhr)
    • Lena Meyer-Landrut lobt «Fridays for Future» (14.27 Uhr)
    • Haft wegen wegen Attacken auf türkische Geschäfte (14.29 Uhr)

    Die Nachrichten des Tages im sternTicker:

    +++ 19.43 Uhr: Israels Präsident beauftragt Netanjahu mit Regierungsbildung +++

    Israels Präsident Reuven Rivlin hat den amtierenden Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu mit der Regierungsbildung beauftragt. Dessen Likud-Partei hatte die Parlamentswahl vor einer Woche knapp gewonnen. Netanjahu ist seit zehn Jahren durchgängig Regierungschef.

    +++ 19.31 Uhr: Papst wäscht Häftlingen zum Auftakt der Osterfeierlichkeiten die Füße +++

    Zum Auftakt der Osterfeierlichkeiten wäscht Papst Franziskus am Donnerstag mehreren Häftlingen die Füße. Der Pontifex feiert die Gründonnerstagsmesse in diesem Jahr im Gefängnis von Velletri, etwa 40 Kilometer südöstlich von Rom. Das Ritual der Fußwaschung am Gründonnerstag beruht auf der Überlieferung, derzufolge Jesus beim letzten Abendmahl vor seiner Kreuzigung seinen Aposteln die Füße wusch.

    +++ 19 Uhr: Forscher weisen erstes nach dem Urknall entstandenes Molekül im All nach +++

    Forscher haben das erste nach dem Urknall entstandene Molekül im All nachgewiesen. Zuvor hatten sie Jahrzehnte nach den Heliumhydrid-Ionen gesucht. Der Nachweis könnte helfen, die frühe Entwicklung des Universums besser zu verstehen. Das berichtet ein Team um Rolf Güsten vom Bonner Max-Planck-Institut für Radioastronomie im Fachmagazin «Nature». Heliumhydrid-Ionen waren die ersten Moleküle, die sich nach dem Urknall vor etwa 13,8 Milliarden Jahren im Universum bildeten. Obwohl die Existenz des Ions, eine Verbindung aus ionisiertem Wasserstoff und Helium, bereits 1925 im Labor gezeigt wurde, blieb es im All lange unauffindbar. «Es gab bislang einfach keine entsprechenden Detektoren», sagte Astrophysiker Güsten. Weit mehr als zehn Jahre hätten seine Kollegen und er geforscht, um ein hochauflösendes Spektrometer zu entwickeln, das die individuelle Infrarot-Strahlung des Moleküls im All aufspüren kann. Das Molekül fand sich nun in einem planetarischen Nebel etwa 3000 Lichtjahre von der Erde entfernt.

    +++ 18.43 Uhr: Zahlreiche Bundeswehr-Standorte chemisch verunreinigt +++

    Zahlreiche Liegenschaften der Bundeswehr sind mit giftigen Chemikalien verunreinigt. «Nach derzeitigem Stand der Bearbeitung wurde auf 20 Liegenschaften eine PFC-Kontamination nachgewiesen», sagte eine Sprecherin des Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr in Bonn. Zuvor hatte der Bayerische Rundfunk berichtet. Die betroffenen Standorte müssten umfassend untersucht und möglicherweise saniert werden, erklärte die Behördensprecherin. 

    +++  18.03 Uhr: Youtube-Dreh löst Polizeieinsatz aus +++

    Für den Dreh eines Youtube-Videos haben zwei Jugendliche in einem Essener Kiosk einen Überfall nachgestellt und damit einen großen Polizeieinsatz ausgelöst. Passanten hatten die maskierten und bewaffneten Jugendlichen beobachtet und die Beamten alarmiert, wie die Polizei mitteilte. Verantwortlich für die Drehaufnahmen war laut Polizei ein 29-jähriger Youtuber. 

    Mit vorgehaltener Waffe sicherten die Beamten den Kiosk und stellten die vermeintlichen Räuber, die eine Softairwaffe dabei hatten. Knapp ein Dutzend Polizeifahrzeuge sperrten den Bereich am Dienstagnachmittag für etliche Straßenbahnen, Autos und Fußgänger ab. Nach Eintreffen der Beamten verließen die maskierten Jugendlichen im Alter von 16 und 17 Jahren den Kiosk, ließen die Waffe fallen und befolgten die Anweisungen der Polizei. Allerdings beschimpften der 29-jährige Youtuber und ein weiterer Mann die Beamten Angaben der Polizei zufolge.

    +++17.35 Uhr: Partei: Perus Ex-Präsident García ist tot +++

    Der peruanische Ex-Präsident Alan García ist tot. Dies teilte die Partei des Sozialdemokraten am Mittwoch mit. Der 69-Jährige hatte sich am Morgen in seinem Haus kurz vor einer geplanten Festnahme wegen Korruptionsvorwürfen in den Kopf geschossen.

    +++ 17.28 Uhr: Vier Verletzte bei Blitzeinschlag an der Akropolis +++

    Bei einem Blitzeinschlag an der Akropolis in Athen sind vier Menschen verletzt worden. Das teilte das griechische Kultusministerium am Mittwoch mit. Den Angaben zufolge wurden zwei Touristen und zwei Mitarbeiter der archäologischen Stätte verletzt. Sie seien in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht worden. Die Akropolis bleibe aus Sicherheitsgründen für den Rest des Tages geschlossen. Im Athener Stadtzentrum hatte es am Mittwochnachmittag ein kräftiges Gewitter mit Blitz und Donner gegeben. Die Akropolis liegt inmitten der Stadt auf einem Hügel.

    +++ 17.03 Uhr: Papst Franziskus dankt Klimaaktivistin Greta Thunberg für ihr Engagement +++

    Papst Franziskus hat der Klimaaktivistin Greta Thunberg persönlich für ihr «Engagement für die Verteidigung der Umwelt» gedankt. Das teilte Vatikansprecher Alessandro Gisotti am Mittwoch nach einem kurzen Treffen der beiden während der Generalaudienz des Papstes im Vatikan mit. Der Heilige Vater habe die junge Schwedin in ihrem Einsatz bestärkt, hieß es.17-Greta beim Papst-6027114548001_17.15

    +++ 17.01 Uhr: Oppositionspolitiker Imamoglu zum Bürgermeister von Istanbul erklärt +++

    Mehr als zwei Wochen nach der Bürgermeisterwahl in Istanbul hat die türkische Wahlkommission den Oppositionskandidaten Ekrem Imamoglu zum Sieger erklärt. Die Entscheidung über eine Wiederholung der Abstimmung steht aber noch aus. Der Politiker der größten Oppositionspartei CHP nahm am Mittwoch im Istanbuler Justizpalast zwar seine Ernennungsurkunde für das Bürgermeisteramt entgegen, wie seine Partei mitteilte. Ihm kann demnach das Mandat jedoch wieder aberkannt werden, sollte die Hohe Wahlkommission (YSK) dem Antrag der Regierungspartei AKP von Präsident Recep Tayyip Erdogan stattgeben und eine Neuwahl beschließen.

    +++ 16.22 Uhr: US-Astronautin soll Rekordaufenthalt auf ISS brechen +++

    Mit fast einem Jahr durchgehend im All soll die US-Astronautin Christina Koch einen Rekord auf der Internationalen Raumstation ISS aufstellen. Ihre aktuelle Mission rund 400 Kilometer über der Erde sei gleich um mehrere Wochen bis Februar 2020 verlängert worden, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa in Houston mit. Koch soll nun rund 330 Tage am Stück im All bleiben, um wichtige Forschungsarbeiten weiterzuführen. Damit könnte die 40-Jährige in die Geschichte der Raumfahrt eingehen: Keine Frau vor ihr hätte so eine lange Zeit ohne Unterbrechung im Weltall verbracht.

    Die US-Astronautin Peggy Whitson hält mit 288 Tagen den bisherigen Rekord für den längsten Raumflug bei den Frauen. Den längsten Einzelflug im Weltraum hat der Russe Waleri Poljakow absolviert. Er kehrte nach 438 Tagen auf der Raumstation Mir zur Erde zurück.

    +++ 16.10 Uhr: Perus Ex-Präsident García begeht bei Verhaftung Suizidversuch +++

    Der frühere peruanische Staatschef Alan García hat sich bei seiner Verhaftung wegen Korruptionsvorwürfen selbst eine Schusswunde am Kopf zugefügt. «Der Ex-Präsident hat sich angeschossen», sagte sein Anwalt Erasmo Reyna am Mittwoch der staatlichen Nachrichtenagentur Andina. Der Gesundheitszustand Garcías sei «kritisch», erklärte die Gesundheitsministerin Zulema Tomás auf einer Pressekonferenz im Krankenhaus Casimiro Ulloa, in das der Ex-Präsident eingeliefert wurde.Alan garcia Peru

    García werde an einer Kopfverletzung operiert, teilte der Direktor des Krankenhauses mit. Nach seiner Einlieferung habe er drei Herzinfarkte erlitten, die Ärzte hätte ihn reanimieren können.

    Die Justiz hatte eine zehntägige Untersuchungshaft des ehemaligen Präsidenten (1985-1990 und 2006-2011) angeordnet, im Rahmen der Ermittlungen im Korruptionsskandal um den brasilianischen Baukonzern Odebrecht. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen García wegen mutmaßlicher illegaler Finanzierung seiner Wahlkampagne von 2006 mit Spenden von Odebrecht. García bestreitet, Odebrecht-Geld angenommen zu haben.Hinweis Suizid-Gedanken

    +++ 16.09 Uhr: USA lassen Klagen gegen ausländische Unternehmen in Kuba zu +++

    Die USA lassen Klagen vor ihren Gerichten gegen ausländische Unternehmen zu, die in Kuba tätig sind. Außenminister Mike Pompeo kündigte an, das entsprechende Gesetz solle ab dem 2. Mai angewendet werden. Die Regierung von Präsident Donald Trump setzt sich damit über Warnungen der EU hinweg.

    Das US-Gesetz von 1996 war in den vergangenen Jahrzehnten von allen Trump-Vorgängern ausgesetzt worden, um westliche Partner nicht zu verprellen. Nun erklärte Pompeo, «jede Person oder Firma, die in Kuba Geschäfte machen», solle seine Ankündigung beachten.12-Pompeo: Russland und Kuba verantwortlich für Krise in Venezuela-6012889174001

    Die vom US-Außenminister angekündigte Anwendung des dritten Kapitel des sogenannten Helms-Burton-Gesetzes bedeutet, das künftig Prozesse über in Kuba nach der Revolution von 1959 enteigneten Besitz vor US-Gerichten erlaubt sind.

    +++ 16.02 Uhr: Anklage gegen 47-Jährige wegen mutmaßlicher IS-Mitgliedschaft +++

    Die Bundesanwaltschaft hat eine 47-Jährige wegen Mitgliedschaft in der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) angeklagt. Die Deutsche werde verdächtigt, einen IS-Kämpfer geheiratet und als dessen Frau in Syrien sowie im Irak gelebt zu haben, teilte die Behörde am Mittwoch in Karlsruhe mit. Der Tatzeitraum erstreckt sich auf 2015 und 2016. Für einen Prozess wäre das Oberlandesgericht Düsseldorf zuständig.30-Möglicher Anschlag: Behörden in NRW ermitteln gegen mutmaßliche IS-Splittergruppe-6020720804001

    +++ 15.38 Uhr: Auch Sachsen führt jüdische Religion als Schulfach ein +++

    Schüler in Sachsen können künftig das Schulfach jüdische Religion belegen. Zum kommenden Schuljahr führen erste Schulen das Fach ein, das gleichwertig neben Ethik sowie evangelischer und katholischer Religion steht, wie das Kultusministerium am Mittwoch mitteilte. Der Unterricht sei grundsätzlich offen für alle. Bisher gibt es das Fach nach Angaben der Kultusministerkonferenz bereits an öffentlichen Schulen in Bayern, Berlin, Hessen und Nordrhein-Westfalen. 2015/16 nahmen deutschlandweit und über alle Schulformen hinweg 341 Schüler daran teil.

    +++ 15.07 Uhr: Mindestens 35 Tote durch Unwetter in Indien +++

    Heftige Unwetter haben im Westen Indiens mindestens 35 Menschen getötet und verheerende Schäden angerichtet. In den Bundesstaaten Rajasthan, Gujarat und Madhya Pradesh brachten Gewitter und starker Wind am Dienstag Wände, Bäume und Strommasten zum Einsturz, wie die Behörden am Mittwoch mitteilten. Im Nachbarland Pakistan starben durch die Unwetter in dieser Woche bereits mindestens 25 Menschen.

    +++ 15.07 Uhr: Forscher: Spätere Rente trifft Schwächste am härtesten +++

    Der zusehends spätere Renteneintritt könnte laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) viele Arbeitnehmer in finanzielle Probleme stürzen. Insbesondere Menschen mit geringer Bildung, Niedriglohnjobs oder gesundheitlichen Problemen drohten Risiken, erklärten die Berliner Forscher in einer am Mittwoch vorgelegten Analyse. Manche, die es nicht schafften, bis zur künftigen Grenze von 67 Jahren für den Renteneintritt ohne Abschläge zu arbeiten, müssten sich auf hohe Einkommenseinbußen einstellen. Zuerst berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland (Mittwoch) darüber.

    «Gerade für Menschen, die ohnehin auf dem Arbeitsmarkt schlecht dastehen, wird es schwierig sein, sich an die neuen Altersgrenzen anzupassen», sagte DIW-Rentenexperte Johannes Geyer. «Die spätere Rente trifft also die Schwächsten am härtesten». Hintergrund ist laut der Studie, dass die Arbeitslosigkeit unter Menschen mit geringer oder mittlerer Bildung höher ist. Sie könnten wenig ins Rentensystem einzahlen und hätten damit im Alter ein höheres Armutsrisiko.10-Seltenes Fabergé Faberge Versteigerung Diadem soll versteigert werden-6024844825001_14.35

    +++ 15.04 Uhr: Botsuana präsentiert äußerst seltenen blauen Diamanten +++

    Einer der seltensten Diamanten der Welt kommt aus Botsuana: Die staatliche Okavango Diamond Company präsentierte am Mittwoch einen 20,46-karätigen blauen Diamanten, der in der Mine von Orapa im Osten des Landes entdeckt worden war. Der ovale «Blaue Okavango» ist demnach der größte jemals in dem südafrikanischen Land gefundene blaue Diamant.

    Ein derartiger Fund sei «einmalig», sagte Marcus ter Haar von der Okavango Diamond Company. Er sei so selten wie die Entdeckung eines Sterns in der Milchstraße.

    Der Diamant der seltenen Kategorie «Fancy Blue» soll bis Ende des Jahres zum Verkauf angeboten werden. 2016 hatte der berühmte Diamant «Oppenheimer Blue» bei einer Versteigerung in Genf alle Rekorde gebrochen. Der außergewöhnliche 14,62-Karäter der Kategorie «Fancy Vivid Blue» erzielte damals 57,54 Millionen Dollar.

    +++ 14.59 Uhr: Kabinett könnte sich später als geplant mit Grundsteuer befassen +++

    Der Zeitplan von Finanzminister Olaf Scholz (SPD) zur Reform der Grundsteuer wackelt — das Kabinett könnte sich später damit befassen als ursprünglich geplant. Die «Wirtschaftswoche» berichtete am Mittwoch, der Gesetzentwurf werde aller Voraussicht nach nicht wie geplant am 30. April vom Kabinett verabschiedet. Scholz plane zudem eine Veranstaltung mit Verfassungsrechtlern. Er reagiere damit auf Bedenken, dass sein Reformentwurf gegen das Grundgesetz verstoße. Eine Sprecherin von Scholz wollte am Mittwoch keine Stellungnahme zum Zeitplan abgeben. Sie sagte aber, es liege dem Ministerium daran, eine verfassungskonforme Reform auf den Weg zu bringen.Ameise klaut Diamant_9.20

    +++ 14.33 Uhr: Mutter nach Tod von Kleinkind in Nordrhein-Westfalen unter Tatverdacht +++

    Nach dem Hinweis einer unter Tatverdacht stehenden Mutter ist die Polizei im nordrhein-westfälischen Grevenbroich auf ein totes Kleinkind gestoßen. Die 27-Jährige habe am Dienstag Rettungskräfte alarmiert, weil ihr knapp zwei Jahre alter Sohn leblos im Bett gelegen habe, teilten die Polizei und die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach am Mittwoch mit. Ein Notarzt stellte demnach vor Ort den Tod des Kinds fest.

    Erste Erkenntnisse vom Auffindeort und die Ergebnisse einer Obduktion erhärteten laut den Ermittlern den Verdacht, dass das Kind getötet worden sein könnte. Gegen die Mutter bestehe der dringende Tatverdacht des Totschlags durch Unterlassen in Tateinheit mit Misshandlung von Schutzbefohlenen.

    Die 27-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Sie sollte auf Antrag der Staatsanwaltschaft noch am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt werden. Eine Mordkommission wurde ermittelt.

    +++ 14.30 Uhr: 28-Jähriger stürzt bei Klettertour in Baden-Württemberg und stirbt +++

    Bei einer Klettertour in Baden-Württemberg ist ein 28-Jähriger mehrere Meter in die Tiefe gestürzt und gestorben. Wie die Polizei in Ulm am Mittwoch mitteilte, wollte der Mann zusammen mit einer 32-jährigen Bekannten den Breitfels bei Blaubeuren erklimmen. Dabei sicherte er sich demnach nicht ausreichend ab und stürzte ab.

    Die Bekannte habe den Mann nach eigenen Angaben noch gewarnt, erklärte die Polizei. Er habe aber nicht auf sie gehört. Der Frau sei nach bisherigen Erkenntnissen kein Vorwurf zu machen.

    +++14:29 Uhr Haftstrafen wegen Brandanschlägen auf türkische Geschäfte +++

    Nach Anschlägen auf türkische Geschäfte und ein Auto im niedersächsischen Garbsen müssen vier junge Männer unter anderem wegen versuchter schwerer Brandstiftung ins Gefängnis. Nach Überzeugung des Oberlandesgerichts (OLG) Celle vom Mittwoch hatte der Jugendleiter der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK in Hannover die Angeklagten angestiftet. Hintergrund war die türkische Militäroffensive im nordsyrischen Afrin Anfang 2018. 

    Zwei 23-Jährige, die zusätzlich noch das Auto eines Türken angezündet hatten, erhielten eine Gesamtfreiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren. Die beiden anderen 21 und 24 Jahre alten Angeklagten wurden zu zwei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Bestätigt sah das Gericht die Vorwürfe der Brandstiftung, des Verstoßes gegen das Waffengesetz sowie der Unterstützung einer ausländischen Terrorvereinigung. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die drei Syrer und der Iraker, die mehrheitlich seit dem Frühjahr 2018 in Untersuchungshaft sitzen, können Revision einlegen.Lena Meyer-Landrut bei Late Night Berlin mit Klaas 17.39

    +++ 14.27 Uhr: Lena Meyer-Landrut findet Fridays for Future «Hammer» +++

    Sängerin Lena Meyer-Landrut (27) findet die Klima-Proteste von Schülern unter dem Label «Fridays for Future» super. «Ich finde das toll!», sagte Meyer-Landrut am Mittwoch dem Radiosender Antenne Bayern. «Ich finde die Kids, die da am Start sind, sind mega, und das braucht es auch.» Schließlich seien die Demonstrierenden die nächste Generation, die bestimme, was passieren werde und was nicht. «Ich sehe, wie engagiert Kids sind und das ist echt toll und schön zu sehen.» Es sei auch dem oftmals kritisch zu bewertendem Internet zu verdanken, dass die Schüler Zugang zu Informationen und einem breiten Spektrum an Wissen und Möglichkeiten bekämen, «dass sie sich viel früher schon so extrem engagieren können, und das ist doch Hammer».

    +++ 13.35 Uhr: Iranische Boxerin kehrt nach Wettkampf nicht in ihre Heimat zurück +++

    Eine iranische Boxerin ist aus Furcht vor einer Verhaftung nach einem Wettkampf nicht in ihr Land zurückgekehrt. Die 24-jährige Sadaf Chadem und ihr Boxtrainer entschieden nach dem Turnier in Frankreich, nicht in den Iran zurückzukehren, wie ihre Pressesprecherin am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP sagte. Chadem wird demnach in ihrer Heimat ein Verstoß gegen die Kopftuchpflicht vorgeworfen, nachdem sie den Wettkampf ohne Kopftuch bestritten hatte.

    Sadaf Chadem

    +++ 13.01 Uhr: Indische Fluglinie Jet Airways stellt Betrieb ein +++

    Die indische Fluggesellschaft Jet Airways hat in Mumbai die Einstellung ihres Betriebs bekanntgegeben. Zuvor waren demnach Gespräche mit Gläubigern des hochverschuldeten Unternehmens über dessen mögliche Rettung gescheitert. Abgesagt würden mit sofortiger Wirkung alle nationalen sowie auch alle internationalen Flüge, hieß es in einer Erklärung.

    Jet Airways war bis vor kurzem die zweitgrößte indische Fluggesellschaft. Das Unternehmen verfügte zeitweise über mehr als 120 Flugzeuge. Bei den nun gescheiterten Gesprächen ging es um eine Übergangsfinanzierung für die mit mehr als einer Milliarde US-Dollar verschuldete Fluggesellschaft. Bereits in den vergangenen Wochen waren zahlreiche Flüge ausgefallen.

    Betroffen von dem Zusammenbruch des Unternehmens sind mehr als 20.000 Mitarbeiter. In den kommenden Wochen soll nun versucht werden, Jet Airways zu verkaufen. Gelinge dies, solle der Flugbetrieb «so bald wie möglich» wieder aufgenommen werden, hieß es in der Mitteilung der Fluggesellschaft. Als ein möglicher Käufer gilt Etihad Airways. Diese Gesellschaft verfügt bereits über 24 Prozent der Anteile an Jet Airways.

    Jet Airways war im Jahr 1992 als erste private Fluggesellschaft Indiens gegründet worden. Sie flog bislang mehr als 50 Ziele in Indien und im Ausland an — allerdings keine in Deutschland.

    +++ 13 Uhr: Forscher sehen Elektroauto als Klimasünder +++

    Elektroautos entlasten die deutsche Klimabilanz nach einer Studie des Kölner Physikprofessors Christoph Buchal nur auf dem Papier — in Wirklichkeit erhöhten sie den CO2-Ausstoß sogar. Sobald der CO2-Ausstoß bei der Herstellung der Batterien und der deutsche Strommix in der Rechnung berücksichtigt werde, belaste ein E-Auto das Klima um 11 bis 28 Prozent mehr als ein Dieselauto, heißt es in der am Mittwoch vom Ifo-Institut in München veröffentlichten Studie.Tesla 3 im Test_10.20Uhr

    Lithium, Kobalt und Mangan für die Batterien würden mit hohem Energieeinsatz gewonnen und verarbeitet. Eine Batterie für einen Tesla Model 3 belaste das Klima mit 11 bis 15 Tonnen CO2. Bei einer Haltbarkeit des Akkus von zehn Jahren und einer Fahrleistung von 15.000 Kilometern im Jahr bedeute allein das schon 73 bis 98 Gramm CO2 je Kilometer, rechneten die die Studienautoren Buchal, Hans-Dieter Karl und Hans-Werner Sinn vor. Dazu kommen noch die CO2-Emissionen des Stroms. In Wirklichkeit stoße der Tesla zwischen 156 und 181 Gramm CO2 pro Kilometer aus und damit deutlich mehr als ein vergleichbarer Diesel-Mercedes.

    Dass die europäische Politik Elektroautos als Null-Emission-Autos einstufe, sei eine Täuschung, kritisierten die Forscher. Der ab 2030 vorgeschriebene CO2-Grenzwert von 59 Gramm pro Kilometer entspreche einem Verbrauch von 2,2 Liter Diesel oder 2,6 Liter Benzin je 100 Kilometer und sei «ingenieurtechnisch unrealistisch». Deshalb müssten die Autobauer bald den Großteil ihrer Autos als E-Autos an die Kunden bringen. Für das Klima besser wären mit Methan betriebene Ottomotoren, ihr CO2-Ausstoß sei um ein Drittel niedriger als der eines Diesels.Wachtelei Supermarkt 2 19.24

    +++ 12.32 Uhr: Klöckner: Ende des Kükentötens frühestens im kommenden Jahr +++

    Bundesagrarministerin Julia Klöckner setzt auf baldige Fortschritte für ein Ende des Massentötens männlicher Küken. Eine dafür entwickelte Methode zur Geschlechtsbestimmung im Ei solle «im kommenden Jahr» allen Brütereien in Deutschland zur Verfügung stehen, sagte die CDU-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. «Damit wird das Verfahren serienreif — und das Tierschutzgesetz greift.» Es besagt, dass kein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund getötet werden darf.

    Derzeit werden bei der Zucht von Legehennen in Deutschland jährlich mehr als 40 Millionen männliche Küken getötet, da sie keine Eier legen und nicht so viel Fleisch ansetzen wie Masthähnchen. Klöckner betonte, dies sei ethisch nicht vertretbar und müsse so schnell wie möglich beendet werden». In ersten deutschen Supermärkten sind seit Herbst Eier aus der neuen Geschlechtsbestimmungsmethode zu kaufen.

    +++ 12.28 Uhr: 22-Jährige in Baden-Württemberg von Zug erfasst und getötet +++

    Eine 22-Jährige ist in der Nacht zum Mittwoch in Baden-Württemberg von einem Güterzug erfasst und getötet worden. Die junge Frau habe sich im Bahnhof von Ditzingen auf dem Gleis befunden, teilte die Polizei in Ludwigsburg mit. Trotz sofortiger Notbremsung konnte der Zug nicht rechtzeitig stoppen, um eine Kollision zu verhindern.

    Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden ergaben sich bei den polizeilichen Ermittlungen nicht. Vermutlich habe die junge Frau die Gleise betreten, um den Weg zum Bahnsteig zu verkürzen, hieße es. Wegen des Unglücksfalls waren der Bahnhof und die Bahnstrecke zwischen Ditzingen und Leonberg mehrere Stunden lang gesperrt. 

    +++ 12.24 Uhr: Zunächst kein Urteil im Prozess um Dschungelcamp-Reise +++

    Im Prozess um die berufliche Zukunft der Mutter von Dschungelcamp-Teilnehmerin Nathalie Volk (22) ist am Mittwoch kein Urteil verkündet worden. Die Entscheidung solle den Prozessbeteiligten schriftlich zugestellt werden, kündigte das Verwaltungsgericht Lüneburg an. Damit wird das Ergebnis erst publik, wenn es bei der Lehrerin und der Landesschulbehörde eingegangen ist.

    Die Beamtin hatte ihre Tochter im Januar 2016 zum RTL-Dreh nach Australien begleitet. Im Strafverfahren wurde sie bereits rechtskräftig verurteilt, weil sie sich nach Überzeugung der Richter für die Reise eine Krankschreibung erschlichen hatte. Der 49-Jährigen droht die endgültige Entfernung aus dem Beamtenverhältnis, wie von der niedersächsischen Landesschulbehörde angestrebt.

    +++ 12.22 Uhr: Tatverdächtiger wegen Gift-Attacke auf Familie festgenommen +++

    Wegen des Verdachts auf versuchten Mord mit Gift ist ein Mann in Hessen von der Polizei festgenommen worden. Der vor seinem Wohnhaus in Rüdesheim ergriffene 48-Jährige wird verdächtigt, Lebensmittel einer Familie vergiftet zu haben. Dies berichteten Polizei und Staatsanwaltschaft. Zum Motiv konnte Oberstaatsanwalt Andreas Winckelmann auf Nachfrage keine Angaben machen. Ebenso blieb unklar, in welcher Beziehung die Familie und der mutmaßliche Täter stehen. 

    +++ 11.47 Uhr: SEK-Einsatz in Düsseldorf beendet — Frau verschanzte sich in Wohnung +++

    Ein Spezialeinsatzkommando ist am Morgen gegen eine Frau vorgegangen, die sich in ihrer Düsseldorfer Wohnung verschanzt hatte. Gegen 11.25 Uhr wurde die Frau aus dem Haus geführt, wie ein Polizeisprecher sagte. Sie soll vorher unter anderem einen Gerichtsvollzieher angegriffen haben. Laut Feuerwehr versorgte der Rettungsdienst drei Leichtverletzte, die in Krankenhäuser gebracht worden seien. Medienberichte, wonach die Frau die Opfer mit Säure attackiert haben soll, konnte der Polizeisprecher zunächst nicht bestätigen. Vor Ort waren SEK-Kräfte zu sehen, die Säureschutzanzüge trugen. Es wurden laut Polizei auch Schüsse gehört, die von einer Gaspistole stammen könnten.

    +++ 11.20 Uhr: Berichte: Staatsanwaltschaft fordert in Uni-Skandal Haft für Huffman +++

    Im Hochschul-Bestechungsskandal in den USA will die Staatsanwaltschaft Medienberichten zufolge eine Haftstrafe für Schauspielerin Felicity Huffman (56, «Desperate Housewives») fordern. Nach dem Willen der Ermittler soll Huffman für einen Zeitraum von vier bis zehn Monaten hinter Gitter gehen, berichteten US-Medien unter Berufung auf Gerichtsdokumente und informierte Kreise. Voraussichtlich werde die Staatsanwaltschaft eine Haftstrafe am unteren Ende der Spanne empfehlen sowie zwölf weitere Monate auf Bewährung und eine Geldstrafe von 20.000 Dollar (rund 17.700 Euro), hieß es.

    Schauspielerin Huffman bekennt sich in Eliteuni-Bestechungsaffäre schuldig 8.45

    +++ 11.13 Uhr: SEK-Einsatz in Düsseldorf — Frau verschanzt sich in Wohnung +++

    Ein Spezialeinsatzkommando ist seit dem Morgen in Düsseldorf im Einsatz, weil sich eine Frau in ihrer Wohnung verschanzt hat. Sie soll zuvor einen Gerichtsvollzieher angegriffen haben. Es wurden laut Polizei auch Schüsse gehört, die von einer Gaspistole stammen könnten. Medienberichte, wonach sie den Mann mit Säure attackiert hat, konnte ein Polizeisprecher zunächst nicht bestätigen. Die Frau sei noch in der Wohnung und man habe eine «statische Lage», sagte der Sprecher. Man stehe mit der Frau in Kontakt.

    +++ 11.05 Uhr: Regierung senkt Wachstumsprognose für 2019 auf nur noch 0,5 Prozent +++

    Die Bundesregierung hat ihre Wachstumsprognose für dieses Jahr auf nur noch 0,5 Prozent gesenkt. Im kommenden Jahr werde das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 1,5 Prozent zulegen, sagte Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) in Berlin. Er sprach von einer «Schwächephase», die aber überwunden werde.Abschiebegesetz Seehofer

    +++ 10.41 Uhr: Kabinett beschließt strengere Abschiebe-Regeln +++

    Damit künftig nicht mehr so viele Abschiebungen scheitern, hat das Bundeskabinett einen Entwurf für ein «Geordnete-Rückkehr-Gesetz» beschlossen. Das Vorhaben aus dem Haus von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) soll es Ausländern, die Deutschland verlassen müssen, in Zukunft schwieriger machen, ihre eigene Abschiebung zu verhindern. Unter anderem sollen die Möglichkeiten ausgeweitet werden, Ausreisepflichtige vor einer geplanten Abschiebung in Haft zu nehmen.

    +++ 10.29 Uhr: Fachstelle registriert mehr antisemitische Vorfälle in Berlin +++

    Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus in Berlin beklagt eine starke Zunahme judenfeindlicher Vorfälle in der Bundeshauptstadt. 2018 zählte die nichtstaatliche Institution 1083 entsprechende Zwischenfälle. Das waren 14 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Zahl tätlicher Angriffe habe sich von 18 auf 46 mehr als verdoppelt, teilte die Stelle am Mittwoch weiter mit.

    Auch die Zahl der Bedrohungen sei erheblich gestiegen: von 26 auf 46. Den Angaben zufolge waren 368 Menschen betroffen. Darunter waren mit 187 mehr als die Hälfte jüdische Bürger. In Berlin erheben verschiedene Institutionen nach unterschiedlichen Kriterien Statistiken zum Antisemitismus.

    +++ 10.27 Uhr: Bei Indonesien-Wahl zeichnet sich Sieg für Präsident Widodo ab +++

    Bei der Präsidentschaftswahl in Indonesien zeichnet sich ein klarer Sieg von Amtsinhaber Joko Widodo ab. Laut Nachwahlbefragungen vom Mittwoch kann Widodo mit rund 55 Prozent der Stimmen rechnen. Sein Herausforderer Prabowo Subianto kommt demnach auf 44 Prozent.17-Macron will Notre-Dame in fünf Jahren wiederaufbauen-6026979905001

    +++ 10.19 Uhr: Feuer macht «Glöckner von Notre-Dame» zum Bestseller +++

    Nach der Brandkatastrophe von Notre-Dame hat Victor Hugos Klassiker «Der Glöckner von Notre-Dame» die Spitze der Verkaufscharts beim Online-Versandhändler Amazon in Frankreich erklommen. In der Kategorie «Bücher» war der 1831 erschienene Roman am Mittwochmorgen in verschiedenen Ausgaben auf Platz eins, drei, fünf, sieben und acht der am meisten verkauften Produkte. Hugo verewigte die Kathedrale mit seinem Roman in der Literatur. Die später verfilmte Geschichte mit dem französischen Originaltitel «Notre Dame de Paris» handelt vom buckligen Glöckner Quasimodo und seiner Liebe zu der schönen Esmeralda im Paris des 15. Jahrhunderts. In der weltberühmten Kathedrale war am Montagabend ein Feuer ausgebrochen, sie wurde dabei schwer beschädigt.

    +++ 9.38 Uhr: 50 Tote und große Schäden nach Unwettern in Pakistan +++

    Bei Überschwemmungen und Stürmen in mehreren Provinzen Pakistans sind in den vergangenen 48 Stunden etwa 50 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 150 seien verletzt worden, sagte die Sprecherin der Nationalen Katastrophenbehörde, Reema Zuberi, am Mittwoch. Am stärksten sei die nordwestliche Provinz Khyber-Pakhtunkhwa an der Grenze zu Afghanistan und die Provinz Baluchistan im Südwesten betroffen. Dort stünden mehrere Städte unter Wasser.

    +++ 9.21 Uhr: Linda Teuteberg soll neue FDP-Generalsekretärin werden +++

    Die FDP-Bundestagsabgeordnete Linda Teuteberg soll neue Generalsekretärin der Liberalen werden. FDP-Chef Christian Lindner schlug die 37-jährige Juristin aus Brandenburg in einer Telefonschaltkonferenz dem Präsidium zur Wahl auf dem Bundesparteitag Ende kommender Woche vor. Sie würde die bisherige Generalsekretärin Nicola Beer ablösen, die als Spitzenkandidatin ihrer Partei in die Europawahl am 26. Mai geht.

    +++ 9.20 Uhr: SEK-Einsatz: Mutmaßliches IS-Mitglied in Hamburg festgenommen +++

    Die Bundesanwaltschaft hat ein mutmaßliches Mitglied der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Hamburg festnehmen lassen. Der Zugriff erfolgte am Mittwoch durch Beamte des Landeskriminalamtes, wie die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mitteilte. Zuvor hatte die «Hamburger Morgenpost» darüber berichtet. Gegen den 28 Jahre alten Deutschen lag seit dem 11. April ein Haftbefehl wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Organisation vor.

    +++ 7.55 Uhr: Fünf Menschen bei Messerattacke in Südkorea getötet +++

    Bei einer Messerattacke sind in der südkoreanischen Stadt Jinju fünf Menschen erstochen und 13 weitere Personen verletzt worden. Die Polizei nahm einen Mann als Tatverdächtigen fest, der zuerst seine Wohnung in Brand gesetzt hatte und dann mit einem Messer auf andere Bewohner eines Hochhauses losging, wie südkoreanische TV-Sender aus der im Süden gelegenen Stadt berichteten. Jüngstes Todesopfer ist demnach ein zwölfjähriges Mädchen. Drei Personen befänden sich in einem kritischen Zustand. Das Feuer konnte nach etwa 20 Minuten gelöscht werden.  

    +++ 5.42 Uhr: Chinas Wirtschaft wächst mit 6,4 Prozent unerwartet schnell +++

    Chinas Wirtschaft wächst schneller als erwartet. Die zweitgrößte Volkswirtschaft legte im ersten Quartal um 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu, wie das Statistikamt in Peking mitteilte. Das Wachstum zeigt sich damit im Vergleich zum letzten Quartal des vergangenen Jahres überraschend stabil. Experten hatten in den ersten drei Monaten dieses Jahres wegen der negativen Auswirkungen des Handelskrieges mit den USA und anderer Unsicherheiten ein langsameres Wachstum erwartet.

    +++ 4.09 Uhr: Alarm an US-Schulen 20 Jahre nach Columbine-Massaker +++

    20 Jahre nach dem Schulmassaker von Columbine haben die Behörden wegen Drohungen einer bewaffneten Frau Alarm geschlagen. Die Schulbehörde im US-Bundesstaat Colorado ordnete verschärfte Sicherheitsmaßnahmen für mehr als 20 Schulen im Großraum Denver an, darunter die Columbine High School. Die Polizei identifizierte eine 18-Jährige als Verdächtige und warnte: «Sie ist bewaffnet und wird als äußerst gefährlich eingestuft.»

    Demnach reiste die 18-Jährige nach Colorado und sprach Drohungen aus, die den Großraum Denver betreffen. Die Behörden sprachen von einer «glaubwürdigen Bedrohung».

    Die Zeitung «Denver Post» schrieb, die junge Frau sei «besessen» vom Schulmassaker von Columbine. Zwei Schüler hatten am 20. April 1999 an der Columbine High School in Littleton, einem Vorort von Denver, zwölf Mitschüler und einen Lehrer erschossen. Danach begingen sie Suizid.

     +++ 4.05 Uhr: Scheuer will niedrigere Steuer auf Bahn-Fernverkehrstickets +++

    Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer will durch eine Steuersenkung Fahrkarten im Fernverkehr der Bahn billiger machen. Die Bahn werde die wichtige Schwelle von 150 Millionen Fahrgästen erreichen, sagte der CSU-Politiker der «Bild»-Zeitung. «Um auf diesem Weg weiterzugehen und die Bahn noch attraktiver zu machen, brauchen wir auch im Fernverkehr der Bahn die Absenkung der Mehrwertsteuer auf Tickets von 19 auf sieben Prozent.»

    Dadurch könnten Bahnfahrer im Fernverkehr um bis zu 400 Millionen Euro pro Jahr entlastet werden, sagte Scheuer. «Wem es mit dem Klimaschutz und dem Umstieg von Auto oder Flugzeug auf die Bahn ernst ist, der muss bei der Steuer ansetzen.»

    +++ 3.23 Uhr: Rotes Kreuz verteilt erste Hilfsgüter in Venezuela +++

    Nach wochenlangem Ringen um humanitäre Unterstützung für Venezuela hat das Rote Kreuz erste Hilfsgüter in dem südamerikanischen Krisenland verteilt. Mitarbeiter der Hilfsorganisation brachten am Mittwoch Trinkwasser und Tabletten zur Wasserreinigung in verschiedene Viertel der Hauptstadt Caracas. Zuvor war ein Flugzeug mit Medikamenten und Stromgeneratoren an Bord auf dem Flughafen von Caracas gelandet, wie das Rote Kreuz über Twitter mitteilte. Die aus Panama eingeflogene Ladung ist Teil einer Aufstockung der humanitären Hilfe für Venezuela um fast das Dreifache — auf knapp 25 Millionen Dollar (etwa 22 Millionen Euro). Dies hatte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) vor wenigen Tagen beschlossen.

    +++ 2.31 Uhr: Apple und Qualcomm legen Patentstreit bei +++

    Apple und der Chipkonzern Qualcomm haben ihren Patentstreit nach mehr als zwei Jahren beigelegt. Alle gegenseitigen Klagen werden fallengelassen, wie die Unternehmen mitteilten. Apple werde eine Zahlung an Qualcomm leisten, hieß es. Der Betrag wurde nicht genannt. Zudem werde eine Patentvereinbarung für zunächst sechs Jahre abgeschlossen. Die Konditionen wurden nicht mitgeteilt.

    Die Einigung kam überraschend, mitten in einem gerade eröffneten großen Prozess in Kalifornien, dem eine entscheidende Rolle in dem Streit zugeschrieben wurde.

    Apple warf Qualcomm vor, zu hohe Lizenzgebühren für seine Patente zu verlangen und unfairen Wettbewerb zu betreiben. Qualcomm konterte mit dem Vorwurf, in Apple-Geräten werde von dem Konzern erfundene Technik ohne Patentlizenz genutzt.

    +++ 2.17 Uhr: United Airlines verdoppelt Gewinn trotz 737-Max-Zwangspause +++

    Die US-Fluggesellschaft United Airlines hat im ersten Quartal trotz Problemen durch Startverbote für Boeings Unglücksflieger der Baureihe 737 Max überraschend gut verdient. Verglichen mit dem Vorjahreswert wurde der Gewinn auf 292 Millionen Dollar (259 Mio Euro) verdoppelt, wie das Unternehmen nach US-Börsenschluss in Chicago (US-Bundesstaat Illinois) mitteilte.

    +++ 1 Uhr: Schiff kentert auf See im Kongo — 150 Passagiere vermisst +++

    In der Demokratischen Republik Kongo hat sich nach Angaben der Staatsführung ein schweres Schiffsunglück mit möglicherweise vielen Toten ereignet. Das Schiff kenterte auf dem Kivu-See im Osten des Landes, nach bisherigen Erkenntnissen gelten rund 150 Menschen als vermisst, wie Präsident Félix-Antoine Tshisekedi über Twitter mitteilte. Die Verkehrsministerin der Region Süd-Kivu bestätigte, dass von den rund 200 Passagieren des Schiffes bislang nur etwa 40 gerettet werden konnten und es mindestens drei Tote gebe.

    +++ 0.35 Uhr: Michelle Obama spricht Parisern bei Hauptstadtbesuch Mut zu +++

    Nach dem Brand in der Kathedrale Notre-Dame hat die frühere First Lady Michelle Obama den Parisern bei einem Besuch in der französischen Hauptstadt Mut zugesprochen. «Notre Dame wird wieder aufgebaut», sagte Obama bei der Vorstellung ihrer Memoiren «Becoming: Meine Geschichte» in Paris. «Sie haben viel furchtbarere Bewährungsproben durchstehen müssen als viele von uns. Seien Sie stark und haben Sie Vertrauen.»

    Die Frau des früheren US-Präsidenten Barack Obama sagte vor zahlreichen Zuhörern, sie habe nicht glauben können, dass die weltberühmte Kathedrale wirklich in Flammen steht. «Ich habe es erst begriffen, als ich die Bilder gesehen habe.»

    Paris und Notre-Dame hätten für sie immer eine besondere Bedeutung gehabt. «Paris war meine erste internationale Erfahrung, als ich ein kleines Mädchen war.» Sie sei damals zur Kathedrale gegangen und habe in dem Viertel eine Crêpe mit Käse gegessen.Mit den Augen eines Weißen Hais durch den Ozean 17.40

     
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    News des Tages: Fluglinie Jet Airways stellt Betrieb ein 

    Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

    • Perus Ex-Präsident García ist tot (17.35 Uhr)
    • USA fahren härteren Kuba-Kurs (16.09 Uhr)
    • 28-Jähriger stirbt bei Klettertour (14.30 Uhr)
    • Lena Meyer-Landrut lobt «Fridays for Future» (14.27 Uhr)
    • Haft wegen wegen Attacken auf türkische Geschäfte (14.29 Uhr)
    • Jet Airways stellt Betrieb ein (13.01 Uhr)
    • Regierung senkt Wachstumsprognose (11.05 Uhr)
    • Glöckner von Notre-Dame ist jetzt Bestseller (10.19 Uhr) 
    • Mutmaßliches IS-Mitglied festgenommen (9.54 Uhr)
    • Tödliche Messerattacke in Südkorea (7.55 Uhr)
    • Michelle Obama spricht Parisern Mut zu (0.35 Uhr) 

    Die Nachrichten des Tages im sternTicker:

    +++17.35 Uhr: Partei: Perus Ex-Präsident García ist tot +++

    Der peruanische Ex-Präsident Alan García ist tot. Dies teilte die Partei des Sozialdemokraten am Mittwoch mit. Der 69-Jährige hatte sich am Morgen in seinem Haus kurz vor einer geplanten Festnahme wegen Korruptionsvorwürfen in den Kopf geschossen.

    +++ 17.28 Uhr: Vier Verletzte bei Blitzeinschlag an der Akropolis +++

    Bei einem Blitzeinschlag an der Akropolis in Athen sind vier Menschen verletzt worden. Das teilte das griechische Kultusministerium am Mittwoch mit. Den Angaben zufolge wurden zwei Touristen und zwei Mitarbeiter der archäologischen Stätte verletzt. Sie seien in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht worden. Die Akropolis bleibe aus Sicherheitsgründen für den Rest des Tages geschlossen. Im Athener Stadtzentrum hatte es am Mittwochnachmittag ein kräftiges Gewitter mit Blitz und Donner gegeben. Die Akropolis liegt inmitten der Stadt auf einem Hügel.

    +++ 17.03 Uhr: Papst Franziskus dankt Klimaaktivistin Greta Thunberg für ihr Engagement +++

    Papst Franziskus hat der Klimaaktivistin Greta Thunberg persönlich für ihr «Engagement für die Verteidigung der Umwelt» gedankt. Das teilte Vatikansprecher Alessandro Gisotti am Mittwoch nach einem kurzen Treffen der beiden während der Generalaudienz des Papstes im Vatikan mit. Der Heilige Vater habe die junge Schwedin in ihrem Einsatz bestärkt, hieß es.17-Greta beim Papst-6027114548001_17.15

    +++ 17.01 Uhr: Oppositionspolitiker Imamoglu zum Bürgermeister von Istanbul erklärt +++

    Mehr als zwei Wochen nach der Bürgermeisterwahl in Istanbul hat die türkische Wahlkommission den Oppositionskandidaten Ekrem Imamoglu zum Sieger erklärt. Die Entscheidung über eine Wiederholung der Abstimmung steht aber noch aus. Der Politiker der größten Oppositionspartei CHP nahm am Mittwoch im Istanbuler Justizpalast zwar seine Ernennungsurkunde für das Bürgermeisteramt entgegen, wie seine Partei mitteilte. Ihm kann demnach das Mandat jedoch wieder aberkannt werden, sollte die Hohe Wahlkommission (YSK) dem Antrag der Regierungspartei AKP von Präsident Recep Tayyip Erdogan stattgeben und eine Neuwahl beschließen.

    +++ 16.22 Uhr: US-Astronautin soll Rekordaufenthalt auf ISS brechen +++

    Mit fast einem Jahr durchgehend im All soll die US-Astronautin Christina Koch einen Rekord auf der Internationalen Raumstation ISS aufstellen. Ihre aktuelle Mission rund 400 Kilometer über der Erde sei gleich um mehrere Wochen bis Februar 2020 verlängert worden, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa in Houston mit. Koch soll nun rund 330 Tage am Stück im All bleiben, um wichtige Forschungsarbeiten weiterzuführen. Damit könnte die 40-Jährige in die Geschichte der Raumfahrt eingehen: Keine Frau vor ihr hätte so eine lange Zeit ohne Unterbrechung im Weltall verbracht.

    Die US-Astronautin Peggy Whitson hält mit 288 Tagen den bisherigen Rekord für den längsten Raumflug bei den Frauen. Den längsten Einzelflug im Weltraum hat der Russe Waleri Poljakow absolviert. Er kehrte nach 438 Tagen auf der Raumstation Mir zur Erde zurück.

    +++ 16.10 Uhr: Perus Ex-Präsident García begeht bei Verhaftung Suizidversuch +++

    Der frühere peruanische Staatschef Alan García hat sich bei seiner Verhaftung wegen Korruptionsvorwürfen selbst eine Schusswunde am Kopf zugefügt. «Der Ex-Präsident hat sich angeschossen», sagte sein Anwalt Erasmo Reyna am Mittwoch der staatlichen Nachrichtenagentur Andina. Der Gesundheitszustand Garcías sei «kritisch», erklärte die Gesundheitsministerin Zulema Tomás auf einer Pressekonferenz im Krankenhaus Casimiro Ulloa, in das der Ex-Präsident eingeliefert wurde.Alan garcia Peru

    García werde an einer Kopfverletzung operiert, teilte der Direktor des Krankenhauses mit. Nach seiner Einlieferung habe er drei Herzinfarkte erlitten, die Ärzte hätte ihn reanimieren können.

    Die Justiz hatte eine zehntägige Untersuchungshaft des ehemaligen Präsidenten (1985-1990 und 2006-2011) angeordnet, im Rahmen der Ermittlungen im Korruptionsskandal um den brasilianischen Baukonzern Odebrecht. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen García wegen mutmaßlicher illegaler Finanzierung seiner Wahlkampagne von 2006 mit Spenden von Odebrecht. García bestreitet, Odebrecht-Geld angenommen zu haben.Hinweis Suizid-Gedanken

    +++ 16.09 Uhr: USA lassen Klagen gegen ausländische Unternehmen in Kuba zu +++

    Die USA lassen Klagen vor ihren Gerichten gegen ausländische Unternehmen zu, die in Kuba tätig sind. Außenminister Mike Pompeo kündigte an, das entsprechende Gesetz solle ab dem 2. Mai angewendet werden. Die Regierung von Präsident Donald Trump setzt sich damit über Warnungen der EU hinweg.

    Das US-Gesetz von 1996 war in den vergangenen Jahrzehnten von allen Trump-Vorgängern ausgesetzt worden, um westliche Partner nicht zu verprellen. Nun erklärte Pompeo, «jede Person oder Firma, die in Kuba Geschäfte machen», solle seine Ankündigung beachten.12-Pompeo: Russland und Kuba verantwortlich für Krise in Venezuela-6012889174001

    Die vom US-Außenminister angekündigte Anwendung des dritten Kapitel des sogenannten Helms-Burton-Gesetzes bedeutet, das künftig Prozesse über in Kuba nach der Revolution von 1959 enteigneten Besitz vor US-Gerichten erlaubt sind.

    +++ 16.02 Uhr: Anklage gegen 47-Jährige wegen mutmaßlicher IS-Mitgliedschaft +++

    Die Bundesanwaltschaft hat eine 47-Jährige wegen Mitgliedschaft in der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) angeklagt. Die Deutsche werde verdächtigt, einen IS-Kämpfer geheiratet und als dessen Frau in Syrien sowie im Irak gelebt zu haben, teilte die Behörde am Mittwoch in Karlsruhe mit. Der Tatzeitraum erstreckt sich auf 2015 und 2016. Für einen Prozess wäre das Oberlandesgericht Düsseldorf zuständig.30-Möglicher Anschlag: Behörden in NRW ermitteln gegen mutmaßliche IS-Splittergruppe-6020720804001

    +++ 15.38 Uhr: Auch Sachsen führt jüdische Religion als Schulfach ein +++

    Schüler in Sachsen können künftig das Schulfach jüdische Religion belegen. Zum kommenden Schuljahr führen erste Schulen das Fach ein, das gleichwertig neben Ethik sowie evangelischer und katholischer Religion steht, wie das Kultusministerium am Mittwoch mitteilte. Der Unterricht sei grundsätzlich offen für alle. Bisher gibt es das Fach nach Angaben der Kultusministerkonferenz bereits an öffentlichen Schulen in Bayern, Berlin, Hessen und Nordrhein-Westfalen. 2015/16 nahmen deutschlandweit und über alle Schulformen hinweg 341 Schüler daran teil.

    +++ 15.07 Uhr: Mindestens 35 Tote durch Unwetter in Indien +++

    Heftige Unwetter haben im Westen Indiens mindestens 35 Menschen getötet und verheerende Schäden angerichtet. In den Bundesstaaten Rajasthan, Gujarat und Madhya Pradesh brachten Gewitter und starker Wind am Dienstag Wände, Bäume und Strommasten zum Einsturz, wie die Behörden am Mittwoch mitteilten. Im Nachbarland Pakistan starben durch die Unwetter in dieser Woche bereits mindestens 25 Menschen.

    +++ 15.07 Uhr: Forscher: Spätere Rente trifft Schwächste am härtesten +++

    Der zusehends spätere Renteneintritt könnte laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) viele Arbeitnehmer in finanzielle Probleme stürzen. Insbesondere Menschen mit geringer Bildung, Niedriglohnjobs oder gesundheitlichen Problemen drohten Risiken, erklärten die Berliner Forscher in einer am Mittwoch vorgelegten Analyse. Manche, die es nicht schafften, bis zur künftigen Grenze von 67 Jahren für den Renteneintritt ohne Abschläge zu arbeiten, müssten sich auf hohe Einkommenseinbußen einstellen. Zuerst berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland (Mittwoch) darüber.

    «Gerade für Menschen, die ohnehin auf dem Arbeitsmarkt schlecht dastehen, wird es schwierig sein, sich an die neuen Altersgrenzen anzupassen», sagte DIW-Rentenexperte Johannes Geyer. «Die spätere Rente trifft also die Schwächsten am härtesten». Hintergrund ist laut der Studie, dass die Arbeitslosigkeit unter Menschen mit geringer oder mittlerer Bildung höher ist. Sie könnten wenig ins Rentensystem einzahlen und hätten damit im Alter ein höheres Armutsrisiko.10-Seltenes Fabergé Faberge Versteigerung Diadem soll versteigert werden-6024844825001_14.35

    +++ 15.04 Uhr: Botsuana präsentiert äußerst seltenen blauen Diamanten +++

    Einer der seltensten Diamanten der Welt kommt aus Botsuana: Die staatliche Okavango Diamond Company präsentierte am Mittwoch einen 20,46-karätigen blauen Diamanten, der in der Mine von Orapa im Osten des Landes entdeckt worden war. Der ovale «Blaue Okavango» ist demnach der größte jemals in dem südafrikanischen Land gefundene blaue Diamant.

    Ein derartiger Fund sei «einmalig», sagte Marcus ter Haar von der Okavango Diamond Company. Er sei so selten wie die Entdeckung eines Sterns in der Milchstraße.

    Der Diamant der seltenen Kategorie «Fancy Blue» soll bis Ende des Jahres zum Verkauf angeboten werden. 2016 hatte der berühmte Diamant «Oppenheimer Blue» bei einer Versteigerung in Genf alle Rekorde gebrochen. Der außergewöhnliche 14,62-Karäter der Kategorie «Fancy Vivid Blue» erzielte damals 57,54 Millionen Dollar.

    +++ 14.59 Uhr: Kabinett könnte sich später als geplant mit Grundsteuer befassen +++

    Der Zeitplan von Finanzminister Olaf Scholz (SPD) zur Reform der Grundsteuer wackelt — das Kabinett könnte sich später damit befassen als ursprünglich geplant. Die «Wirtschaftswoche» berichtete am Mittwoch, der Gesetzentwurf werde aller Voraussicht nach nicht wie geplant am 30. April vom Kabinett verabschiedet. Scholz plane zudem eine Veranstaltung mit Verfassungsrechtlern. Er reagiere damit auf Bedenken, dass sein Reformentwurf gegen das Grundgesetz verstoße. Eine Sprecherin von Scholz wollte am Mittwoch keine Stellungnahme zum Zeitplan abgeben. Sie sagte aber, es liege dem Ministerium daran, eine verfassungskonforme Reform auf den Weg zu bringen.Ameise klaut Diamant_9.20

    +++ 14.33 Uhr: Mutter nach Tod von Kleinkind in Nordrhein-Westfalen unter Tatverdacht +++

    Nach dem Hinweis einer unter Tatverdacht stehenden Mutter ist die Polizei im nordrhein-westfälischen Grevenbroich auf ein totes Kleinkind gestoßen. Die 27-Jährige habe am Dienstag Rettungskräfte alarmiert, weil ihr knapp zwei Jahre alter Sohn leblos im Bett gelegen habe, teilten die Polizei und die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach am Mittwoch mit. Ein Notarzt stellte demnach vor Ort den Tod des Kinds fest.

    Erste Erkenntnisse vom Auffindeort und die Ergebnisse einer Obduktion erhärteten laut den Ermittlern den Verdacht, dass das Kind getötet worden sein könnte. Gegen die Mutter bestehe der dringende Tatverdacht des Totschlags durch Unterlassen in Tateinheit mit Misshandlung von Schutzbefohlenen.

    Die 27-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Sie sollte auf Antrag der Staatsanwaltschaft noch am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt werden. Eine Mordkommission wurde ermittelt.

    +++ 14.30 Uhr: 28-Jähriger stürzt bei Klettertour in Baden-Württemberg und stirbt +++

    Bei einer Klettertour in Baden-Württemberg ist ein 28-Jähriger mehrere Meter in die Tiefe gestürzt und gestorben. Wie die Polizei in Ulm am Mittwoch mitteilte, wollte der Mann zusammen mit einer 32-jährigen Bekannten den Breitfels bei Blaubeuren erklimmen. Dabei sicherte er sich demnach nicht ausreichend ab und stürzte ab.

    Die Bekannte habe den Mann nach eigenen Angaben noch gewarnt, erklärte die Polizei. Er habe aber nicht auf sie gehört. Der Frau sei nach bisherigen Erkenntnissen kein Vorwurf zu machen.

    +++14:29 Uhr Haftstrafen wegen Brandanschlägen auf türkische Geschäfte +++

    Nach Anschlägen auf türkische Geschäfte und ein Auto im niedersächsischen Garbsen müssen vier junge Männer unter anderem wegen versuchter schwerer Brandstiftung ins Gefängnis. Nach Überzeugung des Oberlandesgerichts (OLG) Celle vom Mittwoch hatte der Jugendleiter der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK in Hannover die Angeklagten angestiftet. Hintergrund war die türkische Militäroffensive im nordsyrischen Afrin Anfang 2018. 

    Zwei 23-Jährige, die zusätzlich noch das Auto eines Türken angezündet hatten, erhielten eine Gesamtfreiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren. Die beiden anderen 21 und 24 Jahre alten Angeklagten wurden zu zwei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Bestätigt sah das Gericht die Vorwürfe der Brandstiftung, des Verstoßes gegen das Waffengesetz sowie der Unterstützung einer ausländischen Terrorvereinigung. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die drei Syrer und der Iraker, die mehrheitlich seit dem Frühjahr 2018 in Untersuchungshaft sitzen, können Revision einlegen.Lena Meyer-Landrut bei Late Night Berlin mit Klaas 17.39

    +++ 14.27 Uhr: Lena Meyer-Landrut findet Fridays for Future «Hammer» +++

    Sängerin Lena Meyer-Landrut (27) findet die Klima-Proteste von Schülern unter dem Label «Fridays for Future» super. «Ich finde das toll!», sagte Meyer-Landrut am Mittwoch dem Radiosender Antenne Bayern. «Ich finde die Kids, die da am Start sind, sind mega, und das braucht es auch.» Schließlich seien die Demonstrierenden die nächste Generation, die bestimme, was passieren werde und was nicht. «Ich sehe, wie engagiert Kids sind und das ist echt toll und schön zu sehen.» Es sei auch dem oftmals kritisch zu bewertendem Internet zu verdanken, dass die Schüler Zugang zu Informationen und einem breiten Spektrum an Wissen und Möglichkeiten bekämen, «dass sie sich viel früher schon so extrem engagieren können, und das ist doch Hammer».

    +++ 13.35 Uhr: Iranische Boxerin kehrt nach Wettkampf nicht in ihre Heimat zurück +++

    Eine iranische Boxerin ist aus Furcht vor einer Verhaftung nach einem Wettkampf nicht in ihr Land zurückgekehrt. Die 24-jährige Sadaf Chadem und ihr Boxtrainer entschieden nach dem Turnier in Frankreich, nicht in den Iran zurückzukehren, wie ihre Pressesprecherin am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP sagte. Chadem wird demnach in ihrer Heimat ein Verstoß gegen die Kopftuchpflicht vorgeworfen, nachdem sie den Wettkampf ohne Kopftuch bestritten hatte.

    Sadaf Chadem

    +++ 13.01 Uhr: Indische Fluglinie Jet Airways stellt Betrieb ein +++

    Die indische Fluggesellschaft Jet Airways hat in Mumbai die Einstellung ihres Betriebs bekanntgegeben. Zuvor waren demnach Gespräche mit Gläubigern des hochverschuldeten Unternehmens über dessen mögliche Rettung gescheitert. Abgesagt würden mit sofortiger Wirkung alle nationalen sowie auch alle internationalen Flüge, hieß es in einer Erklärung.

    Jet Airways war bis vor kurzem die zweitgrößte indische Fluggesellschaft. Das Unternehmen verfügte zeitweise über mehr als 120 Flugzeuge. Bei den nun gescheiterten Gesprächen ging es um eine Übergangsfinanzierung für die mit mehr als einer Milliarde US-Dollar verschuldete Fluggesellschaft. Bereits in den vergangenen Wochen waren zahlreiche Flüge ausgefallen.

    Betroffen von dem Zusammenbruch des Unternehmens sind mehr als 20.000 Mitarbeiter. In den kommenden Wochen soll nun versucht werden, Jet Airways zu verkaufen. Gelinge dies, solle der Flugbetrieb «so bald wie möglich» wieder aufgenommen werden, hieß es in der Mitteilung der Fluggesellschaft. Als ein möglicher Käufer gilt Etihad Airways. Diese Gesellschaft verfügt bereits über 24 Prozent der Anteile an Jet Airways.

    Jet Airways war im Jahr 1992 als erste private Fluggesellschaft Indiens gegründet worden. Sie flog bislang mehr als 50 Ziele in Indien und im Ausland an — allerdings keine in Deutschland.

    +++ 13 Uhr: Forscher sehen Elektroauto als Klimasünder +++

    Elektroautos entlasten die deutsche Klimabilanz nach einer Studie des Kölner Physikprofessors Christoph Buchal nur auf dem Papier — in Wirklichkeit erhöhten sie den CO2-Ausstoß sogar. Sobald der CO2-Ausstoß bei der Herstellung der Batterien und der deutsche Strommix in der Rechnung berücksichtigt werde, belaste ein E-Auto das Klima um 11 bis 28 Prozent mehr als ein Dieselauto, heißt es in der am Mittwoch vom Ifo-Institut in München veröffentlichten Studie.Tesla 3 im Test_10.20Uhr

    Lithium, Kobalt und Mangan für die Batterien würden mit hohem Energieeinsatz gewonnen und verarbeitet. Eine Batterie für einen Tesla Model 3 belaste das Klima mit 11 bis 15 Tonnen CO2. Bei einer Haltbarkeit des Akkus von zehn Jahren und einer Fahrleistung von 15.000 Kilometern im Jahr bedeute allein das schon 73 bis 98 Gramm CO2 je Kilometer, rechneten die die Studienautoren Buchal, Hans-Dieter Karl und Hans-Werner Sinn vor. Dazu kommen noch die CO2-Emissionen des Stroms. In Wirklichkeit stoße der Tesla zwischen 156 und 181 Gramm CO2 pro Kilometer aus und damit deutlich mehr als ein vergleichbarer Diesel-Mercedes.

    Dass die europäische Politik Elektroautos als Null-Emission-Autos einstufe, sei eine Täuschung, kritisierten die Forscher. Der ab 2030 vorgeschriebene CO2-Grenzwert von 59 Gramm pro Kilometer entspreche einem Verbrauch von 2,2 Liter Diesel oder 2,6 Liter Benzin je 100 Kilometer und sei «ingenieurtechnisch unrealistisch». Deshalb müssten die Autobauer bald den Großteil ihrer Autos als E-Autos an die Kunden bringen. Für das Klima besser wären mit Methan betriebene Ottomotoren, ihr CO2-Ausstoß sei um ein Drittel niedriger als der eines Diesels.Wachtelei Supermarkt 2 19.24

    +++ 12.32 Uhr: Klöckner: Ende des Kükentötens frühestens im kommenden Jahr +++

    Bundesagrarministerin Julia Klöckner setzt auf baldige Fortschritte für ein Ende des Massentötens männlicher Küken. Eine dafür entwickelte Methode zur Geschlechtsbestimmung im Ei solle «im kommenden Jahr» allen Brütereien in Deutschland zur Verfügung stehen, sagte die CDU-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. «Damit wird das Verfahren serienreif — und das Tierschutzgesetz greift.» Es besagt, dass kein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund getötet werden darf.

    Derzeit werden bei der Zucht von Legehennen in Deutschland jährlich mehr als 40 Millionen männliche Küken getötet, da sie keine Eier legen und nicht so viel Fleisch ansetzen wie Masthähnchen. Klöckner betonte, dies sei ethisch nicht vertretbar und müsse so schnell wie möglich beendet werden». In ersten deutschen Supermärkten sind seit Herbst Eier aus der neuen Geschlechtsbestimmungsmethode zu kaufen.

    +++ 12.28 Uhr: 22-Jährige in Baden-Württemberg von Zug erfasst und getötet +++

    Eine 22-Jährige ist in der Nacht zum Mittwoch in Baden-Württemberg von einem Güterzug erfasst und getötet worden. Die junge Frau habe sich im Bahnhof von Ditzingen auf dem Gleis befunden, teilte die Polizei in Ludwigsburg mit. Trotz sofortiger Notbremsung konnte der Zug nicht rechtzeitig stoppen, um eine Kollision zu verhindern.

    Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden ergaben sich bei den polizeilichen Ermittlungen nicht. Vermutlich habe die junge Frau die Gleise betreten, um den Weg zum Bahnsteig zu verkürzen, hieße es. Wegen des Unglücksfalls waren der Bahnhof und die Bahnstrecke zwischen Ditzingen und Leonberg mehrere Stunden lang gesperrt. 

    +++ 12.24 Uhr: Zunächst kein Urteil im Prozess um Dschungelcamp-Reise +++

    Im Prozess um die berufliche Zukunft der Mutter von Dschungelcamp-Teilnehmerin Nathalie Volk (22) ist am Mittwoch kein Urteil verkündet worden. Die Entscheidung solle den Prozessbeteiligten schriftlich zugestellt werden, kündigte das Verwaltungsgericht Lüneburg an. Damit wird das Ergebnis erst publik, wenn es bei der Lehrerin und der Landesschulbehörde eingegangen ist.

    Die Beamtin hatte ihre Tochter im Januar 2016 zum RTL-Dreh nach Australien begleitet. Im Strafverfahren wurde sie bereits rechtskräftig verurteilt, weil sie sich nach Überzeugung der Richter für die Reise eine Krankschreibung erschlichen hatte. Der 49-Jährigen droht die endgültige Entfernung aus dem Beamtenverhältnis, wie von der niedersächsischen Landesschulbehörde angestrebt.

    +++ 12.22 Uhr: Tatverdächtiger wegen Gift-Attacke auf Familie festgenommen +++

    Wegen des Verdachts auf versuchten Mord mit Gift ist ein Mann in Hessen von der Polizei festgenommen worden. Der vor seinem Wohnhaus in Rüdesheim ergriffene 48-Jährige wird verdächtigt, Lebensmittel einer Familie vergiftet zu haben. Dies berichteten Polizei und Staatsanwaltschaft. Zum Motiv konnte Oberstaatsanwalt Andreas Winckelmann auf Nachfrage keine Angaben machen. Ebenso blieb unklar, in welcher Beziehung die Familie und der mutmaßliche Täter stehen. 

    +++ 11.47 Uhr: SEK-Einsatz in Düsseldorf beendet — Frau verschanzte sich in Wohnung +++

    Ein Spezialeinsatzkommando ist am Morgen gegen eine Frau vorgegangen, die sich in ihrer Düsseldorfer Wohnung verschanzt hatte. Gegen 11.25 Uhr wurde die Frau aus dem Haus geführt, wie ein Polizeisprecher sagte. Sie soll vorher unter anderem einen Gerichtsvollzieher angegriffen haben. Laut Feuerwehr versorgte der Rettungsdienst drei Leichtverletzte, die in Krankenhäuser gebracht worden seien. Medienberichte, wonach die Frau die Opfer mit Säure attackiert haben soll, konnte der Polizeisprecher zunächst nicht bestätigen. Vor Ort waren SEK-Kräfte zu sehen, die Säureschutzanzüge trugen. Es wurden laut Polizei auch Schüsse gehört, die von einer Gaspistole stammen könnten.

    +++ 11.20 Uhr: Berichte: Staatsanwaltschaft fordert in Uni-Skandal Haft für Huffman +++

    Im Hochschul-Bestechungsskandal in den USA will die Staatsanwaltschaft Medienberichten zufolge eine Haftstrafe für Schauspielerin Felicity Huffman (56, «Desperate Housewives») fordern. Nach dem Willen der Ermittler soll Huffman für einen Zeitraum von vier bis zehn Monaten hinter Gitter gehen, berichteten US-Medien unter Berufung auf Gerichtsdokumente und informierte Kreise. Voraussichtlich werde die Staatsanwaltschaft eine Haftstrafe am unteren Ende der Spanne empfehlen sowie zwölf weitere Monate auf Bewährung und eine Geldstrafe von 20.000 Dollar (rund 17.700 Euro), hieß es.

    Schauspielerin Huffman bekennt sich in Eliteuni-Bestechungsaffäre schuldig 8.45

    +++ 11.13 Uhr: SEK-Einsatz in Düsseldorf — Frau verschanzt sich in Wohnung +++

    Ein Spezialeinsatzkommando ist seit dem Morgen in Düsseldorf im Einsatz, weil sich eine Frau in ihrer Wohnung verschanzt hat. Sie soll zuvor einen Gerichtsvollzieher angegriffen haben. Es wurden laut Polizei auch Schüsse gehört, die von einer Gaspistole stammen könnten. Medienberichte, wonach sie den Mann mit Säure attackiert hat, konnte ein Polizeisprecher zunächst nicht bestätigen. Die Frau sei noch in der Wohnung und man habe eine «statische Lage», sagte der Sprecher. Man stehe mit der Frau in Kontakt.

    +++ 11.05 Uhr: Regierung senkt Wachstumsprognose für 2019 auf nur noch 0,5 Prozent +++

    Die Bundesregierung hat ihre Wachstumsprognose für dieses Jahr auf nur noch 0,5 Prozent gesenkt. Im kommenden Jahr werde das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 1,5 Prozent zulegen, sagte Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) in Berlin. Er sprach von einer «Schwächephase», die aber überwunden werde.Abschiebegesetz Seehofer

    +++ 10.41 Uhr: Kabinett beschließt strengere Abschiebe-Regeln +++

    Damit künftig nicht mehr so viele Abschiebungen scheitern, hat das Bundeskabinett einen Entwurf für ein «Geordnete-Rückkehr-Gesetz» beschlossen. Das Vorhaben aus dem Haus von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) soll es Ausländern, die Deutschland verlassen müssen, in Zukunft schwieriger machen, ihre eigene Abschiebung zu verhindern. Unter anderem sollen die Möglichkeiten ausgeweitet werden, Ausreisepflichtige vor einer geplanten Abschiebung in Haft zu nehmen.

    +++ 10.29 Uhr: Fachstelle registriert mehr antisemitische Vorfälle in Berlin +++

    Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus in Berlin beklagt eine starke Zunahme judenfeindlicher Vorfälle in der Bundeshauptstadt. 2018 zählte die nichtstaatliche Institution 1083 entsprechende Zwischenfälle. Das waren 14 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Zahl tätlicher Angriffe habe sich von 18 auf 46 mehr als verdoppelt, teilte die Stelle am Mittwoch weiter mit.

    Auch die Zahl der Bedrohungen sei erheblich gestiegen: von 26 auf 46. Den Angaben zufolge waren 368 Menschen betroffen. Darunter waren mit 187 mehr als die Hälfte jüdische Bürger. In Berlin erheben verschiedene Institutionen nach unterschiedlichen Kriterien Statistiken zum Antisemitismus.

    +++ 10.27 Uhr: Bei Indonesien-Wahl zeichnet sich Sieg für Präsident Widodo ab +++

    Bei der Präsidentschaftswahl in Indonesien zeichnet sich ein klarer Sieg von Amtsinhaber Joko Widodo ab. Laut Nachwahlbefragungen vom Mittwoch kann Widodo mit rund 55 Prozent der Stimmen rechnen. Sein Herausforderer Prabowo Subianto kommt demnach auf 44 Prozent.17-Macron will Notre-Dame in fünf Jahren wiederaufbauen-6026979905001

    +++ 10.19 Uhr: Feuer macht «Glöckner von Notre-Dame» zum Bestseller +++

    Nach der Brandkatastrophe von Notre-Dame hat Victor Hugos Klassiker «Der Glöckner von Notre-Dame» die Spitze der Verkaufscharts beim Online-Versandhändler Amazon in Frankreich erklommen. In der Kategorie «Bücher» war der 1831 erschienene Roman am Mittwochmorgen in verschiedenen Ausgaben auf Platz eins, drei, fünf, sieben und acht der am meisten verkauften Produkte. Hugo verewigte die Kathedrale mit seinem Roman in der Literatur. Die später verfilmte Geschichte mit dem französischen Originaltitel «Notre Dame de Paris» handelt vom buckligen Glöckner Quasimodo und seiner Liebe zu der schönen Esmeralda im Paris des 15. Jahrhunderts. In der weltberühmten Kathedrale war am Montagabend ein Feuer ausgebrochen, sie wurde dabei schwer beschädigt.

    +++ 9.38 Uhr: 50 Tote und große Schäden nach Unwettern in Pakistan +++

    Bei Überschwemmungen und Stürmen in mehreren Provinzen Pakistans sind in den vergangenen 48 Stunden etwa 50 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 150 seien verletzt worden, sagte die Sprecherin der Nationalen Katastrophenbehörde, Reema Zuberi, am Mittwoch. Am stärksten sei die nordwestliche Provinz Khyber-Pakhtunkhwa an der Grenze zu Afghanistan und die Provinz Baluchistan im Südwesten betroffen. Dort stünden mehrere Städte unter Wasser.

    +++ 9.21 Uhr: Linda Teuteberg soll neue FDP-Generalsekretärin werden +++

    Die FDP-Bundestagsabgeordnete Linda Teuteberg soll neue Generalsekretärin der Liberalen werden. FDP-Chef Christian Lindner schlug die 37-jährige Juristin aus Brandenburg in einer Telefonschaltkonferenz dem Präsidium zur Wahl auf dem Bundesparteitag Ende kommender Woche vor. Sie würde die bisherige Generalsekretärin Nicola Beer ablösen, die als Spitzenkandidatin ihrer Partei in die Europawahl am 26. Mai geht.

    +++ 9.20 Uhr: SEK-Einsatz: Mutmaßliches IS-Mitglied in Hamburg festgenommen +++

    Die Bundesanwaltschaft hat ein mutmaßliches Mitglied der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Hamburg festnehmen lassen. Der Zugriff erfolgte am Mittwoch durch Beamte des Landeskriminalamtes, wie die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mitteilte. Zuvor hatte die «Hamburger Morgenpost» darüber berichtet. Gegen den 28 Jahre alten Deutschen lag seit dem 11. April ein Haftbefehl wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Organisation vor.

    +++ 7.55 Uhr: Fünf Menschen bei Messerattacke in Südkorea getötet +++

    Bei einer Messerattacke sind in der südkoreanischen Stadt Jinju fünf Menschen erstochen und 13 weitere Personen verletzt worden. Die Polizei nahm einen Mann als Tatverdächtigen fest, der zuerst seine Wohnung in Brand gesetzt hatte und dann mit einem Messer auf andere Bewohner eines Hochhauses losging, wie südkoreanische TV-Sender aus der im Süden gelegenen Stadt berichteten. Jüngstes Todesopfer ist demnach ein zwölfjähriges Mädchen. Drei Personen befänden sich in einem kritischen Zustand. Das Feuer konnte nach etwa 20 Minuten gelöscht werden.  

    +++ 5.42 Uhr: Chinas Wirtschaft wächst mit 6,4 Prozent unerwartet schnell +++

    Chinas Wirtschaft wächst schneller als erwartet. Die zweitgrößte Volkswirtschaft legte im ersten Quartal um 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu, wie das Statistikamt in Peking mitteilte. Das Wachstum zeigt sich damit im Vergleich zum letzten Quartal des vergangenen Jahres überraschend stabil. Experten hatten in den ersten drei Monaten dieses Jahres wegen der negativen Auswirkungen des Handelskrieges mit den USA und anderer Unsicherheiten ein langsameres Wachstum erwartet.

    +++ 4.09 Uhr: Alarm an US-Schulen 20 Jahre nach Columbine-Massaker +++

    20 Jahre nach dem Schulmassaker von Columbine haben die Behörden wegen Drohungen einer bewaffneten Frau Alarm geschlagen. Die Schulbehörde im US-Bundesstaat Colorado ordnete verschärfte Sicherheitsmaßnahmen für mehr als 20 Schulen im Großraum Denver an, darunter die Columbine High School. Die Polizei identifizierte eine 18-Jährige als Verdächtige und warnte: «Sie ist bewaffnet und wird als äußerst gefährlich eingestuft.»

    Demnach reiste die 18-Jährige nach Colorado und sprach Drohungen aus, die den Großraum Denver betreffen. Die Behörden sprachen von einer «glaubwürdigen Bedrohung».

    Die Zeitung «Denver Post» schrieb, die junge Frau sei «besessen» vom Schulmassaker von Columbine. Zwei Schüler hatten am 20. April 1999 an der Columbine High School in Littleton, einem Vorort von Denver, zwölf Mitschüler und einen Lehrer erschossen. Danach begingen sie Suizid.

     +++ 4.05 Uhr: Scheuer will niedrigere Steuer auf Bahn-Fernverkehrstickets +++

    Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer will durch eine Steuersenkung Fahrkarten im Fernverkehr der Bahn billiger machen. Die Bahn werde die wichtige Schwelle von 150 Millionen Fahrgästen erreichen, sagte der CSU-Politiker der «Bild»-Zeitung. «Um auf diesem Weg weiterzugehen und die Bahn noch attraktiver zu machen, brauchen wir auch im Fernverkehr der Bahn die Absenkung der Mehrwertsteuer auf Tickets von 19 auf sieben Prozent.»

    Dadurch könnten Bahnfahrer im Fernverkehr um bis zu 400 Millionen Euro pro Jahr entlastet werden, sagte Scheuer. «Wem es mit dem Klimaschutz und dem Umstieg von Auto oder Flugzeug auf die Bahn ernst ist, der muss bei der Steuer ansetzen.»

    +++ 3.23 Uhr: Rotes Kreuz verteilt erste Hilfsgüter in Venezuela +++

    Nach wochenlangem Ringen um humanitäre Unterstützung für Venezuela hat das Rote Kreuz erste Hilfsgüter in dem südamerikanischen Krisenland verteilt. Mitarbeiter der Hilfsorganisation brachten am Mittwoch Trinkwasser und Tabletten zur Wasserreinigung in verschiedene Viertel der Hauptstadt Caracas. Zuvor war ein Flugzeug mit Medikamenten und Stromgeneratoren an Bord auf dem Flughafen von Caracas gelandet, wie das Rote Kreuz über Twitter mitteilte. Die aus Panama eingeflogene Ladung ist Teil einer Aufstockung der humanitären Hilfe für Venezuela um fast das Dreifache — auf knapp 25 Millionen Dollar (etwa 22 Millionen Euro). Dies hatte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) vor wenigen Tagen beschlossen.

    +++ 2.31 Uhr: Apple und Qualcomm legen Patentstreit bei +++

    Apple und der Chipkonzern Qualcomm haben ihren Patentstreit nach mehr als zwei Jahren beigelegt. Alle gegenseitigen Klagen werden fallengelassen, wie die Unternehmen mitteilten. Apple werde eine Zahlung an Qualcomm leisten, hieß es. Der Betrag wurde nicht genannt. Zudem werde eine Patentvereinbarung für zunächst sechs Jahre abgeschlossen. Die Konditionen wurden nicht mitgeteilt.

    Die Einigung kam überraschend, mitten in einem gerade eröffneten großen Prozess in Kalifornien, dem eine entscheidende Rolle in dem Streit zugeschrieben wurde.

    Apple warf Qualcomm vor, zu hohe Lizenzgebühren für seine Patente zu verlangen und unfairen Wettbewerb zu betreiben. Qualcomm konterte mit dem Vorwurf, in Apple-Geräten werde von dem Konzern erfundene Technik ohne Patentlizenz genutzt.

    +++ 2.17 Uhr: United Airlines verdoppelt Gewinn trotz 737-Max-Zwangspause +++

    Die US-Fluggesellschaft United Airlines hat im ersten Quartal trotz Problemen durch Startverbote für Boeings Unglücksflieger der Baureihe 737 Max überraschend gut verdient. Verglichen mit dem Vorjahreswert wurde der Gewinn auf 292 Millionen Dollar (259 Mio Euro) verdoppelt, wie das Unternehmen nach US-Börsenschluss in Chicago (US-Bundesstaat Illinois) mitteilte.

    +++ 1 Uhr: Schiff kentert auf See im Kongo — 150 Passagiere vermisst +++

    In der Demokratischen Republik Kongo hat sich nach Angaben der Staatsführung ein schweres Schiffsunglück mit möglicherweise vielen Toten ereignet. Das Schiff kenterte auf dem Kivu-See im Osten des Landes, nach bisherigen Erkenntnissen gelten rund 150 Menschen als vermisst, wie Präsident Félix-Antoine Tshisekedi über Twitter mitteilte. Die Verkehrsministerin der Region Süd-Kivu bestätigte, dass von den rund 200 Passagieren des Schiffes bislang nur etwa 40 gerettet werden konnten und es mindestens drei Tote gebe.

    +++ 0.35 Uhr: Michelle Obama spricht Parisern bei Hauptstadtbesuch Mut zu +++

    Nach dem Brand in der Kathedrale Notre-Dame hat die frühere First Lady Michelle Obama den Parisern bei einem Besuch in der französischen Hauptstadt Mut zugesprochen. «Notre Dame wird wieder aufgebaut», sagte Obama bei der Vorstellung ihrer Memoiren «Becoming: Meine Geschichte» in Paris. «Sie haben viel furchtbarere Bewährungsproben durchstehen müssen als viele von uns. Seien Sie stark und haben Sie Vertrauen.»

    Die Frau des früheren US-Präsidenten Barack Obama sagte vor zahlreichen Zuhörern, sie habe nicht glauben können, dass die weltberühmte Kathedrale wirklich in Flammen steht. «Ich habe es erst begriffen, als ich die Bilder gesehen habe.»

    Paris und Notre-Dame hätten für sie immer eine besondere Bedeutung gehabt. «Paris war meine erste internationale Erfahrung, als ich ein kleines Mädchen war.» Sie sei damals zur Kathedrale gegangen und habe in dem Viertel eine Crêpe mit Käse gegessen.Mit den Augen eines Weißen Hais durch den Ozean 17.40

     
  • Adam 18:42 on 17.04.2019 Постоянная ссылка |
    Метки: Betriebserlaubnis, , , Eigenbau, Moped, Niedersachsen, Polizei, Polizeistreife, , Straßenverkehr, Zweirad   

    Ungewöhnliches Zweirad: 14-Jähriger fährt mit Moped Marke Eigenbau – dann kommt die Polizei 

    Beamte der Polizeidirektion Fintel in Niedersachsen stoppten während einer Streifenfahrt einen Jugendlichen, der auf einem höchst ungewöhnlichen Zweirad unterwegs war. Neben Zulassung und Versicherung fehlte dem Bike eigentlich so ziemlich jedes mopedtypische Bauteil.

    Der Rahmen des Fahrzeugs bestand aus Metallstreben, der Sitz war aus Holz, die Räder einer Schublade entliehen und der Motor, quasi das Herzstück der Konstruktion, entnahm der 14-Jährige einem Gartenvertikutierer, der zum Lüften von Rasenflächen verwendet wird.

    Moped ohne Versicherungsschutz

    Ob der Jugendliche tatsächlich all das selbst zusammenbaute, blieb unklar. Aufgrund des fehlenden Versicherungsschutzes in Verbindung mit allen weiteren Mängeln wurde dem jungen Mann logischerweise die Weiterfahrt untersagt und «dessen Eltern persönlich in Kenntnis gesetzt», wie die zuständige Polizei Rotenburg informiert.

    Quelle: Polizeiinspektion Rotenburg, Presseportal

    SmarterLife Mobilitaet

     
  • Adam 16:58 on 17.04.2019 Постоянная ссылка |
    Метки: Alan García, , , , , Diamanten, , Festnahme, , Lima, , , , Polizei, ,   

    News des Tages: Perus Ex-Präsident schießt sich bei Festnahme in den Kopf 

    Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

    • Perus Ex-Präsident schießt sich in den Kopf (15.35 Uhr)
    • 28-Jähriger stirbt bei Klettertour (14.30 Uhr)
    • Lena Meyer-Landrut lobt «Fridays for Future» (14.27 Uhr)
    • Haft wegen wegen Attacken auf türkische Geschäfte (14.29 Uhr)
    • Regierung senkt Wachstumsprognose (11.05 Uhr)
    • Glöckner von Notre-Dame ist jetzt Bestseller (10.19 Uhr) 
    • Mutmaßliches IS-Mitglied festgenommen (9.54 Uhr)
    • Tödliche Messerattacke in Südkorea (7.55 Uhr)
    • Michelle Obama spricht Parisern Mut zu (0.35 Uhr) 

    Die Nachrichten des Tages im sternTicker:

    +++ 15.35 Uhr: Ehemaliger peruanischer Präsident García schießt sich bei Festnahme in den Kopf +++

    Kurz vor seiner Festnahme in Lima hat der peruanische Ex-Präsident Alan García versucht, sich das Leben zu nehmen. Der 69-Jährige habe sich am Mittwochmorgen in seinem Haus in den Kopf geschossen und werde derzeit in einer Klinik notoperiert, teilte sein Anwalt Erasmo Reyna mit.

    Peru hatte wegen Korruptionsermittlungen ein Ausreiseverbot gegen den sozialdemokratischen Ex-Präsidenten verhängt. García war daraufhin im November in die Botschafterresidenz Uruguays in Lima geflüchtet, die er im Dezember aber wieder verließ. Gegen García wird wegen des Verdachts der Annahme von Bestechungsgeldern ermittelt.

    +++ 15.07 Uhr: Mindestens 35 Tote durch Unwetter in Indien +++

    Heftige Unwetter haben im Westen Indiens mindestens 35 Menschen getötet und verheerende Schäden angerichtet. In den Bundesstaaten Rajasthan, Gujarat und Madhya Pradesh brachten Gewitter und starker Wind am Dienstag Wände, Bäume und Strommasten zum Einsturz, wie die Behörden am Mittwoch mitteilten. Im Nachbarland Pakistan starben durch die Unwetter in dieser Woche bereits mindestens 25 Menschen.

    +++ 15.07 Uhr: Forscher: Spätere Rente trifft Schwächste am härtesten +++

    Der zusehends spätere Renteneintritt könnte laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) viele Arbeitnehmer in finanzielle Probleme stürzen. Insbesondere Menschen mit geringer Bildung, Niedriglohnjobs oder gesundheitlichen Problemen drohten Risiken, erklärten die Berliner Forscher in einer am Mittwoch vorgelegten Analyse. Manche, die es nicht schafften, bis zur künftigen Grenze von 67 Jahren für den Renteneintritt ohne Abschläge zu arbeiten, müssten sich auf hohe Einkommenseinbußen einstellen. Zuerst berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland (Mittwoch) darüber.

    «Gerade für Menschen, die ohnehin auf dem Arbeitsmarkt schlecht dastehen, wird es schwierig sein, sich an die neuen Altersgrenzen anzupassen», sagte DIW-Rentenexperte Johannes Geyer. «Die spätere Rente trifft also die Schwächsten am härtesten». Hintergrund ist laut der Studie, dass die Arbeitslosigkeit unter Menschen mit geringer oder mittlerer Bildung höher ist. Sie könnten wenig ins Rentensystem einzahlen und hätten damit im Alter ein höheres Armutsrisiko.10-Seltenes Fabergé Faberge Versteigerung Diadem soll versteigert werden-6024844825001_14.35

    +++ 15.04 Uhr: Botsuana präsentiert äußerst seltenen blauen Diamanten +++

    Einer der seltensten Diamanten der Welt kommt aus Botsuana: Die staatliche Okavango Diamond Company präsentierte am Mittwoch einen 20,46-karätigen blauen Diamanten, der in der Mine von Orapa im Osten des Landes entdeckt worden war. Der ovale «Blaue Okavango» ist demnach der größte jemals in dem südafrikanischen Land gefundene blaue Diamant.

    Ein derartiger Fund sei «einmalig», sagte Marcus ter Haar von der Okavango Diamond Company. Er sei so selten wie die Entdeckung eines Sterns in der Milchstraße.

    Der Diamant der seltenen Kategorie «Fancy Blue» soll bis Ende des Jahres zum Verkauf angeboten werden. 2016 hatte der berühmte Diamant «Oppenheimer Blue» bei einer Versteigerung in Genf alle Rekorde gebrochen. Der außergewöhnliche 14,62-Karäter der Kategorie «Fancy Vivid Blue» erzielte damals 57,54 Millionen Dollar.

    +++ 14.59 Uhr: Kabinett könnte sich später als geplant mit Grundsteuer befassen +++

    Der Zeitplan von Finanzminister Olaf Scholz (SPD) zur Reform der Grundsteuer wackelt — das Kabinett könnte sich später damit befassen als ursprünglich geplant. Die «Wirtschaftswoche» berichtete am Mittwoch, der Gesetzentwurf werde aller Voraussicht nach nicht wie geplant am 30. April vom Kabinett verabschiedet. Scholz plane zudem eine Veranstaltung mit Verfassungsrechtlern. Er reagiere damit auf Bedenken, dass sein Reformentwurf gegen das Grundgesetz verstoße. Eine Sprecherin von Scholz wollte am Mittwoch keine Stellungnahme zum Zeitplan abgeben. Sie sagte aber, es liege dem Ministerium daran, eine verfassungskonforme Reform auf den Weg zu bringen.Ameise klaut Diamant_9.20

    +++ 14.33 Uhr: Mutter nach Tod von Kleinkind in Nordrhein-Westfalen unter Tatverdacht +++

    Nach dem Hinweis einer unter Tatverdacht stehenden Mutter ist die Polizei im nordrhein-westfälischen Grevenbroich auf ein totes Kleinkind gestoßen. Die 27-Jährige habe am Dienstag Rettungskräfte alarmiert, weil ihr knapp zwei Jahre alter Sohn leblos im Bett gelegen habe, teilten die Polizei und die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach am Mittwoch mit. Ein Notarzt stellte demnach vor Ort den Tod des Kinds fest.

    Erste Erkenntnisse vom Auffindeort und die Ergebnisse einer Obduktion erhärteten laut den Ermittlern den Verdacht, dass das Kind getötet worden sein könnte. Gegen die Mutter bestehe der dringende Tatverdacht des Totschlags durch Unterlassen in Tateinheit mit Misshandlung von Schutzbefohlenen.

    Die 27-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Sie sollte auf Antrag der Staatsanwaltschaft noch am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt werden. Eine Mordkommission wurde ermittelt.

    +++ 14.30 Uhr: 28-Jähriger stürzt bei Klettertour in Baden-Württemberg und stirbt +++

    Bei einer Klettertour in Baden-Württemberg ist ein 28-Jähriger mehrere Meter in die Tiefe gestürzt und gestorben. Wie die Polizei in Ulm am Mittwoch mitteilte, wollte der Mann zusammen mit einer 32-jährigen Bekannten den Breitfels bei Blaubeuren erklimmen. Dabei sicherte er sich demnach nicht ausreichend ab und stürzte ab.

    Die Bekannte habe den Mann nach eigenen Angaben noch gewarnt, erklärte die Polizei. Er habe aber nicht auf sie gehört. Der Frau sei nach bisherigen Erkenntnissen kein Vorwurf zu machen.

    +++14:29 Uhr Haftstrafen wegen Brandanschlägen auf türkische Geschäfte +++

    Nach Anschlägen auf türkische Geschäfte und ein Auto im niedersächsischen Garbsen müssen vier junge Männer unter anderem wegen versuchter schwerer Brandstiftung ins Gefängnis. Nach Überzeugung des Oberlandesgerichts (OLG) Celle vom Mittwoch hatte der Jugendleiter der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK in Hannover die Angeklagten angestiftet. Hintergrund war die türkische Militäroffensive im nordsyrischen Afrin Anfang 2018. 

    Zwei 23-Jährige, die zusätzlich noch das Auto eines Türken angezündet hatten, erhielten eine Gesamtfreiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren. Die beiden anderen 21 und 24 Jahre alten Angeklagten wurden zu zwei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Bestätigt sah das Gericht die Vorwürfe der Brandstiftung, des Verstoßes gegen das Waffengesetz sowie der Unterstützung einer ausländischen Terrorvereinigung. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die drei Syrer und der Iraker, die mehrheitlich seit dem Frühjahr 2018 in Untersuchungshaft sitzen, können Revision einlegen.Lena Meyer-Landrut bei Late Night Berlin mit Klaas 17.39

    +++ 14.27 Uhr: Lena Meyer-Landrut findet Fridays for Future «Hammer» +++

    Sängerin Lena Meyer-Landrut (27) findet die Klima-Proteste von Schülern unter dem Label «Fridays for Future» super. «Ich finde das toll!», sagte Meyer-Landrut am Mittwoch dem Radiosender Antenne Bayern. «Ich finde die Kids, die da am Start sind, sind mega, und das braucht es auch.» Schließlich seien die Demonstrierenden die nächste Generation, die bestimme, was passieren werde und was nicht. «Ich sehe, wie engagiert Kids sind und das ist echt toll und schön zu sehen.» Es sei auch dem oftmals kritisch zu bewertendem Internet zu verdanken, dass die Schüler Zugang zu Informationen und einem breiten Spektrum an Wissen und Möglichkeiten bekämen, «dass sie sich viel früher schon so extrem engagieren können, und das ist doch Hammer».

    +++ 13.35 Uhr: Iranische Boxerin kehrt nach Wettkampf nicht in ihre Heimat zurück +++

    Eine iranische Boxerin ist aus Furcht vor einer Verhaftung nach einem Wettkampf nicht in ihr Land zurückgekehrt. Die 24-jährige Sadaf Chadem und ihr Boxtrainer entschieden nach dem Turnier in Frankreich, nicht in den Iran zurückzukehren, wie ihre Pressesprecherin am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP sagte. Chadem wird demnach in ihrer Heimat ein Verstoß gegen die Kopftuchpflicht vorgeworfen, nachdem sie den Wettkampf ohne Kopftuch bestritten hatte.

    Sadaf Chadem

    +++ 13 Uhr: Forscher sehen Elektroauto als Klimasünder +++

    Elektroautos entlasten die deutsche Klimabilanz nach einer Studie des Kölner Physikprofessors Christoph Buchal nur auf dem Papier — in Wirklichkeit erhöhten sie den CO2-Ausstoß sogar. Sobald der CO2-Ausstoß bei der Herstellung der Batterien und der deutsche Strommix in der Rechnung berücksichtigt werde, belaste ein E-Auto das Klima um 11 bis 28 Prozent mehr als ein Dieselauto, heißt es in der am Mittwoch vom Ifo-Institut in München veröffentlichten Studie.Tesla 3 im Test_10.20Uhr

    Lithium, Kobalt und Mangan für die Batterien würden mit hohem Energieeinsatz gewonnen und verarbeitet. Eine Batterie für einen Tesla Model 3 belaste das Klima mit 11 bis 15 Tonnen CO2. Bei einer Haltbarkeit des Akkus von zehn Jahren und einer Fahrleistung von 15.000 Kilometern im Jahr bedeute allein das schon 73 bis 98 Gramm CO2 je Kilometer, rechneten die die Studienautoren Buchal, Hans-Dieter Karl und Hans-Werner Sinn vor. Dazu kommen noch die CO2-Emissionen des Stroms. In Wirklichkeit stoße der Tesla zwischen 156 und 181 Gramm CO2 pro Kilometer aus und damit deutlich mehr als ein vergleichbarer Diesel-Mercedes.

    Dass die europäische Politik Elektroautos als Null-Emission-Autos einstufe, sei eine Täuschung, kritisierten die Forscher. Der ab 2030 vorgeschriebene CO2-Grenzwert von 59 Gramm pro Kilometer entspreche einem Verbrauch von 2,2 Liter Diesel oder 2,6 Liter Benzin je 100 Kilometer und sei «ingenieurtechnisch unrealistisch». Deshalb müssten die Autobauer bald den Großteil ihrer Autos als E-Autos an die Kunden bringen. Für das Klima besser wären mit Methan betriebene Ottomotoren, ihr CO2-Ausstoß sei um ein Drittel niedriger als der eines Diesels.Wachtelei Supermarkt 2 19.24

    +++ 12.32 Uhr: Klöckner: Ende des Kükentötens frühestens im kommenden Jahr +++

    Bundesagrarministerin Julia Klöckner setzt auf baldige Fortschritte für ein Ende des Massentötens männlicher Küken. Eine dafür entwickelte Methode zur Geschlechtsbestimmung im Ei solle «im kommenden Jahr» allen Brütereien in Deutschland zur Verfügung stehen, sagte die CDU-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. «Damit wird das Verfahren serienreif — und das Tierschutzgesetz greift.» Es besagt, dass kein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund getötet werden darf.

    Derzeit werden bei der Zucht von Legehennen in Deutschland jährlich mehr als 40 Millionen männliche Küken getötet, da sie keine Eier legen und nicht so viel Fleisch ansetzen wie Masthähnchen. Klöckner betonte, dies sei ethisch nicht vertretbar und müsse so schnell wie möglich beendet werden». In ersten deutschen Supermärkten sind seit Herbst Eier aus der neuen Geschlechtsbestimmungsmethode zu kaufen.

    +++ 12.28 Uhr:  22-Jährige in Baden-Württemberg von Zug erfasst und getötet +++

    Eine 22-Jährige ist in der Nacht zum Mittwoch in Baden-Württemberg von einem Güterzug erfasst und getötet worden. Die junge Frau habe sich im Bahnhof von Ditzingen auf dem Gleis befunden, teilte die Polizei in Ludwigsburg mit. Trotz sofortiger Notbremsung konnte der Zug nicht rechtzeitig stoppen, um eine Kollision zu verhindern.

    Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden ergaben sich bei den polizeilichen Ermittlungen nicht. Vermutlich habe die junge Frau die Gleise betreten, um den Weg zum Bahnsteig zu verkürzen, hieße es. Wegen des Unglücksfalls waren der Bahnhof und die Bahnstrecke zwischen Ditzingen und Leonberg mehrere Stunden lang gesperrt. 

    +++ 12.24 Uhr: Zunächst kein Urteil im Prozess um Dschungelcamp-Reise +++

    Im Prozess um die berufliche Zukunft der Mutter von Dschungelcamp-Teilnehmerin Nathalie Volk (22) ist am Mittwoch kein Urteil verkündet worden. Die Entscheidung solle den Prozessbeteiligten schriftlich zugestellt werden, kündigte das Verwaltungsgericht Lüneburg an. Damit wird das Ergebnis erst publik, wenn es bei der Lehrerin und der Landesschulbehörde eingegangen ist.

    Die Beamtin hatte ihre Tochter im Januar 2016 zum RTL-Dreh nach Australien begleitet. Im Strafverfahren wurde sie bereits rechtskräftig verurteilt, weil sie sich nach Überzeugung der Richter für die Reise eine Krankschreibung erschlichen hatte. Der 49-Jährigen droht die endgültige Entfernung aus dem Beamtenverhältnis, wie von der niedersächsischen Landesschulbehörde angestrebt.

    +++ 12.22 Uhr: Tatverdächtiger wegen Gift-Attacke auf Familie festgenommen +++

    Wegen des Verdachts auf versuchten Mord mit Gift ist ein Mann in Hessen von der Polizei festgenommen worden. Der vor seinem Wohnhaus in Rüdesheim ergriffene 48-Jährige wird verdächtigt, Lebensmittel einer Familie vergiftet zu haben. Dies berichteten Polizei und Staatsanwaltschaft. Zum Motiv konnte Oberstaatsanwalt Andreas Winckelmann auf Nachfrage keine Angaben machen. Ebenso blieb unklar, in welcher Beziehung die Familie und der mutmaßliche Täter stehen. 

    +++ 11.47 Uhr: SEK-Einsatz in Düsseldorf beendet — Frau verschanzte sich in Wohnung +++

    Ein Spezialeinsatzkommando ist am Morgen gegen eine Frau vorgegangen, die sich in ihrer Düsseldorfer Wohnung verschanzt hatte. Gegen 11.25 Uhr wurde die Frau aus dem Haus geführt, wie ein Polizeisprecher sagte. Sie soll vorher unter anderem einen Gerichtsvollzieher angegriffen haben. Laut Feuerwehr versorgte der Rettungsdienst drei Leichtverletzte, die in Krankenhäuser gebracht worden seien. Medienberichte, wonach die Frau die Opfer mit Säure attackiert haben soll, konnte der Polizeisprecher zunächst nicht bestätigen. Vor Ort waren SEK-Kräfte zu sehen, die Säureschutzanzüge trugen. Es wurden laut Polizei auch Schüsse gehört, die von einer Gaspistole stammen könnten.

    +++ 11.20 Uhr: Berichte: Staatsanwaltschaft fordert in Uni-Skandal Haft für Huffman +++

    Im Hochschul-Bestechungsskandal in den USA will die Staatsanwaltschaft Medienberichten zufolge eine Haftstrafe für Schauspielerin Felicity Huffman (56, «Desperate Housewives») fordern. Nach dem Willen der Ermittler soll Huffman für einen Zeitraum von vier bis zehn Monaten hinter Gitter gehen, berichteten US-Medien unter Berufung auf Gerichtsdokumente und informierte Kreise. Voraussichtlich werde die Staatsanwaltschaft eine Haftstrafe am unteren Ende der Spanne empfehlen sowie zwölf weitere Monate auf Bewährung und eine Geldstrafe von 20.000 Dollar (rund 17.700 Euro), hieß es.

    Schauspielerin Huffman bekennt sich in Eliteuni-Bestechungsaffäre schuldig 8.45

    +++ 11.13 Uhr: SEK-Einsatz in Düsseldorf — Frau verschanzt sich in Wohnung +++

    Ein Spezialeinsatzkommando ist seit dem Morgen in Düsseldorf im Einsatz, weil sich eine Frau in ihrer Wohnung verschanzt hat. Sie soll zuvor einen Gerichtsvollzieher angegriffen haben. Es wurden laut Polizei auch Schüsse gehört, die von einer Gaspistole stammen könnten. Medienberichte, wonach sie den Mann mit Säure attackiert hat, konnte ein Polizeisprecher zunächst nicht bestätigen. Die Frau sei noch in der Wohnung und man habe eine «statische Lage», sagte der Sprecher. Man stehe mit der Frau in Kontakt.

    +++ 11.05 Uhr: Regierung senkt Wachstumsprognose für 2019 auf nur noch 0,5 Prozent +++

    Die Bundesregierung hat ihre Wachstumsprognose für dieses Jahr auf nur noch 0,5 Prozent gesenkt. Im kommenden Jahr werde das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 1,5 Prozent zulegen, sagte Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) in Berlin. Er sprach von einer «Schwächephase», die aber überwunden werde.Abschiebegesetz Seehofer

    +++ 10.41 Uhr: Kabinett beschließt strengere Abschiebe-Regeln +++

    Damit künftig nicht mehr so viele Abschiebungen scheitern, hat das Bundeskabinett einen Entwurf für ein «Geordnete-Rückkehr-Gesetz» beschlossen. Das Vorhaben aus dem Haus von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) soll es Ausländern, die Deutschland verlassen müssen, in Zukunft schwieriger machen, ihre eigene Abschiebung zu verhindern. Unter anderem sollen die Möglichkeiten ausgeweitet werden, Ausreisepflichtige vor einer geplanten Abschiebung in Haft zu nehmen.

    +++ 10.29 Uhr: Fachstelle registriert mehr antisemitische Vorfälle in Berlin +++

    Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus in Berlin beklagt eine starke Zunahme judenfeindlicher Vorfälle in der Bundeshauptstadt. 2018 zählte die nichtstaatliche Institution 1083 entsprechende Zwischenfälle. Das waren 14 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Zahl tätlicher Angriffe habe sich von 18 auf 46 mehr als verdoppelt, teilte die Stelle am Mittwoch weiter mit.

    Auch die Zahl der Bedrohungen sei erheblich gestiegen: von 26 auf 46. Den Angaben zufolge waren 368 Menschen betroffen. Darunter waren mit 187 mehr als die Hälfte jüdische Bürger. In Berlin erheben verschiedene Institutionen nach unterschiedlichen Kriterien Statistiken zum Antisemitismus.

    +++ 10.27 Uhr: Bei Indonesien-Wahl zeichnet sich Sieg für Präsident Widodo ab +++

    Bei der Präsidentschaftswahl in Indonesien zeichnet sich ein klarer Sieg von Amtsinhaber Joko Widodo ab. Laut Nachwahlbefragungen vom Mittwoch kann Widodo mit rund 55 Prozent der Stimmen rechnen. Sein Herausforderer Prabowo Subianto kommt demnach auf 44 Prozent.17-Macron will Notre-Dame in fünf Jahren wiederaufbauen-6026979905001

    +++ 10.19 Uhr: Feuer macht «Glöckner von Notre-Dame» zum Bestseller +++

    Nach der Brandkatastrophe von Notre-Dame hat Victor Hugos Klassiker «Der Glöckner von Notre-Dame» die Spitze der Verkaufscharts beim Online-Versandhändler Amazon in Frankreich erklommen. In der Kategorie «Bücher» war der 1831 erschienene Roman am Mittwochmorgen in verschiedenen Ausgaben auf Platz eins, drei, fünf, sieben und acht der am meisten verkauften Produkte. Hugo verewigte die Kathedrale mit seinem Roman in der Literatur. Die später verfilmte Geschichte mit dem französischen Originaltitel «Notre Dame de Paris» handelt vom buckligen Glöckner Quasimodo und seiner Liebe zu der schönen Esmeralda im Paris des 15. Jahrhunderts. In der weltberühmten Kathedrale war am Montagabend ein Feuer ausgebrochen, sie wurde dabei schwer beschädigt.

    +++ 9.38 Uhr: 50 Tote und große Schäden nach Unwettern in Pakistan +++

    Bei Überschwemmungen und Stürmen in mehreren Provinzen Pakistans sind in den vergangenen 48 Stunden etwa 50 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 150 seien verletzt worden, sagte die Sprecherin der Nationalen Katastrophenbehörde, Reema Zuberi, am Mittwoch. Am stärksten sei die nordwestliche Provinz Khyber-Pakhtunkhwa an der Grenze zu Afghanistan und die Provinz Baluchistan im Südwesten betroffen. Dort stünden mehrere Städte unter Wasser.

    +++ 9.21 Uhr: Linda Teuteberg soll neue FDP-Generalsekretärin werden +++

    Die FDP-Bundestagsabgeordnete Linda Teuteberg soll neue Generalsekretärin der Liberalen werden. FDP-Chef Christian Lindner schlug die 37-jährige Juristin aus Brandenburg in einer Telefonschaltkonferenz dem Präsidium zur Wahl auf dem Bundesparteitag Ende kommender Woche vor. Sie würde die bisherige Generalsekretärin Nicola Beer ablösen, die als Spitzenkandidatin ihrer Partei in die Europawahl am 26. Mai geht.

    +++ 9.20 Uhr: SEK-Einsatz: Mutmaßliches IS-Mitglied in Hamburg festgenommen +++

    Die Bundesanwaltschaft hat ein mutmaßliches Mitglied der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Hamburg festnehmen lassen. Der Zugriff erfolgte am Mittwoch durch Beamte des Landeskriminalamtes, wie die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mitteilte. Zuvor hatte die «Hamburger Morgenpost» darüber berichtet. Gegen den 28 Jahre alten Deutschen lag seit dem 11. April ein Haftbefehl wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Organisation vor.

    +++ 7.55 Uhr: Fünf Menschen bei Messerattacke in Südkorea getötet +++

    Bei einer Messerattacke sind in der südkoreanischen Stadt Jinju fünf Menschen erstochen und 13 weitere Personen verletzt worden. Die Polizei nahm einen Mann als Tatverdächtigen fest, der zuerst seine Wohnung in Brand gesetzt hatte und dann mit einem Messer auf andere Bewohner eines Hochhauses losging, wie südkoreanische TV-Sender aus der im Süden gelegenen Stadt berichteten. Jüngstes Todesopfer ist demnach ein zwölfjähriges Mädchen. Drei Personen befänden sich in einem kritischen Zustand. Das Feuer konnte nach etwa 20 Minuten gelöscht werden.  

    +++ 5.42 Uhr: Chinas Wirtschaft wächst mit 6,4 Prozent unerwartet schnell +++

    Chinas Wirtschaft wächst schneller als erwartet. Die zweitgrößte Volkswirtschaft legte im ersten Quartal um 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu, wie das Statistikamt in Peking mitteilte. Das Wachstum zeigt sich damit im Vergleich zum letzten Quartal des vergangenen Jahres überraschend stabil. Experten hatten in den ersten drei Monaten dieses Jahres wegen der negativen Auswirkungen des Handelskrieges mit den USA und anderer Unsicherheiten ein langsameres Wachstum erwartet.

    +++ 4.09 Uhr: Alarm an US-Schulen 20 Jahre nach Columbine-Massaker +++

    20 Jahre nach dem Schulmassaker von Columbine haben die Behörden wegen Drohungen einer bewaffneten Frau Alarm geschlagen. Die Schulbehörde im US-Bundesstaat Colorado ordnete verschärfte Sicherheitsmaßnahmen für mehr als 20 Schulen im Großraum Denver an, darunter die Columbine High School. Die Polizei identifizierte eine 18-Jährige als Verdächtige und warnte: «Sie ist bewaffnet und wird als äußerst gefährlich eingestuft.»

    Demnach reiste die 18-Jährige nach Colorado und sprach Drohungen aus, die den Großraum Denver betreffen. Die Behörden sprachen von einer «glaubwürdigen Bedrohung».

    Die Zeitung «Denver Post» schrieb, die junge Frau sei «besessen» vom Schulmassaker von Columbine. Zwei Schüler hatten am 20. April 1999 an der Columbine High School in Littleton, einem Vorort von Denver, zwölf Mitschüler und einen Lehrer erschossen. Danach begingen sie Suizid.

     +++ 4.05 Uhr: Scheuer will niedrigere Steuer auf Bahn-Fernverkehrstickets +++

    Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer will durch eine Steuersenkung Fahrkarten im Fernverkehr der Bahn billiger machen. Die Bahn werde die wichtige Schwelle von 150 Millionen Fahrgästen erreichen, sagte der CSU-Politiker der «Bild»-Zeitung. «Um auf diesem Weg weiterzugehen und die Bahn noch attraktiver zu machen, brauchen wir auch im Fernverkehr der Bahn die Absenkung der Mehrwertsteuer auf Tickets von 19 auf sieben Prozent.»

    Dadurch könnten Bahnfahrer im Fernverkehr um bis zu 400 Millionen Euro pro Jahr entlastet werden, sagte Scheuer. «Wem es mit dem Klimaschutz und dem Umstieg von Auto oder Flugzeug auf die Bahn ernst ist, der muss bei der Steuer ansetzen.»

    +++ 3.23 Uhr: Rotes Kreuz verteilt erste Hilfsgüter in Venezuela +++

    Nach wochenlangem Ringen um humanitäre Unterstützung für Venezuela hat das Rote Kreuz erste Hilfsgüter in dem südamerikanischen Krisenland verteilt. Mitarbeiter der Hilfsorganisation brachten am Mittwoch Trinkwasser und Tabletten zur Wasserreinigung in verschiedene Viertel der Hauptstadt Caracas. Zuvor war ein Flugzeug mit Medikamenten und Stromgeneratoren an Bord auf dem Flughafen von Caracas gelandet, wie das Rote Kreuz über Twitter mitteilte. Die aus Panama eingeflogene Ladung ist Teil einer Aufstockung der humanitären Hilfe für Venezuela um fast das Dreifache — auf knapp 25 Millionen Dollar (etwa 22 Millionen Euro). Dies hatte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) vor wenigen Tagen beschlossen.

    +++ 2.31 Uhr: Apple und Qualcomm legen Patentstreit bei +++

    Apple und der Chipkonzern Qualcomm haben ihren Patentstreit nach mehr als zwei Jahren beigelegt. Alle gegenseitigen Klagen werden fallengelassen, wie die Unternehmen mitteilten. Apple werde eine Zahlung an Qualcomm leisten, hieß es. Der Betrag wurde nicht genannt. Zudem werde eine Patentvereinbarung für zunächst sechs Jahre abgeschlossen. Die Konditionen wurden nicht mitgeteilt.

    Die Einigung kam überraschend, mitten in einem gerade eröffneten großen Prozess in Kalifornien, dem eine entscheidende Rolle in dem Streit zugeschrieben wurde.

    Apple warf Qualcomm vor, zu hohe Lizenzgebühren für seine Patente zu verlangen und unfairen Wettbewerb zu betreiben. Qualcomm konterte mit dem Vorwurf, in Apple-Geräten werde von dem Konzern erfundene Technik ohne Patentlizenz genutzt.

    +++ 2.17 Uhr: United Airlines verdoppelt Gewinn trotz 737-Max-Zwangspause +++

    Die US-Fluggesellschaft United Airlines hat im ersten Quartal trotz Problemen durch Startverbote für Boeings Unglücksflieger der Baureihe 737 Max überraschend gut verdient. Verglichen mit dem Vorjahreswert wurde der Gewinn auf 292 Millionen Dollar (259 Mio Euro) verdoppelt, wie das Unternehmen nach US-Börsenschluss in Chicago (US-Bundesstaat Illinois) mitteilte.

    +++ 1 Uhr: Schiff kentert auf See im Kongo — 150 Passagiere vermisst +++

    In der Demokratischen Republik Kongo hat sich nach Angaben der Staatsführung ein schweres Schiffsunglück mit möglicherweise vielen Toten ereignet. Das Schiff kenterte auf dem Kivu-See im Osten des Landes, nach bisherigen Erkenntnissen gelten rund 150 Menschen als vermisst, wie Präsident Félix-Antoine Tshisekedi über Twitter mitteilte. Die Verkehrsministerin der Region Süd-Kivu bestätigte, dass von den rund 200 Passagieren des Schiffes bislang nur etwa 40 gerettet werden konnten und es mindestens drei Tote gebe.

    +++ 0.35 Uhr: Michelle Obama spricht Parisern bei Hauptstadtbesuch Mut zu +++

    Nach dem Brand in der Kathedrale Notre-Dame hat die frühere First Lady Michelle Obama den Parisern bei einem Besuch in der französischen Hauptstadt Mut zugesprochen. «Notre Dame wird wieder aufgebaut», sagte Obama bei der Vorstellung ihrer Memoiren «Becoming: Meine Geschichte» in Paris. «Sie haben viel furchtbarere Bewährungsproben durchstehen müssen als viele von uns. Seien Sie stark und haben Sie Vertrauen.»

    Die Frau des früheren US-Präsidenten Barack Obama sagte vor zahlreichen Zuhörern, sie habe nicht glauben können, dass die weltberühmte Kathedrale wirklich in Flammen steht. «Ich habe es erst begriffen, als ich die Bilder gesehen habe.»

    Paris und Notre-Dame hätten für sie immer eine besondere Bedeutung gehabt. «Paris war meine erste internationale Erfahrung, als ich ein kleines Mädchen war.» Sie sei damals zur Kathedrale gegangen und habe in dem Viertel eine Crêpe mit Käse gegessen.Mit den Augen eines Weißen Hais durch den Ozean 17.40

     
  • Adam 16:05 on 17.04.2019 Постоянная ссылка |
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    News des Tages: Haftstrafen für Brandanschläge auf türkische Geschäfte 

    Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

    • 28-Jähriger stirbt bei Klettertour (14.30 Uhr)
    • Haft wegen wegen Attacken auf türkische Geschäfte (14.29 Uhr)
    • Regierung senkt Wachstumsprognose (11.05 Uhr)
    • Glöckner von Notre-Dame ist jetzt Bestseller (10.19 Uhr) 
    • Mutmaßliches IS-Mitglied festgenommen (9.54 Uhr)
    • Tödliche Messerattacke in Südkorea (7.55 Uhr)
    • Michelle Obama spricht Parisern Mut zu (0.35 Uhr) 

    Die Nachrichten des Tages im sternTicker:

    +++ 14.30 Uhr: 28-Jähriger stürzt bei Klettertour in Baden-Württemberg und stirbt +++

    Bei einer Klettertour in Baden-Württemberg ist ein 28-Jähriger mehrere Meter in die Tiefe gestürzt und gestorben. Wie die Polizei in Ulm am Mittwoch mitteilte, wollte der Mann zusammen mit einer 32-jährigen Bekannten den Breitfels bei Blaubeuren erklimmen. Dabei sicherte er sich demnach nicht ausreichend ab und stürzte ab.

    Die Bekannte habe den Mann nach eigenen Angaben noch gewarnt, erklärte die Polizei. Er habe aber nicht auf sie gehört. Der Frau sei nach bisherigen Erkenntnissen kein Vorwurf zu machen.

    +++14:29 Uhr Haftstrafen wegen Brandanschlägen auf türkische Geschäfte +++

    Nach einem Anschlag auf türkische Geschäfte im niedersächsischen Garbsen müssen vier junge Männer unter anderem wegen versuchter schwerer Brandstiftung ins Gefängnis. Nach Überzeugung des Oberlandesgerichts (OLG) Celle vom Mittwoch hatte der Jugendleiter der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK in Hannover die Angeklagten angestiftet. Hintergrund war die türkische Militäroffensive im nordsyrischen Afrin Anfang 2018. 

    Zwei 23-Jährige, die zusätzlich noch das Auto eines Türken angezündet hatten, erhielten eine Gesamtfreiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren. Die beiden anderen 21 und 24 Jahre alten Angeklagten wurden zu zwei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Bestätigt sah das Gericht die Vorwürfe der Brandstiftung, des Verstoßes gegen das Waffengesetz sowie der Unterstützung einer ausländischen Terrorvereinigung. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die drei Syrer und der Iraker, die mehrheitlich seit dem Frühjahr 2018 in Untersuchungshaft sitzen, können Revision einlegen.

    +++ 12.24 Uhr: Zunächst kein Urteil im Prozess um Dschungelcamp-Reise +++

    Im Prozess um die berufliche Zukunft der Mutter von Dschungelcamp-Teilnehmerin Nathalie Volk (22) ist am Mittwoch kein Urteil verkündet worden. Die Entscheidung solle den Prozessbeteiligten schriftlich zugestellt werden, kündigte das Verwaltungsgericht Lüneburg an. Damit wird das Ergebnis erst publik, wenn es bei der Lehrerin und der Landesschulbehörde eingegangen ist.

    Die Beamtin hatte ihre Tochter im Januar 2016 zum RTL-Dreh nach Australien begleitet. Im Strafverfahren wurde sie bereits rechtskräftig verurteilt, weil sie sich nach Überzeugung der Richter für die Reise eine Krankschreibung erschlichen hatte. Der 49-Jährigen droht die endgültige Entfernung aus dem Beamtenverhältnis, wie von der niedersächsischen Landesschulbehörde angestrebt.

    +++ 12.22 Uhr: Tatverdächtiger wegen Gift-Attacke auf Familie festgenommen +++

    Wegen des Verdachts auf versuchten Mord mit Gift ist ein Mann in Hessen von der Polizei festgenommen worden. Der vor seinem Wohnhaus in Rüdesheim ergriffene 48-Jährige wird verdächtigt, Lebensmittel einer Familie vergiftet zu haben. Dies berichteten Polizei und Staatsanwaltschaft. Zum Motiv konnte Oberstaatsanwalt Andreas Winckelmann auf Nachfrage keine Angaben machen. Ebenso blieb unklar, in welcher Beziehung die Familie und der mutmaßliche Täter stehen. 

    +++ 11.47 Uhr: SEK-Einsatz in Düsseldorf beendet — Frau verschanzte sich in Wohnung +++

    Ein Spezialeinsatzkommando ist am Morgen gegen eine Frau vorgegangen, die sich in ihrer Düsseldorfer Wohnung verschanzt hatte. Gegen 11.25 Uhr wurde die Frau aus dem Haus geführt, wie ein Polizeisprecher sagte. Sie soll vorher unter anderem einen Gerichtsvollzieher angegriffen haben. Laut Feuerwehr versorgte der Rettungsdienst drei Leichtverletzte, die in Krankenhäuser gebracht worden seien. Medienberichte, wonach die Frau die Opfer mit Säure attackiert haben soll, konnte der Polizeisprecher zunächst nicht bestätigen. Vor Ort waren SEK-Kräfte zu sehen, die Säureschutzanzüge trugen. Es wurden laut Polizei auch Schüsse gehört, die von einer Gaspistole stammen könnten.

    +++ 11.20 Uhr: Berichte: Staatsanwaltschaft fordert in Uni-Skandal Haft für Huffman +++

    Im Hochschul-Bestechungsskandal in den USA will die Staatsanwaltschaft Medienberichten zufolge eine Haftstrafe für Schauspielerin Felicity Huffman (56, «Desperate Housewives») fordern. Nach dem Willen der Ermittler soll Huffman für einen Zeitraum von vier bis zehn Monaten hinter Gitter gehen, berichteten US-Medien unter Berufung auf Gerichtsdokumente und informierte Kreise. Voraussichtlich werde die Staatsanwaltschaft eine Haftstrafe am unteren Ende der Spanne empfehlen sowie zwölf weitere Monate auf Bewährung und eine Geldstrafe von 20.000 Dollar (rund 17.700 Euro), hieß es.

    Schauspielerin Huffman bekennt sich in Eliteuni-Bestechungsaffäre schuldig 8.45

    +++ 11.13 Uhr: SEK-Einsatz in Düsseldorf — Frau verschanzt sich in Wohnung +++

    Ein Spezialeinsatzkommando ist seit dem Morgen in Düsseldorf im Einsatz, weil sich eine Frau in ihrer Wohnung verschanzt hat. Sie soll zuvor einen Gerichtsvollzieher angegriffen haben. Es wurden laut Polizei auch Schüsse gehört, die von einer Gaspistole stammen könnten. Medienberichte, wonach sie den Mann mit Säure attackiert hat, konnte ein Polizeisprecher zunächst nicht bestätigen. Die Frau sei noch in der Wohnung und man habe eine «statische Lage», sagte der Sprecher. Man stehe mit der Frau in Kontakt.

    +++ 11.05 Uhr: Regierung senkt Wachstumsprognose für 2019 auf nur noch 0,5 Prozent +++

    Die Bundesregierung hat ihre Wachstumsprognose für dieses Jahr auf nur noch 0,5 Prozent gesenkt. Im kommenden Jahr werde das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 1,5 Prozent zulegen, sagte Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) in Berlin. Er sprach von einer «Schwächephase», die aber überwunden werde.Abschiebegesetz Seehofer

    +++ 10.41 Uhr: Kabinett beschließt strengere Abschiebe-Regeln +++

    Damit künftig nicht mehr so viele Abschiebungen scheitern, hat das Bundeskabinett einen Entwurf für ein «Geordnete-Rückkehr-Gesetz» beschlossen. Das Vorhaben aus dem Haus von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) soll es Ausländern, die Deutschland verlassen müssen, in Zukunft schwieriger machen, ihre eigene Abschiebung zu verhindern. Unter anderem sollen die Möglichkeiten ausgeweitet werden, Ausreisepflichtige vor einer geplanten Abschiebung in Haft zu nehmen.

    +++ 10.29 Uhr: Fachstelle registriert mehr antisemitische Vorfälle in Berlin +++

    Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus in Berlin beklagt eine starke Zunahme judenfeindlicher Vorfälle in der Bundeshauptstadt. 2018 zählte die nichtstaatliche Institution 1083 entsprechende Zwischenfälle. Das waren 14 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Zahl tätlicher Angriffe habe sich von 18 auf 46 mehr als verdoppelt, teilte die Stelle am Mittwoch weiter mit.

    Auch die Zahl der Bedrohungen sei erheblich gestiegen: von 26 auf 46. Den Angaben zufolge waren 368 Menschen betroffen. Darunter waren mit 187 mehr als die Hälfte jüdische Bürger. In Berlin erheben verschiedene Institutionen nach unterschiedlichen Kriterien Statistiken zum Antisemitismus.

    +++ 10.27 Uhr: Bei Indonesien-Wahl zeichnet sich Sieg für Präsident Widodo ab +++

    Bei der Präsidentschaftswahl in Indonesien zeichnet sich ein klarer Sieg von Amtsinhaber Joko Widodo ab. Laut Nachwahlbefragungen vom Mittwoch kann Widodo mit rund 55 Prozent der Stimmen rechnen. Sein Herausforderer Prabowo Subianto kommt demnach auf 44 Prozent.17-Macron will Notre-Dame in fünf Jahren wiederaufbauen-6026979905001

    +++ 10.19 Uhr: Feuer macht «Glöckner von Notre-Dame» zum Bestseller +++

    Nach der Brandkatastrophe von Notre-Dame hat Victor Hugos Klassiker «Der Glöckner von Notre-Dame» die Spitze der Verkaufscharts beim Online-Versandhändler Amazon in Frankreich erklommen. In der Kategorie «Bücher» war der 1831 erschienene Roman am Mittwochmorgen in verschiedenen Ausgaben auf Platz eins, drei, fünf, sieben und acht der am meisten verkauften Produkte. Hugo verewigte die Kathedrale mit seinem Roman in der Literatur. Die später verfilmte Geschichte mit dem französischen Originaltitel «Notre Dame de Paris» handelt vom buckligen Glöckner Quasimodo und seiner Liebe zu der schönen Esmeralda im Paris des 15. Jahrhunderts. In der weltberühmten Kathedrale war am Montagabend ein Feuer ausgebrochen, sie wurde dabei schwer beschädigt.

    +++ 9.38 Uhr: 50 Tote und große Schäden nach Unwettern in Pakistan +++

    Bei Überschwemmungen und Stürmen in mehreren Provinzen Pakistans sind in den vergangenen 48 Stunden etwa 50 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 150 seien verletzt worden, sagte die Sprecherin der Nationalen Katastrophenbehörde, Reema Zuberi, am Mittwoch. Am stärksten sei die nordwestliche Provinz Khyber-Pakhtunkhwa an der Grenze zu Afghanistan und die Provinz Baluchistan im Südwesten betroffen. Dort stünden mehrere Städte unter Wasser.

    +++ 9.21 Uhr: Linda Teuteberg soll neue FDP-Generalsekretärin werden +++

    Die FDP-Bundestagsabgeordnete Linda Teuteberg soll neue Generalsekretärin der Liberalen werden. FDP-Chef Christian Lindner schlug die 37-jährige Juristin aus Brandenburg in einer Telefonschaltkonferenz dem Präsidium zur Wahl auf dem Bundesparteitag Ende kommender Woche vor. Sie würde die bisherige Generalsekretärin Nicola Beer ablösen, die als Spitzenkandidatin ihrer Partei in die Europawahl am 26. Mai geht.

    +++ 9.20 Uhr: SEK-Einsatz: Mutmaßliches IS-Mitglied in Hamburg festgenommen +++

    Die Bundesanwaltschaft hat ein mutmaßliches Mitglied der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Hamburg festnehmen lassen. Der Zugriff erfolgte am Mittwoch durch Beamte des Landeskriminalamtes, wie die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mitteilte. Zuvor hatte die «Hamburger Morgenpost» darüber berichtet. Gegen den 28 Jahre alten Deutschen lag seit dem 11. April ein Haftbefehl wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Organisation vor.

    +++ 7.55 Uhr: Fünf Menschen bei Messerattacke in Südkorea getötet +++

    Bei einer Messerattacke sind in der südkoreanischen Stadt Jinju fünf Menschen erstochen und 13 weitere Personen verletzt worden. Die Polizei nahm einen Mann als Tatverdächtigen fest, der zuerst seine Wohnung in Brand gesetzt hatte und dann mit einem Messer auf andere Bewohner eines Hochhauses losging, wie südkoreanische TV-Sender aus der im Süden gelegenen Stadt berichteten. Jüngstes Todesopfer ist demnach ein zwölfjähriges Mädchen. Drei Personen befänden sich in einem kritischen Zustand. Das Feuer konnte nach etwa 20 Minuten gelöscht werden.  

    +++ 5.42 Uhr: Chinas Wirtschaft wächst mit 6,4 Prozent unerwartet schnell +++

    Chinas Wirtschaft wächst schneller als erwartet. Die zweitgrößte Volkswirtschaft legte im ersten Quartal um 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu, wie das Statistikamt in Peking mitteilte. Das Wachstum zeigt sich damit im Vergleich zum letzten Quartal des vergangenen Jahres überraschend stabil. Experten hatten in den ersten drei Monaten dieses Jahres wegen der negativen Auswirkungen des Handelskrieges mit den USA und anderer Unsicherheiten ein langsameres Wachstum erwartet.

    +++ 4.09 Uhr: Alarm an US-Schulen 20 Jahre nach Columbine-Massaker +++

    20 Jahre nach dem Schulmassaker von Columbine haben die Behörden wegen Drohungen einer bewaffneten Frau Alarm geschlagen. Die Schulbehörde im US-Bundesstaat Colorado ordnete verschärfte Sicherheitsmaßnahmen für mehr als 20 Schulen im Großraum Denver an, darunter die Columbine High School. Die Polizei identifizierte eine 18-Jährige als Verdächtige und warnte: «Sie ist bewaffnet und wird als äußerst gefährlich eingestuft.»

    Demnach reiste die 18-Jährige nach Colorado und sprach Drohungen aus, die den Großraum Denver betreffen. Die Behörden sprachen von einer «glaubwürdigen Bedrohung».

    Die Zeitung «Denver Post» schrieb, die junge Frau sei «besessen» vom Schulmassaker von Columbine. Zwei Schüler hatten am 20. April 1999 an der Columbine High School in Littleton, einem Vorort von Denver, zwölf Mitschüler und einen Lehrer erschossen. Danach begingen sie Suizid.

     +++ 4.05 Uhr: Scheuer will niedrigere Steuer auf Bahn-Fernverkehrstickets +++

    Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer will durch eine Steuersenkung Fahrkarten im Fernverkehr der Bahn billiger machen. Die Bahn werde die wichtige Schwelle von 150 Millionen Fahrgästen erreichen, sagte der CSU-Politiker der «Bild»-Zeitung. «Um auf diesem Weg weiterzugehen und die Bahn noch attraktiver zu machen, brauchen wir auch im Fernverkehr der Bahn die Absenkung der Mehrwertsteuer auf Tickets von 19 auf sieben Prozent.»

    Dadurch könnten Bahnfahrer im Fernverkehr um bis zu 400 Millionen Euro pro Jahr entlastet werden, sagte Scheuer. «Wem es mit dem Klimaschutz und dem Umstieg von Auto oder Flugzeug auf die Bahn ernst ist, der muss bei der Steuer ansetzen.»

    +++ 3.23 Uhr: Rotes Kreuz verteilt erste Hilfsgüter in Venezuela +++

    Nach wochenlangem Ringen um humanitäre Unterstützung für Venezuela hat das Rote Kreuz erste Hilfsgüter in dem südamerikanischen Krisenland verteilt. Mitarbeiter der Hilfsorganisation brachten am Mittwoch Trinkwasser und Tabletten zur Wasserreinigung in verschiedene Viertel der Hauptstadt Caracas. Zuvor war ein Flugzeug mit Medikamenten und Stromgeneratoren an Bord auf dem Flughafen von Caracas gelandet, wie das Rote Kreuz über Twitter mitteilte. Die aus Panama eingeflogene Ladung ist Teil einer Aufstockung der humanitären Hilfe für Venezuela um fast das Dreifache — auf knapp 25 Millionen Dollar (etwa 22 Millionen Euro). Dies hatte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) vor wenigen Tagen beschlossen.

    +++ 2.31 Uhr: Apple und Qualcomm legen Patentstreit bei +++

    Apple und der Chipkonzern Qualcomm haben ihren Patentstreit nach mehr als zwei Jahren beigelegt. Alle gegenseitigen Klagen werden fallengelassen, wie die Unternehmen mitteilten. Apple werde eine Zahlung an Qualcomm leisten, hieß es. Der Betrag wurde nicht genannt. Zudem werde eine Patentvereinbarung für zunächst sechs Jahre abgeschlossen. Die Konditionen wurden nicht mitgeteilt.

    Die Einigung kam überraschend, mitten in einem gerade eröffneten großen Prozess in Kalifornien, dem eine entscheidende Rolle in dem Streit zugeschrieben wurde.

    Apple warf Qualcomm vor, zu hohe Lizenzgebühren für seine Patente zu verlangen und unfairen Wettbewerb zu betreiben. Qualcomm konterte mit dem Vorwurf, in Apple-Geräten werde von dem Konzern erfundene Technik ohne Patentlizenz genutzt.

    +++ 2.17 Uhr: United Airlines verdoppelt Gewinn trotz 737-Max-Zwangspause +++

    Die US-Fluggesellschaft United Airlines hat im ersten Quartal trotz Problemen durch Startverbote für Boeings Unglücksflieger der Baureihe 737 Max überraschend gut verdient. Verglichen mit dem Vorjahreswert wurde der Gewinn auf 292 Millionen Dollar (259 Mio Euro) verdoppelt, wie das Unternehmen nach US-Börsenschluss in Chicago (US-Bundesstaat Illinois) mitteilte.

    +++ 1 Uhr: Schiff kentert auf See im Kongo — 150 Passagiere vermisst +++

    In der Demokratischen Republik Kongo hat sich nach Angaben der Staatsführung ein schweres Schiffsunglück mit möglicherweise vielen Toten ereignet. Das Schiff kenterte auf dem Kivu-See im Osten des Landes, nach bisherigen Erkenntnissen gelten rund 150 Menschen als vermisst, wie Präsident Félix-Antoine Tshisekedi über Twitter mitteilte. Die Verkehrsministerin der Region Süd-Kivu bestätigte, dass von den rund 200 Passagieren des Schiffes bislang nur etwa 40 gerettet werden konnten und es mindestens drei Tote gebe.

    +++ 0.35 Uhr: Michelle Obama spricht Parisern bei Hauptstadtbesuch Mut zu +++

    Nach dem Brand in der Kathedrale Notre-Dame hat die frühere First Lady Michelle Obama den Parisern bei einem Besuch in der französischen Hauptstadt Mut zugesprochen. «Notre Dame wird wieder aufgebaut», sagte Obama bei der Vorstellung ihrer Memoiren «Becoming: Meine Geschichte» in Paris. «Sie haben viel furchtbarere Bewährungsproben durchstehen müssen als viele von uns. Seien Sie stark und haben Sie Vertrauen.»

    Die Frau des früheren US-Präsidenten Barack Obama sagte vor zahlreichen Zuhörern, sie habe nicht glauben können, dass die weltberühmte Kathedrale wirklich in Flammen steht. «Ich habe es erst begriffen, als ich die Bilder gesehen habe.»

    Paris und Notre-Dame hätten für sie immer eine besondere Bedeutung gehabt. «Paris war meine erste internationale Erfahrung, als ich ein kleines Mädchen war.» Sie sei damals zur Kathedrale gegangen und habe in dem Viertel eine Crêpe mit Käse gegessen.Mit den Augen eines Weißen Hais durch den Ozean 17.40

     
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    Kontroll-Offensive: Karfreitag im Zeichen der Raser und Poser 

    Karfreitag. In der katholischen Kirche wird der Tag zum Gedenken an die Leiden und das Sterben Jesu Christi auch «stiller Freitag» genannt. Die Tunerszene hat ihn schon vor Jahren in «Car-Freitag» umgetauft und nutzt den Feiertag, um illegale Rennen zu fahren. Und zwar zum Ärger vieler anderer Verkehrsteilnehmer wie auch Polizisten und Anwohnern. Ein Urteil aus Berlin könnte die Raser in diesem Jahr abschrecken. Das Landgericht verurteilte vor wenigen Wochen zwei Raser wegen Mordes. Reicht das, um die Szene zum Umdenken zu bewegen?

    Polizei will Kontrolldruck hoch halten

    Mord Raser Kudamm 12.23Das Berliner Urteil habe durchaus das Potenzial, Raser abzuschrecken, glaubt ein Sprecher des rheinland-pfälzischen Innenministeriums. In Nordrhein-Westfalens ist man etwas verhaltener: «Ob das Urteil eine solche Wirkung entfaltet, bleibt abzuwarten. Die Polizei NRW hält ihren Kontrolldruck auf die Raserszenen unverändert hoch», heißt es aus dem Innenministerium in Düsseldorf. Auch aus Sicht der Hamburger Polizei lässt sich noch nicht beurteilen, ob die Verurteilungen wegen Mordes die Raser zur Einsicht bewegen werden.

    Szenekenner: «Hemmschwelle ist gesunken»

    Mechaniker Nico Klassen, der in den 1990er Jahren bis zum Tod eines Freundes selbst mit getunten Autos Straßenrennen gefahren ist, glaubt nicht, dass das Urteil die Szene verändern wird: «Das wird überhaupt keinen Effekt auf die Leute haben, die fest in der Szene verankert sind. Sie fühlen sich unbeobachtet und denken, dass sie nie erwischt werden. Mich hätte damals auch kein Urteil, kein Gesetz abgeschreckt», so Klassen. Im Gegenteil: Die Hemmschwelle sei sogar noch gesunken.

    «In den 90ern sind meine Freunde und ich in verlassenen Industriegebieten gefahren, wir hätten uns niemals in die Stadt getraut», sagte Klassen. «Aber heute scheinen viele keinen Respekt mehr vor der Polizei zu haben.» Klassen organisiert heute legale Autorennen auf abgesicherten Strecken, um junge Tuner von den öffentlichen Straßen zu holen.

    Bayerns Innenministerium will Rasern den Führerschein entziehen. «Das ist eine Maßnahme, mit der man diese Gruppe mit am härtesten treffen kann. Ein Bußgeld kann man dann schon abstottern, aber wenn man jemandem die Fahrerlaubnis entzieht, dann hat man den mit am schwersten getroffen», sagte ein Sprecher.

    Karfreitag beginnt die Raser-Saison

    Derweil geht die Polizei in mehreren Bundesländern zunehmend gegen Fahrer vor, die laut und rücksichtslos mit aufgemotzten Fahrzeugen Aufmerksamkeit erregen wollen. In Hamburg ist seit 2017 die Kontrollgruppe «Autoposer» aktiv. Die 13 Beamten, die stets in Zivil mit einem Messwagen im Einsatz sind überprüften nach eigenen Angaben in anderthalb Jahren rund 4700 Fahrzeuge. Bei mehr als 1300 Wagen war die Betriebserlaubnis erloschen, meist wegen unerlaubter technischer Veränderungen. Mehr als 550 Autos wurden sichergestellt. Erst vor wenigen Tagen wurde ein mit einer Goldfolie überzogener Sportwagen gestoppt.

    In Frankfurt machte die Polizei Anfang März aus einem Modellprojekt eine feste Einheit mit acht Beamten. Bei einer Lärmmessung wurde ein Spitzenwert von 109 Dezibel festgestellt — vergleichbar mit der Lautstärke eines Rockkonzerts.

    Junge Raser häufig in Unfälle verwickelt

    Raserurteil Rückblick 16.55Auch abseits der Großstädte sorgen Poser immer wieder für Ärger. In Oldenburg bei Bremen verfügt die Polizei seit Anfang vergangenen Jahres über eine speziell geschulte Kontrollgruppe, die regelmäßig auf Achse ist. Dabei geht es nicht nur um Beschwerden wegen der rasenden und lauten Autos. Auch die Tatsache, dass die jungen Fahrer mit ihren getunten Wagen oft an Unfällen beteiligt sind, rief die Beamten auf den Plan.

    In Rheinland-Pfalz spielt das Thema Tuning inzwischen auch in der Ausbildung für Polizisten eine größere Rolle. So biete die Hochschule der Polizei am Flughafen Hahn pro Jahr mehrere Fortbildungen an, die mit Großkontrollen endeten. Im Rahmen einer solchen Kontrolle wurde in Kaiserslautern ein Fahrzeug sichergestellt, das eine so «extreme Tieflage» aufwies, dass es selbst für den Abschleppdienst eine echte Herausforderung bedeutete, wie die Polizei mitteilte.

    Auch Berlin will härter durchgreifen

    Berlins Innensenator Andreas Geisel hatte zuletzt ein weiteres hartes Durchgreifen gegen die gefährlichen Raser angekündigt. «Profilierungssüchtige Raser spielen mit dem Leben der anderen und nehmen deren Tod billigend in Kauf. Diesen Irrsinn dürfen wir nicht zulassen», sagte der SPD-Politiker. «Wenn das Auto zur Waffe wird, muss der Staat einschreiten und die Bedrohung von der Straße holen.»

    Dieser Autoposer macht sich lächerlich_12.45Uhr

     
  • Adam 11:29 on 17.04.2019 Постоянная ссылка |
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    News des Tages: Hamburger SEK nimmt mutmaßliches IS-Mitglied fest 

    Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

    • Glöckner von Notre-Dame ist jetzt Bestseller (10.19 Uhr) 
    • Mutmaßliches IS-Mitglied in Hamburg festgenommen (9.54 Uhr)
    • Fünf Menschen bei Messerattacke in Südkorea getötet (7.55 Uhr)
    • Chinas Wirtschaft wächst unerwartet schnell(5.42 Uhr)
    • Michelle Obama spricht Parisern bei Hauptstadtbesuch Mut zu (0.35 Uhr) 

    Die Nachrichten des Tages im sternTicker:

    +++ 10.27 Uhr: Bei Indonesien-Wahl zeichnet sich Sieg für Präsident Widodo ab +++

    Bei der Präsidentschaftswahl in Indonesien zeichnet sich ein klarer Sieg von Amtsinhaber Joko Widodo ab. Laut Nachwahlbefragungen vom Mittwoch kann Widodo mit rund 55 Prozent der Stimmen rechnen. Sein Herausforderer Prabowo Subianto kommt demnach auf 44 Prozent.

    +++ 10.19 Uhr: Feuer macht «Glöckner von Notre-Dame» zum Bestseller +++

    Nach der Brandkatastrophe von Notre-Dame hat Victor Hugos Klassiker «Der Glöckner von Notre-Dame» die Spitze der Verkaufscharts beim Online-Versandhändler Amazon in Frankreich erklommen. In der Kategorie «Bücher» war der 1831 erschienene Roman am Mittwochmorgen in verschiedenen Ausgaben auf Platz eins, drei, fünf, sieben und acht der am meisten verkauften Produkte. Hugo verewigte die Kathedrale mit seinem Roman in der Literatur. Die später verfilmte Geschichte mit dem französischen Originaltitel «Notre Dame de Paris» handelt vom buckligen Glöckner Quasimodo und seiner Liebe zu der schönen Esmeralda im Paris des 15. Jahrhunderts. In der weltberühmten Kathedrale war am Montagabend ein Feuer ausgebrochen, sie wurde dabei schwer beschädigt.

    +++ 9.38 Uhr: 50 Tote und große Schäden nach Unwettern in Pakistan +++

    Bei Überschwemmungen und Stürmen in mehreren Provinzen Pakistans sind in den vergangenen 48 Stunden etwa 50 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 150 seien verletzt worden, sagte die Sprecherin der Nationalen Katastrophenbehörde, Reema Zuberi, am Mittwoch. Am stärksten sei die nordwestliche Provinz Khyber-Pakhtunkhwa an der Grenze zu Afghanistan und die Provinz Baluchistan im Südwesten betroffen. Dort stünden mehrere Städte unter Wasser.

    +++ 09.20 Uhr: SEK-Einsatz: Mutmaßliches IS-Mitglied in Hamburg festgenommen +++

    Die Bundesanwaltschaft hat ein mutmaßliches Mitglied der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Hamburg festnehmen lassen. Der Zugriff erfolgte am Mittwoch durch Beamte des Landeskriminalamtes, wie die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mitteilte. Zuvor hatte die «Hamburger Morgenpost» darüber berichtet. Gegen den 28 Jahre alten Deutschen lag seit dem 11. April ein Haftbefehl wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Organisation vor.

    +++ 07.55 Uhr: Fünf Menschen bei Messerattacke in Südkorea getötet +++

    Bei einer Messerattacke sind in der südkoreanischen Stadt Jinju fünf Menschen erstochen und 13 weitere Personen verletzt worden. Die Polizei nahm einen Mann als Tatverdächtigen fest, der zuerst seine Wohnung in Brand gesetzt hatte und dann mit einem Messer auf andere Bewohner eines Hochhauses losging, wie südkoreanische TV-Sender aus der im Süden gelegenen Stadt berichteten. Jüngstes Todesopfer ist demnach ein zwölfjähriges Mädchen. Drei Personen befänden sich in einem kritischen Zustand. Das Feuer konnte nach etwa 20 Minuten gelöscht werden.  

    +++ 05.42 Uhr: Chinas Wirtschaft wächst mit 6,4 Prozent unerwartet schnell +++

    Chinas Wirtschaft wächst schneller als erwartet. Die zweitgrößte Volkswirtschaft legte im ersten Quartal um 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu, wie das Statistikamt in Peking mitteilte. Das Wachstum zeigt sich damit im Vergleich zum letzten Quartal des vergangenen Jahres überraschend stabil. Experten hatten in den ersten drei Monaten dieses Jahres wegen der negativen Auswirkungen des Handelskrieges mit den USA und anderer Unsicherheiten ein langsameres Wachstum erwartet.

    +++ 04.09 Uhr: Alarm an US-Schulen 20 Jahre nach Columbine-Massaker +++

    20 Jahre nach dem Schulmassaker von Columbine haben die Behörden wegen Drohungen einer bewaffneten Frau Alarm geschlagen. Die Schulbehörde im US-Bundesstaat Colorado ordnete verschärfte Sicherheitsmaßnahmen für mehr als 20 Schulen im Großraum Denver an, darunter die Columbine High School. Die Polizei identifizierte eine 18-Jährige als Verdächtige und warnte: «Sie ist bewaffnet und wird als äußerst gefährlich eingestuft.»

    Demnach reiste die 18-Jährige nach Colorado und sprach Drohungen aus, die den Großraum Denver betreffen. Die Behörden sprachen von einer «glaubwürdigen Bedrohung».

    Die Zeitung «Denver Post» schrieb, die junge Frau sei «besessen» vom Schulmassaker von Columbine. Zwei Schüler hatten am 20. April 1999 an der Columbine High School in Littleton, einem Vorort von Denver, zwölf Mitschüler und einen Lehrer erschossen. Danach begingen sie Suizid.

     +++ 04.05 Uhr: Scheuer will niedrigere Steuer auf Bahn-Fernverkehrstickets +++

    Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer will durch eine Steuersenkung Fahrkarten im Fernverkehr der Bahn billiger machen. Die Bahn werde die wichtige Schwelle von 150 Millionen Fahrgästen erreichen, sagte der CSU-Politiker der «Bild»-Zeitung. «Um auf diesem Weg weiterzugehen und die Bahn noch attraktiver zu machen, brauchen wir auch im Fernverkehr der Bahn die Absenkung der Mehrwertsteuer auf Tickets von 19 auf sieben Prozent.»

    Dadurch könnten Bahnfahrer im Fernverkehr um bis zu 400 Millionen Euro pro Jahr entlastet werden, sagte Scheuer. «Wem es mit dem Klimaschutz und dem Umstieg von Auto oder Flugzeug auf die Bahn ernst ist, der muss bei der Steuer ansetzen.»

    +++ 03.23 Uhr: Rotes Kreuz verteilt erste Hilfsgüter in Venezuela +++

    Nach wochenlangem Ringen um humanitäre Unterstützung für Venezuela hat das Rote Kreuz erste Hilfsgüter in dem südamerikanischen Krisenland verteilt. Mitarbeiter der Hilfsorganisation brachten am Mittwoch Trinkwasser und Tabletten zur Wasserreinigung in verschiedene Viertel der Hauptstadt Caracas. Zuvor war ein Flugzeug mit Medikamenten und Stromgeneratoren an Bord auf dem Flughafen von Caracas gelandet, wie das Rote Kreuz über Twitter mitteilte. Die aus Panama eingeflogene Ladung ist Teil einer Aufstockung der humanitären Hilfe für Venezuela um fast das Dreifache — auf knapp 25 Millionen Dollar (etwa 22 Millionen Euro). Dies hatte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) vor wenigen Tagen beschlossen.

    +++ 02.31 Uhr: Apple und Qualcomm legen Patentstreit bei +++

    Apple und der Chipkonzern Qualcomm haben ihren Patentstreit nach mehr als zwei Jahren beigelegt. Alle gegenseitigen Klagen werden fallengelassen, wie die Unternehmen mitteilten. Apple werde eine Zahlung an Qualcomm leisten, hieß es. Der Betrag wurde nicht genannt. Zudem werde eine Patentvereinbarung für zunächst sechs Jahre abgeschlossen. Die Konditionen wurden nicht mitgeteilt.

    Die Einigung kam überraschend, mitten in einem gerade eröffneten großen Prozess in Kalifornien, dem eine entscheidende Rolle in dem Streit zugeschrieben wurde.

    Apple warf Qualcomm vor, zu hohe Lizenzgebühren für seine Patente zu verlangen und unfairen Wettbewerb zu betreiben. Qualcomm konterte mit dem Vorwurf, in Apple-Geräten werde von dem Konzern erfundene Technik ohne Patentlizenz genutzt.

    +++ 02.17 Uhr: United Airlines verdoppelt Gewinn trotz 737-Max-Zwangspause +++

    Die US-Fluggesellschaft United Airlines hat im ersten Quartal trotz Problemen durch Startverbote für Boeings Unglücksflieger der Baureihe 737 Max überraschend gut verdient. Verglichen mit dem Vorjahreswert wurde der Gewinn auf 292 Millionen Dollar (259 Mio Euro) verdoppelt, wie das Unternehmen nach US-Börsenschluss in Chicago (US-Bundesstaat Illinois) mitteilte.

    +++ 01.00 Uhr: Schiff kentert auf See im Kongo — 150 Passagiere vermisst +++

    In der Demokratischen Republik Kongo hat sich nach Angaben der Staatsführung ein schweres Schiffsunglück mit möglicherweise vielen Toten ereignet. Das Schiff kenterte auf dem Kivu-See im Osten des Landes, nach bisherigen Erkenntnissen gelten rund 150 Menschen als vermisst, wie Präsident Félix-Antoine Tshisekedi über Twitter mitteilte. Die Verkehrsministerin der Region Süd-Kivu bestätigte, dass von den rund 200 Passagieren des Schiffes bislang nur etwa 40 gerettet werden konnten und es mindestens drei Tote gebe.

    +++ 00.35 Uhr: Michelle Obama spricht Parisern bei Hauptstadtbesuch Mut zu +++

    Nach dem Brand in der Kathedrale Notre-Dame hat die frühere First Lady Michelle Obama den Parisern bei einem Besuch in der französischen Hauptstadt Mut zugesprochen. «Notre Dame wird wieder aufgebaut», sagte Obama bei der Vorstellung ihrer Memoiren «Becoming: Meine Geschichte» in Paris. «Sie haben viel furchtbarere Bewährungsproben durchstehen müssen als viele von uns. Seien Sie stark und haben Sie Vertrauen.»

    Die Frau des früheren US-Präsidenten Barack Obama sagte vor zahlreichen Zuhörern, sie habe nicht glauben können, dass die weltberühmte Kathedrale wirklich in Flammen steht. «Ich habe es erst begriffen, als ich die Bilder gesehen habe.»

    Paris und Notre-Dame hätten für sie immer eine besondere Bedeutung gehabt. «Paris war meine erste internationale Erfahrung, als ich ein kleines Mädchen war.» Sie sei damals zur Kathedrale gegangen und habe in dem Viertel eine Crêpe mit Käse gegessen.Mit den Augen eines Weißen Hais durch den Ozean 17.40

     
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