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    «Harry Potter»: Logikfehler von J. K. Rowling? – Fans diskutieren auf Reddit über Thestrale 

    Mehr als zehn Jahre nach dem eigentlich letzten «Harry Potter«-Band gibt es (zum Glück!) immer noch jede Menge Neuigkeiten rund um Hogwarts. Mit unseren «Muggel-News» bleibt ihr immer auf dem Laufenden:

    Warum kann Harry erst im fünften Buch Thestrale sehen?

    18. April 2019: Thestrale sind pferdeähnliche Wesen, die für den Betrachter nur sichtbar werden, wenn derjenige gesehen hat, wie ein Mensch stirbt. Warum also, kann Harry erst im fünften Teil der Reihe die Zugpferde der Hogwartskutschen sehen? Reddit-User diskutieren gerade über genau diese Frage: Harry war dabei, als seine Mutter starb – müsste er Thestrale dann nicht schon immer sehen können? 

    «Ich habe Jahre darüber nachgedacht», schreibt ein User. «Die einzige Erklärung, die ich mir denken kann, ist, dass Harry ein Säugling war und sich nicht erinnern kann. Vielleicht hat er auch nicht hingesehen, bis er das grüne Licht gesehen hat, das Lilly tötete. Wenn ich mich nicht irre, starb James in einem anderen Teil des Hauses. Ich weiß es nicht, aber ich bin sicher, Jo hat eine Erklärung.» Und die hat sie: Dass J. K. Rowling den einen oder anderen Logikfehler im Buch gemacht hat, ist nichts Neues und eigentlich gibt sie auch gerne mal einen zu. Das mit Harry und den Thestralen sei, ihrer eigenen Aussage nach, jedoch keiner und sehr gut von ihr durchdacht. Thestrale sind für Zauberer nur sichtbar, wenn sie den Tod auch wirklich verstanden hätten, sagte sie schon 2004 in einem Interview. Deshalb habe Harry sie auch nicht gesehen, als er gleich nach Cedrics Tod am Ende des vierten Buchs in die Kutschen steigt. Er sei noch in einem Schockzustand gewesen und hätte den Tod seines Schulkollegen noch nicht verarbeitet.

    Trotz mehrerer Äußerungen der Autorin zu diesem Thema wird auf Reddit gerade heftig diskutiert. Genau genommen hat Harry weder den Tod von Cedric noch den von Quirrel in Teil zwei gesehen. In «Harry Potter und die Kammer des Schreckens» wird er ohnmächtig, bevor der Lehrer stirbt. Fair enough, wir können akzeptieren, dass er sie deshalb nicht sehen kann. Aber auch bei Cedrics Tod konnte er nicht zuschauen: Er war geblendet vom Schmerz seiner Narbe und kann dann, erst nachdem er alles sacken gelassen hat und trauert, die Wesen sehen. Okay, laut dieser Logik muss man dabei sein, wenn jemand stirbt, es aber nicht unbedingt sehen können und den Tod anschließend verarbeiten. Liebe J. K. Rowling, das ergibt dann alles trotzdem keinen Sinn, denn auch wenn Harry zu klein war, um es wirklich mitzubekommen, wie seine Eltern vor ihm ermordet wurden, war er doch trotzdem anwesend und hat den Verlust schon vor Buch fünf begriffen und trauert um seine Eltern.

    Vielleicht ist die Antwort auf diese brennende Frage ganz einfach: J. K. Rowling hat sich die Thestrale erst in «Harry Potter und der Orden des Phönix» ausgedacht. Ganz einfach. Ein Reddit-User stellt allerdings eine sehr interessante Frage, die Rowling mal beantworten könnte: Wenn man den Tod mitbekommen haben muss, ihn verstanden haben muss und trauern muss, kann dann Voldemort Thestrale sehen?

    Ist «Phantastische Tierwesen 3» wegen Johnny Depp in Gefahr?

    16. April 2019: Spätestens seit dem zweiten Teil des «Harrry Potter»-Prequels «Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen» ist Johnny Depp als Bösewicht Gellert Grindelwald für viele Fans der heimliche Star der Filmreihe. Doch nun scheint ausgerechnet wegen ihm der kommende dritte Teil in Gefahr zu sein. Seit den neuen Anschuldigungen seiner Ex-Frau Amber Heard, dass Depp sie gewürgt, getreten und gequält habe, soll laut einer anonymen Quelle, die mit dem Boulevard-Portal «Page Six» gesprochen hat, seine Besetzung auf der Kippe stehen. Warner Bros. sei «ausgeflippt» deswegen. 

    J.K. Rowling Offenbarungen_15.10Uhr«Hochrangige weibliche Führungskräfte im Studio sind äußerst besorgt über die Zusammenarbeit mit Depp und die Botschaft, die es an die Öffentlichkeit sendet. Besonders nach dem kürzlichen, schmutzigen Rücktritt von CEO Kevin Tsujihara», wird der Insider zitiert. Der CEO trat im März zurück, nachdem Anschuldigungen gegen ihn, er habe Schauspielerinnen Jobs für sexuelle Gefälligkeiten angeboten, öffentlich wurden. Die Vorwürfe gegen Depp seien ein weiterer Schlag gegen die Studio-Mitarbeiterinnen. «Wenn Warner Bros. weiter mit Depp zusammenarbeitet, würde das viel über die Werte des Unternehmens aussagen», sagt die anonyme Quelle. 

    Im Video: «Narben an Armen und Füßen: Amber HEard bekräftigt Vorwürfe gegen Ex-Mann Johnny Depp»

    Johnny Depp und Amber Heard17h«Harry Potter»-Autorin J.K. Rowling hatte sich nach der Trennung von Johnny Depp und Amber Heard hinter den Schauspieler gestellt. Sie schrieb im Dezember 2017 auf ihrer Website, dass sie sehr zufrieden mit ihm als Besetzung für Grindelwald sei. Ob sie bei ihrer Aussage bleibt und ob Warner die Zusammenarbeit mit Depp doch beendet und einen neuen Bösewicht castet, ist noch unklar. Aber wir werden es sicher bald erfahren. 

    Vorverkauf für «Harry Potter und das verwunschene Kind» gestartet

    25. März 2019: Seit heute Morgen um 10 Uhr hat das Warten endlich ein Ende: Der Vorverkauf für «Harry Potter und das verwunschene Kind» im Hamburger «Mehr!»-Theater ist endlich gestartet. Das Theaterstück wird zwar erst im kommenden Jahr aufgeführt, die Tickets sind aber jetzt schon heiß begehrt. Wer für den offiziellen Newsletter registriert war, durfte sich sogar schon am Donnerstag exklusiv die ersten Karten sichern. 

    Aus eigener Erfahrung wissen wir: Das Reservierungssystem funktioniert sehr einfach, denn man landet in einer digitalen Warteschlange. Via Liveticker kann man verfolgen, wie viele Leute gerade noch vor einem dran sind mit der Bestellung. Die Anzahl schreckt zunächst ziemlich ab, es geht dann aber doch schneller als erwartet. Ist man als Nächster an der Reihe, wird man automatisch weitergeleitet. Es ist also kein ständiges Aktualisieren der Website nötig. 

    Die Tickets können ausschließlich auf der offiziellen Website vorbestellt werden. 

    Erste Bilder von der neuen Gringotts-Attraktion

    21. März 2019: In «Harry Potter und der Stein der Weisen» läuft der junge Harry zusammen mit Hagrid zum ersten Mal über die Winkelgasse. In diesem Moment wurde ihm wahrscheinlich auch erst richtig bewusst, dass er tatsächlich ein Zauberer ist – und es schon die ganze Zeit eine verborgene magische Welt gab. Besonders fasziniert war er von Gringotts, der Zaubererbank. Mit großen Augen ging er durch den prachtvollen Gang voller beschäftigter Kobolde.

    Warner London Harry Potter Gringotts 1

    Dieses Gefühl hättest du auch gerne mal? Kein Problem! Am 6. April 2019 eröffnet in der «The Making of Harry Potter»-Ausstellung der Warner-Studios in London eine neue Attraktion: Gringotts. Besucher können also bald durch die marmorne Halle laufen und unter anderem die Kostüme der Kobolde aus nächster Nähe bestaunen. Warner hat endlich die ersten Bilder veröffentlicht. Schauspieler Warwick Davis, der sowohl den Kobold Griphook als auch Professor Flitwick in den Filmen verkörpert hat, war bei der Enthüllung dabei. 

    Warner London Harry Potter Gringotts 2

    Ein weiteres Highlight der über 1500 Quadratmeter großen neuen Attraktion: das Verlies der Lestranges. Inklusive Schätzen wie dem Gryffindor-Schwert und dem Hufflepuff-Kelch. Ganz viel Bling-Bling ist garantiert. Tickets für die Tour kann man übrigens bereits kaufen. 

    Ralph Fiennes hätte fast die Rolle als Lord Voldemort abgesagt

    18. März 2019: Die «Harry Potter»-Filme sind ohne Ralph Fiennes kaum noch vorstellbar. Obwohl er erst im vierten Teil «Harry Potter und der Feuerkelch» das erste Mal in Erscheinung trat, verkörperte für viele Fans niemand den Bösewicht ohne Nase so perfekt wie er. Und obwohl er schon vorher ein erfolgreicher Schauspieler war, ist es wahrscheinlich trotzdem die Rolle seines Lebens. Für eine ganze Generation wird er für immer «Du-weißt-schon-wer» bleiben. Umso mehr schockt nun dieses Geständnis in der «Jonathan Ross Show»: Er hätte die Rolle damals fast abgesagt. 

    Harry Potter Voldemort Ralph Fiennes«Die Wahrheit ist: Ich hatte von den Filmen und Büchern überhaupt keine Ahnung. Die Produktionsfirma kontaktierte mich. Mike Newell sollte Regie führen und sie wollten mich dabei haben», erzählt Fiennes im Interview. «Das erste Mal, dass Voldemort physisch in Erscheinung treten sollte.» Aus Unwissenheit habe er gedacht, die Rolle sei nichts für ihn. Rückblickend sei das «ziemlich dumm» gewesen, sagt er. Zum Glück habe seine Schwester Martha ihn umstimmen können. «Sie sagte: ‘Was meinst du damit? Du musst es tun!’ Also habe ich noch einmal darüber nachgedacht», erzählt er. 

    Außerdem erzählt der Schauspieler, dass er die Rolle so gruselig wie möglich spielen wollte. Einmal habe er als Voldemort geschminkt den Sohn eines Mitarbeiters am «Harry Potter»-Set zum Weinen gebracht – nur indem er ihn angesehen hat. «Das war einer der besten Beweise.» 

    Youtube Ralph Fiennes Jonathan Ross Show

    J.K. Rowling spricht über die Beziehung von Dumbledore und Grindelwald

    15. März 2019: Auf der Blu-ray zu «Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen» spricht J.K. Rowling endlich Klartext über die Beziehung zwischen Dumbledore (gespielt von Jude Law) und Grindelwald (gespielt von Johnny Depp). Schon 2007 gab die Autorin in einer Fragerunde mit «Harry Potter»-Fans zu, dass der Schulleiter von Hogwarts homosexuell sei. Dass er Gefühle für seinen ehemals besten Freund Gellert Grindelwald hat, war uns auch schon klar – aber alle haben sich natürlich gefragt: Wie weit ging diese Freundschaft wirklich?

    «Ihre Beziehung war unglaublich intensiv. Es war leidenschaftlich, und es war eine Liebesbeziehung», erzählt sie im Bonusmaterial der Blu-ray. «Aber wie in jeder Beziehung – ob schwul, hetero, oder welches Label man auch vergeben will – weiß man nie wirklich, was die andere Person fühlt. Man kann es nicht wissen, man kann nur glauben, dass man es weiß.» 

    «Ich interessiere mich weniger für die sexuelle Seite – obwohl ich glaube, dass es eine sexuelle Dimension in dieser Beziehung gibt – als für die Gefühle, die sie füreinander empfanden. Das ist das Faszinierendste an allen menschlichen Beziehungen», erzählt sie weiter – und heizt damit mal wieder eine Menge Fan-Theorien an. Ob das nun heißt, dass die beiden tatsächlich Sex hatten, ist eigentlich nebensächlich. Viel bedeutender ist es, dass sich J.K. Rowling endlich zu der Beziehung äußert. Denn viele Fans waren von den nur vagen Andeutungen in «Phantastische Tierwesen 2» enttäuscht. 

    Regisseur David Yates fügt hinzu: «Dies ist eine Geschichte über zwei Männer, die sich geliebt haben und sich letztendlich bekämpfen müssen. Es ist eine Geschichte für das 21. Jahrhundert.» Da können wir nur zustimmen – aber wieso wird der offene Umgang mit dem Thema Homosexualität im Film vermieden? Wir hoffen, im dritten Teil des «Harry Potter»-Prequels wird die Liebe zwischen den beiden nicht erst wieder im Bonusmaterial angesprochen.

    Dumbledore-Grindelwald-Harry-Potter

    Der erste Trailer zu «Harry Potter und das verwunschene Kind» in Hamburg ist online

    14. März 2019: London, New York, Melbourne … Bis jetzt mussten deutsche «Harry Potter»-Fans ziemlich weit reisen, um das Theaterstück «Harry Potter und das verwunschene Kind» sehen zu können. Damit ist im März 2020 endlich Schluss, denn das Stück kommt nach Hamburg! Ja, wir wissen: Das ist leider erst nächstes Jahr – und die Vorfreude wird nun mit dem ersten offiziellen Trailer für die Inszenierung im Hamburger Mehr!-Theater noch weiter angeheizt. 

    Harry Potter und das verwunschene Kind Trailer

    In dem halbminütigen Film kann man schon erste Szenen aus den bisherig aufgeführten «Harry Potter»-Theaterstücken sehen: schwebende Hüte, fliegende Besen, rauchende Ohren, sprechende Bücher … und das alles vor Live-Publikum. Es wird auf jeden Fall magisch! Die Besetzung für die deutsche Fassung wird allerdings erst noch bekannt gegeben.

    Die Geschichte von «Harry Potter und das verwunschene Kind» spielt 19 Jahre nach dem eigentlich letzten Teil der Buchreihe. Man sieht Harry als Angestellter des Zaubereiministeriums, Ehemann und Vater. Sein Sohn Albus will mit dem Vermächtnis um seine Familie nichts zu tun haben. Harry hingegen wird noch immer von seiner Vergangenheit eingeholt. Auf der Website des Theaterstücks heißt es: «Als Vergangenheit und Gegenwart auf unheilvolle Weise miteinander verschmelzen, gelangen Vater und Sohn zu einer bitteren Erkenntnis: Das Dunkle kommt oft von dort, wo man es am wenigsten erwartet.»

    Auch wenn wir bis zu Beginn der Aufführung noch warten müssen, bekommen wir beim Schauen des Trailers schon jetzt Gänsehaut und können es kaum erwarten. Der Vorverkauf startet am 25. März um 10 Uhr. Für Newsletter-Abonnenten sogar schon am 21. März um 10 Uhr. Mehr Infos findet ihr auf der offiziellen Website.

    Harry PotterSo wird «Harry Potter: Wizards Unite» aussehen

    13. März 2019: Pokémon-Go wurde 2016 zum absoluten Hype. Überall sah man Menschen mit ihren Smartphones – angeschlossen an Powerbanks – gemeinsam an öffentlichen Plätzen hocken, weil sich dort ein sogenannter «Poké-Stop» verbarg. Sehen konnte man das allerdings nur mit der App. Schon damals fantasierten Fans, für welche Spiele man das Konzept mit Augmented Reality adaptieren könnte. Ein riesiger Wunsch: Harry Potter. 

    In einem Interview verriet der Warner-Chef nun, dass es schon diesen Sommer so weit sein könnte (mehr dazu lest ihr weiter unten). Auch die ersten Bilder, wie die neue App «Harry Potter: Wizards Unite» aussehen könnte, wurden endlich auf der offiziellen Website des Spiels veröffentlicht. Die Story ist ganz einfach: Kreaturen und Artefakte aus der Zaubererwelt, erscheinen plötzlich auch in der Muggelwelt – gefährlich für die Geheimhaltung der Magie vor den Menschen. Die Spieler werden zu Rekruten der «Eingreiftruppe zur Wahrung des Geheimhaltungsstatuts» [Anm. d. Red.: Hoffentlich fällt dem Entwicklerteam da noch eine schönere Übersetzung ein …] und müssen die Spuren beseitigen, um die Zaubererwelt zu beschützen. 

    Harry-Potter-Wizards-Unite

    Auf den ersten Bewegtbildern kann man erahnen, wie das aussehen soll. Durch die Smartphonekamera sieht man die ganz normale Welt um einen herum – doch immer wieder erscheinen magische Phänomene, wie Portale in die Zaubererwelt oder Irrwichte, die sich in riesige Spinnen verwandeln. Wie schon bei Pokémon-Go, sollen diese magischen Spuren besonders an öffentlichen Plätzen wie Parks zu finden sein. Für beseitigte Fundstücke gibt es Punkte. Und natürlich darf auch gezaubert werden! 

    Chinesische Reisegruppen auf dem Campus der Universität von Sydney

    7. März 2019: Für eine Rundreise zu den schönsten Drehorten zum Film «Harry Potter» muss man nicht weit reisen. Alles befindet sich entweder direkt in London, im restlichen Teil Englands oder in Schottland – man muss Großbritannien also gar nicht verlassen. Wie kommt es aber dann, dass massenweise chinesische Reisegruppen zu einem Uni-Campus am anderen Ende der Welt reisen, um «Harry Potter»-Feeling zu spüren? 

    Die Erklärung ist ganz einfach, aber auch ziemlich traurig: In China gibt es Agenturen, die mit Reisen nach Sydney Potterheads ködern wollen. Sie behaupten einfach, dass Teile der Filme in der University of Sydney gedreht wurden, der Campus sei also Hogwarts. Eine glatte Lüge. Trotzdem scheinen viele Touristen auf die Masche reinzufallen und reisen nach Australien.

    Harry Potter Universität Sydney Touristen

    Der lokale Nachrichtensender SBS News hat diesen perfiden Betrug nun aufgedeckt. Vor Ort fragte ein Reporterteam angereiste «Harry Potter»-Fans, warum sie gerade diese Uni besuchen. «Unser Tour-Guide hat uns erzählt, dass dies einer der Orte sei, an dem ‘Harry Potter’ gedreht wurde», sagt ein Tourist. «Es ist sehr berühmt. Viele meiner Freunde sind schon hergekommen, um Fotos zu machen. Deswegen wollte ich es auch mal sehen», erzählt eine andere Touristin. 

    Instagram-Filmszenen_11.20Damit begehen die chinesischen Agenturen Betrug und verstoßen gegen das australische Verbrauchergesetz. SBS News konfrontierte die Verantwortlichen, die nun intern der Sache auf den Grund gehen wollen. Hoffen wir, dass die enttäuschten Touristen trotzdem eine magische Reise hatten. 

    Kommt «Wizards Unite» schon diesen Sommer?

    3. März 2019: Schon 2017 verkündeten Warner Bros. und Niantic, die Firma, die uns 2016 Pokémon-Go geschenkt hat, dass es auch eine «Harry Potter»-Version des gehypten Mobile-Games geben wird: «Wizards Unite». Nun könnte das Warten endlich ein Ende haben. In einem Interview mit der Los Angeles Times hat Kevin Tsujihara, der Chef von Warner Bros. angedeutet, dass das Spiel schon bald auf den Markt kommen könnte. Auf die Frage, welche Projekte gerade in der Mache sind, antwortete er: «Als Nächstes ist es ‘Harry Potter: Wizards United’, ein Videospielprojekt, das im Sommer rauskommt […].»

    Das Spiel wird wohl wie Pokémon-Go ein Augmanted-Reality-Spiel fürs Smartphone, in dem man in der echten Umgebung Aufgaben lösen und Items sammeln kann. Die offizielle Website harrypotterwizardsunite.com und die Trailer, die bis jetzt veröffentlicht wurden, lassen darauf schließen, dass es darum gehen wird, die Zaubererwelt vor den Muggeln geheim zu halten. Dazu müssen sich – wie der Name schon sagt – die Zauberer vereinen. Ganz so realistisch wie in den kurzen Clips wird es aber wohl nicht aussehen können – das schmälert aber nicht die Vorfreude der «Harry Potter»-Fans. Und auch wir freuen uns jetzt noch mehr auf den Sommer!

    Wizards Unite

    Neue Attraktion im «Harry Potter»-Park mit Hagrids Motorrad

    23. Februar 2019: Gib es zu, du hast dich beim Lesen oder Schauen der legendären Szene mit den sieben Potters in «Harry Potter und die Heiligtümer des Todes» auch gefragt, wie es wohl sein würde, mit Hagrids fliegendem Motorrad zu fahren. Jetzt gibt es gute Nachrichten: Du kannst es bald tatsächlich herausfinden.

    Wo? Im Universal Orlando Resort, dem Themenpark in Florida. Die «Wizarding World of Harry Potter» dort bekommt nämlich eine neue Attraktion mit dem Namen «Hagrid’s Magical Creatures Motorbike Adventure», eine Achterbahn, die dem fliegendem Motorrad nachempfunden ist. Sie nimmt dich mit auf die Spuren «der seltensten magischen Kreaturen der Zaubererwelt». Na, wenn das nichts ist! 

    Wer jetzt schon ganz heiß auf einen Ritt mit Hagrid ist, muss sich aber noch etwas gedulden. Die neue Attraktion wird leider erst am 13. Juni eröffnet. Solange darfst du also noch ein bisschen weiter träumen.

    Hagrids Magical Creatures Motorbike Adventure Harry Potter

    Daniel Radcliffe gesteht, dass er in der «Harry Potter»-Zeit ein Alkoholproblem hatte

    22. Februar 2019: Schon 2012 gestand Daniel Radcliffe, dass er während der Dreharbeiten zu «Harry Potter und der Halbblutprinz», als er 18 geworden war, ein Alkoholproblem entwickelte. Nun sprach er auch im Interview mit «The Off Camera Show» ganz offen über die Zeit, in der ihm der ganze Ruhm zu viel geworden war. «In meinem Fall war trinken der schnellste Weg, um zu vergessen, dass man beobachtet wird», erzählte er. «Und wenn man dann richtig betrunken ist, merkt man: ‘Oh, die Leute gucken jetzt noch mehr, weil ich sehr betrunken bin. Also sollte ich noch mehr trinken, damit ich das besser ignorieren kann.'» Er gestand, in seinen späten Teenager-Jahren, als er anfing in Bars und Pubs zu gehen, zu viel Alkohol getrunken zu haben, um mit dem Hype um seine Person klarzukommen. «Das kann echt auf die Psyche gehen.»

    Youtube Off Camera Interview

    «Es gibt keine Blaupause für Kinderstars», sagte er. «Wenn Leute sich über Justin Bieber und seine Autorennen aufregen, denke ich, ja, aber die Dinge könnten für ihn gerade sehr verrückt sein.» Für Außenstehende sei das Verhalten oft nicht nachvollziehbar – vor allem, dass Stars nicht ständig glücklich seien, weil sie doch einen so tollen Job und viel Geld hätten. «Man hat nicht das Recht, traurig zu sein.» Das setze einen unter großen Druck, sagte er, denn man stelle sich dadurch selbst und seine Arbeit infrage. 

    Moderator Sam Jones fragte, wie es Daniel aus dem Alkohol-Teufelskreis geschafft hat. «Es hat einige Jahre und Versuche gebraucht und ich hatte wirklich viel Glück mit den Menschen um mich herum.» Er habe wichtige Leute kennengelernt, die ihm geholfen haben, doch letztendlich sei es seine eigene Entscheidung gewesen: «Ich bin eines Morgens nach dem Ausgehen aufgewacht und dachte: ‘Das ist wahrscheinlich nicht gut.'» Es gehe ihm nun besser, er habe damals einfach ein falsches Bild von berühmten Schauspielern gehabt: verrückt, cool und betrunken. Und: Trotz all dem Stress habe er seinen Job immer geliebt.

    Leben, wo «Harry Potter» gedreht wurde? Für 2500 Euro im Monat ist das möglich!

    17. Februar 2019: Hast du als Kind auch ewig darauf gewartet, dass der heiß ersehnte Aufnahmebrief für Hogwarts doch noch bei dir eintrudelt? Dass du auch abenteuerlich durch die Gänge streifen und in der großen Halle mit den anderen essen würdest? Zumindest ein Teil dieser Wünsche könnte nun wahr werden – für knapp 2500 Euro im Monat.Bildschirmfoto 2019-02-17 um 13.39.59

    Denn ein Immobilienmakler bietet Wohnungen zur Miete an, die sich auf dem wunderschönen «Royal Connaught Park»-Gelände befinden, wo unter anderem auch die wohl berühmteste Essenshalle der Welt zu finden ist, in der die ersten drei Teile der «Harry Potter»-Saga gefilmt wurden. Die Gebäude befinden sich in Hertfordshire, ein Stück nordwestlich von Zentrallondon und verfügen über einen Pool, Tennisplätze, einen Sportraum und einen Concierge.

    «Harry-Potter-Fans mit genug Knuts, Sickeln und Galleonen können in ihre eigene kleine Hogwarts-Ecke ziehen, da die ehemalige Schule in Wohnungen verwandelt wurde», heißt es auf der Website «rightmove». Ursprünglich war Royal Connaught Park das Gelände der Royal Masonic School for Boys.

    Für 2500 Euro im Monat bekommt man hier übrigens eine Drei-Zimmer-Wohnung mit Balkon. Für vier Zimmer müssen Fans etwa 3300 Euro springen lassen.

    Daniel Radcliffe ist sich sicher: Neuverfilmung von «Harry Potter» kommt!

    13. Februar 2019: Daniel Radcliffe rechnet fest mit dem für viele Fans Unvorstellbaren: einem Reboot der «Harry Potter»-Reihe- «Ich weiß, dass ich nicht der letzte Harry Potter bin, den ich in meinem Leben sehen werde», so Radcliffe in einem Interview mit IGN. Er weist daraufhin, dass es mit Jamie Parker und Gareth Reeves im Theaterstück «Harry Potter und das verwunschene Kind» ja bereits andere Darsteller gegeben habe.

    Aber Radcliffe könne sich auch einen Neustart der Filmreihe vorstellen oder sogar eine Serie, die die Geschichte abermals erzählt: «Ich werde das gespannt beobachten.» Aktuell käme eine Wiederauflage allerdings noch etwas verfrüht, dem ist sich Radcliffe bewusst: «Aber das wird vergehen, dieser Schein wird sich irgendwann abgenutzt haben.»

    Daniel Radcliffe ist verstört über ekliges Detail zu Hogwarts-Toiletten

    1. Februar 2019: Ein Aufschrei ging durch die Reihen der «Harry Potter»-Fans, als am 4. Januar 2019 ein ekliges und verstörendes Detail über die Toiletten-Situation in Hogwarts bekannt gegeben wurde: Bevor die Zauberer die Technik moderner Toiletten im 18. Jahrhundert von den Muggeln übernommen haben, wurde sich einfach in die Hose gemacht. Ja, Erwachsene haben einfach laufen lassen und es anschließend einfach weggezaubert. 

    Tweet

    Aber nicht nur die Potterheads sind angeekelt, sondern auch Schauspieler Daniel Radcliffe. In einem Interview mit «Buzzfeed News» äußert er sich nun zu dieser Enthüllung: «Ich mag überhaupt nicht, was für Auswirkungen das hat. Ich meine, ich habe diesen Charakter lange gespielt, ohne zu wissen, dass dieser Fakt zum Leben dieses Charakters gehört.» Der Moderator merkt an, dass es diese Praktik zum Glück ja nur bis zum 18. Jahrhundert gab. «Okay, aber ich habe so viele Fragen», antwortet der Schauspieler. «Zum Beispiel: Können wir es nicht einfach aus unserem Bauch verschwinden lassen? […] Ich finde die Idee, dass wir uns einfach erleichtert haben, wo wir gerade standen, überhaupt nicht toll. […] Ich würde diesen Teil der Geschichte gerne ändern.» Wir übrigens auch.

    «Schlüssel, bitte!» Fans können bald die Zaubererbank Gringotts besuchen

    30. Januar 2019: Bei uns in der NEON-Redaktion waren die ersten Reaktionen auf die Nachricht, dass man in London bald die Gringotts Bank besuchen kann, folgende: «Kann man dann auch in den Wagen fahren?! Gibt es Drachen?!» … Doch leider müssen wir überenthusiastische «Harry Potter»-Fans nun enttäuschen. Es gibt keine Achterbahn und kein Feuer, dafür aber die Eingangshalle, eine Galerie mit Kobolden uuuuund: das Verließ der Lestranges inklusive Schätzen wie dem Gryffindor-Schwert und dem Hufflepuff-Kelch.

    Gringotts

    Ihr Potterheads fragt euch bestimmt jetzt: Wo? Wo? Wo? Die Gringotts-Kulisse wird mit über 1500 Quadratmetern die größte Erweiterung in der Geschichte der Ausstellung der Warner-Studio-Tour «The Making of Harry Potter» in London. Außerdem wird es ein neues Café geben, in dem es Speisen und Getränke inspiriert vom Potterversum gibt. Ein bisschen gedulden müsst ihr euch noch, aber dann heißt es ab dem 6. April 2019: «Schlüssel, bit… ähhh Ticket, bitte!»

    Neue Theorie zu Harrys Narbe: Ist sie deshalb blitzförmig?

    17. Januar 2019: Das Harry Potter Universum ist riesig, die Fangemeinde auch. Kein Wunder also, dass immer wieder neue Theorien aufploppen über die wir uns den Kopf zerbrechen können. Harrys Narbe zum Beispiel: Er trägt die blitzförmige Narbe auf der Stirn, seit Voldemort sie ihm mit dem «Avada Kedavra»-Fluch verpasst hat. Jetzt ist Twitter User Today Years Old beim Scrollen durchs «Harry Potter Wiki» etwas aufgefallen:

    Die Narbe sei nicht einfach zufälligerweise blitzförmig: Sie spiegele die Bewegung beim Zaubern des Todesfluchs wieder! So zumindest seine Theorie. Die Twittergemeinde spekuliert wild in den Kommentaren. Einige sind baff, dass es ihnen noch nie aufgefallen ist, andere sind der Meinung, die Ähnlichkeit der Formen ist nur Zufall. NoobGamerGirl vermutetet zusätzlich, dass die Narbe die gespiegelte Form der Handbewegung hat, weil auch der Fluch von Harry abprallte und auf Voldemort zurückgespiegelt wurde. «Es ist also nicht die Einschlagstelle des Fluchs, sondern die Auswirkung der Reflexion? Wir müssen darauf warten was @jk_rowling dazu sagt». Und wie wir in der Vergangenheit gelernt haben, dauert es oft nicht lange bis sich Rowling zu derartigen Theorien äußert.

    J.K. Rowling aufgeregt vor «Harry Potter»-Premiere in Hamburg

    11. Januar 2019: «Harry Potter»-Autorin J.K. Rowling fiebert der Premiere des Theaterstücks «Harry Potter und das verwunschene Kind» im Hamburger «Mehr! Theater» entgegen: «Hamburg ist ein sehr großer Schritt für uns. Es ist das erste nicht-englischsprachige Theater, in dem wir spielen. Es ist eine interessante Erweiterung unserer Idee – und wir sind sehr aufgeregt!», verkündet die Autorin in einem Videoclip, den die Veranstalter jetzt veröffentlichten.

    Im März 2020 soll das zweiteilige Theaterstück Premiere feiern, ab Mai wird das Theater dafür aufwändig umgebaut und neu gestaltet. Der Ticketvorverkauf startet am 25. März. Die Geschichte, die Rowling gemeinsam mit Autor Jack Thorne und Regisseur John Tiffany verfasst hatte, war am 30. Juli 2016 am Londoner West End uraufgeführt worden, am Tag darauf erschien das Skript als Buch.

    Youtube Theater Hamburg Interview

    Am Broadway in New York läuft «Harry Potter and the Cursed Child» seit Frühjahr 2018, weitere Produktionen werden 2019 in der US-Metropole San Francisco sowie im australischen Melbourne eröffnen. In Hamburg wird das Stück erstmals in deutscher Sprache produziert und exklusiv im deutschsprachigen Raum aufgeführt. Zuschauer können die Parts entweder hintereinander an einem Tag oder an zwei aufeinanderfolgenden Abenden besuchen.

    Ein Dackel hört auf «Harry Potter»-Zaubersprüche

    9. Januar 2019: Stellt euch vor, ihr seid spazieren im Park, zufällig läuft eine Hundebesitzerin mit ihrem Vierbeiner an euch vorbei und ihr hört, wie sie sagt: «Komm’ Remus, mach ‘Avada Kedavra’. Sehr gut. Und jetzt: ‘Wingardium Leviosa’. Ja, fein. Du bist ein tolles Hündchen.» Was würdet ihr euch in diesem Moment denken? «Nächstes Mal nehme ich lieber nur eine Ibuprofen gegen meine Kopfschmerzen», «Ich sollte dringend aufhören zu trinken» oder «Die Frau will ich heiraten». Im Netz lautet die Antwort: Das ist das bisher süßeste Hunde-Video 2019.

    Tatsächlich ist das, was der Dackel «Remus» (ja, der heißt wirklich wie ein «Harry Potter»-Charakter) der US-Amerikanerin Anna Brisbin kann, ziemlich beeindruckend. Anstatt auf klassische Hundekommandos wie «Sitz» oder «Platz» hört er auf Zaubersprüche aus «Harry Potter»: Vom verbotenen Todesfluch «Avada Kedavra» bis zum Schwebezauber «Wingardium Leviosa» – Remus beherrscht sie alle, wie er im Video auf Twitter unter Beweis stellt.Harry Potter-HundMittlerweile wurde das fast zweiminütige Video über 4,23 Millionen Mal (Stand: 15.01 Uhr) aufgerufen. Sogar die offizielle «Harry Potter»-Fanseite «Pottermore» teilte es.

    J.K. Rowling verzaubert mit einer süßen optischen Täuschung

    8. Januar 2019: Die Twitter-Community freut sich über jeden Tweet von J.K. Rowling, egal ob sie gerade über «Harry Potter» schreibt oder Trump fertig macht. Sehnsüchtig warteten also alle auf ihren ersten Tweet im neuen Jahr. Da ist er nun – und überrascht. So privat sieht man die Autorin auf Twitter eher selten: ein Foto von ihr und ihrem Hund, kuschelnd auf einem Sessel. Doch noch ein Detail fällt bei dem Bild auf: Ist der Hund nicht etwas sehr groß?

    J.K. Rowling Neujahrs Tweet

    «Frohes neues Jahr, euch allen! Ich freue mich, verkünden zu können, dass mein Neujahrsvorsatz, eine Superrasse von gigantischen West-Highland-Terriern zu züchten, bereits Früchte trägt», schreibt sie zu dem Foto. «Der Riesen-Roboter-Arm, den man zum Streicheln braucht, ist separat erhältlich.» Kann die «Harry Potter»-Autorin also doch zaubern? Natürlich nicht. Durch die Perspektive wirkt der kleine Hund einfach doppelt so groß, wie ein normaler seiner Rasse.

    Ihre Twitter-Fans verzaubert sie mit dieser süßen optischen Täuschung aber trotzdem – und uns auch. 

    So war es in Hogwarts, bevor es Toiletten gab

    5. Januar 2019: Die offizielle «Harry Potter»-Fanseite «Pottermore» ist für alle «Potterheads» etwas Tolles. Sie liefert immer wieder coole, lustige, interessante Fun Facts, die die magische Welt – auch fast 22 Jahre nach der Veröffentlichung des ersten Buches – für Fans lebendig halten. Allerdings haben die Betreiber der Seite nun einen Fakt geteilt, den sie besser für sich behalten hätten. Er ist nämlich ziemlich eklig.

    Auf Twitter gab die Fanseite jetzt bekannt, wie es in Hogwarts zuging, als es noch keine sanitären Einrichtungen gab: «Hogwarts hatte nicht immer Toiletten. Bevor Muggel-Abflussrohre im 18. Jahrhundert installiert wurden, haben sich Hexen und Zauberer einfach erleichert, wo auch immer sie standen – und ließen die Beweise anschließend verschwinden.»TweetJa, ihr habt richtig gelesen. In Hogwarts haben die Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte einfach irgendwo ihr Geschäft verichtet, um es im Anschluss dann wegzuzaubern. Und ja, wir denken uns auch: Das wollten wir nicht wissen. Nun haben wir aber die Wurst (sorry, der musste sein) – und haben deshalb ein paar Fragen:

    1. Wie lautet der Zauberspruch, mit dem man die Überreste des Stuhlgangs weggezaubert hat?
    2. Hat es überhaupt einen gegeben?
    3. Was sind die Folgen gewesen, wenn der Zauber schief gegangen ist?

    Okay, genug von der Sauerei. Die meisten Twitter-Nutzer reagierten übrigens so:Tweet der Nutzer

    Wieso es ganz schön nerven kann, sich den Namen mit Emma Watson zu teilen

    30. Dezember 2018: Auszusehen oder zu heißen wie eine berühmte Persönlichkeit ist für viele Leute sicher ein heimlicher Traum. Einmal ein Stückchen vom Ruhm abbekommen … Wie nervig es sein kann, wenn man sich mit einem Star den Namen teilt, verrät Emma Watson aus Newcastle in einem Interview mit «The Sun». Der größte Schock für alle «Harry Potter»-Fans: Sie hat weder die Bücher gelesen, noch die Filme geschaut — dabei waren genau die es gewesen, die den Hype um ihre Namensvetterin ausgelöst hatten.

    Harry Potter«Als ich einmal nach Los Angeles flog, habe ich die Crew hinter mir reden gehört: ‘Oh nein, sie ist es nicht. Es ist nur dieses Mädchen da drüben'», sagt Emma Watson im Interview. Wenn Menschen ständig enttäuscht sind, weil sie «nur» sie selbst ist, kann das ziemlich nervig sein: «Ich erinnere mich auch, dass ein Angestellter in einem Hotel in Dallas, in dem ich eingecheckt habe, meinte: ‘Oh, du bist nicht sie.’ Ich sagte: ‘Nein, aber ich bin ich.'» 

    Trotzdem habe ihr Name auch ein paar Vorteile, wie sie erzählt. Bei der Passkontrolle zum Beispiel komme sie immer sehr schnell durch. «Ich habe noch nie Werbegeschenke bekommen, aber es ist besonders in den USA praktisch, wenn ich telefonisch in einem Restaurant oder so reserviere, weil sie den englischen Akzent hören. Wenn ich meinen Namen sage, ist es einfacher einen Tisch zu bekommen.»

    Ähnlichkeiten mit der Schauspielerin Emma Watson, habe sie aber nicht, sagt die 42-jährige freie Autorin. «Sie ist das genaue Gegenteil von mir. Ich habe mit Rock- und Metalbands gearbeitet – sie würde das alles hassen.» Vielleicht kommt es ja irgendwann mal zu einem Treffen zwischen den beiden, dann können sie es herausfinden.

    «Harry Potter»-Fans werden dieses Café lieben

    21. Dezember 2018: Fanartikel gibt es viele, aber für das richtige Hogwarts-Feeling braucht es mehr als nur einen Gryffindor-Schal. In Corpus Christi, Texas, gibt es ein kleines Café, das die Herzen aller «Harry Potter»-Fans höher schlagen lassen dürfte: das «COFFEE MUGGle» (Wortwitz verstanden?!). Es ist aufgeteilt nach den Häusern der Zauberschule: Gryffindor, Slytherin, Ravenclaw und Hufflepuff. Jedes Haus hat seine eigene Ecke mit Möbeln und detailverliebter Dekoration in den entsprechenden Farben.

    Instagram Coffee Muggle

    «Wir sind ein Ort, an dem jede Altersgruppe willkommen ist. Wo jeder bequem mit seinen Freunden sitzen oder ‘Dungeons and Dragons’ spielen kann, ohne sich verurteilt zu fühlen», erzählt Inhaberin Susan Almaguer in einem CNN-Interview. «Wo auch Cosplayer verkleidet herkommen können, wie sie gerne möchten, und sich sofort wohlfühlen.» Ihre beiden Kinder hätten sie auf die Idee für das «COFFEE MUGGle» gebracht, sagt sie. 

    Neben Kaffee-Spezialitäten, die Namen wie «Weaselbee» (ein Kurkuma-Latte), «Vielsafttrank» (ein Matcha Tee mit Honig und Mandelmilch) – oder für ganz Starke – «Demen(tor)» (den schwärzesten Kaffee, den man im Café bestellen kann), gibt es dort auch Süßigkeiten, die jedes Fanherz höher schlagen lassen.  Zum Beispiel diesen essbaren Schnatz:

    Instagram Coffeemuggle2

    Auch das Wandbild am Café ist ein richtiger Hotspot für Potterheads und beliebtes Instagram-Motiv geworden. Zahlreiche Fans haben sich dort schon ablichten lassen:

    Instagram Coffeemuggle 3

    Wir sind jetzt ganz neidisch und wollen dieses Café auch hier, am besten gleich in jeder deutschen Großstadt! Accio, «COFFEE MUGGle»!

    J.K. Rowling zieht gegen ihre Ex-Assistentin vor Gericht

    Harry-Potter-JK-Rowling-Assitentin20. Dezember 2018: Autorin J.K. Rowling hat ihre ehemalige persönliche Assistentin verklagt. Die Vorwürfe, die sie gegen Amanda Donaldson erhebt, wiegen schwer: Sie habe «Harry Potter»-Merchandise, das für Fans und kranke Kinder gedacht war, gestohlen und eine Firmen-Kreditkarte missbraucht – alles zusammen im Wert von fast 24.000 Pfund (ca. 26.500 Euro). Unter anderem soll sie 800 Pfund in einer Bäckerei, 1400 Pfund in einem Luxuskerzengeschäft, 3600 Pfund für Kosmetik, 2100 Pfund in einem Geschenkeladen, 1600 Pfund bei Starbucks und 1200 Pfund für zwei Katzen ausgegeben haben, wie die BBC berichtet.

    Harry PotterDonaldson wurde schon 2017 wegen der Vorfälle von Rowling gefeuert. Nun stehen sich beide Parteien im Amtsgericht von Airdrie, Schottland gegenüber. Die Ex-Mitarbeiterin sagt im Prozess aus, die Autorin sei eine «großzügige aber unnahbare» Chefin gewesen, und «die Leute im Büro fragten manchmal, ob sie gute Laune habe, und zwar auf eine verängstigte Weise.» Außerdem sagt sie, habe sie nie genaue Anweisungen bekommen, in welchen Fällen sie die Firmen-Kreditkarte verwenden solle, berichtet «The Guardian». Rowling sei oft mit dem Schreiben beschäftigt gewesen, «das musste man respektieren». Weil sie sie nicht stören durfte, habe sie viele Kaufentscheidungen selbst treffen müssen. Sie versichert, viele der Ausgaben hätte sie auf Wunsch ihrer Ex-Chefin getätigt. 

    «Ich habe meine Rolle wirklich geschätzt und hätte nie daran gedacht, so etwas zu tun. Ich fühle mich ziemlich beleidigt und verletzt», sagt Donaldson auf die Frage, wie sie auf die Anschuldigungen reagiert habe. Außerdem sei sie kein Fan von «Harry Potter»-Fanartikeln und habe keine davon veruntreut oder mit nach Hause genommen. Dr. Neil Murray, der Ehemann von Rowling (die im Übrigen den Namen ihres Mannes angenommen hat und eigentlich auch Murray heißt), nennt die Ex-Assistentin seiner Frau eine «gute Lügnerin» vor Gericht. Sie hätten Donaldson «jede Gelegenheit» gegeben, die Ausgaben zu rechtfertigen, doch sie habe es abgelehnt und anderen Mitarbeitern die Schuld gegeben, wie Rowling laut «The Sun» in einem Statement erklärt. 

    Die Anhörung vor dem Airdrie Sheriff Court geht weiter. Wir bleiben dran.

    «Harry Potter»-Autorin tritt noch mal gegen Donald Trump nach

    11. Dezember 2018: Donald Trump hat mal wieder für eine Steilvorlage gesorgt, wie man sie sich nicht besser ausdenken könnte. Da kann man es «Harry Potter»-Autorin J.K. Rowling wirklich nicht übelnehmen, dass sie nach ihrem virtuellen Seitenhieb am Wochenende via Twitter noch einmal gegen den «mächtigsten Mann der Welt» nachtritt.Trump-JK-Rowling-Twitter

    Was er schon wieder angestellt hat, womit man ihn aufziehen kann? Einen sehr peinlichen Rechtschreibfehler. Es geht (mal wieder) um die Ermittlungen gegen Trumps Wahlkampfteam und die vermuteten Verbindungen nach Russland. Der US-Präsident zitiert auf Twitter die Fox News: «Die Demokraten können keine ‘Smocking Gun’ finden, um die Trump-Kampagne nach James Comeys Aussage mit Russland zu verstricken. Keine ‘Smocking Gun’, keine Absprachen.» Was eine «Smocking Gun» sein soll? Ja, das fragt sich auch das Netz, denn Sinn macht das nicht. Was er meinte war wohl eher eine «Smoking Gun», sinnbildlich würde man es im Deutschen mit einer heißen Spur übersetzen. 

    Twitter J.K. Rowling Trump Runde 2

    J.K. Rowling antwortet auf Trumps Tweet perfekt: «Die Welt befindet sich in so einem Zustand, ich fühle mich fast so, als sollte ich wieder mit dem ‘smocking’ anfangen.» Sie spielt mit dem falsch geschriebenen «smoking» (rauchen) auf Trumps peinlichen Fehler an – und begeistert mit ihrem Konter mal wieder die ganze Twitter-Community. Well played, Mrs. Rowling. Well played.

    «Individual 1»: J.K. Rowling macht Trump mit nur einem Satz fertig

    10. Dezember 2018: Kaum ein Tag vergeht, an dem Donald Trump nicht irgendetwas Wirres, Unwahres oder zumindest etwas in GROSSBUCHSTABEN!!11! twittert. Eine Frau antwortet ihm besonders gerne – und vor allem sehr gekonnt: «Harry Potter»-Autorin J.K. Rowling. 

    J.K. Rowling Twitter Trump1

    Am Wochenende beleidigte der US-Präsident erst den Ex-Außenminister Rex Tillerson als «dumm wie einen Stein», dann beschwerte er sich über die Ermittlungen von Robert Mueller zu den möglichen Verbindungen in seinem Wahlkampfteam 2016 zu Russland. Trump schreibt dazu (in Großbuchstaben): «Nach zwei Jahren und Millionen Seiten Dokumente (und Kosten von über 30 Millionen Dollar): keine geheimen Absprachen!» 

    J.K. Rowling kontert mit einem einzigen Satz: «Ein ‘Individual 1’ scheint einen Nervenzusammenbruch zu haben.» Das «Individual 1» ist eine Anspielung auf die Memos von Sonderermittler Mueller und der New Yorker Staatsanwaltschaft im Fall der Gefängnisstrafe, die sein früherer Anwalt Michael Cohen zu befürchten hat: «Individual 1» ist ihre Bezeichnung für den Präsidenten. Mittlerweile hat sich daraus ein Meme entwickelt.

    J.K. Rowling Twitter Trump

    Fans auf Twitter antworten auf Rowlings Tweet mit einem treffenden «Harry Potter»-Vergleich: «Er realisiert, dass Mueller langsam all seine Horkruxe zerstört. Deswegen hat er einen Nervenzusammenbruch.»

    Eyebrow-Blocker und falsche Zähne: Mit diesen Tricks wurde aus Ralph Fiennes der Dunkle Lord

    Voldemort Ralph Fiennes

    9. Dezember 2018: Er ist der Inbegriff des Bösewichts, der schrecklichste schwarze Magier aller Zeiten und so grauenhaft, dass sein Name nicht genannt werden darf: Lord Voldemort. Am Anfang noch in anderen Körpern eingenistet, erscheint er in «Harry Potter und der Feuerkelch» das erste Mal als wahrhaftige Person. Gespielt wird der Fiesling dabei von Schauspieler Ralph Fiennes, der sich einer komplizierten Verwandlung unterzog, um den fiesen Züge des Dunklen Lord Ausdruck zu geben, wie Yahoo berichtet.

    Voldemorts Äußeres ist nämlich Inbegriff seines dunklen Charakters: Sein Erscheinung liegt irgendwo zwischen Mensch, Tier und Fabelwesen. Die graue, fahle Haut, die roten Adern, die sich darunter abzeichnen, die eiskalten, tiefliegenden Augen und die stummeligen, gelben Zähne sind nur einige seiner markanten Eigenheiten. Doch seine nahezu unmenschlichen Züge macht etwas ganz besonders aus: die Nase. Statt Nasenflügel hat er nur zwei Schlitze im Gesicht.

    Doch anders als gedacht, hat Fiennes dafür nicht stundenlang in der Maske gesessen. Aufgrund der vielen Darsteller hatten die Maskenbildner nur zwei Stunden Zeit, ihn in den Dunklen Lord zu verwandeln – daher griffen sie in im wahrsten Sinne in die Trickkiste. Neben klassischen Maskenbildner-Tricks, wie falschen Fingernägeln und Zähnen, machten sie seine Augenbrauen mit Schminke unsichtbar.

    Damit die Adern auf der Glatze des Schauspielers immer gleich aussahen, druckte Make-up-Artist Mark Coulier am Computer temporärere Tattoos aus; so konnten sie immer schnell aufgetragen werden. Die Nase wurde schließlich komplett am PC retuschiert. Als Orientierungshilfe für die Nachbearbeitung hatte der Schauspieler dazu beim Dreh bunte Punkte im Gesicht. Ihr fragt euch, wie Ralph Fiennes nun in Wirklichkeit aussieht? Ganz ohne Make-up und mit Nase war der Schauspieler danach zum Beispiel als Charakter «M» in den aktuellen James-Bond-Filmen zu sehen.

    «A Wizarding World»-Ausstellung verzaubert den Flughafen Singapur

    Facebook Singapur Airport

    4. Dezember 2018: Du bist am Flughafen auf dem Weg in den Urlaub, dein Flug hat mal wieder Verspätung und du nichts zu tun. Stell dir vor, statt im «McDonald’s» den dritten Cheeseburger zu kaufen oder das Sortiment des Souvenirladens auswendig zu lernen, könntest du einfach eine «Harry Potter»-Ausstellung besuchen. Und dafür müsstest du nicht mal das Gelände verlassen. Wäre das nicht ganz zauberhaft? 

    Genau das ist am Changi Flughafen in Singapur nun möglich. Die Ausstellung «A Wizarding World» in der Feiertags-Edition lässt sich dort noch bis Mitte Februar kommenden Jahres in den ersten drei Terminals bestaunen. Mit dabei: Hogsmeade inklusive Schnee, dem Hogwarts-Express und einer Lichtshow und die Winkelgasse, in der man Zauberumhänge anprobieren und Zauberstäbe ausprobieren kann. 

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    Generell ist alles – ganz wie es sich die Leute heutzutage wünschen – darauf ausgelegt, perfekte Selfies machen zu können. Egal ob mit der peitschenden Weide, dem knuffigen Niffler aus «Fantastische Tierwesen» oder dem Gemälde der «Fetten Dame». Und jetzt: Husch, husch auf eure Besen und ab nach Singapur!

    Dieses Hogwarts-Lebkuchenhaus ist ein Traum für jeden «Harry Potter»-Fan

    Dieses Hogwarts-Schloss aus Lebkuchen erfüllt jeden Traum eines «Harry

    30. November 2018: Seit Anfang August arbeitet der kanadische Bäcker Garner Beggs bereits an dem Leckerbissen für «Harry Potter»-Fans: ein riesiges Lebkuchen-Schloss, das nichts geringeres als die Zauberschule Hogwarts darstellt. Wie unglaublich detailgetreu das süße Bauwerk geworden ist, seht ihr oben im Video. 

    Wer das Schmuckstück in echt betrachten will, muss den weiten Weg nach Edmonton in der kanadischen Provinz Alberta antreten.

    Rolle in «The Ballad of Buster Scruggs»: Dudley Dursley hat sich ganz schön verändert

    A.P.L. Allstar Picture Library-00156558-HighRes28. November 2018: Er war der Inbegriff des Bösen für jeden Harry-Potter-Fan: Dudley Dursley, Harrys fieser, völlig verwöhnter Cousin, der ihm das Leben im Ligusterweg zur Hölle machte. Doch seitdem ist viel passiert und aus dem kleinen übergewichtigen Jungen mit den «Schweinsaugen» ist ein Mann geworden. Und seit Kurzem dürfen wir Harry Melling alias Dudley Dursley auch wieder auf der Leinwand bewundern.

    In der Netflix-Produktion «The Ballad of Buster Scruggs», einem Western der Coen-Brüder, in dem unter anderem auch Liam Neeson und James Franco mitspielen, ist der inzwischen 29-Jährige als Künstler ohne Arme und Beine zu sehen, der mit einem fahrenden Zirkus durchs Land zieht. Und auch wenn eine gewisse Ähnlichkeit zu sehen ist, ist seit den ersten Harry-Potter-Teilen doch ganz offensichtlich einiges an Zeit ins Land gegangen.Bildschirmfoto 2018-11-28 um 10.10.41

    Der schlanke junge Mann, der da auf einem Hocker sitzt und Shakespeare rezitiert, hat nur noch wenig mit dem pausbackigen Jungen im kreisrunden Strohhut zu tun. Tatsächlich nahm Melling als junger Erwachsener so viel ab, dass er für den Dreh von «Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1» in einen Fatsuit gesteckt werden musste.110310322

    Warum sich Daniel Radcliffe nie «Harry Potter and the Cursed Child» anschauen wird

    24. November 2018: Das Theaterstück «Harry Potter and the Cursed Child» (deutscher Titel: «Harry Potter und das verwunschene Kind») ist super erfolgreich, im Frühjahr 2020 kommt es auch nach Deutschland. Nur einer wird sich das Spektakel wohl niemals ansehen. Und das ist ausgerechnet Daniel Radcliffe. Was ist da denn los?! 

    Der Schauspieler war zu Besuch bei «Late Night with Seth Meyers» und wurde gefragt, ob er sich die «Harry Potter»-Broadway-Show schon einmal angesehen hätte. Wahrscheinlich haben alle Fans mit einem «Ja, natürlich!» gerechnet. Doch er gibt zu, dass er noch nie da war – und auch nicht vorhat, es sich noch anzuschauen.

    Daniel Radcliffe Seth Meyers

    Der Grund ist eigentlich ganz einfach: «Es ist nicht, weil es mich in eine existenzielle Krise stürzen würde, sondern eher, dass ich glaube, es würde ein nicht besonders entspannter Abend im Theater werden. Ich glaube, ich würde die ganze Zeit beobachtet werden, wie ich reagiere», sagt Radcliffe. «Vielleicht ist das eingebildet und egoistisch und den Leuten wäre es total egal. Aber wenn ich da umzingelt von ‘Harry Potter’-Fans wäre, würde sich das ein bisschen seltsam anfühlen.» Moderator Seth Meyers stimmt ihm zu, Daniel Radcliffe im Publikum könne die Zuschauer vielleicht ein bisschen ablenken. 

    Als er den Schauspieler fragt, ob er über eine Verkleidung nachgedacht hat, erzählt Radcliffe noch eine Anekdote mit seinem Kollegen Rupert Grint: «Wir waren zusammen auf dem Reading-Musikfestival und aus irgendeinem Grund – weil wir jung, cool und edgy waren – haben wir Gasmasken aus dem zweiten Weltkrieg aufgesetzt.» Damit wurde es den beiden aber schnell zu warm, also zogen sie sie aus. Aus «Wer sind diese Idioten in den Gasmasken?» wurde «Oh, schau mal, wer das ist!». «Das war nicht schön. Seitdem habe ich den Verkleidungen abgeschworen.» Hätten wir das also auch geklärt.

    Tom Felton verrät, warum er die «Harry Potter»-Filme erst ein Mal gesehen hat

    22. November 2018: Wer in einer Reihe wie «Harry Potter» mitspielt, hat doch sicher alle Filme schon tausend Mal gesehen, oder? Nicht so Tom Felton. Der 31-Jährige spielte zehn Jahre lang den Hogwarts-Fiesling Draco Malfoy und verrät nun in einem Interview mit dem Magazin «People», dass er außer bei den jeweiligen Premiere-Vorführungen sich die acht Filme nicht noch ein Mal angesehen habe. «Das habe ich mir für einen heiligen Tag aufgehoben», sagt er. 

    «Ist Athen der Ort von Harry Potter?»: User erzählen das Dümmste, was sie je gehört haben 17.22Aber was kann das für ein heiliger Tag sein? «Ich stelle mir vor, dass sich die Filme mit meinen zwei Kindern sehen werde, wenn ich älter bin.» IST DAS NICHT ZUCKER?! Bis jetzt sind diese Kinder allerdings noch imaginär … Glücklich über so eine süße Geste ihres Vaters werden sie aber auf jeden Fall sein können. Damit beweist Tom Felton einmal mehr, dass er im Gegensatz zu seiner Rolle Draco Malfoy ein echter Schatz ist. 

    Dieser «Harry Potter»-Charakter wird in «Phantastische Tierwesen 2» mitspielen – und verwirrt die Fans

    7. November 2018: «Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen» sorgt schon vor Kinostart am 15. November für Zündstoff unter den «Harry Potter»-Fans, denn die Besetzungsliste, die jetzt von Warner Bros veröffentlicht wurde, enthüllt, dass neben dem jungen Dumbledore, gespielt von Jude Law, noch eine weitere Lehrkraft aus Hogwarts mitspielen wird: Minerva McGonagall. Eigentlich ein Grund zur Freude, wenn da nicht ein Detail wäre, dass den Hardcore-Potterheads sofort aufgefallen ist: McGonagall ist gar nicht alt genug, um in dem Film mitspielen zu können. Sie wurde 1935 geboren – doch «Grindelwalds Verbrechen» spielt 1927. Wie soll das also gehen? 

    Vielen Fans wird es egal sein, es überwiegt wahrscheinlich die Neugier über die Vergangenheit der Figur. Denn in den «Harry Potter»-Büchern und Filmen erfährt man eher wenig über das Leben von Professor McGonagall. (Auf «Pottermore» gibt es allerdings eine von J.K. Rowling verfasste Biografie über sie.) Die Rolle der jungen Minerva wird Schauspielerin Fiona Glascott übernehmen.

    Kinotrailer: Dumbledore kehrt zurück im neuen «Phantastische Tierwesen» Trailer 14.01

    Was die Zuschauer von McGonagall im zweiten Teil des Prequels erwarten können, ist noch unklar. Wahrscheinlich wird es nur ein paar Szenen mit ihr geben, da die Besetzung so kurzfristig erst bekannt gegeben wurde. Wir werden uns wohl überraschen lassen müssen – und das kleine Detail nachsichtig übersehen. 

    Ein «Harry Potter»-Fans schreibt eine Szene so um, dass dieser beliebte Charakter überlebt

    6. November 2018: Im letzten Teil der Reihe, «Harry Potter und die Heiligtümer des Todes», wird ziemlich viel gestorben – das gefällt nicht allen Fans. (Unserer Autorin schon. Warum, kannst du hier lesen.) Besonders der Tod von Harrys Eule Hedwig hat viele schwer getroffen. So schwer, dass sich ein Potterhead nun erbarmt hat, die tödliche Szene umzuschreiben. 

    Hedwigs Tod Facebook

    Es geht um Kapitel vier des letzten Teiles, genauer gesagt um den «Battle of Seven Potters», die Szene in der die Mitglieder des Orden des Phönix durch den Vielsafttrank alle aussehen wie Harry und auf ihren Besen gegen die Todesser kämpfen. Hedwig wird getroffen und stirbt – eigentlich. «Die Eule lag bewegungslos da …» heißt es auch im Original. Über die anschließenden Sätze ist Papier mit einem neuen Text geklebt: «… doch nur für ein paar Sekunden. Dann bewegte sie sich, sprang auf und richtete ihre Federn. Nachdem sie den beschädigten Käfig verlassen hatte, warf sie Harry einen vorwurfsvollen Blick zu, der bedeutete: ‘Ich werde besser wegfliegen und mich bedeckt halten, bis dieser Unsinn vorbei ist.'» Ein Satz weiter wird aus einem «dead» einfach ein «away» – und schon ist Hedwig wieder lebendig. «Hab’s repariert», schreibt der Fan dazu.

    Die anderen Potterheads sind begeistert und wollen nun, dass auch die Todesszene von Sirius oder Dobby umgeschrieben wird. Gepostet hat das Foto von der umgeschriebenen Szene die Facebook-Seite von «Mugglenet.com». Und auch J.K. Rowling hat (unabhängig von dem Fan-Post) nach Halloween etwas zu Hedwigs Tod auf Twitter gepostet: 

    J.K. Rowling Hedwig Kostüm Twitter

    «Ich habe mich noch nie schlechter gefühlt wegen dem, was ich Hedwig angetan habe.» Vielleicht wäre die Autorin also sogar mit der neuen Szene einverstanden …

    Ab Dezember: Indische Uni bietet «Harry Potter»-Kurs für Jura-Studenten an

    27. Oktober 2018: «Harry Potter» ist schon lange viel mehr als nur eine Buch- und Film-Reihe. Das beweist jetzt auch diese Neuigkeit: Die «National University of Juridical Sciences» im indischen Kalkutta bietet ab Dezember 2018 einen Kurs für Jura-Studenten an. Das Besondere: der Kurs ist von «Harry Potter» inspiriert. Professor Shouvik Kumar Guha, der den Kurs «Eine Schnittstelle zwischen Fantasy-Belletristik und Recht: Besonderer Fokus auf Rowlings Potterversum» ins Leben gerufen hat, erklärte der BBC, es sei ein Experiment, das kreatives Denken fördern soll. In insgesamt 45 Stunden soll diskutiert werden, zum Beispiel darüber, wie das indische Klassensystem mit der «Versklavung von Hauselfen und Marginalisierung von Werwölfen» gleichgesetzt werden könnte.

    Brasilianer twittern J.K. Rowling 16.35Professor Guha ist allerdings nicht der erste Dozent mit so einer Idee. In den USA und Großbritannien gibt es bereits «Harry Potter»-inspirierte Kurse an Universitäten. Und auch in Indien gibt es bereits ein solches Modul an einer juristischen Fakultät. Trotzdem ist sein Kurs schon jetzt ausgebucht. Alle 40 Plätze sind bereits belegt. Studenten bitten darum, die Teilnehmerzahl zu hochzuschrauben. 

    Das «Harry Potter»-Modul soll die Studenten aus ihrer Komfortzone holen, sagt er der BBC. Aber warum ausgerechnet die Reihe von J.K. Rowling? In Indien war und ist der Zauberlehrling noch immer sehr beliebt. Das sei auch der Grund, warum er sich gegen Serien wie «Game of Thrones» oder «Star Trek» entschieden habe. 

    Oliver Phelps erzählt, welche Szene für ihn als George Weasley am wichtigsten war

    22.Oktober 2018: Es gibt viele tolle, emotionale und lustige Szenen in «Harry Potter» mit den Weasley-Zwillingen – denken wir nur mal an den legendären Abgang der beiden während der Abschlussprüfungen inklusive Feuerwerk und fassungslosen Blicken von Professor Umbridge. Doch eine eher unscheinbare Szene war für Oliver Phelps, der zehn Jahre lang George spielte, besonders wichtig: die, bei der die Brüder Harry die Karte des Rumtreibers überreichen.

    «Von all den Szenen, die wir in allen acht Filmen gedreht haben, ist das die, die ich mehr schätze als alle anderen», erzählt er im Interview mit «Entertainment Weekly». «Als wir die Rolle bekamen, fing mein Großvater an, die Bücher zu lesen, um zu verstehen, was wir eigentlich machen.» Und für ihn war die Szene mit der Karte des Rumtreibers in «Harry Potter und der Gefangene von Askaban» ganz besonders, weil man die Charaktere seiner Enkel dort «zum ersten Mal in ihrem Element» sehen könne. Deswegen habe sich der Schauspieler besonders intensiv auf den Dreh der Szene vorbereitet. Leider verstarb sein Großvater, bevor der Film in die Kinos kam. 

    Die persönliche Beziehung der Zwillinge im echten Leben inspirierte Regisseur Alfonso Cuarón außerdem dazu, das Drehbuch leicht zu verändern. «Er mochte die Art und Weise, wie wir uns gegenseitig abschneiden. Wir haben das ziemlich oft gemacht […] also haben Fred und George immer die Sätze des anderen beendet, was wir schließlich auch im Film gemacht haben», erzählt Oliver.

    Aber nicht nur die Karte hatte ihren ersten Auftritt in der Szene, sondern auch etwas anderes wichtiges: Georges Zauberstab. Kurz vor Drehbeginn bekam er ihn in die Hand gedrückt. «Ich hab mir das Ding angeschaut und dann hörte ich nur: ‘Ok, wir fangen an.’ und ich war so: ‘Wartet mal, ich schaue mir gerade meinen Zauberstab an!'» 

    Outete sich Sarah Ferguson bei der Royal Wedding als Potterhead?

    13. Oktober 2018: Wer schon irgendwann mal ein fancy Event aus Großbritannien gesehen hat, weiß: Die Briten stehen auf Hüte. Kein Outfit ist komplett ohne wenigstens einen Fascinator. Kein Wunder also, dass auch Brautmutter Sarah «Fergie» Ferguson bei der Hochzeit ihrer Tochter, Prinzessin Eugenie, am Freitag nicht auf eine schicke Kopfbedeckung verzichten wollte.110254208

    Doch, Potterauge sei wachsam, woran erinnert uns der Hut der Dame? Richtig, an den Goldenen Schnatz. Was Fergie da auf dem Kopf trägt, sieht schwer aus wie der flinke kleine Spielball, der eine jede Quidditch-Partie beendet und dem Team des Fängers 150 Punkte einbringt. Und auch das Netz kam an der Ähnlichkeit einfach nicht vorbei.twitter snitchtwitter snitch 2twittersnitch 3

    Ob der Hut wirklich ein geheimes Potterhead-Outing sein sollte… wer weiß. Aber schön wär’s! Entworfen hat das schnieke Teil übrigens die britische Hutmacherin Jess Collett.

    Harry Potter Ausstellung

    12. Oktober 2018: Wer die «Harry Potter»-Ausstellung 2014 in Köln verpasst hat, kann jetzt endlich aufatmen, denn sie ist zurück in Deutschland! Vom 13. Oktober 2018 bis 10. März 2019 kann «Harry Potter: The Exhibition» in der Caligari Halle am Filmpark Babelsberg in Potsdam besucht werden. Auf euch warten Requisiten, Kostüme und Film-Sets, wie der Gryffindor-Gemeinschaftsraum, der Zaubertränke-Klassenraum oder der verbotene Wald. 

    Darum wollte Rupert Grint nach dem vierten «Harry Potter»-Film alles hinschmeißen

    11. Oktober: Für viele Fans wird er immer der beste Freund von Harry Potter bleiben, doch für Schauspieler Rupert Grint scheint die Rolle des Ron Weasley oft eine große Belastung gewesen zu sein. In einem Interview mit Independent gesteht er nun, dass er nach dem vierten Film «Harry Potter und der Feuerkelch» ernsthaft in Betracht gezogen hat, Hogwarts hinter sich zu lassen.

    «Ich hatte gerade meine GCSEs [Anm. d. Red.: entspricht ungefähr dem deutschen Realschulabschluss] bestanden», sagt er. «Ich dachte: ‘Will ich das wirklich weiter machen? Das ist anstrengend’. Denn es war offensichtlich ein großes Opfer. Man nimmt seine Anonymität für selbstverständlich, einfach normale Sachen machen, einfach rausgehen.» Zehn Jahre lang war der Schauspieler eines der bekanntesten Gesichter der Welt. Von Paparazzi verfolgt, wurde es ihm irgendwann «ein bisschen unheimlich». «Es gab Zeiten, da dachte ich: ‘Ich bin fertig.'»

    Harry Potter Ron Weasley Rupert Grint

    Manchmal fühlte er sich fast, als hätte er eine «gespaltene Persönlichkeit», denn sobald er das Haus verließ, waren da natürlich auch die Fans – doch, kamen sie für ihn, Rupert, oder doch nur für Ron? «Manchmal kann es ganz schön entmenschlichend sein, wenn Menschen einfach von dir Fotos machen, wenn du draußen bist.  Für sie bist du nur dieses eine Ding», erzählt er. «Aber das ist mein Leben. Ich kann mich an mein Leben davor gar nicht mehr wirklich erinnern.» 

    Die Entscheidung, Hogwarts doch nicht den Rücken zuzukehren, habe er nie bereut, dennoch sei es einfach eine sehr anstrengende Zeit für ihn gewesen.

    Wenn Ron und Harry zu Flo Rida schwofen: Dieser «Harry Potter»-Tanz ist wirklich magisch

    10. Oktober 2018: Es gibt «Harry Potter»-Fans und dann gibt es «HARRY POTTER»-FANS!!!! Als Letzteres kann man wohl die Tanzgruppe einer Highschool in Arizona nennen, die vor Kurzem bei ihrer Homecoming-Feier eine zauberhafte (WORTWITZ AHOI!) Choreographie performte und damit nicht nur Lehrer und Mitschüler zum Staunen brachte. Über 700.000 Mal wurde das Video inzwischen angeklickt, darunter sammeln sich bereits rund 4000 Kommentare.Tanz

    Kein Wunder, immerhin tanzen hier unter anderem Hogwarts-Schüler nach Harry’s Aufnahme in Gryffindor zu «Welcome to my house» von Flo Rida. Und Voldemort schüttelt seinen Umhang zu den sanften Klängen von Nicki Minajs «Chun Li». 

    So und wo melden wir uns jetzt an? Wenn wir schon nicht nach Hogwarts können, würden wir doch wenigstens gern auf die Walden Grove High, bitte.

    Neuer Drucker verspricht magische Bilder wie bei «Harry Potter»

    Instagram Drucker

    3. Oktober 2018: Wenn Harry Potter sich das Foto seiner Eltern ansieht, dann winken ihm die beiden darauf fröhlich zu, und wenn er durch die Zimmer von Hogwarts streift, bewegen sich die Motive in den Bilderrahmen. Genau solche magischen Bilder sollen nun mit einem neuen Drucker möglich sein — und zwar dank Smartphones und Augmented Reality. Die kompakten Minidrucker kommen im Handyformat und können je nach Fan-Laune mit «Harry Potter»-Deko bestückt werden.

    Der einzige Haken: Um aus den gedruckten zweidimensionalen Fotos die magischen Potter-Bilder zu zaubern, braucht man das Smartphone. Mit einer dazugehörigen App können in den Schnappschüssen Botschaften und Bewegungen hinterlegt werden, außerdem kann mit speziellen «Harry Potter»-Filtern gespielt werden (Einmal das verrückte Auge von Mad-Eye Moody, bitte!). Guckt man sich die Fotos dann durch die App an, sind die Bilder zum Leben erweckt.

    Das Ganze kommt pünktlich zum Weihnachtsgeschäft Ende Oktober in die Läden und kostet stolze 150 Dollar pro Drucker.

    Rassismus-Vorwürfe gegen J.K. Rowling 

    Phantastische Tierwesen 2 Trailer1. Oktober 2018: Die «Harry Potter»-Reihe steht schon länger in der Kritik, wenig Diversität zu vermitteln, da so gut wie alle Hauptcharaktere weiß sind. Mit dem Trailer zum neuen Prequel «Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen» spitzen sich die Rassismus-Vorwürfe gegen Autorin J.K. Rowling nun zu. In einer Szene des Trailers wird offenbart, dass Voldemorts Schlange Nagini eigentlich eine Frau ist. Sie wird gespielt von der südkoreanischen Schauspielerin Claudia Kim. Das sei rassistisch, finden viele Fans und Kritiker. Schließlich sei die einzige nicht-weiße Protagonistin ausgerechnet das «Haustier» eines weißen Zauberers. 

    Harry Potter Rassismus

    «Ich glaube, das ist das Problem, wenn weiße Leute etwas diverser machen wollen, ohne People of Color zu fragen», schreibt Autorin Ellen Oh auf Twitter. «Sie stellen keine Verbindung dazwischen her, dass Nagini eine asiatische Frau ist, die später das Haustier eines weißen Mannes wird. Also sag ich es jetzt: Die Scheiße ist rassistisch.» 

    Auch J.K. Rowling selbst hat sich mittlerweile via Twitter zu den Vorwürfen, mit der Besetzung von Nagini solle Diversität geheuchelt werden, zu Wort gemeldet: «Die Naga sind schlangenartige, mythische Kreaturen aus der indonesischen Mythologie, daher der Name Nagini. Mal werden sie mit Flügeln, mal als halb Mensch, halb Schlange dargestellt. Indonesien umfasst ein paar hundert ethnische Gruppen, einschließlich Javaner, Chinesen und Betawi», schreibt sie – und kippt mit ihrer Aussage bei vielen Usern Öl ins Feuer, denn die Naga-Mythologie stammt ursprünglich aus Indien.  

    Harry Potter Rassismus 2

    Doch es gibt auch viele «Harry Potter»-Fans, die die Autorin verteidigen: «Das Universum, das du erschaffen hast, ist immer noch das Universum, das wir alle lieben», schreibt ein User

    Sky startet «Harry Potter»-Sender

    28. September 2018: 24 Stunden, sieben Tage die Woche Harry Potter auf einem Fernsehsender. Für Fans der Buch- und Filmreihe von J.K. Rowling ist das wohl ein absoluter Traum – und er wird bald wahr. Denn anlässlich des Kinostarts von «Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen» zeigt der Bezahlsender Sky auf seinem neuen Pop-up-Sender «Sky Cinema Harry Potter HD» vom 2. bis zum 18. November alle Filme der «Harry Potter»-Reihe inklusive des Prequels «Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind».

    Für alle, die die Tage bis zum Start des neuen Teil des «Harry Potter»-Spin-offs nicht mehr abwarten können, ist es wohl die perfekte Einstimmung. Schließlich läuft «Phantastische Tierwesen 2: Grindelwalds Verbrechen» erst am 15. November in den deutschen Kinos an. Im neuen Film geht es um den Aufstieg von Gellert Grindelwald, der vor Lord Voldemort als bösester Magier der Zauberwelt galt. Auch ein alter «Harry Potter»-Bösewicht feiert dabei sein Comeback. Wer das ist, könnt ihr hier lesen.

    J.K. Rowling bestätigt Theorie über Hermines Namen

    19. September 2018: Vielen «Harry Potter»-Fans in deutschsprachigen Ländern war als Kind sicher nicht bewusst, dass Hermine Granger eigentlich gar nicht so heißt – denn für die Übersetzung der Romane wurde der Name «eingedeutscht». Im englischen Original trägt die Freundin von Harry Potter nämlich den eher ungewöhnlichen Namen Hermione. Mit dem Alter kam bei vielen dann die Erkenntnis (oder die Sprachkenntnisse) – und die Frage: Wie spricht man das aus? Ohne rege Internet-Communities und vor den Verfilmungen war das damals gar nicht so einfach herauszufinden. Doch scheinbar hatten nicht nur die deutschen Leser  Schwierigkeiten …

    Eine Twitter-Userin teilt zum Thema Hermione nun eine Theorie mit der Internet-Community: «J.K. Rowling baute die Passage, wie man Hermiones Namen betont in ‘Der Feuerkelch’ ein, um es allen von uns beizubringen, die wie Viktor Krum HER-MY-OWN gesagt haben.»

    Prompt gab es eine kurze, aber eindeutige Antwort von der Autorin höchstpersönlich: «Theorie korrekt.» Hätten wir das also auch geklärt.Versteckte Botschaft hinter Snape ersten Worten_9.05

    Kannst du dir diesen Logikfehler im dritten Teil erklären?

    28. August 2018: Wir haben vor kurzem wieder angefangen, die Harry-Potter-Bücher zu lesen und auch, logischerweise, die Filme wieder zu schauen. Erst das Buch lesen, dann den Film schauen. Easy. Dabei ist uns allerdings ein Fehler aufgefallen, der in der kleinteilig ausklamüserten Welt, die J.K. Rowling für ihre detailverliebten Leser erfunden hat, wirklich nervt. Na, weißt du’s schon? Es geht um die Karte des Rumtreibers.

    Im dritten Teil darf Harry nicht mit seinen Freunden nach Hogsmeade, das Zaubererdorf in der Nähe der Schule, weil er keine Erlaubnis seines Vormunds hat. Aber Fred und George Weasley eilen zur Hilfe und schenken ihm eine alte Karte – die Karte des Rumtreibers. Darauf sind alle Personen zu sehen, die sich im Schloss nun ja, rumtreiben.

    Später in der Geschichte wird Professor Lupin anhand der Karte feststellen, dass der totgeglaubte Peter Pettigrew alles andere als tot ist und seit Jahren als Rons Ratte Krätze lebt. Im Film sieht auch Harry ihn auf der Karte durch die Gänge eilen und wird misstrauisch – schließlich ist der Tod von Peter Pettigrew berüchtigt in der Zaubererwelt, soll er doch Sirius Black zum Opfer gefallen sein.

    WIESO ALSO ist Fred und George über die letzten Jahre nie aufgefallen, dass ein totgeglaubter Mann im Bett ihres Bruders schläft?! Da würde man sich doch wundern, oder nicht?!

    Im Internet kursiert ein Erklärungsversuch, der sich allerdings nur auf das Buch bezieht. Ein Reddit-Nutzer meint, dass die vier Erfinder der Karte (James Potter, Peter Pettigrew, Sirius Black und Remus Lupin) so sehr darauf bedacht waren, dass niemand herausfinden würde, dass sie sich in Tiere verwandeln können, dass nur eine Person, die weiß, dass sie Animagi sind, sie auf der Karte sehen kann. Das würde erklären, wieso Lupin Pettigrew sehen kann, Harry und Snape aber nicht. Wie gesagt, das erklärt aber nur das Buch.

    Ist es albern, dass wir uns darüber garantiert noch ein paar Monate den Kopf zerbrechen werden?

    Kennst du auch einen Harry-Potter-Logikfehler? Dann schick ihn uns an kontakt@neon.de, mit dem Betreff «Harry Potter».

    GoT-Star Natalie Dormer ist die Stimme zum «Harry Potter»-Hörbuch «A History of Magic»

    10. August 2018: Diese Nachricht freut nicht nur «Potterheads», sondern auch «Game of Thrones»-Fans: Natalie Dormer, die in der Serie die Rolle Margaery Tyrell spielte, wird die Stimme eines neuen Hörbuchs. «Harry Potter: A History of Magic» (deutscher Titel: «Harry Potter: Eine Geschichte voller Magie») erschien als Buch bereits im letzten Jahr und ist eine Sammlung von unveröffentlichtem Archivmaterial, geheimen Hintergrundinformationen und allerlei Geschichten rund um die Welt des Zauberlehrlings und deren Entstehung.

    Harry-Potter-Hörbuch-Natalie-Dormer

    Ab dem 4. Oktober gibt es das Buch im englischen Original nun auch zum Hören. Warum Natalie Dormer das Buch einspricht? «Ich habe die ‘Harry Potter’-Bücher immer geliebt. Aber erst als ich anfing, mit den Kuratoren der British Library [Anm. d. Red.: Herausgeber des Hörbuchs] zu sprechen, von den verschiedenen Mythen, Legenden und Kulturen, die die Zaubererwelt mitgestaltet haben, zu hören, begann ich, den Reichtum und die Tiefe von J.K. Rowlings Schreiben wirklich zu schätzen», sagt die Schauspielerin

    Passend zur Veröffentlichung im Herbst wird die Ausstellung «Harry Potter: A History of Magic» bei der «New York Historical Society» gezeigt.

    «Harry Potter und das verwunschene Kind» kommt nach Hamburg

    harry potter theater verwunschenes kind cursed child

    5. Juli 2018: Bevor jetzt alle Fans ausrasten, ein kleiner Dämpfer vorab: Ihr müsst euch leider noch etwas gedulden! Denn erst im Frühjahr 2020 kommt das Theaterstück «Harry Potter und das verwunschene Kind» (im Original: «Harry Potter and the Cursed Child») nach Deutschland — genauer gesagt nach Hamburg ins «Mehr!»-Theater. Die achte «Harry Potter»-Geschichte ist die erste, die als Theaterstück gezeigt wird. Sie wird in zwei Teilen zu sehen sein. Zuschauer können beide Teile entweder hintereinander an einem Tag oder an zwei aufeinanderfolgenden Abenden besuchen.

    Handlungstechnisch knüpft das Stück an den siebten Roman an. Harry ist ein überarbeiteter Beamter im Ministerium für Zauberei und Vater dreier Kinder. Zu seinem zweiten Sohn Albus Severus hat Harry eine schwierige Beziehung. Albus leidet unter dem hohen Erwartungsdruck, den der Ruhm seines Vaters mit sich bringt. Um sich zu beweisen, will Albus mithilfe einer Zeitreise einen Fehler seines Vaters korrigieren.

    Harry Potter 6.40

     
  • Adam 07:46 on 17.04.2019 Постоянная ссылка |
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    Sport kompakt: Aus für Ronaldo: Ajax Amsterdam schießt Juventus Turin aus der Champions League 

    Von «A» wie American Football über «F» wie Fußball bis «Z» wie Zehnkampf: Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden irgendwo auf dem Globus mal mehr, mal weniger bedeutende Events statt, die aufgrund der Dominanz weniger Sportarten schnell untergehen können und keine wirkliche Beachtung finden.

    16. April: Ajax schießt Juventus und Ronaldo aus der Champions League

    Ajax Amsterdam hat in der Fußball-Champions League nach Real Madrid nun auch Juventus Turin aus dem Wettbewerb geworfen und den Ruf als Favoritenschreck bestätigt. Im Viertelfinal-Rückspiel siegte das Team von Trainer Erik ten Hag beim italienischen Rekordmeister mit 2:1 (1:1) und erreichte nach dem 1:1 im Hinspiel die Runde der letzten Vier. Zwar hatte Cristiano Ronaldo im Juventus Stadium die Hausherren in Führung gebracht (28.), doch Donny van de Beek und Matthijs de Ligt (67.) drehten die Partie.

    Im zweiten Dienstags-Spiel erreichte der FC Barcelona mit einem 3:0 (2:0) gegen Manchester United sicher das Halbfinale. Nach dem 1:0-Erfolg im Hinspiel sorgten Leo Messi im Camp Nou mit einem Doppelschlag (16. und 20. Minute) und Philippe Coutinho (61.) für den erstmaligen Halbfinaleinzug der Katalenen seit 2015.

    +++16. April: 100.000 Euro Strafe für den FC St. Pauli

    Die Pyro-Ausschreitungen im Stadtderby gegen den Hamburger SV kommen den  FC St. Pauli teuer zu stehen. Das Sportgericht des DFB verurteilte den Klub zu einer Geldstrafe in Höhe von 100.000 Euro. Der FC St. Pauli hat die Strafe bereits akzeptiert, somit ist das Urteil rechtskräftig. Über ein Strafmaß gegen den HSV wurde bislang noch nicht entschieden. Bei der 0:4-Niederlage der Kiezkicker war am 10. März in beiden Fanlagern mehrmals Pyrotechnik gezündet worden. Schiedsrichter Felix Brych unterbrach das Match, das kurz vor dem Abbruch stand, mehrfach. «Wir akzeptieren die Strafe und übernehmen die Verantwortung, da wir als Club dafür verantwortlich sind, dass die Unversehrtheit der Besucherinnen und Besucher gewährleistet wird», wurde am Dienstag St. Pauli-Präsident Oke Göttlich auf der Vereins-Homepage zitiert.

    +++ 16. April: Dardai und Hertha BSC trennen sich im Sommer

    Fußball-Bundesligist Hertha BSC und Cheftrainer Pal Dardai gehen nach Ende der Saison getrennte Wege. Der Verein bestätigte am Dienstag Meldungen, wonach der 43-Jährige seinen Posten bei den Berlinern aufgibt. Der TV-Sender «Sky» und die «Bild» hatten zuvor darüber berichtet. «Wir sind gemeinsam zu dem Entschluss gekommen, dass ein neuer Impuls im Sommer der richtige Schritt für die Hertha ist», sagte Hertha-Sportdirektor Michael Preetz am Dienstag. Er bezeichnete die Zusammenarbeit als «sehr gut und konstruktiv'». Dardai habe sich nicht nur als Spieler, sondern auch als Trainer große Verdienste um Hertha BSC erworben.

    Der Ungar hatte das Amt beim aktuellen Tabellen-Elften im Februar 2015 übernommen und die «Alte Dame» in seinen beiden ersten Jahren auf die Plätze sieben und sechs geführt. In der Saison 2016/17 führte Dardai Hertha nach acht Jahren Pause wieder in einen internationalen Wettbewerb.

    +++ 15. April: 96 Tote — Liverpool gedenkt Opfern der Hillsborough-Katastrophe +++

    Zum 30. Jahrestag der Hillsborough-Katastrophe hat die Stadt Liverpool der 96 Todesopfer des Unglücks gedacht. Auch die Mannschaft des FC Liverpool und deren Trainer Jürgen Klopp legten vor der Gedenktafel am Stadion Anfield einen Kranz nieder. Am 15. April 1989 waren beim Pokal-Halbfinale zwischen dem FC Liverpool und Nottingham Forest in Sheffield 94 Menschen im Gedränge einer völlig überfüllten Zuschauertribüne ums Leben gekommen. Zwei weitere starben später an den Folgen. Die meisten Opfer waren Fußball-Anhänger des FC Liverpool.

    Um 15.06 Uhr, dem Zeitpunkt, als das Pokalspiel vor 30 Jahren abgebrochen wurde, fanden in Liverpool mehrere Schweigeminuten statt. Der Verkehr in der Stadt wurde teilweise gestoppt, Flaggen hingen auf halbmast, und die Rathausglocke wurde 96 Mal geläutet. In der Kathedrale von Liverpool gab es einen Gedenkgottesdienst.

    15-Liverpool erinnert an Katastrophe im Hillsborough-Stadion-6026385170001

    Zudem öffnete der FC Liverpool am Montagnachmittag sein Stadion für Besucher, die dort in aller Stille sitzen konnten. Der Club hatte bereits am Sonntag mit einer großen Choreographie in Anfield und einer Schweigeminute vor dem Anpfiff des Heimspiels gegen den FC Chelsea der Opfer gedacht.

    +++ 15. April: Thomas Tuchel aufgebracht: «Wir haben keine Spieler»

    Thomas Tuchel kann bisweilen sehr emotional sein, wenn ihm irgendetwas nicht passt. Das bewies der deutsche Trainer von Paris Saint-Germain nach dem bitteren 1:5 (1:1) seines Teams beim Tabellenzweiten OSC Lille. Nach dem Schlusspfiff brach es geradezu aus ihm heraus: Aufgebracht beklagte er sich darüber, dass sein Kader zu klein sei: «Wir haben keine Spieler. Es ist offensichtlich, aber niemand spricht darüber, weil wir gewinnen. Aber jeder muss wissen, mit 14 oder 15 Spielern ist das nicht jede Woche möglich», sagte der 45-Jährige nach dem Spitzenspiel der Ligue 1 am späten Sonntagabend.

    PSG hat in der französischen Meisterschaft zwar 17 Punkte Vorsprung vor Lille und braucht nur noch einen Sieg aus den verbleibenden sieben Spielen, um den Titel zu holen. Aber dem früheren BVB-Coach war das angesichts von neuen Verletzungen von Kapitän Thiago Silva und Thomas Meunier sowie der Roten Karte von Juan Bernat in Lille völlig egal.

    «Wir vermissen Cavani und Neymar seit Wochen. Auch Di Maria und Marquinhos sind noch verletzt, wir spielen mit kranken oder untertrainierten Spielern», meinte Tuchel aufgebracht und beklagte, dass er den deutschen Nationalspieler Thilo Kehrer trotz dessen Krankheit habe einwechseln müssen.

    Der PSG-Trainer kündigte eine Analyse der personellen Situation mit Sportdirektor Antero Henrique an: «Wir müssen alles reflektieren, weil so ist es viel zu viel. Wir müssen ehrlich zueinander sein und die wahren Gründe dafür herausbekommen.» Die nächste Chance auf den vorzeitigen Meistertitel hat das verletzungsgeplagte Starensemble am Mittwoch im Nachholspiel beim FC Nantes. Es wäre die insgesamt achte Meisterschaft für PSG und die erste für Tuchel.

    +++14. April: Manuel Neuer schon wieder verletzt +++

    Manuel Neuer droht die nächste Verletzungspause. Der 33-Jährige verletzte sich beim 4:1 (2:0) des FC Bayern München bei Fortuna Düsseldorf am Sonntag ohne Einwirkung des Gegners an der Wade und musste in der 53. Minute ausgewechselt werden. Die Blessur zog sich der Nationaltorhüter bei einem Ausfallschritt zu, anschließend humpelte er mit gesenktem Kopf vom Feld.

    «Es ist dieselbe Wade, die ihm vor zwei Wochen schon Probleme bereitet hat», sagte Trainer Niko Kovac nach dem Spiel: «Wir müssen die MRT-Untersuchung am Montag abwarten. Wenn er sich verletzt hat, würde uns das schon treffen.» In der Rückrunde der Fußball-Bundesliga hatte Neuer schon zwei Spiele wegen einer Daumenverletzung und eines wegen Wadenproblemen verpasst. In der vergangenen Saison kam er wegen eines Mittelfußbruches nur auf drei Liga-Einsätze.

    +++ 14. April: Stuttgarts Ascacibar sorgt mit Spuck-Attacke für Aufregung +++

    In der Nachspielzeit leistete sich Stuttgarts Santiago Ascacibar beim 0:1 des VfB gegen Bayer Leverkusen den großen Aufreger des bisherigen Spieltags. Seine Spuckattacke in Richtung des Siegtorschützen Kai Havertz ahndete Schiedsrichter Tobias Stieler mit der Roten Karte. «Solche Leute braucht man nicht in der Bundesliga», schimpfte Leverkusens Kevin Volland über den Argentinier. Auch VfB-Trainer Markus Weinzierl kritisierte seinen Mittelfeldspieler: «Er hat der Mannschaft einen Bärendienst erwiesen. So etwas darf nicht passieren. Du musst deine Emotionen im Griff haben. Die Rote Karte schadet uns im Abstiegskampf.» 

    Mit dem fünften sieglosen Spiel in Serie kommt Stuttgart auf dem Relegationsplatz nicht voran, der 1. FC Nürnberg ist nach dem 1:1 gegen den FC Schalke 04 nun nur noch drei Punkte zurück.

    +++ 13. April: Dortmund mindestens für eine Nacht Tabellenführer +++

    Borussia Dortmund ist mit einem Zittersieg zumindest für 21 Stunden an die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga zurückgekehrt. Eine Woche nach der 0:5-Pleite im Gipfel beim FC Bayern München bezwang der BVB am Samstag den FSV Mainz 05 angeführt vom überragenden Teenager Jadon Sancho mit 2:1 (2:0), überzeugte aber nur eine Halbzeit. Damit liegen die Dortmunder zunächst wieder zwei Punkte vor den Münchnern, die erst am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) bei Fortuna Düsseldorf antreten müssen.

    Der zweite Liga-Doppelpack von Sancho (18./24. Minute) sorgte für Erleichterung nach einer Woche voller Frust beim Meisterschafts-Anwärter. Nicht nur der Mainzer Anschlusstreffer durch Robin Quaison (83.) ließ das Team von Trainer Lucien Favre in der Schlussphase aber noch gehörig zittern. Torwart Roman Bürki rettete mit mehreren starken Paraden den Sieg. Der BVB hat nun in jedem der 15 Saison-Heimspiele mindestens zwei Tore erzielt und ist im eigenen Stadion seit dem 1:2 gegen Mainz vor knapp einem Jahr ungeschlagen. 

    +++ 11. April: Supertalent Joao Felix schockt dezimierte Eintracht — 2:4 bei Benfica +++

    Die beeindruckende Erfolgsserie von Eintracht Frankfurt in der Europa League hat ein bitteres Ende gefunden. Nach zehn mitunter furiosen Spielen ohne Niederlage im Wettbewerb verlor der lange dezimierte DFB-Pokalsieger am Donnerstag im Viertelfinal-Hinspiel beim portugiesischen Rekordmeister Benfica Lissabon 2:4 (1:2) und droht damit auszuscheiden.

    Benficas überragender Jungstar Joao Felix mit einem Dreierpack (21./Foulelfmeter, 43., 53. Minute) und Ruben Dias (50.) nutzten die Überzahl der Hausherren, nachdem Frankfurts Abwehrspieler Evan Ndicka bereits nach 20 Minuten wegen einer Notbremse die Rote Karte gesehen hatte. Doch die Hoffnung bleibt: Luka Jovic (40.) und Goncalo Paciencia (72.) erzielten vor 54 175 Zuschauern wichtige Auswärtstore für den im 16. Pflichtspiel des Jahres erstmals unterlegenen Bundesligisten. So ist das Weiterkommen im Rückspiel in einer Woche vor heimischer Kulisse durchaus noch möglich.

    +++ 11. April: FC Zürich überrascht Malouda mit «einvernehmlichem» Rausschmiss +++

    Der frühere französische Vize-Weltmeister Florent Malouda hat auf Twitter überrascht auf seine Freistellung als Assistenztrainer beim FC Zürich reagiert. «Wirklich, das habe ich nicht gewusst ..??», schrieb der 38-Jährige als Antwort auf eine Mitteilung des Schweizer Fußball-Erstligisten. Dieser hatte zuvor erklärt, dass man «in gegenseitigem Einvernehmen» beschlossen habe, «die kürzlich begonnene Zusammenarbeit zu beenden». Es habe sich «herausgestellt, dass die verschiedenen Projekte, in welchen Florent Malouda weiterhin engagiert ist, zeitlich nicht mit den vom FCZ vorgesehenen Aufgaben kompatibel sind», hieß es weiter.

    Malouda hatte 2012 mit dem FC Chelsea die Champions League gewonnen und verlor 2006 mit Frankreichs Nationalmannschaft das WM-Finale gegen Italien. Seit Februar unterstützte Malouda in Zürich den Trainerstab im Talent- und Stürmertraining.Tweet FC Zürich Malouda

    +++11. April: VfB Stuttgart holt Sven Mislintat als Sportdirektor

    Der VfB Stuttgart hat Sven Mislintat als Sportdirektor verpflichtet. Der frühere Chefscout von Borussia Dortmund unterschrieb beim abstiegsbedrohten Tabellen-16. einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021. Das bestätigte der VfB am Donnerstag nach entsprechenden Medienberichten. «Sven Mislintat hat sich in seiner langjährigen beruflichen Laufbahn ein hohes Maß an Reputation erarbeitet. Mit seinem Wissen, seinem Netzwerk und seiner Art, Fußball zu denken, passt er perfekt zu uns», sagte VfB-Sportvorstand Thomas Hitzlsperger.

    Mislintat, dessen Vertrag auch für die 2. Liga gelten soll, erwarb sich in Dortmund einen guten Ruf als Entdecker von Toptalenten wie zuletzt Ousmane Dembelé oder Jadon Sancho. Nach seiner Zeit beim BVB war Mislintat von Ende 2017 bis Anfang Februar diesen Jahres «Head of Recruitment» beim Premier-League-Club FC Arsenal. In Stuttgart wird der 46-Jährige von sofort an gemeinsam mit Hitzlsperger für die Kaderplanung verantwortlich sein, zudem soll Mislintat das Scouting der Schwaben wieder verbessern.

    +++ 11. April: Nowitzkis NBA-Laufbahn nach 21 Jahren beendet +++

    Das war’s. Die glorreiche NBA-Laufbahn von  Basketball-Superstar Dirk Nowitzki ist nach 21 Jahren mit einem hochemotionalen Schlusspunkt beim langjährigen Rivalen San Antonio Spurs zuende gegangen. Ein knapp zweiminütiges Video der Gastgeber unter dem Motto «Thank you, Dirk» rührte den 40 Jahre alten Profi der Dallas Mavericks schon vor Anpfiff seiner letzten Partie zu Tränen.  Die 94:105 (37:57)-Niederlage wurde danach fast zur Nebensache, während jeder von Nowitzkis insgesamt 20 Punkten von beiden Fanlagern ausgiebig gefeiert wurde.

    Einen Tag nach der emotionalen Abschiedsgala vor heimischer Kulisse (120:109 gegen Phoenix Suns) sollte das letzte Hurra nach über zwei Dekaden ausgerechnet beim Dauerkonkurrenten aus Texas stattfinden. «Wenn es irgendwo passt, dann San Antonio. Sie waren immer ein bisschen unser großer Bruder und unser Vorbild. Wir haben viel erlebt mit ihnen», hatte Nowitzki vor seiner letzten Partie in der nordamerikanischen Profiliga kommentiert. Seine Familie und «die komplette Mavs-Association» reisten deshalb mit den Mavericks zum letzten Saisonspiel.

    Er wolle nochmal «ein paar Dreier draufholzen», bekräftigte Nowitzki, nachdem bei seinem letzten Heimspiel in Dallas unter anderem die NBA-Legenden Larry Bird und Scottie Pippen gekommen waren, um den Deutschen zu verabschieden. Mit den Spurs um ihr jahrelang sehr erfolgreiches Star-Trio Tim Duncan, Manu Ginobili und Tony Parker hatte sich Nowitzki in den Playoffs immer wieder heiße Duelle geliefert. Als sich der Mavericks-Star zum Abschluss seiner 21. Saison nochmal die Ehre gab, war aber keiner seiner Rivalen mehr da: Duncan und Ginobili sind bereits zurückgetreten, der Franzose Parker lässt seine Karriere bei den Charlotte Hornets ausklingen.

    Spurs-Trainer Greg Popovych hatte Nowitzki schon vor der Partie in den höchsten Tönen gelobt. «Dirk ist ein großer Leader, er hatte eine einzigartige Karriere. Er hat es immer gehasst zu verlieren», stellte Popovych fest. Auch in seinem letzten Spiel hätte der scheidende Superstar gerne noch einmal gewonnen, doch sein Team lag schon nach einem Viertel mit 16:30 zurück. Nowitzki traf acht seiner 21 Würfe und holte zudem zehn Rebounds. 46,8 Sekunden vor Schluss wurde er letztmals ausgewechselt, weshalb sich das Publikum komplett von seinen Sitzen erhob und für Nowitzki applaudierte. Die schillernde Sportlerkarriere ist vorbei.

    +++ 10. April: «Tragischer Notfall im direkten Umfeld der Mannschaft» beim 1. FC Köln +++

    Das mitreißende 4:4 (2:1) im Zweitliga-Westduell zwischen dem MSV Duisburg und dem 1. FC Köln rückte nach Spielschluss schnell in den Hintergrund. Denn im engeren Umfeld des Zweitliga-Spitzenreiters aus Köln ist es am Mittwoch zu einem tragischen Notfall gekommen. Dies wurde unmittelbar im Anschluss des Nachholspiels bekannt. Aus diesem Grund verzichteten auch beide Clubs auf Spieler- und Trainer-Interviews, wie die jeweiligen Pressesprecher mitteilten.

    Der FC wollte zunächst keine näheren Einzelheiten zu dem Vorfall nennen. «Wir bitten um Verständnis, dass wir vorerst keine Details kommunizieren», teilte der Club auf Twitter mit. Nach Informationen der «Bild»-Zeitung soll der Vater von Köln-Trainer Markus Anfang einen Herzinfarkt erlitten haben. Köln Notfall Tweet

    Während des höchst unterhaltsamen Spiels hatte es diesbezüglich noch keine Anzeichen gegeben. Dabei sahen die Kölner wie der sichere Sieger aus, doch Kevin Wolze rette dem MSV Duisburg mit einem späten Freistoß-Tor (81. Minute) immerhin einen Punkt im Kampf um den Klassenverbleib. Für die Kölner bleibt es aber trotzdem eine komfortable Situation. Der Tabellenführer, der am nächsten Montag im Schlagerspiel auf den Hamburger SV trifft, hat sechs Runden vor Saisonschluss zehn Punkte Vorsprung auf den Dritten. 

    Die Duisburger schoben sich bei vier Punkten Rückstand auf den Relegationsrang auf Platz 17 vor. Vor 25 675 Zuschauern in der Duisburger Arena trafen zuvor Jhon Cordoba (24./53.), Louis Schaub (47.) und Simon Terodde (54.) für Köln, Moritz Stoppelkamp (2./71.) und Lukas Fröde (29.) für Duisburg.

    10. April: Ex-DFB-Präsident Grindel tritt von internationalen Ämtern zurück

    Der ehemalige DFB-Präsident Reinhard Grindel ist auch von seinen internationalen Ämtern bei den Verbänden UEFA und FIFA zurückgetreten. Er werde seine Posten als Vize-Präsident der Europäischen Fußball-Union und im Council des Weltverbands abgeben, teilte der frühere Chef des Deutschen Fußball-Bundes mit.

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    10. April: Jetzt ist es offiziell — Marco Rose übernimmt in Gladbach

    Die Personalie war längst ein offenes Geheimnis, jetzt hat der Klub sie offiziell bestätigt: Marco Rose wird zur kommenden Saison als Nachfolger von Dieter Hecking erwartungsgemäß neuer Trainer bei Borussia Mönchengladbach. Diese Entscheidung gaben der Fußball-Bundesligist und Roses aktueller Arbeitgeber RB Salzburg bekannt. Am Dienstag der vergangenen Woche hatte die Borussia verkündet, dass der erst im November bis 2020 verlängerte Kontrakt mit Hecking zum 30. Juni dieses Jahres vorzeitig endet. 

    «Marco Rose hat in Salzburg in den vergangenen sechs Jahren hervorragende Arbeit geleistet und wir freuen uns, dass er ab der kommenden Saison bei uns sein wird», sagte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl. Rose bezeichnete den Wechsel in die Bundesliga als «eine schwierige Entscheidung für mich, aber eine Entscheidung, die ich mit voller Überzeugung treffe».

    10. April: Ermittlungen wegen rassistischer Sprüche beim Länderspiel in Wolfsburg

    Wegen des Vorwurfs, während eines Fußball-Länderspiels die Nationalspieler Ilkay Gündogan und Leroy Sané mit rassistischen Bezeichnungen beleidigt zu haben, ermittelt die Staatsanwaltschaft Braunschweig gegen drei Männer aus Wolfsburg und Braunschweig. Sie sollen beim Spiel Deutschland — Serbien am 20. März in Wolfsburg die beiden Spieler als «Bimbo» und «Neger» bezeichnet haben. Außerdem sollen sie einem Zeugen zufolge unter anderem auch «Heil Hitler» gerufen haben, berichtete die «Bild»-Zeitung. 

    «Es wird derzeit ermittelt, ob sich die Beschuldigten einer Volksverhetzung, eines Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und einer Beleidigung hinreichend verdächtig gemacht haben könnten», sagte die Sprecherin der Braunschweiger Staatsanwältin Julia Meyer. 

    Die drei hätten eingeräumt, einige Spieler als «Neger», «Bimbo» oder «Türke» betitelt zu haben. Dies sei jedoch ohne rassistischen Hintergrund geschehen, man habe sich nur über die Leistung der Spieler geärgert. Volksverhetzende oder rechtspopulistische Reden hätten sie in Abrede gestellt, erklärte die Staatsanwältin. Die Affäre ins Rollen gebracht hatte der Journalist André Voigt, der ein Video veröffentlicht hatte, in dem er von verbalen Ausfällen einiger Zuschauer während der Partie der deutschen Nationalmannschaft gegen Serbien berichtetet hatte.

    10. April: St. Pauli trennt sich von Trainer Kauczinksi und Sportchef Stöver

    Der Fußball-Zweitligist FC St. Pauli hat auf die zuletzt unbefriedigenden sportlichen Ergebnisse reagiert und Trainer Markus Kauczinski sowie Sportchef Uwe Stöver freigestellt. Wie der Hamburger Verein mitteilte, wird der Niederländer Jos Luhukay neuer Trainer. Stövers Aufgaben übernimmt bis zum Saisonende der Kaufmännische Geschäftsführer Andreas Rettig. Die Kiezkicker sind seit vier Spielen sieglos. «Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, gerade weil wir Uwe und Markus persönlich sehr schätzen. Aber im Sinne des FC St. Pauli halten wir diesen Schritt für notwendig, um die Saison sportlich erfolgreich zu beenden und die Weichen für die neue Saison stellen zu können», sagte Vereinspräsident Oke Göttlich. Jos Luhukay hat zuletzt in England bei Sheffield Wednesday gearbeitet.

    9. April: Liverpool und Tottenham gewinnen Hinspiele in der Champions League

    Der FC Liverpool und Trainer Jürgen Klopp haben sich eine gute Ausgangsposition für den Einzug in das Halbfinale der Champions League erarbeitet. Am Dienstag bezwang der frühere englische Fußball-Rekordmeister im Viertelfinal-Hinspiel den FC Porto mit 2:0 (2:0). Vor 52.000 Zuschauern an der Anfield Road erzielten die früheren Bundesligaprofis Naby Keita in der fünften Minute und Roberto Firmino nach 26 Minuten die Tore für die Gastgeber. 

    Im zweiten Spiel bezwang Tottenham Hotspur den Premier-League-Rivalen Manchester City 1:0 (0:0). Bei der Königsklassen-Premiere im neuen Tottenham-Stadium in London erzielte der ehemalige Leverkusener und Hamburger Heung-Min Son (78.) den Siegtreffer. City-Stürmer Sergio Agüero scheiterte mit einem Handelfmeter am französischen Nationaltorhüter Hugo Lloris (13.). Tottenhams Stürmerstar Harry Kane musste nach 58 Minuten verletzt ausgewechselt werden. Die Rückspiele finden am 17. April in Porto und Manchester statt.

    9. April: Augsburg feuert Trainerduo Baum und Lehmann

    Der abstiegsbedrohte FC Augsburg hat sich von Chefcoach Manuel Baum, Co-Trainer Jens Lehmann und dem Technischen Direktor Stephan Schwarz getrennt. Das teilte der Fußball-Bundesligist am Dienstag mit. Zuvor hatte die «Bild»-Zeitung über die Personalien berichtet. Tweet FCA

    9. April: Manager Horst Heldt muss Hannover vorzeitig verlassen

    Hannover 96 hat sich vorzeitig von seinem Manager Horst Heldt getrennt. Das gab der Tabellenletzte der Fußball-Bundesliga am Dienstag bekannt. Grund für den Rauswurf sei, dass der anvisierte Platz im Liga-Mittelfeld in dieser Saison verfehlt worden sei. «Die Sportliche Leitung hat versichert, dass dieses Ziel mit den Transfers erreicht wird und die Mannschaftkonkurrenzfähig ist. Diese Einschätzung hat sich nicht bestätigt», teilte der Club mit. Von elf Rückrunden-Spielenhaben die Niedersachsen nur eines gewonnen. Ein neuer Sportdirektor soll zeitnah verpflichtet werden. «Hannover 96 benötigt einen Neuanfang», hieß es weiter.

    Netzreaktionen FC Bayern — BVB

    8. April: Gladbach-Angreifer Hazard vor Wechsel zu Borussia Dortmund

    Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund steht laut «Kicker» vor dem teuersten Transfer seiner Vereinsgeschichte. Wie das Fachmagazin berichtet, soll Offensivspieler Thorgan Hazard von Borussia Mönchengladbach dem Revierclub bereits sein Wort gegeben haben. Der 26 Jahre alte Belgier hat in Gladbach einen Vertrag bis 2020 und soll etwa 40 Millionen Euro kosten. Bisheriger Rekordhalter beim BVB ist André Schürrle, der im Sommer 2016 für 30 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg nach Dortmund gewechselt war.     

    «Wir haben Thorgan schon vor längerer Zeit signalisiert, dass wir mit ihm verlängern möchten, aber darauf ist er nicht eingegangen. Sechs Wochen vor Saisonende ist das ein klares Signal. Wir gehen davon aus, dass er Borussia nach fünf Jahren verlassen und für sich den nächsten Schritt machen möchte», sagte Max Eberl. Beim BVB würde Hazard, der in dieser Bundesliga-Spielzeit neun Tore erzielt hat, auf Christian Pulisic folgen. Der US-Nationalspieler  wechselt in diesem Sommer für eine Ablösesumme von 64 Millionen Euro zum FC Chelsea.

    8. April: BVB — Schalke auch im Free-TV zu sehen

    Das Revierderby der Fußball-Bundesliga zwischen Titelaspirant Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 wird am 27. April (15.30 Uhr) auch in der ARD live gezeigt. Sky und «Das Erste» werden die Begegnung des 31. Spieltags parallel übertragen. Das gaben die Fernsehsender am Montag bekannt. In der ARD wird die Partie frei empfangbar sein, bei Sky wird sie von den Abonnenten verfolgt werden können, teilte ein Sky-Sprecher mit. Es sei «eine besondere Aktion von Sky und der ARD für alle Fußballfans in Deutschland», hieß es. 

    Sky beginnt seine Berichterstattung um 14.00 Uhr, für die ARD meldet sich Moderator Alexander Bommes von etwa 15.05 Uhr an aus Dortmund. Unterstützt wird er von Sky-Experte Christoph Metzelder, der als ARD-Gesprächsgast dabei sein wird. Der ehemalige Nationalspieler hat sowohl beim BVB als auch bei Schalke 04 gespielt. Kommentiert werden soll das Spiel von Steffen Simon. Neben der Übertragung im Ersten wird Sky das Derby als Einzelspiel und in der Konferenz im Programm haben.

    7. April: Pokal-Halbfinale ausgelost

    Der FC Bayern München muss im Halbfinale des DFB-Pokals beim SV Werder Bremen antreten. Die zweite Begegnung bestreiten Zweitligist Hamburger SV und RB Leipzig. Das ergab die Auslosung am Sonntag in der ARD. Die Halbfinal-Begegnungen werden am 23. und 24. April jeweils um 20.45 Uhr ausgetragen. Das Endspiel wird dann am 25. Mai im Berliner Olympiastadion angepfiffen. Alle drei Partien werden von den Fernsehsendern ARD und Sky live übertragen.

    7. April:  Rummenigge verweigert Kovac Jobgarantie

    Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat Niko Kovac keine Jobgarantie beim FC Bayern München über die Saison hinaus gegeben. «Es gibt keine Jobgarantie für Niemanden. Jeder muss bei Bayern München liefern», sagte Rummenigge am Sonntag in der Fußball-Talkshow «Wontorra» des TV-Senders Sky. Das sei das Prinzip bei Bayern. «Es gibt Druck, aber du musst damit fertig werden», sagte er. Der Vertrag von Kovac ist bis zum 30. Juni 2021 datiert. 

    Rummenigge betonte, dass man die Saison in alle Ruhe zu Ende spielen wolle. Danach werde wie in jedem Club analysiert. Der Vorstandschef räumte ein, dass es im Herbst «kritische Wochen» gegeben habe. Auf die Frage, ob der Job von Kovac gefährdet sei, wenn dieser nicht Meister werde, antwortete Rummenigge: «Wir werden Meister.» Nach namhaften Vorgängern sei es für Kovac nicht leicht, sagte Rummenigge. Man werde den 47-Jährigen «im positiven Sinn begleiten».

    6. April: Drama auf Schalke — Videobeweis entscheidet in Nachspielzeit auf Strafstoß gegen Königsblau

    Der VfB Stuttgart hat den Angriff des 1. FC Nürnberg im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga abgewehrt. Die Schwaben kamen am Samstag zu einem 1:1 (0:1) gegen den Club und verteidigten damit als Tabellen-16. ihren Vorsprung von vier Zählern auf den Konkurrenten. Für Schlusslicht Hannover 96 ist die Lage nach dem 1:3 (1:1) beim VfL Wolfsburg bei sieben Zählern Rückstand auf Stuttgart auf dem Relegationsrang nach dem 28. Spieltag fast aussichtslos. Schalke 04 verlor gegen Eintracht Frankfurt 1:2 (1:1) durch einen Handelfmeter in der zehnten Minute der Nachspielzeit nach Videobeweis und hat als 14. nur noch fünf Punkte Vorsprung auf Stuttgart.

    Im Kampf um einen Champions-League-Platz gelang dem Tabellendritten RB Leipzig mit dem 4:2 (1:2) bei Bayer Leverkusen ein wichtiger Sieg. Fortuna Düsseldorf setzte sich im Duell zweier Teams im Mittelfeld des Bundesliga-Rankings mit 2:1 (1:1) bei Hertha BSC durch und kletterte vor die Berliner auf Platz zehn. Um 18.30 Uhr wird in der Münchner Allianz Arena das Spitzenspiel zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund angepfiffen. Die Gäste gehen mit einem Vorsprung von zwei Punkten in das Top-Duell.

    6. April: Box-Weltmeister Felix Sturm verhaftet

    Der frühere Box-Weltmeister Felix Sturm ist in Köln offenbar auf der Fitness-Messe Fibo festgenommen worden. Das bestätigte die Polizei laut einem Bericht der «Bild»-Zeitung. Die Staatsanwaltschaft Köln habe zuvor einen Haftbefehl erwirkt. Es soll um den Vorwurf der Steuerhinterziehung gehen. Um welche Summe es bei den Vorwürfen geht, ist noch nicht bekannt. Der 40 Jahre alte Boxer aus Leverkusen bestritt seinen letzten Boxkampf 2016.

     
  • Adam 06:10 on 17.04.2019 Постоянная ссылка |
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    Champions League: Man City unter Druck — Liverpool zuversichtlich nach Porto 

    Im Viertelfinale der Champions League steht die Woche der Entscheidung an. Der frühere Bayern-Trainer Pep Guardiola peilt mit Manchester City in dieser Saison vier Titel an.

    In der Königsklasse muss sein Team dafür im englischen Duell gegen Tottenham Hotspur einen Rückstand aufholen. Man Citys Premier-League-Konkurrent FC Liverpool geht zuversichtlich ins Rückspiel beim FC Porto.

    DIE SPIELE AM MITTWOCH

    Manchester City — Tottenham Hotspur (21.00 Uhr/Sky)

    135 Mal trafen Man City und die Spurs schon aufeinander, die Bilanz ist nahezu ausgeglichen. 53 Mal gewann Manchester, 31 Spiele endeten unentschieden, 52 Mal siegte Tottenham — zuletzt im Hinspiel vor einer Woche mit 1:0. Stürmerstar Harry Kane musste dabei verletzt ausgewechselt werden und fehlt im Rückspiel. Heung-Min Son ließ die Spurs jubeln, nachdem Keeper Hugo Lloris zuvor einen Strafstoß von City-Stürmer Sergio Agüero pariert hatte.

    Vor dem Rückspiel appellierte Pep Guardiola an die Unterstützung des Publikums. «Ich will morgen sehen, ob die Fans auch ins Halbfinale wollen», sagte er. Der Erwartungsdruck ist hoch. Darauf angesprochen wurde Guardiola sarkastisch. «Ich muss gewinnen», sagte er. «Der Vorsitzende hat gesagt, ich muss die Champions League dreimal hintereinander gewinnen.» Auch wenn das nicht ernst gemeint war — ein vorzeitiges Aus wäre eine riesige Enttäuschung vor Manchester City.

    FC Porto — FC Liverpool (21.00 Uhr/DAZN)

    Der FC Porto ist einer der Lieblingsgegner des FC Liverpool. Dreimal trafen die Teams im Europa-Pokal aufeinander, dreimal kamen die Reds weiter, zuletzt im vergangenen Jahr im Achtelfinale. Da genügte der Klopp-Elf im Rückspiel ein 0:0, weil die Reds Porto zuhause mit 5:0 abgefertigt hatten. «Wir haben natürlich von der letzten Saison gute Erinnerung an Porto», sagte Verteidiger Trent Alexander-Arnold, «also hoffen wir, dass wir da hinfahren und das wiederholen können.»

    Auch jetzt würde Liverpool nach einem 2:0 im Hinspiel ein torloses Remis zum Weiterkommen reichen. Doch darauf wird es Trainer Klopp, der von «einer schweren und interessanten Aufgabe» spricht, nicht ankommen lassen. Spekulationen, sein Team könne die Königsklasse zugunsten der Meisterschaft abschenken, wies er mehrfach zurück. Auch jetzt kündigte er an: «Wir gehen dorthin, um das Spiel zu gewinnen, das ist der Plan. Es ist nicht einfach, das wissen wir, aber wir sollten nicht an etwas anderes denken, denn das ist immer das Ziel. »

     
  • Adam 14:44 on 16.04.2019 Постоянная ссылка |
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    «Harry Potter»-Prequel: «Phantastische Tierwesen 3»: Warum der Film in Gefahr sein könnte 

    Mehr als zehn Jahre nach dem eigentlich letzten «Harry Potter«-Band gibt es (zum Glück!) immer noch jede Menge Neuigkeiten rund um Hogwarts. Mit unseren «Muggel-News» bleibt ihr immer auf dem Laufenden:

    Ist «Phantastische Tierwesen 3» wegen Johnny Depp in Gefahr?

    16. April 2019: Spätestens seit dem zweiten Teil des «Harrry Potter»-Prequels «Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen» ist Johnny Depp als Bösewicht Gellert Grindelwald für viele Fans der heimliche Star der Filmreihe. Doch nun scheint ausgerechnet wegen ihm der kommende dritte Teil in Gefahr zu sein. Seit den neuen Anschuldigungen seiner Ex-Frau Amber Heard, dass Depp sie gewürgt, getreten und gequält habe, soll laut einer anonymen Quelle, die mit dem Boulevard-Portal «Page Six» gesprochen hat, seine Besetzung auf der Kippe stehen. Warner Bros. sei «ausgeflippt» deswegen. 

    J.K. Rowling Offenbarungen_15.10Uhr«Hochrangige weibliche Führungskräfte im Studio sind äußerst besorgt über die Zusammenarbeit mit Depp und die Botschaft, die es an die Öffentlichkeit sendet. Besonders nach dem kürzlichen, schmutzigen Rücktritt von CEO Kevin Tsujihara», wird der Insider zitiert. Der CEO trat im März zurück, nachdem Anschuldigungen gegen ihn, er habe Schauspielerinnen Jobs für sexuelle Gefälligkeiten angeboten, öffentlich wurden. Die Vorwürfe gegen Depp seien ein weiterer Schlag gegen die Studio-Mitarbeiterinnen. «Wenn Warner Bros. weiter mit Depp zusammenarbeitet, würde das viel über die Werte des Unternehmens aussagen», sagt die anonyme Quelle. 

    «Harry Potter»-Autorin J.K. Rowling hatte sich nach der Trennung von Johnny Depp und Amber Heard hinter den Schauspieler gestellt. Sie schrieb im Dezember 2017 auf ihrer Website, dass sie sehr zufrieden mit ihm als Besetzung für Grindelwald sei. Ob sie bei ihrer Aussage bleibt und ob Warner die Zusammenarbeit mit Depp doch beendet und einen neuen Bösewicht castet, ist noch unklar. Aber wir werden es sicher bald erfahren. 

    Vorverkauf für «Harry Potter und das verwunschene Kind» gestartet

    25. März 2019: Seit heute Morgen um 10 Uhr hat das Warten endlich ein Ende: Der Vorverkauf für «Harry Potter und das verwunschene Kind» im Hamburger «Mehr!»-Theater ist endlich gestartet. Das Theaterstück wird zwar erst im kommenden Jahr aufgeführt, die Tickets sind aber jetzt schon heiß begehrt. Wer für den offiziellen Newsletter registriert war, durfte sich sogar schon am Donnerstag exklusiv die ersten Karten sichern. 

    Aus eigener Erfahrung wissen wir: Das Reservierungssystem funktioniert sehr einfach, denn man landet in einer digitalen Warteschlange. Via Liveticker kann man verfolgen, wie viele Leute gerade noch vor einem dran sind mit der Bestellung. Die Anzahl schreckt zunächst ziemlich ab, es geht dann aber doch schneller als erwartet. Ist man als Nächster an der Reihe, wird man automatisch weitergeleitet. Es ist also kein ständiges Aktualisieren der Website nötig. 

    Die Tickets können ausschließlich auf der offiziellen Website vorbestellt werden. 

    Erste Bilder von der neuen Gringotts-Attraktion

    21. März 2019: In «Harry Potter und der Stein der Weisen» läuft der junge Harry zusammen mit Hagrid zum ersten Mal über die Winkelgasse. In diesem Moment wurde ihm wahrscheinlich auch erst richtig bewusst, dass er tatsächlich ein Zauberer ist – und es schon die ganze Zeit eine verborgene magische Welt gab. Besonders fasziniert war er von Gringotts, der Zaubererbank. Mit großen Augen ging er durch den prachtvollen Gang voller beschäftigter Kobolde.

    Warner London Harry Potter Gringotts 1

    Dieses Gefühl hättest du auch gerne mal? Kein Problem! Am 6. April 2019 eröffnet in der «The Making of Harry Potter»-Ausstellung der Warner-Studios in London eine neue Attraktion: Gringotts. Besucher können also bald durch die marmorne Halle laufen und unter anderem die Kostüme der Kobolde aus nächster Nähe bestaunen. Warner hat endlich die ersten Bilder veröffentlicht. Schauspieler Warwick Davis, der sowohl den Kobold Griphook als auch Professor Flitwick in den Filmen verkörpert hat, war bei der Enthüllung dabei. 

    Warner London Harry Potter Gringotts 2

    Ein weiteres Highlight der über 1500 Quadratmeter großen neuen Attraktion: das Verlies der Lestranges. Inklusive Schätzen wie dem Gryffindor-Schwert und dem Hufflepuff-Kelch. Ganz viel Bling-Bling ist garantiert. Tickets für die Tour kann man übrigens bereits kaufen. 

    Ralph Fiennes hätte fast die Rolle als Lord Voldemort abgesagt

    18. März 2019: Die «Harry Potter»-Filme sind ohne Ralph Fiennes kaum noch vorstellbar. Obwohl er erst im vierten Teil «Harry Potter und der Feuerkelch» das erste Mal in Erscheinung trat, verkörperte für viele Fans niemand den Bösewicht ohne Nase so perfekt wie er. Und obwohl er schon vorher ein erfolgreicher Schauspieler war, ist es wahrscheinlich trotzdem die Rolle seines Lebens. Für eine ganze Generation wird er für immer «Du-weißt-schon-wer» bleiben. Umso mehr schockt nun dieses Geständnis in der «Jonathan Ross Show»: Er hätte die Rolle damals fast abgesagt. 

    Harry Potter Voldemort Ralph Fiennes«Die Wahrheit ist: Ich hatte von den Filmen und Büchern überhaupt keine Ahnung. Die Produktionsfirma kontaktierte mich. Mike Newell sollte Regie führen und sie wollten mich dabei haben», erzählt Fiennes im Interview. «Das erste Mal, dass Voldemort physisch in Erscheinung treten sollte.» Aus Unwissenheit habe er gedacht, die Rolle sei nichts für ihn. Rückblickend sei das «ziemlich dumm» gewesen, sagt er. Zum Glück habe seine Schwester Martha ihn umstimmen können. «Sie sagte: ‘Was meinst du damit? Du musst es tun!’ Also habe ich noch einmal darüber nachgedacht», erzählt er. 

    Außerdem erzählt der Schauspieler, dass er die Rolle so gruselig wie möglich spielen wollte. Einmal habe er als Voldemort geschminkt den Sohn eines Mitarbeiters am «Harry Potter»-Set zum Weinen gebracht – nur indem er ihn angesehen hat. «Das war einer der besten Beweise.» 

    Youtube Ralph Fiennes Jonathan Ross Show

    J.K. Rowling spricht über die Beziehung von Dumbledore und Grindelwald

    15. März 2019: Auf der Blu-ray zu «Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen» spricht J.K. Rowling endlich Klartext über die Beziehung zwischen Dumbledore (gespielt von Jude Law) und Grindelwald (gespielt von Johnny Depp). Schon 2007 gab die Autorin in einer Fragerunde mit «Harry Potter»-Fans zu, dass der Schulleiter von Hogwarts homosexuell sei. Dass er Gefühle für seinen ehemals besten Freund Gellert Grindelwald hat, war uns auch schon klar – aber alle haben sich natürlich gefragt: Wie weit ging diese Freundschaft wirklich?

    «Ihre Beziehung war unglaublich intensiv. Es war leidenschaftlich, und es war eine Liebesbeziehung», erzählt sie im Bonusmaterial der Blu-ray. «Aber wie in jeder Beziehung – ob schwul, hetero, oder welches Label man auch vergeben will – weiß man nie wirklich, was die andere Person fühlt. Man kann es nicht wissen, man kann nur glauben, dass man es weiß.» 

    «Ich interessiere mich weniger für die sexuelle Seite – obwohl ich glaube, dass es eine sexuelle Dimension in dieser Beziehung gibt – als für die Gefühle, die sie füreinander empfanden. Das ist das Faszinierendste an allen menschlichen Beziehungen», erzählt sie weiter – und heizt damit mal wieder eine Menge Fan-Theorien an. Ob das nun heißt, dass die beiden tatsächlich Sex hatten, ist eigentlich nebensächlich. Viel bedeutender ist es, dass sich J.K. Rowling endlich zu der Beziehung äußert. Denn viele Fans waren von den nur vagen Andeutungen in «Phantastische Tierwesen 2» enttäuscht. 

    Regisseur David Yates fügt hinzu: «Dies ist eine Geschichte über zwei Männer, die sich geliebt haben und sich letztendlich bekämpfen müssen. Es ist eine Geschichte für das 21. Jahrhundert.» Da können wir nur zustimmen – aber wieso wird der offene Umgang mit dem Thema Homosexualität im Film vermieden? Wir hoffen, im dritten Teil des «Harry Potter»-Prequels wird die Liebe zwischen den beiden nicht erst wieder im Bonusmaterial angesprochen.

    Dumbledore-Grindelwald-Harry-Potter

    Der erste Trailer zu «Harry Potter und das verwunschene Kind» in Hamburg ist online

    14. März 2019: London, New York, Melbourne … Bis jetzt mussten deutsche «Harry Potter»-Fans ziemlich weit reisen, um das Theaterstück «Harry Potter und das verwunschene Kind» sehen zu können. Damit ist im März 2020 endlich Schluss, denn das Stück kommt nach Hamburg! Ja, wir wissen: Das ist leider erst nächstes Jahr – und die Vorfreude wird nun mit dem ersten offiziellen Trailer für die Inszenierung im Hamburger Mehr!-Theater noch weiter angeheizt. 

    Harry Potter und das verwunschene Kind Trailer

    In dem halbminütigen Film kann man schon erste Szenen aus den bisherig aufgeführten «Harry Potter»-Theaterstücken sehen: schwebende Hüte, fliegende Besen, rauchende Ohren, sprechende Bücher … und das alles vor Live-Publikum. Es wird auf jeden Fall magisch! Die Besetzung für die deutsche Fassung wird allerdings erst noch bekannt gegeben.

    Die Geschichte von «Harry Potter und das verwunschene Kind» spielt 19 Jahre nach dem eigentlich letzten Teil der Buchreihe. Man sieht Harry als Angestellter des Zaubereiministeriums, Ehemann und Vater. Sein Sohn Albus will mit dem Vermächtnis um seine Familie nichts zu tun haben. Harry hingegen wird noch immer von seiner Vergangenheit eingeholt. Auf der Website des Theaterstücks heißt es: «Als Vergangenheit und Gegenwart auf unheilvolle Weise miteinander verschmelzen, gelangen Vater und Sohn zu einer bitteren Erkenntnis: Das Dunkle kommt oft von dort, wo man es am wenigsten erwartet.»

    Auch wenn wir bis zu Beginn der Aufführung noch warten müssen, bekommen wir beim Schauen des Trailers schon jetzt Gänsehaut und können es kaum erwarten. Der Vorverkauf startet am 25. März um 10 Uhr. Für Newsletter-Abonnenten sogar schon am 21. März um 10 Uhr. Mehr Infos findet ihr auf der offiziellen Website.

    Harry PotterSo wird «Harry Potter: Wizards Unite» aussehen

    13. März 2019: Pokémon-Go wurde 2016 zum absoluten Hype. Überall sah man Menschen mit ihren Smartphones – angeschlossen an Powerbanks – gemeinsam an öffentlichen Plätzen hocken, weil sich dort ein sogenannter «Poké-Stop» verbarg. Sehen konnte man das allerdings nur mit der App. Schon damals fantasierten Fans, für welche Spiele man das Konzept mit Augmented Reality adaptieren könnte. Ein riesiger Wunsch: Harry Potter. 

    In einem Interview verriet der Warner-Chef nun, dass es schon diesen Sommer so weit sein könnte (mehr dazu lest ihr weiter unten). Auch die ersten Bilder, wie die neue App «Harry Potter: Wizards Unite» aussehen könnte, wurden endlich auf der offiziellen Website des Spiels veröffentlicht. Die Story ist ganz einfach: Kreaturen und Artefakte aus der Zaubererwelt, erscheinen plötzlich auch in der Muggelwelt – gefährlich für die Geheimhaltung der Magie vor den Menschen. Die Spieler werden zu Rekruten der «Eingreiftruppe zur Wahrung des Geheimhaltungsstatuts» [Anm. d. Red.: Hoffentlich fällt dem Entwicklerteam da noch eine schönere Übersetzung ein …] und müssen die Spuren beseitigen, um die Zaubererwelt zu beschützen. 

    Harry-Potter-Wizards-Unite

    Auf den ersten Bewegtbildern kann man erahnen, wie das aussehen soll. Durch die Smartphonekamera sieht man die ganz normale Welt um einen herum – doch immer wieder erscheinen magische Phänomene, wie Portale in die Zaubererwelt oder Irrwichte, die sich in riesige Spinnen verwandeln. Wie schon bei Pokémon-Go, sollen diese magischen Spuren besonders an öffentlichen Plätzen wie Parks zu finden sein. Für beseitigte Fundstücke gibt es Punkte. Und natürlich darf auch gezaubert werden! 

    Chinesische Reisegruppen auf dem Campus der Universität von Sydney

    7. März 2019: Für eine Rundreise zu den schönsten Drehorten zum Film «Harry Potter» muss man nicht weit reisen. Alles befindet sich entweder direkt in London, im restlichen Teil Englands oder in Schottland – man muss Großbritannien also gar nicht verlassen. Wie kommt es aber dann, dass massenweise chinesische Reisegruppen zu einem Uni-Campus am anderen Ende der Welt reisen, um «Harry Potter»-Feeling zu spüren? 

    Die Erklärung ist ganz einfach, aber auch ziemlich traurig: In China gibt es Agenturen, die mit Reisen nach Sydney Potterheads ködern wollen. Sie behaupten einfach, dass Teile der Filme in der University of Sydney gedreht wurden, der Campus sei also Hogwarts. Eine glatte Lüge. Trotzdem scheinen viele Touristen auf die Masche reinzufallen und reisen nach Australien.

    Harry Potter Universität Sydney Touristen

    Der lokale Nachrichtensender SBS News hat diesen perfiden Betrug nun aufgedeckt. Vor Ort fragte ein Reporterteam angereiste «Harry Potter»-Fans, warum sie gerade diese Uni besuchen. «Unser Tour-Guide hat uns erzählt, dass dies einer der Orte sei, an dem ‘Harry Potter’ gedreht wurde», sagt ein Tourist. «Es ist sehr berühmt. Viele meiner Freunde sind schon hergekommen, um Fotos zu machen. Deswegen wollte ich es auch mal sehen», erzählt eine andere Touristin. 

    Instagram-Filmszenen_11.20Damit begehen die chinesischen Agenturen Betrug und verstoßen gegen das australische Verbrauchergesetz. SBS News konfrontierte die Verantwortlichen, die nun intern der Sache auf den Grund gehen wollen. Hoffen wir, dass die enttäuschten Touristen trotzdem eine magische Reise hatten. 

    Kommt «Wizards Unite» schon diesen Sommer?

    3. März 2019: Schon 2017 verkündeten Warner Bros. und Niantic, die Firma, die uns 2016 Pokémon-Go geschenkt hat, dass es auch eine «Harry Potter»-Version des gehypten Mobile-Games geben wird: «Wizards Unite». Nun könnte das Warten endlich ein Ende haben. In einem Interview mit der Los Angeles Times hat Kevin Tsujihara, der Chef von Warner Bros. angedeutet, dass das Spiel schon bald auf den Markt kommen könnte. Auf die Frage, welche Projekte gerade in der Mache sind, antwortete er: «Als Nächstes ist es ‘Harry Potter: Wizards United’, ein Videospielprojekt, das im Sommer rauskommt […].»

    Das Spiel wird wohl wie Pokémon-Go ein Augmanted-Reality-Spiel fürs Smartphone, in dem man in der echten Umgebung Aufgaben lösen und Items sammeln kann. Die offizielle Website harrypotterwizardsunite.com und die Trailer, die bis jetzt veröffentlicht wurden, lassen darauf schließen, dass es darum gehen wird, die Zaubererwelt vor den Muggeln geheim zu halten. Dazu müssen sich – wie der Name schon sagt – die Zauberer vereinen. Ganz so realistisch wie in den kurzen Clips wird es aber wohl nicht aussehen können – das schmälert aber nicht die Vorfreude der «Harry Potter»-Fans. Und auch wir freuen uns jetzt noch mehr auf den Sommer!

    Wizards Unite

    Neue Attraktion im «Harry Potter»-Park mit Hagrids Motorrad

    23. Februar 2019: Gib es zu, du hast dich beim Lesen oder Schauen der legendären Szene mit den sieben Potters in «Harry Potter und die Heiligtümer des Todes» auch gefragt, wie es wohl sein würde, mit Hagrids fliegendem Motorrad zu fahren. Jetzt gibt es gute Nachrichten: Du kannst es bald tatsächlich herausfinden.

    Wo? Im Universal Orlando Resort, dem Themenpark in Florida. Die «Wizarding World of Harry Potter» dort bekommt nämlich eine neue Attraktion mit dem Namen «Hagrid’s Magical Creatures Motorbike Adventure», eine Achterbahn, die dem fliegendem Motorrad nachempfunden ist. Sie nimmt dich mit auf die Spuren «der seltensten magischen Kreaturen der Zaubererwelt». Na, wenn das nichts ist! 

    Wer jetzt schon ganz heiß auf einen Ritt mit Hagrid ist, muss sich aber noch etwas gedulden. Die neue Attraktion wird leider erst am 13. Juni eröffnet. Solange darfst du also noch ein bisschen weiter träumen.

    Hagrids Magical Creatures Motorbike Adventure Harry Potter

    Daniel Radcliffe gesteht, dass er in der «Harry Potter»-Zeit ein Alkoholproblem hatte

    22. Februar 2019: Schon 2012 gestand Daniel Radcliffe, dass er während der Dreharbeiten zu «Harry Potter und der Halbblutprinz», als er 18 geworden war, ein Alkoholproblem entwickelte. Nun sprach er auch im Interview mit «The Off Camera Show» ganz offen über die Zeit, in der ihm der ganze Ruhm zu viel geworden war. «In meinem Fall war trinken der schnellste Weg, um zu vergessen, dass man beobachtet wird», erzählte er. «Und wenn man dann richtig betrunken ist, merkt man: ‘Oh, die Leute gucken jetzt noch mehr, weil ich sehr betrunken bin. Also sollte ich noch mehr trinken, damit ich das besser ignorieren kann.'» Er gestand, in seinen späten Teenager-Jahren, als er anfing in Bars und Pubs zu gehen, zu viel Alkohol getrunken zu haben, um mit dem Hype um seine Person klarzukommen. «Das kann echt auf die Psyche gehen.»

    Youtube Off Camera Interview

    «Es gibt keine Blaupause für Kinderstars», sagte er. «Wenn Leute sich über Justin Bieber und seine Autorennen aufregen, denke ich, ja, aber die Dinge könnten für ihn gerade sehr verrückt sein.» Für Außenstehende sei das Verhalten oft nicht nachvollziehbar – vor allem, dass Stars nicht ständig glücklich seien, weil sie doch einen so tollen Job und viel Geld hätten. «Man hat nicht das Recht, traurig zu sein.» Das setze einen unter großen Druck, sagte er, denn man stelle sich dadurch selbst und seine Arbeit infrage. 

    Moderator Sam Jones fragte, wie es Daniel aus dem Alkohol-Teufelskreis geschafft hat. «Es hat einige Jahre und Versuche gebraucht und ich hatte wirklich viel Glück mit den Menschen um mich herum.» Er habe wichtige Leute kennengelernt, die ihm geholfen haben, doch letztendlich sei es seine eigene Entscheidung gewesen: «Ich bin eines Morgens nach dem Ausgehen aufgewacht und dachte: ‘Das ist wahrscheinlich nicht gut.'» Es gehe ihm nun besser, er habe damals einfach ein falsches Bild von berühmten Schauspielern gehabt: verrückt, cool und betrunken. Und: Trotz all dem Stress habe er seinen Job immer geliebt.

    Leben, wo «Harry Potter» gedreht wurde? Für 2500 Euro im Monat ist das möglich!

    17. Februar 2019: Hast du als Kind auch ewig darauf gewartet, dass der heiß ersehnte Aufnahmebrief für Hogwarts doch noch bei dir eintrudelt? Dass du auch abenteuerlich durch die Gänge streifen und in der großen Halle mit den anderen essen würdest? Zumindest ein Teil dieser Wünsche könnte nun wahr werden – für knapp 2500 Euro im Monat.Bildschirmfoto 2019-02-17 um 13.39.59

    Denn ein Immobilienmakler bietet Wohnungen zur Miete an, die sich auf dem wunderschönen «Royal Connaught Park»-Gelände befinden, wo unter anderem auch die wohl berühmteste Essenshalle der Welt zu finden ist, in der die ersten drei Teile der «Harry Potter»-Saga gefilmt wurden. Die Gebäude befinden sich in Hertfordshire, ein Stück nordwestlich von Zentrallondon und verfügen über einen Pool, Tennisplätze, einen Sportraum und einen Concierge.

    «Harry-Potter-Fans mit genug Knuts, Sickeln und Galleonen können in ihre eigene kleine Hogwarts-Ecke ziehen, da die ehemalige Schule in Wohnungen verwandelt wurde», heißt es auf der Website «rightmove». Ursprünglich war Royal Connaught Park das Gelände der Royal Masonic School for Boys.

    Für 2500 Euro im Monat bekommt man hier übrigens eine Drei-Zimmer-Wohnung mit Balkon. Für vier Zimmer müssen Fans etwa 3300 Euro springen lassen.

    Daniel Radcliffe ist sich sicher: Neuverfilmung von «Harry Potter» kommt!

    13. Februar 2019: Daniel Radcliffe rechnet fest mit dem für viele Fans Unvorstellbaren: einem Reboot der «Harry Potter»-Reihe- «Ich weiß, dass ich nicht der letzte Harry Potter bin, den ich in meinem Leben sehen werde», so Radcliffe in einem Interview mit IGN. Er weist daraufhin, dass es mit Jamie Parker und Gareth Reeves im Theaterstück «Harry Potter und das verwunschene Kind» ja bereits andere Darsteller gegeben habe.

    Aber Radcliffe könne sich auch einen Neustart der Filmreihe vorstellen oder sogar eine Serie, die die Geschichte abermals erzählt: «Ich werde das gespannt beobachten.» Aktuell käme eine Wiederauflage allerdings noch etwas verfrüht, dem ist sich Radcliffe bewusst: «Aber das wird vergehen, dieser Schein wird sich irgendwann abgenutzt haben.»

    Daniel Radcliffe ist verstört über ekliges Detail zu Hogwarts-Toiletten

    1. Februar 2019: Ein Aufschrei ging durch die Reihen der «Harry Potter»-Fans, als am 4. Januar 2019 ein ekliges und verstörendes Detail über die Toiletten-Situation in Hogwarts bekannt gegeben wurde: Bevor die Zauberer die Technik moderner Toiletten im 18. Jahrhundert von den Muggeln übernommen haben, wurde sich einfach in die Hose gemacht. Ja, Erwachsene haben einfach laufen lassen und es anschließend einfach weggezaubert. 

    Tweet

    Aber nicht nur die Potterheads sind angeekelt, sondern auch Schauspieler Daniel Radcliffe. In einem Interview mit «Buzzfeed News» äußert er sich nun zu dieser Enthüllung: «Ich mag überhaupt nicht, was für Auswirkungen das hat. Ich meine, ich habe diesen Charakter lange gespielt, ohne zu wissen, dass dieser Fakt zum Leben dieses Charakters gehört.» Der Moderator merkt an, dass es diese Praktik zum Glück ja nur bis zum 18. Jahrhundert gab. «Okay, aber ich habe so viele Fragen», antwortet der Schauspieler. «Zum Beispiel: Können wir es nicht einfach aus unserem Bauch verschwinden lassen? […] Ich finde die Idee, dass wir uns einfach erleichtert haben, wo wir gerade standen, überhaupt nicht toll. […] Ich würde diesen Teil der Geschichte gerne ändern.» Wir übrigens auch.

    «Schlüssel, bitte!» Fans können bald die Zaubererbank Gringotts besuchen

    30. Januar 2019: Bei uns in der NEON-Redaktion waren die ersten Reaktionen auf die Nachricht, dass man in London bald die Gringotts Bank besuchen kann, folgende: «Kann man dann auch in den Wagen fahren?! Gibt es Drachen?!» … Doch leider müssen wir überenthusiastische «Harry Potter»-Fans nun enttäuschen. Es gibt keine Achterbahn und kein Feuer, dafür aber die Eingangshalle, eine Galerie mit Kobolden uuuuund: das Verließ der Lestranges inklusive Schätzen wie dem Gryffindor-Schwert und dem Hufflepuff-Kelch.

    Gringotts

    Ihr Potterheads fragt euch bestimmt jetzt: Wo? Wo? Wo? Die Gringotts-Kulisse wird mit über 1500 Quadratmetern die größte Erweiterung in der Geschichte der Ausstellung der Warner-Studio-Tour «The Making of Harry Potter» in London. Außerdem wird es ein neues Café geben, in dem es Speisen und Getränke inspiriert vom Potterversum gibt. Ein bisschen gedulden müsst ihr euch noch, aber dann heißt es ab dem 6. April 2019: «Schlüssel, bit… ähhh Ticket, bitte!»

    Neue Theorie zu Harrys Narbe: Ist sie deshalb blitzförmig?

    17. Januar 2019: Das Harry Potter Universum ist riesig, die Fangemeinde auch. Kein Wunder also, dass immer wieder neue Theorien aufploppen über die wir uns den Kopf zerbrechen können. Harrys Narbe zum Beispiel: Er trägt die blitzförmige Narbe auf der Stirn, seit Voldemort sie ihm mit dem «Avada Kedavra»-Fluch verpasst hat. Jetzt ist Twitter User Today Years Old beim Scrollen durchs «Harry Potter Wiki» etwas aufgefallen:

    Die Narbe sei nicht einfach zufälligerweise blitzförmig: Sie spiegele die Bewegung beim Zaubern des Todesfluchs wieder! So zumindest seine Theorie. Die Twittergemeinde spekuliert wild in den Kommentaren. Einige sind baff, dass es ihnen noch nie aufgefallen ist, andere sind der Meinung, die Ähnlichkeit der Formen ist nur Zufall. NoobGamerGirl vermutetet zusätzlich, dass die Narbe die gespiegelte Form der Handbewegung hat, weil auch der Fluch von Harry abprallte und auf Voldemort zurückgespiegelt wurde. «Es ist also nicht die Einschlagstelle des Fluchs, sondern die Auswirkung der Reflexion? Wir müssen darauf warten was @jk_rowling dazu sagt». Und wie wir in der Vergangenheit gelernt haben, dauert es oft nicht lange bis sich Rowling zu derartigen Theorien äußert.

    J.K. Rowling aufgeregt vor «Harry Potter»-Premiere in Hamburg

    11. Januar 2019: «Harry Potter»-Autorin J.K. Rowling fiebert der Premiere des Theaterstücks «Harry Potter und das verwunschene Kind» im Hamburger «Mehr! Theater» entgegen: «Hamburg ist ein sehr großer Schritt für uns. Es ist das erste nicht-englischsprachige Theater, in dem wir spielen. Es ist eine interessante Erweiterung unserer Idee – und wir sind sehr aufgeregt!», verkündet die Autorin in einem Videoclip, den die Veranstalter jetzt veröffentlichten.

    Im März 2020 soll das zweiteilige Theaterstück Premiere feiern, ab Mai wird das Theater dafür aufwändig umgebaut und neu gestaltet. Der Ticketvorverkauf startet am 25. März. Die Geschichte, die Rowling gemeinsam mit Autor Jack Thorne und Regisseur John Tiffany verfasst hatte, war am 30. Juli 2016 am Londoner West End uraufgeführt worden, am Tag darauf erschien das Skript als Buch.

    Youtube Theater Hamburg Interview

    Am Broadway in New York läuft «Harry Potter and the Cursed Child» seit Frühjahr 2018, weitere Produktionen werden 2019 in der US-Metropole San Francisco sowie im australischen Melbourne eröffnen. In Hamburg wird das Stück erstmals in deutscher Sprache produziert und exklusiv im deutschsprachigen Raum aufgeführt. Zuschauer können die Parts entweder hintereinander an einem Tag oder an zwei aufeinanderfolgenden Abenden besuchen.

    Ein Dackel hört auf «Harry Potter»-Zaubersprüche

    9. Januar 2019: Stellt euch vor, ihr seid spazieren im Park, zufällig läuft eine Hundebesitzerin mit ihrem Vierbeiner an euch vorbei und ihr hört, wie sie sagt: «Komm’ Remus, mach ‘Avada Kedavra’. Sehr gut. Und jetzt: ‘Wingardium Leviosa’. Ja, fein. Du bist ein tolles Hündchen.» Was würdet ihr euch in diesem Moment denken? «Nächstes Mal nehme ich lieber nur eine Ibuprofen gegen meine Kopfschmerzen», «Ich sollte dringend aufhören zu trinken» oder «Die Frau will ich heiraten». Im Netz lautet die Antwort: Das ist das bisher süßeste Hunde-Video 2019.

    Tatsächlich ist das, was der Dackel «Remus» (ja, der heißt wirklich wie ein «Harry Potter»-Charakter) der US-Amerikanerin Anna Brisbin kann, ziemlich beeindruckend. Anstatt auf klassische Hundekommandos wie «Sitz» oder «Platz» hört er auf Zaubersprüche aus «Harry Potter»: Vom verbotenen Todesfluch «Avada Kedavra» bis zum Schwebezauber «Wingardium Leviosa» – Remus beherrscht sie alle, wie er im Video auf Twitter unter Beweis stellt.Harry Potter-HundMittlerweile wurde das fast zweiminütige Video über 4,23 Millionen Mal (Stand: 15.01 Uhr) aufgerufen. Sogar die offizielle «Harry Potter»-Fanseite «Pottermore» teilte es.

    J.K. Rowling verzaubert mit einer süßen optischen Täuschung

    8. Januar 2019: Die Twitter-Community freut sich über jeden Tweet von J.K. Rowling, egal ob sie gerade über «Harry Potter» schreibt oder Trump fertig macht. Sehnsüchtig warteten also alle auf ihren ersten Tweet im neuen Jahr. Da ist er nun – und überrascht. So privat sieht man die Autorin auf Twitter eher selten: ein Foto von ihr und ihrem Hund, kuschelnd auf einem Sessel. Doch noch ein Detail fällt bei dem Bild auf: Ist der Hund nicht etwas sehr groß?

    J.K. Rowling Neujahrs Tweet

    «Frohes neues Jahr, euch allen! Ich freue mich, verkünden zu können, dass mein Neujahrsvorsatz, eine Superrasse von gigantischen West-Highland-Terriern zu züchten, bereits Früchte trägt», schreibt sie zu dem Foto. «Der Riesen-Roboter-Arm, den man zum Streicheln braucht, ist separat erhältlich.» Kann die «Harry Potter»-Autorin also doch zaubern? Natürlich nicht. Durch die Perspektive wirkt der kleine Hund einfach doppelt so groß, wie ein normaler seiner Rasse.

    Ihre Twitter-Fans verzaubert sie mit dieser süßen optischen Täuschung aber trotzdem – und uns auch. 

    So war es in Hogwarts, bevor es Toiletten gab

    5. Januar 2019: Die offizielle «Harry Potter»-Fanseite «Pottermore» ist für alle «Potterheads» etwas Tolles. Sie liefert immer wieder coole, lustige, interessante Fun Facts, die die magische Welt – auch fast 22 Jahre nach der Veröffentlichung des ersten Buches – für Fans lebendig halten. Allerdings haben die Betreiber der Seite nun einen Fakt geteilt, den sie besser für sich behalten hätten. Er ist nämlich ziemlich eklig.

    Auf Twitter gab die Fanseite jetzt bekannt, wie es in Hogwarts zuging, als es noch keine sanitären Einrichtungen gab: «Hogwarts hatte nicht immer Toiletten. Bevor Muggel-Abflussrohre im 18. Jahrhundert installiert wurden, haben sich Hexen und Zauberer einfach erleichert, wo auch immer sie standen – und ließen die Beweise anschließend verschwinden.»TweetJa, ihr habt richtig gelesen. In Hogwarts haben die Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte einfach irgendwo ihr Geschäft verichtet, um es im Anschluss dann wegzuzaubern. Und ja, wir denken uns auch: Das wollten wir nicht wissen. Nun haben wir aber die Wurst (sorry, der musste sein) – und haben deshalb ein paar Fragen:

    1. Wie lautet der Zauberspruch, mit dem man die Überreste des Stuhlgangs weggezaubert hat?
    2. Hat es überhaupt einen gegeben?
    3. Was sind die Folgen gewesen, wenn der Zauber schief gegangen ist?

    Okay, genug von der Sauerei. Die meisten Twitter-Nutzer reagierten übrigens so:Tweet der Nutzer

    Wieso es ganz schön nerven kann, sich den Namen mit Emma Watson zu teilen

    30. Dezember 2018: Auszusehen oder zu heißen wie eine berühmte Persönlichkeit ist für viele Leute sicher ein heimlicher Traum. Einmal ein Stückchen vom Ruhm abbekommen … Wie nervig es sein kann, wenn man sich mit einem Star den Namen teilt, verrät Emma Watson aus Newcastle in einem Interview mit «The Sun». Der größte Schock für alle «Harry Potter»-Fans: Sie hat weder die Bücher gelesen, noch die Filme geschaut — dabei waren genau die es gewesen, die den Hype um ihre Namensvetterin ausgelöst hatten.

    Harry Potter«Als ich einmal nach Los Angeles flog, habe ich die Crew hinter mir reden gehört: ‘Oh nein, sie ist es nicht. Es ist nur dieses Mädchen da drüben'», sagt Emma Watson im Interview. Wenn Menschen ständig enttäuscht sind, weil sie «nur» sie selbst ist, kann das ziemlich nervig sein: «Ich erinnere mich auch, dass ein Angestellter in einem Hotel in Dallas, in dem ich eingecheckt habe, meinte: ‘Oh, du bist nicht sie.’ Ich sagte: ‘Nein, aber ich bin ich.'» 

    Trotzdem habe ihr Name auch ein paar Vorteile, wie sie erzählt. Bei der Passkontrolle zum Beispiel komme sie immer sehr schnell durch. «Ich habe noch nie Werbegeschenke bekommen, aber es ist besonders in den USA praktisch, wenn ich telefonisch in einem Restaurant oder so reserviere, weil sie den englischen Akzent hören. Wenn ich meinen Namen sage, ist es einfacher einen Tisch zu bekommen.»

    Ähnlichkeiten mit der Schauspielerin Emma Watson, habe sie aber nicht, sagt die 42-jährige freie Autorin. «Sie ist das genaue Gegenteil von mir. Ich habe mit Rock- und Metalbands gearbeitet – sie würde das alles hassen.» Vielleicht kommt es ja irgendwann mal zu einem Treffen zwischen den beiden, dann können sie es herausfinden.

    «Harry Potter»-Fans werden dieses Café lieben

    21. Dezember 2018: Fanartikel gibt es viele, aber für das richtige Hogwarts-Feeling braucht es mehr als nur einen Gryffindor-Schal. In Corpus Christi, Texas, gibt es ein kleines Café, das die Herzen aller «Harry Potter»-Fans höher schlagen lassen dürfte: das «COFFEE MUGGle» (Wortwitz verstanden?!). Es ist aufgeteilt nach den Häusern der Zauberschule: Gryffindor, Slytherin, Ravenclaw und Hufflepuff. Jedes Haus hat seine eigene Ecke mit Möbeln und detailverliebter Dekoration in den entsprechenden Farben.

    Instagram Coffee Muggle

    «Wir sind ein Ort, an dem jede Altersgruppe willkommen ist. Wo jeder bequem mit seinen Freunden sitzen oder ‘Dungeons and Dragons’ spielen kann, ohne sich verurteilt zu fühlen», erzählt Inhaberin Susan Almaguer in einem CNN-Interview. «Wo auch Cosplayer verkleidet herkommen können, wie sie gerne möchten, und sich sofort wohlfühlen.» Ihre beiden Kinder hätten sie auf die Idee für das «COFFEE MUGGle» gebracht, sagt sie. 

    Neben Kaffee-Spezialitäten, die Namen wie «Weaselbee» (ein Kurkuma-Latte), «Vielsafttrank» (ein Matcha Tee mit Honig und Mandelmilch) – oder für ganz Starke – «Demen(tor)» (den schwärzesten Kaffee, den man im Café bestellen kann), gibt es dort auch Süßigkeiten, die jedes Fanherz höher schlagen lassen.  Zum Beispiel diesen essbaren Schnatz:

    Instagram Coffeemuggle2

    Auch das Wandbild am Café ist ein richtiger Hotspot für Potterheads und beliebtes Instagram-Motiv geworden. Zahlreiche Fans haben sich dort schon ablichten lassen:

    Instagram Coffeemuggle 3

    Wir sind jetzt ganz neidisch und wollen dieses Café auch hier, am besten gleich in jeder deutschen Großstadt! Accio, «COFFEE MUGGle»!

    J.K. Rowling zieht gegen ihre Ex-Assistentin vor Gericht

    Harry-Potter-JK-Rowling-Assitentin20. Dezember 2018: Autorin J.K. Rowling hat ihre ehemalige persönliche Assistentin verklagt. Die Vorwürfe, die sie gegen Amanda Donaldson erhebt, wiegen schwer: Sie habe «Harry Potter»-Merchandise, das für Fans und kranke Kinder gedacht war, gestohlen und eine Firmen-Kreditkarte missbraucht – alles zusammen im Wert von fast 24.000 Pfund (ca. 26.500 Euro). Unter anderem soll sie 800 Pfund in einer Bäckerei, 1400 Pfund in einem Luxuskerzengeschäft, 3600 Pfund für Kosmetik, 2100 Pfund in einem Geschenkeladen, 1600 Pfund bei Starbucks und 1200 Pfund für zwei Katzen ausgegeben haben, wie die BBC berichtet.

    Harry PotterDonaldson wurde schon 2017 wegen der Vorfälle von Rowling gefeuert. Nun stehen sich beide Parteien im Amtsgericht von Airdrie, Schottland gegenüber. Die Ex-Mitarbeiterin sagt im Prozess aus, die Autorin sei eine «großzügige aber unnahbare» Chefin gewesen, und «die Leute im Büro fragten manchmal, ob sie gute Laune habe, und zwar auf eine verängstigte Weise.» Außerdem sagt sie, habe sie nie genaue Anweisungen bekommen, in welchen Fällen sie die Firmen-Kreditkarte verwenden solle, berichtet «The Guardian». Rowling sei oft mit dem Schreiben beschäftigt gewesen, «das musste man respektieren». Weil sie sie nicht stören durfte, habe sie viele Kaufentscheidungen selbst treffen müssen. Sie versichert, viele der Ausgaben hätte sie auf Wunsch ihrer Ex-Chefin getätigt. 

    «Ich habe meine Rolle wirklich geschätzt und hätte nie daran gedacht, so etwas zu tun. Ich fühle mich ziemlich beleidigt und verletzt», sagt Donaldson auf die Frage, wie sie auf die Anschuldigungen reagiert habe. Außerdem sei sie kein Fan von «Harry Potter»-Fanartikeln und habe keine davon veruntreut oder mit nach Hause genommen. Dr. Neil Murray, der Ehemann von Rowling (die im Übrigen den Namen ihres Mannes angenommen hat und eigentlich auch Murray heißt), nennt die Ex-Assistentin seiner Frau eine «gute Lügnerin» vor Gericht. Sie hätten Donaldson «jede Gelegenheit» gegeben, die Ausgaben zu rechtfertigen, doch sie habe es abgelehnt und anderen Mitarbeitern die Schuld gegeben, wie Rowling laut «The Sun» in einem Statement erklärt. 

    Die Anhörung vor dem Airdrie Sheriff Court geht weiter. Wir bleiben dran.

    «Harry Potter»-Autorin tritt noch mal gegen Donald Trump nach

    11. Dezember 2018: Donald Trump hat mal wieder für eine Steilvorlage gesorgt, wie man sie sich nicht besser ausdenken könnte. Da kann man es «Harry Potter»-Autorin J.K. Rowling wirklich nicht übelnehmen, dass sie nach ihrem virtuellen Seitenhieb am Wochenende via Twitter noch einmal gegen den «mächtigsten Mann der Welt» nachtritt.Trump-JK-Rowling-Twitter

    Was er schon wieder angestellt hat, womit man ihn aufziehen kann? Einen sehr peinlichen Rechtschreibfehler. Es geht (mal wieder) um die Ermittlungen gegen Trumps Wahlkampfteam und die vermuteten Verbindungen nach Russland. Der US-Präsident zitiert auf Twitter die Fox News: «Die Demokraten können keine ‘Smocking Gun’ finden, um die Trump-Kampagne nach James Comeys Aussage mit Russland zu verstricken. Keine ‘Smocking Gun’, keine Absprachen.» Was eine «Smocking Gun» sein soll? Ja, das fragt sich auch das Netz, denn Sinn macht das nicht. Was er meinte war wohl eher eine «Smoking Gun», sinnbildlich würde man es im Deutschen mit einer heißen Spur übersetzen. 

    Twitter J.K. Rowling Trump Runde 2

    J.K. Rowling antwortet auf Trumps Tweet perfekt: «Die Welt befindet sich in so einem Zustand, ich fühle mich fast so, als sollte ich wieder mit dem ‘smocking’ anfangen.» Sie spielt mit dem falsch geschriebenen «smoking» (rauchen) auf Trumps peinlichen Fehler an – und begeistert mit ihrem Konter mal wieder die ganze Twitter-Community. Well played, Mrs. Rowling. Well played.

    «Individual 1»: J.K. Rowling macht Trump mit nur einem Satz fertig

    10. Dezember 2018: Kaum ein Tag vergeht, an dem Donald Trump nicht irgendetwas Wirres, Unwahres oder zumindest etwas in GROSSBUCHSTABEN!!11! twittert. Eine Frau antwortet ihm besonders gerne – und vor allem sehr gekonnt: «Harry Potter»-Autorin J.K. Rowling. 

    J.K. Rowling Twitter Trump1

    Am Wochenende beleidigte der US-Präsident erst den Ex-Außenminister Rex Tillerson als «dumm wie einen Stein», dann beschwerte er sich über die Ermittlungen von Robert Mueller zu den möglichen Verbindungen in seinem Wahlkampfteam 2016 zu Russland. Trump schreibt dazu (in Großbuchstaben): «Nach zwei Jahren und Millionen Seiten Dokumente (und Kosten von über 30 Millionen Dollar): keine geheimen Absprachen!» 

    J.K. Rowling kontert mit einem einzigen Satz: «Ein ‘Individual 1’ scheint einen Nervenzusammenbruch zu haben.» Das «Individual 1» ist eine Anspielung auf die Memos von Sonderermittler Mueller und der New Yorker Staatsanwaltschaft im Fall der Gefängnisstrafe, die sein früherer Anwalt Michael Cohen zu befürchten hat: «Individual 1» ist ihre Bezeichnung für den Präsidenten. Mittlerweile hat sich daraus ein Meme entwickelt.

    J.K. Rowling Twitter Trump

    Fans auf Twitter antworten auf Rowlings Tweet mit einem treffenden «Harry Potter»-Vergleich: «Er realisiert, dass Mueller langsam all seine Horkruxe zerstört. Deswegen hat er einen Nervenzusammenbruch.»

    Eyebrow-Blocker und falsche Zähne: Mit diesen Tricks wurde aus Ralph Fiennes der Dunkle Lord

    Voldemort Ralph Fiennes

    9. Dezember 2018: Er ist der Inbegriff des Bösewichts, der schrecklichste schwarze Magier aller Zeiten und so grauenhaft, dass sein Name nicht genannt werden darf: Lord Voldemort. Am Anfang noch in anderen Körpern eingenistet, erscheint er in «Harry Potter und der Feuerkelch» das erste Mal als wahrhaftige Person. Gespielt wird der Fiesling dabei von Schauspieler Ralph Fiennes, der sich einer komplizierten Verwandlung unterzog, um den fiesen Züge des Dunklen Lord Ausdruck zu geben, wie Yahoo berichtet.

    Voldemorts Äußeres ist nämlich Inbegriff seines dunklen Charakters: Sein Erscheinung liegt irgendwo zwischen Mensch, Tier und Fabelwesen. Die graue, fahle Haut, die roten Adern, die sich darunter abzeichnen, die eiskalten, tiefliegenden Augen und die stummeligen, gelben Zähne sind nur einige seiner markanten Eigenheiten. Doch seine nahezu unmenschlichen Züge macht etwas ganz besonders aus: die Nase. Statt Nasenflügel hat er nur zwei Schlitze im Gesicht.

    Doch anders als gedacht, hat Fiennes dafür nicht stundenlang in der Maske gesessen. Aufgrund der vielen Darsteller hatten die Maskenbildner nur zwei Stunden Zeit, ihn in den Dunklen Lord zu verwandeln – daher griffen sie in im wahrsten Sinne in die Trickkiste. Neben klassischen Maskenbildner-Tricks, wie falschen Fingernägeln und Zähnen, machten sie seine Augenbrauen mit Schminke unsichtbar.

    Damit die Adern auf der Glatze des Schauspielers immer gleich aussahen, druckte Make-up-Artist Mark Coulier am Computer temporärere Tattoos aus; so konnten sie immer schnell aufgetragen werden. Die Nase wurde schließlich komplett am PC retuschiert. Als Orientierungshilfe für die Nachbearbeitung hatte der Schauspieler dazu beim Dreh bunte Punkte im Gesicht. Ihr fragt euch, wie Ralph Fiennes nun in Wirklichkeit aussieht? Ganz ohne Make-up und mit Nase war der Schauspieler danach zum Beispiel als Charakter «M» in den aktuellen James-Bond-Filmen zu sehen.

    «A Wizarding World»-Ausstellung verzaubert den Flughafen Singapur

    Facebook Singapur Airport

    4. Dezember 2018: Du bist am Flughafen auf dem Weg in den Urlaub, dein Flug hat mal wieder Verspätung und du nichts zu tun. Stell dir vor, statt im «McDonald’s» den dritten Cheeseburger zu kaufen oder das Sortiment des Souvenirladens auswendig zu lernen, könntest du einfach eine «Harry Potter»-Ausstellung besuchen. Und dafür müsstest du nicht mal das Gelände verlassen. Wäre das nicht ganz zauberhaft? 

    Genau das ist am Changi Flughafen in Singapur nun möglich. Die Ausstellung «A Wizarding World» in der Feiertags-Edition lässt sich dort noch bis Mitte Februar kommenden Jahres in den ersten drei Terminals bestaunen. Mit dabei: Hogsmeade inklusive Schnee, dem Hogwarts-Express und einer Lichtshow und die Winkelgasse, in der man Zauberumhänge anprobieren und Zauberstäbe ausprobieren kann. 

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    Generell ist alles – ganz wie es sich die Leute heutzutage wünschen – darauf ausgelegt, perfekte Selfies machen zu können. Egal ob mit der peitschenden Weide, dem knuffigen Niffler aus «Fantastische Tierwesen» oder dem Gemälde der «Fetten Dame». Und jetzt: Husch, husch auf eure Besen und ab nach Singapur!

    Dieses Hogwarts-Lebkuchenhaus ist ein Traum für jeden «Harry Potter»-Fan

    Dieses Hogwarts-Schloss aus Lebkuchen erfüllt jeden Traum eines «Harry

    30. November 2018: Seit Anfang August arbeitet der kanadische Bäcker Garner Beggs bereits an dem Leckerbissen für «Harry Potter»-Fans: ein riesiges Lebkuchen-Schloss, das nichts geringeres als die Zauberschule Hogwarts darstellt. Wie unglaublich detailgetreu das süße Bauwerk geworden ist, seht ihr oben im Video. 

    Wer das Schmuckstück in echt betrachten will, muss den weiten Weg nach Edmonton in der kanadischen Provinz Alberta antreten.

    Rolle in «The Ballad of Buster Scruggs»: Dudley Dursley hat sich ganz schön verändert

    A.P.L. Allstar Picture Library-00156558-HighRes28. November 2018: Er war der Inbegriff des Bösen für jeden Harry-Potter-Fan: Dudley Dursley, Harrys fieser, völlig verwöhnter Cousin, der ihm das Leben im Ligusterweg zur Hölle machte. Doch seitdem ist viel passiert und aus dem kleinen übergewichtigen Jungen mit den «Schweinsaugen» ist ein Mann geworden. Und seit Kurzem dürfen wir Harry Melling alias Dudley Dursley auch wieder auf der Leinwand bewundern.

    In der Netflix-Produktion «The Ballad of Buster Scruggs», einem Western der Coen-Brüder, in dem unter anderem auch Liam Neeson und James Franco mitspielen, ist der inzwischen 29-Jährige als Künstler ohne Arme und Beine zu sehen, der mit einem fahrenden Zirkus durchs Land zieht. Und auch wenn eine gewisse Ähnlichkeit zu sehen ist, ist seit den ersten Harry-Potter-Teilen doch ganz offensichtlich einiges an Zeit ins Land gegangen.Bildschirmfoto 2018-11-28 um 10.10.41

    Der schlanke junge Mann, der da auf einem Hocker sitzt und Shakespeare rezitiert, hat nur noch wenig mit dem pausbackigen Jungen im kreisrunden Strohhut zu tun. Tatsächlich nahm Melling als junger Erwachsener so viel ab, dass er für den Dreh von «Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1» in einen Fatsuit gesteckt werden musste.110310322

    Warum sich Daniel Radcliffe nie «Harry Potter and the Cursed Child» anschauen wird

    24. November 2018: Das Theaterstück «Harry Potter and the Cursed Child» (deutscher Titel: «Harry Potter und das verwunschene Kind») ist super erfolgreich, im Frühjahr 2020 kommt es auch nach Deutschland. Nur einer wird sich das Spektakel wohl niemals ansehen. Und das ist ausgerechnet Daniel Radcliffe. Was ist da denn los?! 

    Der Schauspieler war zu Besuch bei «Late Night with Seth Meyers» und wurde gefragt, ob er sich die «Harry Potter»-Broadway-Show schon einmal angesehen hätte. Wahrscheinlich haben alle Fans mit einem «Ja, natürlich!» gerechnet. Doch er gibt zu, dass er noch nie da war – und auch nicht vorhat, es sich noch anzuschauen.

    Daniel Radcliffe Seth Meyers

    Der Grund ist eigentlich ganz einfach: «Es ist nicht, weil es mich in eine existenzielle Krise stürzen würde, sondern eher, dass ich glaube, es würde ein nicht besonders entspannter Abend im Theater werden. Ich glaube, ich würde die ganze Zeit beobachtet werden, wie ich reagiere», sagt Radcliffe. «Vielleicht ist das eingebildet und egoistisch und den Leuten wäre es total egal. Aber wenn ich da umzingelt von ‘Harry Potter’-Fans wäre, würde sich das ein bisschen seltsam anfühlen.» Moderator Seth Meyers stimmt ihm zu, Daniel Radcliffe im Publikum könne die Zuschauer vielleicht ein bisschen ablenken. 

    Als er den Schauspieler fragt, ob er über eine Verkleidung nachgedacht hat, erzählt Radcliffe noch eine Anekdote mit seinem Kollegen Rupert Grint: «Wir waren zusammen auf dem Reading-Musikfestival und aus irgendeinem Grund – weil wir jung, cool und edgy waren – haben wir Gasmasken aus dem zweiten Weltkrieg aufgesetzt.» Damit wurde es den beiden aber schnell zu warm, also zogen sie sie aus. Aus «Wer sind diese Idioten in den Gasmasken?» wurde «Oh, schau mal, wer das ist!». «Das war nicht schön. Seitdem habe ich den Verkleidungen abgeschworen.» Hätten wir das also auch geklärt.

    Tom Felton verrät, warum er die «Harry Potter»-Filme erst ein Mal gesehen hat

    22. November 2018: Wer in einer Reihe wie «Harry Potter» mitspielt, hat doch sicher alle Filme schon tausend Mal gesehen, oder? Nicht so Tom Felton. Der 31-Jährige spielte zehn Jahre lang den Hogwarts-Fiesling Draco Malfoy und verrät nun in einem Interview mit dem Magazin «People», dass er außer bei den jeweiligen Premiere-Vorführungen sich die acht Filme nicht noch ein Mal angesehen habe. «Das habe ich mir für einen heiligen Tag aufgehoben», sagt er. 

    «Ist Athen der Ort von Harry Potter?»: User erzählen das Dümmste, was sie je gehört haben 17.22Aber was kann das für ein heiliger Tag sein? «Ich stelle mir vor, dass sich die Filme mit meinen zwei Kindern sehen werde, wenn ich älter bin.» IST DAS NICHT ZUCKER?! Bis jetzt sind diese Kinder allerdings noch imaginär … Glücklich über so eine süße Geste ihres Vaters werden sie aber auf jeden Fall sein können. Damit beweist Tom Felton einmal mehr, dass er im Gegensatz zu seiner Rolle Draco Malfoy ein echter Schatz ist. 

    Dieser «Harry Potter»-Charakter wird in «Phantastische Tierwesen 2» mitspielen – und verwirrt die Fans

    7. November 2018: «Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen» sorgt schon vor Kinostart am 15. November für Zündstoff unter den «Harry Potter»-Fans, denn die Besetzungsliste, die jetzt von Warner Bros veröffentlicht wurde, enthüllt, dass neben dem jungen Dumbledore, gespielt von Jude Law, noch eine weitere Lehrkraft aus Hogwarts mitspielen wird: Minerva McGonagall. Eigentlich ein Grund zur Freude, wenn da nicht ein Detail wäre, dass den Hardcore-Potterheads sofort aufgefallen ist: McGonagall ist gar nicht alt genug, um in dem Film mitspielen zu können. Sie wurde 1935 geboren – doch «Grindelwalds Verbrechen» spielt 1927. Wie soll das also gehen? 

    Vielen Fans wird es egal sein, es überwiegt wahrscheinlich die Neugier über die Vergangenheit der Figur. Denn in den «Harry Potter»-Büchern und Filmen erfährt man eher wenig über das Leben von Professor McGonagall. (Auf «Pottermore» gibt es allerdings eine von J.K. Rowling verfasste Biografie über sie.) Die Rolle der jungen Minerva wird Schauspielerin Fiona Glascott übernehmen.

    Kinotrailer: Dumbledore kehrt zurück im neuen «Phantastische Tierwesen» Trailer 14.01

    Was die Zuschauer von McGonagall im zweiten Teil des Prequels erwarten können, ist noch unklar. Wahrscheinlich wird es nur ein paar Szenen mit ihr geben, da die Besetzung so kurzfristig erst bekannt gegeben wurde. Wir werden uns wohl überraschen lassen müssen – und das kleine Detail nachsichtig übersehen. 

    Ein «Harry Potter»-Fans schreibt eine Szene so um, dass dieser beliebte Charakter überlebt

    6. November 2018: Im letzten Teil der Reihe, «Harry Potter und die Heiligtümer des Todes», wird ziemlich viel gestorben – das gefällt nicht allen Fans. (Unserer Autorin schon. Warum, kannst du hier lesen.) Besonders der Tod von Harrys Eule Hedwig hat viele schwer getroffen. So schwer, dass sich ein Potterhead nun erbarmt hat, die tödliche Szene umzuschreiben. 

    Hedwigs Tod Facebook

    Es geht um Kapitel vier des letzten Teiles, genauer gesagt um den «Battle of Seven Potters», die Szene in der die Mitglieder des Orden des Phönix durch den Vielsafttrank alle aussehen wie Harry und auf ihren Besen gegen die Todesser kämpfen. Hedwig wird getroffen und stirbt – eigentlich. «Die Eule lag bewegungslos da …» heißt es auch im Original. Über die anschließenden Sätze ist Papier mit einem neuen Text geklebt: «… doch nur für ein paar Sekunden. Dann bewegte sie sich, sprang auf und richtete ihre Federn. Nachdem sie den beschädigten Käfig verlassen hatte, warf sie Harry einen vorwurfsvollen Blick zu, der bedeutete: ‘Ich werde besser wegfliegen und mich bedeckt halten, bis dieser Unsinn vorbei ist.'» Ein Satz weiter wird aus einem «dead» einfach ein «away» – und schon ist Hedwig wieder lebendig. «Hab’s repariert», schreibt der Fan dazu.

    Die anderen Potterheads sind begeistert und wollen nun, dass auch die Todesszene von Sirius oder Dobby umgeschrieben wird. Gepostet hat das Foto von der umgeschriebenen Szene die Facebook-Seite von «Mugglenet.com». Und auch J.K. Rowling hat (unabhängig von dem Fan-Post) nach Halloween etwas zu Hedwigs Tod auf Twitter gepostet: 

    J.K. Rowling Hedwig Kostüm Twitter

    «Ich habe mich noch nie schlechter gefühlt wegen dem, was ich Hedwig angetan habe.» Vielleicht wäre die Autorin also sogar mit der neuen Szene einverstanden …

    Ab Dezember: Indische Uni bietet «Harry Potter»-Kurs für Jura-Studenten an

    27. Oktober 2018: «Harry Potter» ist schon lange viel mehr als nur eine Buch- und Film-Reihe. Das beweist jetzt auch diese Neuigkeit: Die «National University of Juridical Sciences» im indischen Kalkutta bietet ab Dezember 2018 einen Kurs für Jura-Studenten an. Das Besondere: der Kurs ist von «Harry Potter» inspiriert. Professor Shouvik Kumar Guha, der den Kurs «Eine Schnittstelle zwischen Fantasy-Belletristik und Recht: Besonderer Fokus auf Rowlings Potterversum» ins Leben gerufen hat, erklärte der BBC, es sei ein Experiment, das kreatives Denken fördern soll. In insgesamt 45 Stunden soll diskutiert werden, zum Beispiel darüber, wie das indische Klassensystem mit der «Versklavung von Hauselfen und Marginalisierung von Werwölfen» gleichgesetzt werden könnte.

    Brasilianer twittern J.K. Rowling 16.35Professor Guha ist allerdings nicht der erste Dozent mit so einer Idee. In den USA und Großbritannien gibt es bereits «Harry Potter»-inspirierte Kurse an Universitäten. Und auch in Indien gibt es bereits ein solches Modul an einer juristischen Fakultät. Trotzdem ist sein Kurs schon jetzt ausgebucht. Alle 40 Plätze sind bereits belegt. Studenten bitten darum, die Teilnehmerzahl zu hochzuschrauben. 

    Das «Harry Potter»-Modul soll die Studenten aus ihrer Komfortzone holen, sagt er der BBC. Aber warum ausgerechnet die Reihe von J.K. Rowling? In Indien war und ist der Zauberlehrling noch immer sehr beliebt. Das sei auch der Grund, warum er sich gegen Serien wie «Game of Thrones» oder «Star Trek» entschieden habe. 

    Oliver Phelps erzählt, welche Szene für ihn als George Weasley am wichtigsten war

    22.Oktober 2018: Es gibt viele tolle, emotionale und lustige Szenen in «Harry Potter» mit den Weasley-Zwillingen – denken wir nur mal an den legendären Abgang der beiden während der Abschlussprüfungen inklusive Feuerwerk und fassungslosen Blicken von Professor Umbridge. Doch eine eher unscheinbare Szene war für Oliver Phelps, der zehn Jahre lang George spielte, besonders wichtig: die, bei der die Brüder Harry die Karte des Rumtreibers überreichen.

    «Von all den Szenen, die wir in allen acht Filmen gedreht haben, ist das die, die ich mehr schätze als alle anderen», erzählt er im Interview mit «Entertainment Weekly». «Als wir die Rolle bekamen, fing mein Großvater an, die Bücher zu lesen, um zu verstehen, was wir eigentlich machen.» Und für ihn war die Szene mit der Karte des Rumtreibers in «Harry Potter und der Gefangene von Askaban» ganz besonders, weil man die Charaktere seiner Enkel dort «zum ersten Mal in ihrem Element» sehen könne. Deswegen habe sich der Schauspieler besonders intensiv auf den Dreh der Szene vorbereitet. Leider verstarb sein Großvater, bevor der Film in die Kinos kam. 

    Die persönliche Beziehung der Zwillinge im echten Leben inspirierte Regisseur Alfonso Cuarón außerdem dazu, das Drehbuch leicht zu verändern. «Er mochte die Art und Weise, wie wir uns gegenseitig abschneiden. Wir haben das ziemlich oft gemacht […] also haben Fred und George immer die Sätze des anderen beendet, was wir schließlich auch im Film gemacht haben», erzählt Oliver.

    Aber nicht nur die Karte hatte ihren ersten Auftritt in der Szene, sondern auch etwas anderes wichtiges: Georges Zauberstab. Kurz vor Drehbeginn bekam er ihn in die Hand gedrückt. «Ich hab mir das Ding angeschaut und dann hörte ich nur: ‘Ok, wir fangen an.’ und ich war so: ‘Wartet mal, ich schaue mir gerade meinen Zauberstab an!'» 

    Outete sich Sarah Ferguson bei der Royal Wedding als Potterhead?

    13. Oktober 2018: Wer schon irgendwann mal ein fancy Event aus Großbritannien gesehen hat, weiß: Die Briten stehen auf Hüte. Kein Outfit ist komplett ohne wenigstens einen Fascinator. Kein Wunder also, dass auch Brautmutter Sarah «Fergie» Ferguson bei der Hochzeit ihrer Tochter, Prinzessin Eugenie, am Freitag nicht auf eine schicke Kopfbedeckung verzichten wollte.110254208

    Doch, Potterauge sei wachsam, woran erinnert uns der Hut der Dame? Richtig, an den Goldenen Schnatz. Was Fergie da auf dem Kopf trägt, sieht schwer aus wie der flinke kleine Spielball, der eine jede Quidditch-Partie beendet und dem Team des Fängers 150 Punkte einbringt. Und auch das Netz kam an der Ähnlichkeit einfach nicht vorbei.twitter snitchtwitter snitch 2twittersnitch 3

    Ob der Hut wirklich ein geheimes Potterhead-Outing sein sollte… wer weiß. Aber schön wär’s! Entworfen hat das schnieke Teil übrigens die britische Hutmacherin Jess Collett.

    Harry Potter Ausstellung

    12. Oktober 2018: Wer die «Harry Potter»-Ausstellung 2014 in Köln verpasst hat, kann jetzt endlich aufatmen, denn sie ist zurück in Deutschland! Vom 13. Oktober 2018 bis 10. März 2019 kann «Harry Potter: The Exhibition» in der Caligari Halle am Filmpark Babelsberg in Potsdam besucht werden. Auf euch warten Requisiten, Kostüme und Film-Sets, wie der Gryffindor-Gemeinschaftsraum, der Zaubertränke-Klassenraum oder der verbotene Wald. 

    Darum wollte Rupert Grint nach dem vierten «Harry Potter»-Film alles hinschmeißen

    11. Oktober: Für viele Fans wird er immer der beste Freund von Harry Potter bleiben, doch für Schauspieler Rupert Grint scheint die Rolle des Ron Weasley oft eine große Belastung gewesen zu sein. In einem Interview mit Independent gesteht er nun, dass er nach dem vierten Film «Harry Potter und der Feuerkelch» ernsthaft in Betracht gezogen hat, Hogwarts hinter sich zu lassen.

    «Ich hatte gerade meine GCSEs [Anm. d. Red.: entspricht ungefähr dem deutschen Realschulabschluss] bestanden», sagt er. «Ich dachte: ‘Will ich das wirklich weiter machen? Das ist anstrengend’. Denn es war offensichtlich ein großes Opfer. Man nimmt seine Anonymität für selbstverständlich, einfach normale Sachen machen, einfach rausgehen.» Zehn Jahre lang war der Schauspieler eines der bekanntesten Gesichter der Welt. Von Paparazzi verfolgt, wurde es ihm irgendwann «ein bisschen unheimlich». «Es gab Zeiten, da dachte ich: ‘Ich bin fertig.'»

    Harry Potter Ron Weasley Rupert Grint

    Manchmal fühlte er sich fast, als hätte er eine «gespaltene Persönlichkeit», denn sobald er das Haus verließ, waren da natürlich auch die Fans – doch, kamen sie für ihn, Rupert, oder doch nur für Ron? «Manchmal kann es ganz schön entmenschlichend sein, wenn Menschen einfach von dir Fotos machen, wenn du draußen bist.  Für sie bist du nur dieses eine Ding», erzählt er. «Aber das ist mein Leben. Ich kann mich an mein Leben davor gar nicht mehr wirklich erinnern.» 

    Die Entscheidung, Hogwarts doch nicht den Rücken zuzukehren, habe er nie bereut, dennoch sei es einfach eine sehr anstrengende Zeit für ihn gewesen.

    Wenn Ron und Harry zu Flo Rida schwofen: Dieser «Harry Potter»-Tanz ist wirklich magisch

    10. Oktober 2018: Es gibt «Harry Potter»-Fans und dann gibt es «HARRY POTTER»-FANS!!!! Als Letzteres kann man wohl die Tanzgruppe einer Highschool in Arizona nennen, die vor Kurzem bei ihrer Homecoming-Feier eine zauberhafte (WORTWITZ AHOI!) Choreographie performte und damit nicht nur Lehrer und Mitschüler zum Staunen brachte. Über 700.000 Mal wurde das Video inzwischen angeklickt, darunter sammeln sich bereits rund 4000 Kommentare.Tanz

    Kein Wunder, immerhin tanzen hier unter anderem Hogwarts-Schüler nach Harry’s Aufnahme in Gryffindor zu «Welcome to my house» von Flo Rida. Und Voldemort schüttelt seinen Umhang zu den sanften Klängen von Nicki Minajs «Chun Li». 

    So und wo melden wir uns jetzt an? Wenn wir schon nicht nach Hogwarts können, würden wir doch wenigstens gern auf die Walden Grove High, bitte.

    Neuer Drucker verspricht magische Bilder wie bei «Harry Potter»

    Instagram Drucker

    3. Oktober 2018: Wenn Harry Potter sich das Foto seiner Eltern ansieht, dann winken ihm die beiden darauf fröhlich zu, und wenn er durch die Zimmer von Hogwarts streift, bewegen sich die Motive in den Bilderrahmen. Genau solche magischen Bilder sollen nun mit einem neuen Drucker möglich sein — und zwar dank Smartphones und Augmented Reality. Die kompakten Minidrucker kommen im Handyformat und können je nach Fan-Laune mit «Harry Potter»-Deko bestückt werden.

    Der einzige Haken: Um aus den gedruckten zweidimensionalen Fotos die magischen Potter-Bilder zu zaubern, braucht man das Smartphone. Mit einer dazugehörigen App können in den Schnappschüssen Botschaften und Bewegungen hinterlegt werden, außerdem kann mit speziellen «Harry Potter»-Filtern gespielt werden (Einmal das verrückte Auge von Mad-Eye Moody, bitte!). Guckt man sich die Fotos dann durch die App an, sind die Bilder zum Leben erweckt.

    Das Ganze kommt pünktlich zum Weihnachtsgeschäft Ende Oktober in die Läden und kostet stolze 150 Dollar pro Drucker.

    Rassismus-Vorwürfe gegen J.K. Rowling 

    Phantastische Tierwesen 2 Trailer1. Oktober 2018: Die «Harry Potter»-Reihe steht schon länger in der Kritik, wenig Diversität zu vermitteln, da so gut wie alle Hauptcharaktere weiß sind. Mit dem Trailer zum neuen Prequel «Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen» spitzen sich die Rassismus-Vorwürfe gegen Autorin J.K. Rowling nun zu. In einer Szene des Trailers wird offenbart, dass Voldemorts Schlange Nagini eigentlich eine Frau ist. Sie wird gespielt von der südkoreanischen Schauspielerin Claudia Kim. Das sei rassistisch, finden viele Fans und Kritiker. Schließlich sei die einzige nicht-weiße Protagonistin ausgerechnet das «Haustier» eines weißen Zauberers. 

    Harry Potter Rassismus

    «Ich glaube, das ist das Problem, wenn weiße Leute etwas diverser machen wollen, ohne People of Color zu fragen», schreibt Autorin Ellen Oh auf Twitter. «Sie stellen keine Verbindung dazwischen her, dass Nagini eine asiatische Frau ist, die später das Haustier eines weißen Mannes wird. Also sag ich es jetzt: Die Scheiße ist rassistisch.» 

    Auch J.K. Rowling selbst hat sich mittlerweile via Twitter zu den Vorwürfen, mit der Besetzung von Nagini solle Diversität geheuchelt werden, zu Wort gemeldet: «Die Naga sind schlangenartige, mythische Kreaturen aus der indonesischen Mythologie, daher der Name Nagini. Mal werden sie mit Flügeln, mal als halb Mensch, halb Schlange dargestellt. Indonesien umfasst ein paar hundert ethnische Gruppen, einschließlich Javaner, Chinesen und Betawi», schreibt sie – und kippt mit ihrer Aussage bei vielen Usern Öl ins Feuer, denn die Naga-Mythologie stammt ursprünglich aus Indien.  

    Harry Potter Rassismus 2

    Doch es gibt auch viele «Harry Potter»-Fans, die die Autorin verteidigen: «Das Universum, das du erschaffen hast, ist immer noch das Universum, das wir alle lieben», schreibt ein User

    Sky startet «Harry Potter»-Sender

    28. September 2018: 24 Stunden, sieben Tage die Woche Harry Potter auf einem Fernsehsender. Für Fans der Buch- und Filmreihe von J.K. Rowling ist das wohl ein absoluter Traum – und er wird bald wahr. Denn anlässlich des Kinostarts von «Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen» zeigt der Bezahlsender Sky auf seinem neuen Pop-up-Sender «Sky Cinema Harry Potter HD» vom 2. bis zum 18. November alle Filme der «Harry Potter»-Reihe inklusive des Prequels «Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind».

    Für alle, die die Tage bis zum Start des neuen Teil des «Harry Potter»-Spin-offs nicht mehr abwarten können, ist es wohl die perfekte Einstimmung. Schließlich läuft «Phantastische Tierwesen 2: Grindelwalds Verbrechen» erst am 15. November in den deutschen Kinos an. Im neuen Film geht es um den Aufstieg von Gellert Grindelwald, der vor Lord Voldemort als bösester Magier der Zauberwelt galt. Auch ein alter «Harry Potter»-Bösewicht feiert dabei sein Comeback. Wer das ist, könnt ihr hier lesen.

    J.K. Rowling bestätigt Theorie über Hermines Namen

    19. September 2018: Vielen «Harry Potter»-Fans in deutschsprachigen Ländern war als Kind sicher nicht bewusst, dass Hermine Granger eigentlich gar nicht so heißt – denn für die Übersetzung der Romane wurde der Name «eingedeutscht». Im englischen Original trägt die Freundin von Harry Potter nämlich den eher ungewöhnlichen Namen Hermione. Mit dem Alter kam bei vielen dann die Erkenntnis (oder die Sprachkenntnisse) – und die Frage: Wie spricht man das aus? Ohne rege Internet-Communities und vor den Verfilmungen war das damals gar nicht so einfach herauszufinden. Doch scheinbar hatten nicht nur die deutschen Leser  Schwierigkeiten …

    Eine Twitter-Userin teilt zum Thema Hermione nun eine Theorie mit der Internet-Community: «J.K. Rowling baute die Passage, wie man Hermiones Namen betont in ‘Der Feuerkelch’ ein, um es allen von uns beizubringen, die wie Viktor Krum HER-MY-OWN gesagt haben.»

    Prompt gab es eine kurze, aber eindeutige Antwort von der Autorin höchstpersönlich: «Theorie korrekt.» Hätten wir das also auch geklärt.Versteckte Botschaft hinter Snape ersten Worten_9.05

    Kannst du dir diesen Logikfehler im dritten Teil erklären?

    28. August 2018: Wir haben vor kurzem wieder angefangen, die Harry-Potter-Bücher zu lesen und auch, logischerweise, die Filme wieder zu schauen. Erst das Buch lesen, dann den Film schauen. Easy. Dabei ist uns allerdings ein Fehler aufgefallen, der in der kleinteilig ausklamüserten Welt, die J.K. Rowling für ihre detailverliebten Leser erfunden hat, wirklich nervt. Na, weißt du’s schon? Es geht um die Karte des Rumtreibers.

    Im dritten Teil darf Harry nicht mit seinen Freunden nach Hogsmeade, das Zaubererdorf in der Nähe der Schule, weil er keine Erlaubnis seines Vormunds hat. Aber Fred und George Weasley eilen zur Hilfe und schenken ihm eine alte Karte – die Karte des Rumtreibers. Darauf sind alle Personen zu sehen, die sich im Schloss nun ja, rumtreiben.

    Später in der Geschichte wird Professor Lupin anhand der Karte feststellen, dass der totgeglaubte Peter Pettigrew alles andere als tot ist und seit Jahren als Rons Ratte Krätze lebt. Im Film sieht auch Harry ihn auf der Karte durch die Gänge eilen und wird misstrauisch – schließlich ist der Tod von Peter Pettigrew berüchtigt in der Zaubererwelt, soll er doch Sirius Black zum Opfer gefallen sein.

    WIESO ALSO ist Fred und George über die letzten Jahre nie aufgefallen, dass ein totgeglaubter Mann im Bett ihres Bruders schläft?! Da würde man sich doch wundern, oder nicht?!

    Im Internet kursiert ein Erklärungsversuch, der sich allerdings nur auf das Buch bezieht. Ein Reddit-Nutzer meint, dass die vier Erfinder der Karte (James Potter, Peter Pettigrew, Sirius Black und Remus Lupin) so sehr darauf bedacht waren, dass niemand herausfinden würde, dass sie sich in Tiere verwandeln können, dass nur eine Person, die weiß, dass sie Animagi sind, sie auf der Karte sehen kann. Das würde erklären, wieso Lupin Pettigrew sehen kann, Harry und Snape aber nicht. Wie gesagt, das erklärt aber nur das Buch.

    Ist es albern, dass wir uns darüber garantiert noch ein paar Monate den Kopf zerbrechen werden?

    Kennst du auch einen Harry-Potter-Logikfehler? Dann schick ihn uns an kontakt@neon.de, mit dem Betreff «Harry Potter».

    GoT-Star Natalie Dormer ist die Stimme zum «Harry Potter»-Hörbuch «A History of Magic»

    10. August 2018: Diese Nachricht freut nicht nur «Potterheads», sondern auch «Game of Thrones»-Fans: Natalie Dormer, die in der Serie die Rolle Margaery Tyrell spielte, wird die Stimme eines neuen Hörbuchs. «Harry Potter: A History of Magic» (deutscher Titel: «Harry Potter: Eine Geschichte voller Magie») erschien als Buch bereits im letzten Jahr und ist eine Sammlung von unveröffentlichtem Archivmaterial, geheimen Hintergrundinformationen und allerlei Geschichten rund um die Welt des Zauberlehrlings und deren Entstehung.

    Harry-Potter-Hörbuch-Natalie-Dormer

    Ab dem 4. Oktober gibt es das Buch im englischen Original nun auch zum Hören. Warum Natalie Dormer das Buch einspricht? «Ich habe die ‘Harry Potter’-Bücher immer geliebt. Aber erst als ich anfing, mit den Kuratoren der British Library [Anm. d. Red.: Herausgeber des Hörbuchs] zu sprechen, von den verschiedenen Mythen, Legenden und Kulturen, die die Zaubererwelt mitgestaltet haben, zu hören, begann ich, den Reichtum und die Tiefe von J.K. Rowlings Schreiben wirklich zu schätzen», sagt die Schauspielerin

    Passend zur Veröffentlichung im Herbst wird die Ausstellung «Harry Potter: A History of Magic» bei der «New York Historical Society» gezeigt.

    «Harry Potter und das verwunschene Kind» kommt nach Hamburg

    harry potter theater verwunschenes kind cursed child

    5. Juli 2018: Bevor jetzt alle Fans ausrasten, ein kleiner Dämpfer vorab: Ihr müsst euch leider noch etwas gedulden! Denn erst im Frühjahr 2020 kommt das Theaterstück «Harry Potter und das verwunschene Kind» (im Original: «Harry Potter and the Cursed Child») nach Deutschland — genauer gesagt nach Hamburg ins «Mehr!»-Theater. Die achte «Harry Potter»-Geschichte ist die erste, die als Theaterstück gezeigt wird. Sie wird in zwei Teilen zu sehen sein. Zuschauer können beide Teile entweder hintereinander an einem Tag oder an zwei aufeinanderfolgenden Abenden besuchen.

    Handlungstechnisch knüpft das Stück an den siebten Roman an. Harry ist ein überarbeiteter Beamter im Ministerium für Zauberei und Vater dreier Kinder. Zu seinem zweiten Sohn Albus Severus hat Harry eine schwierige Beziehung. Albus leidet unter dem hohen Erwartungsdruck, den der Ruhm seines Vaters mit sich bringt. Um sich zu beweisen, will Albus mithilfe einer Zeitreise einen Fehler seines Vaters korrigieren.

    Harry Potter 6.40

     
  • Adam 12:14 on 16.04.2019 Постоянная ссылка |
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    Sport kompakt: Pal Dardai und Hertha BSC gehen nach der Saison getrennte Wege 

    Von «A» wie American Football über «F» wie Fußball bis «Z» wie Zehnkampf: Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden irgendwo auf dem Globus mal mehr, mal weniger bedeutende Events statt, die aufgrund der Dominanz weniger Sportarten schnell untergehen können und keine wirkliche Beachtung finden.

    +++ 16. April: Dardai nächste Saison nicht mehr Cheftrainer bei Hertha BSC

    Fußball-Bundesligist Hertha BSC und Cheftrainer Pal Dardai gehen nach Ende der Saison getrennte Wege. Der Verein bestätigte am Dienstag Meldungen, wonach der 43-Jährige seinen Posten bei den Berlinern aufgibt. Der TV-Sender «Sky» und die «Bild» hatten zuvor darüber berichtet. Der Ungar hatte das Amt beim aktuellen Tabellen-Elften im Februar 2015 übernommen und die «Alte Dame» in seinen beiden ersten Jahren auf die Plätze sieben und sechs geführt. In der Saison 2016/17 führte Dardai Hertha nach acht Jahren Pause wieder in einen internationalen Wettbewerb.

    +++ 15. April: 96 Tote — Liverpool gedenkt Opfern der Hillsborough-Katastrophe +++

    Zum 30. Jahrestag der Hillsborough-Katastrophe hat die Stadt Liverpool der 96 Todesopfer des Unglücks gedacht. Auch die Mannschaft des FC Liverpool und deren Trainer Jürgen Klopp legten vor der Gedenktafel am Stadion Anfield einen Kranz nieder. Am 15. April 1989 waren beim Pokal-Halbfinale zwischen dem FC Liverpool und Nottingham Forest in Sheffield 94 Menschen im Gedränge einer völlig überfüllten Zuschauertribüne ums Leben gekommen. Zwei weitere starben später an den Folgen. Die meisten Opfer waren Fußball-Anhänger des FC Liverpool.

    Um 15.06 Uhr, dem Zeitpunkt, als das Pokalspiel vor 30 Jahren abgebrochen wurde, fanden in Liverpool mehrere Schweigeminuten statt. Der Verkehr in der Stadt wurde teilweise gestoppt, Flaggen hingen auf halbmast, und die Rathausglocke wurde 96 Mal geläutet. In der Kathedrale von Liverpool gab es einen Gedenkgottesdienst.

    15-Liverpool erinnert an Katastrophe im Hillsborough-Stadion-6026385170001

    Zudem öffnete der FC Liverpool am Montagnachmittag sein Stadion für Besucher, die dort in aller Stille sitzen konnten. Der Club hatte bereits am Sonntag mit einer großen Choreographie in Anfield und einer Schweigeminute vor dem Anpfiff des Heimspiels gegen den FC Chelsea der Opfer gedacht.

    +++ 15. April: Thomas Tuchel aufgebracht: «Wir haben keine Spieler»

    Thomas Tuchel kann bisweilen sehr emotional sein, wenn ihm irgendetwas nicht passt. Das bewies der deutsche Trainer von Paris Saint-Germain nach dem bitteren 1:5 (1:1) seines Teams beim Tabellenzweiten OSC Lille. Nach dem Schlusspfiff brach es geradezu aus ihm heraus: Aufgebracht beklagte er sich darüber, dass sein Kader zu klein sei: «Wir haben keine Spieler. Es ist offensichtlich, aber niemand spricht darüber, weil wir gewinnen. Aber jeder muss wissen, mit 14 oder 15 Spielern ist das nicht jede Woche möglich», sagte der 45-Jährige nach dem Spitzenspiel der Ligue 1 am späten Sonntagabend.

    PSG hat in der französischen Meisterschaft zwar 17 Punkte Vorsprung vor Lille und braucht nur noch einen Sieg aus den verbleibenden sieben Spielen, um den Titel zu holen. Aber dem früheren BVB-Coach war das angesichts von neuen Verletzungen von Kapitän Thiago Silva und Thomas Meunier sowie der Roten Karte von Juan Bernat in Lille völlig egal.

    «Wir vermissen Cavani und Neymar seit Wochen. Auch Di Maria und Marquinhos sind noch verletzt, wir spielen mit kranken oder untertrainierten Spielern», meinte Tuchel aufgebracht und beklagte, dass er den deutschen Nationalspieler Thilo Kehrer trotz dessen Krankheit habe einwechseln müssen.

    Der PSG-Trainer kündigte eine Analyse der personellen Situation mit Sportdirektor Antero Henrique an: «Wir müssen alles reflektieren, weil so ist es viel zu viel. Wir müssen ehrlich zueinander sein und die wahren Gründe dafür herausbekommen.» Die nächste Chance auf den vorzeitigen Meistertitel hat das verletzungsgeplagte Starensemble am Mittwoch im Nachholspiel beim FC Nantes. Es wäre die insgesamt achte Meisterschaft für PSG und die erste für Tuchel.

    +++14. April: Manuel Neuer schon wieder verletzt +++

    Manuel Neuer droht die nächste Verletzungspause. Der 33-Jährige verletzte sich beim 4:1 (2:0) des FC Bayern München bei Fortuna Düsseldorf am Sonntag ohne Einwirkung des Gegners an der Wade und musste in der 53. Minute ausgewechselt werden. Die Blessur zog sich der Nationaltorhüter bei einem Ausfallschritt zu, anschließend humpelte er mit gesenktem Kopf vom Feld.

    «Es ist dieselbe Wade, die ihm vor zwei Wochen schon Probleme bereitet hat», sagte Trainer Niko Kovac nach dem Spiel: «Wir müssen die MRT-Untersuchung am Montag abwarten. Wenn er sich verletzt hat, würde uns das schon treffen.» In der Rückrunde der Fußball-Bundesliga hatte Neuer schon zwei Spiele wegen einer Daumenverletzung und eines wegen Wadenproblemen verpasst. In der vergangenen Saison kam er wegen eines Mittelfußbruches nur auf drei Liga-Einsätze.

    +++ 14. April: Stuttgarts Ascacibar sorgt mit Spuck-Attacke für Aufregung +++

    In der Nachspielzeit leistete sich Stuttgarts Santiago Ascacibar beim 0:1 des VfB gegen Bayer Leverkusen den großen Aufreger des bisherigen Spieltags. Seine Spuckattacke in Richtung des Siegtorschützen Kai Havertz ahndete Schiedsrichter Tobias Stieler mit der Roten Karte. «Solche Leute braucht man nicht in der Bundesliga», schimpfte Leverkusens Kevin Volland über den Argentinier. Auch VfB-Trainer Markus Weinzierl kritisierte seinen Mittelfeldspieler: «Er hat der Mannschaft einen Bärendienst erwiesen. So etwas darf nicht passieren. Du musst deine Emotionen im Griff haben. Die Rote Karte schadet uns im Abstiegskampf.» 

    Mit dem fünften sieglosen Spiel in Serie kommt Stuttgart auf dem Relegationsplatz nicht voran, der 1. FC Nürnberg ist nach dem 1:1 gegen den FC Schalke 04 nun nur noch drei Punkte zurück.

    +++ 13. April: Dortmund mindestens für eine Nacht Tabellenführer +++

    Borussia Dortmund ist mit einem Zittersieg zumindest für 21 Stunden an die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga zurückgekehrt. Eine Woche nach der 0:5-Pleite im Gipfel beim FC Bayern München bezwang der BVB am Samstag den FSV Mainz 05 angeführt vom überragenden Teenager Jadon Sancho mit 2:1 (2:0), überzeugte aber nur eine Halbzeit. Damit liegen die Dortmunder zunächst wieder zwei Punkte vor den Münchnern, die erst am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) bei Fortuna Düsseldorf antreten müssen.

    Der zweite Liga-Doppelpack von Sancho (18./24. Minute) sorgte für Erleichterung nach einer Woche voller Frust beim Meisterschafts-Anwärter. Nicht nur der Mainzer Anschlusstreffer durch Robin Quaison (83.) ließ das Team von Trainer Lucien Favre in der Schlussphase aber noch gehörig zittern. Torwart Roman Bürki rettete mit mehreren starken Paraden den Sieg. Der BVB hat nun in jedem der 15 Saison-Heimspiele mindestens zwei Tore erzielt und ist im eigenen Stadion seit dem 1:2 gegen Mainz vor knapp einem Jahr ungeschlagen. 

    +++ 11. April: Supertalent Joao Felix schockt dezimierte Eintracht — 2:4 bei Benfica +++

    Die beeindruckende Erfolgsserie von Eintracht Frankfurt in der Europa League hat ein bitteres Ende gefunden. Nach zehn mitunter furiosen Spielen ohne Niederlage im Wettbewerb verlor der lange dezimierte DFB-Pokalsieger am Donnerstag im Viertelfinal-Hinspiel beim portugiesischen Rekordmeister Benfica Lissabon 2:4 (1:2) und droht damit auszuscheiden.

    Benficas überragender Jungstar Joao Felix mit einem Dreierpack (21./Foulelfmeter, 43., 53. Minute) und Ruben Dias (50.) nutzten die Überzahl der Hausherren, nachdem Frankfurts Abwehrspieler Evan Ndicka bereits nach 20 Minuten wegen einer Notbremse die Rote Karte gesehen hatte. Doch die Hoffnung bleibt: Luka Jovic (40.) und Goncalo Paciencia (72.) erzielten vor 54 175 Zuschauern wichtige Auswärtstore für den im 16. Pflichtspiel des Jahres erstmals unterlegenen Bundesligisten. So ist das Weiterkommen im Rückspiel in einer Woche vor heimischer Kulisse durchaus noch möglich.

    +++ 11. April: FC Zürich überrascht Malouda mit «einvernehmlichem» Rausschmiss +++

    Der frühere französische Vize-Weltmeister Florent Malouda hat auf Twitter überrascht auf seine Freistellung als Assistenztrainer beim FC Zürich reagiert. «Wirklich, das habe ich nicht gewusst ..??», schrieb der 38-Jährige als Antwort auf eine Mitteilung des Schweizer Fußball-Erstligisten. Dieser hatte zuvor erklärt, dass man «in gegenseitigem Einvernehmen» beschlossen habe, «die kürzlich begonnene Zusammenarbeit zu beenden». Es habe sich «herausgestellt, dass die verschiedenen Projekte, in welchen Florent Malouda weiterhin engagiert ist, zeitlich nicht mit den vom FCZ vorgesehenen Aufgaben kompatibel sind», hieß es weiter.

    Malouda hatte 2012 mit dem FC Chelsea die Champions League gewonnen und verlor 2006 mit Frankreichs Nationalmannschaft das WM-Finale gegen Italien. Seit Februar unterstützte Malouda in Zürich den Trainerstab im Talent- und Stürmertraining.Tweet FC Zürich Malouda

    +++11. April: VfB Stuttgart holt Sven Mislintat als Sportdirektor

    Der VfB Stuttgart hat Sven Mislintat als Sportdirektor verpflichtet. Der frühere Chefscout von Borussia Dortmund unterschrieb beim abstiegsbedrohten Tabellen-16. einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021. Das bestätigte der VfB am Donnerstag nach entsprechenden Medienberichten. «Sven Mislintat hat sich in seiner langjährigen beruflichen Laufbahn ein hohes Maß an Reputation erarbeitet. Mit seinem Wissen, seinem Netzwerk und seiner Art, Fußball zu denken, passt er perfekt zu uns», sagte VfB-Sportvorstand Thomas Hitzlsperger.

    Mislintat, dessen Vertrag auch für die 2. Liga gelten soll, erwarb sich in Dortmund einen guten Ruf als Entdecker von Toptalenten wie zuletzt Ousmane Dembelé oder Jadon Sancho. Nach seiner Zeit beim BVB war Mislintat von Ende 2017 bis Anfang Februar diesen Jahres «Head of Recruitment» beim Premier-League-Club FC Arsenal. In Stuttgart wird der 46-Jährige von sofort an gemeinsam mit Hitzlsperger für die Kaderplanung verantwortlich sein, zudem soll Mislintat das Scouting der Schwaben wieder verbessern.

    +++ 11. April: Nowitzkis NBA-Laufbahn nach 21 Jahren beendet +++

    Das war’s. Die glorreiche NBA-Laufbahn von  Basketball-Superstar Dirk Nowitzki ist nach 21 Jahren mit einem hochemotionalen Schlusspunkt beim langjährigen Rivalen San Antonio Spurs zuende gegangen. Ein knapp zweiminütiges Video der Gastgeber unter dem Motto «Thank you, Dirk» rührte den 40 Jahre alten Profi der Dallas Mavericks schon vor Anpfiff seiner letzten Partie zu Tränen.  Die 94:105 (37:57)-Niederlage wurde danach fast zur Nebensache, während jeder von Nowitzkis insgesamt 20 Punkten von beiden Fanlagern ausgiebig gefeiert wurde.

    Einen Tag nach der emotionalen Abschiedsgala vor heimischer Kulisse (120:109 gegen Phoenix Suns) sollte das letzte Hurra nach über zwei Dekaden ausgerechnet beim Dauerkonkurrenten aus Texas stattfinden. «Wenn es irgendwo passt, dann San Antonio. Sie waren immer ein bisschen unser großer Bruder und unser Vorbild. Wir haben viel erlebt mit ihnen», hatte Nowitzki vor seiner letzten Partie in der nordamerikanischen Profiliga kommentiert. Seine Familie und «die komplette Mavs-Association» reisten deshalb mit den Mavericks zum letzten Saisonspiel.

    Er wolle nochmal «ein paar Dreier draufholzen», bekräftigte Nowitzki, nachdem bei seinem letzten Heimspiel in Dallas unter anderem die NBA-Legenden Larry Bird und Scottie Pippen gekommen waren, um den Deutschen zu verabschieden. Mit den Spurs um ihr jahrelang sehr erfolgreiches Star-Trio Tim Duncan, Manu Ginobili und Tony Parker hatte sich Nowitzki in den Playoffs immer wieder heiße Duelle geliefert. Als sich der Mavericks-Star zum Abschluss seiner 21. Saison nochmal die Ehre gab, war aber keiner seiner Rivalen mehr da: Duncan und Ginobili sind bereits zurückgetreten, der Franzose Parker lässt seine Karriere bei den Charlotte Hornets ausklingen.

    Spurs-Trainer Greg Popovych hatte Nowitzki schon vor der Partie in den höchsten Tönen gelobt. «Dirk ist ein großer Leader, er hatte eine einzigartige Karriere. Er hat es immer gehasst zu verlieren», stellte Popovych fest. Auch in seinem letzten Spiel hätte der scheidende Superstar gerne noch einmal gewonnen, doch sein Team lag schon nach einem Viertel mit 16:30 zurück. Nowitzki traf acht seiner 21 Würfe und holte zudem zehn Rebounds. 46,8 Sekunden vor Schluss wurde er letztmals ausgewechselt, weshalb sich das Publikum komplett von seinen Sitzen erhob und für Nowitzki applaudierte. Die schillernde Sportlerkarriere ist vorbei.

    +++ 10. April: «Tragischer Notfall im direkten Umfeld der Mannschaft» beim 1. FC Köln +++

    Das mitreißende 4:4 (2:1) im Zweitliga-Westduell zwischen dem MSV Duisburg und dem 1. FC Köln rückte nach Spielschluss schnell in den Hintergrund. Denn im engeren Umfeld des Zweitliga-Spitzenreiters aus Köln ist es am Mittwoch zu einem tragischen Notfall gekommen. Dies wurde unmittelbar im Anschluss des Nachholspiels bekannt. Aus diesem Grund verzichteten auch beide Clubs auf Spieler- und Trainer-Interviews, wie die jeweiligen Pressesprecher mitteilten.

    Der FC wollte zunächst keine näheren Einzelheiten zu dem Vorfall nennen. «Wir bitten um Verständnis, dass wir vorerst keine Details kommunizieren», teilte der Club auf Twitter mit. Nach Informationen der «Bild»-Zeitung soll der Vater von Köln-Trainer Markus Anfang einen Herzinfarkt erlitten haben. Köln Notfall Tweet

    Während des höchst unterhaltsamen Spiels hatte es diesbezüglich noch keine Anzeichen gegeben. Dabei sahen die Kölner wie der sichere Sieger aus, doch Kevin Wolze rette dem MSV Duisburg mit einem späten Freistoß-Tor (81. Minute) immerhin einen Punkt im Kampf um den Klassenverbleib. Für die Kölner bleibt es aber trotzdem eine komfortable Situation. Der Tabellenführer, der am nächsten Montag im Schlagerspiel auf den Hamburger SV trifft, hat sechs Runden vor Saisonschluss zehn Punkte Vorsprung auf den Dritten. 

    Die Duisburger schoben sich bei vier Punkten Rückstand auf den Relegationsrang auf Platz 17 vor. Vor 25 675 Zuschauern in der Duisburger Arena trafen zuvor Jhon Cordoba (24./53.), Louis Schaub (47.) und Simon Terodde (54.) für Köln, Moritz Stoppelkamp (2./71.) und Lukas Fröde (29.) für Duisburg.

    10. April: Ex-DFB-Präsident Grindel tritt von internationalen Ämtern zurück

    Der ehemalige DFB-Präsident Reinhard Grindel ist auch von seinen internationalen Ämtern bei den Verbänden UEFA und FIFA zurückgetreten. Er werde seine Posten als Vize-Präsident der Europäischen Fußball-Union und im Council des Weltverbands abgeben, teilte der frühere Chef des Deutschen Fußball-Bundes mit.

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    10. April: Jetzt ist es offiziell — Marco Rose übernimmt in Gladbach

    Die Personalie war längst ein offenes Geheimnis, jetzt hat der Klub sie offiziell bestätigt: Marco Rose wird zur kommenden Saison als Nachfolger von Dieter Hecking erwartungsgemäß neuer Trainer bei Borussia Mönchengladbach. Diese Entscheidung gaben der Fußball-Bundesligist und Roses aktueller Arbeitgeber RB Salzburg bekannt. Am Dienstag der vergangenen Woche hatte die Borussia verkündet, dass der erst im November bis 2020 verlängerte Kontrakt mit Hecking zum 30. Juni dieses Jahres vorzeitig endet. 

    «Marco Rose hat in Salzburg in den vergangenen sechs Jahren hervorragende Arbeit geleistet und wir freuen uns, dass er ab der kommenden Saison bei uns sein wird», sagte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl. Rose bezeichnete den Wechsel in die Bundesliga als «eine schwierige Entscheidung für mich, aber eine Entscheidung, die ich mit voller Überzeugung treffe».

    10. April: Ermittlungen wegen rassistischer Sprüche beim Länderspiel in Wolfsburg

    Wegen des Vorwurfs, während eines Fußball-Länderspiels die Nationalspieler Ilkay Gündogan und Leroy Sané mit rassistischen Bezeichnungen beleidigt zu haben, ermittelt die Staatsanwaltschaft Braunschweig gegen drei Männer aus Wolfsburg und Braunschweig. Sie sollen beim Spiel Deutschland — Serbien am 20. März in Wolfsburg die beiden Spieler als «Bimbo» und «Neger» bezeichnet haben. Außerdem sollen sie einem Zeugen zufolge unter anderem auch «Heil Hitler» gerufen haben, berichtete die «Bild»-Zeitung. 

    «Es wird derzeit ermittelt, ob sich die Beschuldigten einer Volksverhetzung, eines Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und einer Beleidigung hinreichend verdächtig gemacht haben könnten», sagte die Sprecherin der Braunschweiger Staatsanwältin Julia Meyer. 

    Die drei hätten eingeräumt, einige Spieler als «Neger», «Bimbo» oder «Türke» betitelt zu haben. Dies sei jedoch ohne rassistischen Hintergrund geschehen, man habe sich nur über die Leistung der Spieler geärgert. Volksverhetzende oder rechtspopulistische Reden hätten sie in Abrede gestellt, erklärte die Staatsanwältin. Die Affäre ins Rollen gebracht hatte der Journalist André Voigt, der ein Video veröffentlicht hatte, in dem er von verbalen Ausfällen einiger Zuschauer während der Partie der deutschen Nationalmannschaft gegen Serbien berichtetet hatte.

    10. April: St. Pauli trennt sich von Trainer Kauczinksi und Sportchef Stöver

    Der Fußball-Zweitligist FC St. Pauli hat auf die zuletzt unbefriedigenden sportlichen Ergebnisse reagiert und Trainer Markus Kauczinski sowie Sportchef Uwe Stöver freigestellt. Wie der Hamburger Verein mitteilte, wird der Niederländer Jos Luhukay neuer Trainer. Stövers Aufgaben übernimmt bis zum Saisonende der Kaufmännische Geschäftsführer Andreas Rettig. Die Kiezkicker sind seit vier Spielen sieglos. «Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, gerade weil wir Uwe und Markus persönlich sehr schätzen. Aber im Sinne des FC St. Pauli halten wir diesen Schritt für notwendig, um die Saison sportlich erfolgreich zu beenden und die Weichen für die neue Saison stellen zu können», sagte Vereinspräsident Oke Göttlich. Jos Luhukay hat zuletzt in England bei Sheffield Wednesday gearbeitet.

    9. April: Liverpool und Tottenham gewinnen Hinspiele in der Champions League

    Der FC Liverpool und Trainer Jürgen Klopp haben sich eine gute Ausgangsposition für den Einzug in das Halbfinale der Champions League erarbeitet. Am Dienstag bezwang der frühere englische Fußball-Rekordmeister im Viertelfinal-Hinspiel den FC Porto mit 2:0 (2:0). Vor 52.000 Zuschauern an der Anfield Road erzielten die früheren Bundesligaprofis Naby Keita in der fünften Minute und Roberto Firmino nach 26 Minuten die Tore für die Gastgeber. 

    Im zweiten Spiel bezwang Tottenham Hotspur den Premier-League-Rivalen Manchester City 1:0 (0:0). Bei der Königsklassen-Premiere im neuen Tottenham-Stadium in London erzielte der ehemalige Leverkusener und Hamburger Heung-Min Son (78.) den Siegtreffer. City-Stürmer Sergio Agüero scheiterte mit einem Handelfmeter am französischen Nationaltorhüter Hugo Lloris (13.). Tottenhams Stürmerstar Harry Kane musste nach 58 Minuten verletzt ausgewechselt werden. Die Rückspiele finden am 17. April in Porto und Manchester statt.

    9. April: Augsburg feuert Trainerduo Baum und Lehmann

    Der abstiegsbedrohte FC Augsburg hat sich von Chefcoach Manuel Baum, Co-Trainer Jens Lehmann und dem Technischen Direktor Stephan Schwarz getrennt. Das teilte der Fußball-Bundesligist am Dienstag mit. Zuvor hatte die «Bild»-Zeitung über die Personalien berichtet. Tweet FCA

    9. April: Manager Horst Heldt muss Hannover vorzeitig verlassen

    Hannover 96 hat sich vorzeitig von seinem Manager Horst Heldt getrennt. Das gab der Tabellenletzte der Fußball-Bundesliga am Dienstag bekannt. Grund für den Rauswurf sei, dass der anvisierte Platz im Liga-Mittelfeld in dieser Saison verfehlt worden sei. «Die Sportliche Leitung hat versichert, dass dieses Ziel mit den Transfers erreicht wird und die Mannschaftkonkurrenzfähig ist. Diese Einschätzung hat sich nicht bestätigt», teilte der Club mit. Von elf Rückrunden-Spielenhaben die Niedersachsen nur eines gewonnen. Ein neuer Sportdirektor soll zeitnah verpflichtet werden. «Hannover 96 benötigt einen Neuanfang», hieß es weiter.

    Netzreaktionen FC Bayern — BVB

    8. April: Gladbach-Angreifer Hazard vor Wechsel zu Borussia Dortmund

    Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund steht laut «Kicker» vor dem teuersten Transfer seiner Vereinsgeschichte. Wie das Fachmagazin berichtet, soll Offensivspieler Thorgan Hazard von Borussia Mönchengladbach dem Revierclub bereits sein Wort gegeben haben. Der 26 Jahre alte Belgier hat in Gladbach einen Vertrag bis 2020 und soll etwa 40 Millionen Euro kosten. Bisheriger Rekordhalter beim BVB ist André Schürrle, der im Sommer 2016 für 30 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg nach Dortmund gewechselt war.     

    «Wir haben Thorgan schon vor längerer Zeit signalisiert, dass wir mit ihm verlängern möchten, aber darauf ist er nicht eingegangen. Sechs Wochen vor Saisonende ist das ein klares Signal. Wir gehen davon aus, dass er Borussia nach fünf Jahren verlassen und für sich den nächsten Schritt machen möchte», sagte Max Eberl. Beim BVB würde Hazard, der in dieser Bundesliga-Spielzeit neun Tore erzielt hat, auf Christian Pulisic folgen. Der US-Nationalspieler  wechselt in diesem Sommer für eine Ablösesumme von 64 Millionen Euro zum FC Chelsea.

    8. April: BVB — Schalke auch im Free-TV zu sehen

    Das Revierderby der Fußball-Bundesliga zwischen Titelaspirant Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 wird am 27. April (15.30 Uhr) auch in der ARD live gezeigt. Sky und «Das Erste» werden die Begegnung des 31. Spieltags parallel übertragen. Das gaben die Fernsehsender am Montag bekannt. In der ARD wird die Partie frei empfangbar sein, bei Sky wird sie von den Abonnenten verfolgt werden können, teilte ein Sky-Sprecher mit. Es sei «eine besondere Aktion von Sky und der ARD für alle Fußballfans in Deutschland», hieß es. 

    Sky beginnt seine Berichterstattung um 14.00 Uhr, für die ARD meldet sich Moderator Alexander Bommes von etwa 15.05 Uhr an aus Dortmund. Unterstützt wird er von Sky-Experte Christoph Metzelder, der als ARD-Gesprächsgast dabei sein wird. Der ehemalige Nationalspieler hat sowohl beim BVB als auch bei Schalke 04 gespielt. Kommentiert werden soll das Spiel von Steffen Simon. Neben der Übertragung im Ersten wird Sky das Derby als Einzelspiel und in der Konferenz im Programm haben.

    7. April: Pokal-Halbfinale ausgelost

    Der FC Bayern München muss im Halbfinale des DFB-Pokals beim SV Werder Bremen antreten. Die zweite Begegnung bestreiten Zweitligist Hamburger SV und RB Leipzig. Das ergab die Auslosung am Sonntag in der ARD. Die Halbfinal-Begegnungen werden am 23. und 24. April jeweils um 20.45 Uhr ausgetragen. Das Endspiel wird dann am 25. Mai im Berliner Olympiastadion angepfiffen. Alle drei Partien werden von den Fernsehsendern ARD und Sky live übertragen.

    7. April:  Rummenigge verweigert Kovac Jobgarantie

    Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat Niko Kovac keine Jobgarantie beim FC Bayern München über die Saison hinaus gegeben. «Es gibt keine Jobgarantie für Niemanden. Jeder muss bei Bayern München liefern», sagte Rummenigge am Sonntag in der Fußball-Talkshow «Wontorra» des TV-Senders Sky. Das sei das Prinzip bei Bayern. «Es gibt Druck, aber du musst damit fertig werden», sagte er. Der Vertrag von Kovac ist bis zum 30. Juni 2021 datiert. 

    Rummenigge betonte, dass man die Saison in alle Ruhe zu Ende spielen wolle. Danach werde wie in jedem Club analysiert. Der Vorstandschef räumte ein, dass es im Herbst «kritische Wochen» gegeben habe. Auf die Frage, ob der Job von Kovac gefährdet sei, wenn dieser nicht Meister werde, antwortete Rummenigge: «Wir werden Meister.» Nach namhaften Vorgängern sei es für Kovac nicht leicht, sagte Rummenigge. Man werde den 47-Jährigen «im positiven Sinn begleiten».

    6. April: Drama auf Schalke — Videobeweis entscheidet in Nachspielzeit auf Strafstoß gegen Königsblau

    Der VfB Stuttgart hat den Angriff des 1. FC Nürnberg im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga abgewehrt. Die Schwaben kamen am Samstag zu einem 1:1 (0:1) gegen den Club und verteidigten damit als Tabellen-16. ihren Vorsprung von vier Zählern auf den Konkurrenten. Für Schlusslicht Hannover 96 ist die Lage nach dem 1:3 (1:1) beim VfL Wolfsburg bei sieben Zählern Rückstand auf Stuttgart auf dem Relegationsrang nach dem 28. Spieltag fast aussichtslos. Schalke 04 verlor gegen Eintracht Frankfurt 1:2 (1:1) durch einen Handelfmeter in der zehnten Minute der Nachspielzeit nach Videobeweis und hat als 14. nur noch fünf Punkte Vorsprung auf Stuttgart.

    Im Kampf um einen Champions-League-Platz gelang dem Tabellendritten RB Leipzig mit dem 4:2 (1:2) bei Bayer Leverkusen ein wichtiger Sieg. Fortuna Düsseldorf setzte sich im Duell zweier Teams im Mittelfeld des Bundesliga-Rankings mit 2:1 (1:1) bei Hertha BSC durch und kletterte vor die Berliner auf Platz zehn. Um 18.30 Uhr wird in der Münchner Allianz Arena das Spitzenspiel zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund angepfiffen. Die Gäste gehen mit einem Vorsprung von zwei Punkten in das Top-Duell.

    6. April: Box-Weltmeister Felix Sturm verhaftet

    Der frühere Box-Weltmeister Felix Sturm ist in Köln offenbar auf der Fitness-Messe Fibo festgenommen worden. Das bestätigte die Polizei laut einem Bericht der «Bild»-Zeitung. Die Staatsanwaltschaft Köln habe zuvor einen Haftbefehl erwirkt. Es soll um den Vorwurf der Steuerhinterziehung gehen. Um welche Summe es bei den Vorwürfen geht, ist noch nicht bekannt. Der 40 Jahre alte Boxer aus Leverkusen bestritt seinen letzten Boxkampf 2016.

     
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    Sport kompakt: Thomas Tuchel meckert nach 1:5-Niederlage: «Wir haben keine Spieler» 

    Von «A» wie American Football über «F» wie Fußball bis «Z» wie Zehnkampf: Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden irgendwo auf dem Globus mal mehr, mal weniger bedeutende Events statt, die aufgrund der Dominanz weniger Sportarten schnell untergehen können und keine wirkliche Beachtung finden.

    +++ 15. April: Thomas Tuchel aufgebracht: «Wir haben keine Spieler»

    Thomas Tuchel kann bisweilen sehr emotional sein, wenn ihm irgendetwas nicht passt. Das bewies der deutsche Trainer von Paris Saint-Germain nach dem bitteren 1:5 (1:1) seines Teams beim Tabellenzweiten OSC Lille. Nach dem Schlusspfiff brach es geradezu aus ihm heraus: Aufgebracht beklagte er sich darüber, dass sein Kader zu klein sei: «Wir haben keine Spieler. Es ist offensichtlich, aber niemand spricht darüber, weil wir gewinnen. Aber jeder muss wissen, mit 14 oder 15 Spielern ist das nicht jede Woche möglich», sagte der 45-Jährige nach dem Spitzenspiel der Ligue 1 am späten Sonntagabend.

    PSG hat in der französischen Meisterschaft zwar 17 Punkte Vorsprung vor Lille und braucht nur noch einen Sieg aus den verbleibenden sieben Spielen, um den Titel zu holen. Aber dem früheren BVB-Coach war das angesichts von neuen Verletzungen von Kapitän Thiago Silva und Thomas Meunier sowie der Roten Karte von Juan Bernat in Lille völlig egal.

    «Wir vermissen Cavani und Neymar seit Wochen. Auch Di Maria und Marquinhos sind noch verletzt, wir spielen mit kranken oder untertrainierten Spielern», meinte Tuchel aufgebracht und beklagte, dass er den deutschen Nationalspieler Thilo Kehrer trotz dessen Krankheit habe einwechseln müssen.

    Der PSG-Trainer kündigte eine Analyse der personellen Situation mit Sportdirektor Antero Henrique an: «Wir müssen alles reflektieren, weil so ist es viel zu viel. Wir müssen ehrlich zueinander sein und die wahren Gründe dafür herausbekommen.» Die nächste Chance auf den vorzeitigen Meistertitel hat das verletzungsgeplagte Starensemble am Mittwoch im Nachholspiel beim FC Nantes. Es wäre die insgesamt achte Meisterschaft für PSG und die erste für Tuchel.

    +++14. April: Manuel Neuer schon wieder verletzt +++

    Manuel Neuer droht die nächste Verletzungspause. Der 33-Jährige verletzte sich beim 4:1 (2:0) des FC Bayern München bei Fortuna Düsseldorf am Sonntag ohne Einwirkung des Gegners an der Wade und musste in der 53. Minute ausgewechselt werden. Die Blessur zog sich der Nationaltorhüter bei einem Ausfallschritt zu, anschließend humpelte er mit gesenktem Kopf vom Feld.

    «Es ist dieselbe Wade, die ihm vor zwei Wochen schon Probleme bereitet hat», sagte Trainer Niko Kovac nach dem Spiel: «Wir müssen die MRT-Untersuchung am Montag abwarten. Wenn er sich verletzt hat, würde uns das schon treffen.» In der Rückrunde der Fußball-Bundesliga hatte Neuer schon zwei Spiele wegen einer Daumenverletzung und eines wegen Wadenproblemen verpasst. In der vergangenen Saison kam er wegen eines Mittelfußbruches nur auf drei Liga-Einsätze.

    +++ 14. April: Stuttgarts Ascacibar sorgt mit Spuck-Attacke für Aufregung +++

    In der Nachspielzeit leistete sich Stuttgarts Santiago Ascacibar beim 0:1 des VfB gegen Bayer Leverkusen den großen Aufreger des bisherigen Spieltags. Seine Spuckattacke in Richtung des Siegtorschützen Kai Havertz ahndete Schiedsrichter Tobias Stieler mit der Roten Karte. «Solche Leute braucht man nicht in der Bundesliga», schimpfte Leverkusens Kevin Volland über den Argentinier. Auch VfB-Trainer Markus Weinzierl kritisierte seinen Mittelfeldspieler: «Er hat der Mannschaft einen Bärendienst erwiesen. So etwas darf nicht passieren. Du musst deine Emotionen im Griff haben. Die Rote Karte schadet uns im Abstiegskampf.» 

    Mit dem fünften sieglosen Spiel in Serie kommt Stuttgart auf dem Relegationsplatz nicht voran, der 1. FC Nürnberg ist nach dem 1:1 gegen den FC Schalke 04 nun nur noch drei Punkte zurück.

    +++ 13. April: Dortmund mindestens für eine Nacht Tabellenführer +++

    Borussia Dortmund ist mit einem Zittersieg zumindest für 21 Stunden an die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga zurückgekehrt. Eine Woche nach der 0:5-Pleite im Gipfel beim FC Bayern München bezwang der BVB am Samstag den FSV Mainz 05 angeführt vom überragenden Teenager Jadon Sancho mit 2:1 (2:0), überzeugte aber nur eine Halbzeit. Damit liegen die Dortmunder zunächst wieder zwei Punkte vor den Münchnern, die erst am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) bei Fortuna Düsseldorf antreten müssen.

    Der zweite Liga-Doppelpack von Sancho (18./24. Minute) sorgte für Erleichterung nach einer Woche voller Frust beim Meisterschafts-Anwärter. Nicht nur der Mainzer Anschlusstreffer durch Robin Quaison (83.) ließ das Team von Trainer Lucien Favre in der Schlussphase aber noch gehörig zittern. Torwart Roman Bürki rettete mit mehreren starken Paraden den Sieg. Der BVB hat nun in jedem der 15 Saison-Heimspiele mindestens zwei Tore erzielt und ist im eigenen Stadion seit dem 1:2 gegen Mainz vor knapp einem Jahr ungeschlagen. 

    +++ 11. April: Supertalent Joao Felix schockt dezimierte Eintracht — 2:4 bei Benfica +++

    Die beeindruckende Erfolgsserie von Eintracht Frankfurt in der Europa League hat ein bitteres Ende gefunden. Nach zehn mitunter furiosen Spielen ohne Niederlage im Wettbewerb verlor der lange dezimierte DFB-Pokalsieger am Donnerstag im Viertelfinal-Hinspiel beim portugiesischen Rekordmeister Benfica Lissabon 2:4 (1:2) und droht damit auszuscheiden.

    Benficas überragender Jungstar Joao Felix mit einem Dreierpack (21./Foulelfmeter, 43., 53. Minute) und Ruben Dias (50.) nutzten die Überzahl der Hausherren, nachdem Frankfurts Abwehrspieler Evan Ndicka bereits nach 20 Minuten wegen einer Notbremse die Rote Karte gesehen hatte. Doch die Hoffnung bleibt: Luka Jovic (40.) und Goncalo Paciencia (72.) erzielten vor 54 175 Zuschauern wichtige Auswärtstore für den im 16. Pflichtspiel des Jahres erstmals unterlegenen Bundesligisten. So ist das Weiterkommen im Rückspiel in einer Woche vor heimischer Kulisse durchaus noch möglich.

    +++ 11. April: FC Zürich überrascht Malouda mit «einvernehmlichem» Rausschmiss +++

    Der frühere französische Vize-Weltmeister Florent Malouda hat auf Twitter überrascht auf seine Freistellung als Assistenztrainer beim FC Zürich reagiert. «Wirklich, das habe ich nicht gewusst ..??», schrieb der 38-Jährige als Antwort auf eine Mitteilung des Schweizer Fußball-Erstligisten. Dieser hatte zuvor erklärt, dass man «in gegenseitigem Einvernehmen» beschlossen habe, «die kürzlich begonnene Zusammenarbeit zu beenden». Es habe sich «herausgestellt, dass die verschiedenen Projekte, in welchen Florent Malouda weiterhin engagiert ist, zeitlich nicht mit den vom FCZ vorgesehenen Aufgaben kompatibel sind», hieß es weiter.

    Malouda hatte 2012 mit dem FC Chelsea die Champions League gewonnen und verlor 2006 mit Frankreichs Nationalmannschaft das WM-Finale gegen Italien. Seit Februar unterstützte Malouda in Zürich den Trainerstab im Talent- und Stürmertraining.Tweet FC Zürich Malouda

    +++11. April: VfB Stuttgart holt Sven Mislintat als Sportdirektor

    Der VfB Stuttgart hat Sven Mislintat als Sportdirektor verpflichtet. Der frühere Chefscout von Borussia Dortmund unterschrieb beim abstiegsbedrohten Tabellen-16. einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021. Das bestätigte der VfB am Donnerstag nach entsprechenden Medienberichten. «Sven Mislintat hat sich in seiner langjährigen beruflichen Laufbahn ein hohes Maß an Reputation erarbeitet. Mit seinem Wissen, seinem Netzwerk und seiner Art, Fußball zu denken, passt er perfekt zu uns», sagte VfB-Sportvorstand Thomas Hitzlsperger.

    Mislintat, dessen Vertrag auch für die 2. Liga gelten soll, erwarb sich in Dortmund einen guten Ruf als Entdecker von Toptalenten wie zuletzt Ousmane Dembelé oder Jadon Sancho. Nach seiner Zeit beim BVB war Mislintat von Ende 2017 bis Anfang Februar diesen Jahres «Head of Recruitment» beim Premier-League-Club FC Arsenal. In Stuttgart wird der 46-Jährige von sofort an gemeinsam mit Hitzlsperger für die Kaderplanung verantwortlich sein, zudem soll Mislintat das Scouting der Schwaben wieder verbessern.

    +++ 11. April: Nowitzkis NBA-Laufbahn nach 21 Jahren beendet +++

    Das war’s. Die glorreiche NBA-Laufbahn von  Basketball-Superstar Dirk Nowitzki ist nach 21 Jahren mit einem hochemotionalen Schlusspunkt beim langjährigen Rivalen San Antonio Spurs zuende gegangen. Ein knapp zweiminütiges Video der Gastgeber unter dem Motto «Thank you, Dirk» rührte den 40 Jahre alten Profi der Dallas Mavericks schon vor Anpfiff seiner letzten Partie zu Tränen.  Die 94:105 (37:57)-Niederlage wurde danach fast zur Nebensache, während jeder von Nowitzkis insgesamt 20 Punkten von beiden Fanlagern ausgiebig gefeiert wurde.

    Einen Tag nach der emotionalen Abschiedsgala vor heimischer Kulisse (120:109 gegen Phoenix Suns) sollte das letzte Hurra nach über zwei Dekaden ausgerechnet beim Dauerkonkurrenten aus Texas stattfinden. «Wenn es irgendwo passt, dann San Antonio. Sie waren immer ein bisschen unser großer Bruder und unser Vorbild. Wir haben viel erlebt mit ihnen», hatte Nowitzki vor seiner letzten Partie in der nordamerikanischen Profiliga kommentiert. Seine Familie und «die komplette Mavs-Association» reisten deshalb mit den Mavericks zum letzten Saisonspiel.

    Er wolle nochmal «ein paar Dreier draufholzen», bekräftigte Nowitzki, nachdem bei seinem letzten Heimspiel in Dallas unter anderem die NBA-Legenden Larry Bird und Scottie Pippen gekommen waren, um den Deutschen zu verabschieden. Mit den Spurs um ihr jahrelang sehr erfolgreiches Star-Trio Tim Duncan, Manu Ginobili und Tony Parker hatte sich Nowitzki in den Playoffs immer wieder heiße Duelle geliefert. Als sich der Mavericks-Star zum Abschluss seiner 21. Saison nochmal die Ehre gab, war aber keiner seiner Rivalen mehr da: Duncan und Ginobili sind bereits zurückgetreten, der Franzose Parker lässt seine Karriere bei den Charlotte Hornets ausklingen.

    Spurs-Trainer Greg Popovych hatte Nowitzki schon vor der Partie in den höchsten Tönen gelobt. «Dirk ist ein großer Leader, er hatte eine einzigartige Karriere. Er hat es immer gehasst zu verlieren», stellte Popovych fest. Auch in seinem letzten Spiel hätte der scheidende Superstar gerne noch einmal gewonnen, doch sein Team lag schon nach einem Viertel mit 16:30 zurück. Nowitzki traf acht seiner 21 Würfe und holte zudem zehn Rebounds. 46,8 Sekunden vor Schluss wurde er letztmals ausgewechselt, weshalb sich das Publikum komplett von seinen Sitzen erhob und für Nowitzki applaudierte. Die schillernde Sportlerkarriere ist vorbei.

    +++ 10. April: «Tragischer Notfall im direkten Umfeld der Mannschaft» beim 1. FC Köln +++

    Das mitreißende 4:4 (2:1) im Zweitliga-Westduell zwischen dem MSV Duisburg und dem 1. FC Köln rückte nach Spielschluss schnell in den Hintergrund. Denn im engeren Umfeld des Zweitliga-Spitzenreiters aus Köln ist es am Mittwoch zu einem tragischen Notfall gekommen. Dies wurde unmittelbar im Anschluss des Nachholspiels bekannt. Aus diesem Grund verzichteten auch beide Clubs auf Spieler- und Trainer-Interviews, wie die jeweiligen Pressesprecher mitteilten.

    Der FC wollte zunächst keine näheren Einzelheiten zu dem Vorfall nennen. «Wir bitten um Verständnis, dass wir vorerst keine Details kommunizieren», teilte der Club auf Twitter mit. Nach Informationen der «Bild»-Zeitung soll der Vater von Köln-Trainer Markus Anfang einen Herzinfarkt erlitten haben. Köln Notfall Tweet

    Während des höchst unterhaltsamen Spiels hatte es diesbezüglich noch keine Anzeichen gegeben. Dabei sahen die Kölner wie der sichere Sieger aus, doch Kevin Wolze rette dem MSV Duisburg mit einem späten Freistoß-Tor (81. Minute) immerhin einen Punkt im Kampf um den Klassenverbleib. Für die Kölner bleibt es aber trotzdem eine komfortable Situation. Der Tabellenführer, der am nächsten Montag im Schlagerspiel auf den Hamburger SV trifft, hat sechs Runden vor Saisonschluss zehn Punkte Vorsprung auf den Dritten. 

    Die Duisburger schoben sich bei vier Punkten Rückstand auf den Relegationsrang auf Platz 17 vor. Vor 25 675 Zuschauern in der Duisburger Arena trafen zuvor Jhon Cordoba (24./53.), Louis Schaub (47.) und Simon Terodde (54.) für Köln, Moritz Stoppelkamp (2./71.) und Lukas Fröde (29.) für Duisburg.

    10. April: Ex-DFB-Präsident Grindel tritt von internationalen Ämtern zurück

    Der ehemalige DFB-Präsident Reinhard Grindel ist auch von seinen internationalen Ämtern bei den Verbänden UEFA und FIFA zurückgetreten. Er werde seine Posten als Vize-Präsident der Europäischen Fußball-Union und im Council des Weltverbands abgeben, teilte der frühere Chef des Deutschen Fußball-Bundes mit.

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    10. April: Jetzt ist es offiziell — Marco Rose übernimmt in Gladbach

    Die Personalie war längst ein offenes Geheimnis, jetzt hat der Klub sie offiziell bestätigt: Marco Rose wird zur kommenden Saison als Nachfolger von Dieter Hecking erwartungsgemäß neuer Trainer bei Borussia Mönchengladbach. Diese Entscheidung gaben der Fußball-Bundesligist und Roses aktueller Arbeitgeber RB Salzburg bekannt. Am Dienstag der vergangenen Woche hatte die Borussia verkündet, dass der erst im November bis 2020 verlängerte Kontrakt mit Hecking zum 30. Juni dieses Jahres vorzeitig endet. 

    «Marco Rose hat in Salzburg in den vergangenen sechs Jahren hervorragende Arbeit geleistet und wir freuen uns, dass er ab der kommenden Saison bei uns sein wird», sagte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl. Rose bezeichnete den Wechsel in die Bundesliga als «eine schwierige Entscheidung für mich, aber eine Entscheidung, die ich mit voller Überzeugung treffe».

    10. April: Ermittlungen wegen rassistischer Sprüche beim Länderspiel in Wolfsburg

    Wegen des Vorwurfs, während eines Fußball-Länderspiels die Nationalspieler Ilkay Gündogan und Leroy Sané mit rassistischen Bezeichnungen beleidigt zu haben, ermittelt die Staatsanwaltschaft Braunschweig gegen drei Männer aus Wolfsburg und Braunschweig. Sie sollen beim Spiel Deutschland — Serbien am 20. März in Wolfsburg die beiden Spieler als «Bimbo» und «Neger» bezeichnet haben. Außerdem sollen sie einem Zeugen zufolge unter anderem auch «Heil Hitler» gerufen haben, berichtete die «Bild»-Zeitung. 

    «Es wird derzeit ermittelt, ob sich die Beschuldigten einer Volksverhetzung, eines Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und einer Beleidigung hinreichend verdächtig gemacht haben könnten», sagte die Sprecherin der Braunschweiger Staatsanwältin Julia Meyer. 

    Die drei hätten eingeräumt, einige Spieler als «Neger», «Bimbo» oder «Türke» betitelt zu haben. Dies sei jedoch ohne rassistischen Hintergrund geschehen, man habe sich nur über die Leistung der Spieler geärgert. Volksverhetzende oder rechtspopulistische Reden hätten sie in Abrede gestellt, erklärte die Staatsanwältin. Die Affäre ins Rollen gebracht hatte der Journalist André Voigt, der ein Video veröffentlicht hatte, in dem er von verbalen Ausfällen einiger Zuschauer während der Partie der deutschen Nationalmannschaft gegen Serbien berichtetet hatte.

    10. April: St. Pauli trennt sich von Trainer Kauczinksi und Sportchef Stöver

    Der Fußball-Zweitligist FC St. Pauli hat auf die zuletzt unbefriedigenden sportlichen Ergebnisse reagiert und Trainer Markus Kauczinski sowie Sportchef Uwe Stöver freigestellt. Wie der Hamburger Verein mitteilte, wird der Niederländer Jos Luhukay neuer Trainer. Stövers Aufgaben übernimmt bis zum Saisonende der Kaufmännische Geschäftsführer Andreas Rettig. Die Kiezkicker sind seit vier Spielen sieglos. «Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, gerade weil wir Uwe und Markus persönlich sehr schätzen. Aber im Sinne des FC St. Pauli halten wir diesen Schritt für notwendig, um die Saison sportlich erfolgreich zu beenden und die Weichen für die neue Saison stellen zu können», sagte Vereinspräsident Oke Göttlich. Jos Luhukay hat zuletzt in England bei Sheffield Wednesday gearbeitet.

    9. April: Liverpool und Tottenham gewinnen Hinspiele in der Champions League

    Der FC Liverpool und Trainer Jürgen Klopp haben sich eine gute Ausgangsposition für den Einzug in das Halbfinale der Champions League erarbeitet. Am Dienstag bezwang der frühere englische Fußball-Rekordmeister im Viertelfinal-Hinspiel den FC Porto mit 2:0 (2:0). Vor 52.000 Zuschauern an der Anfield Road erzielten die früheren Bundesligaprofis Naby Keita in der fünften Minute und Roberto Firmino nach 26 Minuten die Tore für die Gastgeber. 

    Im zweiten Spiel bezwang Tottenham Hotspur den Premier-League-Rivalen Manchester City 1:0 (0:0). Bei der Königsklassen-Premiere im neuen Tottenham-Stadium in London erzielte der ehemalige Leverkusener und Hamburger Heung-Min Son (78.) den Siegtreffer. City-Stürmer Sergio Agüero scheiterte mit einem Handelfmeter am französischen Nationaltorhüter Hugo Lloris (13.). Tottenhams Stürmerstar Harry Kane musste nach 58 Minuten verletzt ausgewechselt werden. Die Rückspiele finden am 17. April in Porto und Manchester statt.

    9. April: Augsburg feuert Trainerduo Baum und Lehmann

    Der abstiegsbedrohte FC Augsburg hat sich von Chefcoach Manuel Baum, Co-Trainer Jens Lehmann und dem Technischen Direktor Stephan Schwarz getrennt. Das teilte der Fußball-Bundesligist am Dienstag mit. Zuvor hatte die «Bild»-Zeitung über die Personalien berichtet. Tweet FCA

    9. April: Manager Horst Heldt muss Hannover vorzeitig verlassen

    Hannover 96 hat sich vorzeitig von seinem Manager Horst Heldt getrennt. Das gab der Tabellenletzte der Fußball-Bundesliga am Dienstag bekannt. Grund für den Rauswurf sei, dass der anvisierte Platz im Liga-Mittelfeld in dieser Saison verfehlt worden sei. «Die Sportliche Leitung hat versichert, dass dieses Ziel mit den Transfers erreicht wird und die Mannschaftkonkurrenzfähig ist. Diese Einschätzung hat sich nicht bestätigt», teilte der Club mit. Von elf Rückrunden-Spielenhaben die Niedersachsen nur eines gewonnen. Ein neuer Sportdirektor soll zeitnah verpflichtet werden. «Hannover 96 benötigt einen Neuanfang», hieß es weiter.

    Netzreaktionen FC Bayern — BVB

    8. April: Gladbach-Angreifer Hazard vor Wechsel zu Borussia Dortmund

    Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund steht laut «Kicker» vor dem teuersten Transfer seiner Vereinsgeschichte. Wie das Fachmagazin berichtet, soll Offensivspieler Thorgan Hazard von Borussia Mönchengladbach dem Revierclub bereits sein Wort gegeben haben. Der 26 Jahre alte Belgier hat in Gladbach einen Vertrag bis 2020 und soll etwa 40 Millionen Euro kosten. Bisheriger Rekordhalter beim BVB ist André Schürrle, der im Sommer 2016 für 30 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg nach Dortmund gewechselt war.     

    «Wir haben Thorgan schon vor längerer Zeit signalisiert, dass wir mit ihm verlängern möchten, aber darauf ist er nicht eingegangen. Sechs Wochen vor Saisonende ist das ein klares Signal. Wir gehen davon aus, dass er Borussia nach fünf Jahren verlassen und für sich den nächsten Schritt machen möchte», sagte Max Eberl. Beim BVB würde Hazard, der in dieser Bundesliga-Spielzeit neun Tore erzielt hat, auf Christian Pulisic folgen. Der US-Nationalspieler  wechselt in diesem Sommer für eine Ablösesumme von 64 Millionen Euro zum FC Chelsea.

    8. April: BVB — Schalke auch im Free-TV zu sehen

    Das Revierderby der Fußball-Bundesliga zwischen Titelaspirant Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 wird am 27. April (15.30 Uhr) auch in der ARD live gezeigt. Sky und «Das Erste» werden die Begegnung des 31. Spieltags parallel übertragen. Das gaben die Fernsehsender am Montag bekannt. In der ARD wird die Partie frei empfangbar sein, bei Sky wird sie von den Abonnenten verfolgt werden können, teilte ein Sky-Sprecher mit. Es sei «eine besondere Aktion von Sky und der ARD für alle Fußballfans in Deutschland», hieß es. 

    Sky beginnt seine Berichterstattung um 14.00 Uhr, für die ARD meldet sich Moderator Alexander Bommes von etwa 15.05 Uhr an aus Dortmund. Unterstützt wird er von Sky-Experte Christoph Metzelder, der als ARD-Gesprächsgast dabei sein wird. Der ehemalige Nationalspieler hat sowohl beim BVB als auch bei Schalke 04 gespielt. Kommentiert werden soll das Spiel von Steffen Simon. Neben der Übertragung im Ersten wird Sky das Derby als Einzelspiel und in der Konferenz im Programm haben.

    7. April: Pokal-Halbfinale ausgelost

    Der FC Bayern München muss im Halbfinale des DFB-Pokals beim SV Werder Bremen antreten. Die zweite Begegnung bestreiten Zweitligist Hamburger SV und RB Leipzig. Das ergab die Auslosung am Sonntag in der ARD. Die Halbfinal-Begegnungen werden am 23. und 24. April jeweils um 20.45 Uhr ausgetragen. Das Endspiel wird dann am 25. Mai im Berliner Olympiastadion angepfiffen. Alle drei Partien werden von den Fernsehsendern ARD und Sky live übertragen.

    7. April:  Rummenigge verweigert Kovac Jobgarantie

    Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat Niko Kovac keine Jobgarantie beim FC Bayern München über die Saison hinaus gegeben. «Es gibt keine Jobgarantie für Niemanden. Jeder muss bei Bayern München liefern», sagte Rummenigge am Sonntag in der Fußball-Talkshow «Wontorra» des TV-Senders Sky. Das sei das Prinzip bei Bayern. «Es gibt Druck, aber du musst damit fertig werden», sagte er. Der Vertrag von Kovac ist bis zum 30. Juni 2021 datiert. 

    Rummenigge betonte, dass man die Saison in alle Ruhe zu Ende spielen wolle. Danach werde wie in jedem Club analysiert. Der Vorstandschef räumte ein, dass es im Herbst «kritische Wochen» gegeben habe. Auf die Frage, ob der Job von Kovac gefährdet sei, wenn dieser nicht Meister werde, antwortete Rummenigge: «Wir werden Meister.» Nach namhaften Vorgängern sei es für Kovac nicht leicht, sagte Rummenigge. Man werde den 47-Jährigen «im positiven Sinn begleiten».

    6. April: Drama auf Schalke — Videobeweis entscheidet in Nachspielzeit auf Strafstoß gegen Königsblau

    Der VfB Stuttgart hat den Angriff des 1. FC Nürnberg im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga abgewehrt. Die Schwaben kamen am Samstag zu einem 1:1 (0:1) gegen den Club und verteidigten damit als Tabellen-16. ihren Vorsprung von vier Zählern auf den Konkurrenten. Für Schlusslicht Hannover 96 ist die Lage nach dem 1:3 (1:1) beim VfL Wolfsburg bei sieben Zählern Rückstand auf Stuttgart auf dem Relegationsrang nach dem 28. Spieltag fast aussichtslos. Schalke 04 verlor gegen Eintracht Frankfurt 1:2 (1:1) durch einen Handelfmeter in der zehnten Minute der Nachspielzeit nach Videobeweis und hat als 14. nur noch fünf Punkte Vorsprung auf Stuttgart.

    Im Kampf um einen Champions-League-Platz gelang dem Tabellendritten RB Leipzig mit dem 4:2 (1:2) bei Bayer Leverkusen ein wichtiger Sieg. Fortuna Düsseldorf setzte sich im Duell zweier Teams im Mittelfeld des Bundesliga-Rankings mit 2:1 (1:1) bei Hertha BSC durch und kletterte vor die Berliner auf Platz zehn. Um 18.30 Uhr wird in der Münchner Allianz Arena das Spitzenspiel zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund angepfiffen. Die Gäste gehen mit einem Vorsprung von zwei Punkten in das Top-Duell.

    6. April: Box-Weltmeister Felix Sturm verhaftet

    Der frühere Box-Weltmeister Felix Sturm ist in Köln offenbar auf der Fitness-Messe Fibo festgenommen worden. Das bestätigte die Polizei laut einem Bericht der «Bild»-Zeitung. Die Staatsanwaltschaft Köln habe zuvor einen Haftbefehl erwirkt. Es soll um den Vorwurf der Steuerhinterziehung gehen. Um welche Summe es bei den Vorwürfen geht, ist noch nicht bekannt. Der 40 Jahre alte Boxer aus Leverkusen bestritt seinen letzten Boxkampf 2016.

     
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    Sport kompakt: Schon wieder verletzt: Manuel Neuer muss in Düsseldorf raus 

    Von «A» wie American Football über «F» wie Fußball bis «Z» wie Zehnkampf: Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden irgendwo auf dem Globus mal mehr, mal weniger bedeutende Events statt, die aufgrund der Dominanz weniger Sportarten schnell untergehen können und keine wirkliche Beachtung finden.

    +++14. April: Manuel Neuer schon wieder verletzt +++

    Manuel Neuer droht die nächste Verletzungspause. Der 33-Jährige verletzte sich beim 4:1 (2:0) des FC Bayern München bei Fortuna Düsseldorf am Sonntag ohne Einwirkung des Gegners an der Wade und musste in der 53. Minute ausgewechselt werden. Die Blessur zog sich der Nationaltorhüter bei einem Ausfallschritt zu, anschließend humpelte er mit gesenktem Kopf vom Feld.

    «Es ist dieselbe Wade, die ihm vor zwei Wochen schon Probleme bereitet hat», sagte Trainer Niko Kovac nach dem Spiel: «Wir müssen die MRT-Untersuchung am Montag abwarten. Wenn er sich verletzt hat, würde uns das schon treffen.»  In der Rückrunde der Fußball-Bundesliga hatte Neuer schon zwei Spiele wegen einer Daumenverletzung und eines wegen Wadenproblemen verpasst. In der vergangenen Saison kam er wegen eines Mittelfußbruches nur auf drei Liga-Einsätze.

    +++ 14. April: Stuttgarts Ascacibar sorgt mit Spuck-Attacke für Aufregung +++

    In der Nachspielzeit leistete sich Stuttgarts Santiago Ascacibar beim 0:1 des VfB gegen Bayer Leverkusen den großen Aufreger des bisherigen Spieltags. Seine Spuckattacke in Richtung des Siegtorschützen Kai Havertz ahndete Schiedsrichter Tobias Stieler mit der Roten Karte. «Solche Leute braucht man nicht in der Bundesliga», schimpfte Leverkusens Kevin Volland über den Argentinier. Auch VfB-Trainer Markus Weinzierl kritisierte seinen Mittelfeldspieler: «Er hat der Mannschaft einen Bärendienst erwiesen. So etwas darf nicht passieren. Du musst deine Emotionen im Griff haben. Die Rote Karte schadet uns im Abstiegskampf.» 

    Mit dem fünften sieglosen Spiel in Serie kommt Stuttgart auf dem Relegationsplatz nicht voran, der 1. FC Nürnberg ist nach dem 1:1 gegen den FC Schalke 04 nun nur noch drei Punkte zurück.

    +++ 13. April: Dortmund mindestens für eine Nacht Tabellenführer +++

    Borussia Dortmund ist mit einem Zittersieg zumindest für 21 Stunden an die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga zurückgekehrt. Eine Woche nach der 0:5-Pleite im Gipfel beim FC Bayern München bezwang der BVB am Samstag den FSV Mainz 05 angeführt vom überragenden Teenager Jadon Sancho mit 2:1 (2:0), überzeugte aber nur eine Halbzeit. Damit liegen die Dortmunder zunächst wieder zwei Punkte vor den Münchnern, die erst am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) bei Fortuna Düsseldorf antreten müssen.

    Der zweite Liga-Doppelpack von Sancho (18./24. Minute) sorgte für Erleichterung nach einer Woche voller Frust beim Meisterschafts-Anwärter. Nicht nur der Mainzer Anschlusstreffer durch Robin Quaison (83.) ließ das Team von Trainer Lucien Favre in der Schlussphase aber noch gehörig zittern. Torwart Roman Bürki rettete mit mehreren starken Paraden den Sieg. Der BVB hat nun in jedem der 15 Saison-Heimspiele mindestens zwei Tore erzielt und ist im eigenen Stadion seit dem 1:2 gegen Mainz vor knapp einem Jahr ungeschlagen. 

    +++ 11. April: Supertalent Joao Felix schockt dezimierte Eintracht — 2:4 bei Benfica +++

    Die beeindruckende Erfolgsserie von Eintracht Frankfurt in der Europa League hat ein bitteres Ende gefunden. Nach zehn mitunter furiosen Spielen ohne Niederlage im Wettbewerb verlor der lange dezimierte DFB-Pokalsieger am Donnerstag im Viertelfinal-Hinspiel beim portugiesischen Rekordmeister Benfica Lissabon 2:4 (1:2) und droht damit auszuscheiden.

    Benficas überragender Jungstar Joao Felix mit einem Dreierpack (21./Foulelfmeter, 43., 53. Minute) und Ruben Dias (50.) nutzten die Überzahl der Hausherren, nachdem Frankfurts Abwehrspieler Evan Ndicka bereits nach 20 Minuten wegen einer Notbremse die Rote Karte gesehen hatte. Doch die Hoffnung bleibt: Luka Jovic (40.) und Goncalo Paciencia (72.) erzielten vor 54 175 Zuschauern wichtige Auswärtstore für den im 16. Pflichtspiel des Jahres erstmals unterlegenen Bundesligisten. So ist das Weiterkommen im Rückspiel in einer Woche vor heimischer Kulisse durchaus noch möglich.

    +++ 11. April: FC Zürich überrascht Malouda mit «einvernehmlichem» Rausschmiss +++

    Der frühere französische Vize-Weltmeister Florent Malouda hat auf Twitter überrascht auf seine Freistellung als Assistenztrainer beim FC Zürich reagiert. «Wirklich, das habe ich nicht gewusst ..??», schrieb der 38-Jährige als Antwort auf eine Mitteilung des Schweizer Fußball-Erstligisten. Dieser hatte zuvor erklärt, dass man «in gegenseitigem Einvernehmen» beschlossen habe, «die kürzlich begonnene Zusammenarbeit zu beenden». Es habe sich «herausgestellt, dass die verschiedenen Projekte, in welchen Florent Malouda weiterhin engagiert ist, zeitlich nicht mit den vom FCZ vorgesehenen Aufgaben kompatibel sind», hieß es weiter.

    Malouda hatte 2012 mit dem FC Chelsea die Champions League gewonnen und verlor 2006 mit Frankreichs Nationalmannschaft das WM-Finale gegen Italien. Seit Februar unterstützte Malouda in Zürich den Trainerstab im Talent- und Stürmertraining.Tweet FC Zürich Malouda

    +++11. April: VfB Stuttgart holt Sven Mislintat als Sportdirektor

    Der VfB Stuttgart hat Sven Mislintat als Sportdirektor verpflichtet. Der frühere Chefscout von Borussia Dortmund unterschrieb beim abstiegsbedrohten Tabellen-16. einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021. Das bestätigte der VfB am Donnerstag nach entsprechenden Medienberichten. «Sven Mislintat hat sich in seiner langjährigen beruflichen Laufbahn ein hohes Maß an Reputation erarbeitet. Mit seinem Wissen, seinem Netzwerk und seiner Art, Fußball zu denken, passt er perfekt zu uns», sagte VfB-Sportvorstand Thomas Hitzlsperger.

    Mislintat, dessen Vertrag auch für die 2. Liga gelten soll, erwarb sich in Dortmund einen guten Ruf als Entdecker von Toptalenten wie zuletzt Ousmane Dembelé oder Jadon Sancho. Nach seiner Zeit beim BVB war Mislintat von Ende 2017 bis Anfang Februar diesen Jahres «Head of Recruitment» beim Premier-League-Club FC Arsenal. In Stuttgart wird der 46-Jährige von sofort an gemeinsam mit Hitzlsperger für die Kaderplanung verantwortlich sein, zudem soll Mislintat das Scouting der Schwaben wieder verbessern.

    +++ 11. April: Nowitzkis NBA-Laufbahn nach 21 Jahren beendet +++

    Das war’s. Die glorreiche NBA-Laufbahn von  Basketball-Superstar Dirk Nowitzki ist nach 21 Jahren mit einem hochemotionalen Schlusspunkt beim langjährigen Rivalen San Antonio Spurs zuende gegangen. Ein knapp zweiminütiges Video der Gastgeber unter dem Motto «Thank you, Dirk» rührte den 40 Jahre alten Profi der Dallas Mavericks schon vor Anpfiff seiner letzten Partie zu Tränen.  Die 94:105 (37:57)-Niederlage wurde danach fast zur Nebensache, während jeder von Nowitzkis insgesamt 20 Punkten von beiden Fanlagern ausgiebig gefeiert wurde.

    Einen Tag nach der emotionalen Abschiedsgala vor heimischer Kulisse (120:109 gegen Phoenix Suns) sollte das letzte Hurra nach über zwei Dekaden ausgerechnet beim Dauerkonkurrenten aus Texas stattfinden. «Wenn es irgendwo passt, dann San Antonio. Sie waren immer ein bisschen unser großer Bruder und unser Vorbild. Wir haben viel erlebt mit ihnen», hatte Nowitzki vor seiner letzten Partie in der nordamerikanischen Profiliga kommentiert. Seine Familie und «die komplette Mavs-Association» reisten deshalb mit den Mavericks zum letzten Saisonspiel.

    Er wolle nochmal «ein paar Dreier draufholzen», bekräftigte Nowitzki, nachdem bei seinem letzten Heimspiel in Dallas unter anderem die NBA-Legenden Larry Bird und Scottie Pippen gekommen waren, um den Deutschen zu verabschieden. Mit den Spurs um ihr jahrelang sehr erfolgreiches Star-Trio Tim Duncan, Manu Ginobili und Tony Parker hatte sich Nowitzki in den Playoffs immer wieder heiße Duelle geliefert. Als sich der Mavericks-Star zum Abschluss seiner 21. Saison nochmal die Ehre gab, war aber keiner seiner Rivalen mehr da: Duncan und Ginobili sind bereits zurückgetreten, der Franzose Parker lässt seine Karriere bei den Charlotte Hornets ausklingen.

    Spurs-Trainer Greg Popovych hatte Nowitzki schon vor der Partie in den höchsten Tönen gelobt. «Dirk ist ein großer Leader, er hatte eine einzigartige Karriere. Er hat es immer gehasst zu verlieren», stellte Popovych fest. Auch in seinem letzten Spiel hätte der scheidende Superstar gerne noch einmal gewonnen, doch sein Team lag schon nach einem Viertel mit 16:30 zurück. Nowitzki traf acht seiner 21 Würfe und holte zudem zehn Rebounds. 46,8 Sekunden vor Schluss wurde er letztmals ausgewechselt, weshalb sich das Publikum komplett von seinen Sitzen erhob und für Nowitzki applaudierte. Die schillernde Sportlerkarriere ist vorbei.

    +++ 10. April: «Tragischer Notfall im direkten Umfeld der Mannschaft» beim 1. FC Köln +++

    Das mitreißende 4:4 (2:1) im Zweitliga-Westduell zwischen dem MSV Duisburg und dem 1. FC Köln rückte nach Spielschluss schnell in den Hintergrund. Denn im engeren Umfeld des Zweitliga-Spitzenreiters aus Köln ist es am Mittwoch zu einem tragischen Notfall gekommen. Dies wurde unmittelbar im Anschluss des Nachholspiels bekannt. Aus diesem Grund verzichteten auch beide Clubs auf Spieler- und Trainer-Interviews, wie die jeweiligen Pressesprecher mitteilten.

    Der FC wollte zunächst keine näheren Einzelheiten zu dem Vorfall nennen. «Wir bitten um Verständnis, dass wir vorerst keine Details kommunizieren», teilte der Club auf Twitter mit. Nach Informationen der «Bild»-Zeitung soll der Vater von Köln-Trainer Markus Anfang einen Herzinfarkt erlitten haben. Köln Notfall Tweet

    Während des höchst unterhaltsamen Spiels hatte es diesbezüglich noch keine Anzeichen gegeben. Dabei sahen die Kölner wie der sichere Sieger aus, doch Kevin Wolze rette dem MSV Duisburg mit einem späten Freistoß-Tor (81. Minute) immerhin einen Punkt im Kampf um den Klassenverbleib. Für die Kölner bleibt es aber trotzdem eine komfortable Situation. Der Tabellenführer, der am nächsten Montag im Schlagerspiel auf den Hamburger SV trifft, hat sechs Runden vor Saisonschluss zehn Punkte Vorsprung auf den Dritten. 

    Die Duisburger schoben sich bei vier Punkten Rückstand auf den Relegationsrang auf Platz 17 vor. Vor 25 675 Zuschauern in der Duisburger Arena trafen zuvor Jhon Cordoba (24./53.), Louis Schaub (47.) und Simon Terodde (54.) für Köln, Moritz Stoppelkamp (2./71.) und Lukas Fröde (29.) für Duisburg.

    10. April: Ex-DFB-Präsident Grindel tritt von internationalen Ämtern zurück

    Der ehemalige DFB-Präsident Reinhard Grindel ist auch von seinen internationalen Ämtern bei den Verbänden UEFA und FIFA zurückgetreten. Er werde seine Posten als Vize-Präsident der Europäischen Fußball-Union und im Council des Weltverbands abgeben, teilte der frühere Chef des Deutschen Fußball-Bundes mit.

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    10. April: Jetzt ist es offiziell — Marco Rose übernimmt in Gladbach

    Die Personalie war längst ein offenes Geheimnis, jetzt hat der Klub sie offiziell bestätigt: Marco Rose wird zur kommenden Saison als Nachfolger von Dieter Hecking erwartungsgemäß neuer Trainer bei Borussia Mönchengladbach. Diese Entscheidung gaben der Fußball-Bundesligist und Roses aktueller Arbeitgeber RB Salzburg bekannt. Am Dienstag der vergangenen Woche hatte die Borussia verkündet, dass der erst im November bis 2020 verlängerte Kontrakt mit Hecking zum 30. Juni dieses Jahres vorzeitig endet. 

    «Marco Rose hat in Salzburg in den vergangenen sechs Jahren hervorragende Arbeit geleistet und wir freuen uns, dass er ab der kommenden Saison bei uns sein wird», sagte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl. Rose bezeichnete den Wechsel in die Bundesliga als «eine schwierige Entscheidung für mich, aber eine Entscheidung, die ich mit voller Überzeugung treffe».

    10. April: Ermittlungen wegen rassistischer Sprüche beim Länderspiel in Wolfsburg

    Wegen des Vorwurfs, während eines Fußball-Länderspiels die Nationalspieler Ilkay Gündogan und Leroy Sané mit rassistischen Bezeichnungen beleidigt zu haben, ermittelt die Staatsanwaltschaft Braunschweig gegen drei Männer aus Wolfsburg und Braunschweig. Sie sollen beim Spiel Deutschland — Serbien am 20. März in Wolfsburg die beiden Spieler als «Bimbo» und «Neger» bezeichnet haben. Außerdem sollen sie einem Zeugen zufolge unter anderem auch «Heil Hitler» gerufen haben, berichtete die «Bild»-Zeitung. 

    «Es wird derzeit ermittelt, ob sich die Beschuldigten einer Volksverhetzung, eines Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und einer Beleidigung hinreichend verdächtig gemacht haben könnten», sagte die Sprecherin der Braunschweiger Staatsanwältin Julia Meyer. 

    Die drei hätten eingeräumt, einige Spieler als «Neger», «Bimbo» oder «Türke» betitelt zu haben. Dies sei jedoch ohne rassistischen Hintergrund geschehen, man habe sich nur über die Leistung der Spieler geärgert. Volksverhetzende oder rechtspopulistische Reden hätten sie in Abrede gestellt, erklärte die Staatsanwältin. Die Affäre ins Rollen gebracht hatte der Journalist André Voigt, der ein Video veröffentlicht hatte, in dem er von verbalen Ausfällen einiger Zuschauer während der Partie der deutschen Nationalmannschaft gegen Serbien berichtetet hatte.

    10. April: St. Pauli trennt sich von Trainer Kauczinksi und Sportchef Stöver

    Der Fußball-Zweitligist FC St. Pauli hat auf die zuletzt unbefriedigenden sportlichen Ergebnisse reagiert und Trainer Markus Kauczinski sowie Sportchef Uwe Stöver freigestellt. Wie der Hamburger Verein mitteilte, wird der Niederländer Jos Luhukay neuer Trainer. Stövers Aufgaben übernimmt bis zum Saisonende der Kaufmännische Geschäftsführer Andreas Rettig. Die Kiezkicker sind seit vier Spielen sieglos. «Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, gerade weil wir Uwe und Markus persönlich sehr schätzen. Aber im Sinne des FC St. Pauli halten wir diesen Schritt für notwendig, um die Saison sportlich erfolgreich zu beenden und die Weichen für die neue Saison stellen zu können», sagte Vereinspräsident Oke Göttlich. Jos Luhukay hat zuletzt in England bei Sheffield Wednesday gearbeitet.

    9. April: Liverpool und Tottenham gewinnen Hinspiele in der Champions League

    Der FC Liverpool und Trainer Jürgen Klopp haben sich eine gute Ausgangsposition für den Einzug in das Halbfinale der Champions League erarbeitet. Am Dienstag bezwang der frühere englische Fußball-Rekordmeister im Viertelfinal-Hinspiel den FC Porto mit 2:0 (2:0). Vor 52.000 Zuschauern an der Anfield Road erzielten die früheren Bundesligaprofis Naby Keita in der fünften Minute und Roberto Firmino nach 26 Minuten die Tore für die Gastgeber. 

    Im zweiten Spiel bezwang Tottenham Hotspur den Premier-League-Rivalen Manchester City 1:0 (0:0). Bei der Königsklassen-Premiere im neuen Tottenham-Stadium in London erzielte der ehemalige Leverkusener und Hamburger Heung-Min Son (78.) den Siegtreffer. City-Stürmer Sergio Agüero scheiterte mit einem Handelfmeter am französischen Nationaltorhüter Hugo Lloris (13.). Tottenhams Stürmerstar Harry Kane musste nach 58 Minuten verletzt ausgewechselt werden. Die Rückspiele finden am 17. April in Porto und Manchester statt.

    9. April: Augsburg feuert Trainerduo Baum und Lehmann

    Der abstiegsbedrohte FC Augsburg hat sich von Chefcoach Manuel Baum, Co-Trainer Jens Lehmann und dem Technischen Direktor Stephan Schwarz getrennt. Das teilte der Fußball-Bundesligist am Dienstag mit. Zuvor hatte die «Bild»-Zeitung über die Personalien berichtet. Tweet FCA

    9. April: Manager Horst Heldt muss Hannover vorzeitig verlassen

    Hannover 96 hat sich vorzeitig von seinem Manager Horst Heldt getrennt. Das gab der Tabellenletzte der Fußball-Bundesliga am Dienstag bekannt. Grund für den Rauswurf sei, dass der anvisierte Platz im Liga-Mittelfeld in dieser Saison verfehlt worden sei. «Die Sportliche Leitung hat versichert, dass dieses Ziel mit den Transfers erreicht wird und die Mannschaftkonkurrenzfähig ist. Diese Einschätzung hat sich nicht bestätigt», teilte der Club mit. Von elf Rückrunden-Spielenhaben die Niedersachsen nur eines gewonnen. Ein neuer Sportdirektor soll zeitnah verpflichtet werden. «Hannover 96 benötigt einen Neuanfang», hieß es weiter.

    Netzreaktionen FC Bayern — BVB

    8. April: Gladbach-Angreifer Hazard vor Wechsel zu Borussia Dortmund

    Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund steht laut «Kicker» vor dem teuersten Transfer seiner Vereinsgeschichte. Wie das Fachmagazin berichtet, soll Offensivspieler Thorgan Hazard von Borussia Mönchengladbach dem Revierclub bereits sein Wort gegeben haben. Der 26 Jahre alte Belgier hat in Gladbach einen Vertrag bis 2020 und soll etwa 40 Millionen Euro kosten. Bisheriger Rekordhalter beim BVB ist André Schürrle, der im Sommer 2016 für 30 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg nach Dortmund gewechselt war.     

    «Wir haben Thorgan schon vor längerer Zeit signalisiert, dass wir mit ihm verlängern möchten, aber darauf ist er nicht eingegangen. Sechs Wochen vor Saisonende ist das ein klares Signal. Wir gehen davon aus, dass er Borussia nach fünf Jahren verlassen und für sich den nächsten Schritt machen möchte», sagte Max Eberl. Beim BVB würde Hazard, der in dieser Bundesliga-Spielzeit neun Tore erzielt hat, auf Christian Pulisic folgen. Der US-Nationalspieler  wechselt in diesem Sommer für eine Ablösesumme von 64 Millionen Euro zum FC Chelsea.

    8. April: BVB — Schalke auch im Free-TV zu sehen

    Das Revierderby der Fußball-Bundesliga zwischen Titelaspirant Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 wird am 27. April (15.30 Uhr) auch in der ARD live gezeigt. Sky und «Das Erste» werden die Begegnung des 31. Spieltags parallel übertragen. Das gaben die Fernsehsender am Montag bekannt. In der ARD wird die Partie frei empfangbar sein, bei Sky wird sie von den Abonnenten verfolgt werden können, teilte ein Sky-Sprecher mit. Es sei «eine besondere Aktion von Sky und der ARD für alle Fußballfans in Deutschland», hieß es. 

    Sky beginnt seine Berichterstattung um 14.00 Uhr, für die ARD meldet sich Moderator Alexander Bommes von etwa 15.05 Uhr an aus Dortmund. Unterstützt wird er von Sky-Experte Christoph Metzelder, der als ARD-Gesprächsgast dabei sein wird. Der ehemalige Nationalspieler hat sowohl beim BVB als auch bei Schalke 04 gespielt. Kommentiert werden soll das Spiel von Steffen Simon. Neben der Übertragung im Ersten wird Sky das Derby als Einzelspiel und in der Konferenz im Programm haben.

    7. April: Pokal-Halbfinale ausgelost

    Der FC Bayern München muss im Halbfinale des DFB-Pokals beim SV Werder Bremen antreten. Die zweite Begegnung bestreiten Zweitligist Hamburger SV und RB Leipzig. Das ergab die Auslosung am Sonntag in der ARD. Die Halbfinal-Begegnungen werden am 23. und 24. April jeweils um 20.45 Uhr ausgetragen. Das Endspiel wird dann am 25. Mai im Berliner Olympiastadion angepfiffen. Alle drei Partien werden von den Fernsehsendern ARD und Sky live übertragen.

    7. April:  Rummenigge verweigert Kovac Jobgarantie

    Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat Niko Kovac keine Jobgarantie beim FC Bayern München über die Saison hinaus gegeben. «Es gibt keine Jobgarantie für Niemanden. Jeder muss bei Bayern München liefern», sagte Rummenigge am Sonntag in der Fußball-Talkshow «Wontorra» des TV-Senders Sky. Das sei das Prinzip bei Bayern. «Es gibt Druck, aber du musst damit fertig werden», sagte er. Der Vertrag von Kovac ist bis zum 30. Juni 2021 datiert. 

    Rummenigge betonte, dass man die Saison in alle Ruhe zu Ende spielen wolle. Danach werde wie in jedem Club analysiert. Der Vorstandschef räumte ein, dass es im Herbst «kritische Wochen» gegeben habe. Auf die Frage, ob der Job von Kovac gefährdet sei, wenn dieser nicht Meister werde, antwortete Rummenigge: «Wir werden Meister.» Nach namhaften Vorgängern sei es für Kovac nicht leicht, sagte Rummenigge. Man werde den 47-Jährigen «im positiven Sinn begleiten».

    6. April: Drama auf Schalke — Videobeweis entscheidet in Nachspielzeit auf Strafstoß gegen Königsblau

    Der VfB Stuttgart hat den Angriff des 1. FC Nürnberg im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga abgewehrt. Die Schwaben kamen am Samstag zu einem 1:1 (0:1) gegen den Club und verteidigten damit als Tabellen-16. ihren Vorsprung von vier Zählern auf den Konkurrenten. Für Schlusslicht Hannover 96 ist die Lage nach dem 1:3 (1:1) beim VfL Wolfsburg bei sieben Zählern Rückstand auf Stuttgart auf dem Relegationsrang nach dem 28. Spieltag fast aussichtslos. Schalke 04 verlor gegen Eintracht Frankfurt 1:2 (1:1) durch einen Handelfmeter in der zehnten Minute der Nachspielzeit nach Videobeweis und hat als 14. nur noch fünf Punkte Vorsprung auf Stuttgart.

    Im Kampf um einen Champions-League-Platz gelang dem Tabellendritten RB Leipzig mit dem 4:2 (1:2) bei Bayer Leverkusen ein wichtiger Sieg. Fortuna Düsseldorf setzte sich im Duell zweier Teams im Mittelfeld des Bundesliga-Rankings mit 2:1 (1:1) bei Hertha BSC durch und kletterte vor die Berliner auf Platz zehn. Um 18.30 Uhr wird in der Münchner Allianz Arena das Spitzenspiel zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund angepfiffen. Die Gäste gehen mit einem Vorsprung von zwei Punkten in das Top-Duell.

    6. April: Box-Weltmeister Felix Sturm verhaftet

    Der frühere Box-Weltmeister Felix Sturm ist in Köln offenbar auf der Fitness-Messe Fibo festgenommen worden. Das bestätigte die Polizei laut einem Bericht der «Bild»-Zeitung. Die Staatsanwaltschaft Köln habe zuvor einen Haftbefehl erwirkt. Es soll um den Vorwurf der Steuerhinterziehung gehen. Um welche Summe es bei den Vorwürfen geht, ist noch nicht bekannt. Der 40 Jahre alte Boxer aus Leverkusen bestritt seinen letzten Boxkampf 2016.

     
  • Adam 06:01 on 14.04.2019 Постоянная ссылка |
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    Spuck-Attacke als Aufreger: Bayern nach BVB-Zittersieg unter Druck 

    Der FC Bayern ist gefordert. Nach dem Zittersieg von Borussia Dortmund stehen die Münchner in ihrem Auswärts-Duell mit Fortuna Düsseldorf heute (15.30 Uhr/Sky) unter Erfolgsdruck.

    Nur mit einem Sieg beim geretteten Aufsteiger kehrt der Rekordmeister wieder an die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga zurück. Das Wichtigste zum 29. Spieltag im Überblick:

    GEZITTERT: Die BVB-Fans wussten, bei wem sie sich bedanken mussten. Mit «Roman Bürki»-Sprechchören feierten die Anhänger den Keeper des Revierclubs, der in der wilden Schlussphase das glückliche 2:1 gegen den FSV Mainz 05 sicherte. Der Schweizer parierte insgesamt neun Schüsse auf sein Tor, mehr als in jedem anderen Bundesligaspiel dieser Saison. «Wir haben gewonnen, nur das Ergebnis zählt», sagte BVB-Trainer Lucien Favre bei Sky. Youngster Jadon Sancho sorgte per Doppelpack maßgeblich für den Erfolg eine Woche nach dem 0:5-Debakel im Spitzenspiel gegen die Bayern. Der Engländer erzielte im Alter von 19 Jahren und 19 Tagen sein elftes Bundesligator — kein Spieler war zuvor so jung, als er diese Marke erreichte.

    GESPUCKT: In der Nachspielzeit leistete sich Stuttgarts Santiago Ascacibar beim 0:1 des VfB gegen Bayer Leverkusen den großen Aufreger des bisherigen Spieltags. Seine Spuckattacke in Richtung des Siegtorschützen Kai Havertz ahndete Schiedsrichter Tobias Stieler mit der Roten Karte. «Solche Leute braucht man nicht in der Bundesliga», schimpfte Leverkusens Kevin Volland über den Argentinier. Mit dem fünften sieglosen Spiel in Serie kommt Stuttgart auf dem Relegationsplatz nicht voran, der 1. FC Nürnberg ist nach dem 1:1 gegen den FC Schalke 04 nun nur noch drei Punkte zurück.

    ABSCHIED: Ein Abgang von Nationalstürmer Timo Werner bei RB Leipzig rückt näher. «Wir wollen bekanntermaßen mit ihm verlängern und ihn natürlich unbedingt halten», sagte RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff bei Sky in der Halbzeit des Spiels der Sachsen gegen den VfL Wolfsburg (2:0). «Aber er hat uns signalisiert, dass er eher nicht verlängern möchte.» Da der Vertrag von Werner bis 2020 läuft, würde Leipzig nur in diesem Sommer noch eine hohe Ablöse für den 23-Jährigen erzielen. Sportlich läuft es für Werner immer besser — er steuerte den zweiten Treffer zum souveränen Sieg bei. Im Champions-League-Rennen liegt RB sieben Punkte vor Borussia Mönchengladbach, das mit 1:0 beim Tabellenletzten Hannover 96 gewann. Kommende Woche steht das direkte Duell von Gladbach mit Leipzig an.

     
  • Adam 05:31 on 14.04.2019 Постоянная ссылка |
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    Motorsport: Darauf muss man achten beim 1000. Formel-1-Rennen 

    Shanghai (dpa) – Es kann ein denkwürdiges Jubiläumsrennen werden. Ganz vorne steht Mercedes, danach folgen Ferrari, Red Bull und Renault. Gefährlich nahe können sich Sebastian Vettel auf Position drei und Max Verstappen auf Position fünf kommen.

    Einen schlechten Start sollte sich Ferrari-Star Vettel beim Großen Preis von China heute (08.10 Uhr/MESZ/RTL und Sky) jedenfalls nicht leisten, wenn er Pole-Mann Valtteri Bottas und Lewis Hamilton auf Startrang zwei abfangen will. Es winken 25 Punkte und der Eintrag als Sieger des 1000. Rennens der Formel 1. Darauf muss man achten:

    DER START: Kann Vettel am Start die Silberpfeile packen? Es geht. Es kann aber auch schiefgehen. Wie viel wird Sebastian Vettel wagen, um gleich nach dem Erlöschen der Roten Ampeln Bottas und Hamilton zu attackieren? Die Frage ist auch, ob und wenn ja, wie die beiden gegeneinander agieren. Ansonsten könnte es schwer werden für Vettel, vor, in oder gleich nach der ersten Kurve entscheidend nach vorn zu kommen. 

    VERSTAPPEN MIT WUT: Er schimpfte und zeterte nach der Qualifikation. Im Mittelpunkt des Zorns von Max Verstappen: auch Vettel. Der Niederländer fühlte sich eingebremst vom Deutschen. Pikanterweise steht Verstappen in der Startaufstellung mit seinem Red Bull direkt hinter dem Vettel’schen Ferrari. Das könnte heikel werden.

    DIE TAKTIK: Die Tatsache, dass die Topteams praktisch in Blöcken hintereinander starten, eröffnet taktische Varianten. Wer wird versuchen, den Gegner durch einen früheren Reifenwechsel unter Druck und Zugzwang zu setzen? Varianten sind viele denkbar, mindestens fünf Fahrer — Bottas, Hamilton, Vettel, dessen Ferrari-Teamkollege Charles Leclerc auf Startrang vier und Verstappen — kommen fürs Podium und wohl auch für den Sieg infrage. In Sachen Reifen ist zumindest klar, dass alle auf dem Medium-Gummi starten werden.

    DIE 1000: Sie wird immer wieder eingeblendet werden, diese Zahl. Das 1000. Rennen soll etwas Besonderes werden. Bernie Ecclestone, der jahrzehntelang die Formel-1-Geschäfte führte und damit einen riesigen Teil der Grand Prix kommerziell verantwortete, ist bemerkenswerterweise nicht da. Welche Weltmeister sich präsentieren werden unter der Führung der neuen Formel-1-Bosse aus den USA, blieb zunächst offen. 33 gab es seit 1950 insgesamt.

     
  • Adam 21:37 on 13.04.2019 Постоянная ссылка |
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    Sport kompakt: BVB erobert sich (vorerst) Tabellenführung zurück 

    Von «A» wie American Football über «F» wie Fußball bis «Z» wie Zehnkampf: Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden irgendwo auf dem Globus mal mehr, mal weniger bedeutende Events statt, die aufgrund der Dominanz weniger Sportarten schnell untergehen können und keine wirkliche Beachtung finden.

    +++ 13. April: Dortmund mindestens für eine Nacht Tabellenführer +++

    Borussia Dortmund ist mit einem Zittersieg zumindest für 21 Stunden an die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga zurückgekehrt. Eine Woche nach der 0:5-Pleite im Gipfel beim FC Bayern München bezwang der BVB am Samstag den FSV Mainz 05 angeführt vom überragenden Teenager Jadon Sancho mit 2:1 (2:0), überzeugte aber nur eine Halbzeit. Damit liegen die Dortmunder zunächst wieder zwei Punkte vor den Münchnern, die erst am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) bei Fortuna Düsseldorf antreten müssen.

    Der zweite Liga-Doppelpack von Sancho (18./24. Minute) sorgte für Erleichterung nach einer Woche voller Frust beim Meisterschafts-Anwärter. Nicht nur der Mainzer Anschlusstreffer durch Robin Quaison (83.) ließ das Team von Trainer Lucien Favre in der Schlussphase aber noch gehörig zittern. Torwart Roman Bürki rettete mit mehreren starken Paraden den Sieg. Der BVB hat nun in jedem der 15 Saison-Heimspiele mindestens zwei Tore erzielt und ist im eigenen Stadion seit dem 1:2 gegen Mainz vor knapp einem Jahr ungeschlagen. 

    +++ 11. April: Supertalent Joao Felix schockt dezimierte Eintracht — 2:4 bei Benfica +++

    Die beeindruckende Erfolgsserie von Eintracht Frankfurt in der Europa League hat ein bitteres Ende gefunden. Nach zehn mitunter furiosen Spielen ohne Niederlage im Wettbewerb verlor der lange dezimierte DFB-Pokalsieger am Donnerstag im Viertelfinal-Hinspiel beim portugiesischen Rekordmeister Benfica Lissabon 2:4 (1:2) und droht damit auszuscheiden.

    Benficas überragender Jungstar Joao Felix mit einem Dreierpack (21./Foulelfmeter, 43., 53. Minute) und Ruben Dias (50.) nutzten die Überzahl der Hausherren, nachdem Frankfurts Abwehrspieler Evan Ndicka bereits nach 20 Minuten wegen einer Notbremse die Rote Karte gesehen hatte. Doch die Hoffnung bleibt: Luka Jovic (40.) und Goncalo Paciencia (72.) erzielten vor 54 175 Zuschauern wichtige Auswärtstore für den im 16. Pflichtspiel des Jahres erstmals unterlegenen Bundesligisten. So ist das Weiterkommen im Rückspiel in einer Woche vor heimischer Kulisse durchaus noch möglich.

    +++ 11. April: FC Zürich überrascht Malouda mit «einvernehmlichem» Rausschmiss +++

    Der frühere französische Vize-Weltmeister Florent Malouda hat auf Twitter überrascht auf seine Freistellung als Assistenztrainer beim FC Zürich reagiert. «Wirklich, das habe ich nicht gewusst ..??», schrieb der 38-Jährige als Antwort auf eine Mitteilung des Schweizer Fußball-Erstligisten. Dieser hatte zuvor erklärt, dass man «in gegenseitigem Einvernehmen» beschlossen habe, «die kürzlich begonnene Zusammenarbeit zu beenden». Es habe sich «herausgestellt, dass die verschiedenen Projekte, in welchen Florent Malouda weiterhin engagiert ist, zeitlich nicht mit den vom FCZ vorgesehenen Aufgaben kompatibel sind», hieß es weiter.

    Malouda hatte 2012 mit dem FC Chelsea die Champions League gewonnen und verlor 2006 mit Frankreichs Nationalmannschaft das WM-Finale gegen Italien. Seit Februar unterstützte Malouda in Zürich den Trainerstab im Talent- und Stürmertraining.Tweet FC Zürich Malouda

    +++11. April: VfB Stuttgart holt Sven Mislintat als Sportdirektor

    Der VfB Stuttgart hat Sven Mislintat als Sportdirektor verpflichtet. Der frühere Chefscout von Borussia Dortmund unterschrieb beim abstiegsbedrohten Tabellen-16. einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021. Das bestätigte der VfB am Donnerstag nach entsprechenden Medienberichten. «Sven Mislintat hat sich in seiner langjährigen beruflichen Laufbahn ein hohes Maß an Reputation erarbeitet. Mit seinem Wissen, seinem Netzwerk und seiner Art, Fußball zu denken, passt er perfekt zu uns», sagte VfB-Sportvorstand Thomas Hitzlsperger.

    Mislintat, dessen Vertrag auch für die 2. Liga gelten soll, erwarb sich in Dortmund einen guten Ruf als Entdecker von Toptalenten wie zuletzt Ousmane Dembelé oder Jadon Sancho. Nach seiner Zeit beim BVB war Mislintat von Ende 2017 bis Anfang Februar diesen Jahres «Head of Recruitment» beim Premier-League-Club FC Arsenal. In Stuttgart wird der 46-Jährige von sofort an gemeinsam mit Hitzlsperger für die Kaderplanung verantwortlich sein, zudem soll Mislintat das Scouting der Schwaben wieder verbessern.

    +++ 11. April: Nowitzkis NBA-Laufbahn nach 21 Jahren beendet +++

    Das war’s. Die glorreiche NBA-Laufbahn von  Basketball-Superstar Dirk Nowitzki ist nach 21 Jahren mit einem hochemotionalen Schlusspunkt beim langjährigen Rivalen San Antonio Spurs zuende gegangen. Ein knapp zweiminütiges Video der Gastgeber unter dem Motto «Thank you, Dirk» rührte den 40 Jahre alten Profi der Dallas Mavericks schon vor Anpfiff seiner letzten Partie zu Tränen.  Die 94:105 (37:57)-Niederlage wurde danach fast zur Nebensache, während jeder von Nowitzkis insgesamt 20 Punkten von beiden Fanlagern ausgiebig gefeiert wurde.

    Einen Tag nach der emotionalen Abschiedsgala vor heimischer Kulisse (120:109 gegen Phoenix Suns) sollte das letzte Hurra nach über zwei Dekaden ausgerechnet beim Dauerkonkurrenten aus Texas stattfinden. «Wenn es irgendwo passt, dann San Antonio. Sie waren immer ein bisschen unser großer Bruder und unser Vorbild. Wir haben viel erlebt mit ihnen», hatte Nowitzki vor seiner letzten Partie in der nordamerikanischen Profiliga kommentiert. Seine Familie und «die komplette Mavs-Association» reisten deshalb mit den Mavericks zum letzten Saisonspiel.

    Er wolle nochmal «ein paar Dreier draufholzen», bekräftigte Nowitzki, nachdem bei seinem letzten Heimspiel in Dallas unter anderem die NBA-Legenden Larry Bird und Scottie Pippen gekommen waren, um den Deutschen zu verabschieden. Mit den Spurs um ihr jahrelang sehr erfolgreiches Star-Trio Tim Duncan, Manu Ginobili und Tony Parker hatte sich Nowitzki in den Playoffs immer wieder heiße Duelle geliefert. Als sich der Mavericks-Star zum Abschluss seiner 21. Saison nochmal die Ehre gab, war aber keiner seiner Rivalen mehr da: Duncan und Ginobili sind bereits zurückgetreten, der Franzose Parker lässt seine Karriere bei den Charlotte Hornets ausklingen.

    Spurs-Trainer Greg Popovych hatte Nowitzki schon vor der Partie in den höchsten Tönen gelobt. «Dirk ist ein großer Leader, er hatte eine einzigartige Karriere. Er hat es immer gehasst zu verlieren», stellte Popovych fest. Auch in seinem letzten Spiel hätte der scheidende Superstar gerne noch einmal gewonnen, doch sein Team lag schon nach einem Viertel mit 16:30 zurück. Nowitzki traf acht seiner 21 Würfe und holte zudem zehn Rebounds. 46,8 Sekunden vor Schluss wurde er letztmals ausgewechselt, weshalb sich das Publikum komplett von seinen Sitzen erhob und für Nowitzki applaudierte. Die schillernde Sportlerkarriere ist vorbei.

    +++ 10. April: «Tragischer Notfall im direkten Umfeld der Mannschaft» beim 1. FC Köln +++

    Das mitreißende 4:4 (2:1) im Zweitliga-Westduell zwischen dem MSV Duisburg und dem 1. FC Köln rückte nach Spielschluss schnell in den Hintergrund. Denn im engeren Umfeld des Zweitliga-Spitzenreiters aus Köln ist es am Mittwoch zu einem tragischen Notfall gekommen. Dies wurde unmittelbar im Anschluss des Nachholspiels bekannt. Aus diesem Grund verzichteten auch beide Clubs auf Spieler- und Trainer-Interviews, wie die jeweiligen Pressesprecher mitteilten.

    Der FC wollte zunächst keine näheren Einzelheiten zu dem Vorfall nennen. «Wir bitten um Verständnis, dass wir vorerst keine Details kommunizieren», teilte der Club auf Twitter mit. Nach Informationen der «Bild»-Zeitung soll der Vater von Köln-Trainer Markus Anfang einen Herzinfarkt erlitten haben. Köln Notfall Tweet

    Während des höchst unterhaltsamen Spiels hatte es diesbezüglich noch keine Anzeichen gegeben. Dabei sahen die Kölner wie der sichere Sieger aus, doch Kevin Wolze rette dem MSV Duisburg mit einem späten Freistoß-Tor (81. Minute) immerhin einen Punkt im Kampf um den Klassenverbleib. Für die Kölner bleibt es aber trotzdem eine komfortable Situation. Der Tabellenführer, der am nächsten Montag im Schlagerspiel auf den Hamburger SV trifft, hat sechs Runden vor Saisonschluss zehn Punkte Vorsprung auf den Dritten. 

    Die Duisburger schoben sich bei vier Punkten Rückstand auf den Relegationsrang auf Platz 17 vor. Vor 25 675 Zuschauern in der Duisburger Arena trafen zuvor Jhon Cordoba (24./53.), Louis Schaub (47.) und Simon Terodde (54.) für Köln, Moritz Stoppelkamp (2./71.) und Lukas Fröde (29.) für Duisburg.

    10. April: Ex-DFB-Präsident Grindel tritt von internationalen Ämtern zurück

    Der ehemalige DFB-Präsident Reinhard Grindel ist auch von seinen internationalen Ämtern bei den Verbänden UEFA und FIFA zurückgetreten. Er werde seine Posten als Vize-Präsident der Europäischen Fußball-Union und im Council des Weltverbands abgeben, teilte der frühere Chef des Deutschen Fußball-Bundes mit.

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    10. April: Jetzt ist es offiziell — Marco Rose übernimmt in Gladbach

    Die Personalie war längst ein offenes Geheimnis, jetzt hat der Klub sie offiziell bestätigt: Marco Rose wird zur kommenden Saison als Nachfolger von Dieter Hecking erwartungsgemäß neuer Trainer bei Borussia Mönchengladbach. Diese Entscheidung gaben der Fußball-Bundesligist und Roses aktueller Arbeitgeber RB Salzburg bekannt. Am Dienstag der vergangenen Woche hatte die Borussia verkündet, dass der erst im November bis 2020 verlängerte Kontrakt mit Hecking zum 30. Juni dieses Jahres vorzeitig endet. 

    «Marco Rose hat in Salzburg in den vergangenen sechs Jahren hervorragende Arbeit geleistet und wir freuen uns, dass er ab der kommenden Saison bei uns sein wird», sagte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl. Rose bezeichnete den Wechsel in die Bundesliga als «eine schwierige Entscheidung für mich, aber eine Entscheidung, die ich mit voller Überzeugung treffe».

    10. April: Ermittlungen wegen rassistischer Sprüche beim Länderspiel in Wolfsburg

    Wegen des Vorwurfs, während eines Fußball-Länderspiels die Nationalspieler Ilkay Gündogan und Leroy Sané mit rassistischen Bezeichnungen beleidigt zu haben, ermittelt die Staatsanwaltschaft Braunschweig gegen drei Männer aus Wolfsburg und Braunschweig. Sie sollen beim Spiel Deutschland — Serbien am 20. März in Wolfsburg die beiden Spieler als «Bimbo» und «Neger» bezeichnet haben. Außerdem sollen sie einem Zeugen zufolge unter anderem auch «Heil Hitler» gerufen haben, berichtete die «Bild»-Zeitung. 

    «Es wird derzeit ermittelt, ob sich die Beschuldigten einer Volksverhetzung, eines Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und einer Beleidigung hinreichend verdächtig gemacht haben könnten», sagte die Sprecherin der Braunschweiger Staatsanwältin Julia Meyer. 

    Die drei hätten eingeräumt, einige Spieler als «Neger», «Bimbo» oder «Türke» betitelt zu haben. Dies sei jedoch ohne rassistischen Hintergrund geschehen, man habe sich nur über die Leistung der Spieler geärgert. Volksverhetzende oder rechtspopulistische Reden hätten sie in Abrede gestellt, erklärte die Staatsanwältin. Die Affäre ins Rollen gebracht hatte der Journalist André Voigt, der ein Video veröffentlicht hatte, in dem er von verbalen Ausfällen einiger Zuschauer während der Partie der deutschen Nationalmannschaft gegen Serbien berichtetet hatte.

    10. April: St. Pauli trennt sich von Trainer Kauczinksi und Sportchef Stöver

    Der Fußball-Zweitligist FC St. Pauli hat auf die zuletzt unbefriedigenden sportlichen Ergebnisse reagiert und Trainer Markus Kauczinski sowie Sportchef Uwe Stöver freigestellt. Wie der Hamburger Verein mitteilte, wird der Niederländer Jos Luhukay neuer Trainer. Stövers Aufgaben übernimmt bis zum Saisonende der Kaufmännische Geschäftsführer Andreas Rettig. Die Kiezkicker sind seit vier Spielen sieglos. «Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, gerade weil wir Uwe und Markus persönlich sehr schätzen. Aber im Sinne des FC St. Pauli halten wir diesen Schritt für notwendig, um die Saison sportlich erfolgreich zu beenden und die Weichen für die neue Saison stellen zu können», sagte Vereinspräsident Oke Göttlich. Jos Luhukay hat zuletzt in England bei Sheffield Wednesday gearbeitet.

    9. April: Liverpool und Tottenham gewinnen Hinspiele in der Champions League

    Der FC Liverpool und Trainer Jürgen Klopp haben sich eine gute Ausgangsposition für den Einzug in das Halbfinale der Champions League erarbeitet. Am Dienstag bezwang der frühere englische Fußball-Rekordmeister im Viertelfinal-Hinspiel den FC Porto mit 2:0 (2:0). Vor 52.000 Zuschauern an der Anfield Road erzielten die früheren Bundesligaprofis Naby Keita in der fünften Minute und Roberto Firmino nach 26 Minuten die Tore für die Gastgeber. 

    Im zweiten Spiel bezwang Tottenham Hotspur den Premier-League-Rivalen Manchester City 1:0 (0:0). Bei der Königsklassen-Premiere im neuen Tottenham-Stadium in London erzielte der ehemalige Leverkusener und Hamburger Heung-Min Son (78.) den Siegtreffer. City-Stürmer Sergio Agüero scheiterte mit einem Handelfmeter am französischen Nationaltorhüter Hugo Lloris (13.). Tottenhams Stürmerstar Harry Kane musste nach 58 Minuten verletzt ausgewechselt werden. Die Rückspiele finden am 17. April in Porto und Manchester statt.

    9. April: Augsburg feuert Trainerduo Baum und Lehmann

    Der abstiegsbedrohte FC Augsburg hat sich von Chefcoach Manuel Baum, Co-Trainer Jens Lehmann und dem Technischen Direktor Stephan Schwarz getrennt. Das teilte der Fußball-Bundesligist am Dienstag mit. Zuvor hatte die «Bild»-Zeitung über die Personalien berichtet. Tweet FCA

    9. April: Manager Horst Heldt muss Hannover vorzeitig verlassen

    Hannover 96 hat sich vorzeitig von seinem Manager Horst Heldt getrennt. Das gab der Tabellenletzte der Fußball-Bundesliga am Dienstag bekannt. Grund für den Rauswurf sei, dass der anvisierte Platz im Liga-Mittelfeld in dieser Saison verfehlt worden sei. «Die Sportliche Leitung hat versichert, dass dieses Ziel mit den Transfers erreicht wird und die Mannschaftkonkurrenzfähig ist. Diese Einschätzung hat sich nicht bestätigt», teilte der Club mit. Von elf Rückrunden-Spielenhaben die Niedersachsen nur eines gewonnen. Ein neuer Sportdirektor soll zeitnah verpflichtet werden. «Hannover 96 benötigt einen Neuanfang», hieß es weiter.

    Netzreaktionen FC Bayern — BVB

    8. April: Gladbach-Angreifer Hazard vor Wechsel zu Borussia Dortmund

    Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund steht laut «Kicker» vor dem teuersten Transfer seiner Vereinsgeschichte. Wie das Fachmagazin berichtet, soll Offensivspieler Thorgan Hazard von Borussia Mönchengladbach dem Revierclub bereits sein Wort gegeben haben. Der 26 Jahre alte Belgier hat in Gladbach einen Vertrag bis 2020 und soll etwa 40 Millionen Euro kosten. Bisheriger Rekordhalter beim BVB ist André Schürrle, der im Sommer 2016 für 30 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg nach Dortmund gewechselt war.     

    «Wir haben Thorgan schon vor längerer Zeit signalisiert, dass wir mit ihm verlängern möchten, aber darauf ist er nicht eingegangen. Sechs Wochen vor Saisonende ist das ein klares Signal. Wir gehen davon aus, dass er Borussia nach fünf Jahren verlassen und für sich den nächsten Schritt machen möchte», sagte Max Eberl. Beim BVB würde Hazard, der in dieser Bundesliga-Spielzeit neun Tore erzielt hat, auf Christian Pulisic folgen. Der US-Nationalspieler  wechselt in diesem Sommer für eine Ablösesumme von 64 Millionen Euro zum FC Chelsea.

    8. April: BVB — Schalke auch im Free-TV zu sehen

    Das Revierderby der Fußball-Bundesliga zwischen Titelaspirant Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 wird am 27. April (15.30 Uhr) auch in der ARD live gezeigt. Sky und «Das Erste» werden die Begegnung des 31. Spieltags parallel übertragen. Das gaben die Fernsehsender am Montag bekannt. In der ARD wird die Partie frei empfangbar sein, bei Sky wird sie von den Abonnenten verfolgt werden können, teilte ein Sky-Sprecher mit. Es sei «eine besondere Aktion von Sky und der ARD für alle Fußballfans in Deutschland», hieß es. 

    Sky beginnt seine Berichterstattung um 14.00 Uhr, für die ARD meldet sich Moderator Alexander Bommes von etwa 15.05 Uhr an aus Dortmund. Unterstützt wird er von Sky-Experte Christoph Metzelder, der als ARD-Gesprächsgast dabei sein wird. Der ehemalige Nationalspieler hat sowohl beim BVB als auch bei Schalke 04 gespielt. Kommentiert werden soll das Spiel von Steffen Simon. Neben der Übertragung im Ersten wird Sky das Derby als Einzelspiel und in der Konferenz im Programm haben.

    7. April: Pokal-Halbfinale ausgelost

    Der FC Bayern München muss im Halbfinale des DFB-Pokals beim SV Werder Bremen antreten. Die zweite Begegnung bestreiten Zweitligist Hamburger SV und RB Leipzig. Das ergab die Auslosung am Sonntag in der ARD. Die Halbfinal-Begegnungen werden am 23. und 24. April jeweils um 20.45 Uhr ausgetragen. Das Endspiel wird dann am 25. Mai im Berliner Olympiastadion angepfiffen. Alle drei Partien werden von den Fernsehsendern ARD und Sky live übertragen.

    7. April:  Rummenigge verweigert Kovac Jobgarantie

    Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat Niko Kovac keine Jobgarantie beim FC Bayern München über die Saison hinaus gegeben. «Es gibt keine Jobgarantie für Niemanden. Jeder muss bei Bayern München liefern», sagte Rummenigge am Sonntag in der Fußball-Talkshow «Wontorra» des TV-Senders Sky. Das sei das Prinzip bei Bayern. «Es gibt Druck, aber du musst damit fertig werden», sagte er. Der Vertrag von Kovac ist bis zum 30. Juni 2021 datiert. 

    Rummenigge betonte, dass man die Saison in alle Ruhe zu Ende spielen wolle. Danach werde wie in jedem Club analysiert. Der Vorstandschef räumte ein, dass es im Herbst «kritische Wochen» gegeben habe. Auf die Frage, ob der Job von Kovac gefährdet sei, wenn dieser nicht Meister werde, antwortete Rummenigge: «Wir werden Meister.» Nach namhaften Vorgängern sei es für Kovac nicht leicht, sagte Rummenigge. Man werde den 47-Jährigen «im positiven Sinn begleiten».

    6. April: Drama auf Schalke — Videobeweis entscheidet in Nachspielzeit auf Strafstoß gegen Königsblau

    Der VfB Stuttgart hat den Angriff des 1. FC Nürnberg im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga abgewehrt. Die Schwaben kamen am Samstag zu einem 1:1 (0:1) gegen den Club und verteidigten damit als Tabellen-16. ihren Vorsprung von vier Zählern auf den Konkurrenten. Für Schlusslicht Hannover 96 ist die Lage nach dem 1:3 (1:1) beim VfL Wolfsburg bei sieben Zählern Rückstand auf Stuttgart auf dem Relegationsrang nach dem 28. Spieltag fast aussichtslos. Schalke 04 verlor gegen Eintracht Frankfurt 1:2 (1:1) durch einen Handelfmeter in der zehnten Minute der Nachspielzeit nach Videobeweis und hat als 14. nur noch fünf Punkte Vorsprung auf Stuttgart.

    Im Kampf um einen Champions-League-Platz gelang dem Tabellendritten RB Leipzig mit dem 4:2 (1:2) bei Bayer Leverkusen ein wichtiger Sieg. Fortuna Düsseldorf setzte sich im Duell zweier Teams im Mittelfeld des Bundesliga-Rankings mit 2:1 (1:1) bei Hertha BSC durch und kletterte vor die Berliner auf Platz zehn. Um 18.30 Uhr wird in der Münchner Allianz Arena das Spitzenspiel zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund angepfiffen. Die Gäste gehen mit einem Vorsprung von zwei Punkten in das Top-Duell.

    6. April: Box-Weltmeister Felix Sturm verhaftet

    Der frühere Box-Weltmeister Felix Sturm ist in Köln offenbar auf der Fitness-Messe Fibo festgenommen worden. Das bestätigte die Polizei laut einem Bericht der «Bild»-Zeitung. Die Staatsanwaltschaft Köln habe zuvor einen Haftbefehl erwirkt. Es soll um den Vorwurf der Steuerhinterziehung gehen. Um welche Summe es bei den Vorwürfen geht, ist noch nicht bekannt. Der 40 Jahre alte Boxer aus Leverkusen bestritt seinen letzten Boxkampf 2016.

     
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