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  • Adam 21:14 on 18.04.2019 Постоянная ссылка |
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    Anni Friesinger-Postma: Das sagt sie über ihre Ehe auf Distanz 

    Es klingt anheimelnd nach tief verwurzelter Bodenständigkeit, wenn die ehemalige Eisschnellläuferin Anni Friesinger-Postma (42) spricht. Ihr Deutsch ist von ihrer idyllischen oberbayerischen Heimat geprägt, doch sie kann auch anders. Wenn die «Queen of Ice» (drei Mal Olympia-Gold) fließend Englisch, Französisch, Polnisch (ihre Mutter kommt aus Polen) und Niederländisch (ihr Mann ist Holländer) parliert, offenbart sie die Weltläufigkeit einer international erfolgreichen Frau. In einem Interview mit der «Süddeutschen Zeitung» spricht Anni Friesinger-Postma über ihr Leben nach dem Sport.

    Über Geld

    «Überall steht, ich wäre Millionärin und ich hätte für immer ausgesorgt. Niemand hat für immer ausgesorgt. Ich habe in Immobilien investiert. Und ich habe dabei auch Fehler gemacht», erzählt die heute 42-Jährige. Sie habe mit geschlossenen Immobilienfonds Geld verloren, «so 50.000 Euro».

    Über Geschäfte

    Derzeit hat sie ein Geschäft für Kindermode in Salzburg. «Ich finde Mode toll, bin viel in Skandinavien, das Design dort spricht mich an. Schöne Mode für Kinder, aus nachhaltigen Materialien — warum nicht auch in Salzburg? 2015 haben wir angefangen», sagt Friesinger-Postma. Sie sei ein Kontrollfreak und bereite alles genau vor, es käme aber, wie auch im Sport, immer auf das Team an. «Meine fünf Mitarbeiterinnen können davon auf alle Fälle gut leben. Ich selbst bin am Ende der Investitionsphase. Wir schreiben gute Zahlen.» Sie habe aber auch einen großen Fehler gemacht, «der mich sehr viel Geld und Nerven gekostet hat».

    Über Niederlagen

    «Ich habe vor lauter Enthusiasmus auch in den Niederlanden ein Geschäft eröffnet. Mein Mann lebt ja dort, zehn Minuten von seinem Bauernhof weg habe ich in Sneek eine zweite Filiale aufgemacht… Anfangs lief es sehr gut, aber es hat nicht geklappt. Ich war doch viel zu selten da, die Mitarbeiterinnen haben untereinander gestritten. Deshalb habe ich übrigens im Sport immer gerne mit Männern zusammengearbeitet.» Schließlich habe sie nach neun Monaten die niederländische Filiale wieder geschlossen. «Ich habe Lehrgeld bezahlt, aber damit auch wichtige Erfahrungen gemacht.»

    Über ihre Landflucht

    Bereits in ihrer aktiven Zeit als Sportlerin ist sie aus ihrem Heimatort Inzell regelrecht geflüchtet. «Natürlich wollte ich auch Freiheit von meinem Coach. Im Dorf wusste damals jeder, wann ich heimgekommen bin und wen ich mitgenommen habe. Das hat mich eingeengt.» Sie sei damals ausgebrochen, «ich habe abends das Flutlicht vom Eisstadion gesehen. Ich konnte einfach nicht mehr abschalten, da bin ich nach Salzburg gezogen und habe mir hier eine große Altbauwohnung gekauft».

    Über ihre Ehe auf Distanz

    1998 lernte sie den holländischen Eisschnellläufer Ids Postma (45) kennen, Trennung 2001, fünf Jahre später waren sie wieder zusammen. «Wir haben On und Off hinter uns und haben irgendwann gemerkt, es geht nicht ohne einander… 2009 haben wir geheiratet. Ids hat in Holland den Hof seiner Eltern übernommen, mit mittlerweile 650 Milchkühen», erzählt die ehemalige Profi-Sportlerin weiter. Das Paar hat zwei Töchter, die beide bei ihr in Salzburg sind, während Vater Ids (ein Mal Olympia-Gold, ein Mal Silber) seinen Bauernhof 1.000 Kilometer weiter nördlich bewirtschaftet. Geht das gut?

    «Es geht immer um die Qualität und nicht um die Quantität. Es funktioniert, weil wir uns schon so lange kennen», sagt Friesinger-Postma. Sie haben mal zusammen in Holland gelebt, «aber ich habe die Berge und die Stadt so vermisst. Heimweh ist furchtbar. Es hat einfach nicht funktioniert, mit mir dort auf dem Hof in der Ebene. Wir lieben beide unsere Freiheit und das ist ein Geschenk, das wir uns beide machen. Wir sind uns beide sehr ähnlich».

     
  • Adam 05:50 on 18.04.2019 Постоянная ссылка |
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    Finale der DEL: Adler Mannheim und EHC Red Bull München wollen ersten Sieg 

    Die Adler Mannheim empfangen heute (19.30 Uhr/Sport1 und Magenta Sport) den EHC Red Bull München zum ersten Finale in der Deutschen Eishockey Liga (DEL).

    Der Gewinner der Hauptrunde trifft auf den Zweiten. Für viele war es seit Monaten das logische Finale. Doch dass die beiden Topteams der 52 Vorrundenspiele am Ende gegeneinander um den Titel spielen, ist generell eine Seltenheit: Im 25. DEL-Jahr kommt es erst zum dritten Mal vor. «Das wird eine enge Serie», mutmaßte Münchens Stürmer Mads Christensen.

    DIE AUSGANGSLAGE: Champions-League-Finalist München hatte deutlich mehr Probleme in den Playoffs und benötigte insgesamt 13 Spiele bis zum Finale. Erst am Dienstagabend endete mit dem 2:0 gegen Augsburg im entscheidenden Halbfinale die längste Playoff-Serie der DEL-Geschichte: Zweimal ging es in die dritte Verlängerung, am Ende waren gut 504 Minuten gespielt. Mannheim gewann gegen Nürnberg mit 4:1-Siegen und behauptete sich mit 4:0 über Köln. «Wir können mit breiter Brust ins Finale gehen», sagte Adler-Kapitän Marcus Kink.

    DIE TITEL-JAGD: 2016, 2017 und 2018 hieß der Meister jeweils EHC München. Vier Titel in Serie hat in der DEL noch kein Team geschafft. «München verfügt über sehr viel Erfahrung und weiß, wie man große Serien und Spiele gewinnt», sagte Mannheims Trainer Pavel Gross: «Aber wir werden unsere Stärken nutzen und sie von Anfang an unter Druck setzen.» Gross soll Mannheim erstmals seit 2015 wieder zum Titel führen. Es wäre in der DEL der siebte Titel für die Adler. So viele haben nur die Eisbären Berlin bislang geholt.

    DAS TRAINER-DUELL: Zum dritten Mal in vier Jahren stehen sich Münchens Trainer Don Jackson und Pavel Gross im Finale gegenüber. Mit Wolfsburg war Gross 2016 und 2017 jeweils klar unterlegen. Diesmal hat der 50-jährige Tscheche mit den Adlern Mannheim eine realistische Chance. Der US-Amerikaner Jackson könnte schon zum neunten Mal DEL-Meister werden, fünfmal feierte er mit Berlin den Titel.

    DAS PERSONAL: Mannheim steht der komplette Kader zur Verfügung. Im Halbfinale leistete es sich Gross sogar, auf seinen Kapitän und Nationalstürmer Marcus Kink zu verzichten. München fehlt unter anderen Verteidiger Konrad Abeltshauser. Für Stürmer Maximilian Kastner war die Saison wegen einer Hand-Verletzung ebenfalls kurz vor dem sportlich Höhepunkt beendet. Der Einsatz von Maximilian Daubner war wegen einer Unterkörperverletzung fraglich.

     
  • Adam 07:46 on 17.04.2019 Постоянная ссылка |
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    Sport kompakt: Aus für Ronaldo: Ajax Amsterdam schießt Juventus Turin aus der Champions League 

    Von «A» wie American Football über «F» wie Fußball bis «Z» wie Zehnkampf: Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden irgendwo auf dem Globus mal mehr, mal weniger bedeutende Events statt, die aufgrund der Dominanz weniger Sportarten schnell untergehen können und keine wirkliche Beachtung finden.

    16. April: Ajax schießt Juventus und Ronaldo aus der Champions League

    Ajax Amsterdam hat in der Fußball-Champions League nach Real Madrid nun auch Juventus Turin aus dem Wettbewerb geworfen und den Ruf als Favoritenschreck bestätigt. Im Viertelfinal-Rückspiel siegte das Team von Trainer Erik ten Hag beim italienischen Rekordmeister mit 2:1 (1:1) und erreichte nach dem 1:1 im Hinspiel die Runde der letzten Vier. Zwar hatte Cristiano Ronaldo im Juventus Stadium die Hausherren in Führung gebracht (28.), doch Donny van de Beek und Matthijs de Ligt (67.) drehten die Partie.

    Im zweiten Dienstags-Spiel erreichte der FC Barcelona mit einem 3:0 (2:0) gegen Manchester United sicher das Halbfinale. Nach dem 1:0-Erfolg im Hinspiel sorgten Leo Messi im Camp Nou mit einem Doppelschlag (16. und 20. Minute) und Philippe Coutinho (61.) für den erstmaligen Halbfinaleinzug der Katalenen seit 2015.

    +++16. April: 100.000 Euro Strafe für den FC St. Pauli

    Die Pyro-Ausschreitungen im Stadtderby gegen den Hamburger SV kommen den  FC St. Pauli teuer zu stehen. Das Sportgericht des DFB verurteilte den Klub zu einer Geldstrafe in Höhe von 100.000 Euro. Der FC St. Pauli hat die Strafe bereits akzeptiert, somit ist das Urteil rechtskräftig. Über ein Strafmaß gegen den HSV wurde bislang noch nicht entschieden. Bei der 0:4-Niederlage der Kiezkicker war am 10. März in beiden Fanlagern mehrmals Pyrotechnik gezündet worden. Schiedsrichter Felix Brych unterbrach das Match, das kurz vor dem Abbruch stand, mehrfach. «Wir akzeptieren die Strafe und übernehmen die Verantwortung, da wir als Club dafür verantwortlich sind, dass die Unversehrtheit der Besucherinnen und Besucher gewährleistet wird», wurde am Dienstag St. Pauli-Präsident Oke Göttlich auf der Vereins-Homepage zitiert.

    +++ 16. April: Dardai und Hertha BSC trennen sich im Sommer

    Fußball-Bundesligist Hertha BSC und Cheftrainer Pal Dardai gehen nach Ende der Saison getrennte Wege. Der Verein bestätigte am Dienstag Meldungen, wonach der 43-Jährige seinen Posten bei den Berlinern aufgibt. Der TV-Sender «Sky» und die «Bild» hatten zuvor darüber berichtet. «Wir sind gemeinsam zu dem Entschluss gekommen, dass ein neuer Impuls im Sommer der richtige Schritt für die Hertha ist», sagte Hertha-Sportdirektor Michael Preetz am Dienstag. Er bezeichnete die Zusammenarbeit als «sehr gut und konstruktiv'». Dardai habe sich nicht nur als Spieler, sondern auch als Trainer große Verdienste um Hertha BSC erworben.

    Der Ungar hatte das Amt beim aktuellen Tabellen-Elften im Februar 2015 übernommen und die «Alte Dame» in seinen beiden ersten Jahren auf die Plätze sieben und sechs geführt. In der Saison 2016/17 führte Dardai Hertha nach acht Jahren Pause wieder in einen internationalen Wettbewerb.

    +++ 15. April: 96 Tote — Liverpool gedenkt Opfern der Hillsborough-Katastrophe +++

    Zum 30. Jahrestag der Hillsborough-Katastrophe hat die Stadt Liverpool der 96 Todesopfer des Unglücks gedacht. Auch die Mannschaft des FC Liverpool und deren Trainer Jürgen Klopp legten vor der Gedenktafel am Stadion Anfield einen Kranz nieder. Am 15. April 1989 waren beim Pokal-Halbfinale zwischen dem FC Liverpool und Nottingham Forest in Sheffield 94 Menschen im Gedränge einer völlig überfüllten Zuschauertribüne ums Leben gekommen. Zwei weitere starben später an den Folgen. Die meisten Opfer waren Fußball-Anhänger des FC Liverpool.

    Um 15.06 Uhr, dem Zeitpunkt, als das Pokalspiel vor 30 Jahren abgebrochen wurde, fanden in Liverpool mehrere Schweigeminuten statt. Der Verkehr in der Stadt wurde teilweise gestoppt, Flaggen hingen auf halbmast, und die Rathausglocke wurde 96 Mal geläutet. In der Kathedrale von Liverpool gab es einen Gedenkgottesdienst.

    15-Liverpool erinnert an Katastrophe im Hillsborough-Stadion-6026385170001

    Zudem öffnete der FC Liverpool am Montagnachmittag sein Stadion für Besucher, die dort in aller Stille sitzen konnten. Der Club hatte bereits am Sonntag mit einer großen Choreographie in Anfield und einer Schweigeminute vor dem Anpfiff des Heimspiels gegen den FC Chelsea der Opfer gedacht.

    +++ 15. April: Thomas Tuchel aufgebracht: «Wir haben keine Spieler»

    Thomas Tuchel kann bisweilen sehr emotional sein, wenn ihm irgendetwas nicht passt. Das bewies der deutsche Trainer von Paris Saint-Germain nach dem bitteren 1:5 (1:1) seines Teams beim Tabellenzweiten OSC Lille. Nach dem Schlusspfiff brach es geradezu aus ihm heraus: Aufgebracht beklagte er sich darüber, dass sein Kader zu klein sei: «Wir haben keine Spieler. Es ist offensichtlich, aber niemand spricht darüber, weil wir gewinnen. Aber jeder muss wissen, mit 14 oder 15 Spielern ist das nicht jede Woche möglich», sagte der 45-Jährige nach dem Spitzenspiel der Ligue 1 am späten Sonntagabend.

    PSG hat in der französischen Meisterschaft zwar 17 Punkte Vorsprung vor Lille und braucht nur noch einen Sieg aus den verbleibenden sieben Spielen, um den Titel zu holen. Aber dem früheren BVB-Coach war das angesichts von neuen Verletzungen von Kapitän Thiago Silva und Thomas Meunier sowie der Roten Karte von Juan Bernat in Lille völlig egal.

    «Wir vermissen Cavani und Neymar seit Wochen. Auch Di Maria und Marquinhos sind noch verletzt, wir spielen mit kranken oder untertrainierten Spielern», meinte Tuchel aufgebracht und beklagte, dass er den deutschen Nationalspieler Thilo Kehrer trotz dessen Krankheit habe einwechseln müssen.

    Der PSG-Trainer kündigte eine Analyse der personellen Situation mit Sportdirektor Antero Henrique an: «Wir müssen alles reflektieren, weil so ist es viel zu viel. Wir müssen ehrlich zueinander sein und die wahren Gründe dafür herausbekommen.» Die nächste Chance auf den vorzeitigen Meistertitel hat das verletzungsgeplagte Starensemble am Mittwoch im Nachholspiel beim FC Nantes. Es wäre die insgesamt achte Meisterschaft für PSG und die erste für Tuchel.

    +++14. April: Manuel Neuer schon wieder verletzt +++

    Manuel Neuer droht die nächste Verletzungspause. Der 33-Jährige verletzte sich beim 4:1 (2:0) des FC Bayern München bei Fortuna Düsseldorf am Sonntag ohne Einwirkung des Gegners an der Wade und musste in der 53. Minute ausgewechselt werden. Die Blessur zog sich der Nationaltorhüter bei einem Ausfallschritt zu, anschließend humpelte er mit gesenktem Kopf vom Feld.

    «Es ist dieselbe Wade, die ihm vor zwei Wochen schon Probleme bereitet hat», sagte Trainer Niko Kovac nach dem Spiel: «Wir müssen die MRT-Untersuchung am Montag abwarten. Wenn er sich verletzt hat, würde uns das schon treffen.» In der Rückrunde der Fußball-Bundesliga hatte Neuer schon zwei Spiele wegen einer Daumenverletzung und eines wegen Wadenproblemen verpasst. In der vergangenen Saison kam er wegen eines Mittelfußbruches nur auf drei Liga-Einsätze.

    +++ 14. April: Stuttgarts Ascacibar sorgt mit Spuck-Attacke für Aufregung +++

    In der Nachspielzeit leistete sich Stuttgarts Santiago Ascacibar beim 0:1 des VfB gegen Bayer Leverkusen den großen Aufreger des bisherigen Spieltags. Seine Spuckattacke in Richtung des Siegtorschützen Kai Havertz ahndete Schiedsrichter Tobias Stieler mit der Roten Karte. «Solche Leute braucht man nicht in der Bundesliga», schimpfte Leverkusens Kevin Volland über den Argentinier. Auch VfB-Trainer Markus Weinzierl kritisierte seinen Mittelfeldspieler: «Er hat der Mannschaft einen Bärendienst erwiesen. So etwas darf nicht passieren. Du musst deine Emotionen im Griff haben. Die Rote Karte schadet uns im Abstiegskampf.» 

    Mit dem fünften sieglosen Spiel in Serie kommt Stuttgart auf dem Relegationsplatz nicht voran, der 1. FC Nürnberg ist nach dem 1:1 gegen den FC Schalke 04 nun nur noch drei Punkte zurück.

    +++ 13. April: Dortmund mindestens für eine Nacht Tabellenführer +++

    Borussia Dortmund ist mit einem Zittersieg zumindest für 21 Stunden an die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga zurückgekehrt. Eine Woche nach der 0:5-Pleite im Gipfel beim FC Bayern München bezwang der BVB am Samstag den FSV Mainz 05 angeführt vom überragenden Teenager Jadon Sancho mit 2:1 (2:0), überzeugte aber nur eine Halbzeit. Damit liegen die Dortmunder zunächst wieder zwei Punkte vor den Münchnern, die erst am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) bei Fortuna Düsseldorf antreten müssen.

    Der zweite Liga-Doppelpack von Sancho (18./24. Minute) sorgte für Erleichterung nach einer Woche voller Frust beim Meisterschafts-Anwärter. Nicht nur der Mainzer Anschlusstreffer durch Robin Quaison (83.) ließ das Team von Trainer Lucien Favre in der Schlussphase aber noch gehörig zittern. Torwart Roman Bürki rettete mit mehreren starken Paraden den Sieg. Der BVB hat nun in jedem der 15 Saison-Heimspiele mindestens zwei Tore erzielt und ist im eigenen Stadion seit dem 1:2 gegen Mainz vor knapp einem Jahr ungeschlagen. 

    +++ 11. April: Supertalent Joao Felix schockt dezimierte Eintracht — 2:4 bei Benfica +++

    Die beeindruckende Erfolgsserie von Eintracht Frankfurt in der Europa League hat ein bitteres Ende gefunden. Nach zehn mitunter furiosen Spielen ohne Niederlage im Wettbewerb verlor der lange dezimierte DFB-Pokalsieger am Donnerstag im Viertelfinal-Hinspiel beim portugiesischen Rekordmeister Benfica Lissabon 2:4 (1:2) und droht damit auszuscheiden.

    Benficas überragender Jungstar Joao Felix mit einem Dreierpack (21./Foulelfmeter, 43., 53. Minute) und Ruben Dias (50.) nutzten die Überzahl der Hausherren, nachdem Frankfurts Abwehrspieler Evan Ndicka bereits nach 20 Minuten wegen einer Notbremse die Rote Karte gesehen hatte. Doch die Hoffnung bleibt: Luka Jovic (40.) und Goncalo Paciencia (72.) erzielten vor 54 175 Zuschauern wichtige Auswärtstore für den im 16. Pflichtspiel des Jahres erstmals unterlegenen Bundesligisten. So ist das Weiterkommen im Rückspiel in einer Woche vor heimischer Kulisse durchaus noch möglich.

    +++ 11. April: FC Zürich überrascht Malouda mit «einvernehmlichem» Rausschmiss +++

    Der frühere französische Vize-Weltmeister Florent Malouda hat auf Twitter überrascht auf seine Freistellung als Assistenztrainer beim FC Zürich reagiert. «Wirklich, das habe ich nicht gewusst ..??», schrieb der 38-Jährige als Antwort auf eine Mitteilung des Schweizer Fußball-Erstligisten. Dieser hatte zuvor erklärt, dass man «in gegenseitigem Einvernehmen» beschlossen habe, «die kürzlich begonnene Zusammenarbeit zu beenden». Es habe sich «herausgestellt, dass die verschiedenen Projekte, in welchen Florent Malouda weiterhin engagiert ist, zeitlich nicht mit den vom FCZ vorgesehenen Aufgaben kompatibel sind», hieß es weiter.

    Malouda hatte 2012 mit dem FC Chelsea die Champions League gewonnen und verlor 2006 mit Frankreichs Nationalmannschaft das WM-Finale gegen Italien. Seit Februar unterstützte Malouda in Zürich den Trainerstab im Talent- und Stürmertraining.Tweet FC Zürich Malouda

    +++11. April: VfB Stuttgart holt Sven Mislintat als Sportdirektor

    Der VfB Stuttgart hat Sven Mislintat als Sportdirektor verpflichtet. Der frühere Chefscout von Borussia Dortmund unterschrieb beim abstiegsbedrohten Tabellen-16. einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021. Das bestätigte der VfB am Donnerstag nach entsprechenden Medienberichten. «Sven Mislintat hat sich in seiner langjährigen beruflichen Laufbahn ein hohes Maß an Reputation erarbeitet. Mit seinem Wissen, seinem Netzwerk und seiner Art, Fußball zu denken, passt er perfekt zu uns», sagte VfB-Sportvorstand Thomas Hitzlsperger.

    Mislintat, dessen Vertrag auch für die 2. Liga gelten soll, erwarb sich in Dortmund einen guten Ruf als Entdecker von Toptalenten wie zuletzt Ousmane Dembelé oder Jadon Sancho. Nach seiner Zeit beim BVB war Mislintat von Ende 2017 bis Anfang Februar diesen Jahres «Head of Recruitment» beim Premier-League-Club FC Arsenal. In Stuttgart wird der 46-Jährige von sofort an gemeinsam mit Hitzlsperger für die Kaderplanung verantwortlich sein, zudem soll Mislintat das Scouting der Schwaben wieder verbessern.

    +++ 11. April: Nowitzkis NBA-Laufbahn nach 21 Jahren beendet +++

    Das war’s. Die glorreiche NBA-Laufbahn von  Basketball-Superstar Dirk Nowitzki ist nach 21 Jahren mit einem hochemotionalen Schlusspunkt beim langjährigen Rivalen San Antonio Spurs zuende gegangen. Ein knapp zweiminütiges Video der Gastgeber unter dem Motto «Thank you, Dirk» rührte den 40 Jahre alten Profi der Dallas Mavericks schon vor Anpfiff seiner letzten Partie zu Tränen.  Die 94:105 (37:57)-Niederlage wurde danach fast zur Nebensache, während jeder von Nowitzkis insgesamt 20 Punkten von beiden Fanlagern ausgiebig gefeiert wurde.

    Einen Tag nach der emotionalen Abschiedsgala vor heimischer Kulisse (120:109 gegen Phoenix Suns) sollte das letzte Hurra nach über zwei Dekaden ausgerechnet beim Dauerkonkurrenten aus Texas stattfinden. «Wenn es irgendwo passt, dann San Antonio. Sie waren immer ein bisschen unser großer Bruder und unser Vorbild. Wir haben viel erlebt mit ihnen», hatte Nowitzki vor seiner letzten Partie in der nordamerikanischen Profiliga kommentiert. Seine Familie und «die komplette Mavs-Association» reisten deshalb mit den Mavericks zum letzten Saisonspiel.

    Er wolle nochmal «ein paar Dreier draufholzen», bekräftigte Nowitzki, nachdem bei seinem letzten Heimspiel in Dallas unter anderem die NBA-Legenden Larry Bird und Scottie Pippen gekommen waren, um den Deutschen zu verabschieden. Mit den Spurs um ihr jahrelang sehr erfolgreiches Star-Trio Tim Duncan, Manu Ginobili und Tony Parker hatte sich Nowitzki in den Playoffs immer wieder heiße Duelle geliefert. Als sich der Mavericks-Star zum Abschluss seiner 21. Saison nochmal die Ehre gab, war aber keiner seiner Rivalen mehr da: Duncan und Ginobili sind bereits zurückgetreten, der Franzose Parker lässt seine Karriere bei den Charlotte Hornets ausklingen.

    Spurs-Trainer Greg Popovych hatte Nowitzki schon vor der Partie in den höchsten Tönen gelobt. «Dirk ist ein großer Leader, er hatte eine einzigartige Karriere. Er hat es immer gehasst zu verlieren», stellte Popovych fest. Auch in seinem letzten Spiel hätte der scheidende Superstar gerne noch einmal gewonnen, doch sein Team lag schon nach einem Viertel mit 16:30 zurück. Nowitzki traf acht seiner 21 Würfe und holte zudem zehn Rebounds. 46,8 Sekunden vor Schluss wurde er letztmals ausgewechselt, weshalb sich das Publikum komplett von seinen Sitzen erhob und für Nowitzki applaudierte. Die schillernde Sportlerkarriere ist vorbei.

    +++ 10. April: «Tragischer Notfall im direkten Umfeld der Mannschaft» beim 1. FC Köln +++

    Das mitreißende 4:4 (2:1) im Zweitliga-Westduell zwischen dem MSV Duisburg und dem 1. FC Köln rückte nach Spielschluss schnell in den Hintergrund. Denn im engeren Umfeld des Zweitliga-Spitzenreiters aus Köln ist es am Mittwoch zu einem tragischen Notfall gekommen. Dies wurde unmittelbar im Anschluss des Nachholspiels bekannt. Aus diesem Grund verzichteten auch beide Clubs auf Spieler- und Trainer-Interviews, wie die jeweiligen Pressesprecher mitteilten.

    Der FC wollte zunächst keine näheren Einzelheiten zu dem Vorfall nennen. «Wir bitten um Verständnis, dass wir vorerst keine Details kommunizieren», teilte der Club auf Twitter mit. Nach Informationen der «Bild»-Zeitung soll der Vater von Köln-Trainer Markus Anfang einen Herzinfarkt erlitten haben. Köln Notfall Tweet

    Während des höchst unterhaltsamen Spiels hatte es diesbezüglich noch keine Anzeichen gegeben. Dabei sahen die Kölner wie der sichere Sieger aus, doch Kevin Wolze rette dem MSV Duisburg mit einem späten Freistoß-Tor (81. Minute) immerhin einen Punkt im Kampf um den Klassenverbleib. Für die Kölner bleibt es aber trotzdem eine komfortable Situation. Der Tabellenführer, der am nächsten Montag im Schlagerspiel auf den Hamburger SV trifft, hat sechs Runden vor Saisonschluss zehn Punkte Vorsprung auf den Dritten. 

    Die Duisburger schoben sich bei vier Punkten Rückstand auf den Relegationsrang auf Platz 17 vor. Vor 25 675 Zuschauern in der Duisburger Arena trafen zuvor Jhon Cordoba (24./53.), Louis Schaub (47.) und Simon Terodde (54.) für Köln, Moritz Stoppelkamp (2./71.) und Lukas Fröde (29.) für Duisburg.

    10. April: Ex-DFB-Präsident Grindel tritt von internationalen Ämtern zurück

    Der ehemalige DFB-Präsident Reinhard Grindel ist auch von seinen internationalen Ämtern bei den Verbänden UEFA und FIFA zurückgetreten. Er werde seine Posten als Vize-Präsident der Europäischen Fußball-Union und im Council des Weltverbands abgeben, teilte der frühere Chef des Deutschen Fußball-Bundes mit.

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    10. April: Jetzt ist es offiziell — Marco Rose übernimmt in Gladbach

    Die Personalie war längst ein offenes Geheimnis, jetzt hat der Klub sie offiziell bestätigt: Marco Rose wird zur kommenden Saison als Nachfolger von Dieter Hecking erwartungsgemäß neuer Trainer bei Borussia Mönchengladbach. Diese Entscheidung gaben der Fußball-Bundesligist und Roses aktueller Arbeitgeber RB Salzburg bekannt. Am Dienstag der vergangenen Woche hatte die Borussia verkündet, dass der erst im November bis 2020 verlängerte Kontrakt mit Hecking zum 30. Juni dieses Jahres vorzeitig endet. 

    «Marco Rose hat in Salzburg in den vergangenen sechs Jahren hervorragende Arbeit geleistet und wir freuen uns, dass er ab der kommenden Saison bei uns sein wird», sagte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl. Rose bezeichnete den Wechsel in die Bundesliga als «eine schwierige Entscheidung für mich, aber eine Entscheidung, die ich mit voller Überzeugung treffe».

    10. April: Ermittlungen wegen rassistischer Sprüche beim Länderspiel in Wolfsburg

    Wegen des Vorwurfs, während eines Fußball-Länderspiels die Nationalspieler Ilkay Gündogan und Leroy Sané mit rassistischen Bezeichnungen beleidigt zu haben, ermittelt die Staatsanwaltschaft Braunschweig gegen drei Männer aus Wolfsburg und Braunschweig. Sie sollen beim Spiel Deutschland — Serbien am 20. März in Wolfsburg die beiden Spieler als «Bimbo» und «Neger» bezeichnet haben. Außerdem sollen sie einem Zeugen zufolge unter anderem auch «Heil Hitler» gerufen haben, berichtete die «Bild»-Zeitung. 

    «Es wird derzeit ermittelt, ob sich die Beschuldigten einer Volksverhetzung, eines Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und einer Beleidigung hinreichend verdächtig gemacht haben könnten», sagte die Sprecherin der Braunschweiger Staatsanwältin Julia Meyer. 

    Die drei hätten eingeräumt, einige Spieler als «Neger», «Bimbo» oder «Türke» betitelt zu haben. Dies sei jedoch ohne rassistischen Hintergrund geschehen, man habe sich nur über die Leistung der Spieler geärgert. Volksverhetzende oder rechtspopulistische Reden hätten sie in Abrede gestellt, erklärte die Staatsanwältin. Die Affäre ins Rollen gebracht hatte der Journalist André Voigt, der ein Video veröffentlicht hatte, in dem er von verbalen Ausfällen einiger Zuschauer während der Partie der deutschen Nationalmannschaft gegen Serbien berichtetet hatte.

    10. April: St. Pauli trennt sich von Trainer Kauczinksi und Sportchef Stöver

    Der Fußball-Zweitligist FC St. Pauli hat auf die zuletzt unbefriedigenden sportlichen Ergebnisse reagiert und Trainer Markus Kauczinski sowie Sportchef Uwe Stöver freigestellt. Wie der Hamburger Verein mitteilte, wird der Niederländer Jos Luhukay neuer Trainer. Stövers Aufgaben übernimmt bis zum Saisonende der Kaufmännische Geschäftsführer Andreas Rettig. Die Kiezkicker sind seit vier Spielen sieglos. «Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, gerade weil wir Uwe und Markus persönlich sehr schätzen. Aber im Sinne des FC St. Pauli halten wir diesen Schritt für notwendig, um die Saison sportlich erfolgreich zu beenden und die Weichen für die neue Saison stellen zu können», sagte Vereinspräsident Oke Göttlich. Jos Luhukay hat zuletzt in England bei Sheffield Wednesday gearbeitet.

    9. April: Liverpool und Tottenham gewinnen Hinspiele in der Champions League

    Der FC Liverpool und Trainer Jürgen Klopp haben sich eine gute Ausgangsposition für den Einzug in das Halbfinale der Champions League erarbeitet. Am Dienstag bezwang der frühere englische Fußball-Rekordmeister im Viertelfinal-Hinspiel den FC Porto mit 2:0 (2:0). Vor 52.000 Zuschauern an der Anfield Road erzielten die früheren Bundesligaprofis Naby Keita in der fünften Minute und Roberto Firmino nach 26 Minuten die Tore für die Gastgeber. 

    Im zweiten Spiel bezwang Tottenham Hotspur den Premier-League-Rivalen Manchester City 1:0 (0:0). Bei der Königsklassen-Premiere im neuen Tottenham-Stadium in London erzielte der ehemalige Leverkusener und Hamburger Heung-Min Son (78.) den Siegtreffer. City-Stürmer Sergio Agüero scheiterte mit einem Handelfmeter am französischen Nationaltorhüter Hugo Lloris (13.). Tottenhams Stürmerstar Harry Kane musste nach 58 Minuten verletzt ausgewechselt werden. Die Rückspiele finden am 17. April in Porto und Manchester statt.

    9. April: Augsburg feuert Trainerduo Baum und Lehmann

    Der abstiegsbedrohte FC Augsburg hat sich von Chefcoach Manuel Baum, Co-Trainer Jens Lehmann und dem Technischen Direktor Stephan Schwarz getrennt. Das teilte der Fußball-Bundesligist am Dienstag mit. Zuvor hatte die «Bild»-Zeitung über die Personalien berichtet. Tweet FCA

    9. April: Manager Horst Heldt muss Hannover vorzeitig verlassen

    Hannover 96 hat sich vorzeitig von seinem Manager Horst Heldt getrennt. Das gab der Tabellenletzte der Fußball-Bundesliga am Dienstag bekannt. Grund für den Rauswurf sei, dass der anvisierte Platz im Liga-Mittelfeld in dieser Saison verfehlt worden sei. «Die Sportliche Leitung hat versichert, dass dieses Ziel mit den Transfers erreicht wird und die Mannschaftkonkurrenzfähig ist. Diese Einschätzung hat sich nicht bestätigt», teilte der Club mit. Von elf Rückrunden-Spielenhaben die Niedersachsen nur eines gewonnen. Ein neuer Sportdirektor soll zeitnah verpflichtet werden. «Hannover 96 benötigt einen Neuanfang», hieß es weiter.

    Netzreaktionen FC Bayern — BVB

    8. April: Gladbach-Angreifer Hazard vor Wechsel zu Borussia Dortmund

    Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund steht laut «Kicker» vor dem teuersten Transfer seiner Vereinsgeschichte. Wie das Fachmagazin berichtet, soll Offensivspieler Thorgan Hazard von Borussia Mönchengladbach dem Revierclub bereits sein Wort gegeben haben. Der 26 Jahre alte Belgier hat in Gladbach einen Vertrag bis 2020 und soll etwa 40 Millionen Euro kosten. Bisheriger Rekordhalter beim BVB ist André Schürrle, der im Sommer 2016 für 30 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg nach Dortmund gewechselt war.     

    «Wir haben Thorgan schon vor längerer Zeit signalisiert, dass wir mit ihm verlängern möchten, aber darauf ist er nicht eingegangen. Sechs Wochen vor Saisonende ist das ein klares Signal. Wir gehen davon aus, dass er Borussia nach fünf Jahren verlassen und für sich den nächsten Schritt machen möchte», sagte Max Eberl. Beim BVB würde Hazard, der in dieser Bundesliga-Spielzeit neun Tore erzielt hat, auf Christian Pulisic folgen. Der US-Nationalspieler  wechselt in diesem Sommer für eine Ablösesumme von 64 Millionen Euro zum FC Chelsea.

    8. April: BVB — Schalke auch im Free-TV zu sehen

    Das Revierderby der Fußball-Bundesliga zwischen Titelaspirant Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 wird am 27. April (15.30 Uhr) auch in der ARD live gezeigt. Sky und «Das Erste» werden die Begegnung des 31. Spieltags parallel übertragen. Das gaben die Fernsehsender am Montag bekannt. In der ARD wird die Partie frei empfangbar sein, bei Sky wird sie von den Abonnenten verfolgt werden können, teilte ein Sky-Sprecher mit. Es sei «eine besondere Aktion von Sky und der ARD für alle Fußballfans in Deutschland», hieß es. 

    Sky beginnt seine Berichterstattung um 14.00 Uhr, für die ARD meldet sich Moderator Alexander Bommes von etwa 15.05 Uhr an aus Dortmund. Unterstützt wird er von Sky-Experte Christoph Metzelder, der als ARD-Gesprächsgast dabei sein wird. Der ehemalige Nationalspieler hat sowohl beim BVB als auch bei Schalke 04 gespielt. Kommentiert werden soll das Spiel von Steffen Simon. Neben der Übertragung im Ersten wird Sky das Derby als Einzelspiel und in der Konferenz im Programm haben.

    7. April: Pokal-Halbfinale ausgelost

    Der FC Bayern München muss im Halbfinale des DFB-Pokals beim SV Werder Bremen antreten. Die zweite Begegnung bestreiten Zweitligist Hamburger SV und RB Leipzig. Das ergab die Auslosung am Sonntag in der ARD. Die Halbfinal-Begegnungen werden am 23. und 24. April jeweils um 20.45 Uhr ausgetragen. Das Endspiel wird dann am 25. Mai im Berliner Olympiastadion angepfiffen. Alle drei Partien werden von den Fernsehsendern ARD und Sky live übertragen.

    7. April:  Rummenigge verweigert Kovac Jobgarantie

    Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat Niko Kovac keine Jobgarantie beim FC Bayern München über die Saison hinaus gegeben. «Es gibt keine Jobgarantie für Niemanden. Jeder muss bei Bayern München liefern», sagte Rummenigge am Sonntag in der Fußball-Talkshow «Wontorra» des TV-Senders Sky. Das sei das Prinzip bei Bayern. «Es gibt Druck, aber du musst damit fertig werden», sagte er. Der Vertrag von Kovac ist bis zum 30. Juni 2021 datiert. 

    Rummenigge betonte, dass man die Saison in alle Ruhe zu Ende spielen wolle. Danach werde wie in jedem Club analysiert. Der Vorstandschef räumte ein, dass es im Herbst «kritische Wochen» gegeben habe. Auf die Frage, ob der Job von Kovac gefährdet sei, wenn dieser nicht Meister werde, antwortete Rummenigge: «Wir werden Meister.» Nach namhaften Vorgängern sei es für Kovac nicht leicht, sagte Rummenigge. Man werde den 47-Jährigen «im positiven Sinn begleiten».

    6. April: Drama auf Schalke — Videobeweis entscheidet in Nachspielzeit auf Strafstoß gegen Königsblau

    Der VfB Stuttgart hat den Angriff des 1. FC Nürnberg im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga abgewehrt. Die Schwaben kamen am Samstag zu einem 1:1 (0:1) gegen den Club und verteidigten damit als Tabellen-16. ihren Vorsprung von vier Zählern auf den Konkurrenten. Für Schlusslicht Hannover 96 ist die Lage nach dem 1:3 (1:1) beim VfL Wolfsburg bei sieben Zählern Rückstand auf Stuttgart auf dem Relegationsrang nach dem 28. Spieltag fast aussichtslos. Schalke 04 verlor gegen Eintracht Frankfurt 1:2 (1:1) durch einen Handelfmeter in der zehnten Minute der Nachspielzeit nach Videobeweis und hat als 14. nur noch fünf Punkte Vorsprung auf Stuttgart.

    Im Kampf um einen Champions-League-Platz gelang dem Tabellendritten RB Leipzig mit dem 4:2 (1:2) bei Bayer Leverkusen ein wichtiger Sieg. Fortuna Düsseldorf setzte sich im Duell zweier Teams im Mittelfeld des Bundesliga-Rankings mit 2:1 (1:1) bei Hertha BSC durch und kletterte vor die Berliner auf Platz zehn. Um 18.30 Uhr wird in der Münchner Allianz Arena das Spitzenspiel zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund angepfiffen. Die Gäste gehen mit einem Vorsprung von zwei Punkten in das Top-Duell.

    6. April: Box-Weltmeister Felix Sturm verhaftet

    Der frühere Box-Weltmeister Felix Sturm ist in Köln offenbar auf der Fitness-Messe Fibo festgenommen worden. Das bestätigte die Polizei laut einem Bericht der «Bild»-Zeitung. Die Staatsanwaltschaft Köln habe zuvor einen Haftbefehl erwirkt. Es soll um den Vorwurf der Steuerhinterziehung gehen. Um welche Summe es bei den Vorwürfen geht, ist noch nicht bekannt. Der 40 Jahre alte Boxer aus Leverkusen bestritt seinen letzten Boxkampf 2016.

     
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    Sport kompakt: Pal Dardai und Hertha BSC gehen nach der Saison getrennte Wege 

    Von «A» wie American Football über «F» wie Fußball bis «Z» wie Zehnkampf: Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden irgendwo auf dem Globus mal mehr, mal weniger bedeutende Events statt, die aufgrund der Dominanz weniger Sportarten schnell untergehen können und keine wirkliche Beachtung finden.

    +++ 16. April: Dardai nächste Saison nicht mehr Cheftrainer bei Hertha BSC

    Fußball-Bundesligist Hertha BSC und Cheftrainer Pal Dardai gehen nach Ende der Saison getrennte Wege. Der Verein bestätigte am Dienstag Meldungen, wonach der 43-Jährige seinen Posten bei den Berlinern aufgibt. Der TV-Sender «Sky» und die «Bild» hatten zuvor darüber berichtet. Der Ungar hatte das Amt beim aktuellen Tabellen-Elften im Februar 2015 übernommen und die «Alte Dame» in seinen beiden ersten Jahren auf die Plätze sieben und sechs geführt. In der Saison 2016/17 führte Dardai Hertha nach acht Jahren Pause wieder in einen internationalen Wettbewerb.

    +++ 15. April: 96 Tote — Liverpool gedenkt Opfern der Hillsborough-Katastrophe +++

    Zum 30. Jahrestag der Hillsborough-Katastrophe hat die Stadt Liverpool der 96 Todesopfer des Unglücks gedacht. Auch die Mannschaft des FC Liverpool und deren Trainer Jürgen Klopp legten vor der Gedenktafel am Stadion Anfield einen Kranz nieder. Am 15. April 1989 waren beim Pokal-Halbfinale zwischen dem FC Liverpool und Nottingham Forest in Sheffield 94 Menschen im Gedränge einer völlig überfüllten Zuschauertribüne ums Leben gekommen. Zwei weitere starben später an den Folgen. Die meisten Opfer waren Fußball-Anhänger des FC Liverpool.

    Um 15.06 Uhr, dem Zeitpunkt, als das Pokalspiel vor 30 Jahren abgebrochen wurde, fanden in Liverpool mehrere Schweigeminuten statt. Der Verkehr in der Stadt wurde teilweise gestoppt, Flaggen hingen auf halbmast, und die Rathausglocke wurde 96 Mal geläutet. In der Kathedrale von Liverpool gab es einen Gedenkgottesdienst.

    15-Liverpool erinnert an Katastrophe im Hillsborough-Stadion-6026385170001

    Zudem öffnete der FC Liverpool am Montagnachmittag sein Stadion für Besucher, die dort in aller Stille sitzen konnten. Der Club hatte bereits am Sonntag mit einer großen Choreographie in Anfield und einer Schweigeminute vor dem Anpfiff des Heimspiels gegen den FC Chelsea der Opfer gedacht.

    +++ 15. April: Thomas Tuchel aufgebracht: «Wir haben keine Spieler»

    Thomas Tuchel kann bisweilen sehr emotional sein, wenn ihm irgendetwas nicht passt. Das bewies der deutsche Trainer von Paris Saint-Germain nach dem bitteren 1:5 (1:1) seines Teams beim Tabellenzweiten OSC Lille. Nach dem Schlusspfiff brach es geradezu aus ihm heraus: Aufgebracht beklagte er sich darüber, dass sein Kader zu klein sei: «Wir haben keine Spieler. Es ist offensichtlich, aber niemand spricht darüber, weil wir gewinnen. Aber jeder muss wissen, mit 14 oder 15 Spielern ist das nicht jede Woche möglich», sagte der 45-Jährige nach dem Spitzenspiel der Ligue 1 am späten Sonntagabend.

    PSG hat in der französischen Meisterschaft zwar 17 Punkte Vorsprung vor Lille und braucht nur noch einen Sieg aus den verbleibenden sieben Spielen, um den Titel zu holen. Aber dem früheren BVB-Coach war das angesichts von neuen Verletzungen von Kapitän Thiago Silva und Thomas Meunier sowie der Roten Karte von Juan Bernat in Lille völlig egal.

    «Wir vermissen Cavani und Neymar seit Wochen. Auch Di Maria und Marquinhos sind noch verletzt, wir spielen mit kranken oder untertrainierten Spielern», meinte Tuchel aufgebracht und beklagte, dass er den deutschen Nationalspieler Thilo Kehrer trotz dessen Krankheit habe einwechseln müssen.

    Der PSG-Trainer kündigte eine Analyse der personellen Situation mit Sportdirektor Antero Henrique an: «Wir müssen alles reflektieren, weil so ist es viel zu viel. Wir müssen ehrlich zueinander sein und die wahren Gründe dafür herausbekommen.» Die nächste Chance auf den vorzeitigen Meistertitel hat das verletzungsgeplagte Starensemble am Mittwoch im Nachholspiel beim FC Nantes. Es wäre die insgesamt achte Meisterschaft für PSG und die erste für Tuchel.

    +++14. April: Manuel Neuer schon wieder verletzt +++

    Manuel Neuer droht die nächste Verletzungspause. Der 33-Jährige verletzte sich beim 4:1 (2:0) des FC Bayern München bei Fortuna Düsseldorf am Sonntag ohne Einwirkung des Gegners an der Wade und musste in der 53. Minute ausgewechselt werden. Die Blessur zog sich der Nationaltorhüter bei einem Ausfallschritt zu, anschließend humpelte er mit gesenktem Kopf vom Feld.

    «Es ist dieselbe Wade, die ihm vor zwei Wochen schon Probleme bereitet hat», sagte Trainer Niko Kovac nach dem Spiel: «Wir müssen die MRT-Untersuchung am Montag abwarten. Wenn er sich verletzt hat, würde uns das schon treffen.» In der Rückrunde der Fußball-Bundesliga hatte Neuer schon zwei Spiele wegen einer Daumenverletzung und eines wegen Wadenproblemen verpasst. In der vergangenen Saison kam er wegen eines Mittelfußbruches nur auf drei Liga-Einsätze.

    +++ 14. April: Stuttgarts Ascacibar sorgt mit Spuck-Attacke für Aufregung +++

    In der Nachspielzeit leistete sich Stuttgarts Santiago Ascacibar beim 0:1 des VfB gegen Bayer Leverkusen den großen Aufreger des bisherigen Spieltags. Seine Spuckattacke in Richtung des Siegtorschützen Kai Havertz ahndete Schiedsrichter Tobias Stieler mit der Roten Karte. «Solche Leute braucht man nicht in der Bundesliga», schimpfte Leverkusens Kevin Volland über den Argentinier. Auch VfB-Trainer Markus Weinzierl kritisierte seinen Mittelfeldspieler: «Er hat der Mannschaft einen Bärendienst erwiesen. So etwas darf nicht passieren. Du musst deine Emotionen im Griff haben. Die Rote Karte schadet uns im Abstiegskampf.» 

    Mit dem fünften sieglosen Spiel in Serie kommt Stuttgart auf dem Relegationsplatz nicht voran, der 1. FC Nürnberg ist nach dem 1:1 gegen den FC Schalke 04 nun nur noch drei Punkte zurück.

    +++ 13. April: Dortmund mindestens für eine Nacht Tabellenführer +++

    Borussia Dortmund ist mit einem Zittersieg zumindest für 21 Stunden an die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga zurückgekehrt. Eine Woche nach der 0:5-Pleite im Gipfel beim FC Bayern München bezwang der BVB am Samstag den FSV Mainz 05 angeführt vom überragenden Teenager Jadon Sancho mit 2:1 (2:0), überzeugte aber nur eine Halbzeit. Damit liegen die Dortmunder zunächst wieder zwei Punkte vor den Münchnern, die erst am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) bei Fortuna Düsseldorf antreten müssen.

    Der zweite Liga-Doppelpack von Sancho (18./24. Minute) sorgte für Erleichterung nach einer Woche voller Frust beim Meisterschafts-Anwärter. Nicht nur der Mainzer Anschlusstreffer durch Robin Quaison (83.) ließ das Team von Trainer Lucien Favre in der Schlussphase aber noch gehörig zittern. Torwart Roman Bürki rettete mit mehreren starken Paraden den Sieg. Der BVB hat nun in jedem der 15 Saison-Heimspiele mindestens zwei Tore erzielt und ist im eigenen Stadion seit dem 1:2 gegen Mainz vor knapp einem Jahr ungeschlagen. 

    +++ 11. April: Supertalent Joao Felix schockt dezimierte Eintracht — 2:4 bei Benfica +++

    Die beeindruckende Erfolgsserie von Eintracht Frankfurt in der Europa League hat ein bitteres Ende gefunden. Nach zehn mitunter furiosen Spielen ohne Niederlage im Wettbewerb verlor der lange dezimierte DFB-Pokalsieger am Donnerstag im Viertelfinal-Hinspiel beim portugiesischen Rekordmeister Benfica Lissabon 2:4 (1:2) und droht damit auszuscheiden.

    Benficas überragender Jungstar Joao Felix mit einem Dreierpack (21./Foulelfmeter, 43., 53. Minute) und Ruben Dias (50.) nutzten die Überzahl der Hausherren, nachdem Frankfurts Abwehrspieler Evan Ndicka bereits nach 20 Minuten wegen einer Notbremse die Rote Karte gesehen hatte. Doch die Hoffnung bleibt: Luka Jovic (40.) und Goncalo Paciencia (72.) erzielten vor 54 175 Zuschauern wichtige Auswärtstore für den im 16. Pflichtspiel des Jahres erstmals unterlegenen Bundesligisten. So ist das Weiterkommen im Rückspiel in einer Woche vor heimischer Kulisse durchaus noch möglich.

    +++ 11. April: FC Zürich überrascht Malouda mit «einvernehmlichem» Rausschmiss +++

    Der frühere französische Vize-Weltmeister Florent Malouda hat auf Twitter überrascht auf seine Freistellung als Assistenztrainer beim FC Zürich reagiert. «Wirklich, das habe ich nicht gewusst ..??», schrieb der 38-Jährige als Antwort auf eine Mitteilung des Schweizer Fußball-Erstligisten. Dieser hatte zuvor erklärt, dass man «in gegenseitigem Einvernehmen» beschlossen habe, «die kürzlich begonnene Zusammenarbeit zu beenden». Es habe sich «herausgestellt, dass die verschiedenen Projekte, in welchen Florent Malouda weiterhin engagiert ist, zeitlich nicht mit den vom FCZ vorgesehenen Aufgaben kompatibel sind», hieß es weiter.

    Malouda hatte 2012 mit dem FC Chelsea die Champions League gewonnen und verlor 2006 mit Frankreichs Nationalmannschaft das WM-Finale gegen Italien. Seit Februar unterstützte Malouda in Zürich den Trainerstab im Talent- und Stürmertraining.Tweet FC Zürich Malouda

    +++11. April: VfB Stuttgart holt Sven Mislintat als Sportdirektor

    Der VfB Stuttgart hat Sven Mislintat als Sportdirektor verpflichtet. Der frühere Chefscout von Borussia Dortmund unterschrieb beim abstiegsbedrohten Tabellen-16. einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021. Das bestätigte der VfB am Donnerstag nach entsprechenden Medienberichten. «Sven Mislintat hat sich in seiner langjährigen beruflichen Laufbahn ein hohes Maß an Reputation erarbeitet. Mit seinem Wissen, seinem Netzwerk und seiner Art, Fußball zu denken, passt er perfekt zu uns», sagte VfB-Sportvorstand Thomas Hitzlsperger.

    Mislintat, dessen Vertrag auch für die 2. Liga gelten soll, erwarb sich in Dortmund einen guten Ruf als Entdecker von Toptalenten wie zuletzt Ousmane Dembelé oder Jadon Sancho. Nach seiner Zeit beim BVB war Mislintat von Ende 2017 bis Anfang Februar diesen Jahres «Head of Recruitment» beim Premier-League-Club FC Arsenal. In Stuttgart wird der 46-Jährige von sofort an gemeinsam mit Hitzlsperger für die Kaderplanung verantwortlich sein, zudem soll Mislintat das Scouting der Schwaben wieder verbessern.

    +++ 11. April: Nowitzkis NBA-Laufbahn nach 21 Jahren beendet +++

    Das war’s. Die glorreiche NBA-Laufbahn von  Basketball-Superstar Dirk Nowitzki ist nach 21 Jahren mit einem hochemotionalen Schlusspunkt beim langjährigen Rivalen San Antonio Spurs zuende gegangen. Ein knapp zweiminütiges Video der Gastgeber unter dem Motto «Thank you, Dirk» rührte den 40 Jahre alten Profi der Dallas Mavericks schon vor Anpfiff seiner letzten Partie zu Tränen.  Die 94:105 (37:57)-Niederlage wurde danach fast zur Nebensache, während jeder von Nowitzkis insgesamt 20 Punkten von beiden Fanlagern ausgiebig gefeiert wurde.

    Einen Tag nach der emotionalen Abschiedsgala vor heimischer Kulisse (120:109 gegen Phoenix Suns) sollte das letzte Hurra nach über zwei Dekaden ausgerechnet beim Dauerkonkurrenten aus Texas stattfinden. «Wenn es irgendwo passt, dann San Antonio. Sie waren immer ein bisschen unser großer Bruder und unser Vorbild. Wir haben viel erlebt mit ihnen», hatte Nowitzki vor seiner letzten Partie in der nordamerikanischen Profiliga kommentiert. Seine Familie und «die komplette Mavs-Association» reisten deshalb mit den Mavericks zum letzten Saisonspiel.

    Er wolle nochmal «ein paar Dreier draufholzen», bekräftigte Nowitzki, nachdem bei seinem letzten Heimspiel in Dallas unter anderem die NBA-Legenden Larry Bird und Scottie Pippen gekommen waren, um den Deutschen zu verabschieden. Mit den Spurs um ihr jahrelang sehr erfolgreiches Star-Trio Tim Duncan, Manu Ginobili und Tony Parker hatte sich Nowitzki in den Playoffs immer wieder heiße Duelle geliefert. Als sich der Mavericks-Star zum Abschluss seiner 21. Saison nochmal die Ehre gab, war aber keiner seiner Rivalen mehr da: Duncan und Ginobili sind bereits zurückgetreten, der Franzose Parker lässt seine Karriere bei den Charlotte Hornets ausklingen.

    Spurs-Trainer Greg Popovych hatte Nowitzki schon vor der Partie in den höchsten Tönen gelobt. «Dirk ist ein großer Leader, er hatte eine einzigartige Karriere. Er hat es immer gehasst zu verlieren», stellte Popovych fest. Auch in seinem letzten Spiel hätte der scheidende Superstar gerne noch einmal gewonnen, doch sein Team lag schon nach einem Viertel mit 16:30 zurück. Nowitzki traf acht seiner 21 Würfe und holte zudem zehn Rebounds. 46,8 Sekunden vor Schluss wurde er letztmals ausgewechselt, weshalb sich das Publikum komplett von seinen Sitzen erhob und für Nowitzki applaudierte. Die schillernde Sportlerkarriere ist vorbei.

    +++ 10. April: «Tragischer Notfall im direkten Umfeld der Mannschaft» beim 1. FC Köln +++

    Das mitreißende 4:4 (2:1) im Zweitliga-Westduell zwischen dem MSV Duisburg und dem 1. FC Köln rückte nach Spielschluss schnell in den Hintergrund. Denn im engeren Umfeld des Zweitliga-Spitzenreiters aus Köln ist es am Mittwoch zu einem tragischen Notfall gekommen. Dies wurde unmittelbar im Anschluss des Nachholspiels bekannt. Aus diesem Grund verzichteten auch beide Clubs auf Spieler- und Trainer-Interviews, wie die jeweiligen Pressesprecher mitteilten.

    Der FC wollte zunächst keine näheren Einzelheiten zu dem Vorfall nennen. «Wir bitten um Verständnis, dass wir vorerst keine Details kommunizieren», teilte der Club auf Twitter mit. Nach Informationen der «Bild»-Zeitung soll der Vater von Köln-Trainer Markus Anfang einen Herzinfarkt erlitten haben. Köln Notfall Tweet

    Während des höchst unterhaltsamen Spiels hatte es diesbezüglich noch keine Anzeichen gegeben. Dabei sahen die Kölner wie der sichere Sieger aus, doch Kevin Wolze rette dem MSV Duisburg mit einem späten Freistoß-Tor (81. Minute) immerhin einen Punkt im Kampf um den Klassenverbleib. Für die Kölner bleibt es aber trotzdem eine komfortable Situation. Der Tabellenführer, der am nächsten Montag im Schlagerspiel auf den Hamburger SV trifft, hat sechs Runden vor Saisonschluss zehn Punkte Vorsprung auf den Dritten. 

    Die Duisburger schoben sich bei vier Punkten Rückstand auf den Relegationsrang auf Platz 17 vor. Vor 25 675 Zuschauern in der Duisburger Arena trafen zuvor Jhon Cordoba (24./53.), Louis Schaub (47.) und Simon Terodde (54.) für Köln, Moritz Stoppelkamp (2./71.) und Lukas Fröde (29.) für Duisburg.

    10. April: Ex-DFB-Präsident Grindel tritt von internationalen Ämtern zurück

    Der ehemalige DFB-Präsident Reinhard Grindel ist auch von seinen internationalen Ämtern bei den Verbänden UEFA und FIFA zurückgetreten. Er werde seine Posten als Vize-Präsident der Europäischen Fußball-Union und im Council des Weltverbands abgeben, teilte der frühere Chef des Deutschen Fußball-Bundes mit.

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    10. April: Jetzt ist es offiziell — Marco Rose übernimmt in Gladbach

    Die Personalie war längst ein offenes Geheimnis, jetzt hat der Klub sie offiziell bestätigt: Marco Rose wird zur kommenden Saison als Nachfolger von Dieter Hecking erwartungsgemäß neuer Trainer bei Borussia Mönchengladbach. Diese Entscheidung gaben der Fußball-Bundesligist und Roses aktueller Arbeitgeber RB Salzburg bekannt. Am Dienstag der vergangenen Woche hatte die Borussia verkündet, dass der erst im November bis 2020 verlängerte Kontrakt mit Hecking zum 30. Juni dieses Jahres vorzeitig endet. 

    «Marco Rose hat in Salzburg in den vergangenen sechs Jahren hervorragende Arbeit geleistet und wir freuen uns, dass er ab der kommenden Saison bei uns sein wird», sagte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl. Rose bezeichnete den Wechsel in die Bundesliga als «eine schwierige Entscheidung für mich, aber eine Entscheidung, die ich mit voller Überzeugung treffe».

    10. April: Ermittlungen wegen rassistischer Sprüche beim Länderspiel in Wolfsburg

    Wegen des Vorwurfs, während eines Fußball-Länderspiels die Nationalspieler Ilkay Gündogan und Leroy Sané mit rassistischen Bezeichnungen beleidigt zu haben, ermittelt die Staatsanwaltschaft Braunschweig gegen drei Männer aus Wolfsburg und Braunschweig. Sie sollen beim Spiel Deutschland — Serbien am 20. März in Wolfsburg die beiden Spieler als «Bimbo» und «Neger» bezeichnet haben. Außerdem sollen sie einem Zeugen zufolge unter anderem auch «Heil Hitler» gerufen haben, berichtete die «Bild»-Zeitung. 

    «Es wird derzeit ermittelt, ob sich die Beschuldigten einer Volksverhetzung, eines Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und einer Beleidigung hinreichend verdächtig gemacht haben könnten», sagte die Sprecherin der Braunschweiger Staatsanwältin Julia Meyer. 

    Die drei hätten eingeräumt, einige Spieler als «Neger», «Bimbo» oder «Türke» betitelt zu haben. Dies sei jedoch ohne rassistischen Hintergrund geschehen, man habe sich nur über die Leistung der Spieler geärgert. Volksverhetzende oder rechtspopulistische Reden hätten sie in Abrede gestellt, erklärte die Staatsanwältin. Die Affäre ins Rollen gebracht hatte der Journalist André Voigt, der ein Video veröffentlicht hatte, in dem er von verbalen Ausfällen einiger Zuschauer während der Partie der deutschen Nationalmannschaft gegen Serbien berichtetet hatte.

    10. April: St. Pauli trennt sich von Trainer Kauczinksi und Sportchef Stöver

    Der Fußball-Zweitligist FC St. Pauli hat auf die zuletzt unbefriedigenden sportlichen Ergebnisse reagiert und Trainer Markus Kauczinski sowie Sportchef Uwe Stöver freigestellt. Wie der Hamburger Verein mitteilte, wird der Niederländer Jos Luhukay neuer Trainer. Stövers Aufgaben übernimmt bis zum Saisonende der Kaufmännische Geschäftsführer Andreas Rettig. Die Kiezkicker sind seit vier Spielen sieglos. «Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, gerade weil wir Uwe und Markus persönlich sehr schätzen. Aber im Sinne des FC St. Pauli halten wir diesen Schritt für notwendig, um die Saison sportlich erfolgreich zu beenden und die Weichen für die neue Saison stellen zu können», sagte Vereinspräsident Oke Göttlich. Jos Luhukay hat zuletzt in England bei Sheffield Wednesday gearbeitet.

    9. April: Liverpool und Tottenham gewinnen Hinspiele in der Champions League

    Der FC Liverpool und Trainer Jürgen Klopp haben sich eine gute Ausgangsposition für den Einzug in das Halbfinale der Champions League erarbeitet. Am Dienstag bezwang der frühere englische Fußball-Rekordmeister im Viertelfinal-Hinspiel den FC Porto mit 2:0 (2:0). Vor 52.000 Zuschauern an der Anfield Road erzielten die früheren Bundesligaprofis Naby Keita in der fünften Minute und Roberto Firmino nach 26 Minuten die Tore für die Gastgeber. 

    Im zweiten Spiel bezwang Tottenham Hotspur den Premier-League-Rivalen Manchester City 1:0 (0:0). Bei der Königsklassen-Premiere im neuen Tottenham-Stadium in London erzielte der ehemalige Leverkusener und Hamburger Heung-Min Son (78.) den Siegtreffer. City-Stürmer Sergio Agüero scheiterte mit einem Handelfmeter am französischen Nationaltorhüter Hugo Lloris (13.). Tottenhams Stürmerstar Harry Kane musste nach 58 Minuten verletzt ausgewechselt werden. Die Rückspiele finden am 17. April in Porto und Manchester statt.

    9. April: Augsburg feuert Trainerduo Baum und Lehmann

    Der abstiegsbedrohte FC Augsburg hat sich von Chefcoach Manuel Baum, Co-Trainer Jens Lehmann und dem Technischen Direktor Stephan Schwarz getrennt. Das teilte der Fußball-Bundesligist am Dienstag mit. Zuvor hatte die «Bild»-Zeitung über die Personalien berichtet. Tweet FCA

    9. April: Manager Horst Heldt muss Hannover vorzeitig verlassen

    Hannover 96 hat sich vorzeitig von seinem Manager Horst Heldt getrennt. Das gab der Tabellenletzte der Fußball-Bundesliga am Dienstag bekannt. Grund für den Rauswurf sei, dass der anvisierte Platz im Liga-Mittelfeld in dieser Saison verfehlt worden sei. «Die Sportliche Leitung hat versichert, dass dieses Ziel mit den Transfers erreicht wird und die Mannschaftkonkurrenzfähig ist. Diese Einschätzung hat sich nicht bestätigt», teilte der Club mit. Von elf Rückrunden-Spielenhaben die Niedersachsen nur eines gewonnen. Ein neuer Sportdirektor soll zeitnah verpflichtet werden. «Hannover 96 benötigt einen Neuanfang», hieß es weiter.

    Netzreaktionen FC Bayern — BVB

    8. April: Gladbach-Angreifer Hazard vor Wechsel zu Borussia Dortmund

    Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund steht laut «Kicker» vor dem teuersten Transfer seiner Vereinsgeschichte. Wie das Fachmagazin berichtet, soll Offensivspieler Thorgan Hazard von Borussia Mönchengladbach dem Revierclub bereits sein Wort gegeben haben. Der 26 Jahre alte Belgier hat in Gladbach einen Vertrag bis 2020 und soll etwa 40 Millionen Euro kosten. Bisheriger Rekordhalter beim BVB ist André Schürrle, der im Sommer 2016 für 30 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg nach Dortmund gewechselt war.     

    «Wir haben Thorgan schon vor längerer Zeit signalisiert, dass wir mit ihm verlängern möchten, aber darauf ist er nicht eingegangen. Sechs Wochen vor Saisonende ist das ein klares Signal. Wir gehen davon aus, dass er Borussia nach fünf Jahren verlassen und für sich den nächsten Schritt machen möchte», sagte Max Eberl. Beim BVB würde Hazard, der in dieser Bundesliga-Spielzeit neun Tore erzielt hat, auf Christian Pulisic folgen. Der US-Nationalspieler  wechselt in diesem Sommer für eine Ablösesumme von 64 Millionen Euro zum FC Chelsea.

    8. April: BVB — Schalke auch im Free-TV zu sehen

    Das Revierderby der Fußball-Bundesliga zwischen Titelaspirant Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 wird am 27. April (15.30 Uhr) auch in der ARD live gezeigt. Sky und «Das Erste» werden die Begegnung des 31. Spieltags parallel übertragen. Das gaben die Fernsehsender am Montag bekannt. In der ARD wird die Partie frei empfangbar sein, bei Sky wird sie von den Abonnenten verfolgt werden können, teilte ein Sky-Sprecher mit. Es sei «eine besondere Aktion von Sky und der ARD für alle Fußballfans in Deutschland», hieß es. 

    Sky beginnt seine Berichterstattung um 14.00 Uhr, für die ARD meldet sich Moderator Alexander Bommes von etwa 15.05 Uhr an aus Dortmund. Unterstützt wird er von Sky-Experte Christoph Metzelder, der als ARD-Gesprächsgast dabei sein wird. Der ehemalige Nationalspieler hat sowohl beim BVB als auch bei Schalke 04 gespielt. Kommentiert werden soll das Spiel von Steffen Simon. Neben der Übertragung im Ersten wird Sky das Derby als Einzelspiel und in der Konferenz im Programm haben.

    7. April: Pokal-Halbfinale ausgelost

    Der FC Bayern München muss im Halbfinale des DFB-Pokals beim SV Werder Bremen antreten. Die zweite Begegnung bestreiten Zweitligist Hamburger SV und RB Leipzig. Das ergab die Auslosung am Sonntag in der ARD. Die Halbfinal-Begegnungen werden am 23. und 24. April jeweils um 20.45 Uhr ausgetragen. Das Endspiel wird dann am 25. Mai im Berliner Olympiastadion angepfiffen. Alle drei Partien werden von den Fernsehsendern ARD und Sky live übertragen.

    7. April:  Rummenigge verweigert Kovac Jobgarantie

    Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat Niko Kovac keine Jobgarantie beim FC Bayern München über die Saison hinaus gegeben. «Es gibt keine Jobgarantie für Niemanden. Jeder muss bei Bayern München liefern», sagte Rummenigge am Sonntag in der Fußball-Talkshow «Wontorra» des TV-Senders Sky. Das sei das Prinzip bei Bayern. «Es gibt Druck, aber du musst damit fertig werden», sagte er. Der Vertrag von Kovac ist bis zum 30. Juni 2021 datiert. 

    Rummenigge betonte, dass man die Saison in alle Ruhe zu Ende spielen wolle. Danach werde wie in jedem Club analysiert. Der Vorstandschef räumte ein, dass es im Herbst «kritische Wochen» gegeben habe. Auf die Frage, ob der Job von Kovac gefährdet sei, wenn dieser nicht Meister werde, antwortete Rummenigge: «Wir werden Meister.» Nach namhaften Vorgängern sei es für Kovac nicht leicht, sagte Rummenigge. Man werde den 47-Jährigen «im positiven Sinn begleiten».

    6. April: Drama auf Schalke — Videobeweis entscheidet in Nachspielzeit auf Strafstoß gegen Königsblau

    Der VfB Stuttgart hat den Angriff des 1. FC Nürnberg im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga abgewehrt. Die Schwaben kamen am Samstag zu einem 1:1 (0:1) gegen den Club und verteidigten damit als Tabellen-16. ihren Vorsprung von vier Zählern auf den Konkurrenten. Für Schlusslicht Hannover 96 ist die Lage nach dem 1:3 (1:1) beim VfL Wolfsburg bei sieben Zählern Rückstand auf Stuttgart auf dem Relegationsrang nach dem 28. Spieltag fast aussichtslos. Schalke 04 verlor gegen Eintracht Frankfurt 1:2 (1:1) durch einen Handelfmeter in der zehnten Minute der Nachspielzeit nach Videobeweis und hat als 14. nur noch fünf Punkte Vorsprung auf Stuttgart.

    Im Kampf um einen Champions-League-Platz gelang dem Tabellendritten RB Leipzig mit dem 4:2 (1:2) bei Bayer Leverkusen ein wichtiger Sieg. Fortuna Düsseldorf setzte sich im Duell zweier Teams im Mittelfeld des Bundesliga-Rankings mit 2:1 (1:1) bei Hertha BSC durch und kletterte vor die Berliner auf Platz zehn. Um 18.30 Uhr wird in der Münchner Allianz Arena das Spitzenspiel zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund angepfiffen. Die Gäste gehen mit einem Vorsprung von zwei Punkten in das Top-Duell.

    6. April: Box-Weltmeister Felix Sturm verhaftet

    Der frühere Box-Weltmeister Felix Sturm ist in Köln offenbar auf der Fitness-Messe Fibo festgenommen worden. Das bestätigte die Polizei laut einem Bericht der «Bild»-Zeitung. Die Staatsanwaltschaft Köln habe zuvor einen Haftbefehl erwirkt. Es soll um den Vorwurf der Steuerhinterziehung gehen. Um welche Summe es bei den Vorwürfen geht, ist noch nicht bekannt. Der 40 Jahre alte Boxer aus Leverkusen bestritt seinen letzten Boxkampf 2016.

     
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    Trump will Golfstar Woods mit US-Freiheitsmedaille ehren 

    US-Präsident Donald Trump will Golf-Star Tiger Woods nach dessen fünftem Triumph beim Masters mit der höchsten zivilen Auszeichnung der USA ehren. Trump teilte auf Twitter mit, er habe Woods bei einem Telefonat darüber informiert, dass er ihm die Freiheitsmedaille des Präsidenten verleihen werde. Als Grund nannte Trump unter anderem Woods «Comeback im Sport und, noch wichtiger, im Leben». Woods hatte 14 Jahre nach seinem bislang letzten Erfolg im Augusta National Golf Club den 15. Major-Sieg seiner Karriere gefeiert.

     
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    Sport kompakt: Thomas Tuchel meckert nach 1:5-Niederlage: «Wir haben keine Spieler» 

    Von «A» wie American Football über «F» wie Fußball bis «Z» wie Zehnkampf: Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden irgendwo auf dem Globus mal mehr, mal weniger bedeutende Events statt, die aufgrund der Dominanz weniger Sportarten schnell untergehen können und keine wirkliche Beachtung finden.

    +++ 15. April: Thomas Tuchel aufgebracht: «Wir haben keine Spieler»

    Thomas Tuchel kann bisweilen sehr emotional sein, wenn ihm irgendetwas nicht passt. Das bewies der deutsche Trainer von Paris Saint-Germain nach dem bitteren 1:5 (1:1) seines Teams beim Tabellenzweiten OSC Lille. Nach dem Schlusspfiff brach es geradezu aus ihm heraus: Aufgebracht beklagte er sich darüber, dass sein Kader zu klein sei: «Wir haben keine Spieler. Es ist offensichtlich, aber niemand spricht darüber, weil wir gewinnen. Aber jeder muss wissen, mit 14 oder 15 Spielern ist das nicht jede Woche möglich», sagte der 45-Jährige nach dem Spitzenspiel der Ligue 1 am späten Sonntagabend.

    PSG hat in der französischen Meisterschaft zwar 17 Punkte Vorsprung vor Lille und braucht nur noch einen Sieg aus den verbleibenden sieben Spielen, um den Titel zu holen. Aber dem früheren BVB-Coach war das angesichts von neuen Verletzungen von Kapitän Thiago Silva und Thomas Meunier sowie der Roten Karte von Juan Bernat in Lille völlig egal.

    «Wir vermissen Cavani und Neymar seit Wochen. Auch Di Maria und Marquinhos sind noch verletzt, wir spielen mit kranken oder untertrainierten Spielern», meinte Tuchel aufgebracht und beklagte, dass er den deutschen Nationalspieler Thilo Kehrer trotz dessen Krankheit habe einwechseln müssen.

    Der PSG-Trainer kündigte eine Analyse der personellen Situation mit Sportdirektor Antero Henrique an: «Wir müssen alles reflektieren, weil so ist es viel zu viel. Wir müssen ehrlich zueinander sein und die wahren Gründe dafür herausbekommen.» Die nächste Chance auf den vorzeitigen Meistertitel hat das verletzungsgeplagte Starensemble am Mittwoch im Nachholspiel beim FC Nantes. Es wäre die insgesamt achte Meisterschaft für PSG und die erste für Tuchel.

    +++14. April: Manuel Neuer schon wieder verletzt +++

    Manuel Neuer droht die nächste Verletzungspause. Der 33-Jährige verletzte sich beim 4:1 (2:0) des FC Bayern München bei Fortuna Düsseldorf am Sonntag ohne Einwirkung des Gegners an der Wade und musste in der 53. Minute ausgewechselt werden. Die Blessur zog sich der Nationaltorhüter bei einem Ausfallschritt zu, anschließend humpelte er mit gesenktem Kopf vom Feld.

    «Es ist dieselbe Wade, die ihm vor zwei Wochen schon Probleme bereitet hat», sagte Trainer Niko Kovac nach dem Spiel: «Wir müssen die MRT-Untersuchung am Montag abwarten. Wenn er sich verletzt hat, würde uns das schon treffen.» In der Rückrunde der Fußball-Bundesliga hatte Neuer schon zwei Spiele wegen einer Daumenverletzung und eines wegen Wadenproblemen verpasst. In der vergangenen Saison kam er wegen eines Mittelfußbruches nur auf drei Liga-Einsätze.

    +++ 14. April: Stuttgarts Ascacibar sorgt mit Spuck-Attacke für Aufregung +++

    In der Nachspielzeit leistete sich Stuttgarts Santiago Ascacibar beim 0:1 des VfB gegen Bayer Leverkusen den großen Aufreger des bisherigen Spieltags. Seine Spuckattacke in Richtung des Siegtorschützen Kai Havertz ahndete Schiedsrichter Tobias Stieler mit der Roten Karte. «Solche Leute braucht man nicht in der Bundesliga», schimpfte Leverkusens Kevin Volland über den Argentinier. Auch VfB-Trainer Markus Weinzierl kritisierte seinen Mittelfeldspieler: «Er hat der Mannschaft einen Bärendienst erwiesen. So etwas darf nicht passieren. Du musst deine Emotionen im Griff haben. Die Rote Karte schadet uns im Abstiegskampf.» 

    Mit dem fünften sieglosen Spiel in Serie kommt Stuttgart auf dem Relegationsplatz nicht voran, der 1. FC Nürnberg ist nach dem 1:1 gegen den FC Schalke 04 nun nur noch drei Punkte zurück.

    +++ 13. April: Dortmund mindestens für eine Nacht Tabellenführer +++

    Borussia Dortmund ist mit einem Zittersieg zumindest für 21 Stunden an die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga zurückgekehrt. Eine Woche nach der 0:5-Pleite im Gipfel beim FC Bayern München bezwang der BVB am Samstag den FSV Mainz 05 angeführt vom überragenden Teenager Jadon Sancho mit 2:1 (2:0), überzeugte aber nur eine Halbzeit. Damit liegen die Dortmunder zunächst wieder zwei Punkte vor den Münchnern, die erst am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) bei Fortuna Düsseldorf antreten müssen.

    Der zweite Liga-Doppelpack von Sancho (18./24. Minute) sorgte für Erleichterung nach einer Woche voller Frust beim Meisterschafts-Anwärter. Nicht nur der Mainzer Anschlusstreffer durch Robin Quaison (83.) ließ das Team von Trainer Lucien Favre in der Schlussphase aber noch gehörig zittern. Torwart Roman Bürki rettete mit mehreren starken Paraden den Sieg. Der BVB hat nun in jedem der 15 Saison-Heimspiele mindestens zwei Tore erzielt und ist im eigenen Stadion seit dem 1:2 gegen Mainz vor knapp einem Jahr ungeschlagen. 

    +++ 11. April: Supertalent Joao Felix schockt dezimierte Eintracht — 2:4 bei Benfica +++

    Die beeindruckende Erfolgsserie von Eintracht Frankfurt in der Europa League hat ein bitteres Ende gefunden. Nach zehn mitunter furiosen Spielen ohne Niederlage im Wettbewerb verlor der lange dezimierte DFB-Pokalsieger am Donnerstag im Viertelfinal-Hinspiel beim portugiesischen Rekordmeister Benfica Lissabon 2:4 (1:2) und droht damit auszuscheiden.

    Benficas überragender Jungstar Joao Felix mit einem Dreierpack (21./Foulelfmeter, 43., 53. Minute) und Ruben Dias (50.) nutzten die Überzahl der Hausherren, nachdem Frankfurts Abwehrspieler Evan Ndicka bereits nach 20 Minuten wegen einer Notbremse die Rote Karte gesehen hatte. Doch die Hoffnung bleibt: Luka Jovic (40.) und Goncalo Paciencia (72.) erzielten vor 54 175 Zuschauern wichtige Auswärtstore für den im 16. Pflichtspiel des Jahres erstmals unterlegenen Bundesligisten. So ist das Weiterkommen im Rückspiel in einer Woche vor heimischer Kulisse durchaus noch möglich.

    +++ 11. April: FC Zürich überrascht Malouda mit «einvernehmlichem» Rausschmiss +++

    Der frühere französische Vize-Weltmeister Florent Malouda hat auf Twitter überrascht auf seine Freistellung als Assistenztrainer beim FC Zürich reagiert. «Wirklich, das habe ich nicht gewusst ..??», schrieb der 38-Jährige als Antwort auf eine Mitteilung des Schweizer Fußball-Erstligisten. Dieser hatte zuvor erklärt, dass man «in gegenseitigem Einvernehmen» beschlossen habe, «die kürzlich begonnene Zusammenarbeit zu beenden». Es habe sich «herausgestellt, dass die verschiedenen Projekte, in welchen Florent Malouda weiterhin engagiert ist, zeitlich nicht mit den vom FCZ vorgesehenen Aufgaben kompatibel sind», hieß es weiter.

    Malouda hatte 2012 mit dem FC Chelsea die Champions League gewonnen und verlor 2006 mit Frankreichs Nationalmannschaft das WM-Finale gegen Italien. Seit Februar unterstützte Malouda in Zürich den Trainerstab im Talent- und Stürmertraining.Tweet FC Zürich Malouda

    +++11. April: VfB Stuttgart holt Sven Mislintat als Sportdirektor

    Der VfB Stuttgart hat Sven Mislintat als Sportdirektor verpflichtet. Der frühere Chefscout von Borussia Dortmund unterschrieb beim abstiegsbedrohten Tabellen-16. einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021. Das bestätigte der VfB am Donnerstag nach entsprechenden Medienberichten. «Sven Mislintat hat sich in seiner langjährigen beruflichen Laufbahn ein hohes Maß an Reputation erarbeitet. Mit seinem Wissen, seinem Netzwerk und seiner Art, Fußball zu denken, passt er perfekt zu uns», sagte VfB-Sportvorstand Thomas Hitzlsperger.

    Mislintat, dessen Vertrag auch für die 2. Liga gelten soll, erwarb sich in Dortmund einen guten Ruf als Entdecker von Toptalenten wie zuletzt Ousmane Dembelé oder Jadon Sancho. Nach seiner Zeit beim BVB war Mislintat von Ende 2017 bis Anfang Februar diesen Jahres «Head of Recruitment» beim Premier-League-Club FC Arsenal. In Stuttgart wird der 46-Jährige von sofort an gemeinsam mit Hitzlsperger für die Kaderplanung verantwortlich sein, zudem soll Mislintat das Scouting der Schwaben wieder verbessern.

    +++ 11. April: Nowitzkis NBA-Laufbahn nach 21 Jahren beendet +++

    Das war’s. Die glorreiche NBA-Laufbahn von  Basketball-Superstar Dirk Nowitzki ist nach 21 Jahren mit einem hochemotionalen Schlusspunkt beim langjährigen Rivalen San Antonio Spurs zuende gegangen. Ein knapp zweiminütiges Video der Gastgeber unter dem Motto «Thank you, Dirk» rührte den 40 Jahre alten Profi der Dallas Mavericks schon vor Anpfiff seiner letzten Partie zu Tränen.  Die 94:105 (37:57)-Niederlage wurde danach fast zur Nebensache, während jeder von Nowitzkis insgesamt 20 Punkten von beiden Fanlagern ausgiebig gefeiert wurde.

    Einen Tag nach der emotionalen Abschiedsgala vor heimischer Kulisse (120:109 gegen Phoenix Suns) sollte das letzte Hurra nach über zwei Dekaden ausgerechnet beim Dauerkonkurrenten aus Texas stattfinden. «Wenn es irgendwo passt, dann San Antonio. Sie waren immer ein bisschen unser großer Bruder und unser Vorbild. Wir haben viel erlebt mit ihnen», hatte Nowitzki vor seiner letzten Partie in der nordamerikanischen Profiliga kommentiert. Seine Familie und «die komplette Mavs-Association» reisten deshalb mit den Mavericks zum letzten Saisonspiel.

    Er wolle nochmal «ein paar Dreier draufholzen», bekräftigte Nowitzki, nachdem bei seinem letzten Heimspiel in Dallas unter anderem die NBA-Legenden Larry Bird und Scottie Pippen gekommen waren, um den Deutschen zu verabschieden. Mit den Spurs um ihr jahrelang sehr erfolgreiches Star-Trio Tim Duncan, Manu Ginobili und Tony Parker hatte sich Nowitzki in den Playoffs immer wieder heiße Duelle geliefert. Als sich der Mavericks-Star zum Abschluss seiner 21. Saison nochmal die Ehre gab, war aber keiner seiner Rivalen mehr da: Duncan und Ginobili sind bereits zurückgetreten, der Franzose Parker lässt seine Karriere bei den Charlotte Hornets ausklingen.

    Spurs-Trainer Greg Popovych hatte Nowitzki schon vor der Partie in den höchsten Tönen gelobt. «Dirk ist ein großer Leader, er hatte eine einzigartige Karriere. Er hat es immer gehasst zu verlieren», stellte Popovych fest. Auch in seinem letzten Spiel hätte der scheidende Superstar gerne noch einmal gewonnen, doch sein Team lag schon nach einem Viertel mit 16:30 zurück. Nowitzki traf acht seiner 21 Würfe und holte zudem zehn Rebounds. 46,8 Sekunden vor Schluss wurde er letztmals ausgewechselt, weshalb sich das Publikum komplett von seinen Sitzen erhob und für Nowitzki applaudierte. Die schillernde Sportlerkarriere ist vorbei.

    +++ 10. April: «Tragischer Notfall im direkten Umfeld der Mannschaft» beim 1. FC Köln +++

    Das mitreißende 4:4 (2:1) im Zweitliga-Westduell zwischen dem MSV Duisburg und dem 1. FC Köln rückte nach Spielschluss schnell in den Hintergrund. Denn im engeren Umfeld des Zweitliga-Spitzenreiters aus Köln ist es am Mittwoch zu einem tragischen Notfall gekommen. Dies wurde unmittelbar im Anschluss des Nachholspiels bekannt. Aus diesem Grund verzichteten auch beide Clubs auf Spieler- und Trainer-Interviews, wie die jeweiligen Pressesprecher mitteilten.

    Der FC wollte zunächst keine näheren Einzelheiten zu dem Vorfall nennen. «Wir bitten um Verständnis, dass wir vorerst keine Details kommunizieren», teilte der Club auf Twitter mit. Nach Informationen der «Bild»-Zeitung soll der Vater von Köln-Trainer Markus Anfang einen Herzinfarkt erlitten haben. Köln Notfall Tweet

    Während des höchst unterhaltsamen Spiels hatte es diesbezüglich noch keine Anzeichen gegeben. Dabei sahen die Kölner wie der sichere Sieger aus, doch Kevin Wolze rette dem MSV Duisburg mit einem späten Freistoß-Tor (81. Minute) immerhin einen Punkt im Kampf um den Klassenverbleib. Für die Kölner bleibt es aber trotzdem eine komfortable Situation. Der Tabellenführer, der am nächsten Montag im Schlagerspiel auf den Hamburger SV trifft, hat sechs Runden vor Saisonschluss zehn Punkte Vorsprung auf den Dritten. 

    Die Duisburger schoben sich bei vier Punkten Rückstand auf den Relegationsrang auf Platz 17 vor. Vor 25 675 Zuschauern in der Duisburger Arena trafen zuvor Jhon Cordoba (24./53.), Louis Schaub (47.) und Simon Terodde (54.) für Köln, Moritz Stoppelkamp (2./71.) und Lukas Fröde (29.) für Duisburg.

    10. April: Ex-DFB-Präsident Grindel tritt von internationalen Ämtern zurück

    Der ehemalige DFB-Präsident Reinhard Grindel ist auch von seinen internationalen Ämtern bei den Verbänden UEFA und FIFA zurückgetreten. Er werde seine Posten als Vize-Präsident der Europäischen Fußball-Union und im Council des Weltverbands abgeben, teilte der frühere Chef des Deutschen Fußball-Bundes mit.

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    10. April: Jetzt ist es offiziell — Marco Rose übernimmt in Gladbach

    Die Personalie war längst ein offenes Geheimnis, jetzt hat der Klub sie offiziell bestätigt: Marco Rose wird zur kommenden Saison als Nachfolger von Dieter Hecking erwartungsgemäß neuer Trainer bei Borussia Mönchengladbach. Diese Entscheidung gaben der Fußball-Bundesligist und Roses aktueller Arbeitgeber RB Salzburg bekannt. Am Dienstag der vergangenen Woche hatte die Borussia verkündet, dass der erst im November bis 2020 verlängerte Kontrakt mit Hecking zum 30. Juni dieses Jahres vorzeitig endet. 

    «Marco Rose hat in Salzburg in den vergangenen sechs Jahren hervorragende Arbeit geleistet und wir freuen uns, dass er ab der kommenden Saison bei uns sein wird», sagte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl. Rose bezeichnete den Wechsel in die Bundesliga als «eine schwierige Entscheidung für mich, aber eine Entscheidung, die ich mit voller Überzeugung treffe».

    10. April: Ermittlungen wegen rassistischer Sprüche beim Länderspiel in Wolfsburg

    Wegen des Vorwurfs, während eines Fußball-Länderspiels die Nationalspieler Ilkay Gündogan und Leroy Sané mit rassistischen Bezeichnungen beleidigt zu haben, ermittelt die Staatsanwaltschaft Braunschweig gegen drei Männer aus Wolfsburg und Braunschweig. Sie sollen beim Spiel Deutschland — Serbien am 20. März in Wolfsburg die beiden Spieler als «Bimbo» und «Neger» bezeichnet haben. Außerdem sollen sie einem Zeugen zufolge unter anderem auch «Heil Hitler» gerufen haben, berichtete die «Bild»-Zeitung. 

    «Es wird derzeit ermittelt, ob sich die Beschuldigten einer Volksverhetzung, eines Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und einer Beleidigung hinreichend verdächtig gemacht haben könnten», sagte die Sprecherin der Braunschweiger Staatsanwältin Julia Meyer. 

    Die drei hätten eingeräumt, einige Spieler als «Neger», «Bimbo» oder «Türke» betitelt zu haben. Dies sei jedoch ohne rassistischen Hintergrund geschehen, man habe sich nur über die Leistung der Spieler geärgert. Volksverhetzende oder rechtspopulistische Reden hätten sie in Abrede gestellt, erklärte die Staatsanwältin. Die Affäre ins Rollen gebracht hatte der Journalist André Voigt, der ein Video veröffentlicht hatte, in dem er von verbalen Ausfällen einiger Zuschauer während der Partie der deutschen Nationalmannschaft gegen Serbien berichtetet hatte.

    10. April: St. Pauli trennt sich von Trainer Kauczinksi und Sportchef Stöver

    Der Fußball-Zweitligist FC St. Pauli hat auf die zuletzt unbefriedigenden sportlichen Ergebnisse reagiert und Trainer Markus Kauczinski sowie Sportchef Uwe Stöver freigestellt. Wie der Hamburger Verein mitteilte, wird der Niederländer Jos Luhukay neuer Trainer. Stövers Aufgaben übernimmt bis zum Saisonende der Kaufmännische Geschäftsführer Andreas Rettig. Die Kiezkicker sind seit vier Spielen sieglos. «Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, gerade weil wir Uwe und Markus persönlich sehr schätzen. Aber im Sinne des FC St. Pauli halten wir diesen Schritt für notwendig, um die Saison sportlich erfolgreich zu beenden und die Weichen für die neue Saison stellen zu können», sagte Vereinspräsident Oke Göttlich. Jos Luhukay hat zuletzt in England bei Sheffield Wednesday gearbeitet.

    9. April: Liverpool und Tottenham gewinnen Hinspiele in der Champions League

    Der FC Liverpool und Trainer Jürgen Klopp haben sich eine gute Ausgangsposition für den Einzug in das Halbfinale der Champions League erarbeitet. Am Dienstag bezwang der frühere englische Fußball-Rekordmeister im Viertelfinal-Hinspiel den FC Porto mit 2:0 (2:0). Vor 52.000 Zuschauern an der Anfield Road erzielten die früheren Bundesligaprofis Naby Keita in der fünften Minute und Roberto Firmino nach 26 Minuten die Tore für die Gastgeber. 

    Im zweiten Spiel bezwang Tottenham Hotspur den Premier-League-Rivalen Manchester City 1:0 (0:0). Bei der Königsklassen-Premiere im neuen Tottenham-Stadium in London erzielte der ehemalige Leverkusener und Hamburger Heung-Min Son (78.) den Siegtreffer. City-Stürmer Sergio Agüero scheiterte mit einem Handelfmeter am französischen Nationaltorhüter Hugo Lloris (13.). Tottenhams Stürmerstar Harry Kane musste nach 58 Minuten verletzt ausgewechselt werden. Die Rückspiele finden am 17. April in Porto und Manchester statt.

    9. April: Augsburg feuert Trainerduo Baum und Lehmann

    Der abstiegsbedrohte FC Augsburg hat sich von Chefcoach Manuel Baum, Co-Trainer Jens Lehmann und dem Technischen Direktor Stephan Schwarz getrennt. Das teilte der Fußball-Bundesligist am Dienstag mit. Zuvor hatte die «Bild»-Zeitung über die Personalien berichtet. Tweet FCA

    9. April: Manager Horst Heldt muss Hannover vorzeitig verlassen

    Hannover 96 hat sich vorzeitig von seinem Manager Horst Heldt getrennt. Das gab der Tabellenletzte der Fußball-Bundesliga am Dienstag bekannt. Grund für den Rauswurf sei, dass der anvisierte Platz im Liga-Mittelfeld in dieser Saison verfehlt worden sei. «Die Sportliche Leitung hat versichert, dass dieses Ziel mit den Transfers erreicht wird und die Mannschaftkonkurrenzfähig ist. Diese Einschätzung hat sich nicht bestätigt», teilte der Club mit. Von elf Rückrunden-Spielenhaben die Niedersachsen nur eines gewonnen. Ein neuer Sportdirektor soll zeitnah verpflichtet werden. «Hannover 96 benötigt einen Neuanfang», hieß es weiter.

    Netzreaktionen FC Bayern — BVB

    8. April: Gladbach-Angreifer Hazard vor Wechsel zu Borussia Dortmund

    Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund steht laut «Kicker» vor dem teuersten Transfer seiner Vereinsgeschichte. Wie das Fachmagazin berichtet, soll Offensivspieler Thorgan Hazard von Borussia Mönchengladbach dem Revierclub bereits sein Wort gegeben haben. Der 26 Jahre alte Belgier hat in Gladbach einen Vertrag bis 2020 und soll etwa 40 Millionen Euro kosten. Bisheriger Rekordhalter beim BVB ist André Schürrle, der im Sommer 2016 für 30 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg nach Dortmund gewechselt war.     

    «Wir haben Thorgan schon vor längerer Zeit signalisiert, dass wir mit ihm verlängern möchten, aber darauf ist er nicht eingegangen. Sechs Wochen vor Saisonende ist das ein klares Signal. Wir gehen davon aus, dass er Borussia nach fünf Jahren verlassen und für sich den nächsten Schritt machen möchte», sagte Max Eberl. Beim BVB würde Hazard, der in dieser Bundesliga-Spielzeit neun Tore erzielt hat, auf Christian Pulisic folgen. Der US-Nationalspieler  wechselt in diesem Sommer für eine Ablösesumme von 64 Millionen Euro zum FC Chelsea.

    8. April: BVB — Schalke auch im Free-TV zu sehen

    Das Revierderby der Fußball-Bundesliga zwischen Titelaspirant Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 wird am 27. April (15.30 Uhr) auch in der ARD live gezeigt. Sky und «Das Erste» werden die Begegnung des 31. Spieltags parallel übertragen. Das gaben die Fernsehsender am Montag bekannt. In der ARD wird die Partie frei empfangbar sein, bei Sky wird sie von den Abonnenten verfolgt werden können, teilte ein Sky-Sprecher mit. Es sei «eine besondere Aktion von Sky und der ARD für alle Fußballfans in Deutschland», hieß es. 

    Sky beginnt seine Berichterstattung um 14.00 Uhr, für die ARD meldet sich Moderator Alexander Bommes von etwa 15.05 Uhr an aus Dortmund. Unterstützt wird er von Sky-Experte Christoph Metzelder, der als ARD-Gesprächsgast dabei sein wird. Der ehemalige Nationalspieler hat sowohl beim BVB als auch bei Schalke 04 gespielt. Kommentiert werden soll das Spiel von Steffen Simon. Neben der Übertragung im Ersten wird Sky das Derby als Einzelspiel und in der Konferenz im Programm haben.

    7. April: Pokal-Halbfinale ausgelost

    Der FC Bayern München muss im Halbfinale des DFB-Pokals beim SV Werder Bremen antreten. Die zweite Begegnung bestreiten Zweitligist Hamburger SV und RB Leipzig. Das ergab die Auslosung am Sonntag in der ARD. Die Halbfinal-Begegnungen werden am 23. und 24. April jeweils um 20.45 Uhr ausgetragen. Das Endspiel wird dann am 25. Mai im Berliner Olympiastadion angepfiffen. Alle drei Partien werden von den Fernsehsendern ARD und Sky live übertragen.

    7. April:  Rummenigge verweigert Kovac Jobgarantie

    Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat Niko Kovac keine Jobgarantie beim FC Bayern München über die Saison hinaus gegeben. «Es gibt keine Jobgarantie für Niemanden. Jeder muss bei Bayern München liefern», sagte Rummenigge am Sonntag in der Fußball-Talkshow «Wontorra» des TV-Senders Sky. Das sei das Prinzip bei Bayern. «Es gibt Druck, aber du musst damit fertig werden», sagte er. Der Vertrag von Kovac ist bis zum 30. Juni 2021 datiert. 

    Rummenigge betonte, dass man die Saison in alle Ruhe zu Ende spielen wolle. Danach werde wie in jedem Club analysiert. Der Vorstandschef räumte ein, dass es im Herbst «kritische Wochen» gegeben habe. Auf die Frage, ob der Job von Kovac gefährdet sei, wenn dieser nicht Meister werde, antwortete Rummenigge: «Wir werden Meister.» Nach namhaften Vorgängern sei es für Kovac nicht leicht, sagte Rummenigge. Man werde den 47-Jährigen «im positiven Sinn begleiten».

    6. April: Drama auf Schalke — Videobeweis entscheidet in Nachspielzeit auf Strafstoß gegen Königsblau

    Der VfB Stuttgart hat den Angriff des 1. FC Nürnberg im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga abgewehrt. Die Schwaben kamen am Samstag zu einem 1:1 (0:1) gegen den Club und verteidigten damit als Tabellen-16. ihren Vorsprung von vier Zählern auf den Konkurrenten. Für Schlusslicht Hannover 96 ist die Lage nach dem 1:3 (1:1) beim VfL Wolfsburg bei sieben Zählern Rückstand auf Stuttgart auf dem Relegationsrang nach dem 28. Spieltag fast aussichtslos. Schalke 04 verlor gegen Eintracht Frankfurt 1:2 (1:1) durch einen Handelfmeter in der zehnten Minute der Nachspielzeit nach Videobeweis und hat als 14. nur noch fünf Punkte Vorsprung auf Stuttgart.

    Im Kampf um einen Champions-League-Platz gelang dem Tabellendritten RB Leipzig mit dem 4:2 (1:2) bei Bayer Leverkusen ein wichtiger Sieg. Fortuna Düsseldorf setzte sich im Duell zweier Teams im Mittelfeld des Bundesliga-Rankings mit 2:1 (1:1) bei Hertha BSC durch und kletterte vor die Berliner auf Platz zehn. Um 18.30 Uhr wird in der Münchner Allianz Arena das Spitzenspiel zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund angepfiffen. Die Gäste gehen mit einem Vorsprung von zwei Punkten in das Top-Duell.

    6. April: Box-Weltmeister Felix Sturm verhaftet

    Der frühere Box-Weltmeister Felix Sturm ist in Köln offenbar auf der Fitness-Messe Fibo festgenommen worden. Das bestätigte die Polizei laut einem Bericht der «Bild»-Zeitung. Die Staatsanwaltschaft Köln habe zuvor einen Haftbefehl erwirkt. Es soll um den Vorwurf der Steuerhinterziehung gehen. Um welche Summe es bei den Vorwürfen geht, ist noch nicht bekannt. Der 40 Jahre alte Boxer aus Leverkusen bestritt seinen letzten Boxkampf 2016.

     
  • Adam 06:12 on 15.04.2019 Постоянная ссылка |
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    Baskeball-Eurocup: ALBA Berlin mit Titelchance im Finale in Valencia 

    Basketball-Bundesligist ALBA Berlin hat im dritten und entscheidenden Finalspiel des Eurocups die Chance auf den ersten internationalen Titel seit 24 Jahren.

    In der Best-of-Three-Serie gegen Valencia Basket aus Spanien steht es nach zwei Spielen 1:1, am Montag (20.30 Uhr/Magenta Sport) geht es an der Mittelmeerküste um den Titel. Das erste Duell in Valencia ging für die Berliner 75:89 verloren, am Freitag gab es einen 95:92-Heimsieg in der Hauptstadt.

    HISTORISCH I: Ein Erfolg von ALBA würde den größten Triumph eines deutschen Basketball-Clubs auf internationalem Parkett bedeuten. Als bislang einzigen europäischen Titel der Vereinsgeschichte hatte ALBA 1995 den mittlerweile abgeschafften Korac-Cup gewonnen. Das Finale ist eine Neuauflage des Eurocup-Endspiels von 2010 — damals setzte sich Valencia in lediglich einer Partie mit 67:44 durch.

    HISTORISCH II: Die Berliner können den Eurocup als erstes deutsches Basketball-Team überhaupt gewinnen. Sollte sich der Hauptstadtclub gegen die leicht favorisierten Spanier durchsetzen, wäre es der fünfte Europapokal-Erfolg für einen deutschen Verein: Nach ALBA setzten sich der Mitteldeutsche BC (2004), die BG Göttingen (2010) und die Fraport Skyliners aus Frankfurt (2016) in unterklassigen Wettbewerben der FIBA durch. In der Königsklasse Euroleague schaffte es noch nie ein deutscher Club in die Nähe des Endspiels.

    STIMME: ALBA-Trainer Aito Garcia Reneses: «Ich möchte meinen Spielern nicht den Druck, gewinnen zu müssen, auferlegen. Sie sollen einfach probieren, gut zu verteidigen, gut zu rebounden und gute Offense zu spielen. Wenn wir es dann auch noch schaffen zu gewinnen — umso besser.»

    GEGNER: Bereits im Viertel- und Halbfinale hat ALBA in Malaga und Andorra zwei Teams aus der spanischen Eliteliga ACB ausgeschaltet. Dort ist Valencia aktuell Fünfter. Sie sind mit drei Titeln Rekordsieger des Eurocups (2003, 2010, 2014) und in dieser Saison mit 14 Siegen in Serie ins Finale eingezogen. ALBA hat von sieben Vergleichen mit Valencia lediglich einen gewonnen. Der Amerikaner Luke Sikma, wertvollster Spieler der Eurocup-Saison, spielte zwei Jahre in Valencia, bevor er 2017 nach Berlin wechselte.

     
  • Adam 22:54 on 14.04.2019 Постоянная ссылка |
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    Golf-Superstar Tiger Woods feiert Comeback-Triumph 

    Golf-Superstar Tiger Woods hat zum fünften Mal beim Masters triumphiert und damit den 15. Major-Sieg seiner Karriere perfekt gemacht. Er krönte damit eines der größten und emotionalsten Comebacks der Sport-Geschichte. Der lange von Verletzungen und privaten Problemen geplagte 43-jährige Kalifornier setzte sich beim Traditionsturnier dank einer starken Schlussrunde mit insgesamt 275 Schlägen durch. 14 Jahre nach seinem letzten Masters-Sieg erhielt Woods wieder das berühmte grüne Sieger-Jackett und rund zwei Millionen Dollar Preisgeld.

     
  • Adam 21:58 on 14.04.2019 Постоянная ссылка |
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    Sieg in Augusta: Golf-Wahnsinn! Tiger Woods gewinnt erstmals seit elf Jahren ein Masters 

    Tiger Woods lieferte im Augusta National Golf Club die ganz große Show ab. Der Superstar triumphiert am Sonntag zum fünften Mal beim Masters und krönte damit eines der größten und emotionalsten Comebacks der Sport-Geschichte. Der lange von Verletzungen und privaten Problemen geplagte 43-jährige Kalifornier setzte sich am Sonntag beim Traditionsturnier dank einer starken 70er-Schlussrunde mit insgesamt 275 Schlägen gegen seine Landsleute Dustin Johnson, Xander Schauffele und Brooks Koepka (alle 276 Schläge) durch.

    14 Jahre nach seinem letzten Masters-Sieg erhielt Woods für seinen 15. Erfolg bei einem Major als Trophäe das berühmte grüne Sieger-Jackett und rund zwei Millionen Dollar Preisgeld. Mit dem Sieg kam Woods näher an die Rekordmarken von US-Idol Jack Nicklaus heran, der sechs Mal das Green Jacket gewann und 18 Mal bei Major-Turnieren triumphierte. Woods hatte zuletzt 2008 mit dem Sieg bei der US Open ein Major gewinnen können.

    Die frenetischen Fans feierten den Publikumsliebling mit lauten «Tiger, Tiger»-Sprechchören, als er auf der 18. und letzten Spielbahn den entscheidenden Putt zum Sieg einlochte. Als erste Gratulanten fielen ihm seine beiden Kinder Sam und Charlie und seine Mutter Kultida um den Hals.

    Tiger Woods gewinnt spannende Finalrunde beim Masters

    Die Finalrunde war an Spannung kaum zu überbieten, vor allem auf den letzten sieben Löchern wechselte die Führung ständig. Auf der zwölften Spielbahn schlug Woods, der mit zwei Schlägen Rückstand auf die Spitze in die Schlussrunde gestartet war, erstmals zu. Seine bis dahin ärgsten Konkurrenten Francesco Molinari und Tony Finau versenkten auf dem nur 144 Meter kurzen Par-3 beide ihre Abschläge im Wasser. Woods gelang das Par und spielte sich so erstmals in die geteilte Führung.

    Mit einem Birdie auf der 15. Spielbahn übernahm die langjährige Nummer eins der Welt drei Löcher vor Schluss zum ersten Mal die alleinige Spitze des Feldes. Auf der 16. Bahn baute er mit einem weiteren Birdie seinen Vorsprung aus. Die Führung gab er bis zum Ende nicht mehr aus der Hand.

    Mit dem Sieg in Augusta hatten Deutschlands Golf-Asse Martin Kaymer und Bernhard Langer nichts zu tun. Der zweimalige Major-Sieger Kaymer spielte am vierten Tag eine 71er-Runde und schloss das Traditionsturnier im US-Bundesstaat Georgia mit 290 Schlägen auf dem 51. Rang ab. Der 61 Jahre alte Langer erlebte am Finaltag ein Desaster. Der Masters-Champion von 1985 und 1993 kehrte mit einer schwachen 78er-Runde ins Clubhaus zurück. Am Ende belegte Langer bei seinem 36. Masters mit 296 Schlägen den 62. Platz.

    Wegen eines drohenden Unwetters über dem Par-72-Kurs im US-Bundesstaat Georgia waren die Startzeiten am Sonntag deutlich nach vorne verlegen worden. Einarmiger Golfspieler 8.45

     
  • Adam 21:45 on 14.04.2019 Постоянная ссылка |
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    15. Masters-Sieg: Superstar Tiger Woods feiert Comeback-Triumph in Augusta 

    Tiger Woods lieferte im Augusta National Golf Club die ganz große Show ab. Der Superstar triumphiert zum fünften Mal beim Masters und krönte damit eines der größten und emotionalsten Comebacks der Sport-Geschichte.

    Der lange von Verletzungen und privaten Problemen geplagte 43-jährige Kalifornier setzte sich beim Traditionsturnier dank einer starken 70er-Schlussrunde mit insgesamt 275 Schlägen gegen seine Landsleute Dustin Johnson, Xander Schauffele und Brooks Koepka (alle 276 Schläge) durch.

    14 Jahre nach seinem letzten Masters-Sieg erhielt Woods für seinen 15. Erfolg bei einem Major als Trophäe das berühmte grüne Sieger-Jackett und rund zwei Millionen Dollar Preisgeld. Mit dem Sieg kam Woods näher an die Rekordmarken von US-Idol Jack Nicklaus heran, der sechs Mal das Green Jacket gewann und 18 Mal bei Major-Turnieren triumphierte. Woods hatte zuletzt 2008 mit dem Sieg bei der US Open ein Major gewinnen können.

    Die frenetischen Fans feierten den Publikumsliebling mit lauten «Tiger, Tiger»-Sprechchören, als er auf der 18. und letzten Spielbahn den entscheidenden Putt zum Sieg einlochte. Als erste Gratulanten fielen ihm seine beiden Kinder Sam und Charlie und seine Mutter Kultida um den Hals.

    Die Finalrunde war an Spannung kaum zu überbieten, vor allem auf den letzten sieben Löchern wechselte die Führung ständig. Auf der zwölften Spielbahn schlug Woods, der mit zwei Schlägen Rückstand auf die Spitze in die Schlussrunde gestartet war, erstmals zu. Seine bis dahin ärgsten Konkurrenten Francesco Molinari und Tony Finau versenkten auf dem nur 144 Meter kurzen Par-3 beide ihre Abschläge im Wasser. Woods gelang das Par und spielte sich so erstmals in die geteilte Führung.

    Mit einem Birdie auf der 15. Spielbahn übernahm die langjährige Nummer eins der Welt drei Löcher vor Schluss zum ersten Mal die alleinige Spitze des Feldes. Auf der 16. Bahn baute er mit einem weiteren Birdie seinen Vorsprung aus. Die Führung gab er bis zum Ende nicht mehr aus der Hand.

    Mit dem Sieg in Augusta hatten Deutschlands Golf-Asse Martin Kaymer und Bernhard Langer nichts zu tun. Der zweimalige Major-Sieger Kaymer spielte am vierten Tag eine 71er-Runde und schloss das Traditionsturnier im US-Bundesstaat Georgia mit 290 Schlägen auf dem 51. Rang ab. Der 61 Jahre alte Langer erlebte am Finaltag ein Desaster. Der Masters-Champion von 1985 und 1993 kehrte mit einer schwachen 78er-Runde ins Clubhaus zurück. Am Ende belegte Langer bei seinem 36. Masters mit 296 Schlägen den 62. Platz.

    Wegen eines drohenden Unwetters über dem Par-72-Kurs im US-Bundesstaat Georgia waren die Startzeiten am Sonntag deutlich nach vorne verlegen worden.

     
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